#1

"Piwo jest" trotz Befehl 30 / 66 ?

in Grenztruppen der DDR 22.04.2016 15:17
von der alte Grenzgänger | 1.002 Beiträge

Ich verwende als Aufhänger ein Zitat vom "Regenmann, dem Zweiten":

"... gab es dann am Abend entweder ein oder zwei Flaschen Bier pro Mann. Es war interessant, wie schnell dieses Bier zur Währung mutierte ..."

Zu meiner Zeit gab es ja das Alkoholverbot in den Kasernen, basierend auf dem berühmten "Befehl 30/66"
(irgendwann 1974 hat man uns gesagt, "den Befehl 30/66 gibt es nicht mehr"- alle freuten sich schon- dann kam, dass er jetzt durch den 30 / 74 ersetzt worden wäre- also lange Gesichter.. )

Nun kenne ich es auch aus meiner mehrmonatigen Zeit im Lager Werdeck (TÜP Nochten), dass es dort täglich pro Nase 2 kleine Flaschen Bier gab- wohl um die Stimmung zu halten..
.. wir hatten zum Beispiel Trinkwasser nur aus Wasserwagen, Kohleöfen in unserer hornalten Baracke- und haben eben den ganzen Tag richtig gearbeitet.

Das mit der "Zweitwährung" kann ich nur bestätigen- und es war ja auch schwer nachvollziehbar, ob nun einer 2 oder fünf Flaschen getrunken hat.
Einer verträgt eben mehr, der andere weniger, bis er schwankt ..

Das war auch alles letztlich kein Problem und hat wahrscheinlich der Stimmung wirklich gut getan

Habt ihr ähnliche Erfahrungen damit?
Weiß jemand, ob das ein probates Mittel in solchen besonderen Situationen zur Stimmungsaufhellung war?
Vielleicht durch Anordnung von"ganz oben"?

Siggi
(der sich beim besten Willen nicht vorstellen kann, durch welche Hintertür in diesem Thema die Stasi auftauchen könnte- aber mal sehen ..


"Man rühmt und man schmäht die meisten Dinge, weil es Mode ist, sie zu rühmen oder sie zu schmähen"
La Rochefoucauld (1613 - 1680)
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#2

RE: "Piwo jest" trotz Befehl 30 / 66 ?

in Grenztruppen der DDR 22.04.2016 15:27
von Georg | 1.022 Beiträge

gelöscht !
Wollte nur helfen.


Einen Dummen anzuhören ist anstrengender, als einen Klugen zu widersprechen. ( W.Eckert )
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zuletzt bearbeitet 22.04.2016 15:54 | nach oben springen

#3

RE: "Piwo jest" trotz Befehl 30 / 66 ?

in Grenztruppen der DDR 22.04.2016 15:37
von der alte Grenzgänger | 1.002 Beiträge

gelöscht, war dem Gang der Dinge nicht dienlich ..


"Man rühmt und man schmäht die meisten Dinge, weil es Mode ist, sie zu rühmen oder sie zu schmähen"
La Rochefoucauld (1613 - 1680)
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#4

RE: "Piwo jest" trotz Befehl 30 / 66 ?

in Grenztruppen der DDR 22.04.2016 16:49
von Nostalgiker | 2.554 Beiträge

Jetzt wird mir zumindest klar warum es im Armeelager (1972) wärend des Studium pro Mann und Tag 2 Flaschen Bier gab.
Bisher dachte ich das wäre damals ein besonderes Entgegenkommen der Leitung des Lagers, welche aus NVA Offizieren bestand, geschuldet.

Ja und auch im Armeelager war es durchaus eine "Währung" .....

Gruß
Nostalgiker


Aber auf einmal bricht ab der Gesang,
einer zeigt aus dem Fenster, da spazieren sie lang,
die neuen Menschen, der neue Mensch,
der sieht aus, wie er war
außen und unter`m Haar
wie er war ...

_______________
aus; "Nach der Schlacht" - Renft - 1974
Text: Kurt Demmler

zuletzt bearbeitet 22.04.2016 19:01 | nach oben springen

#5

RE: "Piwo jest" trotz Befehl 30 / 66 ?

in Grenztruppen der DDR 22.04.2016 18:59
von GKUS64 | 1.609 Beiträge

In der Grundausbildung in Eisenach (1963) war Bier verboten. In der Kantine waren aber paar (eine?) nette Verkäuferinnen, die unsere biermäßigen Nöte kannten. Beim Einkauf sagte man dann: "Bitte noch eine Tüte" und man bekam eine 0,33 Flasche in einer Tüte verpackt unauffällig übereicht, ja so bescheiden waren wir.

MfG

GKUS64


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#6

RE: "Piwo jest" trotz Befehl 30 / 66 ?

in Grenztruppen der DDR 22.04.2016 19:43
von DoreHolm | 7.698 Beiträge

Also, ich war dann sicher ein Spätstarter, was das Biertrinken betrifft. Bis zur Einberufung hatte ich mir gar nichts aus Bier gemacht. Ich konnte nicht nachvollziehen, daß die Kameraden auf der Bude jammerten, daß sie einen mächtigen Brand haben und schon seit paar Wochen kein Bier hatten. Den ersten Ausgang, noch in Begleitung durch den Vorgesetzten, gab´s dann erst nach der Vereidigung. Erst nach und nach habe ich mich an´s Biertrinken gewöhnt. Verboten war es aber bei uns auch schon, was mit in die Einheit zu schmuggeln. In der Grundausbildung war das schon nicht einfach. Wesentlich leichter dann auf der GK, da immer Fahrer irgendwann mal draußen waren und was mitbrachten.



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#7

RE: "Piwo jest" trotz Befehl 30 / 66 ?

in Grenztruppen der DDR 22.04.2016 19:43
von andyman | 1.880 Beiträge

Im August 1978 war ich mal für 2Wochen im GKM zu einem Zug von ca. 15 GWDlern kommandiert.Wir hatten die Aufgabe den Eingangsbereich zum GKM und den Aufenthaltsbereich des eben zurückgekehrten ersten DDR Kosmonauten Sigmund Jähn schick zu machen um einen ordentlichen Eindruck beim Empfang und der Beförderung zum Oberst und Verleihung von Orden zu gewährleisten.Am Vorabend des Empfangs spendierte uns der Stabskommandant eine Kiste Staropramen um unsere grandiosen Leistungen zu würdigen und seine Zufriedenheit auszudrücken.Das war das erste und einzige Mal wo wir mit Alkohol offiziell in Berührung kamen.
Die inoffizielle Feier unter uns haben wir noch nachgeholt,dazu mußten eigene Bestände angegriffen werden.Also Alkohol war sonst absolut verboten ,wir gehörten ja zum Fahrdienst,aber es gab des öfteren Gelegenheit bei Offizierstreffen in anderen Objekten Restbestände zu sichern und vor der unsachgemäßen Vernichtung zu bewahren.
Lgandyman


Gruß aus Südschweden
Was nützt alles Hasten und Jagen,auch du bist nur ein Tropfen im Meer der Unendlichkeit. Confuzius
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#8

RE: "Piwo jest" trotz Befehl 30 / 66 ?

in Grenztruppen der DDR 22.04.2016 20:03
von damals wars | 12.175 Beiträge

Bei uns war es so streng, das sich ein Bierschmuggel nicht gelohnt hätte. KDL passiert, und dann fast im Laufschritt zur Kompanie, der OfD lauerte gern auf Urlaubsrückerer, um das "Handgepäck" zu kontrollieren. Bier daher nur im Ausgang😄


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
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#9

RE: "Piwo jest" trotz Befehl 30 / 66 ?

in Grenztruppen der DDR 22.04.2016 20:15
von andy | 1.199 Beiträge

Zitat von der alte Grenzgänger im Beitrag #1
I...
Siggi
(der sich beim besten Willen nicht vorstellen kann, durch welche Hintertür in diesem Thema die Stasi auftauchen könnte- aber mal sehen ..










Siggi, Dir kann geholfen werden.

Die HA I hatte ja bekanntlich in Stintenburg am Schaalsee eine Schule, in der sie u.a. Absolventen der USVI zu Fernaufklärern ausbildete. Während dieser Ausbildung gab es keinen normalen Ausgang.
Das WE war, bis auf die normale Stuben- und Revierreinigung in der Regel dienstfrei. Um die Stimmung positiv zu beeinflussen oder warum auch immer, wurden pro Mann pro WE-Tag 2 kleine Flaschen (0,33 l) ausgegeben. Da die meisten von uns ja frisch aus Perleberg kamen, wo wimre ja mit Ausgängen rumgeworfen wurde, waren wir großen Alkohlkonsum ja sowieso nicht gewöhnt. Die Entwöhnung setzte sich dann in Stintenburg fort.
Da wir einige Antialkoholiker dabei hatten, konnte man sich am WE dann schon ein paar Pullen mehr organisieren und es warschon erstaunlich, was ein paar Pullen in dieser weitgehend abstinenten Zeit so bewirken konnte ...


andy


Komm, wir essen Opa. Satzzeichen können Leben retten.
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#10

RE: "Piwo jest" trotz Befehl 30 / 66 ?

in Grenztruppen der DDR 22.04.2016 20:17
von furry | 3.576 Beiträge

Zitat von damals wars im Beitrag #8
Bei uns war es so streng, das sich ein Bierschmuggel nicht gelohnt hätte. KDL passiert, und dann fast im Laufschritt zur Kompanie, der OfD lauerte gern auf Urlaubsrückerer, um das "Handgepäck" zu kontrollieren. Bier daher nur im Ausgang😄


Mangelnde Kreativität oder anders ausgedrückt "Schlafwagen" würde ich meinen.


"Es gibt nur zwei Männer, denen ich vertraue: Der eine bin ich - der andere nicht Sie ... !" (Cameron Poe)
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#11

RE: "Piwo jest" trotz Befehl 30 / 66 ?

in Grenztruppen der DDR 22.04.2016 21:03
von Herbert. F. | 5 Beiträge

Im ABB Halberstadt gab es bis Ende 1965 in der dortigen Gaststätte sowohl Bier und auch scharfe Sachen soviel du bezahlen konntest bzw. vertragen hast. Dann hieß es, als der Befehl wirksam wurde, dass der Wirt die Restbestände noch verkaufen dürfe. Der muss scheinbar Unmengen
an Spirituosen in seinen Lager deponiert gehabt haben, solange gab es dann noch harte Sachen; oft haben wir nach den Revierreinigen dann noch schnell 100g getrunken. Mit Bier hatte es sich aber schnell erledigt. Aber auch auf der GK Veltheim (andere kenne ich nicht) kann ich mich 65/66 erinnern, konntest du im Kioskraum täglich 2 Flaschen Bier kaufen und trinken. Wenn du dem KC einen ausgabst, konnten es auch einige mehr werden. Richtig ist auch, dass bei bestimmten Anlässen damit die Stimmung gehoben werden sollte. So gab es im ABB Mönchhai am 1. März 66 zum 10. JT der NVA neben Gänsebraten/Rotkohl/Klößen auch für jeden 2 Flaschen Bier kostenlos. Richtig ist auch, dass die Kraftfahrer auf den GK wichtig als Kuriere waren, die viele Dinge reinschmuggeln konnten. Die haben sich aber bei uns fair verhalten und haben daraus keine
Vorteile herausgeschlagen.


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#12

RE: "Piwo jest" trotz Befehl 30 / 66 ?

in Grenztruppen der DDR 22.04.2016 21:16
von linamax | 2.020 Beiträge

Ich kann mich noch erinnern 1967 in Dittrichshütte, da gab es eine Kantine ,wo noch Bier aus geschenkt wurde .


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#13

RE: "Piwo jest" trotz Befehl 30 / 66 ?

in Grenztruppen der DDR 24.04.2016 21:12
von Jawa 350 | 676 Beiträge

Zitat von GKUS64 im Beitrag #5
In der Grundausbildung in Eisenach (1963) war Bier verboten. In der Kantine waren aber paar (eine?) nette Verkäuferinnen, die unsere biermäßigen Nöte kannten. Beim Einkauf sagte man dann: "Bitte noch eine Tüte" und man bekam eine 0,33 Flasche in einer Tüte verpackt unauffällig übereicht, ja so bescheiden waren wir.

MfG

GKUS64

Mensch Bernd habt Ihr denn geschlafen, hinten in Ecke war doch die Gastätte in den Kleingärten! Die Bedienung ließ doch manche Flasche rüberwachsen.
Natürlich kondest Du auch bei uns Kraftfahren eine Lieferung bestellen.


MfG
Jawa350
zuletzt bearbeitet 24.04.2016 21:17 | nach oben springen

#14

RE: "Piwo jest" trotz Befehl 30 / 66 ?

in Grenztruppen der DDR 24.04.2016 21:55
von Rainman2 | 5.762 Beiträge

Es ist interessant zu lesen, dass es da doch eine Reihe von Ausnahmen zu geben schien. Danke für die Geschichten dazu. Wie an anderer Stelle schon angeführt, kannte ich das nur von den Paraden (1979-82). 1982 wurde während der ersten 2 Wochen des Trainings auf einer Autobahn bei Oelsnitz (nur die beiden Marschblöcke der Grenztruppen) eine Neuerung eingeführt. Es gab schon zum Mittagessen während des Trainings eine Flasche Bier (0,5 l) pro Mann. Einige wollten nicht, was andere nutzten, etwas mehr zu sich zu nehmen. Ich weiß nicht mehr, ob das nur an einem oder mehreren Tagen so war, ich erinnere mich nur noch, dass den einen Tag der Stellvertreter für politische Arbeit des Kommandeurs der Marschformation, wir nannten ihn PSH (Panke sein Hund), mit verärgert nachdenklicher Miene an den leeren Flaschen am Fahrbahnrand vorbeiging. Nach der Mittagspause hieß es antreten. Dann das Kommando "Stillgestanden" worauf das verhasste "Achtung, Stehprobe!" kam. Wir hatten also in der Formation nahezu die ganze Zeit in einer Art Stillgestanden zu verharren, MPi vor der Brust, auch die linke Hand an der Waffe. Es war sehr warm und man wusste nicht, wie lange das dauern sollte. Dies war eine der längeren Stehproben. Nach einer Weile wächst einem der Stahlhelm ins Hirn, der Trageriemen arbeitet sich durch die Schulter, die Stiefel werden immer enger, ein Schweißtropfen auf der Nase treibt dich in den Wahnsinn und so weiter und so fort. Hin und wieder verschwindet plötzlich ein Stahlhelm vor Dir. Am Ende der Stehprobe nach fast 90 Minuten sind es 12 bis 15 Mann, die umgekippt sind. Das war mehr als üblich. Der Kommandeur lässt sie vorn antreten und fragt einen nach dem anderen, warum er umgekippt ist. Die Antworten hatten kurz und laut zu erfolgen. Und einer der Vollpfosten sagt tatsächlich, dass es daran lag, dass er mehr als ein Bier zum Mittagessen getrunken hatte. Ein lautloses Stöhnen aus 287 Kehlen ... Damit war es vorbei mit dem Bier zum Mittag. Es gab dann erst wieder Abends eins. Zwei Flaschen gab es nur noch bei sehr guten Marschleistungen während der zweiten 2 Wochen des Trainings auf dem Flughafen Schönefeld, aber ach da erst am Abend.

ciao Rainman


"Ein gutes Volk, mein Volk. Nur die Leute sind schlecht bis ins Mark."
(aus: "Wer reißt denn gleich vor'm Teufel aus", DEFA 1977)


Fritze und andyman haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#15

RE: "Piwo jest" trotz Befehl 30 / 66 ?

in Grenztruppen der DDR 25.04.2016 00:44
von LO-Fahrer | 606 Beiträge

Ein Bierchen nach Dienstschluß, davon konnten wir nur träumen. Ich bin allerdings davon überzeugt, wenn es einen legalen Weg gegeben hätte ein oder zwei Bier zu trinken, wäre wesentlich weniger Schnaps konsumiert worden.


vs1400 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#16

RE: "Piwo jest" trotz Befehl 30 / 66 ?

in Grenztruppen der DDR 25.04.2016 01:48
von Wahlhausener | 274 Beiträge

Unsere Kompanie wurde gleich nach der Grundausbildung nach Elend zum Bau des GSZ verlegt. Neben der GK hatten wir unsere Zelte. Da gab es 2 mal die Woche je 2 Flaschen Bier. Diese wurden von den manchen verkauft und von den Vorgesetzten durch Entzug als Bestrafung eingesetzt.
Später in der GK war ich häufig der Beschaffer.Als Tesenfahrer ja öfters nach Heiligenstadt unterwegs. Unterwegs gabs in Uder einen Konsum, wo ich dann einkehrte. Da in Uder viele Buckels wohnten, ich nicht alle kennen konnte, wurde erst mal Blickkontakt zu den Verkäuferinnen gesucht. Man wurde dort gewarnt, wenn es grad unpassend mit dem Schnapskauf war. Nach erfolgreichem Kauf wurden sie sorgfältig in der Packtasche verstaut, in der GK erst mal in der Garage gelassen und der Glatte mußte sie dann mit dem Mülleimer hochholen. Dann gabs schön Schnaps mit Tee.


Signatur gelöscht...


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#17

RE: "Piwo jest" trotz Befehl 30 / 66 ?

in Grenztruppen der DDR 25.04.2016 10:07
von Hanum83 | 4.775 Beiträge

Kam nicht 82 ein Befehl raus wo z.B. auf der Urlaubsfahrt gar nichts mehr getrunken werden sollte?
Irgendwie wurde erzählt das ein besoffener Soldat bretthart während der Zugfahrt ausgestiegen sein soll.


"Deitsch on frei wolln mer sei, on do bleibn mer aah derbei"
(Anton Günther)
zuletzt bearbeitet 25.04.2016 10:08 | nach oben springen

#18

RE: "Piwo jest" trotz Befehl 30 / 66 ?

in Grenztruppen der DDR 25.04.2016 18:38
von PF75 | 3.294 Beiträge

Mitte der 80-iger,hatte man nix dagegen wenn die Herren Reservisten ihr Feierabendbier im Objekt tranken (Für die Beschaffung waren die BU-s zuständig)wenn es im Rahmen blieb,die härteren Sachen trank man natürlich trotzdem heimlich.


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