#41

RE: "Tag der Befreiung" - oder etwa nicht?

in Themen vom Tage 09.05.2016 13:50
von Harsberg | 3.248 Beiträge

In meiner Familie wurde dieser Tag als Tag des Zusammenbruch´s bezeichnet.


Phantasie ist wichtiger denn Wissen, denn Wissen ist begrenzt!
nach oben springen

#42

RE: "Tag der Befreiung" - oder etwa nicht?

in Themen vom Tage 09.05.2016 14:16
von Heckenhaus | 5.153 Beiträge

Es soll Menschen gegeben haben, die bis "5 vor 12" an den Endsieg geglaubt haben,
für die brach selbstverständlich etwas zusammen.
Für andere war es nur der Zusammenbruch eines Machtsystems.

Somit war es zweifellos ein Zusammenbruch.


.
.
„Toleranz ist die letzte Tugend einer untergehenden Gesellschaft.”
— Aristoteles -

"Man kann alle Leute einige Zeit zum Narren halten und einige Leute allezeit; aber alle Leute allezeit zum Narren halten kann man nicht."
— Abraham Lincoln –
.
nach oben springen

#43

RE: "Tag der Befreiung" - oder etwa nicht?

in Themen vom Tage 09.05.2016 14:51
von eisenringtheo | 9.180 Beiträge

Zitat von Heckenhaus im Beitrag #42

Es soll Menschen gegeben haben, die bis "5 vor 12" an den Endsieg geglaubt haben,
für die brach selbstverständlich etwas zusammen.
Für andere war es nur der Zusammenbruch eines Machtsystems.

Somit war es zweifellos ein Zusammenbruch.



Viele waren es nicht. Aber Zweifel zu äussern oder nur der Anschein von Defätismus konnte einen das Leben kosten; selbst nach dem Krieg in der Kriegsgefangenschaft gab es Todesurteile durch deutsche Kriegsgerichte, die auch vollzogen wurden.
http://scholars.wlu.ca/cgi/viewcontent.c...121&context=cmh
https://de.wikipedia.org/wiki/Rainer_Beck_(Matrose)
Es gab einen Spielfilm mit Bud Spencer aus dem Jahre 1970 mit dem Titel "Gott Mit Uns - Dio è con Noi", anderer Tite "Die im Dreck krepieren"
https://de.wikipedia.org/wiki/Die_im_Dreck_krepieren

Theo


nach oben springen

#44

RE: "Tag der Befreiung" - oder etwa nicht?

in Themen vom Tage 09.05.2016 14:52
von coff | 710 Beiträge

Zitat von eisenringtheo im Beitrag #38
Dass die SU den Nichtangriffspakt abgeschlossen hat, entspringt sicher der Überlegung, Zeit zu gewinnen, um die eigene Rüstung hochzufahren, die Streitkräfte personell zu stärken und besser auszubilden. Man hoffte auf einen Zermürbungskrieg im Westen und damit einhergehend, eine Schwächung der Naziarmee. Dass sich die USA (bis Ende 1941) nicht am Krieg beteiligt hat, verschlechterte die Position der Sowjetunion ganz massiv; die Sowetunion und der Kommunismus hatten wenige Freunde in den USA. Erst der Überfall der Japaner trat die USA hat die Anti-Hitlerkoalition möglich gemacht. Die USA hätte mit dem Kriegsbeitritt wohl zugewartet, bis Deutschland und die Sowjetunion nach einem zermürbenden Kampf gegenseitig geschwächt hätten.
Theo


Wie soll man denn da Lend Lease bewerten. Die Amis waren schon vor der offiziellen Kriegserklärung nicht neutral geblieben seitens ihrer Führung. Die kriegsunwillige Bevölkerung mußte allerdings erst durch Pearl Harbour zum Kriegführen "überredet" werden...

"Das Leih- und Pachtgesetz (englisch Lend-Lease Act, offiziell: An Act to Promote the Defense of the United States – Ein Gesetz, um die Verteidigung der Vereinigten Staaten zu fördern) wurde vom US-Kongress am 18. Februar 1941 verabschiedet. Es ermöglichte den zu diesem Zeitpunkt offiziell noch neutralen, aber völkerrechtlich betrachtet bereits de facto am Zweiten Weltkrieg beteiligten Vereinigten Staaten, kriegswichtiges Material wie Waffen, Munition, Fahrzeuge, Treibstoffe, Nahrungsmittel, Flugzeuge etc. an die gegen die Achsenmächte (Hitler-Deutschland, Italien, Japan) kämpfenden Staaten zu liefern."


eisenringtheo hat sich für diesen Beitrag bedankt
nach oben springen

#45

RE: "Tag der Befreiung" - oder etwa nicht?

in Themen vom Tage 09.05.2016 15:00
von Zange | 395 Beiträge

Die USA haben mit ihren Zerstörern schon vor dem Kriegseintritt die britischen Konvois aktiv durch Geleitzerstörer gesichert.

Das dürfte mit Neutralität nicht vereinbar sein.

Solch ein Zerstörer wurde schließlich von U-Boot Kommandant Erich Topp versenkt. Der Zerstörer hieß "USS Reuben James".


Wer Visionen hat, sollte zum Arzt gehen (Helmut Schmidt)
eisenringtheo hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 09.05.2016 15:03 | nach oben springen

#46

RE: "Tag der Befreiung" - oder etwa nicht?

in Themen vom Tage 09.05.2016 15:57
von rasselbock | 455 Beiträge

Die verdiente Siegesparade auf dem Roten Platz war schon beeindruckend. Diese sollten sich mal die Säbelrasseler bei der NATO zweimal anschauen. Russland ist nicht mehr die alte ruinierte UDSSR und hat mit Kommunismus auch nichts mehr am Hut. Russland ist erst durch Präsident Putin wieder wehrhaft gegen das Vorrücken der NATO an seine Grenzen geworden.
Die USA sind doch erst 1944 in den Krieg in Europa eingetreten. Da war die Wehrmacht doch fast schon am Boden und hatte sich nur auf die Ostfront konzentriert. Die paar Truppen der Wehrmacht an der Westfront war ja nur ein geringer Teil der gesamten Armee. Also war die Befreiung durch die Truppen der Alliierten ja ein ,,Kinderspiel'' gegenüber den heftigen Kämpfen an der Ostfront.



nach oben springen

#47

RE: "Tag der Befreiung" - oder etwa nicht?

in Themen vom Tage 09.05.2016 16:17
von damals wars | 12.198 Beiträge

Zitat von Zange im Beitrag #45
Die USA haben mit ihren Zerstörern schon vor dem Kriegseintritt die britischen Konvois aktiv durch Geleitzerstörer gesichert.

Das dürfte mit Neutralität nicht vereinbar sein.

Solch ein Zerstörer wurde schließlich von U-Boot Kommandant Erich Topp versenkt. Der Zerstörer hieß "USS Reuben James".


Und warum sollte es der USA verboten gewesen sein, ihr Eigentum zu beschützen?


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
nach oben springen

#48

RE: "Tag der Befreiung" - oder etwa nicht?

in Themen vom Tage 09.05.2016 17:22
von KARNAK | 1.695 Beiträge

Zitat von rasselbock im Beitrag #46
Die verdiente Siegesparade auf dem Roten Platz war schon beeindruckend.

Besonders beeindruckend war für mich diese Type mit Namen Olaf Bock,was ist denn das für eine Marke? Einen blödsinnigeren Kommentar zu einer Militärparade habe ich wirklich noch nicht gehört.Es hat mich gewundert,dass er nicht erwähnt hat,die Butter ist knapp in Russland oder so was in der Richtung,was für ein Hirni.
Als Gegenpart dazu der Russe,der in seinen Aussagen überhaupt nicht darauf reagiert hat.Das war wahrlich Realsatire


"Das Unglück ist,dass jeder denkt, der Andere ist wie er,und dabei übersieht, dass es auch anständige Menschen gibt."
damals wars, eisenringtheo und rasselbock haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 09.05.2016 17:23 | nach oben springen

#49

RE: "Tag der Befreiung" - oder etwa nicht?

in Themen vom Tage 09.05.2016 17:57
von coff | 710 Beiträge

Zitat von damals wars im Beitrag #47
Zitat von Zange im Beitrag #45
Die USA haben mit ihren Zerstörern schon vor dem Kriegseintritt die britischen Konvois aktiv durch Geleitzerstörer gesichert.

Das dürfte mit Neutralität nicht vereinbar sein.

Solch ein Zerstörer wurde schließlich von U-Boot Kommandant Erich Topp versenkt. Der Zerstörer hieß "USS Reuben James".


Und warum sollte es der USA verboten gewesen sein, ihr Eigentum zu beschützen?


wieder mal das Thema nicht verstanden...

Stichwort - britischer Konvoi HX-156, USA noch "neutral"...
Schon 1940 hatte die US-Navy den „Shoot-on-sight-Befehl“ erhalten, der vorsah, dass US-amerikanische Streitkräfte auf Einheiten der Achsenmächte schießen durften, sobald sie gesichtet wurden.


nach oben springen

#50

RE: "Tag der Befreiung" - oder etwa nicht?

in Themen vom Tage 09.05.2016 18:02
von Sperrbrecher | 1.657 Beiträge

Zitat von B208 im Beitrag #4
Gibt es in diesem Forum denn überhaupt Menschen die befreit wurden ?
Sind doch eher alle aus der Nachkriegsgeneration oder hat jemand die Befreiung noch miterlebt ?
B208

Ich kann mich noch einigermaßen gut an den Einmarsch der Russen erinnern, denn ich war zu diesen
Zeitpunkt 9 Jahre alt. Allerdings habe ich eine etwas gespaltene Meinung zum Begriff "Befreiung".

Zum Einen waren wir natürlich froh, dass die Bombennächte vorbei und der Krieg beendet war.
Ob die von den Russen ausgeplünderten Menschen, Verschleppten und die vielen vergewaltigten
Frauen das als Befreiung empfunden haben, erlaube ich mir zu bezweifeln.

Es hat ja nicht nur eingefleischte Nazis und ihren Anhang betroffen, sondern auch viele, die vorher
von den Nazis verfolgt wurden oder den Nazis ablehnend gegenüberstanden. Die Russen haben
da keine Unterschiede gemacht. So war z.B. das KZ Buchenwald alsbald wieder gefüllt. Teilweise
sogar mit Menschen, die schon in der Nazizeit dort gefangen waren.

Auch etliche polnische Bürger haben mir von vielen Übergriffen berichtet, welche die Russen bei der
"Befreiung" Polens begangen haben.


Wie war die allgemeine Stimmung in der DDR ? Sie hielt sich in Grenzen !


Gert hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 09.05.2016 18:04 | nach oben springen

#51

RE: "Tag der Befreiung" - oder etwa nicht?

in Themen vom Tage 09.05.2016 18:07
von coff | 710 Beiträge

Zitat von rasselbock im Beitrag #46

Die USA sind doch erst 1944 in den Krieg in Europa eingetreten. Da war die Wehrmacht doch fast schon am Boden und hatte sich nur auf die Ostfront konzentriert. Die paar Truppen der Wehrmacht an der Westfront war ja nur ein geringer Teil der gesamten Armee. Also war die Befreiung durch die Truppen der Alliierten ja ein ,,Kinderspiel'' gegenüber den heftigen Kämpfen an der Ostfront.


Da ist Dir wohl so einiges entgangen.
Operation Husky war die Codebezeichnung für die alliierte Invasion Siziliens ab dem 10. Juli 1943 und der Auftakt des „Italienfeldzuges“ im Zweiten Weltkrieg.
- Das Biscari-Massaker durch US Truppen...
https://de.wikipedia.org/wiki/Biscari-Massaker
September 1943 - Alliierte Invasion in Italien
https://de.wikipedia.org/wiki/Alliierte_Invasion_in_Italien


rasselbock und Gert haben sich für diesen Beitrag bedankt
nach oben springen

#52

RE: "Tag der Befreiung" - oder etwa nicht?

in Themen vom Tage 09.05.2016 18:12
von eisenringtheo | 9.180 Beiträge

Zitat von rasselbock im Beitrag #46
(...)Die USA sind doch erst 1944 in den Krieg in Europa eingetreten. Da war die Wehrmacht doch fast schon am Boden und hatte sich nur auf die Ostfront konzentriert. Die paar Truppen der Wehrmacht an der Westfront war ja nur ein geringer Teil der gesamten Armee. Also war die Befreiung durch die Truppen der Alliierten ja ein ,,Kinderspiel'' gegenüber den heftigen Kämpfen an der Ostfront.

Das stimmt nun auch wieder nicht ganz. Die USA war schon 1942 in Europa/Nordafrika an Kriegshandlungen beteiligt. Der Plan war, Europa einigermassen kontrolliert, eher langsam und risikoarm von Süden her aufzurollen.
https://en.wikipedia.org/wiki/Military_h...ng_World_War_II
Die Front am Atlantik wurde erst auf Druck der Sowjetunion eingerichtet, sie wollte den westlichen Alliierten etwas Dampf machen, weil sie die Hauptlast des Krieges bestreiten musste.
Theo


rasselbock und Gert haben sich für diesen Beitrag bedankt
nach oben springen

#53

RE: "Tag der Befreiung" - oder etwa nicht?

in Themen vom Tage 09.05.2016 18:21
von rasselbock | 455 Beiträge

Ist ja alles richtig. Dennoch war die Ostfront der Hauptkriegsschauplatz im 2. Weltkrieg mit den meisten Verlusten an Menschen und Material auf beiden Seiten. Ich habe die Parade auf RT angeschaut, wodurch mir der dümmliche Kommentar des Staatsfernsehens erspart geblieben ist.



nach oben springen

#54

RE: "Tag der Befreiung" - oder etwa nicht?

in Themen vom Tage 09.05.2016 18:22
von Alfred | 6.853 Beiträge

Zitat von KARNAK im Beitrag #48
Zitat von rasselbock im Beitrag #46
Die verdiente Siegesparade auf dem Roten Platz war schon beeindruckend.

Besonders beeindruckend war für mich diese Type mit Namen Olaf Bock,was ist denn das für eine Marke? Einen blödsinnigeren Kommentar zu einer Militärparade habe ich wirklich noch nicht gehört.Es hat mich gewundert,dass er nicht erwähnt hat,die Butter ist knapp in Russland oder so was in der Richtung,was für ein Hirni.
Als Gegenpart dazu der Russe,der in seinen Aussagen überhaupt nicht darauf reagiert hat.Das war wahrlich Realsatire



Der Herr behauptet auch schon seit Jahren, dass der T 90 , 90 Tonnen wiegt.


nach oben springen

#55

RE: "Tag der Befreiung" - oder etwa nicht?

in Themen vom Tage 09.05.2016 18:29
von KARNAK | 1.695 Beiträge

Zitat von Alfred im Beitrag #54



Der Herr behauptet auch schon seit Jahren, dass der T 90 , 90 Tonnen wiegt.

Das ist ja noch zu ertragen, aber diese offensichtliche Antipathie den Russen gegenüber nun so offendichtlich raushängen zu lassen,dümmer geht es bald nimner,aber eben auch irgendwie lustig zuzuhören


"Das Unglück ist,dass jeder denkt, der Andere ist wie er,und dabei übersieht, dass es auch anständige Menschen gibt."
nach oben springen

#56

RE: "Tag der Befreiung" - oder etwa nicht?

in Themen vom Tage 09.05.2016 18:31
von SET800 | 3.104 Beiträge

Historisch wäre interessant auch wenn es teils spekualtiv ist was Hitler wirklich zum Unternehmen Barbarossa verleitete?

Das Ergebniss passt schlicht zu gut zu den angloamerikanischen Interessen.

Englands Kriegspolitik war doch immer auf dem Kontinent den jeweils Schwächeren zu unterstützen. Dazu passt sogar der Verbündetenwechsel von der UdSSR zur Adenauer-ABZ und BBZ nach 1945. Wußte man das nicht in Ribbentrops Auswärtigem Amt 1941?



nach oben springen

#57

RE: "Tag der Befreiung" - oder etwa nicht?

in Themen vom Tage 09.05.2016 18:33
von werner | 1.591 Beiträge

Zitat von eisenringtheo im Beitrag #52

Die Front am Atlantik wurde erst auf Druck der Sowjetunion eingerichtet, sie wollte den westlichen Alliierten etwas Dampf machen, weil sie die Hauptlast des Krieges bestreiten musste.
Theo


Auf der nicht protokollierten Tonspur wird Stalin vermutlich auch deutlich gemacht haben, dass er notfalls kein Problem haben wird, bis an den Atlantik durchzurennen und sich die Westalliierten dann eine Einflussnahme in Europa von der Backe schmieren können.

Oder hat jemand eine andere Erklärung für die Planung "Operation Unthinkable"?


Und irgendwo saßen die ganz anonym die leitenden Hirne, die den ganzen Betrieb koordinierten und die politischen Richtlinien festlegten, nach denen dieses Bruchstück der Vergangenheit aufbewahrt, jenes gefälscht, und ein anderes aus der Welt geschafft wurde.
George Orwell, 1984
eisenringtheo hat sich für diesen Beitrag bedankt
nach oben springen

#58

RE: "Tag der Befreiung" - oder etwa nicht?

in Themen vom Tage 09.05.2016 18:36
von Alfred | 6.853 Beiträge

Zitat von KARNAK im Beitrag #55
Zitat von Alfred im Beitrag #54



Der Herr behauptet auch schon seit Jahren, dass der T 90 , 90 Tonnen wiegt.

Das ist ja noch zu ertragen, aber diese offensichtliche Antipathie den Russen gegenüber nun so offendichtlich raushängen zu lassen,dümmer geht es bald nimner,aber eben auch irgendwie lustig zuzuhören



Karnak,

bei dieser Übertragung fällt es selbst Dir auf. Anscheinend muss der Reporter hier in rund einer Stunde alles mögliche und unmögliche verstauen was ihm befohlen wird.


nach oben springen

#59

RE: "Tag der Befreiung" - oder etwa nicht?

in Themen vom Tage 09.05.2016 18:54
von rasselbock | 455 Beiträge

Der Herr behauptet auch schon seit Jahren, dass der T 90 , 90 Tonnen wiegt.
Da wäre ja der neue T14 Armata ein Superleichtgewicht. Der ist dann bestimmt aus Leichtstahl gebaut, wo ein Kilo nur 998 Gramm wiegt!



nach oben springen

#60

RE: "Tag der Befreiung" - oder etwa nicht?

in Themen vom Tage 09.05.2016 19:42
von eisenringtheo | 9.180 Beiträge

Zitat von werner im Beitrag #57
(...)

Auf der nicht protokollierten Tonspur wird Stalin vermutlich auch deutlich gemacht haben, dass er notfalls kein Problem haben wird, bis an den Atlantik durchzurennen und sich die Westalliierten dann eine Einflussnahme in Europa von der Backe schmieren können.

Oder hat jemand eine andere Erklärung für die Planung "Operation Unthinkable"?

Das scheint mir doch sehr gesucht. Planen muss man doch immer alles. Das verlangt die strategische Voraussicht.
Der Sinneswandel der Amerikaner, (zusammen mit den Briten) den Atlantikwall anzugreifen und eine weitere Front zu öffnen und ebenfalls aufs Tempo zu drücken, hat mit dem beginnenden kalten Krieg zu tun. Man befürchtete, wie schon angetönt, dass die sowjetische Armee zu weit nach Westen vorrücken würde, in die von Deutschland besetzten Gebiete im Westen.
Theo


Gert hat sich für diesen Beitrag bedankt
nach oben springen



Besucher
22 Mitglieder und 54 Gäste sind Online

Wir begrüßen unser neuestes Mitglied: TalSiar
Besucherzähler
Heute waren 1706 Gäste und 126 Mitglieder, gestern 3936 Gäste und 179 Mitglieder online.

Forum Statistiken
Das Forum hat 14372 Themen und 558429 Beiträge.

Heute waren 126 Mitglieder Online:

Besucherrekord: 589 Benutzer (24.10.2016 20:54).

Xobor Ein eigenes Forum erstellen