#201

RE: Was ist nur los in Deutschland...?

in Themen vom Tage 26.04.2016 19:46
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von Rostocker im Beitrag #58

Zitat

ist doch Unsinn was User Fritze da schreibt. Sollte ich ein Pflegefall werden, gibt es in D die Pflegeversicherung, sie ist mehrstufig je nach Schwere der Pflege. Diese Pflegeversicherung zusammen mit der eigenen Altersrente deckt in etwa die notwendigen Kosten. Also meine Kinder brauchen sich nicht zu fürchten. Selbst bei meinen Eltern in den neuen Bundesländern reichte die Pflegeversicherung + Rente um die etwa 2 jährige Pflege in einem Heim vor ihrem Tod zu finanzieren. Von sowas konnten die Rentner in der Ehemaligen nur träumen. Der wirkliche Sozialismus für die Arbeitnehmer wurde im Westen praktiziert auch wenn das viele hier im Forum ideologisch verdrehen und verleugnen.


Gert--Mein Vater hat Jahrelang in ein modernen Altersheim zu DDR Zeiten bis über die Wende hinweg gearbeitet. Und so schlecht ging es den Insassen dort nicht. Selbst meine Großmutter war in Gral Müritz gut unter gebracht. Also erzähl hier keinen,das die Rentner der Ehemaligen nur davon Träumten. Man sollte ,wie ich schon mal schrieb,nicht alles verallgemeinern. Im übrigen,ich war vor einigen Wochen in zwei Altersheimen--weil ich jemanden suchte.Ich kann nur sagen,in den möchte ich nicht mal mit den Ar+++nach oben sterben. Aber ich werde das erlebte nicht auf ganz Deutschland ummünzen.


@Rostocker
ich meinte in erster Linie die mickrigen Renten. Die kenne ich aber aus eigener Erfahrung bei meinen Eltern. Die Kommunisten waren knausrige Zeitgenossen, das kann man ganz klar sagen. Wenn sie nicht die Grundnahrungsmittel subventioniert hätten, wären es Hungerrenten geworden/gewesen.
Ein Altenheim in der DDR habe ich nur mal kurz in den 60er Jahren gesehen. Ich weiss nicht mehr wie es innen aussah, und weiss auch nicht wie es kurz vor der Wende war.Als meine Eltern vor einigen Jahren dort landeten, war das sehr schön eingerichtet, aber es war eben "Endstation" und daher nicht so prickelnd.Ich hoffe mir bleibt es erspart.


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
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Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
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#202

RE: Was ist nur los in Deutschland...?

in Themen vom Tage 26.04.2016 20:11
von DoreHolm | 7.695 Beiträge

Zitat von Gert im Beitrag #201
Zitat von Rostocker im Beitrag #58

Zitat

ist doch Unsinn was User Fritze da schreibt. Sollte ich ein Pflegefall werden, gibt es in D die Pflegeversicherung, sie ist mehrstufig je nach Schwere der Pflege. Diese Pflegeversicherung zusammen mit der eigenen Altersrente deckt in etwa die notwendigen Kosten. Also meine Kinder brauchen sich nicht zu fürchten. Selbst bei meinen Eltern in den neuen Bundesländern reichte die Pflegeversicherung + Rente um die etwa 2 jährige Pflege in einem Heim vor ihrem Tod zu finanzieren. Von sowas konnten die Rentner in der Ehemaligen nur träumen. Der wirkliche Sozialismus für die Arbeitnehmer wurde im Westen praktiziert auch wenn das viele hier im Forum ideologisch verdrehen und verleugnen.


Gert--Mein Vater hat Jahrelang in ein modernen Altersheim zu DDR Zeiten bis über die Wende hinweg gearbeitet. Und so schlecht ging es den Insassen dort nicht. Selbst meine Großmutter war in Gral Müritz gut unter gebracht. Also erzähl hier keinen,das die Rentner der Ehemaligen nur davon Träumten. Man sollte ,wie ich schon mal schrieb,nicht alles verallgemeinern. Im übrigen,ich war vor einigen Wochen in zwei Altersheimen--weil ich jemanden suchte.Ich kann nur sagen,in den möchte ich nicht mal mit den Ar+++nach oben sterben. Aber ich werde das erlebte nicht auf ganz Deutschland ummünzen.


@Rostocker
ich meinte in erster Linie die mickrigen Renten. Die kenne ich aber aus eigener Erfahrung bei meinen Eltern. Die Kommunisten waren knausrige Zeitgenossen, das kann man ganz klar sagen. Wenn sie nicht die Grundnahrungsmittel subventioniert hätten, wären es Hungerrenten geworden/gewesen.
Ein Altenheim in der DDR habe ich nur mal kurz in den 60er Jahren gesehen. Ich weiss nicht mehr wie es innen aussah, und weiss auch nicht wie es kurz vor der Wende war.Als meine Eltern vor einigen Jahren dort landeten, war das sehr schön eingerichtet, aber es war eben "Endstation" und daher nicht so prickelnd.Ich hoffe mir bleibt es erspart.



Rot: Wenn Du die reine Zahl nimmst, was da in Mark, jetzt in DM bzw Euro gezahlt wird, hast Du recht. Aber Du suchst immer wieder, sehr durchsichtig für andere User, Sachverhalte durch Aussagemanipulation so zu drehen, daß in der DDR alles schlecht gewesen ist. Weiß Du, was die Rentner vielfach mit ihrer Rente gemacht haben ? Nicht alles, aber die Meisten und das nicht nur die mit Staatsbedinensteten-Rente ? Sie haben ihre Kinder, Enkel und Urenkel beschenkt und Rentenerhöhunge führten vielfach dazu, daß sich nicht die damit Bedachten etwas mehr leisteten, sondern die Geschenke größer und teurer wurden. So schlecht kann es den Rentnern in der DDR also nicht gegangen sein, Ausnahmen gab es natürlich auch da. Und wenn Du sagst, ohne die Subventionen hätten sie hungern müssen. Ohne Subventionen wäre das Geld dorthin geflossen, wo die Nutznießer der Subventionen saßen, nämlich in Löhne, Gehälter und auch Renten. Das weißt Du sicherlich und läßt es trotzden weg in deiner Argumentation, also sehr durchsichtig, was Du behauptest. Außerdem welche Erfahrungen hast du denn mit ostdeutschen Renten und Rentnern nach deinem Abgang ? Aber Du kennst sicher einen, der einen aus der DDR kennt, dessen Eltern als Rentner am Existenzminimum lebten.



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#203

RE: Was ist nur los in Deutschland...?

in Themen vom Tage 26.04.2016 20:25
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von DoreHolm im Beitrag #202

Zitat
.


Rot: Wenn Du die reine Zahl nimmst, was da in Mark, jetzt in DM bzw Euro gezahlt wird, hast Du recht. Aber Du suchst immer wieder, sehr durchsichtig für andere User, Sachverhalte durch Aussagemanipulation so zu drehen, daß in der DDR alles schlecht gewesen ist. Weiß Du, was die Rentner vielfach mit ihrer Rente gemacht haben ? Nicht alles, aber die Meisten und das nicht nur die mit Staatsbedinensteten-Rente ? Sie haben ihre Kinder, Enkel und Urenkel beschenkt und Rentenerhöhunge führten vielfach dazu, daß sich nicht die damit Bedachten etwas mehr leisteten, sondern die Geschenke größer und teurer wurden. So schlecht kann es den Rentnern in der DDR also nicht gegangen sein, Ausnahmen gab es natürlich auch da. Und wenn Du sagst, ohne die Subventionen hätten sie hungern müssen. Ohne Subventionen wäre das Geld dorthin geflossen, wo die Nutznießer der Subventionen saßen, nämlich in Löhne, Gehälter und auch Renten. Das weißt Du sicherlich und läßt es trotzden weg in deiner Argumentation, also sehr durchsichtig, was Du behauptest. Außerdem welche Erfahrungen hast du denn mit ostdeutschen Renten und Rentnern nach deinem Abgang ? Aber Du kennst sicher einen, der einen aus der DDR kennt, dessen Eltern als Rentner am Existenzminimum lebten.




wenn du verstehend gelesen hättest, wäre dein letzter Satz widersinnig und nicht so geschrieben worden. Ich schrieb doch, die Renten und ihren Verlauf von meinen Eltern in Erfurt kenn ich doch aus persönlichem Kennenlernen, ich war doch oft in Erfurt und wir sprachen ausführlich über alles. Und zwee Ochen hab'sch auch im Kopp, ich sah sehr viel vom praktizierten Sozialismus. War alles sehr bescheiden was ich sah. Die Leute konnnten nichts dafür, sie haben unfreiwillig die Versuchskaninchen für die Totgeburt Sozialismus gespielt. Mein Mutter hat es auf den Punkt gebracht indem sie zu mir sagte: ich habe 2 Diktaturen, einen Wahnsinnskrieg, Entbehrungen , Not erlebt. Meine (ihrer 1923 ) Jahrgänge sind von der Geschichte sehr stiefmütterlich behandelt worden.


.
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#204

RE: Was ist nur los in Deutschland...?

in Themen vom Tage 26.04.2016 20:26
von damals wars | 12.153 Beiträge

Viele, auch mein Opa, haben ein Jahr länger gearbeitet, weil die Rentner ihren Lohn "abgabenfrei" sozusagen zusätzlich zur Rente bekamen, der Lohn wurde für "Notfälle" angespart.
Der DDR Rentner war leistungsfähig und flexibel.
Mich hat inBUNA ein Meister/Rentner unter seine Fittiche genommen, dessen jahrelange Erfahrungen waren sehr hilfreich.
Der Chef der Rohrbrückenzentrale war auch Rentner, und inventarisiert.
Er sagte immer, er will BUNA auf der Trage verlassen. Die Alten und erfahrenen wurden nach der Wende umgehend entlassen.
Die Jungen in Kurzarbeit "Null" geschickt.


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
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#205

RE: Was ist nur los in Deutschland...?

in Themen vom Tage 26.04.2016 20:28
von damals wars | 12.153 Beiträge

Und Gert, bekam Deine Mutter Rente oder nicht?


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#206

RE: Was ist nur los in Deutschland...?

in Themen vom Tage 26.04.2016 20:38
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von damals wars im Beitrag #205
Und Gert, bekam Deine Mutter Rente oder nicht?

ja schrieb ich doch, beide Eltern. Dafür dass sie 4 Kinder großzog und natürlich viele Jahr zu Hause war, bekam sie am Ende irgendwas von 280 Mark der DDR. Ein Taschengeld


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#207

RE: Was ist nur los in Deutschland...?

in Themen vom Tage 26.04.2016 20:41
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von damals wars im Beitrag #204
Viele, auch mein Opa, haben ein Jahr länger gearbeitet, weil die Rentner ihren Lohn "abgabenfrei" sozusagen zusätzlich zur Rente bekamen, der Lohn wurde für "Notfälle" angespart.
Der DDR Rentner war leistungsfähig und flexibel.
Mich hat inBUNA ein Meister/Rentner unter seine Fittiche genommen, dessen jahrelange Erfahrungen waren sehr hilfreich.
Der Chef der Rohrbrückenzentrale war auch Rentner, und inventarisiert.
Er sagte immer, er will BUNA auf der Trage verlassen. Die Alten und erfahrenen wurden nach der Wende umgehend entlassen.
Die Jungen in Kurzarbeit "Null" geschickt.

ich war auch in der Großchemie beschäftigt ( IG Nachfolger ), bei uns arbeitete nicht ein Rentner. Die gingen auf Weltreise. Die hatten nämlich nach 40 Jahren oder länger zusätzlich eine Werksrente, die waren ähnlich hoch wie BfA oder LVA - Renten. Das nenne ich Sozialismus


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zuletzt bearbeitet 26.04.2016 20:42 | nach oben springen
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#208

RE: Was ist nur los in Deutschland...?

in Themen vom Tage 26.04.2016 20:55
von Moskwitschka | 2.529 Beiträge

Bevor hier die Wellen wieder hochschlagen.

Ich habe als Kind und junge Frau 2 Frauen in Berlin "kennen gelernt", wo ich dachte, so etwas gibt es nicht. Und beides Mal in Kleingartenanlagen, wo man nach dem Krieg oft Unterschlupf gefunden hat und Dauerwohnrecht hatte. Ich kenne ihre Geschichte nicht. Aber so leben wollte ich nicht. Beide waren alleinstehend, wie nicht wenige, die ihren Mann im Krieg verloren haben. Irgendwie auch unangepasst. Oder vielleicht auch überfordert auf Grund ihrer persönlichen Lebenssituation. Jedenfalls hat sich niemand um sie gekümmert. Oder sie wollten es auch nicht. Was mich aber verwundert hat - beide waren als "Hexen" verschrien. Was ich als Kind sogar geglaubt habe.

Die eine (In Lichtenberg) haben wir als Kind geärgert. Man was haben wir die Beine in die Hand genommen, wenn sie aus ihrer "Bretterbude" rauskam. Bei der anderen ( in Pankow) , war ich schon älter. Ihr habe ich meine Hilfe angeboten. Sie meinte nur: "Lass mal Mädchen. Ich komme schon zurecht. Kümmer Dich um Dein Jungchen (mein Sohn der gerade geboren war). Ihm gehört die Zukunft. Ich Alte warte nur auf meinen Tod."

Ich könnte noch mehr über das "Milieu" und die Alten in den Berliner Kleingartenanlagen schreiben. Nur wozu? Zumal es sowieso bezweifelt wird.

Moskwitschka


„Nichts ist schwieriger und nichts erfordert mehr Charakter, als sich im offenen Gegensatz zu seiner Zeit zu befinden und laut zu sagen: Nein!“

Kurt Tucholsky

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zuletzt bearbeitet 26.04.2016 21:07 | nach oben springen
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#209

RE: Was ist nur los in Deutschland...?

in Themen vom Tage 26.04.2016 21:36
von damals wars | 12.153 Beiträge

Bis zur Einführung der Mindestrente müsste man auch in der DDR einen Rentenanspruch erarbeiten, wenn ich mich recht erinnere, müsste man 30 Arbeitsjahre nachweisen, oder sich mit mindestens 5 Mark selbst versichern,zum Beispiel mitarbeitende Ehefrauen.Problematisch war wohl, das Ehefrauen im Dritten Reich sich bei der Faniliengründung die Rentenansprüche auszahlen ließen , das wurde zur "Erstausrüstung" der Wohnung genutzt.
Das man in der DDR in Gärten wohnen durfte, ist mir neu. In der Laube, die ich übernommen habe, hätte ich nicht wohnen wollen.
Strom kam erst nach der Wende, das Wasser wurde im Winter abgestellt.


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#210

RE: Was ist nur los in Deutschland...?

in Themen vom Tage 26.04.2016 21:41
von damals wars | 12.153 Beiträge

Zitat von Gert im Beitrag #207
Zitat von damals wars im Beitrag #204
Viele, auch mein Opa, haben ein Jahr länger gearbeitet, weil die Rentner ihren Lohn "abgabenfrei" sozusagen zusätzlich zur Rente bekamen, der Lohn wurde für "Notfälle" angespart.
Der DDR Rentner war leistungsfähig und flexibel.
Mich hat inBUNA ein Meister/Rentner unter seine Fittiche genommen, dessen jahrelange Erfahrungen waren sehr hilfreich.
Der Chef der Rohrbrückenzentrale war auch Rentner, und inventarisiert.
Er sagte immer, er will BUNA auf der Trage verlassen. Die Alten und erfahrenen wurden nach der Wende umgehend entlassen.
Die Jungen in Kurzarbeit "Null" geschickt.

ich war auch in der Großchemie beschäftigt ( IG Nachfolger ), bei uns arbeitete nicht ein Rentner. Die gingen auf Weltreise. Die hatten nämlich nach 40 Jahren oder länger zusätzlich eine Werksrente, die waren ähnlich hoch wie BfA oder LVA - Renten. Das nenne ich Sozialismus

In der DDR gab es auch eine Chemierente. Die wurde zwangsweise in eine Einmalzahlungen umgewandelt .


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
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#211

RE: Was ist nur los in Deutschland...?

in Themen vom Tage 26.04.2016 22:07
von DoreHolm | 7.695 Beiträge

Zitat von damals wars im Beitrag #209
Bis zur Einführung der Mindestrente müsste man auch in der DDR einen Rentenanspruch erarbeiten, wenn ich mich recht erinnere, müsste man 30 Arbeitsjahre nachweisen, oder sich mit mindestens 5 Mark selbst versichern,zum Beispiel mitarbeitende Ehefrauen.Problematisch war wohl, das Ehefrauen im Dritten Reich sich bei der Faniliengründung die Rentenansprüche auszahlen ließen , das wurde zur "Erstausrüstung" der Wohnung genutzt.
Das man in der DDR in Gärten wohnen durfte, ist mir neu. In der Laube, die ich übernommen habe, hätte ich nicht wohnen wollen.
Strom kam erst nach der Wende, das Wasser wurde im Winter abgestellt.



Grün: Ist zwar völlig OT, aber weil Du es ansprichst: Es kommt sicher auf die Zeit an. Die maximalen Flächengrößen und Aussattungen der KGA-Lauben haben sich im Laufe der Zeit erhöht. Es war aber eine Nutzung ganzjährig erlaub, auch über Nacht. Was nicht ging, die Adresse als Wohnadresse angeben. Da mußte man schon eine Alibi-Wohnung vorweisen könen. was wiederum auch nicht so schwer war. Ob man darin wohnen konnte war natürlich davon abhängig, wie die Versorgungsleitungen gelegt wurden. In unserer Anlage (gegründet 1987) war Wasser frostfrei tief genug verlegt. Es wurde im Winter demzufolge auch nicht abgestellt. Jeder Garteninhaber mußte lediglich selbst darauf achten, daß ihm seine Zapfstelle nicht einfriert. Auch Elt war genug da. Offiziell zwar nur jedem 1.100 W zugeteilt, aber die zuleitung vom Verteiler konnte man doch großzügiger gestalten, was für Alu-Kabel eben gerade greifbar war. Meine war stark genug, um mit 20 A abgesichert werden zu können. Offiziell war eine 16 A - Sicherung drin, die ich (verbotenerweise) eigenhändig gegen eine 20er ausgetauscht habe, weil meine Steintrennmaschine die 16er ab und zu mal rausgehauen hat. Lediglich der Anschluss nach dem Zähler hatte da im Laufe der Zeit etwas gelitten. Ich hatte eine abflusslose Klärgrube, Wohnraum, Schlafraum mit Doppel-Hochbetten für 4 Personen, eine kleine Küche und einen Duschraum mit WC. Alles war halb unterkellert mit Zugang von Außen und die Terrasse war regendicht überdacht (entsprach nicht dem KG-Gesetz). Als Gründungsmitglied der KGA hätte ich auch einen dieser "Musterbauten" bauen können, bei dem es eine bewohnbare Fläche (Dach ausgebaut) von 55 m² gab. Nach der Wende haben einige Gartenfreunde einschl. unseres Vorsitzenden darin gewohnt und niemand konnte dagegen etwas machen (Bestandsschutz).
In dem letzten Foto in meinem letzten Beitrag zu "Der grüne Daumen" kannst du im Hintergrund diese Musterbauten sehen.



zuletzt bearbeitet 26.04.2016 22:12 | nach oben springen
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#212

RE: Was ist nur los in Deutschland...?

in Themen vom Tage 26.04.2016 22:19
von Moskwitschka | 2.529 Beiträge

Zitat von DoreHolm im Beitrag #211
Was nicht ging, die Adresse als Wohnadresse angeben. Da mußte man schon eine Alibi-Wohnung vorweisen könen. was wiederum auch nicht so schwer war.


Nur weil es Du nicht kennst @DoreHolm Es ging ohne Alibi - Wohnung. Woher sollte z.B. ein ausgebombter sie nachweisen? Und um noch einen drauf zu setzen - es hab sogar Hausbücher in Kleingartenanlagen.

Und genau wegen Deiner allumfassenden Kenntnisse über die DDR erspare ich mir ausführliche Darstellungen hier im Forum. Nicht zuletzt weil Du der erste bist der es bezweifeln wird.

Moskwitschka


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Kurt Tucholsky

Gert hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 26.04.2016 22:36 | nach oben springen
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#213

RE: Was ist nur los in Deutschland...?

in Themen vom Tage 26.04.2016 22:50
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von damals wars im Beitrag #209
Bis zur Einführung der Mindestrente müsste man auch in der DDR einen Rentenanspruch erarbeiten, wenn ich mich recht erinnere, müsste man 30 Arbeitsjahre nachweisen, oder sich mit mindestens 5 Mark selbst versichern,zum Beispiel mitarbeitende Ehefrauen.Problematisch war wohl, das Ehefrauen im Dritten Reich sich bei der Faniliengründung die Rentenansprüche auszahlen ließen , das wurde zur "Erstausrüstung" der Wohnung genutzt.
Das man in der DDR in Gärten wohnen durfte, ist mir neu. In der Laube, die ich übernommen habe, hätte ich nicht wohnen wollen.
Strom kam erst nach der Wende, das Wasser wurde im Winter abgestellt.


diesen Blödsinn gab es auch noch in der Bundesrepublik bis etwa 1967. Ich habe Fälle gehört, wo eine jungen Frau heiratete und sich den Rentenanspruch von mehreren Jahren auszahlen ließ um sich ein Schlafzimmermöbel zu kaufen. Paar Jahre später war die Ehe geschieden und das Schlafzimmer auch "nutzlos".


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#214

RE: Was ist nur los in Deutschland...?

in Themen vom Tage 26.04.2016 23:09
von Pitti53 | 8.788 Beiträge

Zitat von Moskwitschka im Beitrag #208
Bevor hier die Wellen wieder hochschlagen.

Ich habe als Kind und junge Frau 2 Frauen in Berlin "kennen gelernt", wo ich dachte, so etwas gibt es nicht. Und beides Mal in Kleingartenanlagen, wo man nach dem Krieg oft Unterschlupf gefunden hat und Dauerwohnrecht hatte. Ich kenne ihre Geschichte nicht. Aber so leben wollte ich nicht. Beide waren alleinstehend, wie nicht wenige, die ihren Mann im Krieg verloren haben. Irgendwie auch unangepasst. Oder vielleicht auch überfordert auf Grund ihrer persönlichen Lebenssituation. Jedenfalls hat sich niemand um sie gekümmert. Oder sie wollten es auch nicht. Was mich aber verwundert hat - beide waren als "Hexen" verschrien. Was ich als Kind sogar geglaubt habe.

Die eine (In Lichtenberg) haben wir als Kind geärgert. Man was haben wir die Beine in die Hand genommen, wenn sie aus ihrer "Bretterbude" rauskam. Bei der anderen ( in Pankow) , war ich schon älter. Ihr habe ich meine Hilfe angeboten. Sie meinte nur: "Lass mal Mädchen. Ich komme schon zurecht. Kümmer Dich um Dein Jungchen (mein Sohn der gerade geboren war). Ihm gehört die Zukunft. Ich Alte warte nur auf meinen Tod."

Ich könnte noch mehr über das "Milieu" und die Alten in den Berliner Kleingartenanlagen schreiben. Nur wozu? Zumal es sowieso bezweifelt wird.

Moskwitschka


Schreib mal ruhig dazu weiter. Könnte interessant werden. Oder im eigenen Thema?


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#215

RE: Was ist nur los in Deutschland...?

in Themen vom Tage 26.04.2016 23:12
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von damals wars im Beitrag #210
Zitat von Gert im Beitrag #207
Zitat von damals wars im Beitrag #204
Viele, auch mein Opa, haben ein Jahr länger gearbeitet, weil die Rentner ihren Lohn "abgabenfrei" sozusagen zusätzlich zur Rente bekamen, der Lohn wurde für "Notfälle" angespart.
Der DDR Rentner war leistungsfähig und flexibel.
Mich hat inBUNA ein Meister/Rentner unter seine Fittiche genommen, dessen jahrelange Erfahrungen waren sehr hilfreich.
Der Chef der Rohrbrückenzentrale war auch Rentner, und inventarisiert.
Er sagte immer, er will BUNA auf der Trage verlassen. Die Alten und erfahrenen wurden nach der Wende umgehend entlassen.
Die Jungen in Kurzarbeit "Null" geschickt.

ich war auch in der Großchemie beschäftigt ( IG Nachfolger ), bei uns arbeitete nicht ein Rentner. Die gingen auf Weltreise. Die hatten nämlich nach 40 Jahren oder länger zusätzlich eine Werksrente, die waren ähnlich hoch wie BfA oder LVA - Renten. Das nenne ich Sozialismus

In der DDR gab es auch eine Chemierente. Die wurde zwangsweise in eine Einmalzahlungen umgewandelt .


kannst du das näher beschreiben ? welcher Rentenanspruch wurde nach wieviel Jahren erworben und wie hoch war die Einmalzahlung ?


.
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#216

RE: Was ist nur los in Deutschland...?

in Themen vom Tage 26.04.2016 23:49
von Moskwitschka | 2.529 Beiträge

Zitat von Pitti53 im Beitrag #214


Schreib mal ruhig dazu weiter. Könnte interessant werden. Oder im eigenen Thema?



Ich weiß nicht @Pitti53 Das wären sehr persönliche Erinnerungen, weil es ein Lebensabschnitt ist, den ich vor 20 Jahren, nach dem Tod meines Mannes als mein 2. Leben bezeichnet habe. Nicht zuletzt, weil ich die DDR dort ganz anders erlebt habe, als die Jahre meiner Kindheit und Jugend, bevor ich in diese Welt eingetaucht bin. Ich habe an der einen oder anderen Stelle auch schon darüber geschrieben:

Und so kam es, dass ich am 28. August 1978 meine paar Sachen gepackt habe und die Flucht vor meiner überwachten Familie ergriffen habe. Im Treppenhaus meiner Eltern begegnete ich noch einer Nachbarin, die mir freudestrahlend und stolz von Sigmund Jähn erzählte, der als DDR – Bürger den Weltraum eroberte. Im Auto wartete mein Freund und späterer Mann und als wir los fuhren, begannen meine Tränen zu laufen, weil ich wusste, es war ein Abschied auf unbestimmte Zeit. Denn eins war mir zu dem Zeitpunkt klar – wann ich wieder zurück kehre oder Kontakt aufnehmen werde, werde ich bestimmen. Und so tauchte ich in eine ganz andere Welt ein – nur ca. 10 km Luftlinie entfernt von meinem Elternhaus – von einem Stadtbezirk in einen anderen. Das konnten selbst schon in der damaligen Hauptstadt der DDR Welten sein. Das es eine andere Welt war, merkte ich als wir am Abend mit meinen neuen Nachbarn zusammen saßen und dort die einhellige Meinung vorherrschte – Jetzt wird die DDR größenwahnsinnig, nachdem sie den Weltraum erobern durfte.

Ich müsste genau über diese Menschen schreiben. Ein Roman, um zu verstehen

Moskwitschka


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Kurt Tucholsky

zuletzt bearbeitet 26.04.2016 23:58 | nach oben springen
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#217

RE: Was ist nur los in Deutschland...?

in Themen vom Tage 27.04.2016 08:57
von Hanum83 | 4.739 Beiträge

Gestern gab es in einer einschlägigen deutschen Hochburg einer bestimmten Glaubensrichtung einen massiven Polizeieinsatz.
Die Begründung für diesen Einsatz ließ mich aufhorchen.
Er wurde notwendig weil verschiedene Anhänger von Untergruppen der Glaubensrichtung, die die alleinige Richtigkeit ihrer Auslegung des Glaubens für sich beanspruchen, dazu aufgerufen hatten Mitglieder der anderen Untergruppierungen zu massakrieren.
Vermutlich um Peinlichkeiten auf deutschem Staatsgebiet zu verhindern wurde staatlicherseits vorsichtshalber mal reagiert.
Tja, da hab ich mich auch wieder gefragt was nur in Deutschland los ist.


"Deitsch on frei wolln mer sei, on do bleibn mer aah derbei"
(Anton Günther)
bürger der ddr und Heckenhaus haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 27.04.2016 09:06 | nach oben springen
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#218

RE: Was ist nur los in Deutschland...?

in Themen vom Tage 27.04.2016 09:18
von Rostocker | 7.719 Beiträge

Zitat von Hanum83 im Beitrag #217
Gestern gab es in einer einschlägigen deutschen Hochburg einer bestimmten Glaubensrichtung einen massiven Polizeieinsatz.
Die Begründung für diesen Einsatz ließ mich aufhorchen.
Er wurde notwendig weil verschiedene Anhänger von Untergruppen der Glaubensrichtung, die die alleinige Richtigkeit ihrer Auslegung des Glaubens für sich beanspruchen, dazu aufgerufen hatten Mitglieder der anderen Untergruppierungen zu massakrieren.
Vermutlich um Peinlichkeiten auf deutschem Staatsgebiet zu verhindern wurde staatlicherseits vorsichtshalber mal reagiert.
Tja, da hab ich mich auch wieder gefragt was nur in Deutschland los ist.


Ja das ist eine gute Frage. Aber leicht zu beantworten.Die Straßen werden unruhiger.Ältere Menschen so wie auch Frauen und Mädels,meiden es nach Anbruch der Dunkelheit auf die Straße zu gehen.Die Kriminalität ist auch hoch.
Es gab mal ein Lied, das hieß--Unsere Heimat--ob das nun ein Liedgut aus der ehm DDR war, ist Jacke wie Hose. Aber unsere Urenkel,brauchen das nicht mehr anstimmen.


bürger der ddr hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#219

RE: Was ist nur los in Deutschland...?

in Themen vom Tage 27.04.2016 09:29
von linamax | 2.019 Beiträge

Zitat von Rostocker im Beitrag #218
Zitat von Hanum83 im Beitrag #217
Gestern gab es in einer einschlägigen deutschen Hochburg einer bestimmten Glaubensrichtung einen massiven Polizeieinsatz.
Die Begründung für diesen Einsatz ließ mich aufhorchen.
Er wurde notwendig weil verschiedene Anhänger von Untergruppen der Glaubensrichtung, die die alleinige Richtigkeit ihrer Auslegung des Glaubens für sich beanspruchen, dazu aufgerufen hatten Mitglieder der anderen Untergruppierungen zu massakrieren.
Vermutlich um Peinlichkeiten auf deutschem Staatsgebiet zu verhindern wurde staatlicherseits vorsichtshalber mal reagiert.
Tja, da hab ich mich auch wieder gefragt was nur in Deutschland los ist.


Ja das ist eine gute Frage. Aber leicht zu beantworten.Die Straßen werden unruhiger.Ältere Menschen so wie auch Frauen und Mädels,meiden es nach Anbruch der Dunkelheit auf die Straße zu gehen.Die Kriminalität ist auch hoch.
Es gab mal ein Lied, das hieß--Unsere Heimat--ob das nun ein Liedgut aus der ehm DDR war, ist Jacke wie Hose. Aber unsere Urenkel,brauchen das nicht mehr anstimmen.


Nicht unser Urenkel sondern unsere Enkel brauchen das schon nicht mehr an stimmen .


bürger der ddr hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#220

RE: Was ist nur los in Deutschland...?

in Themen vom Tage 27.04.2016 09:57
von DoreHolm | 7.695 Beiträge

Zitat von Moskwitschka im Beitrag #212
Zitat von DoreHolm im Beitrag #211
Was nicht ging, die Adresse als Wohnadresse angeben. Da mußte man schon eine Alibi-Wohnung vorweisen könen. was wiederum auch nicht so schwer war.


Nur weil es Du nicht kennst @DoreHolm Es ging ohne Alibi - Wohnung. Woher sollte z.B. ein ausgebombter sie nachweisen? Und um noch einen drauf zu setzen - es hab sogar Hausbücher in Kleingartenanlagen.

Und genau wegen Deiner allumfassenden Kenntnisse über die DDR erspare ich mir ausführliche Darstellungen hier im Forum. Nicht zuletzt weil Du der erste bist der es bezweifeln wird.


Moskwitschka



Was soll der Quatsch ? Es ehrt mich, daß Du mich als allumfassender Kenntnisträger der DDR bezeichnest Das war mir bisher noch gar nicht bewußt. Wieso soll ich Deine Darstellungen anzweifeln und das sogar als Erster ? Du vergisst die Zeitschiene. Du sprichst vermutlich von den Jahren nach 45, ich von den 70er und 80er Jahren und da war es so, zumindest hier in Thüringen und ich vermute auch in den anderen Bezirken, denn es gab ein einheitliches KG-Gesetz. Ob es überall durchgesetzt wurde, steht auf einem anderen Blatt, aber legal war es nicht.



zuletzt bearbeitet 27.04.2016 10:00 | nach oben springen
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