#161

RE: Ein Stasi - Maulwurf bei der NSA

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 11.07.2016 14:09
von Kalubke | 2.294 Beiträge

Da muss ich nochmal auf meinen letzten Satz verweisen. Eine Kompromittierung auf diese Art wäre nicht möglich gewesen, wenn Jens "geschickt" worden wäre.

Gruß Kalubke



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#162

RE: Ein Stasi - Maulwurf bei der NSA

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 11.07.2016 14:37
von Alfred | 6.841 Beiträge

Zitat von Kalubke im Beitrag #157
D

"If you are just a dump American Playing with us, well, we send a copy of yor ID card to your commander to tell him a little aout yor late-night excursion."

"Wenn Sie nur ein Amerikaner sind, der hier abgladen wurde, um Spielchen mit uns zu spielen, na gut, dann schicken wir eine Kopie Ihrer ID-Karte zu Ihrem Kommandeur, damit er über Ihre nächtlichen Exkursionen im Bilde ist."


Gruß Kalubke



Kalubke,

wenn es diese Aussage gab, ist diese doch ganz normal. Sprich, wenn Sie mit uns ein doppeltes Spiel betreiben wollen und wir mitbekommen , dass sie geschickt wurden, dann können wir den Ausweis auch ihren Kommandeur schicken.

So ist dies zu verstehen und nicht anders.


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#163

RE: Ein Stasi - Maulwurf bei der NSA

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 11.07.2016 15:01
von seaman | 3.487 Beiträge

Letztendlich ist es Jens der über sein Leben berichtet.
Nur er wird wissen was richtig ist und wie er damals empfand.
Er wird mit dir gesprochen haben und du wirst es anders verstehen als ich Kalubke, auch wenn er die gleichen Sätze mir gegenüber gebrauchte.

Zu deiner Aussage:

Jens ist nicht auf ideologischer Basis von der HVA gezielt angeworben worden. Deshalb ist der ganze Exkurs, Enberg, potemkinsche Dörfer etc. irrelevant.
Jens stand irgendwann an der Grenze zwischen den sich militärisch bedrohenden Blöcken als Selbstanbieter. Er war kein Zivilist, sondern ein brisanter Geheimnisträger in Uniform. So wurde er auch geheimdienstlich behandelt. Mit allen Absicherungen und der Abwehr politischer Provokationen. Mitten in der Nacht, zu Zeiten vorsintflutlicher Kommunikationsmöglichkeiten aus heutiger Sicht.
Was mich noch stört ist das Gelabere über den "mißbrauchten" Teenager. Dieser Begriff ist dann fast die Vorstufe von "erpressten Kindern" durch die HVA/MfS.
Jens ist von der US-Army, aus deutscher juristischer Sicht im Kindesalter", mit 17 Jahren rekrutiert worden. Auf Grund seiner aussergewöhnlichen Begabung und Leistungen wurde er in jungen Jahren bereits in einer sehr brisanten Funktion eingesetzt und war erfolgreich tätig.
Was erwartet man jetzt von einem gegnerischen GD wenn sich solch eine Quelle erschließen kann? Geh nach Hause, du bist zu jung, mit dir spielen wir noch nicht?
Jens war sich immer darüber im Klaren was er lieferte, welche militärische Brisanz seine Erkenntnisse hatten und welche potentielle Vernichtungsgefahr sich für die Menschheit abzeichnete.
Was hier manchmal nur lapidar erwähnt wird, z.b.er wurde über Kuba in die DDR verbracht. Nur wer damit zu tun hatte wird ermessen können, welchen Aufwand die DDR/HVA unternahm, um seinen Kundschafter heil in die DDR zu verbringen. Ein Bild hängt dazu heute noch in Ohio an der Wand......"Karl Marx".

seaman


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zuletzt bearbeitet 11.07.2016 15:03 | nach oben springen

#164

RE: Ein Stasi - Maulwurf bei der NSA

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 11.07.2016 15:44
von Ostalgiker | 175 Beiträge

Kenne nur die Reportage aus dem TV. Finde schon, daß seine pychische Lage damals bei Übertritt mißbraucht wurde. Der zahlt noch heute für den Kalten Krieg, der heute Geschichte ist. Traurig in meinen Augen. Aber sich mißbrauchen lassen muß man auch bereit sein, es hat ihn niemand an sich gezwungen, da rüberzugehen. Zustände in der Army dürften auch übel gwesen sein. Am Ende mehr Fragen als Antworten. Fragen, auf die es vllt keine Antwort gibt

PS an seaman: Ich wurde damals auch in dem jungen Alter gemustert. Man hat das so hingenommen, ohne viel zu fragen. Wobei mir noch auffällt, er ist ja homosex. Ich glaube, wenn man das damals im Westen angegeben hat wurde man ausgemustert. Sicher bin ich mir nicht. Wie das in der Army war, weiß ich auch nicht. Es gab auch noch irgendein § dazu.



zuletzt bearbeitet 11.07.2016 17:02 | nach oben springen

#165

RE: Ein Stasi - Maulwurf bei der NSA

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 11.07.2016 16:55
von Kalubke | 2.294 Beiträge

Zitat von seaman im Beitrag #163
Letztendlich ist es Jens der über sein Leben berichtet.
Nur er wird wissen was richtig ist und wie er damals empfand.
Er wird mit dir gesprochen haben und du wirst es anders verstehen als ich Kalubke, auch wenn er die gleichen Sätze mir gegenüber gebrauchte.

Zu deiner Aussage:

Jens ist nicht auf ideologischer Basis von der HVA gezielt angeworben worden. Deshalb ist der ganze Exkurs, Enberg, potemkinsche Dörfer etc. irrelevant.
Jens stand irgendwann an der Grenze zwischen den sich militärisch bedrohenden Blöcken als Selbstanbieter. Er war kein Zivilist, sondern ein brisanter Geheimnisträger in Uniform. So wurde er auch geheimdienstlich behandelt. Mit allen Absicherungen und der Abwehr politischer Provokationen. Mitten in der Nacht, zu Zeiten vorsintflutlicher Kommunikationsmöglichkeiten aus heutiger Sicht.
Was mich noch stört ist das Gelabere über den "mißbrauchten" Teenager. Dieser Begriff ist dann fast die Vorstufe von "erpressten Kindern" durch die HVA/MfS.
Jens ist von der US-Army, aus deutscher juristischer Sicht im Kindesalter", mit 17 Jahren rekrutiert worden. Auf Grund seiner aussergewöhnlichen Begabung und Leistungen wurde er in jungen Jahren bereits in einer sehr brisanten Funktion eingesetzt und war erfolgreich tätig.
Was erwartet man jetzt von einem gegnerischen GD wenn sich solch eine Quelle erschließen kann? Geh nach Hause, du bist zu jung, mit dir spielen wir noch nicht?
Jens war sich immer darüber im Klaren was er lieferte, welche militärische Brisanz seine Erkenntnisse hatten und welche potentielle Vernichtungsgefahr sich für die Menschheit abzeichnete.
Was hier manchmal nur lapidar erwähnt wird, z.b.er wurde über Kuba in die DDR verbracht. Nur wer damit zu tun hatte wird ermessen können, welchen Aufwand die DDR/HVA unternahm, um seinen Kundschafter heil in die DDR zu verbringen. Ein Bild hängt dazu heute noch in Ohio an der Wand......"Karl Marx".

seaman



Selbstanbieter war Jens m. E. in jener Nacht nicht, sondern zunächst erstmal jemand der um Asyl nachsuchte. Ein Selbstanbieter denke ich ist jemand, der den Kontakt von vorn herein mit dem Ziel sucht, nachrichtendienstliche Informationen weiterzugeben. Hussein Yilderim z. B. könnte man als einen solchen bezeichnen.

Gezielt konnte die HV A im Fall "Kid" auch nicht vorgehen, weil die Abt. XI gerade erst gegründet wurde und die Vorstellungen über die Zielobjekte z.T. noch sehr nebülös waren. Bis dahin waren die US-Dienste vorrangig "Spielwiese" des KGB. So erhielt Jens am Anfang auch keine konkreten Beschaffungsaufträge, sondern sollte selber entscheiden, was mitzubringen ist. Jens schrieb in diesem Zusammenhang, dass die Vermittlung der Arbeitsweisen seiner Dienststelle recht mühselig war, weil bei der HV A kein bzw. kaum Vorwissen bestand.

Fakt ist, sein Asylersuchen fiel von vorn herein völlig unter den Tisch obwohl zu dem Zeitpunkt noch niemand prognostizieren konnte, welche Perspektive die Quelle "Kid" haben wird. Das ist für mich der Knackpunkt. Vlt. wäre es besser gewesen ihm mit Rücksicht auf sein Alter Asyl zu geben und sich jemanden zu suchen, der es für Geld machen würde wie z.B. James Hall auf dem Teufelsberg.

Können wir uns vlt. auf die Formel einigen, dass die HV A in diesem konkreten Fall nicht sehr wählerisch war?

Gruß Kalubke



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zuletzt bearbeitet 11.07.2016 17:09 | nach oben springen

#166

RE: Ein Stasi - Maulwurf bei der NSA

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 11.07.2016 16:56
von KARNAK | 1.690 Beiträge

Zitat von Marder im Beitrag #10

Den hat die Stasi benutzt und fallenlassen.



Fallengelassen vielleicht nicht,benutzt in jedem Fall.Das ist das letztliche Prinzip in diesem Geschäft,egal ob IM,oder Kundschafter für den Frieden,V-Mann oder wie immer man das nennt.Es ist das von mir schon mal erwähnte System"Handwerker-Werkzeug",egal was so manch einer der Beteiligten dazu heute für Legenden strickt.
Und dann hat ihn einer seiner alten Genossen mit den sauberen Händen für sicherlich gutes Geld verkauft,schäbiger geht es sicher kaum noch.


"Das Unglück ist,dass jeder denkt, der Andere ist wie er,und dabei übersieht, dass es auch anständige Menschen gibt."
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#167

RE: Ein Stasi - Maulwurf bei der NSA

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 11.07.2016 17:12
von Alfred | 6.841 Beiträge

Zitat von KARNAK im Beitrag #166
Zitat von Marder im Beitrag #10

Den hat die Stasi benutzt und fallenlassen.



Fallengelassen vielleicht nicht,benutzt in jedem Fall.Das ist das letztliche Prinzip in diesem Geschäft,egal ob IM,oder Kundschafter für den Frieden,V-Mann oder wie immer man das nennt.Es ist das von mir schon mal erwähnte System"Handwerker-Werkzeug",egal was so manch einer der Beteiligten dazu heute für Legenden strickt.
Und dann hat ihn einer seiner alten Genossen mit den sauberen Händen für sicherlich gutes Geld verkauft,schäbiger geht es sicher kaum noch.



Karnak,

hast Du denn vielleicht mal das Buch von Jens gelesen, dich mit ihm persönlich unterhalten oder dich intensiver mit dem Vorgang beschäftigt oder wie kommst Du zu den Einschätzungen ? In einem stimme ich Dir zu, dass es schäbig war ihn zu verraten egal ob es dafür Geld oder sonst etwas gab.


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#168

RE: Ein Stasi - Maulwurf bei der NSA

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 11.07.2016 17:23
von KARNAK | 1.690 Beiträge

Ich habe diesen Film gesehen und meine das er das EIGENTLICH auch selber weiß und das auch ab und an durchklingt.
Wie sollte es auch anders sein,es ging beiden Seiten um die"große Sache"und den Sieg der Eigenen.Was zählte da letztlich ein kleiner Ami Sergeant, er war nützlich als Mittel zum Zweck und das ist noch nicht mal ein Vorwurf,es konnte einfach nicht anders sein,eben im Interesse "der Sache".Der Schmus der im Nachhinein immer mal zu der Thematik verbreitet wird ist schlichtweg lächerlich und peinlich,dient nicht einer,wie immer gearteten,Aufarbeitung ,es ist einfach nur Legendenstrickerei,bei manch einem halte ich sogar Selbstbetrug für möglich.


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#169

RE: Ein Stasi - Maulwurf bei der NSA

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 11.07.2016 17:24
von Alfred | 6.841 Beiträge

Zitat von KARNAK im Beitrag #168
Ich habe diesen Film gesehen und meine das er das EIGENTLICH auch selber weiß und das auch ab und an durchklingt.
Wie sollte es auch anders sein,es ging beiden Seiten um die"große Sache"und den Sieg der Eigenen.Was zählte da letztlich ein kleiner Ami Sergeant, er war nützlich als Mittel zum Zweck und das ist noch nicht mal ein Vorwurf,es konnte einfach nicht anders sein,eben im Interesse "der Sache".Der Schmus der im Nachhinein immer mal zu der Thematik verbreitet wird ist schlichtweg lächerlich und peinlich,dient nicht einer,wie immer gearteten,Aufarbeitung ,es ist einfach nur Legendenstrickerei,bei manch einem halte ich sogar Selbstbetrug für möglich.



Entschuldige, von Geheimdienstarbeit hast Du NULL Ahnung.


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#170

RE: Ein Stasi - Maulwurf bei der NSA

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 11.07.2016 17:33
von KARNAK | 1.690 Beiträge

Kann schon sein Alfred.In jedem Fall kann ich Fakten bewerten und mittels gesunden Menschenverstandes daraus Zusammenhänge herstellen.Das reicht manchmal schon um "ohne Ahnung" zu Erkenntnissen zu kommen.


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zuletzt bearbeitet 11.07.2016 17:34 | nach oben springen

#171

RE: Ein Stasi - Maulwurf bei der NSA

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 11.07.2016 17:43
von Alfred | 6.841 Beiträge

Zitat von KARNAK im Beitrag #170
Kann schon sein Alfred.In jedem Fall kann ich Fakten bewerten und mittels gesunden Menschenverstandes daraus Zusammenhänge herstellen.Das reicht manchmal schon um "ohne Ahnung" zu Erkenntnissen zu kommen.



Welche Fakten ?

Ich hatte Dir einige Fragen gestellt, beantworte die doch einfach.


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#172

RE: Ein Stasi - Maulwurf bei der NSA

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 11.07.2016 17:45
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von seaman im Beitrag #163
Letztendlich ist es Jens der über sein Leben berichtet.
Nur er wird wissen was richtig ist und wie er damals empfand.
Er wird mit dir gesprochen haben und du wirst es anders verstehen als ich Kalubke, auch wenn er die gleichen Sätze mir gegenüber gebrauchte.

Zu deiner Aussage:

Jens ist nicht auf ideologischer Basis von der HVA gezielt angeworben worden. Deshalb ist der ganze Exkurs, Enberg, potemkinsche Dörfer etc. irrelevant.
Jens stand irgendwann an der Grenze zwischen den sich militärisch bedrohenden Blöcken als Selbstanbieter. Er war kein Zivilist, sondern ein brisanter Geheimnisträger in Uniform. So wurde er auch geheimdienstlich behandelt. Mit allen Absicherungen und der Abwehr politischer Provokationen. Mitten in der Nacht, zu Zeiten vorsintflutlicher Kommunikationsmöglichkeiten aus heutiger Sicht.
Was mich noch stört ist das Gelabere über den "mißbrauchten" Teenager. Dieser Begriff ist dann fast die Vorstufe von "erpressten Kindern" durch die HVA/MfS.
Jens ist von der US-Army, aus deutscher juristischer Sicht im Kindesalter", mit 17 Jahren rekrutiert worden. Auf Grund seiner aussergewöhnlichen Begabung und Leistungen wurde er in jungen Jahren bereits in einer sehr brisanten Funktion eingesetzt und war erfolgreich tätig.
Was erwartet man jetzt von einem gegnerischen GD wenn sich solch eine Quelle erschließen kann? Geh nach Hause, du bist zu jung, mit dir spielen wir noch nicht?
Jens war sich immer darüber im Klaren was er lieferte, welche militärische Brisanz seine Erkenntnisse hatten und welche potentielle Vernichtungsgefahr sich für die Menschheit abzeichnete.
Was hier manchmal nur lapidar erwähnt wird, z.b.er wurde über Kuba in die DDR verbracht. Nur wer damit zu tun hatte wird ermessen können, welchen Aufwand die DDR/HVA unternahm, um seinen Kundschafter heil in die DDR zu verbringen. Ein Bild hängt dazu heute noch in Ohio an der Wand......"Karl Marx".

seaman









richtig, mit 17 rekrutiert, aber wenn du in dem Alter in den USA Zigaretten oder Alk kaufen willst, wirst du zurückgewiesen, bzw. es wird verweigert.
Ich denke seine sex. Neigung wird auch eine(negative?) Rolle gespielt haben, denn die USA werden an Prüderie in der Welt nur noch von den Saudis getoppt .


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
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#173

RE: Ein Stasi - Maulwurf bei der NSA

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 11.07.2016 18:10
von KARNAK | 1.690 Beiträge

Zitat von Alfred im Beitrag #171



Welche Fakten ?

Ich hatte Dir einige Fragen gestellt, beantworte die doch einfach.

Wie schon geschrieben,ich habe die Dokumentation gesehen um die es hier geht,habe so einiges gelesen was im Netz dazu geschrieben steht habe meine bescheidenen Erfahrungen zur"Geheimdienstarbeit",daraus ziehe ich meine Schlüsse,die natürlich auch falsch sein können.Wäre natürlich schön wenn man mir einleuchtend erklärt warum ich falsch liege.
Die anderen Fragen kann ich nur mit Nein beantworten,hätte aber keine Berührungsängste zu einem Treffen mit dem Mann genau so wenig wie mit Dir.Aber Du weißt doch selber,dass das nicht so ganz leicht ist,unsere alten Feinde sind da durchaus gesprächsbereiter.
Ansonsten,ich sage es Dir ganz ehrlich,diese "offiziellen Empfänge"unserer Kundschafter für den Frieden gehen mir sowas von auf den Geist ob der Maßlosen Heuchelei.Wenn es passte und möglich war gab es die schon beim Mielke Erich,auch dort wurden sie zum Bejubeln rumgereicht und trotzdem misstraute man ihnen,verwanzte deren Wohnung und und.Heute wissen die,dass das so war und lassen sich trotzdem gerne mal feiern,ist ihre Sache,sollen sie machen,wennn es ihnen gut tut ist es in Ordnung.Meine Sache wäre es jedenfalls nicht,ich würde zu den Einladungen schon kommen,Euch aber auch meine Meinung zur Vergangenheit sagen,so wie ich es hier mit Dir oder anderen mache wenn es passt.


"Das Unglück ist,dass jeder denkt, der Andere ist wie er,und dabei übersieht, dass es auch anständige Menschen gibt."
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zuletzt bearbeitet 11.07.2016 18:51 | nach oben springen

#174

RE: Ein Stasi - Maulwurf bei der NSA

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 11.07.2016 18:13
von Alfred | 6.841 Beiträge

Zitat von KARNAK im Beitrag #173
[quote=Alfred|p554047]


Welche Fakten ?


Die anderen Fragen kann ich nur mit Nein beantworten,.



Reicht aus. !

Du warst zwar nie bei einen Treffen der Kundschafter dabei, kannst die aber einschätzen. Dies muss man aber auch erst einmal schaffen. Jeder blamiert sich so gut wie er kann.. Du hast einen Spitzenplatz.


zuletzt bearbeitet 11.07.2016 18:17 | nach oben springen

#175

RE: Ein Stasi - Maulwurf bei der NSA

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 11.07.2016 18:22
von KARNAK | 1.690 Beiträge

Zitat von Alfred im Beitrag #174
Zitat von KARNAK im Beitrag #173
[quote=Alfred|p554047]


Welche Fakten ?


Die anderen Fragen kann ich nur mit Nein beantworten,.



Reicht aus. !

Ich weiß nicht so richtig ob Du ein"verführender"Führungsoffizier gewesen bist,also ich hätte mich mit Dir schwer getan.


"Das Unglück ist,dass jeder denkt, der Andere ist wie er,und dabei übersieht, dass es auch anständige Menschen gibt."
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#176

RE: Ein Stasi - Maulwurf bei der NSA

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 11.07.2016 18:29
von KARNAK | 1.690 Beiträge

Zitat von Alfred im Beitrag #174



Reicht aus. !

Du warst zwar nie bei einen Treffen der Kundschafter dabei, kannst die aber einschätzen. Dies muss man aber auch erst einmal schaffen. Jeder blamiert sich so gut wie er kann.. Du hast einen Spitzenplatz.

Ich war mal zu einer Jubelfeier vom Günter Guillaume geladen,damals, habe davon einen Eindruck und gleichzeitig ist festzustellen,er ist im Land wohl nicht glücklich geworden,frage ich mich natürlich warum das so war.
Und bei den heutigen Treffen,von denen man in der Regel erst im Nachgang erfährt,wurde mir mal gesagt, man glaubt nicht das ich da erwünscht bin.Die Frage von wem der Beteiligten nicht erwünscht ist leider offen geblieben.
Ansonsten,was Treffen angeht,ich treffe mich,wenn es sich ergibt mit Leuten die nicht gerade zu den Freunden der DDR gehörten,da sagt man sich was man zu sagen hat zu der damaligen Zeit und das ist für mich korrekt.Am Ende stellen beiden Parteien in der Regel fest,zumindest war das bis jetzt immer mein Eindruck,es wird Zeit, dass wir unseren Frieden miteinander machen,das gefällt mir einfach-Ziel erreicht,für mich zumindest.


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zuletzt bearbeitet 11.07.2016 18:42 | nach oben springen

#177

RE: Ein Stasi - Maulwurf bei der NSA

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 11.07.2016 18:55
von seaman | 3.487 Beiträge

Zitat von KARNAK im Beitrag #176


Ansonsten,was Treffen angeht,ich treffe mich,wenn es sich ergibt mit Leuten die nicht gerade zu den Freunden der DDR gehörten,da sagt man sich was man zu sagen hat zu der damaligen Zeit und das ist für mich korrekt.Am Ende stellen beiden Parteien in der Regel fest,zumindest war das bis jetzt immer mein Eindruck,es wird Zeit, dass wir unseren Frieden miteinander machen,das gefällt mir einfach-Ziel erreicht,für mich zumindest.


Mach doch einfach einen eigenen thread auf, zu deinen Freizeitaktivitäten und den persönlichen Erkenntnissen dazu.
Dieses Forum gibt das für Jeden her, ob Selbstdarsteller oder Sachkundiger.
Hier geht es um Jens und um Auslandsspionage der DDR. Also nicht unbedingt dein Fachgebiet, wie man nicht nur hier erlesen kann.
Danke!

seaman


zuletzt bearbeitet 11.07.2016 19:00 | nach oben springen

#178

RE: Ein Stasi - Maulwurf bei der NSA

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 11.07.2016 19:30
von Alfred | 6.841 Beiträge

Zitat von KARNAK im Beitrag #176
[quote=Alfred|p554053]


Reicht aus. !


Ich war mal zu einer Jubelfeier vom Günter Guillaume geladen,damals, habe davon einen Eindruck und gleichzeitig ist festzustellen,er ist im Land wohl nicht glücklich geworden,frage ich mich natürlich warum das so war.




Karnak,

ich habe Herrn G. mehrfach in seinen Haus getroffen , nie machte er einen unglücklichen Eindruck. Aber Du kannst dies natürlich nach einen Treffen einschätzen. Wie sah denn Dein Treffen aus, hast Du dich mit G. ausgetauscht oder wie ?


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#179

RE: Ein Stasi - Maulwurf bei der NSA

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 12.07.2016 11:35
von KARNAK | 1.690 Beiträge

Lehne ich mich wahrscheinlich wirklich etwas weit aus dem Fenster,habe da mehr seinen Sohn im Kopf.Und ich denke vielleicht zu sehr im Jahr 2016,so fällt es mir eben schwer mir vorzustellen, dass sich ein Mensch der ein Großteil seines Lebens in dieser Bundesrepublik und damit in der Welt verbracht hat auf Dauer für einen Aufenthalt in dieser DDR zu begeistern war.Im Besonderen wenn er den dort vorherrschenden Realsozialismus mitbekommt.Ob es gelungen ist diesen ihm auf Dauer zu"verheimlichen "weiß ich natürlich nicht.


"Das Unglück ist,dass jeder denkt, der Andere ist wie er,und dabei übersieht, dass es auch anständige Menschen gibt."
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#180

RE: Ein Stasi - Maulwurf bei der NSA

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 12.07.2016 11:50
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von KARNAK im Beitrag #176
Zitat von Alfred im Beitrag #174



Reicht aus. !

Du warst zwar nie bei einen Treffen der Kundschafter dabei, kannst die aber einschätzen. Dies muss man aber auch erst einmal schaffen. Jeder blamiert sich so gut wie er kann.. Du hast einen Spitzenplatz.

Ich war mal zu einer Jubelfeier vom Günter Guillaume geladen,damals, habe davon einen Eindruck und gleichzeitig ist festzustellen,er ist im Land wohl nicht glücklich geworden,frage ich mich natürlich warum das so war.
Und bei den heutigen Treffen,von denen man in der Regel erst im Nachgang erfährt,wurde mir mal gesagt, man glaubt nicht das ich da erwünscht bin.Die Frage von wem der Beteiligten nicht erwünscht ist leider offen geblieben.
Ansonsten,was Treffen angeht,ich treffe mich,wenn es sich ergibt mit Leuten die nicht gerade zu den Freunden der DDR gehörten,da sagt man sich was man zu sagen hat zu der damaligen Zeit und das ist für mich korrekt.Am Ende stellen beiden Parteien in der Regel fest,zumindest war das bis jetzt immer mein Eindruck,es wird Zeit, dass wir unseren Frieden miteinander machen,das gefällt mir einfach-Ziel erreicht,für mich zumindest.


nein er kann nicht glücklich mit seinem Leben gewesen sein.Ich denke das wird spätestens im November 89 ihm klar geworden sein. Von dem Schulterklopfen eines Markus Wolf kann man eben auch nicht ein Leben lang zehren.
Habe kürzlich ein Interview mit seinem Sohn gesehen. Der hat den ganzen Frust über dieses Familienleben und das Verhältnis zu seinem Vater rausgelassen. Es ist ja auch bezeichnend, dass der Sohn den Namen der Mutter angenommen hat.Dieser Vorgang zeigt, dass er sich als Guilliaume nicht wohl in seiner Haut fühlte. Mit der DDR konnte er schon gar nichts anfangen.


.
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Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
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zuletzt bearbeitet 12.07.2016 11:50 | nach oben springen



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