#61

RE: Grenzaufklärer Ausrüstung

in Grenztruppen der DDR 10.08.2016 19:38
von freddchen | 58 Beiträge

Manche GAKl waren auch mit Diensthund "ausgerüstet". Bei uns hatten sie Boxer und Schäferhund. Der war aber meines Wissens nicht so regelmäßig mit im Gebiet, wie bei den übrigen Hunde-Uffz. aus den Zügen...


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#62

RE: Grenzaufklärer Ausrüstung

in Grenztruppen der DDR 10.08.2016 19:46
von hundemuchtel 88 0,5 | 2.492 Beiträge

Zitat von freddchen im Beitrag #61
Manche GAKl waren auch mit Diensthund "ausgerüstet". Bei uns hatten sie Boxer und Schäferhund. Der war aber meines Wissens nicht so regelmäßig mit im Gebiet, wie bei den übrigen Hunde-Uffz. aus den Zügen...


Richtig, bei uns war einer, der hatte panische Angst vor Hunden. Der war zu seinem Glück KEIN Hundeführer, wie er immer wieder betonte


gruß h.


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#63

RE: Grenzaufklärer Ausrüstung

in Grenztruppen der DDR 10.08.2016 20:13
von Hanum83 | 4.730 Beiträge

Der meiste Gak-Dienst bei uns war im Hinterland und da sind die meistens mit der TS rausgefahren, das Enduro-Mopped gab es noch nicht.
Einer hatte auch einen Hund kann ich mich entsinnen, aber den nahm er nicht immer mit, jedenfalls nicht wenn er mit dem Motorrad raus ist.
Apropos dieses komische Moped, wenn im Hinterland Heinz Grenzverletzer mit nem Lada abzischte sah der Gak aber mit so einer Knäckebrotsäge auch schlecht aus, oder?


"Deitsch on frei wolln mer sei, on do bleibn mer aah derbei"
(Anton Günther)
zuletzt bearbeitet 10.08.2016 20:18 | nach oben springen

#64

RE: Grenzaufklärer Ausrüstung

in Grenztruppen der DDR 11.08.2016 11:48
von Ratze | 397 Beiträge

Zitat von S51 im Beitrag #57
Zitat von Markus Stüber im Beitrag #1
Hallo,

ich habe Fotos von Grenzaufklärern gesehen, die unterschiedlich unterwegs waren: Mal mit Seitengewehr, mal ohne, mal nur mit Kamera, mal mit Knippse + Fernglas. Gab es eine generelle Ausstattungsliste, wurde diese individuell ausgelegt/ befohlen? Was musste alles mit vor den Zaun?

Gruß
Markus


Darauf gibt es keine einheitliche Antwort. Weil man halt je nach Aufgabe differenzieren muss.
GAK auf dem vorgelagerten Gebiet bestanden meist aus einem Dreierposten. Ab 1985 zumindest im Oberharz ab und zu auch nur aus einem Doppelposten. Und nicht jeder, der da vorne erschien, war auch wirklich ein GAK´l
Es gab neben manchen Anderen im Wesentlichen noch SiPo (Sicherungsposten bei Arbeiten) und Kontrollen GMK (Grenzmarkierungen) bei denen zumindest ein Vertreter der Kompanieführung mit anwesend war. Er war dann der Postenführer.
Dann war oft nur ein Vertreter der Truppe da vorne wirklich ein GAK. Er hatte dann die Rolle des Dokumentierers. Der Zweite jemand von der Kompanieführung (meist Polit oder Stellvertr.-KC, seltener wirklich der KC) als PF und der dritte Soldat halt ein vorne bestätigter Soldat als Posten.
Bei SiPo war oft gar kein GAK dabei, es handelte sich sehr oft um einfach nur bestätigte Soldaten oder Uffze mit ihrer ganz normalen Ausrüstung und Bewaffnung. Nur GAK hatten dann eine Doppelbewaffnung.
Bei GAK muss man differenzieren in Postenführer und in Dokumentierer.
Der Postenführer hatte dabei:
- persönliche Bewaffnung (in der Regel Doppelbewaffnung MPi und Pistole) mit Munition aber Seitengewehr nur, wenn dies eben so üblich war.
- Postentabelle freundwärts für den Schutzstreifen und feindwärts für den vorgelagerten Bereich (wobei alle Feststellungen oder sichtbaren Handlungen im Klartext durchgegeben wurden),
- Funkgerät und GMN-Hörer (wobei dies dann freundlicherweise meist dem Posten gegeben wurde).
- Fernglas 7x40
Alles Übrige wie Gegnerkladden, ganz selten Kartenmaterial (eigentlich nur bei GMK), Regenumhang wurde nur je nach Einsatzfall mitgeführt oder eben auch nicht. Gegnerkladden gehörten meist zur "privaten" Ausrüstung. Etwas halboffizielles gewissermaßen, das hatte man mit oder eben auch nicht.
Bei einem Zweierposten trug der PF auch die Postentasche mit dem Essen und die Handleuchtzeichen (denn der Dokumentierer hatte ja schon die Fototasche zu schleppen und einen Posten gab es nicht).

Dokumentierer:
- persönliche Bewaffnung (MPI, Pistole und Muniton aber Seitengewehr/Bajonett nur wenn dies eben so üblich war),
- Fernglas 7x40, was aber auch mal weggelassen werden konnte (zu viel Schlepperei),
- Fototasche mit einem, mitunter zwei Fotoapparaten (für Farb- oder Infrarotfilm), einem 50 mm Normalobjektiv, einem 135 mm leichten tele und einem 300 mm mittleren Teleobjektiv. Bei Notwendigkeit auch einem 500 mm Tele. zwei bis drei Ersatzfilme (drei, wenn Farbfilme mitgeführt wurden). Als Fototasche diente die in der DDR oft gesehene ovale, schwarze Ledertasche genauso wie (sobald die kaputt war) eine ganz normale Postentasche.
- eine Schreibkladde für Notizen
Alles Weitere wie Videokamera, Kassettenrecorder, Regenumhang nur bei besonderen Lagen oder wenn man es eben für notwenig hielt.
Bei einer GMK kamen noch die Postentabellen und das Funkgerät hinzu denn damit gab sich die Kompanieführung natürlich nicht ab.

Posten:
- persönliche Bewaffnung, in der Regel eine MPi mit Munition (LMG wurden zumindest zu meiner Zeit in schierke gegen in der Waffenkammer verfügbare MPi getauscht),
- Handleuchtzeichen und Verlängerungskabel für GMN
- Postentasche mit Verpflegung
Wobei der Posten eben meist kein GAK sondern ein bestätigter Soldat war.

Mit der Befehlerei war es so eine Sache. Einsatze vorne wurden geplant. Dazu gab es Besprechungen mit dem GAK-Zugführer, hin und wieder auch der Kompanieführung oder höher. Dabei wurde geklärt, was an Sondertechnik oder -Ausrüstung wofür, ob überhaupt und wann gebraucht wurde und das wurde im Befehl dann bestätigt. Der Standart tauchte da allenfalls mal auf, wenn es nichts Besonderes zu vermerken gab. Im Einsatz hat der Postenführer dann selbst entschieden, was mitgenommen und was erst mal auf der FüSt gelagert und nur bei Bedarf durch die Alarmgruppe an den Zaun gebracht wurde. Da war man ziemlich frei in der Entscheidung.
Deshalb ist ein einheitliches Bild eher die Ausnahme.



Moin
da muss ich nun mal eine Frage loswerden.
Bei Reinung der Grenzgräben waren, in den durch die DDR zu reinigenden Grabenabschnitten, bei uns hier im Norden, in der Regel 2 - 4 zivile Arbeitskräfte und 2 - 4 Uniformierte anwesend.
Wir sind immer davon ausgegangen, dass sich bei den Dienstgraden um GAK handeln würde und bei den Gefreiten/ Postenführern etc. um feindwärts besätigte Soldaten handeln würde.
Das ist ja dann wohl falsch, oder?
Ein GAK, ein Uffz./FW aus einem der Züge und ein bis 2 Gefreite aus einem Zug. wäre dann ja wohl richtiger gewesen.


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#65

RE: Grenzaufklärer Ausrüstung

in Grenztruppen der DDR 11.08.2016 12:49
von coff | 706 Beiträge

Zitat von S51 im Beitrag #57

Der Postenführer hatte dabei:
- persönliche Bewaffnung (in der Regel Doppelbewaffnung MPi und Pistole) mit Munition aber Seitengewehr nur, wenn dies eben so üblich war.
- Postentabelle freundwärts für den Schutzstreifen und feindwärts für den vorgelagerten Bereich (wobei alle Feststellungen oder sichtbaren Handlungen im Klartext durchgegeben wurden),




Zwei Postentabellen ? freundwärts und feindwärts...

kannst Du dazu mal näheres schreiben @S51


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#66

RE: Grenzaufklärer Ausrüstung

in Grenztruppen der DDR 11.08.2016 14:31
von S51 | 3.733 Beiträge

Ich kann nur für den Abschnitt GR 20, I. und II. Bataillon sprechen. Wir hatten feindwärts zwei Postentabellen mit. Eine galt diesseits vom Zaun !, eine (meist rote Hülle) jenseits. Diesseits des Zaunes war es die gleiche Codierung wie bei den Grenzposten auch. Auf dem vorgelagerten Gebiet wurden für Meldungen der FüSt an uns in bestimmten Fällen (wenn etwa die Postentasche vor gebracht und hinterlegt wurde, Zeiten sich änderten oder im Hinterland eine Lage lief) nur diese zweite Tabelle genutzt. Nicht also für Meldungen, die für die Gegenseite offensichtlich waren.
Das mit der Postentasche war gar nicht selten. Gerade ab 1985, wenn wir nur zu zweit waren, wurden die Taschen auf Anforderung gebracht und es wäre peinlich gewesen, hätte sich dann schon jemand "bedient..." Denn durch die Entfernungen bedingt konnten wir nicht immer rechtzeitig an der Gasse sein.


GK Nord, GR 20, 7. GK
VPI B-Lbg. K III


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#67

RE: Grenzaufklärer Ausrüstung

in Grenztruppen der DDR 11.08.2016 14:39
von S51 | 3.733 Beiträge

Zitat von Ratze im Beitrag #64
...Moin
da muss ich nun mal eine Frage loswerden.
Bei Reinung der Grenzgräben waren, in den durch die DDR zu reinigenden Grabenabschnitten, bei uns hier im Norden, in der Regel 2 - 4 zivile Arbeitskräfte und 2 - 4 Uniformierte anwesend.
Wir sind immer davon ausgegangen, dass sich bei den Dienstgraden um GAK handeln würde und bei den Gefreiten/ Postenführern etc. um feindwärts besätigte Soldaten handeln würde.
Das ist ja dann wohl falsch, oder?
Ein GAK, ein Uffz./FW aus einem der Züge und ein bis 2 Gefreite aus einem Zug. wäre dann ja wohl richtiger gewesen.


Das kann man so absolut nicht sagen.
Sehr wahrscheinlich waren es Uffze und Soldaten aus der SiK (wirklich der Sicherungskompanie) oder der PiK (Pionierkompanie, die hatten oft dafür bestätigte Leute) und eben keine GAK. Gar keine.
Es konnten aber auch GAK sein doch musste da schon ein erheblicher Personalüberhang bestehen. Das war eher die Ausnahme. Dann jedoch tatsächlich nur ein GAK und die Übrigen eben bestätigte Uffze und Soldaten, ja.


GK Nord, GR 20, 7. GK
VPI B-Lbg. K III


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#68

RE: Grenzaufklärer Ausrüstung

in Grenztruppen der DDR 11.08.2016 15:02
von S51 | 3.733 Beiträge

Zitat von Hanum83 im Beitrag #63
Der meiste Gak-Dienst bei uns war im Hinterland ...Apropos dieses komische Moped, wenn im Hinterland Heinz Grenzverletzer mit nem Lada abzischte sah der Gak aber mit so einer Knäckebrotsäge auch schlecht aus, oder?



Die absolute Mehrzahl der Dienste waren im Hinterland. Ein-, zweimal die Woche vorne war schon viel. Normal waren ein bis drei Einsätze im Monat pro bestätigtem GAK.
Die wenigsten VGO (Verletzer Grenzordnung) oder GV (Grenzverletzer) waren doch tatsächlich zumindest im bewaldeten Harz mit Fahrzeugen im Grenzgebiet unterwegs. Gegenüber Fußgängern oder bei schnellen USM-Kontrollen aber war man mit dem "S-Huptig" durchaus im Vorteil. Es war geländegängiger als ein Motorrad. Auch, weil das Moped zumindest zu meiner Zeit nicht "ernst" genommen wurde. Ich habe einige Festnahmen (auch zwei GV) "mit" dem S51 gemacht.


GK Nord, GR 20, 7. GK
VPI B-Lbg. K III


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#69

RE: Grenzaufklärer Ausrüstung

in Grenztruppen der DDR 11.08.2016 16:16
von Ratze | 397 Beiträge

Moin @ S51, du schreibst Angehörige der SiK, ich dachte die waren nur bei den Grenzübergängen eingesetzt und nicht im Verlauf der Grenze, wo weit und breit kein Übergang war.
Sicherungskräfte die Pi KP für normale Grabenreinigungsarbeiten?
Bei den Minensprengarbeiten haben sich dann die Pioniere mit eigenen bestätigten Soldaten, Dienstgraden gesichert? Dann müßte ich 1985 ja einen Pionier angesprochen haben, als ich protestieren wollte, weil ein ungefährliches Plastikteil über dei Grenze geflogen war und "den Luftraum" unberechtigt durchsegelt hatte.
Ratze


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#70

RE: Grenzaufklärer Ausrüstung

in Grenztruppen der DDR 11.08.2016 16:43
von S51 | 3.733 Beiträge

Es gab die SiK und es gab eine SiK.
Das war nicht ein und dieselbe Einheit. Aufgabe der Angehörigen der eigentlichen Sicherungskompanie war die Absicherung von Arbeiten im Schutzstreifen, am oder auf dem vorgelagerten Gebiet. Für die Absicherung hatten auch die Pionierkompanien eigene Leute und nur, wenn das auch nicht ging, stellte die Grenzkompanie Sicherungsposten ab. Das konnte dann mangels bestätigtem Personal auch mal ein GAK mit Soldaten (die "Kartenspieler" an der bayrischen Grenze seinerzeit zum Beispiel) sein.
Dann gab es pro Grenzkommando noch eine zentrale SiK für besondere Aufgaben. Als Sicherungsposten jedoch kamen diese Kollegen eher nicht zum Einsatz. Deren Job waren die GüSt und seltener mal die Linie.
Nee, falsch von mir.
Das bringe ich jetzt durcheinander. Die SiK sicherte die GüSten und die zentralen SiK konntest du als Sicherungsposten antreffen


GK Nord, GR 20, 7. GK
VPI B-Lbg. K III


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zuletzt bearbeitet 11.08.2016 17:14 | nach oben springen

#71

RE: Grenzaufklärer Ausrüstung

in Grenztruppen der DDR 11.08.2016 20:49
von Grenzerhans | 274 Beiträge

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass die Ausrüstung eines GAK von Einsatz-Grenzkompanie, bzw.Einsatz-Grenzabschnitt und Aufklärungsbefehl
unterschiedlich war. Zum Beispiel war auf meiner GK nur die Waffe (MP), Fernglas und ein Kartenausschnitt (Topo ) des betreffenden Einsatzabschnittes befehlsmäßig mit zu führen. Aber das war 1962. Im laufe der späteren Jahren hatte sich vieles grundlegend verändert und das war mit meiner Zeit in keiner Weise zu vergleichen

Gruß Grenzerhans.


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#72

RE: Grenzaufklärer Ausrüstung

in Grenztruppen der DDR 11.08.2016 21:12
von mibau83 | 821 Beiträge

die sik's an den grenzübergängen (an kleineren grenzübergängen auch siz, sicherungszug) wurden auch nur dort eingesetzt.
die sik's der grenzkommandos (sik-25 grenzkommando nord, sik-26 grenzkommando mitte und sik-27 grenzkommando süd) waren in ihren gesamten grenzkommando im einsatz.
eventuell hattest du @Ratze es mit kräften der sik-25 (standort mönchhai) zutun.


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#73

RE: Grenzaufklärer Ausrüstung

in Grenztruppen der DDR 11.08.2016 21:25
von thomas 48 | 3.568 Beiträge

Als ehemaliger Verweigerer ist es sehr schwer die Abkürzungen zu verstehen
thomas


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#74

RE: Grenzaufklärer Ausrüstung

in Grenztruppen der DDR 11.08.2016 21:26
von Neuwerker | 3 Beiträge

Zitat von Mike59 im Beitrag #45
Zitat von KAMÜ im Beitrag #42
Zitat von vs1400 im Beitrag #41
Zitat von Mike59 im Beitrag #32
Zitat von KAMÜ im Beitrag #29
Zitat von Mike59 im Beitrag #17
Zitat von TOMMI im Beitrag #8
Wir hatten in unserer GK im Fahrzeugbestand noch Enduros, die vorzugsweise von GAKLs gefahren wurden. Heißt aber nicht, dass jeder GAKL eine hatte.

Die Enduros waren strukturmäßig für die GF des Gakl-Zuges, somit 2 x pro GK.

Die Enduros waren nicht für die Gf des Gakl-Zuges ,diese waren im Bestand des Aufklärerzuges. Wenn in anderen Komanien der GF ein gerät gefahren hat ,war dieses zufall.Bei mir im Aufklärerzug waren diese Fahrzeuge den 4 Gakl-BU unterstellt worden(in Freienhagen hatten wir 4 Stück)

Wo ist den der Unterschied zwischen dem GAk- Zug und dem Aufklärungszug?


... man darf ja ne derartige anfrage auch personifizieren, wie zb @KAMÜ und dann hat der user ne möglichkeit seine aussage zu erklären.

gruß vs


gibt kein unterschied

Schön, wollte ich nur mal hören, nicht das ich auf der falschen Welle schwimme. Es gab eine Richtlinie über die Ausstattung der GK und die legte u.a fest, das jeder Zug GSi. eine LO hatte usw. Die besagte eben auch das der GAkl-Zug einen P601/A für den ZF hatte und 2 Enduro für die GF (Lebensälter und mit Ihren einzeln Geführten FHG beschäftigt) vorwiegend im Hinterland unterwegs sein sollten. Der Rest hatte TS 250/A und Nachfolgemodelle als Fahrzeug.
Dumm nur das die Lebensälteren Gakl meist einen BMI über 30 hatten und somit das S 50 etwas schwach auf der Brust war. Gut das bei euch das eben anders geregelt wurde @KAMÜ - bei uns gab es übrigens 7 BU als Gakl, hätten dann also 7 Enduro sein müssen nach deiner Rechnung.
Schönen Sonntag noch.



Hallo,
bei uns war es so, dass wir 3 Enduro hatten, 2 x GF und 1 ZF Gakl
LG


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#75

RE: Grenzaufklärer Ausrüstung

in Grenztruppen der DDR 11.08.2016 21:30
von Ratze | 397 Beiträge

Moin @Mibau83, danke für die Info. Diese Kräfte wurden dann sicher nur in besonderen Lagen eingesetzt. Ist bekannt in welchen Lagen dies der Fall war? Ratze


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#76

RE: Grenzaufklärer Ausrüstung

in Grenztruppen der DDR 11.08.2016 21:43
von mibau83 | 821 Beiträge

oftmals als sicherungsposten, z.b. bei beseitigung der erdminensperren mitte der 80er. von einen angehörigen der sik-27 (standort neustädt bei eisenach) ist mir auch ein einsatz bei einer rede von heiner geißler an der grenzmauer in heinersdorf (grenzregiment 15 sonneberg) bekannt.
oder ein einsatz in berlin bei der räumung des lennedreiecks 1988 (aushilfe für die sik-26).

ein paar dieser siker sind auch hier im forum angemeldet. ich würde mal sik-25 oder sik-26 oder sik-27 in die themen suche eingeben.


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zuletzt bearbeitet 11.08.2016 21:43 | nach oben springen

#77

RE: Grenzaufklärer Ausrüstung

in Grenztruppen der DDR 16.08.2016 11:55
von Markus Stüber | 42 Beiträge

Hallo,

noch eine Frage: Es gab Sommer- und Winter-FDUs. Dazwischen nix. Hat man sich im Sommer icht tot geschwitzt in den Jackennund langen Hosen? Und im Winter draußen? Wie arm waren die Jacken?

Gruß
Markus



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#78

RE: Grenzaufklärer Ausrüstung

in Grenztruppen der DDR 16.08.2016 14:19
von westsachse | 464 Beiträge

@ Thomas 48

probier es mal Hier. (In) Offizielle Abkürzungen der DDR Grenztruppen

wesa


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#79

RE: Grenzaufklärer Ausrüstung

in Grenztruppen der DDR 22.11.2016 04:38
von S51 | 3.733 Beiträge

Zitat von Markus Stüber im Beitrag #77
Hallo,

...Sommer- und Winter-FDUs. Dazwischen nix. ...
.Markus


So im Nachhinein glaube ich, es gab in der DDR kaum eine Truppe außer den GT, die Bekleidung noch derart wild kombiniert haben. Die Sommer-FDU konnte mit der Dienstuniform darunter kombiniert werden oder auch einfach so. Die Winter-FDU konnte ebenfalls mit der Dienstuniform darunter kombiniert werden oder wie die Sommer-FDU einfach so. Dazu (oder eben nicht) noch Pullover, "Oma", Regenumhang oder Schneehemd... Manchmal kombinierte man auch den Trainingsanzug mit der FDU darüber. Durfte dann bloß nicht auffallen. Die wattierte Winter-FDU hielt gut warm. Die schlimmsten Postenpunkte im Winter (Eckernloch mit - 25 Grad) hatten von der Wache auch noch eine Art Fellmantel. Dazu kam mitunter eine Kerze unter dem Regenumhang. Durfte nur keiner sehen. Ja, klar, manchmal fror man trotzdem, manchmal war man trotzdem nass bis auf die Knochen und im Sommer war es schon heiß aber an Grenzen kam man mit den Möglichkeiten eigentlich nicht.


GK Nord, GR 20, 7. GK
VPI B-Lbg. K III


vs1400, grenzgänger86 und Markus Stüber haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 22.11.2016 04:40 | nach oben springen


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