#41

RE: Point Alpha II - das DDR-Grenzregiment

in Grenztruppen der DDR 17.09.2009 10:57
von GilbertWolzow | 3.633 Beiträge

Zitat von Augenzeuge

Zitat von GilbertWolzow
genau peter, wer gegangen ist, ist gegangen. er kannte sein ziel und sein risiko. wer es geschafft hat war clever.



Sorry, Gilbert. Das stimmt nicht. Das Risiko kannte man als Flüchtling nicht unbedingt, meistens nicht. Sämtliche Informationen gab es nur über die Westmedien. Letztes Beispiel dafür ist das letzte Maueropfer.
Der wäre nicht gegangen, wenn er die richtigen Infos gehabt hätte.

Gruß, Augenzeuge




da chris gueffroy berliner war ist er auch mit der mauer aufgwachsen. seine mutter und er waren antragsteller auf ständige ausreise/ übersiedlung. er erlebte es täglich mit, wie sich freunde der mutter und seine freunde nach berlin (west) verabschiedeten. allein anhand der wartezeiten konnten sie sich ausrechnen, wann sie selbst an der reihe gewesen wären.
nach einer feier und einer aussage eines befreundeten grenzer zog man dann in der nacht los. der rest der feiernden wartete ob etwas passiert (ob schüsse fallen!!!)...


sorry @augenzeuge, wie kommen jugendlich darauf, das schüsse fallen könnten ? weil man die gefahren angeblich nicht kannte ?


* User in einem Forum wo ich mich von Vollpfosten als Verbrecher betiteln lassen muss *
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#42

RE: Point Alpha II - das DDR-Grenzregiment

in Grenztruppen der DDR 17.09.2009 10:58
von Mike59 | 7.979 Beiträge

Hallo Mike59!
Die Gründe eines Flüchtling´s spielen im Zusammenhang mit dem Gebrauch der Schusswaffe doch überhaupt keine Rolle, oder wurde bevor auf ihn geschossen wurde , erst mal nachgefragt was er für Gründe hatte.
--------------------------------------------------
Hallo wosch,
das stelle ich doch nicht in Frage.
Die Gründe für eine Republikflucht unabhängig wom Schußwaffengebrauch, das würde mich interressieren! Zumal ich in meinem Wohnort ein paar habe die nach 3 - 4 Wochen wieder in die DDR zurückgekommen sind ohne Das sie Jahrelang in Bauzen oder sonst wo einsitzen mußten. Waren übrigens alles Fluchten ohne Schußwaffengebrauch

Mike59


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#43

RE: Point Alpha II - das DDR-Grenzregiment

in Grenztruppen der DDR 17.09.2009 11:08
von Bunkerkommandant (gelöscht)
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Zitat von manudave
Ich denke, für die damals handelnden eine knifflige Situation.

Auf der einen Seite benötigt man für solch ein Museum Zeitzeugen und Experten (was ja auch hier im Forum gefordert wurde) und auf der anderen Seite, kann es sich ein so bekanntes Museum eher nicht leisten, Mitglieder/Zuträger - was auch immer - der Stasi in den eigenen Reihen zu haben.
Da kann man jetzt tausendmal argumentieren, "...das war doch früher"..."...das war eben der Job"...etc.
Wenn man diese Menschen weiterhin geduldet hätte, dann wäre man von Opferverbänden (in welchen ich auch Mitglied bin), anderen Grenzmuseen und den Medien zerpflückt worden. Das ist ja auch teilweise geschehen - aus Bammel vor Regressansprüchen nenne ich die entsprechenden Zeitungen nicht.



Hab ich das richtig verstanden?
Dieses Museum hat bis vor kurzem mit zwei Zeitzeugen (die Majore a.D. Herbert Wagner und Gerhard Lehmann) zusammengearbeitet. Dieses Museum soll umgebaut und erneuert werden, dass geht aber nur mit öffentlichen Mitteln aus irgendeinem Fördertopf. Dieses Geld kommt aber auch nur dann, wenn das Museum nicht mit ehemaligen Augenzeugen (Grenzoffizieren) zusammenarbeitet, die in einer Erklärung feststellen sollen, dass sie nicht mit der Staatssicherheit zusammengearbeitet haben. Diese Erklärung können die beiden nicht abgeben, weil es so ja nicht gewesen ist. Im Rahmen ihres Dienstes mussten sie, wie Herbert Wagner ja erklärt, natürlich mit der Staatssicherheit zusammenarbeiten, denn die ging "ja nicht zur Putzfrau". Das kennen rainman2 und alle, die mit der Abt. 2000 zu tun hatten. Das war nun mal so. In dem Video-Bericht erklären die zwei völlig sachlich und fachlich richtig die Gründe der Grenzsicherung 1961, sie erklären auch dass sie sich damals unwohl in ihrer Haut fühlten, wie dieser Bau vonstatten ging. Ich kann an diesem Video nichts Verwerfliches gegen die beiden feststellen - auch keine Rache, wie manudave sie erkennen will -, im Gegenteil. Sie äußern sich so, wie sie es gelernt haben und kritisieren zudem im Nachhinein die Art und Weise der Grenzsicherungs-Anforderungen.

Nun kann es sich aber ein solch "bekanntes Museum eher nicht leisten, Mitglieder/Zuträger - was auch immer - der Stasi in den eigenen Reihen zu haben". Logisch, dann gibts keine Fördermittel. "Wenn man diese Menschen weiterhin geduldet hätte, dann wäre man von Opferverbänden ... , anderen Grenzmuseen und den Medien zerpflückt worden ..."

Ich finde es erbärmlich von Point Alpha, diese zwei Zeitzeugen unter dieser fadenscheinigen Begründung aus der bisherigen Zusammenarbeit auszuschließen. Ihr Wissen wurde abgeschöpft, nun sind sie im Weg. Der Mohr hat seine Schuldigkeit getan, der Mohr kann gehen.
Wie Lehmann schon Brecht zitierte: "Immer noch schreibt der Sieger die Geschichte des Besiegten"

PointAlpha II zieht den Schwanz ein, um in der Öffentlichkeit sauber dazustehen. Opferverbände, andere Grenzmuseen und Medien laufen Sturm, weil zwei Zeitzeugen der Geschichte in einem Museum Geschichte erklären? Lächerlich, arrogant und anmaßend nenne ich das. PointAlpha II muss zwei lästige Mitstreiter loswerden, weil es um finanzielle Mittel geht.
Pfui Teufel!


zuletzt bearbeitet 17.09.2009 11:09 | nach oben springen
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#44

RE: Point Alpha II - das DDR-Grenzregiment

in Grenztruppen der DDR 17.09.2009 11:11
von Augenzeuge (gelöscht)
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@Gilbert
Nach meinen Informationen ging Gueffrey davon aus, das nicht mehr geschossen wurde- angeblich nach einer falschen Info eines Grenzers. Wir hatten das Thema übrigens hier schon ausgiebig behandelt.

Letztendlich steht doch aber ausser Frage, dass das Risiko einer Flucht unklar war.
Ich verwehre mich mit Nachdruck gegen solche Aussagen wie- die waren naiv oder selbst schuld. Wer das behauptet, noch dazu so pauschal, macht es sich zu einfach und stellt einiges an Sachverhalten und Ursachen auf den Kopf.


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#45

RE: Point Alpha II - das DDR-Grenzregiment

in Grenztruppen der DDR 17.09.2009 11:25
von 78er | 74 Beiträge

Zitat von Bunkerkommandant

Zitat von manudave
Ich denke, für die damals handelnden eine knifflige Situation.

Auf der einen Seite benötigt man für solch ein Museum Zeitzeugen und Experten (was ja auch hier im Forum gefordert wurde) und auf der anderen Seite, kann es sich ein so bekanntes Museum eher nicht leisten, Mitglieder/Zuträger - was auch immer - der Stasi in den eigenen Reihen zu haben.
Da kann man jetzt tausendmal argumentieren, "...das war doch früher"..."...das war eben der Job"...etc.
Wenn man diese Menschen weiterhin geduldet hätte, dann wäre man von Opferverbänden (in welchen ich auch Mitglied bin), anderen Grenzmuseen und den Medien zerpflückt worden. Das ist ja auch teilweise geschehen - aus Bammel vor Regressansprüchen nenne ich die entsprechenden Zeitungen nicht.



Hab ich das richtig verstanden?
Dieses Museum hat bis vor kurzem mit zwei Zeitzeugen (die Majore a.D. Herbert Wagner und Gerhard Lehmann) zusammengearbeitet. Dieses Museum soll umgebaut und erneuert werden, dass geht aber nur mit öffentlichen Mitteln aus irgendeinem Fördertopf. Dieses Geld kommt aber auch nur dann, wenn das Museum nicht mit ehemaligen Augenzeugen (Grenzoffizieren) zusammenarbeitet, die in einer Erklärung feststellen sollen, dass sie nicht mit der Staatssicherheit zusammengearbeitet haben. Diese Erklärung können die beiden nicht abgeben, weil es so ja nicht gewesen ist. Im Rahmen ihres Dienstes mussten sie, wie Herbert Wagner ja erklärt, natürlich mit der Staatssicherheit zusammenarbeiten, denn die ging "ja nicht zur Putzfrau". Das kennen rainman2 und alle, die mit der Abt. 2000 zu tun hatten. Das war nun mal so. In dem Video-Bericht erklären die zwei völlig sachlich und fachlich richtig die Gründe der Grenzsicherung 1961, sie erklären auch dass sie sich damals unwohl in ihrer Haut fühlten, wie dieser Bau vonstatten ging. Ich kann an diesem Video nichts Verwerfliches gegen die beiden feststellen - auch keine Rache, wie manudave sie erkennen will -, im Gegenteil. Sie äußern sich so, wie sie es gelernt haben und kritisieren zudem im Nachhinein die Art und Weise der Grenzsicherungs-Anforderungen.

Nun kann es sich aber ein solch "bekanntes Museum eher nicht leisten, Mitglieder/Zuträger - was auch immer - der Stasi in den eigenen Reihen zu haben". Logisch, dann gibts keine Fördermittel. "Wenn man diese Menschen weiterhin geduldet hätte, dann wäre man von Opferverbänden ... , anderen Grenzmuseen und den Medien zerpflückt worden ..."

Ich finde es erbärmlich von Point Alpha, diese zwei Zeitzeugen unter dieser fadenscheinigen Begründung aus der bisherigen Zusammenarbeit auszuschließen. Ihr Wissen wurde abgeschöpft, nun sind sie im Weg. Der Mohr hat seine Schuldigkeit getan, der Mohr kann gehen.
Wie Lehmann schon Brecht zitierte: "Immer noch schreibt der Sieger die Geschichte des Besiegten"

PointAlpha II zieht den Schwanz ein, um in der Öffentlichkeit sauber dazustehen. Opferverbände, andere Grenzmuseen und Medien laufen Sturm, weil zwei Zeitzeugen der Geschichte in einem Museum Geschichte erklären? Lächerlich, arrogant und anmaßend nenne ich das. PointAlpha II muss zwei lästige Mitstreiter loswerden, weil es um finanzielle Mittel geht.
Pfui Teufel!




Richtig geschrieben:PointAlpha II zieht den Schwanz ein, um in der Öffentlichkeit sauber dazustehen. Opferverbände, andere Grenzmuseen und Medien laufen Sturm, weil zwei Zeitzeugen der Geschichte in einem Museum Geschichte erklären?
...und nicht verklären

78er


Wachsamkeit - Die Waffe des Grenzsoldaten
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#46

RE: Point Alpha II - das DDR-Grenzregiment

in Grenztruppen der DDR 17.09.2009 12:00
von wosch (gelöscht)
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Zitat von Mike59
Hallo Mike59!
Die Gründe eines Flüchtling´s spielen im Zusammenhang mit dem Gebrauch der Schusswaffe doch überhaupt keine Rolle, oder wurde bevor auf ihn geschossen wurde , erst mal nachgefragt was er für Gründe hatte.
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Hallo wosch,
das stelle ich doch nicht in Frage.
Die Gründe für eine Republikflucht unabhängig wom Schußwaffengebrauch, das würde mich interressieren! Zumal ich in meinem Wohnort ein paar habe die nach 3 - 4 Wochen wieder in die DDR zurückgekommen sind ohne Das sie Jahrelang in Bauzen oder sonst wo einsitzen mußten. Waren übrigens alles Fluchten ohne Schußwaffengebrauch

Mike59



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Hallo mike59!
Meinen Grund hatte ich hier im Forum schon des öfteren benannt: Nach meiner "freiwilligen Zwangsverpflchtung" zur NVA, hatte ich einfach keine Lust im "Ernstfall" für ein von Kommunisten nach stalinistischer Prägung geführtem Regime, die Waffe in die Hand zu nehmen und damit eventuell in die Verlegenheit zu kommen, auf deutsche Landsleute schiessen zu müssen.
Wie gesagt, jeder hatte seine eigenen Gründe, wenn es Dich interessiert mußt Du schon die Leute selber fragen!
Zu Deinen Leuten, die nach 3-4 Wochen zurück gekommen sind:
Nach jeder Flucht (sobald sie für die Organe bekannt war) wurden Ermittlungen aufgenommen, eine Stasi-Akte angelegt, ein Haftbefehl beantragt und auch ausgestellt und wie in meinem Fall so begründet: "Der Erlaß des Haftbefehl´s ist gesetzlich begründet, da Fluchtverdacht (Obwohl sie wußten, daß ich schon weg war, da ich mich sofort nach meinem Eintreffen in Hamburg brieflich gemeldet hatte und die Post natürlich vor meinen Eltern von der Stasi gelesen worden war) besteht. In der gegenwärtigen Situation, in der die Bonner Ultras alles versuchen, um die Lage in Deutschland zu verschärfen, haben solche Verbrechen eine große Gesellschaftsgefährlichkeit. Es ist eine erhebliche Strafe zu erwarten".
Gegen Deine "Zurückgekommenen" lagen mit Sicherheit in etwa gleich lautenden Haftbefehle vor und nur ein ganz "naiver Zeitgenosse" mag nach heutigen Wissensstand davon ausgehen, daß eine Rückkehr ohne Konsequenzen erfolgte. Zuerst wurde nämlich der vorhandene Haftbefehl vollstrckt.
Ich hatte auch einen Bekannten, der sich aus dem Staub gemacht hatte. Cirka ein dreiviertel Jahr später war er wieder bei uns an der Arbeit und durfte sich da "bewähren", wie es so schön hieß. Zurückgekommen (der Liebe wegen) in die DDR war er aber schon 14 Tage nach seiner Flucht in den Westen. Das erzählter er uns einmal in einer ganz kleinen Runde mit der Bitte, es für uns zu behalten. Wo er in der Zwischenzeit "aufbewahrt" wurde hatte er uns nicht sagen wollen. Er hatte kurz darauf geheiratet und auf der Hochzeitsfeier waren auch 2 Herren dabei, die keiner kannte, selbst die engsten Angehörigen nicht.
Also, wer freiwillig in die DDR zurück gegangen war, hatte seine Situation mit Sicherheit nicht verbessert und man muß deswegen nicht gerade "Jahrlang in Bauzen oder sonst wo eingesessen haben", manchmal reicht auch nur ein halbes Jahr!!
Bischen Ga-Ga muß man schon gewesen sein, wenn man nach seiner Flucht wieder zurück kehrte und soviele hat es von der Sorte auch nicht gegeben.
Übrigens, von vielen Zurückgekommenen weiß man auch, daß sie sich später dafür am liebsten in de "Ar..." gebissen hätten!
Schönen Gruß aus Kassel


zuletzt bearbeitet 17.09.2009 12:00 | nach oben springen
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#47

RE: Point Alpha II - das DDR-Grenzregiment

in Grenztruppen der DDR 17.09.2009 12:22
von Rostocker | 7.733 Beiträge


Richtig geschrieben:PointAlpha II zieht den Schwanz ein, um in der Öffentlichkeit sauber dazustehen. Opferverbände, andere Grenzmuseen und Medien laufen Sturm, weil zwei Zeitzeugen der Geschichte in einem Museum Geschichte erklären?
...und nicht verklären

78er[/quote]
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Geschichte läst sich nur aufarbeiten,wenn man die Meinung,Ansichten und Beiträge von beiden Seiten kennt und hört.
Aber so wie es ausschaut,wollen wohl die Opferverbände und einige Grenzmuseen zu einseitigen Berichterstattung übergehen.Diese Vereine sollten nicht vergessen woher sie ihr Grundwissen haben und zwar von den Zeitzeugen der Geschichte.
Aber wie Thomas schon schrieb---wenn der Mohr seine Schuldigkeit getan hat kann er gehen.

Ich selber würde daraus Schließen,wenn Opferverbände und einige Grenzmuseen dazu übergehen. Zeitzeugen der Geschichte auszuschließen,ich das Interesse an diese Vereinen verliere.Denn dann ist mir das Bier mehr Wert--wie ne Einseitige Berichterstattung.Wo nur auf eine Seite drauf gehauen wird
.


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#48

RE: Point Alpha II - das DDR-Grenzregiment

in Grenztruppen der DDR 17.09.2009 12:45
von turtle | 6.961 Beiträge

Hallo Mike 59

Natürlich kann ich nur meine Beweggründe für eine Republikflucht schreiben., besser gesagt wie entstand meine negative Einstellung zur DDR. Nun ich denke da muss ich beim Elternhaus anfangen ,das eigentlich nicht diese Bezeichnung verdient . Ich stamme aus einen Ort bei Leipzig (inzwischen eingemeindet) wo nach dem Krieg sowj.Soldaten stationiert waren. Ständig hörte ich was die wieder geklaut hatten, oder welche Frau vergewaltigt wurde. Was vergewaltigt war wusste ich nicht es muss aber etwas schlimmes gewesen sein. In der Schule lernten wir das Lied Partisanen vom Amur. Doch mein Onkel erzählte das waren alles Verbrecher ,welche feige aus dem Hinterhalt angegriffen haben und gefangene deutsche Soldaten bevor sie erschossen wurden grausam gefoltert haben! Als im Dorf die Bauern enteignet wurden hörte ich auch nur negatives über die Kommunisten und des SED Regimes. Doch im Westen soll alles besser sein. Meine ablehnende Haltung zur DDR wurde also da bereits geprägt. Später kam ich in ein Kinderheim wo ich die Sozialistische Erziehung genießen sollte. Doch mit Zwang erreichten die das Gegenteil! Als auch noch ständig massiv auf mich eingeredet wurde ich soll Rinderzüchter werden (wir hatten eine Paten LPG)
lernte ich aus Protest Bäcker da dass der einzige Laden in dem Kaff war. Ich hatte einfach das Heim vor vollendete Tatsachen gestellt mit dem Lehrvertrag .Meine Mutter hatte mit unterschrieben somit war das Rechtskräftig. Meine Orientierung ging immer mehr in Richtung Westen!
Ich empfand immer mehr dass der Sozialismus nicht mein Ding ist. Ich hatte Sehnsucht nach der weiten Welt, Freiheit (welche ich darunter Verstand) Ich kam mir vor wie mit Maulkorb und Zwangsjacke. Paris, New York, Rom, auch Moskau, oder Samarkand das wollte ich sehen.
Doch in der DDR gab es nur eine Richtung, und das auch nicht für alle oder mit viel Glück! Mit der Mauer und den Ausbau der Grenze zur BRD sah ich die DDR nur noch als riesiges Gefängnis .Mir war immer mehr klar das ich meine Träume da nie verwirklichen kann.
Nach meiner Lehre versuchte ich daher die DDR illegal zu verlassen. Ich war aber zu blöd und wurde bereits im Sperrgebiet festgenommen. Ich wurde mit 18 Jahren zu 18 Monaten Zuchthaus verurteilt. Natürlich habe ich das nicht als gerecht empfunden! Nein meine Liebe zur DDR wurde dadurch nicht besser,. Nach der Haft wurde mir Arbeit im VEB Leipziger Eisen und Stahlwerk zugewiesen. Ich bekam einen Sonderausweis der mich negativ abstempelte . Reisen durfte ich mit diesem Ausweis nun noch weniger! Einmal pro Woche musste ich mich beim ABV melden. Jeder kriminelle Straftäter wurde nach der Haft besser behandelt ,wegen der Wiedereingliederung in die sozialistische Gesellschaft.! Meine Zukunft sah ich nun in der DDR noch mehr negativ. Von einem Ausreiseantrag war mir damals (1968) nichts bekannt.
Also versuchte ich erneut die Republikflucht welche mir auch gelang. Ich fuhr in Hamburg zur See ,sah die Welt und erfüllte meine Träume !
Nein bereut habe ich meine Flucht nie es ist mir auch zu keinem Zeitpunkt in den Sinn gekommen in die DDR zurückzukehren! Das war nun fast eine Lebensgeschichte doch zum besseren Verständnis wollte ich so weit ausholen. Wäre mein Elterhaus oder meine Erziehung eine andere gewesen vielleicht wäre mein Leben anders verlaufen. Doch ich denke auch dann hätte ich dem System in der DDR kritisch gegenübergestanden!
Gruß Peter(turtle)


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#49

RE: Point Alpha II - das DDR-Grenzregiment

in Grenztruppen der DDR 17.09.2009 13:47
von GilbertWolzow | 3.633 Beiträge

Zitat von wosch

Nach meiner "freiwilligen Zwangsverpflchtung" zur NVA, hatte ich einfach keine Lust im "Ernstfall" für ein von Kommunisten nach stalinistischer Prägung geführtem Regime, die Waffe in die Hand zu nehmen und damit eventuell in die Verlegenheit zu kommen, auf deutsche Landsleute schiessen zu müssen.



haaaaach, was liebe ich solche markigen sätze. sie lassen einen immer so schön gruseln...

In Antwort auf:
Wo er in der Zwischenzeit "aufbewahrt" wurde hatte er uns nicht sagen wollen. Er hatte kurz darauf geheiratet und auf der Hochzeitsfeier waren auch 2 Herren dabei, die keiner kannte, selbst die engsten Angehörigen nicht.



naaaa sicher war die schdaaasi anschliessend auf jeder hochzeitsfeier wo jemand zurück in die ddr kam. die 2 herren (sicherlich finster blickend, zähnefletschend und mit sonnenbrille?)kamen bestimmt aus einer ominösen abteilung wie "freud und leid" und sind nur zu hochzeiten und beerdigungen andresdenkender marschiert.

In Antwort auf:
Bischen Ga-Ga muß man schon gewesen sein, wenn man nach seiner Flucht wieder zurück kehrte und soviele hat es von der Sorte auch nicht gegeben.


die zahlen sollte man nicht unterschätzen aber es waren trotzdem insgesamt zu wenig.

In Antwort auf:
Übrigens, von vielen Zurückgekommenen weiß man auch, daß sie sich später dafür am liebsten in de "Ar..." gebissen hätten!


unbestritten. ich habe sie übrigens immer "wanderer zwischen den welten" bezeichnet...
es wird immer menschen geben die nirgens sesshaft werden.


* User in einem Forum wo ich mich von Vollpfosten als Verbrecher betiteln lassen muss *
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#50

RE: Point Alpha II - das DDR-Grenzregiment

in Grenztruppen der DDR 17.09.2009 13:51
von maja64 (gelöscht)
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--------------------------------------------------
Bischen Ga-Ga muß man schon gewesen sein, wenn man nach seiner Flucht wieder zurück kehrte und soviele hat es von der Sorte auch nicht gegeben.
--------------------------------------------------

Na wenn du dich mal da nicht täuscht Wosch,da kommen doch einige zusammen die wieder zurück sind.Für die gabs in der DDR spezielle Aufnahmeheime.



http://www.ddr-rueckkehrer.de


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#51

RE: Point Alpha II - das DDR-Grenzregiment

in Grenztruppen der DDR 17.09.2009 13:52
von GilbertWolzow | 3.633 Beiträge

danke peter für die kurze darstellung deines werdeganges. kurz, knapp und ohne pathos und vorwürfe, so etwas liest man selten.

eigentlich fragt man sich warum nicht alle beiträge im forum diese sachliche nüchternheit aufweisen...


* User in einem Forum wo ich mich von Vollpfosten als Verbrecher betiteln lassen muss *
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#52

RE: Point Alpha II - das DDR-Grenzregiment

in Grenztruppen der DDR 17.09.2009 14:19
von wosch (gelöscht)
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Gilbert, du kannst Dich ruhig über meine wahren Zeilen lustig machen, es macht mir nichts aus,
geschrieben sind sie eh nicht für Dich. Zum Thema Point Alpha: Auch ich bin der Meinung, daß die beiden Herren vom "Florian Geyer" mit ihren Ansichten nicht unbedingt in eine Gedenkstätte solch einer Katagorie für die wahrheitsgemäße Aufarbeitung der Geschichte geeignet sind. Eher könnte ich mir vorstellen, daß sie mit ihren Äusserungen als Abschreckung in eine Dokumentation eingebunden werden sollten.
Schönen Gruß aus Kassel


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#53

RE: Point Alpha II - das DDR-Grenzregiment

in Grenztruppen der DDR 17.09.2009 14:32
von Rainman2 | 5.764 Beiträge

Ich kenne Major Lehmann aus meiner Dienstzeit im Stab GR3 recht gut, da er langjährig für meine Einheit, die Stabskompanie mit verantwortlich war. Ich habe ihn zuletzt vor 10 Jahren bei einem Treffen der Grenzerkameradschaft "Florian Geyer" wiedergetroffen. Ich kann leider die Kommentare auf der von Gilbert geposteten Seite nicht öffnen, kann also nicht einschätzen, was er aktuell gesagt hat. Seine Haltungen zum Zeitpunkt unseres letzten Treffens teile ich nicht in vollem Umfang, ich habe ein anderes Herangehen an die historische Betrachtung unserer Tätigkeit damals. Aber ich halte ihn andererseits für fachkundig und interger. Einen Ausschluss seiner Person aufgrund einer Formalie ist diese ganze Diskussion nicht wert. Es ist einfach lächerlich.

ciao Rainman


"Ein gutes Volk, mein Volk. Nur die Leute sind schlecht bis ins Mark."
(aus: "Wer reißt denn gleich vor'm Teufel aus", DEFA 1977)


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#54

RE: Point Alpha II - das DDR-Grenzregiment

in Grenztruppen der DDR 17.09.2009 14:54
von Augenzeuge (gelöscht)
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Hallo Rainman und alle anderen,

aufgrund der gemachten Aussagen in der von Gilbert geposteten Datei, kann ich dir nicht zustimmen.
Ich halte es nicht nur für legitim, dass die beiden mit ihren Ansichten dort nicht mehr eingesetzt werden, es ist nachvollziehbar und notwendig. Andererseits wird die Geschichte verfälscht.
Meine Begründung dazu:
Es wird permanent verleugnet, dass die UdSSR einen Krieg gegen Westeuropa plante. Hier bezieht man sich noch auf die Aussagen des MfS-Informanten Rupp(Topas) im Brüsseler Hauptquartier. Wörtlich: Die Amerikaner wussten, dass seitens des Ostblocks kein Überfall drohte, das durfte nur nicht rauskommen.

Der Gegenbeweis steht u.a. hier: http://www.nzz.ch/nachrichten/internatio...a_1.830358.html

In weiteren Aussagen der beiden werden Flüchtlinge als Karnickeldiebe bezeichnet, welche heute angeblich zum Helden gemacht werden. Der unmenschliche Charakter der Grenze wird verneint, es wird lediglich von der für die UDSSR notwendigen militärischen Grenze gesprochen, wo die DDR kein Mitspracherecht hatte.

Weitere Aussagen spare ich mir. Keinesfalls sind diese bei der Aufarbeitung hilfreich. Bei den Beiträgen hier gehe ich mal davon aus, dass nur der Artikel gelesen wurde, aber die Audiodatei nicht gehört worden ist.
Für mich gehören diese Leute keinesfalls in diese Gedenkstätte.

Gruß, Augenzeuge


zuletzt bearbeitet 17.09.2009 14:55 | nach oben springen
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#55

RE: Point Alpha II - das DDR-Grenzregiment

in Grenztruppen der DDR 17.09.2009 14:56
von wosch (gelöscht)
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Zitat von Rainman2
Ich kenne Major Lehmann aus meiner Dienstzeit im Stab GR3 recht gut, da er langjährig für meine Einheit, die Stabskompanie mit verantwortlich war. Ich habe ihn zuletzt vor 10 Jahren bei einem Treffen der Grenzerkameradschaft "Florian Geyer" wiedergetroffen. Ich kann leider die Kommentare auf der von Gilbert geposteten Seite nicht öffnen, kann also nicht einschätzen, was er aktuell gesagt hat. Seine Haltungen zum Zeitpunkt unseres letzten Treffens teile ich nicht in vollem Umfang, ich habe ein anderes Herangehen an die historische Betrachtung unserer Tätigkeit damals. Aber ich halte ihn andererseits für fachkundig und interger. Einen Ausschluss seiner Person aufgrund einer Formalie ist diese ganze Diskussion nicht wert. Es ist einfach lächerlich.

ciao Rainman



----------------------------------------------------------------------------------------------

Hallo Rainman!
Auch ich halte ihn sebstverständlich für fachkundig, unter "integer" stelle ich mir allerdings etwas anderes vor, dazu gehört nämlich auch "moralisch einwandfrei" und "Wahrhaftigkeit" und das kann ich bei seinen "Einschätzungen", zum Beispiel über Motive von Republik-Flüchtlingen, nicht erkennen. Rainman, ich denke, Du kennst meine Einstellung zur damaligen Grenze und alles was dazu gehört, deswegen will ich hier jetzt gar nicht weiter ausholen, ich wünsche Dir noch einen schönen Nachmittag.
wosch


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#56

RE: Point Alpha II - das DDR-Grenzregiment

in Grenztruppen der DDR 17.09.2009 15:03
von Bunkerkommandant (gelöscht)
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Zitat von Augenzeuge
... Bei den Beiträgen hier gehe ich mal davon aus, dass nur der Artikel gelesen wurde, aber die Audiodatei nicht gehört worden ist...



Hallo Jörg,

ich beziehe mich mit meinem Beitrag sehr wohl auch auf den Audiobeitrag und bestehe auf meiner Meinung.
Die Geschichte kann nicht aufgearbeitet werden, ohne beide Seiten zu hören. Eine einseitige "Siegerdarstellung" kann man sich immer schön zurechtbasteln, wie man es braucht.

Trotz aller Meinungsverschiedenheiten liebe Grüße an Dich.


Wir reden mit uns,
Thomas.


zuletzt bearbeitet 17.09.2009 15:05 | nach oben springen
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#57

RE: Point Alpha II - das DDR-Grenzregiment

in Grenztruppen der DDR 17.09.2009 15:20
von Rainman2 | 5.764 Beiträge

Hallo wosch, hallo Augenzeuge,

ich sagte bereits, dass ich die Audioaufnahme nicht angehört habe, mein Rechner verweigert mir diesen Dienst. Ich werde versuchen, das irgendwann hinzubekommen, dann kann ich genauer dazu Stellung nehmen. Dennoch eine kleine Randbemerkung zu Dir, Augenzeuge:

Zitat von Augenzeuge
... Es wird permanent verleugnet, dass die UdSSR einen Krieg gegen Westeuropa plante. Hier bezieht man sich noch auf die Aussagen des MfS-Informanten Rupp(Topas) im Brüsseler Hauptquartier. Wörtlich: Die Amerikaner wussten, dass seitens des Ostblocks kein Überfall drohte, das durfte nur nicht rauskommen.
Der Gegenbeweis steht u.a. hier: http://www.nzz.ch/nachrichten/internatio...a_1.830358.html


Ein Artikel in einer Zeitung, der sich auf eine Vielzahl noch nicht übersetzter Dokumente bezieht, ist ein Beweis? Nein, das kann ich nicht akzeptieren.

ciao Rainman


"Ein gutes Volk, mein Volk. Nur die Leute sind schlecht bis ins Mark."
(aus: "Wer reißt denn gleich vor'm Teufel aus", DEFA 1977)


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#58

RE: Point Alpha II - das DDR-Grenzregiment

in Grenztruppen der DDR 17.09.2009 15:32
von maja64 (gelöscht)
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Die Audioaufnahme findet man auch,sowie einige andere interessante,auf folgender Seite:


http://www.stephanmorgenstern.de/Grenze/reportagen.html


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#59

RE: Point Alpha II - das DDR-Grenzregiment

in Grenztruppen der DDR 17.09.2009 15:49
von GilbertWolzow | 3.633 Beiträge

Zitat von wosch
Gilbert, du kannst Dich ruhig über meine wahren Zeilen lustig machen, es macht mir nichts aus,
geschrieben sind sie eh nicht für Dich.



nein @wosch, ich mach mich über deine zeilen nicht lustig, davon bin ich meilenweit entfernt.


* User in einem Forum wo ich mich von Vollpfosten als Verbrecher betiteln lassen muss *
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#60

RE: Point Alpha II - das DDR-Grenzregiment

in Grenztruppen der DDR 17.09.2009 15:52
von Augenzeuge (gelöscht)
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Zitat von Rainman2

Ein Artikel in einer Zeitung, der sich auf eine Vielzahl noch nicht übersetzter Dokumente bezieht, ist ein Beweis? Nein, das kann ich nicht akzeptieren.
ciao Rainman



Hallo Rainman, dann werden wir wohl auf die komplette Übersetzung warten müssen. Für mich sind die bisher gemachten Aussagen ausreichend, zumal es ein paar andere Aussagen auch noch gibt:
Aus wikipedia:
"Am 13. September 2008 stellten Hans Rühle, ehemaliger Chef des Planungsstabes im Bonner Verteidigungsministerium, und Michael Rühle, Leiter des Planungsstab in der politischen Abteilung der NATO in Brüssel, in einem Artikel der Neuen Zürcher Zeitung Planungen eines Nuklearkriegs des Warschauer Paktes gegen die NATO in Westeuropa vor.

Laut den Rühles waren diese Planungen überraschend, da man bisher davon ausginge, dass der Warschauer Pakt im Kriegsfall zuerst konventionelle Waffen einsetzen würde. Aus freigegebenen militärischen Dokumenten aus Polen und Tschechien, sowie aus Dokumenten der Nationalen Volksarmee (NVA) werde laut den Autoren deutlich, dass der Warschauer Pakt ab dem Jahr 1961 einen präemptiven nuklearen Erstschlag gegen die NATO plante. Als Beispiel führen sie die Großübung Buria von 1961 an, bei der trainiert wurde den Schlag präventiv 3 Minuten vor einem beginnenden Angriff der NATO durchzuführen. Dabei sollten 422 nukleare Gefechtsköpfe auf westdeutschem Boden zur Explosion kommen.

Ab etwa 1964 plante der Warschauer Pakt einen begrenzten präventiven Nuklearkrieg mit über 1000 Nuklearwaffen gegen Westeuropa. Konventionelle Truppen sollten später Westeuropa innerhalb weniger Tage besetzen. Dabei wurde die Verstrahlung und daraus folgende Kampfunfähigkeit der 1. Welle eigener konventioneller Truppen hingenommen.[1]

Erst unter Gorbatschow wurden diese Kriegspläne 1986 geändert. Einzig die DDR arbeitete auf alter Grundlage weiter. Noch in der Übung «Stabstraining 1989» plante sie die Verwüstung grenznaher Landstriche Schleswig-Holsteins durch 76 teilweise grosskalibrige Nuklearwaffen...."

Ok, auch das muss nicht zwangsweise stimmen. Aber warum sollte ich z.B. "Topas" eher glauben?

In dem Sinne, viele Grüße.

Gruß, Augenzeuge


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