#101

RE: Die "alte Bundesrepublik Deutschland"- doch nur ein Potemkinsches Dorf ?

in Das Ende der DDR 23.05.2016 20:23
von Ebro | 580 Beiträge

Ja, ich komme heute sicher vor Lachen nicht in den Schlaf......!



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#102

RE: Die "alte Bundesrepublik Deutschland"- doch nur ein Potemkinsches Dorf ?

in Das Ende der DDR 23.05.2016 20:26
von Rainer-Maria Rohloff | 1.377 Beiträge

Entschuldigt, ohne den Fred hier anheizen zu wollen aber manchmal denke ich so bei mir, und das als recht gereifter Ossi, während Ihr im Westen damals eure "menschliche Schauspielerausbildung" absolviert habt haben wir im Osten...ne, ergänzt das ehrlich mal, denn ehrlich jetzt, das würde mich mal interessieren und bedenkt dabei, ich war ja in deren eurer Bewertung auch nicht gerade zimperlich.

Rainer-Maria Gott ne ich finds köstlich. Das Schöne, ich habe ja genug Verwandtschaft in euren Ecken...das nur damit mir hier keiner kommt mit Null Ahnung oder so.



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#103

RE: Die "alte Bundesrepublik Deutschland"- doch nur ein Potemkinsches Dorf ?

in Das Ende der DDR 23.05.2016 20:34
von damals wars | 12.204 Beiträge

Der Potemkin hieß im Westen Marshall. https://de.wikipedia.org/wiki/Marshallplan
Und der gewöhnliche Wessi dachte, er hätte das mit eigener Arbeit geschafft.


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
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#104

RE: Die "alte Bundesrepublik Deutschland"- doch nur ein Potemkinsches Dorf ?

in Das Ende der DDR 23.05.2016 20:34
von Hanum83 | 4.789 Beiträge

könnt mich immer bekringeln wenn ddr-bewohner anfangen ernsthaft über die brd vor 89 zu sinnieren, ist ja nun mal wirklich so als wenn blinde über farben diskutieren.


"Deitsch on frei wolln mer sei, on do bleibn mer aah derbei"
(Anton Günther)
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#105

RE: Die "alte Bundesrepublik Deutschland"- doch nur ein Potemkinsches Dorf ?

in Das Ende der DDR 23.05.2016 20:37
von Freienhagener | 3.879 Beiträge

Zitat von damals wars im Beitrag #103
Der Potemkin hieß im Westen Marshall. https://de.wikipedia.org/wiki/Marshallplan
Und der gewöhnliche Wessi dachte, er hätte das mit eigener Arbeit geschafft.


Nee, nur die Trümmerfrauen im Osten. Ihre Kolleginnen im Westen hatten jede nen schwarzen GI zum Steineschleppen.

Ist das nun Unverschämtheit oder Unwissen?


Disziplin ist die Fähigkeit, dümmer zu erscheinen als der Chef. (Hanns Schwarz)
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zuletzt bearbeitet 23.05.2016 20:37 | nach oben springen

#106

RE: Die "alte Bundesrepublik Deutschland"- doch nur ein Potemkinsches Dorf ?

in Das Ende der DDR 23.05.2016 20:41
von Gert | 12.356 Beiträge

Zitat von Burkhard im Beitrag #89
Sollte Diese Frage und die teilweisen Antworten darauf ein Witz sein? Oder Antworten wirklich ernst gemeint sein? Warum wird das was Ihr in den neuen Bundesländern eigendlich zu Tausenden wollte so verunglimpft und in Frage gestelt nur um Gründe zu finden weil man plötzlich mit der geänderten eigenen Situation nicht mehr klar kommt ? Die Bundesrepublik Deutschland wurde nicht nach einem vorgegebenen Schema erschaffen,- sondern von Menschen die ihr moralisches Pflichtgefühl zum Maßstab machten und nicht zuletzt ihren gesunden Menschenverstand mit einzusetzen um von Anfang an ein Grundgesetz für ein einiges und freies Deutschland zu schaffen. so wie wir es noch niemals in unserer Geschichte hatten ! Fragt Euch doch Ihr ewig Gestrigen,- Was kann ich für mein Land,- dieses wunderbare neue Deutschland machen und meckert nicht auf so hohem Niveau, sondern nehmt diese gegebene Wirklichkeit als Geschenk an und sucht nicht nach irgendwelchen Märchen wie schlecht es doch den Bundesbürgern ging. ich schäme mich für Euch Besserwisser. Burkhard aus Aachen.


das war doch mal eine richtige und gute Ansage an die Besserwisser aus den Ostprovinzen. Danke Burkhard. Sie kennen die Bundesrepublik nur aus dem Werbefernsehen bis 1989, danach mit unterschiedliche Erfahrungen. Das erklärt, aber entschuldigt ihre Ahnungslosigkeit nicht. Natürlich sind auch einige Erfahrungen negativ gewesen, der eine oder andere wurde über den Tisch gezogen, weil er zu leichtgläubig war ( ist mir auch passiert, habe mein Lehrgeld bezahlt nach 1965 ) dazu sage ich nur: selber schuld, musste beim nächsten Mal besser aufpassen. Ist wie an der Börse, wer aufpasst und Ahnung hat, macht Gewinne, wer es nicht so tut, hat Verluste.Es wird aber nicht geklingelt, wann ein - oder ausgestiegen werden muss aus den Wertpapieren . So war das auch im bundesrepublikanischen Alltag. Für mich ist dieses Land nicht perfekt, man könnte noch so einiges verbessern. Aber es ist zu meinen Lebzeiten der bestmögliche gesellschaftliche Rahmen, den ich antreffen konnte. Um dieses fest zu stellen brauche ich das ganze sozialistische Geschwurbel, die Träumereien von einer klassenlosen Gesellschaft und ähnlichem geistigen Dünnsch... überhaupt nicht. Auch schätze ich es sehr, wenn morgens um 6 Uhr die Türklingel läutet, entweder den Gasmann oder Briefträger anzutreffen, also zusammengefasst in einer stasi- und IMfreien Zone zu leben.


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
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#107

RE: Die "alte Bundesrepublik Deutschland"- doch nur ein Potemkinsches Dorf ?

in Das Ende der DDR 23.05.2016 20:42
von Gert | 12.356 Beiträge

Zitat von Hanum83 im Beitrag #104
könnt mich immer bekringeln wenn ddr-bewohner anfangen ernsthaft über die brd vor 89 zu sinnieren, ist ja nun mal wirklich so als wenn blinde über farben diskutieren.


.
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#108

RE: Die "alte Bundesrepublik Deutschland"- doch nur ein Potemkinsches Dorf ?

in Das Ende der DDR 23.05.2016 20:44
von Gert | 12.356 Beiträge

Zitat von Ebro im Beitrag #101
Ja, ich komme heute sicher vor Lachen nicht in den Schlaf......!



ich auch!


.
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#109

RE: Die "alte Bundesrepublik Deutschland"- doch nur ein Potemkinsches Dorf ?

in Das Ende der DDR 23.05.2016 20:50
von Freienhagener | 3.879 Beiträge

Zitat von Hanum83 im Beitrag #104
könnt mich immer bekringeln wenn ddr-bewohner anfangen ernsthaft über die brd vor 89 zu sinnieren, ist ja nun mal wirklich so als wenn blinde über farben diskutieren.


Kommt ganz auf die Schlußfolgerungen an.

Wer hat darüber nicht "sinniert"? Das Interesse gen Westen war groß und das Wissen über den Westen größer als das westliche Wissen über den Osten - bis heute.
Wir wurden ja vom Westen informiert, auch ungefiltert. Ich hab mit Begeisterung Bundestagsdebatten im Radio verfolgt.


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zuletzt bearbeitet 23.05.2016 20:52 | nach oben springen

#110

RE: Die "alte Bundesrepublik Deutschland"- doch nur ein Potemkinsches Dorf ?

in Das Ende der DDR 23.05.2016 20:54
von Marder | 1.413 Beiträge

Wir wurden auch informiert!!
Jeden Montag abend!!
War es 20:45 oder 21:45
Mit freundlichen Grüßen Marder


Er wirft den Kopf zurück und spricht: "Wohin ich blicke, Lump und Wicht!" Doch in den Spiegel blickt er nicht.
Ein kluger Mann macht nicht alle Fehler selber. Er lässt auch anderen eine Chance.
Ein Kluger bemerkt alles - ein Dummer macht über alles eine Bemerkung.
Der Horizont vieler Menschen ist ein Kreis mit dem Radius Null - und das nennen sie ihren Standpunkt.

Wer Rechtschreibfehler findet kann sie behalten.
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#111

RE: Die "alte Bundesrepublik Deutschland"- doch nur ein Potemkinsches Dorf ?

in Das Ende der DDR 23.05.2016 20:58
von Gert | 12.356 Beiträge

Zitat von Freienhagener im Beitrag #105
Zitat von damals wars im Beitrag #103
Der Potemkin hieß im Westen Marshall. https://de.wikipedia.org/wiki/Marshallplan
Und der gewöhnliche Wessi dachte, er hätte das mit eigener Arbeit geschafft.


Nee, nur die Trümmerfrauen im Osten. Ihre Kolleginnen im Westen hatten jede nen schwarzen GI zum Steineschleppen.

Ist das nun Unverschämtheit oder Unwissen?




Es muss wohl so gewesen sein. Meine persönliche Erfahrung : Ich habe als Kind und Jugendlicher die im Osten am schlimmsten zerstörten Städte Dresden und Berlin gesehen. Da ist auch bis Anfang 60er Jahre nicht viel geschehen, um diese Trümmer zu beseitigen und wieder aufzubauen, wenn ich mal von dem SED Prestigeprojekt Stalinallee absehe.
Eine Bemerkung zu den ungeheuren Bombenschäden : Meine Tante mütterlicherseits heiratete nach dem Krieg 1948 einen Cptn. US Army.
Er hatte an der Invasion in der Normandie teilgenommen und sich durch Frankreich, Süddeutschland bis Österreich durchgekämpft. Er hat die zerstörten Städte im Westen und Südwesten gesehen und gesagt, dafür brauchen die Deutschen 50 Jahre um das wieder aufzubauen.
Nun sage ich dir etwas: Im Oktober 1965 kam ich nach Düsseldorf. Die Stadt war am 8.Mai 45 zu 95 % zerstört. 20 Jahr später habe ich so gut wie nichts mehr von Kriegsschäden gesehen, sondern eine wiederaufgebaute, pulsierende Großstadt von etwa 600.000 Einwohnern.
@Freienhagener , ich verstehe ein wenig vom Bau und der Bauindustrie. Ich habe wirklich gestaunt über diese rasche Aufbauleistung, das haben deutsche Bürger nach dem Krieg geleistet, das war keine Geschenk von irgendwem.


.
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#112

RE: Die "alte Bundesrepublik Deutschland"- doch nur ein Potemkinsches Dorf ?

in Das Ende der DDR 23.05.2016 21:03
von Ari@D187 | 1.989 Beiträge

Zitat von der alte Grenzgänger im Beitrag #1
Im parallelen DDR- Thema mehren sich gerade die Hinweise darauf, dass es im Westen mindestens genauso schlimm, wenn nicht gar schlimmer als im Osten war..

Viel schlimmer war das.


Zitat von der alte Grenzgänger im Beitrag #1
Das Land strotzte nur vor alten Bruchbuden, die Flüsse waren versaut, die Luft verpestet...bis in die 80er Jahre kein Telefon..die Autobahnen kaputt.

Aber hallo, was war das für ne Wohltat, wenn man es endlich bis zur Grenze
geschafft hatte und dann auf der guten DDR-Autobahn wie auf Schienen
Richtung Hermsdorfer Kreuz unterwegs war. Und dann das Hermsdorfer
Kreuz an sich war besser ausgebaut als die Start- und Landebahnen am
Frankfurter Flughafen.


Zitat von der alte Grenzgänger im Beitrag #1
Das Wirtschaftswunder nur ein Bluff ?

Auf jeden Fall! Wunder gab es in der Wirtschaft erst nach dem zehnten Schnaps.


Zitat von der alte Grenzgänger im Beitrag #1
Die Arbeitsproduktivität nur auf dem Papier der Bilanzen ?

Da es keine Arbeit gab, ging die Arbeitsproduktivität natürlich gegen null.


Zitat von der alte Grenzgänger im Beitrag #1
Der Golf doch in Zwickau entwickelt ?

Das war später. Dort wurde zunächst der 911er entwickelt.


Zitat von der alte Grenzgänger im Beitrag #1
Die ersten Mobiltelefone brachten die Ossis mit ..?

Das war bereits Ende der 50er Jahre.


Zitat von der alte Grenzgänger im Beitrag #1
Hätten wir im Osten nur noch ein paar Monate warten müssen, dann hätten wir den Laden "fürn Appel und nen Ei" kaufen können (wir hätten Transfer- Rubel genommen ..)

Was'n sonst? Bananen gab's ja keene...

Ari


Scheint es auch Wahnsinn, so hat es doch Methode...
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#113

RE: Die "alte Bundesrepublik Deutschland"- doch nur ein Potemkinsches Dorf ?

in Das Ende der DDR 23.05.2016 21:03
von Freienhagener | 3.879 Beiträge

Zitat von Marder im Beitrag #110
Wir wurden auch informiert!!
Jeden Montag abend!!
War es 20:45 oder 21:45
Mit freundlichen Grüßen Marder


Was war das gleich?

Das größere Interesse gen Westen war nur natürlich. Prinzipiell Unerreichbares reizt immer, genauso wie höherer Standard.


Disziplin ist die Fähigkeit, dümmer zu erscheinen als der Chef. (Hanns Schwarz)
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#114

RE: Die "alte Bundesrepublik Deutschland"- doch nur ein Potemkinsches Dorf ?

in Das Ende der DDR 23.05.2016 21:11
von Rostocker | 7.731 Beiträge

Zitat von Gert im Beitrag #111
Zitat von Freienhagener im Beitrag #105
Zitat von damals wars im Beitrag #103
Der Potemkin hieß im Westen Marshall. https://de.wikipedia.org/wiki/Marshallplan
Und der gewöhnliche Wessi dachte, er hätte das mit eigener Arbeit geschafft.


Nee, nur die Trümmerfrauen im Osten. Ihre Kolleginnen im Westen hatten jede nen schwarzen GI zum Steineschleppen.

Ist das nun Unverschämtheit oder Unwissen?




Es muss wohl so gewesen sein. Meine persönliche Erfahrung : Ich habe als Kind und Jugendlicher die im Osten am schlimmsten zerstörten Städte Dresden und Berlin gesehen. Da ist auch bis Anfang 60er Jahre nicht viel geschehen, um diese Trümmer zu beseitigen und wieder aufzubauen, wenn ich mal von dem SED Prestigeprojekt Stalinallee absehe.
Eine Bemerkung zu den ungeheuren Bombenschäden : Meine Tante mütterlicherseits heiratete nach dem Krieg 1948 einen Cptn. US Army.
Er hatte an der Invasion in der Normandie teilgenommen und sich durch Frankreich, Süddeutschland bis Österreich durchgekämpft. Er hat die zerstörten Städte im Westen und Südwesten gesehen und gesagt, dafür brauchen die Deutschen 50 Jahre um das wieder aufzubauen.
Nun sage ich dir etwas: Im Oktober 1965 kam ich nach Düsseldorf. Die Stadt war am 8.Mai 45 zu 95 % zerstört. 20 Jahr später habe ich so gut wie nichts mehr von Kriegsschäden gesehen, sondern eine wiederaufgebaute, pulsierende Großstadt von etwa 600.000 Einwohnern.
@Freienhagener , ich verstehe ein wenig vom Bau und der Bauindustrie. Ich habe wirklich gestaunt über diese rasche Aufbauleistung, das haben deutsche Bürger nach dem Krieg geleistet, das war keine Geschenk von irgendwem.


Ja Gert--und glaubste es ist nur im Westen was entstanden--nehmen wir mal nur Rostock--selbst dort wurde nach den Krieg aus der Trümmerlandschaft viel aus dem Boden gestampft. Die großen Stadtteile schließe ich mal da aus--also die Plattenbausiedlungen.


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#115

RE: Die "alte Bundesrepublik Deutschland"- doch nur ein Potemkinsches Dorf ?

in Das Ende der DDR 23.05.2016 21:15
von Gert | 12.356 Beiträge

Zitat von Rainer-Maria Rohloff im Beitrag #94
Mensch Ari, der Siggi als Frederöffner hatte das Ganze wohl mehr ironisch gemeint, gerade weil auch in X Texten von Altbundis hier recht kritisch mit dem eigenen Alltag aus längst vergangener Zeit umgegangen wurde. Das war doch gut so, oder etwa vollkommen verkehrt? Denn wir Ossis haben doch auch Null Problem unser damaligen Dreckecken (nicht nur die Gesellschaftlichen) hier voll aufzulisten.

Wo liegt also das Problem? Etwa das mal bissel euer "Wirtschaftswunderländle" doch nicht etwa in den Dreck gezogen werden sollte, mit dem Fred hier"?

Gott ne was soll das denn ? Und "feiner" Burghard bezichtigte uns was...."das wir im Osten irgendwie die Wende nicht verkraftet hätten?" Von wem ging die gleich aus? Doch nicht etwa vom Westen, von Euch?

Rainer-Maria die ihr davor und danach auch nur zum Aldi gelatscht seit...HAAAAAAAAAAAAAAAAaaaaaa Nichts hatte sich für Westbürger geändert, NICHTS; WIEDER NICHTS, GAR NICHTS Ich habe es mal besser in GROß getextet.


Also Rainer beim 94 er gingen die Synapsen ja schon in alle Richtungen und kreuz und quer, sodass am Ende Posts herauskamen die nicht immer auf den ersten Anlauf verständlich waren. Wenn ich lese, was du schreibst, da frage ich mich wirklich was passiert da in Rainers Synapsen ? Ich verstehe nämlich nur immer "Woksal" , um es mal in einer osteuropäischen Sprache zu umschreiben.


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#116

RE: Die "alte Bundesrepublik Deutschland"- doch nur ein Potemkinsches Dorf ?

in Das Ende der DDR 23.05.2016 21:17
von Gert | 12.356 Beiträge

Zitat von Rostocker im Beitrag #114
Zitat von Gert im Beitrag #111
Zitat von Freienhagener im Beitrag #105
Zitat von damals wars im Beitrag #103
Der Potemkin hieß im Westen Marshall. https://de.wikipedia.org/wiki/Marshallplan
Und der gewöhnliche Wessi dachte, er hätte das mit eigener Arbeit geschafft.


Nee, nur die Trümmerfrauen im Osten. Ihre Kolleginnen im Westen hatten jede nen schwarzen GI zum Steineschleppen.

Ist das nun Unverschämtheit oder Unwissen?




Es muss wohl so gewesen sein. Meine persönliche Erfahrung : Ich habe als Kind und Jugendlicher die im Osten am schlimmsten zerstörten Städte Dresden und Berlin gesehen. Da ist auch bis Anfang 60er Jahre nicht viel geschehen, um diese Trümmer zu beseitigen und wieder aufzubauen, wenn ich mal von dem SED Prestigeprojekt Stalinallee absehe.
Eine Bemerkung zu den ungeheuren Bombenschäden : Meine Tante mütterlicherseits heiratete nach dem Krieg 1948 einen Cptn. US Army.
Er hatte an der Invasion in der Normandie teilgenommen und sich durch Frankreich, Süddeutschland bis Österreich durchgekämpft. Er hat die zerstörten Städte im Westen und Südwesten gesehen und gesagt, dafür brauchen die Deutschen 50 Jahre um das wieder aufzubauen.
Nun sage ich dir etwas: Im Oktober 1965 kam ich nach Düsseldorf. Die Stadt war am 8.Mai 45 zu 95 % zerstört. 20 Jahr später habe ich so gut wie nichts mehr von Kriegsschäden gesehen, sondern eine wiederaufgebaute, pulsierende Großstadt von etwa 600.000 Einwohnern.
@Freienhagener , ich verstehe ein wenig vom Bau und der Bauindustrie. Ich habe wirklich gestaunt über diese rasche Aufbauleistung, das haben deutsche Bürger nach dem Krieg geleistet, das war keine Geschenk von irgendwem.


Ja Gert--und glaubste es ist nur im Westen was entstanden--nehmen wir mal nur Rostock--selbst dort wurde nach den Krieg aus der Trümmerlandschaft viel aus dem Boden gestampft. Die großen Stadtteile schließe ich mal da aus--also die Plattenbausiedlungen.



Das bestreite ich doch mit meinem Post gar nicht,aber wo du es schon mal erwähnst in welchem Zeitraum ???


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#117

RE: Die "alte Bundesrepublik Deutschland"- doch nur ein Potemkinsches Dorf ?

in Das Ende der DDR 23.05.2016 21:26
von Rostocker | 7.731 Beiträge

Zitat von Gert im Beitrag #116
Zitat von Rostocker im Beitrag #114
Zitat von Gert im Beitrag #111
Zitat von Freienhagener im Beitrag #105
Zitat von damals wars im Beitrag #103
Der Potemkin hieß im Westen Marshall. https://de.wikipedia.org/wiki/Marshallplan
Und der gewöhnliche Wessi dachte, er hätte das mit eigener Arbeit geschafft.


Nee, nur die Trümmerfrauen im Osten. Ihre Kolleginnen im Westen hatten jede nen schwarzen GI zum Steineschleppen.

Ist das nun Unverschämtheit oder Unwissen?




Es muss wohl so gewesen sein. Meine persönliche Erfahrung : Ich habe als Kind und Jugendlicher die im Osten am schlimmsten zerstörten Städte Dresden und Berlin gesehen. Da ist auch bis Anfang 60er Jahre nicht viel geschehen, um diese Trümmer zu beseitigen und wieder aufzubauen, wenn ich mal von dem SED Prestigeprojekt Stalinallee absehe.
Eine Bemerkung zu den ungeheuren Bombenschäden : Meine Tante mütterlicherseits heiratete nach dem Krieg 1948 einen Cptn. US Army.
Er hatte an der Invasion in der Normandie teilgenommen und sich durch Frankreich, Süddeutschland bis Österreich durchgekämpft. Er hat die zerstörten Städte im Westen und Südwesten gesehen und gesagt, dafür brauchen die Deutschen 50 Jahre um das wieder aufzubauen.
Nun sage ich dir etwas: Im Oktober 1965 kam ich nach Düsseldorf. Die Stadt war am 8.Mai 45 zu 95 % zerstört. 20 Jahr später habe ich so gut wie nichts mehr von Kriegsschäden gesehen, sondern eine wiederaufgebaute, pulsierende Großstadt von etwa 600.000 Einwohnern.
@Freienhagener , ich verstehe ein wenig vom Bau und der Bauindustrie. Ich habe wirklich gestaunt über diese rasche Aufbauleistung, das haben deutsche Bürger nach dem Krieg geleistet, das war keine Geschenk von irgendwem.


Ja Gert--und glaubste es ist nur im Westen was entstanden--nehmen wir mal nur Rostock--selbst dort wurde nach den Krieg aus der Trümmerlandschaft viel aus dem Boden gestampft. Die großen Stadtteile schließe ich mal da aus--also die Plattenbausiedlungen.



Das bestreite ich doch mit meinem Post gar nicht,aber wo du es schon mal erwähnst in welchem Zeitraum ???


Der Komplex Rostock--Südstadt und Reutersagen 1 und 2 ende der 50er anfang 60 er Jahre entstanden. Im letzen bin ich aufgewachsen.


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#118

RE: Die "alte Bundesrepublik Deutschland"- doch nur ein Potemkinsches Dorf ?

in Das Ende der DDR 23.05.2016 21:35
von DoreHolm | 7.707 Beiträge

Zitat von Rainer-Maria Rohloff im Beitrag #94
Mensch Ari, der Siggi als Frederöffner hatte das Ganze wohl mehr ironisch gemeint, gerade weil auch in X Texten von Altbundis hier recht kritisch mit dem eigenen Alltag aus längst vergangener Zeit umgegangen wurde. Das war doch gut so, oder etwa vollkommen verkehrt? Denn wir Ossis haben doch auch Null Problem unser damaligen Dreckecken (nicht nur die Gesellschaftlichen) hier voll aufzulisten.

Wo liegt also das Problem? Etwa das mal bissel euer "Wirtschaftswunderländle" doch nicht etwa in den Dreck gezogen werden sollte, mit dem Fred hier"?

Gott ne was soll das denn ? Und "feiner" Burghard bezichtigte uns was...."das wir im Osten irgendwie die Wende nicht verkraftet hätten?" Von wem ging die gleich aus? Doch nicht etwa vom Westen, von Euch?

Rainer-Maria die ihr davor und danach auch nur zum Aldi gelatscht seit...HAAAAAAAAAAAAAAAAaaaaaa Nichts hatte sich für Westbürger geändert, NICHTS; WIEDER NICHTS, GAR NICHTS Ich habe es mal besser in GROß getextet.


Doch, doch. Etwas ganz Wichtiges: Sie WB- und Zonenrandförderung fiel plötzlich weg. Na, das muß ein Schlag für die Betroffenen gewesen sein, viel schlimmer als es die Ostler traf, kannste glauben



Rainer-Maria Rohloff hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#119

RE: Die "alte Bundesrepublik Deutschland"- doch nur ein Potemkinsches Dorf ?

in Das Ende der DDR 23.05.2016 21:35
von LO-Wahnsinn | 3.491 Beiträge

Nur Werbung?
Nun wer sich nur dafür interessierte, der hat natürlich recht wenig mitbekommen.
Das Fernsehn bietet natürlich auch immer die Möglichkeit zwischen den Zeilen zu lesen, Radio hören war auch angesagt.
Und ob es gefällt oder nicht, man konnte aus dem Schwarzen Kanal sehr viel herausfiltern, wenn man hart genug war sich das wöchentlich anzutun und wenn man in der Lage war, die Hasstiraden der Probaganda mental abzuschneiden.
Der Schnitzler hat nämlich immer wieder aus dem Leben der Arbeiterklasse erzählt, nicht wie in Filmen oder Werbung wo alles heile Welt ist.
Auch Debatten aus dem Bundestag waren hin und wieder zu sehen, aus diesen man viel lernen kann wie Freienhagener schon sagte.

Fakt scheint auch zu sein, dass sich die alte BRD im Jahre 1989 in einer Rezession befand, durch die Vereinigung wurde sie um 10-15 Jahre verschoben, dann kam das nächste Loch, zum Glück wurde dann die EU erweitert.

Fakt ist auch, so meine Erfahrung in all den Jahren die ich ja nun extrem viel mit Altbundesbürgern zutun hatte und weiterhin habe, oft mehr Schein als Sein, schöne Fassade und innen recht einfarbig, vorallem in der Mittelschicht die ja damals sehr stark war.
Die Leute selber werden das weder merken noch so empfinden, aber so wirkten viele auf mich der ich anders sozialisiert bin.


Ein Volk, das sich einem fremden Geist fügt,
verliert schließlich alle guten Eigenschaften und damit sich selbst.
Ernst Moritz Arndt (1769 - 1860)
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#120

RE: Die "alte Bundesrepublik Deutschland"- doch nur ein Potemkinsches Dorf ?

in Das Ende der DDR 23.05.2016 21:38
von Ebro | 580 Beiträge

Auweia, wenn das Freund Gert liest.....!



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