#441

RE: MfS Inland - Fragen zum persönlichen Erleben

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 20.05.2016 12:39
von lhsecurity | 161 Beiträge

Zitat von Josef im Beitrag #439
Zitat von lhsecurity im Beitrag #432
Zitat von linamax im Beitrag #430
Na , dann hänge mal die DDR - Fahne aus dem Fenster . Entschuldige aber jetzt wirst du langsam wunderlich .

und die Reichskriegsflagge dazu


Nein, ich bin Sozialist. Du kannst meinetwegen flaggen, wie Du willst. Ich flagge wahrscheinlich gar nicht. Und wenn doch, dann kommen Ähren, Zirkel und Hammer in die Mitte, als Zeichen für die Einheit von Bauern, Arbeitern und Intelligenz


Thinking is the hardest work there is, which is probably the reason why so few engage in it.
Henry Ford


zuletzt bearbeitet 20.05.2016 13:02 | nach oben springen

#442

RE: MfS Inland - Fragen zum persönlichen Erleben

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 20.05.2016 12:56
von thomas 48 | 3.574 Beiträge

Lieber Josef,
mir ist es egal wie du politisch privat denkst und was du für eine Fahne trägst, aber die meisten USER sind nicht deine Kameraden und Genossen.
Vielleicht bist du doch im falschen Forum
Habe mir gestern das DKP Forum angesehen, vielleicht denken die Genossen wie du.
Wir haben einige Kameraden von der Polizei aus den alten Bundesländern bei uns.
ich glaube nicht, das die sich über deine Anrede sehr freuen.
thomas ein unionsfreund


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#443

RE: MfS Inland - Fragen zum persönlichen Erleben

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 20.05.2016 12:59
von Josef | 631 Beiträge

Zitat von thomas 48 im Beitrag #442
Lieber Josef,
mir ist es egal wie du politisch privat denkst und was du für eine Fahne trägst, aber die meisten USER sind nicht deine Kameraden und Genossen.
Vielleicht bist du doch im falschen Forum
Habe mir gestern das DKP Forum angesehen, vielleicht denken die Genossen wie du.
Wir haben einige Kameraden von der Polizei aus den alten Bundesländern bei uns.
ich glaube nicht, das die sich über deine Anrede sehr freuen.
thomas ein unionsfreund


Lieber Thomas,
warst Du denn bei der Polizei, dass Du deren Mitarbeiter als "Kameraden" bezeichnest?


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zuletzt bearbeitet 20.05.2016 13:59 | nach oben springen

#444

RE: MfS Inland - Fragen zum persönlichen Erleben

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 20.05.2016 14:53
von Hanum83 | 4.784 Beiträge

Zitat von Moskwitschka im Beitrag #428
Musste mal im ND vom 28. Dezember 1961 nachschauen @Hanum83

28. Dezember
Neues Deutschland meldet Todesurteil gegen den Landarbeiter Walter Praedel vor dem Bezirksgericht Frankfurt/Oder wegen „Diversion“ im schweren Fall.


http://www.jugendopposition.de/index.php?id=1567

Vollstreckt wurde das Urteil am 25. Januar 1962

http://www.kriminalia.de/2013/01/todesur...olfgang-kruger/

Moskwitschka


Das ND möchte glaub ich 5 Euronen für den Blick ins Archiv wo der Artikel archiviert ist, sorry, aber aus Prinzip geb ich dafür kein Geld aus


"Deitsch on frei wolln mer sei, on do bleibn mer aah derbei"
(Anton Günther)
lhsecurity hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 20.05.2016 14:56 | nach oben springen

#445

RE: MfS Inland - Fragen zum persönlichen Erleben

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 20.05.2016 15:04
von Moskwitschka | 2.532 Beiträge

Meinste ich Hier zum kostenlosen Wühlen in alten Ausgaben von Printmedien aus der DDR (nicht nur ND)

http://zefys.staatsbibliothek-berlin.de/ddr-presse/

Moskwitschka

PS xlogon verwenden ....


„Nichts ist schwieriger und nichts erfordert mehr Charakter, als sich im offenen Gegensatz zu seiner Zeit zu befinden und laut zu sagen: Nein!“

Kurt Tucholsky

zuletzt bearbeitet 20.05.2016 15:08 | nach oben springen

#446

RE: MfS Inland - Fragen zum persönlichen Erleben

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 20.05.2016 16:31
von passport | 2.639 Beiträge

Zitat von Kalubke im Beitrag #423
Das ist schon bedrückend, dass in der DDR Irre zu politischen Straftätern gemacht wurden, wenn es den politisch Verantwortlichen in den Kram passte. Mit Humanismus hatte das in jedem Fall wenig zu tun.

Ich war diese Woche in der Mauerausstellung im Tränenpalast in Berlin. Dort konnte man sich verschiedene Videoschnipsel anschauen u.a. von einem ehem. Passkontrolleur der GüSt Bhf. Friedrichstraße. Der sagte sinngemäß Folgendes:
"Natürlich haben wir bei der Passkontrolle auch mal schikaniert, wenn uns jemand auffiel. Darunter waren auch Leute, die auffielen, weil sie hinkten oder geschielt haben."
Da habe ich mich gefragt, warum auch solche, bei denen ein Verdacht auf strafbare Handlungen eigentlich gar nicht vorlag? War die Motivation evt. eine unterschwellige Abneigung gegen Menschen mit Handicaps und Behinderungen?

Ich habe mal ähnliches beim Fußball erlebt (Union gegen Hansa Rostock zu DDR-Zeiten). Da ist ein Rostock-Fan, der offensichtlich auch einen leichten Defekt im Oberstübchen hatte, in den Union-Block gelaufen, warscheinlich auch gerade deswegen, weil er nicht mehr alle Latten am Zaun hatte. Aber gegen diesen verwirrten und eigentlich bemitleidenswerten Menschen entlud sich plötzlich der ganze Hass der Union-Fans und ganze Horden kloppten auf ihn ein. Eine Situation in der man sich gar nicht so viel Fremdschämen konnte, wie man angeekelt war, über diese Feigheit der Masse.

Das scheint aber anscheinend irgendwie in den niederen Instinkten des Menschen drinzustecken, die Aggression gegen behinderte Artgenossen.

Gruß Kalubke



Das ist die Meinung eines Einzelnen. Die MA der PKE und der anderen an einer Güst tätigen Organe waren verpflichtet und eingewiesen gegenüber dem Reisenden eine höfliche, disziplinierte und korrekte Abfertigung durchzuführen. Dem Kontrolleur war es gegenüber dem Reisenden nicht gestattet über dessen politische Einstellung, Religion, äusseres Aussehen, Behinderung, Geschlecht bzw. andere diskriminierende Aussagen zu äussern.
Kenne auch ein Beispiel aus Marienborn / A. Dort äusserte auch ein ehemaliger Passkontrolleur negativ über die dort geleistete Arbeit. Nach Aussage einer dort tätigen Mitarbeiterin bekam er immer Geld aus der Stiftung für diese Äusserungen. Getreu dem Grundsatz : "Wessen Brot ich ess des Lied ich sing"

passport


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zuletzt bearbeitet 21.05.2016 08:08 | nach oben springen

#447

RE: MfS Inland - Fragen zum persönlichen Erleben

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 20.05.2016 16:59
von damals wars | 12.186 Beiträge

In einem Land mit einer Phänotypen- Polizei sind solche Anwürfe nicht zielführend!
Da liegt ein Verdacht auf strafbare Handlungen schon durch die Hautfarbe und sonstiges
Aussehen vor und leistet eine unterschwellige Abneigung gegen Menschen mit anderer
Hautfarbe und anderem Aussehen Vorschub.


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
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#448

RE: MfS Inland - Fragen zum persönlichen Erleben

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 20.05.2016 17:28
von eisenringtheo | 9.179 Beiträge

Zitat von damals wars im Beitrag #447
In einem Land mit einer Phänotypen- Polizei sind solche Anwürfe nicht zielführend!
Da liegt ein Verdacht auf strafbare Handlungen schon durch die Hautfarbe und sonstiges
Aussehen vor und leistet eine unterschwellige Abneigung gegen Menschen mit anderer
Hautfarbe und anderem Aussehen Vorschub.

Meine Schwester fährt regelmässig von Zürich nach Lugano. Dort kontrolliert das Grenzwachtkorps (hierzulande der Begriff für die Grenzpolizei) wirklich nur Personen, die schwarz sind oder arabisch aussehen. Ob wir wirklich eine Phänotypenpolizei haben, weiss ich nicht. Es gilt aber generell die Regel, dass polizeiliches Handeln im Bereich der Sicherheit und Verbrechensbekämpfung zweckmässig und effektiv sein soll.
Theo


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#449

RE: MfS Inland - Fragen zum persönlichen Erleben

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 23.05.2016 21:35
von Kalubke | 2.299 Beiträge

Also mit europäischem Aussehen und Schwarzgeldkoffer unterm Arm ist man da auf der sicheren Seite?

Gruß Kalubke



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