#1

Grenzalarm: Angriff auf die Staatsgrenze der DDR

in Videos und Filme der ehemaligen Innerdeutschen Grenze 05.09.2008 11:57
von Kilber | 211 Beiträge

Hier ein video von einem Grenzalarm.


zuletzt bearbeitet 05.09.2008 12:44 | nach oben springen

#2

RE: Grenzalarm

in Videos und Filme der ehemaligen Innerdeutschen Grenze 05.09.2008 12:44
von HHausen88 | 36 Beiträge

Wahnsinn, tolles Video mit Gänsehaut - Effekt !!

"Hubschrauber der GT" ? Ich wusste gar nicht, dass es sowas gab. Ich dachte immer da fliegen nur die sowjetischen "Waffenbrüder".

Wenn man heute sieht, was da für ein Aufwand getrieben wurde, mann oh mann !

Danke kilber !

Tino



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#3

RE: Grenzalarm

in Videos und Filme der ehemaligen Innerdeutschen Grenze 05.09.2008 12:49
von Angelo | 12.396 Beiträge

Also das Video hat wirklich was, also Propaganda wurde ja auch groß geschrieben bei den DDR Grenztruppen. Der Grenzalarm scheint auf jedenfall eine Lückenlos durchdachter Plan gewesen zu sein. Sehr Informativ das Video


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#4

RE: Grenzalarm

in Videos und Filme der ehemaligen Innerdeutschen Grenze 05.09.2008 16:05
von Kilber | 211 Beiträge

Ja das stimmt nach langer suche habe ich das im internet gefunden das ist propaganda pur.


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#5

RE: Grenzalarm: Angriff auf die Staatsgrenze der DDR

in Videos und Filme der ehemaligen Innerdeutschen Grenze 27.02.2009 20:46
von daRONN (gelöscht)
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Bei aller Liebe... Wer hätte jemals versucht, den antifaschistischen Schmutzwall in Richtung DDR zu durchbrechen?! Propaganda und gezielte Falschinformation.

Das Video ist aber sehr amüsant. Danke.


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#6

RE: Grenzalarm: Angriff auf die Staatsgrenze der DDR

in Videos und Filme der ehemaligen Innerdeutschen Grenze 27.02.2009 21:17
von Bürger (gelöscht)
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Hallo zusammen!

Genau so lief das ab. Nur bei uns ohne Hund und ohne Hubschrauber und wenn es sich heraus stellte das jemand im Busch war und keiner konnte ihn oder sie finden so flog nach der Diensthabenden Kompanie die nächst Kompanie raus. Bis zu drei Kompanien. Wenn das immer noch nicht zum erfolg führte wurde eine ganze Ausbildungskompanie sprich 100-120 Mann als Hinterland Sicherung in den Grenzbereich gebracht .

Gruß Bürger

zuletzt bearbeitet 27.02.2009 21:18 | nach oben springen

#7

RE: Grenzalarm: Angriff auf die Staatsgrenze der DDR

in Videos und Filme der ehemaligen Innerdeutschen Grenze 28.02.2009 00:51
von Rainman2 | 5.762 Beiträge

Der Film war bestimmt kein Propagandafilm, dazu sind Handlungen und Technik zu konkret genannt und gezeigt. Er war aber auch kein Ausbildungs- oder Lehrfilm, dazu ist viel zuviel Scheiße drin. Ich nehme an, es handelt sich um einen "Werbefilm" gegenüber höheren Stäben oder staatlichen Entscheidern, die dann mehr Hubschrauber für die Grenztruppen rausrücken sollten. Werfen wir mal einen professionellen Blick auf dieses Filmchen (gestattet, dass ich die Begriffe der Zeit und der Grenzsicherung verwende):

1. Der Posten und die Führungsstelle kommunizieren unverschlüsselt, ohne die Nutzung der Postentabelle. Bereits hier hätte es in einem Lehrfilm erste hämische Bemerkungen gegeben.

2. Es wird eine Variante zur Abriegelung ausgelöst. Solche Varianten gab es. Sie waren in Praxis nur schwer anzuwenden. Und wenn man sie auslöste, war die Kenntnis bei den Unterstellten dazu oft zu gering. Daher wurde der Einsatz eines Alarmzuges in der Regel einzeln je Posten befohlen. Von Varianten sprach man gern in Stäben und an Schulen. Sie waren auf jeder Führungskarte ab Kompanie aufwärts, denn sie eigneten sich gut für Entschlussmeldungen. Die Praxis sah anders aus.

3. Das Absitzen der Posten zur Abriegelung hat mich etwas erstaunt. Es ließ auf eine recht hohe Dichte der Posten schließen. So etwas war sicherlich möglich, wirkte hier auf mich aber eher, wie sich Klein-Fritzchen eine Abriegelung vorstellt.

4. Es gab eine Hubschrauberstaffel der Grenztruppen. Diese verfügte über leichte Hubschrauber vom Typ Mi2 (Pilot i.d.R. Hauptmann) und die im Film gezeigten Truppentransporter vom Typ Mi8 (Pilot i.d.R. Major oder Oberstleutnant). Davon einen und noch dazu einen Transporter bei einer solchen Lage, am Tag, bei guter Sicht über dem Abschnitt zu haben, davon träumten nur Leute, die nichts, aber auch garnichts mit der tatsächlichen Grenzsicherung zu tun hatten.

Nun gut, bis hierher könnte man sagen "netter Versuch". Ab jetzt kommen die eigentlichen "Brüller":

5. Der Hubschrauber ist über dem Abschnitt, hat die Personen aufgeklärt. Und was macht die Pfeife von Kommandeur? Er degradiert ihn zum etwas schnelleren LKW. Das Ding hat über dem Raum zu bleiben, die Personen weiter zu beobachten, zu melden oder sie durch seine Präsenz in einem Versteck festzunageln. Ehe der Hubschrauber zur Einheit geflogen ist, die Leute eingeladen hat, sind die schon lange auf dem Marsch mit LKW, vorausgesetzt, ich will wirklich so dämlich handeln.

6. Nun wird es noch besser: Die Hundeführer und ihre Hunde springen aus dem Hubschrauber entfalten sofort zu Kette (bei der Breite übrigens - es waren nicht mal 100 Meter - eher ein Kettchen) und rennen in den Wald rein. Ein Fährtenhund brauchte, je nach äußeren Bedingungen, eine halbe bis 2 Stunden, um sich von einer Autofahrt zu erholen. Das ist ungefähr so, als wenn wir in ein Blitzlicht geschaut haben und uns danach im Dunkeln orientieren sollen. Und ein Hubschrauber? Naja, ich bin selbst mit einer Mi8 der Grenzfliegerstaffel geflogen - das ist intensiver, als ein LKW. Nun gut, mag man hier einwenden, Schutzhunde sind da nicht so empfindlich. Das mag sein, aber ohne Erholungsphase nach dem Flug ist der Schutzhund in einer solchen Situation nicht mehr wert, als ein Zwergkaninchen.

7. Die Hundeführer laufen als Einzelposten in der Kette. Naja, das kann man machen - in offenem Gelände. Das hier ist aber, soweit ich es gesehen habe, ein leicht durchschnittenes und vor allem bewaldetes Gelände mit Unterholz! Bei der Hektik, mit der die gleich losgerannt sind, nehme ich mal an, es wurde nicht groß Zeit "verschwendet", Regulierungslinien zu befehlen. Und selbst wenn man sie hätte, braucht es in so einem Gelände eine ganze Weile, bis man merkt, dass vielleicht einer fehlt.

8. Stellen wir uns mal vor, bis hierher wäre alles schlüssig und folgerichtig gewesen. Was würden denn die Grenzverletzer machen, wenn so eine Kette mit Hunden in ihre Richtung kommt (weithin gut zu hören übrigens durch das Gebell der Hunde)? Ich würde mal sagen, wenn sie keinen Plan haben, einen der Alleinläufer lautlos auszuschalten, werden sie sich schnurstracks auf die Socken machen. Das heißt, die Kette treibt sie vor sich her, eventuell noch dahin, wohin sie sowieso wollen. Für eine solche Handlung wäre der entsprechende Kommandeur garantiert abgesägt worden. Wenn eine solche Lage angenommen wurde, d.h. wenn wir Grenzverletzer in einem bestimmten Raum vermuteten, dann wurde der Raum zunächst abgeriegelt und eine Truppensuche vorbereitet.

Die Truppensuche war die größte taktische Handlung der Grenztruppen. Der entsprechende Raum konnte mit bis zu 4 Grenzkompanien abgeriegelt werden. Danach erst ging man daran, einer Kompanie zu befehlen, diesen Raum zu durchsuchen. Dazu wurden übrigens keinesfalls Hunde eingesetzt! Ich habe als Offiziersschüler im Praktikum 1982 bei Spahl eine solche Truppensuche (eine erfolglose übrigens) mitgemacht. Mein Posten lief mit einem mal in ein Gebüsch vor uns und war weg. Ich versuchte, schnell zu ihm aufzuschließen und hatte plötzlich zwei durchgeladene MPi's im Rücken. Solange keiner abdrückt, beruhigt sich der Herzschlag nach einiger Zeit wieder. Wenn ich mir nun noch vorstelle, dass mir da noch irgendein verpeilter Hund am Arsch hängt, der auch noch verdammt schwer rauseitert ... Nein, keine Hunde. Die Truppensuche wurde genau organisiert, vor allem wurden Regulierungslinien festgelegt, an denen sich die Kette wieder formieren konnte. Aber da einige, u.a. ich, den Abschnitt nicht genau kannten, kam es immer wieder zu gefährlichen Missverständnissen.

FAZIT: Der Film ist Mumpitz. Er hat mit wirklicher Grenzsicherung so viel zu tun, wie ein Sägefisch mit einer Hobelbank. Unterstelle ich nochmal meine Anfangsthese, dass dieser Film Werbung dafür war, den Grenztruppen mehr Hubschrauber zu geben, dann wundert es mich nicht, dass sie nicht allzu viele hatten. Solchen Flitzpiepen hätte ich auch keine gegeben.

NOCH EINE ANMERKUNG ZUR DRUCHBRUCHSRICHTUNG: Ich habe selbst keine Lage mit der Richtung BRD-DDR erlebt. Eine solche Situation konnte aber entstehen, wenn wir annahmen, dass Grenzverletzer wieder zurückgewichen waren (z.B. wegen Minen) oder wenn sie die Grenzanlagen versehentlich mehrfach überwanden (ist auch vorgekommen). Die Durchbruchsrichtung war übrigens egal. Das Handlungsschema war in jedem Fall das Gleiche. Wurde ein Grenzverletzer im Hinterland vermutet, liefen die Handlungen unter Umständen bis hin zur von mir genannten Truppensuche ab.

Soviel erstmal dazu. Für Rückfragen stehe ich gern zur Verfügung.

ciao Rainman

(Abschlussnote im Fach Taktik der Grenztruppen an der Offiziershochschule: Sehr gut; Prüfungsaufgabe: Grenzdurchbruch BRD-DDR; Belobigung für das Prüfungsergebnis: Ein Flug mit einer Mi8 der Grenzfliegerstaffel über Plauen)


"Ein gutes Volk, mein Volk. Nur die Leute sind schlecht bis ins Mark."
(aus: "Wer reißt denn gleich vor'm Teufel aus", DEFA 1977)


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#8

RE: Grenzalarm: Angriff auf die Staatsgrenze der DDR

in Videos und Filme der ehemaligen Innerdeutschen Grenze 28.02.2009 10:04
von Zermatt | 5.293 Beiträge

Guten Tag Rainman,also ist dieser Film total übertrieben und hat micht der echten
Situation an der Grenze wenig zu tuen,ja?
Vieleicht eine Warnung an die BRD,nach dem Motto:Hier verbrennt Ihr euch die Finger,wir haben alles unter Kontrolle.



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#9

RE: Grenzalarm: Angriff auf die Staatsgrenze der DDR

in Videos und Filme der ehemaligen Innerdeutschen Grenze 28.02.2009 12:31
von Rainman2 | 5.762 Beiträge

Hallo zermatt,

die Wahrheit ist wahscheinlich recht trivial. Da hat einer vom Filmstudio der NVA, die in der Regel für die Realisierung solcher Projekte verantwortlich waren, einen Auftrag bekommen. Der hat sich irgendeinen Heini aus dem Stab geholt oder ihn zugeteilt bekommen. Dann hat man ein "Drehbuch" geschrieben, hat es von jemandem absegnen lassen, der auch schon lange keine Grenze und vor allem keinen Grenzdienst mehr gesehen hat. Und so entstand der Streifen. Wie gesagt, für einen Propagandafilm, der an die Öffentlichkeit gehen sollte, ist mir zuviel "echte Handlung" und zuviel Technik drin. An die BRD war das bestimmt keine Warnung, denen hätten wir z.B. nicht freiwillig gezeigt, dass wir das KSB (Kompaniesignalgerät Brocken) auf der Führungsstelle haben (zeigt die Auslösungen am Grenzsignalzaun an).

Eine Verwendungsmöglichkeit, neben der Möglichkeit, dass damit für mehr Hubschrauber an der Grenze geworben werden sollte, ist mir noch eingefallen. Als Werbefilm für Offiziersbewerber. Die wurden kräftig verarscht. Ich habe mehr als einmal die Vorführung der Offiziersschule für diese Jungs mitgemacht (z.B. eine Brandflasche auf einen Panzer, der vorher mit ca. 50 Liter Napalm getränkt wurde etc.). Ja, für so eine gezielte Kleinkinderverarsche hätte die Sache auch noch gepasst.

ciao Rainman


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#10

RE: Grenzalarm: Angriff auf die Staatsgrenze der DDR

in Videos und Filme der ehemaligen Innerdeutschen Grenze 28.02.2009 12:44
von Galaxy (gelöscht)
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Hallo Rainman! Mich erfreut das du schonungslos mit dieser Verarschung ins Gericht gehst.Wer hätte denn deiner Meinung nach für den fiktiven Fall mit dem Hubschrauber die Einsatzverantwortung ? Der KGsi auf der Füst? Oder höhere Stellen?


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#11

RE: Grenzalarm: Angriff auf die Staatsgrenze der DDR

in Videos und Filme der ehemaligen Innerdeutschen Grenze 28.02.2009 14:05
von Zermatt | 5.293 Beiträge

Ja Rainman,du sprichst hier klartext auch wenn deine Ausdrucksweise etwas derb ist.
Für mich O.K. Weiter so.



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#12

RE: Grenzalarm: Angriff auf die Staatsgrenze der DDR

in Videos und Filme der ehemaligen Innerdeutschen Grenze 01.03.2009 13:53
von Rainman2 | 5.762 Beiträge

Hallo Galaxy,

die Frage nach der Verantwortung kann ich Dir nicht genau beantworten. Es käme darauf an, wem der Hubschraubereinsatz konkret unterstellt wurde. Das dürfte aber kaum unter dem Operativen Diensthabenden im Grenzregiment gelegen haben, eher höher. Über die Veränderung des Auftrages und den Einsatz in Lagen hätte dann nach meiner Auffassung mindestens der Regimentskommandeur zu entscheiden gehabt. Darunter keinesfalls. Das ist es ja, weswegen mich dieser Schwachsinn so auf die Palme bringt. Auf diesen Kommandoebenen gab es sicherlich Leute, die in ihren Dienststellungen Erfahrung sammeln mussten. Sicher wurde da auch mal unzweckmäßig gehandelt. Aber ihnen waren in der Regel die taktischen Grundsätze klar. Das war bei denen, die das Filmchen gemacht haben, nicht der Fall.

@Zermatt: Ich sagte es an anderer Stelle schon. Ich bin gelegentlich impulsiv. Da gestattete ich mir dann auch ein derbes, aber klares Wort. Aber danke für den Hinweis.

ciao Rainman


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#13

RE: Grenzalarm: Angriff auf die Staatsgrenze der DDR

in Videos und Filme der ehemaligen Innerdeutschen Grenze 01.03.2009 18:33
von Galaxy (gelöscht)
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Hallo Rainman! Bei uns im GR4 Heiligenstadt gab es bei Luftraumverletzungen eine direkte Leitung zu einer Hubschrauberstaffel der GSSD.Die war nicht weit weg.Gesetz dem Fall das so ein Hubschrauber angefordert werden musste dann wären ja die offiziellen Befehlswege derart lang bzw.kontraproduktiv gewesenwut].Das kann es es ja nun auch nicht gewesen sein.Grade bei Luftraumverletzungen musste es besonders schnell gehen.Oder wie siehst du das?


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#14

RE: Grenzalarm: Angriff auf die Staatsgrenze der DDR

in Videos und Filme der ehemaligen Innerdeutschen Grenze 01.03.2009 21:41
von Rainman2 | 5.762 Beiträge

Hallo Galaxy,

da gebe ich Dir recht, das wäre es tatsächlich nicht gewesen. Hier muss man allerdings unterscheiden zwischen dem Einsatz eigener Hubschrauber und dem Einsatz von Fliegerkräften bei einer Luftlage. Das mit dem direkten Durchschalten bei einer Luftlage war tatsächlich vorgesehen. Es gab für die Meldungen aus dem Grenzdienst an die Führungsstelle sogenannte Dringlichkeitsstufen. Die höchste Dringlichkeitsstufe war "Luft". Begann also eine Meldung über das Grenzmeldenetz beispielsweise mit: "Friedrich hier die 16 mit Luft!" (Friedrich hier der angenommene Tarnname der Führungsstelle), dann hatte der Kommandeur Grenzsicherung alles stehen und liegen zu lassen, hatte noch nicht einmal Rückfragen zu stellen, sondern ohne Verzögerung die Durchschaltung des Grenzpostens zur nächsten funktechnischen Einheit der Luftstreitkräfte zu organisieren. Die entsprechende Schaltung müsste auf der Führungsstelle, spätestens aber im Führungspunkt des Bataillons vorbereitet gewesen sein. Die befohlene Zeit für den Abschluss der Meldung an die funktechnische Einheit waren 90 Sekunden!

Aber wie gesagt, das waren Luftlagen, also Luftraumverletzungen in egal welcher Form. In Fall des Videos ging es um den Einsatz eigener Hubschrauberkräfte, die vor Ort gewesen wären und aus ihrem befohlenen Einsatz hätten herausgelöst werden müssen. Da bleibe ich bei meiner Aussage, mindestens Regiment.

ciao Rainman


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#15

RE: Grenzalarm: Angriff auf die Staatsgrenze der DDR

in Videos und Filme der ehemaligen Innerdeutschen Grenze 04.03.2009 10:40
von Udo (gelöscht)
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Luftraumverletzungen waren, zumindest an der Elbgrenze, schon fast an der Tagesordnung. Der BGS ist mit seiner Alouette regelmäßig über die Elbe gekommen.
Zwei besondere Geschehnisse sind mir in Erinnerung geblieben.
Im Sommer 1986 ist eines dieser Spionageflugzeuge (die mit dem Teller oben drauf) über Mödlich (Nähe Lenzen) in die DDR ein- und über Dömitz wieder ausgeflogen. Da haben die Telefonleitungen geglüht.
Auch in diesem Sommer, wir bauten gerade einen neuen Grenzsignalzaun in der Nähe von Dömitz, bestaunten uns 3 Hubschrauber (meines Wissens Typ Puma) bei der Arbeit in Standschwebe. Kurzer Anruf bei der Führungsstelle und nach wenigen Minuten drehte ein russischer Kampfhubschrauber (man kennt ihn aus "Rambo III") eine Runde über den Grenzabschnitt. Wer den mal über sich hinweg fliegen sieht (oder auch nur hört) läuft gaaanz schnell. Die Pumas waren auch sehr schnell weg.


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#16

RE: Grenzalarm: Angriff auf die Staatsgrenze der DDR

in Videos und Filme der ehemaligen Innerdeutschen Grenze 04.03.2009 11:23
von Rainman2 | 5.762 Beiträge

Hallo Udo,

jaaaaa, die gute alte Mi24. Ich bin zwar nicht sonderlich in Militärtechnik vernarrt, aber bei diesem Maschinchen wird mir heute noch warm ums Herz. Der schnellste fliegende Panzer den die Welt je hatte. Ich hatte sie mal bei einem sogenannten Wirkungsschießen erlebt. Das war eine Vorführung, bei der Offizieren eine ganze Reihe der eigenen Bewaffnung mit scharfem Schuss gezeigt wurde. Die Hubschrauber der Westseite verkrümelten sich schnell, wenn so ein Prachtvögelchen auftauchte. Es war lange Zeit irgendwie beruhigend für mich, solche Hubschrauber auf der eigenen Seite zu wissen.

Danke für die Erinnerung!
ciao Rainman


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#17

RE: Grenzalarm: Angriff auf die Staatsgrenze der DDR

in Videos und Filme der ehemaligen Innerdeutschen Grenze 04.03.2009 13:14
von Transitfahrer (gelöscht)
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Jaa, auch in der BW hatte man vor dem Hubschrauber (NATO-Bezeichnung HIND) respekt. Es soll da nur eine Schwachstelle gegeben haben. Aber aus Geheimhaltungsgründen verrate ich es nicht. Woher ich das weiß??. Ich war ja schließlich mal Luftraumbeobachter und Flakschütze.

Gruß
Peter


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#18

RE: Grenzalarm: Angriff auf die Staatsgrenze der DDR

in Videos und Filme der ehemaligen Innerdeutschen Grenze 04.03.2009 14:05
von discover | 8 Beiträge

Hallo HHausen88
Vergleiche bitte mal:
Mi-24 (NATO-Bezeichnung HIND)
und
Mi-8 (NATO-Bezeichnung Hip)

Und ich war kein Luftraumbeobachter und Flakschütze.!!!

Gruß
discover


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#19

RE: Grenzalarm: Angriff auf die Staatsgrenze der DDR

in Videos und Filme der ehemaligen Innerdeutschen Grenze 04.03.2009 14:12
von discover | 8 Beiträge

Sorry leider ist mir ein Fehler unterlaufen.
Ich meine natürlich Transitfahrer und nicht HHausen88!!!
Entschuldigung!!!


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#20

RE: Grenzalarm: Angriff auf die Staatsgrenze der DDR

in Videos und Filme der ehemaligen Innerdeutschen Grenze 04.03.2009 17:17
von Rainman2 | 5.762 Beiträge

Hallo discover!

Wenn Du Dich auf das Video beziehst, hast Du natürlich recht. Das ist eine Mi8. Aber in den beiden Posts, auf die sich Peter (transitfahrer) bezog (über seinem Beitrag von Udo und mir), sprachen wir tatsächlich von der Mi24. Kleines Missverständnis ?!


ciao Rainman


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