#21

RE: 30 Jahre Tschernobyl - Was haben wir gelernt?

in Themen vom Tage 27.04.2016 18:41
von Rainer-Maria Rohloff | 1.342 Beiträge

Entschuldige Stabsfeld, denn das möchte ich wirklich einmal sehen, und zwar im tiefsten Winter, bei wochenlang Minus unter 10-20 Grad Celsius, wenn wir KKW, Kohle plus Gaskraftwerke einfach mal so vom Netz nehmen? Ich denke ferner, die DDR liese dann grüßen, mit Stromausfällen pro Tag von paar Stunden. Und das Kohlekraftwerk aus irgend welchen Gründen keine Kohle bekommt....gab es noch nicht mal im Sozialismus.

Rainer-Maria



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#22

RE: 30 Jahre Tschernobyl - Was haben wir gelernt?

in Themen vom Tage 27.04.2016 18:51
von hundemuchtel 88 0,5 | 2.490 Beiträge

Zitat von Rainer-Maria Rohloff im Beitrag #21
Entschuldige Stabsfeld, denn das möchte ich wirklich einmal sehen, und zwar im tiefsten Winter, bei wochenlang Minus unter 10-20 Grad Celsius, wenn wir KKW, Kohle plus Gaskraftwerke einfach mal so vom Netz nehmen? Ich denke ferner, die DDR liese dann grüßen, mit Stromausfällen pro Tag von paar Stunden. Und das Kohlekraftwerk aus irgend welchen Gründen keine Kohle bekommt....gab es noch nicht mal im Sozialismus.

Rainer-Maria


hatten wir alles schon im Winter 78/79....Kohle war in den Waggons eingefroren
nicht nur die DDR war überfordert.

gruß h.


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zuletzt bearbeitet 27.04.2016 18:52 | nach oben springen

#23

RE: 30 Jahre Tschernobyl - Was haben wir gelernt?

in Themen vom Tage 27.04.2016 18:54
von StabsfeldKoenig | 2.618 Beiträge

Zitat von Rainer-Maria Rohloff im Beitrag #21
Entschuldige Stabsfeld, denn das möchte ich wirklich einmal sehen, und zwar im tiefsten Winter, bei wochenlang Minus unter 10-20 Grad Celsius, wenn wir KKW, Kohle plus Gaskraftwerke einfach mal so vom Netz nehmen? Ich denke ferner, die DDR liese dann grüßen, mit Stromausfällen pro Tag von paar Stunden. Und das Kohlekraftwerk aus irgend welchen Gründen keine Kohle bekommt....gab es noch nicht mal im Sozialismus.

Rainer-Maria


Im Katastrophenwinter 1978/79 konnte die Kohleförderung nur durch massive Unterstützung von NVA und sowjetischen Soldaten aufrecht erhalten werden. Da möchte ich mal sehen, ob das Bundeswehr und US-Armee genau so hinbekommen würden. Und gegen Gaskraftwerke (vorzugsweise als Spitzenlast-Technologie) sagt auch keiner was, da es genug Erdgas ohne Fracking gibt.



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#24

RE: 30 Jahre Tschernobyl - Was haben wir gelernt?

in Themen vom Tage 27.04.2016 18:57
von Hanum83 | 4.672 Beiträge

Mir war es so das damals jeden Winter an der "Kohle-Front" eine Schlacht geschlagen wurde, nicht nur 78/79, irgendwie geht das heute, genau wie das Einfahren der Ernte, irgendwie normaler auf jeden Fall aber untheatralischer über die Bühne.
Die zuständigen Unternehmen haben wohl vermutlich die geeignete Winter-Technologie.


Ein Jahr lang 10 Kilometer der innerdeutschen Grenze 1983/84 mitbewacht.
(Zusatz-Info auf Wunsch eines einzelnen Users: War dabei auch Postenführer.)
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zuletzt bearbeitet 27.04.2016 18:59 | nach oben springen

#25

RE: 30 Jahre Tschernobyl - Was haben wir gelernt?

in Themen vom Tage 27.04.2016 19:17
von buschgespenst | 623 Beiträge

Von der "Kohle-Front" mal kurz nach Bayern

Bayerns Pilze und Wildschweine strahlen immer noch

Für Deutschland bestehe keine Gefahr, hieß es nach dem Super-Gau von Tschernobyl. Doch auch 30 Jahre danach strahlt noch manches – vor allem im besonders betroffenen Bayern.

http://www.welt.de/regionales/bayern/art...immer-noch.html

...


Mein Erzgebirge,
hoch über dunklen Schächten lauscht deiner Halden wilde Einsamkeit.
Still raunen sie von guten Himmelsmächten,
von Berggeschrei aus längst vergangener Zeit.

(Edwin Bauersachs)

Glück Auf!
Bernd
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#26

RE: 30 Jahre Tschernobyl - Was haben wir gelernt?

in Themen vom Tage 27.04.2016 19:25
von EMW-Mitarbeiter | 462 Beiträge

Nun, aber die Frage ist, kommt es von Tschernobyl, oder ist es schon immer in Bayern vorkommende Radioaktivität. Und dann frage ich, wieviel strahlt da, mehr als sonst wo, oder erheblich über der Gefahrengrenze? Letzteres nämlich nicht, den hier wird mal wieder ohne Wissen die Kuh verrückt gemacht.

P.S. die Sonne läuft auch mit Kernkraft!


Warum wachsen wohl BRD und die 5 neuen Bundesländer nicht zusammen bzw. werden es nie tun? Man merkt es zum Teil auch hier im Forum.
Ich für meine Person werde mich jedenfalls politisch nicht mehr äussern und mich an Diskussionen mit politischen Seitenhieben und nach unten treten nicht mehr beteiligen.
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#27

RE: 30 Jahre Tschernobyl - Was haben wir gelernt?

in Themen vom Tage 27.04.2016 19:36
von PF75 | 3.291 Beiträge

Die Schweine Strahlen weil sie die pilze und oberflächennahe Sache fressen,die radioaktivität sammelt sich im Laub,das fällt runter,die pilze verarbeiten das faulende Laub und die Bäume nehen es auch wieder über die Wurzeln auf und so bleibt es ein Kreislauf für lange zeit.


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#28

RE: 30 Jahre Tschernobyl - Was haben wir gelernt?

in Themen vom Tage 27.04.2016 19:51
von EMW-Mitarbeiter | 462 Beiträge

Zitat von PF75 im Beitrag #27
Die Schweine Strahlen weil sie die pilze und oberflächennahe Sache fressen,die radioaktivität sammelt sich im Laub,das fällt runter,die pilze verarbeiten das faulende Laub und die Bäume nehen es auch wieder über die Wurzeln auf und so bleibt es ein Kreislauf für lange zeit.

Ja, aber die Ursache kann trotzdem völlig natürlich sein.


Warum wachsen wohl BRD und die 5 neuen Bundesländer nicht zusammen bzw. werden es nie tun? Man merkt es zum Teil auch hier im Forum.
Ich für meine Person werde mich jedenfalls politisch nicht mehr äussern und mich an Diskussionen mit politischen Seitenhieben und nach unten treten nicht mehr beteiligen.
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#29

RE: 30 Jahre Tschernobyl - Was haben wir gelernt?

in Themen vom Tage 27.04.2016 20:09
von B Man | 193 Beiträge

Zitat von EMW-Mitarbeiter im Beitrag #18

Ich glaube eher, das die Leute im Kernkraftwerk vor Ort sowieso verstrahlt waren. Es wäre möglicherweise egal gewesen.
Ich glaube ausserdem nicht, das in Deutschland ein solches KKW "hoch geht".


Die haben tausende von Soldaten aus dem ganzen Land herangekarrt ohne Rücksicht auf Verluste.

Haben die Japaner wahrscheinlich auch gedacht. , das passiert immer nur den Anderen.


Gruss Andreas
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#30

RE: 30 Jahre Tschernobyl - Was haben wir gelernt?

in Themen vom Tage 27.04.2016 20:16
von DoreHolm | 7.681 Beiträge

Zitat von StabsfeldKoenig im Beitrag #20
Zitat von Rainer-Maria Rohloff im Beitrag #15
Ja genau so Pit in einem Vortext. Nehmt doch die Dinger alle mal vom Netz, so von heute auf morgen. Und dann stellt Euch die dummen Gesichter vor, so von Otto Normalo und Politfritzen und Sonstigen. Schon dieses saudumme Grünengewäsch über die doch eigentlich richtig zuverlässigen Kohlemeiler, und das im tiefsten Winter auch, also ich würde denen im Haushalt sofort den Stecker ziehen, jedem Einzelnen von diesen Grünen.

Und dann nur noch Windkraft und Solarfeld für diese Klientel, so lange, bis wochenlang kein Wind mehr weht und Sonne auch nur von den Wolken verdeckt wird. Dann wollen wir doch mal sehen, wo deren große Fresse(entschuldigt) bleibt?

Rainer-Maria und Gott ne ich bekomme da Zustände. Jeder Dussel in diesem satten Deutschland will 24 Stunden um die Uhr Strom aus der Dose nur KKW will man nicht, Kohle und Gaskraftwerke auch nicht, das Wasser käme somit auch nicht ins obere Pumpspeicherbecken da der Strom fehlt und die Windräder nehmen wir auch noch vom Netz, der lieben Vögelein zuliebe.



Erstmal hast Du die Wasserkraftwerke als älteste, gewerbsmäßig genutzte Form der Stromerzeugung aus erneuerbaren Quellen vergessen, andererseits kann man immer, wenn Sonne scheint oder wind weht, die Pumpspeicherwerke "aufladen". Also gibt es immer "grünen" Strom. Auch Biomasse/Biogas-Kraftwerke (die als Spitzenlast-Technologie im ökologischen Mix genutzt werden können, wenn andere Kapazitäten nicht ausreichen) solltest Du nicht übersehen. Wenn im Sommer das Kühlwasser nicht reicht (Niedrigwasser in Flüssen) muß man Kohle- und Atomkraftwerke abschalten. Und Braunkohle-Kraftwerke können im Winter ausfallen, wenn man nicht mehr genug Kohle aus der Grube bekommt. Die Versorgungssicherheit bei "grünem" Strom ist nicht schlechter, als bei "schwarzen" oder "gelben" Strom.


Und was sagt uns das ? Energiemix ! Es gibt wohl keine Form der Energieerzeugung, die nicht irgendwelche Gegner auf den Plan rufen würde. Immer dann, wenn es Ideologien betrifft oder Bauten in der Nähe errichtet werden , die die gute Sicht verbauen, Gase erzeugen, Gelände unter Wasser gesetzt wird, wo Bäume weichen müssen u.v.m.



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zuletzt bearbeitet 27.04.2016 20:17 | nach oben springen

#31

RE: 30 Jahre Tschernobyl - Was haben wir gelernt?

in Themen vom Tage 27.04.2016 20:21
von EMW-Mitarbeiter | 462 Beiträge

Zitat von B Man im Beitrag #29
Zitat von EMW-Mitarbeiter im Beitrag #18

Ich glaube eher, das die Leute im Kernkraftwerk vor Ort sowieso verstrahlt waren. Es wäre möglicherweise egal gewesen.
Ich glaube ausserdem nicht, das in Deutschland ein solches KKW "hoch geht".


Die haben tausende von Soldaten aus dem ganzen Land herangekarrt ohne Rücksicht auf Verluste.

Haben die Japaner wahrscheinlich auch gedacht. , das passiert immer nur den Anderen.



Nö, es wurden bei Planung und Bau geschlampt.


Warum wachsen wohl BRD und die 5 neuen Bundesländer nicht zusammen bzw. werden es nie tun? Man merkt es zum Teil auch hier im Forum.
Ich für meine Person werde mich jedenfalls politisch nicht mehr äussern und mich an Diskussionen mit politischen Seitenhieben und nach unten treten nicht mehr beteiligen.
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#32

RE: 30 Jahre Tschernobyl - Was haben wir gelernt?

in Themen vom Tage 27.04.2016 20:24
von DoreHolm | 7.681 Beiträge

Zitat von EMW-Mitarbeiter im Beitrag #31
Zitat von B Man im Beitrag #29
Zitat von EMW-Mitarbeiter im Beitrag #18

Ich glaube eher, das die Leute im Kernkraftwerk vor Ort sowieso verstrahlt waren. Es wäre möglicherweise egal gewesen.
Ich glaube ausserdem nicht, das in Deutschland ein solches KKW "hoch geht".


Die haben tausende von Soldaten aus dem ganzen Land herangekarrt ohne Rücksicht auf Verluste.

Haben die Japaner wahrscheinlich auch gedacht. , das passiert immer nur den Anderen.



Nö, es wurden bei Planung und Bau geschlampt.


Stimmt. Der Reaktor wäre ohne die Auswirkungen des Tsunamis, der wichtige Sicherheiteinrichtungen außer Kraft gesetzt hatte, normal weitergelaufen.



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#33

RE: 30 Jahre Tschernobyl - Was haben wir gelernt?

in Themen vom Tage 27.04.2016 20:34
von Schuddelkind | 3.507 Beiträge

Zitat von EMW-Mitarbeiter im Beitrag #26
Nun, aber die Frage ist, kommt es von Tschernobyl, oder ist es schon immer in Bayern vorkommende Radioaktivität. Und dann frage ich, wieviel strahlt da, mehr als sonst wo, oder erheblich über der Gefahrengrenze? Letzteres nämlich nicht, den hier wird mal wieder ohne Wissen die Kuh verrückt gemacht.

P.S. die Sonne läuft auch mit Kernkraft!


"Bei Wildschweinen aus der Region Cham wurden zuletzt nach Tabellen des Landesamtes für Umwelt in Augsburg immer noch einzelne Spitzenwerte von gut 9800 Becquerel pro Kilogramm für radioaktives Cäsium 137 gemessen. Solches Fleisch muss als Sondermüll entsorgt werden. Bei Pilzen gab es einen extremen Spitzenwert von 6900 Becquerel beim Weißen Rasling in der Gegend um Garmisch-Partenkirchen"

"Messungen des Umweltinstituts ergaben bei Wildschwein sogar Einzelwerte von mehr als 10.000 Becquerel. Die Wildschweine ernähren sich direkt aus der Oberflächenschicht des Bodens, von Würmern, Pilzen und Wurzeln, so Hacker. Vor allem saure Wald- und Moorböden seien noch immer mit Cäsium 137 belastet. In Ackerböden sei das Schwermetall inzwischen meist ausgewaschen, in tiefere Schichten umgepflügt oder im Boden gebunden.

Cäsium 137 kommt natürlich nicht vor. Es kam erstmals als künstliches Spaltprodukt durch die oberirdischen Atombombenversuche in den 1960er Jahren in die Umwelt. Es hat eine Halbwertzeit von 30 Jahren – in 30 Jahren nimmt also die Strahlung jeweils um die Hälfte ab. "

http://www.foodwatch.org/de/informieren/...noch-belastet/


Tabelle 2: Allgemeine Cäsium-Grenzwerte seit Tschernobyl

Säuglingsnahrung und Cs-134 und Cs-137
Milchprodukte
370 Bq/kg

Andere Lebensmittel 600 Bq/kg



Im Übrigen, die Sonne läuft mit Kernfusion und ohne Uran..........


Intellektuelle spielen Telecaster
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#34

RE: 30 Jahre Tschernobyl - Was haben wir gelernt?

in Themen vom Tage 27.04.2016 20:47
von SEG15D | 1.119 Beiträge

Genau Schuddelkind!
An dieser sauberen Art der Energiegewinnung hätte man weiterarbeiten müssen.
Das kindliche Rumgespiele mit Windrädern und den physikalischen Effekten der Photovoltaik hätte gut und gern noch 50 Jahre Zeit gehabt
bis zur effektiven Speicherungsmöglichkeit dieser gewonnenen "Zusatzenergieformen"
Statt dessen haben u.a. die grünen "Ökofaschisten" eine weitere Forschung der deutschen Ingenieure an dieser Thematik erfolgreich
zu Fall gebracht.

Wir können von mir aus auch gern wieder auf Holzfeuerung und Schwerkraftheizung umstellen.....das ist dann auch
"katastrophenwintersicher".....


mfG SEG15D

P.S: Mir ist kein Reaktor in der Eiffel bekannt, Euch etwa?



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zuletzt bearbeitet 27.04.2016 20:50 | nach oben springen

#35

RE: 30 Jahre Tschernobyl - Was haben wir gelernt?

in Themen vom Tage 27.04.2016 21:05
von Zange | 391 Beiträge

Die Speicherung der überschüssigen Energie der Windräder und der Transport des Stromes nach Süden ist genauso ungeklärt, wie die Entsorgung des Atommülls.

Es wird nur herumgedoktort, keine klaren Konzepte.


Wer Visionen hat, sollte zum Arzt gehen (Helmut Schmidt)
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#36

RE: 30 Jahre Tschernobyl - Was haben wir gelernt?

in Themen vom Tage 27.04.2016 21:11
von Signalobermaat | 356 Beiträge

Ich habe 1978/79 in Weißwasser gelebt( KW Boxberg) und weiß noch wie heut,als die Heizung immer kälter wurde und der Strom ausfiel.
Die Katastrophe trat ein, weil es eine Weisung von ganz oben gab,vorrang hat die Kohle aus dem poln. Tagebau Turow und nicht die aus dem nahen Tagebau Nochten zu verheizen.Die poln. Kohlezüge mußten schnell wieder zurück,stehen lassen war zu teuer.
Als die in Boxberg ankamen, war die Kohle steinhart und nicht mehr aus dem Waggon zu bekommen, selbst die Strahltriebwerke versagten.
Der KW Direktor war nicht befugt die bestehende Weisung vom Minister Kohle/Energie außer Kraft zu setzen,es ging um Devisen.
Da es Silvester war und von der höchsten Wirtschaftsführung, der hätte sofort entscheiden können,keiner erreichbar war , war die Katastophe perfekt.
Als der dann eintraf und die richtige Entscheidung traf, war das KW schwarz.Danach wurde die Kohle aus dem Tagebau Nochten, kürzester Weg verheizt und das KW wieder angeblasen.
Ich wollte nicht KW Direktor sein.
Kernenergie,ich denke, zur Zeit haben wir keine Alternative,bis Tschernobyl hat keiner an der Kernenergie gezweifelt, natürlich gibt es ein Risiko.
Nur in Tschernobil hatte das menschliche Ursachen und war nicht Schuld der Kernenergie.Mit solchen Dingen darf man nicht leichtfertig umgehen.
In Japan war es eine Naturkatastrophe.
In beiden Fällen wäre es verhinderbar gewesen, in Japan weiß man doch um die instabile Geologie dieses Landes.Und das ist das Schlimme, daß man die möglichen Gefahren kennt und trotzdem Kernkraftwerke errichtet. Profit
Ich bin kein Fachmann, aber ich denke, die Technologie ist soweit, daß bei richtigem verantwortlichem Umgang ein relativ geringes Risiko besteht.Terror mal ausgenommen.Leider geht wahrscheinlich auch hier Profit vor Sicherheit und damit wird es zur Gefahr.
Das größte Problem, was ich in der Nutzung derKernenergie sehe ist nicht die Sicherheit der KW, sondern die Zwischen und Endlagerung, und da gibt es kein Licht am Ende des Tunnels.Dort droht Gefahr für die nächsten Generationen, wenn das nicht gelöst wird.
Und wenn es da keine Lösung gibt,dann wäre die Nutzung in Frage zu stellen.
Es muß eben immer erst etwas passieren ehe Menschen wach werden.
Wir haben seit Jahren ein Ansteigen an Krebserkrankungen,Allergien usw.die Ursachen sind zum Teil bekannt,und werden zum Teil verschwiegen( Nahrung, Umwelt,Strahlung .Verarbeitung krebserregender Materialien, weil billig usw.)
mit teuren Theraphien versucht man die Erscheinungen mit mehr oder weniger Erfolg, zu bekämpfen, an die Ursachen geht man nicht heran.
Profit !
Hier wäre die Politik in der Pflicht gesundheitsschädigende Dinge zu verbieten und nicht davon noch mit Steuern zu profitieren.
Was ist scjhon 100% tig.



Rainer-Maria Rohloff hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#37

RE: 30 Jahre Tschernobyl - Was haben wir gelernt?

in Themen vom Tage 27.04.2016 21:22
von Zange | 391 Beiträge

Genau, die Endlagerung ist das Hauptproblem, das bis heute nicht gelöst ist.

An Fukushima war für mich erschreckend, dass ein hochtechnisiertes Land wie Japan, die Katastrophe nicht viel besser als die Ukraine Tschernobyl bewältigt hat.

Sollte so etwas in Deutschland geschehen, habe ich auch so meine Zweifel.

Das muss einem schon zu denken geben, auch wenn man kein Linker ist.


Wer Visionen hat, sollte zum Arzt gehen (Helmut Schmidt)
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#38

RE: 30 Jahre Tschernobyl - Was haben wir gelernt?

in Themen vom Tage 28.04.2016 00:08
von StabsfeldKoenig | 2.618 Beiträge

Zitat von DoreHolm im Beitrag #30
Zitat von StabsfeldKoenig im Beitrag #20
Zitat von Rainer-Maria Rohloff im Beitrag #15
Ja genau so Pit in einem Vortext. Nehmt doch die Dinger alle mal vom Netz, so von heute auf morgen. Und dann stellt Euch die dummen Gesichter vor, so von Otto Normalo und Politfritzen und Sonstigen. Schon dieses saudumme Grünengewäsch über die doch eigentlich richtig zuverlässigen Kohlemeiler, und das im tiefsten Winter auch, also ich würde denen im Haushalt sofort den Stecker ziehen, jedem Einzelnen von diesen Grünen.

Und dann nur noch Windkraft und Solarfeld für diese Klientel, so lange, bis wochenlang kein Wind mehr weht und Sonne auch nur von den Wolken verdeckt wird. Dann wollen wir doch mal sehen, wo deren große Fresse(entschuldigt) bleibt?

Rainer-Maria und Gott ne ich bekomme da Zustände. Jeder Dussel in diesem satten Deutschland will 24 Stunden um die Uhr Strom aus der Dose nur KKW will man nicht, Kohle und Gaskraftwerke auch nicht, das Wasser käme somit auch nicht ins obere Pumpspeicherbecken da der Strom fehlt und die Windräder nehmen wir auch noch vom Netz, der lieben Vögelein zuliebe.



Erstmal hast Du die Wasserkraftwerke als älteste, gewerbsmäßig genutzte Form der Stromerzeugung aus erneuerbaren Quellen vergessen, andererseits kann man immer, wenn Sonne scheint oder wind weht, die Pumpspeicherwerke "aufladen". Also gibt es immer "grünen" Strom. Auch Biomasse/Biogas-Kraftwerke (die als Spitzenlast-Technologie im ökologischen Mix genutzt werden können, wenn andere Kapazitäten nicht ausreichen) solltest Du nicht übersehen. Wenn im Sommer das Kühlwasser nicht reicht (Niedrigwasser in Flüssen) muß man Kohle- und Atomkraftwerke abschalten. Und Braunkohle-Kraftwerke können im Winter ausfallen, wenn man nicht mehr genug Kohle aus der Grube bekommt. Die Versorgungssicherheit bei "grünem" Strom ist nicht schlechter, als bei "schwarzen" oder "gelben" Strom.


Und was sagt uns das ? Energiemix ! Es gibt wohl keine Form der Energieerzeugung, die nicht irgendwelche Gegner auf den Plan rufen würde. Immer dann, wenn es Ideologien betrifft oder Bauten in der Nähe errichtet werden , die die gute Sicht verbauen, Gase erzeugen, Gelände unter Wasser gesetzt wird, wo Bäume weichen müssen u.v.m.



Und die problematischten Energieerzeugungsarten (Atom- und Kohlekraftwerke) sollten dabei zuerst durch weniger schädliche ersetzt werden.



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#39

RE: 30 Jahre Tschernobyl - Was haben wir gelernt?

in Themen vom Tage 28.04.2016 00:10
von StabsfeldKoenig | 2.618 Beiträge

Zitat von Zange im Beitrag #35
Die Speicherung der überschüssigen Energie der Windräder und der Transport des Stromes nach Süden ist genauso ungeklärt, wie die Entsorgung des Atommülls.

Es wird nur herumgedoktort, keine klaren Konzepte.


Man kann Fernleitungen (auch unterirdisch) bereits seit Jahrzehnten bauen. Man kann mit Strom Wasserstoff erzeugen. Man kann energieintensive Industrie (Elektro-Metallurgie und Chemie) in Gebiete verlagern, die Wind- und Solarstrom-Überschüsse haben. Man muß es nur machen!



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#40

RE: 30 Jahre Tschernobyl - Was haben wir gelernt?

in Themen vom Tage 28.04.2016 00:16
von StabsfeldKoenig | 2.618 Beiträge

Zitat von Signalobermaat im Beitrag #36
Ich habe 1978/79 in Weißwasser gelebt( KW Boxberg) und weiß noch wie heut,als die Heizung immer kälter wurde und der Strom ausfiel.
Die Katastrophe trat ein, weil es eine Weisung von ganz oben gab,vorrang hat die Kohle aus dem poln. Tagebau Turow und nicht die aus dem nahen Tagebau Nochten zu verheizen.Die poln. Kohlezüge mußten schnell wieder zurück,stehen lassen war zu teuer.
Als die in Boxberg ankamen, war die Kohle steinhart und nicht mehr aus dem Waggon zu bekommen, selbst die Strahltriebwerke versagten.
Der KW Direktor war nicht befugt die bestehende Weisung vom Minister Kohle/Energie außer Kraft zu setzen,es ging um Devisen.
Da es Silvester war und von der höchsten Wirtschaftsführung, der hätte sofort entscheiden können,keiner erreichbar war , war die Katastophe perfekt.
Als der dann eintraf und die richtige Entscheidung traf, war das KW schwarz.Danach wurde die Kohle aus dem Tagebau Nochten, kürzester Weg verheizt und das KW wieder angeblasen.
Ich wollte nicht KW Direktor sein.
Kernenergie,ich denke, zur Zeit haben wir keine Alternative,bis Tschernobyl hat keiner an der Kernenergie gezweifelt, natürlich gibt es ein Risiko.
Nur in Tschernobil hatte das menschliche Ursachen und war nicht Schuld der Kernenergie.Mit solchen Dingen darf man nicht leichtfertig umgehen.
In Japan war es eine Naturkatastrophe.
In beiden Fällen wäre es verhinderbar gewesen, in Japan weiß man doch um die instabile Geologie dieses Landes.Und das ist das Schlimme, daß man die möglichen Gefahren kennt und trotzdem Kernkraftwerke errichtet. Profit
Ich bin kein Fachmann, aber ich denke, die Technologie ist soweit, daß bei richtigem verantwortlichem Umgang ein relativ geringes Risiko besteht.Terror mal ausgenommen.Leider geht wahrscheinlich auch hier Profit vor Sicherheit und damit wird es zur Gefahr.
Das größte Problem, was ich in der Nutzung derKernenergie sehe ist nicht die Sicherheit der KW, sondern die Zwischen und Endlagerung, und da gibt es kein Licht am Ende des Tunnels.Dort droht Gefahr für die nächsten Generationen, wenn das nicht gelöst wird.
Und wenn es da keine Lösung gibt,dann wäre die Nutzung in Frage zu stellen.
Es muß eben immer erst etwas passieren ehe Menschen wach werden.
Wir haben seit Jahren ein Ansteigen an Krebserkrankungen,Allergien usw.die Ursachen sind zum Teil bekannt,und werden zum Teil verschwiegen( Nahrung, Umwelt,Strahlung .Verarbeitung krebserregender Materialien, weil billig usw.)
mit teuren Theraphien versucht man die Erscheinungen mit mehr oder weniger Erfolg, zu bekämpfen, an die Ursachen geht man nicht heran.
Profit !
Hier wäre die Politik in der Pflicht gesundheitsschädigende Dinge zu verbieten und nicht davon noch mit Steuern zu profitieren.
Was ist scjhon 100% tig.


Rein marktwirtschaftlich gesehen, ist Atomstrom teuer. Im Gegensatz zur transparenten Öko-Strom-Förderung gab es nie eine öffentlich nachvollziehbare Atom-Subventionierung. Die Begünstigung der AKW's durch verdeckte Subventionen (z.B. Haftungsfreistellung bei Unfällen), Forschungs- und Investitionsbeihilfen sind z.T. wegen der militärischen Mitnutzung (Plutonium-Gewinnung) teils geheim, teils nicht transparent.



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