#61

RE: 30 Jahre Tschernobyl - Was haben wir gelernt?

in Themen vom Tage 18.05.2016 22:28
von DoreHolm | 7.677 Beiträge

Zitat von Lutze im Beitrag #53
Vielen Leuten wird es wohl egal sein,was für Strom aus der Steckdose kommt,
oder gibt es schon einen Strom-Anzeiger,woraus zum Beispiel hervorgeht:
heute gibt`s nur Windmühlenstrom
Lutze


Die Hauptsache, er ist billig. Hab´s schon mal gesagt, steigen die Strompreise über eine Schmerzgrenze, schluckt die übergroße Mehrheit der Bevölkerung auch wieder Uranabbau bei Ronneburg, im Erzgebirge und in der Sächsischen Schweiz und den Bau von neuen AKWs. War´s nicht Brecht ? "Erst kommt das Fressen, dann die Moral !" Persönlich habe ich nix gegen einen Mix aus verschiedenen Energieerzeugungsarten, auch Kernenergie eingeschlossen. Wobei mir die Unsympathischsten die sind, die fossile Energieträger nur zur Energieerzeugung verbrauchen. Wurde schon in der DDR angestrebt, eine Höherveredlung. Gas, Öl, Kohle sollte hauptsächlich Ausgangespunkt für hochwertige organische Produkte sein und nicht einfach durch den Schornstein jagen. Pyrothermische energetische Verwertung am Ende des Produktkreislaufes ist nur eine Notlösung und sollte nur für den Teil infrage kommen,der absolut nicht mehr ökonomisch recyclebar ist.



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#62

RE: 30 Jahre Tschernobyl - Was haben wir gelernt?

in Themen vom Tage 18.05.2016 22:38
von Freienhagener | 3.852 Beiträge

Was heißt billig?
Wir bezahlen teuren Strom, ökologisch hergestellt, verteuert durch diese Umlage.............


Disziplin ist die Fähigkeit, dümmer zu erscheinen als der Chef. (Hanns Schwarz)
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#63

RE: 30 Jahre Tschernobyl - Was haben wir gelernt?

in Themen vom Tage 18.05.2016 22:49
von bürger der ddr | 3.578 Beiträge

Die Verantwortung für die Umwelt ist nicht bezahlbar!
Das Thema Energie wird den wirtschaftlichen Belangen geopfert. Ich denke nur an die sinnfreie "Abwrackprämie". da wurden KFZ aus dem Verkehr gezogen um angeblich neuen "umweltfreundlicheren" fahrzeugen Platz zu machen. Doch was geschah wirklich?
Es wurden Fahrzeuge in gutem Zustand (z.B. Generation Golf 3) verschrottet um Neukäufe anzuregen. es wurden aber neue Fahrzeuge mit meist der gleichen "veralteten" Motorentechnologie der Billigmarken gekauft. Auch die Schummelabgas- und Verbrauchswerte dürfen wir nicht vergessen. Doch was war der Erfolg? Ein höherer Umsatz der KFZ Industrie und das auf kosten der Umwelt, man sollte dabei auch die Energiebilanz bei der Produktion eines Neufahrzeuges mit berücksichtigen.
Dann die Machenschaften der Industrie mit Sollbruchstellen um den Umsatz anzukurbeln, das frißt Ressourcen und Energie, hier muß man eingreifen.

Atomenergie ist für mich nicht mehr tragbar!



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#64

RE: 30 Jahre Tschernobyl - Was haben wir gelernt?

in Themen vom Tage 19.05.2016 00:52
von StabsfeldKoenig | 2.618 Beiträge

Zitat von SEG15D im Beitrag #58
Ich setze dies immer direkt in den Zusammenhang mit den Meldungen wie "Deutschland verliert Anschluß an die technologische Weltspitze".
Auch die Forschung an dieser Thematik ist mehr als notwendig und wichtig.
Und für die Zwischenzeit bis zu sauberer Fusionsenergie bin ick mal Visionär und sage: Warum nicht die Endlagerung auf dem Mond realisieren?
Dat Dingen ist mehr als tot und ausser einer gewissen Beleuchtungsfunktion in manchen Nächten nicht weiter "wertvoll"
Gut , Terrorgefahr besteht natürlich dann auch. Falls der IS ne ISS nachbaut oder ne Apollo 11-Mission nachempfindet....ggg, aber sonst?!
Würde nicht mal soweit gehen, dat Zeuchs in die Sonne zu schicken....obwohl...
Wenn diese Welt genug Mittel bereithält, sich mehrere Male selbst einzuäschern mit ähnlicher Technologie, warum dann nicht mal für was Sinnvolles?

Gruß SEG15D


Wieviele Raumtransporter müßte man zum Mond schießen? Wieviel fossile Energie müßten wir dafür verbrauchen? Wie zuverlässig sind Raketen (bei 99,9 % bedeutet das, jede tausendste Rakete stürtzt auf die Erde zurück)?
Realistischer ist für mich ein Tiefbohr-Lager, d.h. ein Schacht von min. 15-20 km in die Erde mit einer Kaverne am Ende. Zuerst wird der heißeste und aktivste Atom-Müll eingeworfen, danach der Schacht mit allmählich immer schwächerem Müll und für die letzten 10 Schacht-km mit Abraum verfüllt. Der hochradioaktive Müll würde sich dann tiefer in die Erde schmelzen und wäre unerreichbar für Mißbrauch oder versehentliches Anbohren.



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#65

RE: 30 Jahre Tschernobyl - Was haben wir gelernt?

in Themen vom Tage 19.05.2016 10:40
von bürger der ddr | 3.578 Beiträge

Mit welchem Recht wollen wir unseren Atommüll in das Weltall verlagern?
Gehört uns jetzt schon das All um unseren Müll zu entsorgen?
Reicht es nicht das die Erde schon zur "Hure" gemacht wird?

Wir sollten lieber umdenken und uns von dem "Wachstumswahn" entfernen.
Braucht der Mensch alle 2 Jahre einen neuen PKW?
Warum werden Textilien in minderer Qualität erzeugt und zusätzlich durch ständig neue Modeerfindungen entwertet?
Warum ständig unmengen an Energie für Werbung ausgeben?
Warum den Konsum permanent anheizen?

Das Ziel dieser Fragen ist der Profit und nicht das wohl der Menschen. Für dieses Ziel wird alles geopfert und solange der Profit die Antriebskraft dieser Welt ist, solange wird es solche Diskussionen geben.

Ich bin kein "Grüner" und ich will auchz nicht zurück in die Steinzeit, ich bin nur für eine Korrektur dieser "Wachstumspolitik". Es geht auch nicht die wissenschaftliche Entwicklung "auszubremsen", es geht um eine sinnvolle Anwendung der Erkenntnisse.



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#66

RE: 30 Jahre Tschernobyl - Was haben wir gelernt?

in Themen vom Tage 19.05.2016 11:58
von Heckenhaus | 5.110 Beiträge

Zitat von StabsfeldKoenig im Beitrag #64

Realistischer ist für mich ein Tiefbohr-Lager, d.h. ein Schacht von min. 15-20 km in die Erde mit einer Kaverne am Ende. Zuerst wird der heißeste und aktivste Atom-Müll eingeworfen, danach der Schacht mit allmählich immer schwächerem Müll und für die letzten 10 Schacht-km mit Abraum verfüllt. Der hochradioaktive Müll würde sich dann tiefer in die Erde schmelzen und wäre unerreichbar für Mißbrauch oder versehentliches Anbohren.

Und irgendwo in der Nähe entwickelt sich dann ein Vulkan und die ganze Schxxxxx macht Bumm.
Dann regnets den Dreck von oben !


.
.
„Toleranz ist die letzte Tugend einer untergehenden Gesellschaft.”
— Aristoteles -

"Man kann alle Leute einige Zeit zum Narren halten und einige Leute allezeit; aber alle Leute allezeit zum Narren halten kann man nicht."
— Abraham Lincoln –
.
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#67

RE: 30 Jahre Tschernobyl - Was haben wir gelernt?

in Themen vom Tage 19.05.2016 12:16
von EMW-Mitarbeiter | 462 Beiträge

Zitat von bürger der ddr im Beitrag #65
Mit welchem Recht wollen wir unseren Atommüll in das Weltall verlagern?

Mit dem Recht, dass keine andere Spezies in unserer Nähe einen Anspruch auf das Weltall in unserer Nähe erhebt.
Andererseits, wohin sonst damit? Ausserdem gibts auf anderen Himmelskörpern ganz andere Strahlung !.
Zitat von bürger der ddr im Beitrag #65
Gehört uns jetzt schon das All um unseren Müll zu entsorgen?

Ja!
Zitat von bürger der ddr im Beitrag #65
Reicht es nicht das die Erde schon zur "Hure" gemacht wird?

Eigentlich müssten wir das nicht, aber unser Gesellschafts-und Wirtschaftssystem möchte das.


Warum wachsen wohl BRD und die 5 neuen Bundesländer nicht zusammen bzw. werden es nie tun? Man merkt es zum Teil auch hier im Forum.
Ich für meine Person werde mich jedenfalls politisch nicht mehr äussern und mich an Diskussionen mit politischen Seitenhieben und nach unten treten nicht mehr beteiligen.
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#68

RE: 30 Jahre Tschernobyl - Was haben wir gelernt?

in Themen vom Tage 19.05.2016 12:59
von Lutze | 8.027 Beiträge

Der Weltraum ist doch schon zugemüllt,und dieser Müll ist nicht gerade klein,
und eines Tages kommt dieser Mül sowieso wieder auf die Erde runter
Lutze


wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren
zuletzt bearbeitet 19.05.2016 13:00 | nach oben springen

#69

RE: 30 Jahre Tschernobyl - Was haben wir gelernt?

in Themen vom Tage 19.05.2016 13:32
von EMW-Mitarbeiter | 462 Beiträge

Zitat von Lutze im Beitrag #68
Der Weltraum ist doch schon zugemüllt,und dieser Müll ist nicht gerade klein,
und eines Tages kommt dieser Mül sowieso wieder auf die Erde runter
Lutze


Doch - und genau das ist das Problem!


Warum wachsen wohl BRD und die 5 neuen Bundesländer nicht zusammen bzw. werden es nie tun? Man merkt es zum Teil auch hier im Forum.
Ich für meine Person werde mich jedenfalls politisch nicht mehr äussern und mich an Diskussionen mit politischen Seitenhieben und nach unten treten nicht mehr beteiligen.
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#70

RE: 30 Jahre Tschernobyl - Was haben wir gelernt?

in Themen vom Tage 19.05.2016 21:13
von SEG15D | 1.119 Beiträge

Naja @bürger der ddr, da musste aber schonmal die Scheuklappen absetzen!
Es fliegt bereits soviel "eigenproduzierte" Schei...e um die Erde rum, da kann ick mir Mitleid mit dem Erdmond diesbezüglich schon
irgendwo verkneifen.
Wer sagt denn, daß es mit heutigen technologischen Mitteln nicht sicher möglich wäre, den Mist Richtung Sonne zu entsorgen?
Es wird soviel Geld für sinnlose DInge verbrannt, warum hier nicht mal für Sinnvolles?
Übrigens, ich käme sicher auch heute ohne weltumspannendes Kommunikationsnetz und dessen Satelliten aus, die haben beimStart auch genug Müll in die Umlaufbahn gebracht.
Internet? Geschenkt! Wenns denn global flach liegen würde......kann man sich wieder mal persönlich treffen, gell?!


Denkt doch mal an die Summen für die Vorbereitung der Flüge zum Mars und deren Sinnhaftigkeit für die Forschung: Wir sind hier auf der Erde nicht in der Lage, den Planeten zu schützen und wollen zum Mars??? Auch zur Sau machen dat Ding? Schöne Aussichten....



SEG15D



zuletzt bearbeitet 19.05.2016 21:13 | nach oben springen


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