#61

RE: War der deutsche Patriotismus die Ursache allen Übels in der deutschen Geschichte?

in Themen vom Tage 15.06.2016 00:17
von suentaler | 1.923 Beiträge

Zitat von bürger der ddr im Beitrag #59
Da hat aber einer eine AfD Phobie.....
Unter einem Aufsatz würde stehen:
Rechtschreibung: 1
Inhalt . 5 , da Thema verfehlt


Lass ihn mal seine LINKE wählen. Vielleicht kommt er eines Tages dahinter, dass auch die nur zum System gehören und das machen, was alle Parteien machen - das Volk aufspalten, um es besser beherrschen zu können.


[rot]Vielen Dank für die Sperrung.
Noch nicht einmal einen Grund konntet ihr angeben.
Andersdenkende mundtot machen - wie erbärmlich - selbst für euch ![/rot]
.
MfG Suentaler
.
[gruen]Leider kann ich nicht auf die mich erreichenden PN's antworten.
Man kann mich aber direkt unter suentaler@emailn.de anschreiben.[/gruen]
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#62

RE: War der deutsche Patriotismus die Ursache allen Übels in der deutschen Geschichte?

in Themen vom Tage 15.06.2016 00:25
von bürger der ddr | 3.642 Beiträge

Im Rahmen der Globalisierung möchte man uns solche Begriffe wie:
Patriotismus
Nationalismus
austreiben. Heute wird Deutschland an "fremde Mächte" verkauft und dabei sind solche Begriffe im Wege. In der Medizin gibt es einen Satz: "Die Dosis macht den Unterschied zwischen Medizin und Gift" (mit meinen Worten, das Original stammt von Paracelsus) und das ist in der Gesellschaft ähnlich.

Ein Patriot ist laut Wikki eine Person mit Vaterlandsliebe, da unterscheide ich zwischen Vaterland und Staat. Und ja Deutschland ist mein Vaterland und ich habe zwei Staaten erlebt und bin immer ein Deutscher geblieben. dazu gehört meine Sprache, die Heimat mit ihrer Natur, die Kultur und, und.
Die Nation umschreibt das Volk, Sippen, (kann ja jeder selber nachlesen bei Wikki) und auch hier Sprache, Bräuche und Traditionen.

Hier gibt es Überschneidungen, und wo ist da ein Problem? Gleich wieder den Schrecken Faschismus zelebrieren um diese Begriffe zu "schänden". Doch wer steckte wirklich hinter dem Faschismus, wer machte mit Spenden den Faschismus in Deutschland stark, wer verdiente am Faschismus (Enteignung der Juden, Waffenproduktion) die Großindustrie. Die gleiche Großindustrie die heute ihre Lobbyisten in der Regierung unter Merkel hat....

Ein jeder Begriff läßt sich mißbrauchen
- Sozialismus, gad es schon einmal einen wirklichenSozialismus, doch eigentlich nur gescheiterte Versuche, ist darum der Sozialismus schlecht?
- Nationalismus, solange der Nationalismus als Identität für die Menschen einer Nation dient, in Ordnung, doch wenn diese Nation sich versucht über andere zu stellen, dann Mißbrauch
- Patriot, wenn ein Patriot für sein Land tätig sein will, wo ist da ein Problem? Patrioten können auch Gegner von Kernwaffen sein, weil sie der Untergang seines Landes und der Welt sein können.

Doch wie gesagt, man will uns diese Begriffe verleiten um eine Politik durchsetzen zu können die Deutschland (im weiteren Sinn Europa) nicht dient.



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#63

RE: War der deutsche Patriotismus die Ursache allen Übels in der deutschen Geschichte?

in Themen vom Tage 15.06.2016 00:34
von Ährenkranz | 847 Beiträge

Zitat von suentaler im Beitrag #61
Zitat von bürger der ddr im Beitrag #59
Da hat aber einer eine AfD Phobie.....
Unter einem Aufsatz würde stehen:
Rechtschreibung: 1
Inhalt . 5 , da Thema verfehlt


Lass ihn mal seine LINKE wählen. Vielleicht kommt er eines Tages dahinter, dass auch die nur zum System gehören und das machen, was alle Parteien machen - das Volk aufspalten, um es besser beherrschen zu können.


Gibt es eine Partei, die man wählen kann, die das Volk nicht aufspaltet?
Das würde mich jetzt schon mal interessieren.
Gerade die CDU beherrscht das sehr hervorragend, wenn ich mir das alles so ansehe, wie doch mitunter ungerecht Bürger behandelt werden, die aus Westdeutschland stammen und die "neu hinzugekommenen Ostbürger".
Ich meine hier speziell die Angleichung der Rente - wie kann das sein, dass es hier nach 27 Jahren immer noch Unterschiede gibt?
Wie kann es sein, das die Mütterrente für ostdeutsche Mütter geringer ist?
Nur mal 2 Beispiele - merken das die Bürger absolut nicht?

Hier wird bewußt von der Politik aus das Land gespalten bzw.läßt man ein Zusammenwachsen gar nicht zu.

Auch die AfD wird hier nicht auf gleiches Recht dringen, in ihrem Programm habe ich noch kein Wort darüber gelesen - von daher, was bringt es, wenn ich diese Partei wähle?

Da traue ich wahrlich der Linkspartei mehr Gerechtigkeit zu, diese 2 Punkte hat diese Partei schon oft aufgegriffen und kritisiert.

Das endlich mal eine andere Partei das Sagen haben muß, steht außer Frage.


"Die Dummheit von Regierungen sollte niemals unterschätzt werden" - Helmut Schmidt
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zuletzt bearbeitet 15.06.2016 00:55 | nach oben springen

#64

RE: War der deutsche Patriotismus die Ursache allen Übels in der deutschen Geschichte?

in Themen vom Tage 15.06.2016 00:41
von StabsfeldKoenig | 2.656 Beiträge

Zitat von Freienhagener im Beitrag #31
Die KPD hatte im DR keine Macht.

Das Einparteiensystem der Sowjetunion wurde mit Rücksicht auf deutsche demokratische Traditionen nicht 1:1 übernommen. Aber die Bemerkung Ulbrichts offenbart das als Trick.
Jedem sollte außerdem klar sein, daß Ulbricht & Co. das Sagen hatten.
Die Kommunisten wollten mit wissenschaftlicher Begründung keinen demokratischen Staat, sondern die Diktatur des Proletariats mit dem Ziel der Vernichtung von anderen Klassen - also genau das Gegenteil.
Das hat man uns doch in der Schule gelehrt.


Die "Diktatur des Proletariats" ist der griechischen Demokratie (welche eigentlich eine Oligarchie war) entlehnt. Während im antiken Griechenland nur einheimische, frei geborene Männer über 30 Jahre politische Macht hatten, war das leninsche Modell darauf orientiert, wirtschaftliche und politische Macht zu trennen. Deshalb wählten Arbeiter, Mannschaftsdienstgrade des Militärs, Kleinbauern und Landarbeiter, aber auch Hausfrauen und Rentner (Wohngebiets-/Lebensmittelkomitees) örtliche bzw. betriebliche Räte, aus denen Deligierte in die übergeordneten Räte gewählt wurden (ähnlich der Wahlmänner der US-Präsidentenwahl). Kapitalisten und Großbauern wurden von der politischen Macht ausgeschlossen.
Die "Vernichtung" bedeuete urspünglich "Vernichtung als Klasse" (Enteignung, Bodenreform, Eingliederung in den Arbeitsprozeß von ehemaligen Beamten, Offizieren und Kapitalisten). Die physische Vernichtung beganng erst nach Lenins Tod und der Machtergeifung Stalins durch Verletzung der innerparteilichen Demokratie.
Gleichermaßen kann man sagen, daß die Bundesregierung die Funktionärsschicht der DDR vernichtet hat (Durch Amtsenthebungen, Entlassungen und Strafrentengesetze).



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#65

RE: War der deutsche Patriotismus die Ursache allen Übels in der deutschen Geschichte?

in Themen vom Tage 15.06.2016 00:47
von StabsfeldKoenig | 2.656 Beiträge

Zitat von Josef im Beitrag #33
Zitat von furry im Beitrag #29
@Josef , der Du bis vor 10 Jahren SPD gewählt hast und somit Deinen Angaben nach ein 28 jähriger Student bist, eine Frage, die sicher auch zu diesem Thema passt.
Wie stellst Du Dir ein zukünftiges Deutschland, denn eine geeinigte EU wirst Du sicher auch nicht erleben, vor? Politisch (innen und außen), wirtschaftlich und in Verbindung zu anderen Staaten.
Die Meinungen Deiner Kommilitonen und anderer jüngeren User sind ebenfalls gefragt.
Schüttele die Antwort bitte nicht aus dem Ärmel und lass Dir Zeit. Vorab schon mal herzlichen Dank für eine verwertbare Antwort.

Edit: Großes Problem, das t klemmte in wirtschaftlich.



@furry : das ist eine ganz schwierige Frage, die ich mir fast nicht zutraue, wenn, dann ist das nur meine persönliche Meinung; ich kann nicht für Studenten sprechen, bin kein Student. Ich kann auch nicht für (m)eine ganze Generation sprechen, sondern nur für mich. Das ist also nur eine von vielen möglichen Meinungen.

Politisch ein demokratischer Sozialismus ! Freie Wahlen, Volksabstimmungen nur bei Grundgesetzänderungen. Keine Listenplätze für Parteien mehr. Nur direkt gewählte Abgeordnete, aus allen Berufen, nicht nur Funktionäre, Juristen und Lehrer. Reduktion der Zahl der Abgeordneten auf 300. Straffe, zentralistische Staatsführung, die Bundesländertümelei wird endlich abgeschafft. Einheitliche Standards in allen Bereichen, zB Bildung, Verwaltung, Gesetze.

Arbeit für jeden, für jeden einen sicheren Arbeitsplatz, der ein auskömmliches Leben und die Gründung einer eigenen Familie ermöglicht. Sichere Wohnung, bezahlbare Miete. Sichere staatliche Rente. Abschaffung der Leiharbeit. Für jeden die gleiche gesetzliche Gesundheitsvorsorge, keine privaten Kassen. Bessere Behindertenfürsorge. Möglicherweise ein Grundeinkommen, nicht für Arbeitsscheue, sondern bei geprüftem Bedarf (zB Krankheit). Staat und Kirche sind getrennt, aber freie Religionsausübung für jede Religion ohne staatlichen Einfluss - außer eine Religion würde selbst politisch oder ungesetzlich, dann scharfes Vorgehen per Geheimdienst und Polizei (betrifft v.a. den Islamismus, kann aber auch Christen treffen, zB wenn Priester wieder Kindern an die Wäsche wollen)

Bezahlbarer Transport durch staatliche Bahn und Busse. Kultur und Bildung sollen mehr gefördert werden und zählen, nicht immer nur Geld-Geld-Geld. Gesellschaftliches Leben ohne Reglementierung. Frauenförderung, Frauen im Beruf durch Kindertagesstätten und Betreuung von ältern Kindern auch am Nachmittag. Forschung fördern, so dass man auch etwas exportieren kann (Biotechnologie, Medizin, neue Energien, Elektronik, PkW). Staatliche Steuerung des Bedarfs an Lehrlingen und Studenten, entsprechend dem Bedarf. Flüchtlinge müssen erhalten: 1. Unterkunft, 2. Nahrung, 3. Deutschunterricht, 4. Berufsausbildung. Wer sich nicht integiert, oder islamistische Tendenzen zeigt, wird inhaftiert und ggf. ausgewiesen. Wer sich integriert, kriegt die Staatsbürgerschaft erst auf Probe, dann auf Dauer.

Keine Rettung von Banken mehr. Wenn eine Bank bankrott ist, soll sie es nach den Gesetzen der Marktwirtschaft auch bleiben, und nicht mit Steuergeldern gerettet werden. Keine Steuerschlupflöcher für die Privilegierten mehr. Jeder zahlt Steuer. Und zwar einer, der wenig verdient wenig, mittlere mittel, Reiche müssen auch 60% und 70% Abgabe dulden. Vermögenssteuer wieder einführen. Erbschaftssteuer wieder einführen (bei zu vererbenden Betrieben gibt es Ausnahmen, solange die Arbeitsplätze nach dem Erbgang garantiert bleiben). Bekämpfung des Lobbyismus. Primat der Politik gegenüber Wirtschaft. Mehr betriebliche Mitsprache für Arbeitnehmer durch Bildung von runden Tischen nach Feierabend. Die Vorschläge sind für die Unternehmensführung gedacht und für die Gewerkschafter bindend.

So, jetzt hab ich aber genug getippt, man kann auch das Parteiprogramm der Linken hernehmen. Mit Außenpolitik kenne ich mich nun nicht wirklich aus, ich hab da keinen Einblick. Was ich geschrieben habe, ist nur meine Meinung und kein Programm, das ich irgendjemanden vorschreiben wollte. Sicher sind auch ein paar Schnitzer oder Widersprüche dabei.




Bei Betriebsvermögen (nur Inhaberbetrieb, nicht Kapitalgesellschaft) könnte man die Erbschaftsteuer in Form einer stillen Beteiligung des Staates erheben, die der Inhaber später auf Raten zurückkaufen kann (Umwandlung in GmbH&CoKG / OHG&CoKG, wie die Privatbetriebe mit staatlicher beteiligung in der DDR), wenn die Erbmasse kein ausreichendes Privatvermögen enthält. Bei Kapitalgesellschaften werden einfach Firmenanteile als Erbschaftssteuer (Sachsteuer) übertragen, wobei der Erbe ein späteres Rückkausfrecht hat.



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#66

RE: War der deutsche Patriotismus die Ursache allen Übels in der deutschen Geschichte?

in Themen vom Tage 15.06.2016 00:56
von StabsfeldKoenig | 2.656 Beiträge

Zitat von suentaler im Beitrag #61
Zitat von bürger der ddr im Beitrag #59
Da hat aber einer eine AfD Phobie.....
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Rechtschreibung: 1
Inhalt . 5 , da Thema verfehlt


Lass ihn mal seine LINKE wählen. Vielleicht kommt er eines Tages dahinter, dass auch die nur zum System gehören und das machen, was alle Parteien machen - das Volk aufspalten, um es besser beherrschen zu können.


Und die AfD wurde vom "System" gegründet, damit die Wutbürger nicht zu "rot" werden und eine kommunistische Partei bilden. Oder warum hat der Ex-Chef-Kapitalist Henkel mitgemischt?



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#67

RE: War der deutsche Patriotismus die Ursache allen Übels in der deutschen Geschichte?

in Themen vom Tage 15.06.2016 01:13
von bürger der ddr | 3.642 Beiträge

Ja, wir kommen nicht von der pööösen AfD los....
Nur eines, ich möchte meine Nation nicht zerstört wissen und als Patriot möchte ich meinem Land helfen in dem ich diese Masseneinwanderung ablehne.
(so nun aber die Kurve zum Thema bekommen)
Eine Politik kann man ändern, eine zerstörte Bevölkerungsstruktur nicht!
Obwohl ich weiß das die AfD keine soziale Partei ist, aber aus dem oben aufgeführten grund für mich im Moment die einzige Alternative (für Deutschland).



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#68

RE: War der deutsche Patriotismus die Ursache allen Übels in der deutschen Geschichte?

in Themen vom Tage 15.06.2016 01:37
von suentaler | 1.923 Beiträge

Zitat von Ährenkranz im Beitrag #63


Gibt es eine Partei, die man wählen kann, die das Volk nicht aufspaltet?
Das würde mich jetzt schon mal interessieren.
Gerade die CDU beherrscht das sehr hervorragend, wenn ich mir das alles so ansehe, wie doch mitunter ungerecht Bürger behandelt werden, die aus Westdeutschland stammen und die "neu hinzugekommenen Ostbürger".
Ich meine hier speziell die Angleichung der Rente - wie kann das sein, dass es hier nach 27 Jahren immer noch Unterschiede gibt?
Wie kann es sein, das die Mütterrente für ostdeutsche Mütter geringer ist?
Nur mal 2 Beispiele - merken das die Bürger absolut nicht?

Hier wird bewußt von der Politik aus das Land gespalten bzw.läßt man ein Zusammenwachsen gar nicht zu.

Auch die AfD wird hier nicht auf gleiches Recht dringen, in ihrem Programm habe ich noch kein Wort darüber gelesen - von daher, was bringt es, wenn ich diese Partei wähle?

Da traue ich wahrlich der Linkspartei mehr Gerechtigkeit zu, diese 2 Punkte hat diese Partei schon oft aufgegriffen und kritisiert.

Das endlich mal eine andere Partei das Sagen haben muß, steht außer Frage.

rot Nein, gibt es nicht !
grün Die Menschen müssen das Sagen haben und keine Partei. Wir müssen endlich weg von dieser Parteiendiktatur, vorher ist keine echte Politik möglich.


[rot]Vielen Dank für die Sperrung.
Noch nicht einmal einen Grund konntet ihr angeben.
Andersdenkende mundtot machen - wie erbärmlich - selbst für euch ![/rot]
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#69

RE: War der deutsche Patriotismus die Ursache allen Übels in der deutschen Geschichte?

in Themen vom Tage 15.06.2016 06:28
von Schuddelkind | 3.516 Beiträge

Zitat von Fritze im Beitrag #40
Der deutsche "Patriotismus" hat uns zwei Weltkriege beschert...

Das ist wieder mal typische Genderkloake !




"Gender-Mainstreaming, auch Gender Mainstreaming geschrieben, ist eine Strategie zur Förderung der Gleichstellung der Geschlechter.Gender-Mainstreaming bedeutet, die unterschiedlichen Lebenssituationen und Interessen von Frauen und Männern bei allen Entscheidungen auf allen gesellschaftlichen Ebenen zu berücksichtigen, um so die Gleichstellung durchzusetzen."
Und was hat das jetzt mit dem Geschriebenen zu tun.......? Naja, differenziert wie immer,,,,,,,,


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#70

RE: War der deutsche Patriotismus die Ursache allen Übels in der deutschen Geschichte?

in Themen vom Tage 15.06.2016 06:33
von Hanum83 | 4.806 Beiträge

Was uns als Nation fehlt ist eine wirklich patriotische Vergangenheit.
Jeder pickt sich nur aus vergangenen Zeitabschnitten einen Teil raus was für ihn passt, für mich lächerlich die Preußenverliebtheit der DDR-Oberen, da war ja auf einmal selbst der Soldatenkönig das Fortschrittlichste was man sich vorstellen konnte.
Mit der Entlassung in die Selbstständigkeit vor 26 Jahren hatten wir die Chance mal was ganz neues zu machen um wirklich zu uns selbst zu finden, echte Neutralität z.B. und was haben wir daraus gemacht?
Angela Merkel.
Die haben wir uns redlich verdient, uns ist einfach als Nation nicht zu helfen.


"Deitsch on frei wolln mer sei, on do bleibn mer aah derbei"
(Anton Günther)
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zuletzt bearbeitet 15.06.2016 06:42 | nach oben springen

#71

RE: War der deutsche Patriotismus die Ursache allen Übels in der deutschen Geschichte?

in Themen vom Tage 15.06.2016 06:34
von Schuddelkind | 3.516 Beiträge

Zitat von suentaler im Beitrag #68

grün Die Menschen müssen das Sagen haben und keine Partei. Wir müssen endlich weg von dieser Parteiendiktatur, vorher ist keine echte Politik möglich.


Und eine Partei besteht nicht aus Menschen.....? Und Menschen haben diese Parteien gewählt......Offensichtlich soll nach deiner Vorstellung dieses Land in allen Belangen durch direkte Demokratie und Volksabstimmungen regiert werden. Na, da bin ich ja mal gespannt.....


Intellektuelle spielen Telecaster
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#72

RE: War der deutsche Patriotismus die Ursache allen Übels in der deutschen Geschichte?

in Themen vom Tage 15.06.2016 08:07
von Heckenhaus | 5.158 Beiträge

Zitat von Schuddelkind im Beitrag #71
Zitat von suentaler im Beitrag #68

grün Die Menschen müssen das Sagen haben und keine Partei. Wir müssen endlich weg von dieser Parteiendiktatur, vorher ist keine echte Politik möglich.


Und eine Partei besteht nicht aus Menschen.....? Und Menschen haben diese Parteien gewählt......Offensichtlich soll nach deiner Vorstellung dieses Land in allen Belangen durch direkte Demokratie und Volksabstimmungen regiert werden. Na, da bin ich ja mal gespannt.....


Direkte Demokratie und Volksabstimmungen wären gar nicht verkehrt.
Und ja, Menschen haben diese Parteien gewählt, was bleibt ihnen denn übrig, gibt es Alternativen ?
Wie wäre es, neutrale wirkliche Fachleute, auch unparteiische, aufzustellen bei Wahlen, dann entfällt, daß ein und dieselbe
Person im Verlaufe von Jahren die unterschiedlichsten Resorts besetzen kann oder muß.
Das ist innerhalb der Parteien lediglich ein Postenkarussel, Beispiel U.v.d.Leyen.
Ähnlich bei Landwirtschaft, Umwelt, Bau, Verkehr usw., wo oft der Bock zum Gärtner wird, immer der passenden Lobby untertan.

Was in Deutschland (und sicher auch anderswo) abläuft, wie in Deutschland regierungspolitisch vorgegangen wird, das hat
mafiöse Strukturen ohne Ehrlichkeit und Gewissen, stets vorbei an großen Teilen der Bevölkerung, zumindest vorbei an der
Schicht unterhalb der Gutverdiener. Warum auch um Pöbel, Pack und Mischpoke kümmern !
Ja, diese Worte sind gefallen !
Und da nehme ich auch die Linke nicht aus, die bis heute keine einheitliche Linie gefunden haben und heute teilweise die gleiche
Musik spielen wie Grüne, Schwarze oder SPD-Rote.
Haben zwar niemanden beschimpft, bringen jedoch sonst nichts weiter zustande.
Ich hatte vor Jahren mehr Vertrauen in sie gesetzt.
.


.
.
„Toleranz ist die letzte Tugend einer untergehenden Gesellschaft.”
— Aristoteles -

"Man kann alle Leute einige Zeit zum Narren halten und einige Leute allezeit; aber alle Leute allezeit zum Narren halten kann man nicht."
— Abraham Lincoln –
.
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#73

RE: War der deutsche Patriotismus die Ursache allen Übels in der deutschen Geschichte?

in Themen vom Tage 15.06.2016 08:32
von Hanum83 | 4.806 Beiträge

Bin in einem anderem Faden darauf gestoßen, die Nibelungen, daran könnte man ja ein wenig unsere Integrität fest machen.
Obwohl, die waren schon mal vor nicht allzu langer Zeit gut besetzt, mit Pathos, geht also auch nicht.
Bleibt nur noch der Neandertaler, der ist unverdächtig.


"Deitsch on frei wolln mer sei, on do bleibn mer aah derbei"
(Anton Günther)
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zuletzt bearbeitet 15.06.2016 08:37 | nach oben springen

#74

RE: War der deutsche Patriotismus die Ursache allen Übels in der deutschen Geschichte?

in Themen vom Tage 15.06.2016 08:38
von Hackel39 | 3.123 Beiträge

Patriotismus hat m. E. sowohl einen herkunftsbezogenen (Lokalpatriotismus) als auch ganzheitlichen Ansatz (Nationalismus), so würde ich das Spielfeld mal eingrenzen.
Zwar würde ich an meinem ersten Arbeitstag als Kanzler die Bundesländer abschaffen, empfinde aber andererseits regionaltypische Traditionen und Werte (Volksfeste, Produkte u. dgl.) als wichtige identitätsstiftende und verbindende Elemente des Gemeinwesens.
Das Spielfeld braucht aber Grenzen, die mit Fanatismus und Herrschaftsdenken überschritten wird und die Einhaltung dieser Grenzen entscheidet darüber, ob der Patriotismus gesund oder krankhaft strukturiert ist.
Nationalismus ist für mich ein positives Element und hat mit Zugehörigkeit und Heimatverbundenheit zu tun, er verstärkt sich mit zunehmender Überfremdungsgefahr, die sehe ich sowohl im Kleinen, bezogen auf meine veränderte berufliche Situation (Heimatentwurzelung, hoher Migrantenanteil in deutschen Großstädten) als auch im Großen (der Nachrichtenlage zur Flüchtlingsproblematik, Einwanderung).
Beide Ebenen sind aber im Moment noch beherrschbar, was wiederum aber von anderen Personen mit anderen Perspektiven, z. B. resultierend aus hohem Medienkonsum, anders eingeschätzt wird.
Mit meiner beruflichen Auswilderung vor über zehn Jahren ging ein verstärktes Interesse an regionaler Geschichte einher, die vorher nicht so vorhanden war, weil Heimat Alltag war, inzwischen suche ich selbst in Antiquariaten von Köln, Aachen oder Karlsruhe nach Artikeln mit Mansfelder Herkunft, was teilweise auch gelingt und auch die Sehnsucht nach der deutschen Küche zieht mich zu 80 % meiner täglichen Restaurantbesuche dorthin, wo es Sauerkraut und Kassler gibt, daraus nun Patriotismus abzuleiten sei jedem selbst überlassen.
Etwas anderes gehört ebenfalls zum Thema, nämlich das konkrete alltägliche Einkaufsverhalten von Leuten, die sich beim Rudelgucken der Spiele der BRD- Fußballnationalmannschaft für die größten Patrioten halten und drei Stunden später eine 5% teurere deutsche Ware im Regal stehen lassen, wenn der fernöstliche Konkurrent der deutschen Produktionsstätte Gleiches billiger anbietet.
Mein Verweis auf die Vernichtung der deutschen Solarmodulhersteller, die es mit patriotischen innländischen Investoren noch geben würde, spielte in der Vergangenheit immer mal darauf an, daß nicht China mit seiner ruinösen Subventionspolitik oder die lang anhaltende Verweigerung der Eurokraten bezüglich diverser Strafzölle Schuld am Niedergang war sondern die unterlassene Nachfrage nach deutschen Produkten durch potentielle deutsche Einkäufer und Solarparkinitiatoren.
Man könnte es mit der Gretchenfrage auf die Spitze treiben, so weit will ich aber hier nicht gehen, jeder weiß im Prinzip, wo er mental angesiedelt ist, wir alle müssen nur Tag für Tag aufpassen, vor welchen Karren wir von unseren Kutschern gespannt werden.
Mein patriotisches Engagement endet übrigens an Rhein und Oder und nicht am Hindukusch.



Klauspeter hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 15.06.2016 21:08 | nach oben springen

#75

RE: War der deutsche Patriotismus die Ursache allen Übels in der deutschen Geschichte?

in Themen vom Tage 15.06.2016 08:53
von Hackel39 | 3.123 Beiträge

Zitat von Heckenhaus im Beitrag #72
Zitat von Schuddelkind im Beitrag #71
Zitat von suentaler im Beitrag #68

grün Die Menschen müssen das Sagen haben und keine Partei. Wir müssen endlich weg von dieser Parteiendiktatur, vorher ist keine echte Politik möglich.


Und eine Partei besteht nicht aus Menschen.....? Und Menschen haben diese Parteien gewählt......Offensichtlich soll nach deiner Vorstellung dieses Land in allen Belangen durch direkte Demokratie und Volksabstimmungen regiert werden. Na, da bin ich ja mal gespannt.....


Direkte Demokratie und Volksabstimmungen wären gar nicht verkehrt.
Und ja, Menschen haben diese Parteien gewählt, was bleibt ihnen denn übrig, gibt es Alternativen ?

Und da nehme ich auch die Linke nicht aus, die bis heute keine einheitliche Linie gefunden haben und heute teilweise die gleiche
Musik spielen wie Grüne, Schwarze oder SPD-Rote.
Haben zwar niemanden beschimpft, bringen jedoch sonst nichts weiter zustande.
Ich hatte vor Jahren mehr Vertrauen in sie gesetzt.
.


Der Rüstungsatlas meines rot- rot regierten Nachbarlandes mit 40 festgestellten Firmen im grünen Herz Deutschlands spricht schon eine deutliche Sprache.
Zwar kann man nicht in die Rüstungsaktivitäten von Jenoptik eingreifen, man kann aber Landesanteile verkaufen und dem landespolitischen Patriotismus mit Friedenszeichen aufzuwiegen versuchen, mal sehen wie das aus geht.
http://www.mdr.de/thueringen/linke-gruen...aeften-100.html
Alle anderen positionieren sich recht eindeutig zu Kriegswaffenexporten und stellen die Arbeitsplätze in den Vordergrund, was allerdings nur so lange ein Argument ist, wie es lachende Dritte geben würde und die gibt es leider und selbst wenn es eine deutschlandweite Ächtung von Rüstungsgütern gäbe, was wäre dann mit Europäischen und globalen Konkurrenten, die sich dann die Hände reiben würden über die frei gewordenen Marktanteile.
Hier wäre mal ein Wir schaffen das (trotzdem) angebracht, wir wären stark genug, solche Ausfälle zu kompensieren, das Lachen der Dritten würden wir gar nicht hören weil es dann anderswo Brummen und boomen würde.
Aber da hat die Bündnisangie viel zu viel Schiß unter ihrer warmen Glucke hervorzukriechen und endlich mal das zu sagen, was zu sagen wäre...



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#76

RE: War der deutsche Patriotismus die Ursache allen Übels in der deutschen Geschichte?

in Themen vom Tage 15.06.2016 09:21
von bürger der ddr | 3.642 Beiträge

Zitat von Schuddelkind im Beitrag #71
Zitat von suentaler im Beitrag #68

grün Die Menschen müssen das Sagen haben und keine Partei. Wir müssen endlich weg von dieser Parteiendiktatur, vorher ist keine echte Politik möglich.


Und eine Partei besteht nicht aus Menschen.....? Und Menschen haben diese Parteien gewählt......Offensichtlich soll nach deiner Vorstellung dieses Land in allen Belangen durch direkte Demokratie und Volksabstimmungen regiert werden. Na, da bin ich ja mal gespannt.....


Nur das die Menschen vor der Wahl belogen und betrogen werden, wenn diese Edeldemokraten auch nach der Wahl verpflichtet wären dem Volk Rechenschaft über ihr tun abzulegen sähe es etwas anders aus.



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#77

RE: War der deutsche Patriotismus die Ursache allen Übels in der deutschen Geschichte?

in Themen vom Tage 15.06.2016 09:28
von Moskwitschka | 2.533 Beiträge

OT

Wer fällt bei Dir unter die "Edeldemokraten" @bürger der ddr ? Und was sind die, die es nicht sind? Und um ansatzweise beim Thema zu bleiben: Wer sind die "wahren" Patrioten?

Moskwitschka


„Nichts ist schwieriger und nichts erfordert mehr Charakter, als sich im offenen Gegensatz zu seiner Zeit zu befinden und laut zu sagen: Nein!“

Kurt Tucholsky

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#78

RE: War der deutsche Patriotismus die Ursache allen Übels in der deutschen Geschichte?

in Themen vom Tage 15.06.2016 09:38
von bürger der ddr | 3.642 Beiträge

Zitat von Moskwitschka im Beitrag #77
OT

Wer fällt bei Dir unter die "Edeldemokraten" @bürger der ddr ? Und was sind die, die es nicht sind? Und um ansatzweise beim Thema zu bleiben: Wer sind die "wahren" Patrioten?

Moskwitschka




So fällt mir die Führungsriege der SPD, der Grünen und auch unsere Spitzenkräfte der CDU ein. Wenn eine Regierung über die Wünsche und das Wohl des Volkes hinweg regiert, wenn direkte Demokratie durch Volksabstimmung blockiert wird, wenn Bürger die gegen diese "Asylpolitik" sind beschimpft werden und sich selber als "Demokraten" bezeichnen, dann sind das für mich Heuchler und "Edeldemokraten".

Und ich laß mich von Dir nicht locken zu schreiben was in meinen Augen "wahre" Patrioten sind, ich weiß schon wo das Stöckchen landen soll.......



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#79

RE: War der deutsche Patriotismus die Ursache allen Übels in der deutschen Geschichte?

in Themen vom Tage 15.06.2016 09:51
von Moskwitschka | 2.533 Beiträge

Wenn Du meinst @Bürger der DDR es sei ein "Stöckchen" gewesen, dann kann ich das auch nicht ändern. Aber zum Verständnis bei einem Dialog gehören nun mal Inhalte hinter Worthülsen. Nicht zuletzt um Mißverständnisse zu vermeiden.

Was sind denn dann die Menschen, die sich in der CDU, der SPD und bei den Grünen entweder aktiv auf unterschiedlichen Ebenen als Mitglieder dieser Partei einbringen oder als Bürger durch ihre Wahlentscheidung unterstützen? Mit den "Edeldemokraten" werden sie doch eher vor den Kopf gestossen.

Moskwitschka


„Nichts ist schwieriger und nichts erfordert mehr Charakter, als sich im offenen Gegensatz zu seiner Zeit zu befinden und laut zu sagen: Nein!“

Kurt Tucholsky

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zuletzt bearbeitet 15.06.2016 09:55 | nach oben springen

#80

RE: War der deutsche Patriotismus die Ursache allen Übels in der deutschen Geschichte?

in Themen vom Tage 15.06.2016 10:01
von bürger der ddr | 3.642 Beiträge

Erst einmal bitte unterscheiden:
- Wähler
- und Mitglieder einer Partei auf "unterer" Ebene

- Wähler erwarten oft etwas ganz anderes, als geliefert wird bzw. lassen sich von kleinen Vorteilen locken, wenn ich an nur an das Rentengeschwätz vor den meisten Wahlen (oder ähnliches) denke.....
- Mitglieder auf der unteren Ebene sollten sich gegen diese verlogene Führungsriege stellen, bzw. überlegen ob eine Partei mit solchen "Prinzipien" für sie noch die richtige Partei ist, wer mit im Schlamm spielt, darf nicht jammern wenn er schmutzig wird....



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