#81

RE: Erste Stunden nach erfolgreichem Grenzdurchbruch (Flucht)

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 10.04.2016 09:34
von Ratze | 393 Beiträge

Die Antwort bei @Hanum bin ich schuldigen geblieben. Natürlich wurde Parteizugehörigkeit erfragt, aber konnte ja nicht überprüft werden. Gehörte halt zumText dazu.
Wo der 2. Soldat war wurde natürlich erfragt. Im Fall Neuhof sagte der Soldat, dass er seinem Postenführer,als der aus der Hose musste, den Verschluss aus der MP genommen. Dann war er angeblich in die Büsche, den Turm verschlossen und dann mit Hilfe von Riemen und Karabinerhaken rüber. Die "Legende" passte und so war es eigentlich bei allen


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#82

RE: Erste Stunden nach erfolgreichem Grenzdurchbruch (Flucht)

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 10.04.2016 10:28
von damals wars | 12.113 Beiträge

Hallo, Ratze.

Ich habe in diesem Pfad allerhand Neues erfahren! Danke.
In Westberlin wird es ja nicht wesentlich anders gewesen sein. außer, das der BGS dort keine Diensstelle hatte, oder?


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
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#83

RE: Erste Stunden nach erfolgreichem Grenzdurchbruch (Flucht)

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 10.04.2016 10:34
von Ratze | 393 Beiträge

So ist es, da war die Polizei zuständig und dann hatten sicher die Alliierten Zugriff, bevor bei Uniformierten der BND ggf Zugriff hatten. Die zivilen Flüchtlinge kamen sicher nach Marienfelde.


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#84

RE: Erste Stunden nach erfolgreichem Grenzdurchbruch (Flucht)

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 10.04.2016 10:53
von Lutze | 8.029 Beiträge

Es gab sicherlich auch Fluchten,die nicht so schnell bemerkt wurden,
ging da nicht eine Information zum Beispiel an die ständige Vertretung
der DDR,nach dem Motto - ihr habt wieder einen Bürger weniger?
Lutze


wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren
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#85

RE: Erste Stunden nach erfolgreichem Grenzdurchbruch (Flucht)

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 10.04.2016 11:08
von TAO | 232 Beiträge

Interessantes Thema, darum möge man bitte auch vielleicht etwas naivere Fragen beantworten. Es wurde bisher viel hier geschrieben, was der BGS die Flüchtigen fragte. Wie war es denn umgekehrt ? Gab es vielleicht geflüchtete Soldaten, die eine völlig falsche Vorstellung von der BRD und damit ihrer weiteren Zukunft gehabt haben, oder hielten sie sich erstmal alle zurück und liessen, das was da nun kommen mag auf sich zukommen?
Gab es vielleicht Ängste zurückgeschickt/ausgeliefert zu werden, auf Grund irgendeiner geheimen Vereinbarung? Immerhin waren sie ja Deserteure.?


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#86

RE: Erste Stunden nach erfolgreichem Grenzdurchbruch (Flucht)

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 10.04.2016 12:03
von Ratze | 393 Beiträge

Zitat von TAO im Beitrag #85
Interessantes Thema, darum möge man bitte auch vielleicht etwas naivere Fragen beantworten. Es wurde bisher viel hier geschrieben, was der BGS die Flüchtigen fragte. Wie war es denn umgekehrt ? Gab es vielleicht geflüchtete Soldaten, die eine völlig falsche Vorstellung von der BRD und damit ihrer weiteren Zukunft gehabt haben, oder hielten sie sich erstmal alle zurück und liessen, das was da nun kommen mag auf sich zukommen?
Gab es vielleicht Ängste zurückgeschickt/ausgeliefert zu werden, auf Grund irgendeiner geheimen Vereinbarung? Immerhin waren sie ja Deserteure.?


Angst vor dem Zurückschicken habe ich nie gespürt. Die Vorstellungen "hier bin ich falsch" kamen dem einen oder anderen vielleicht später, nach dem Lager in Giessen, aber davon bekamen wir in den Kasernen keine Kennntnis. Das wurde später in den DDR Medien vielleicht erwähnt, dass jemand zurückgegangen, ist wie z.b. der Regimentskommandeut im Süden (Name fällt mir gerade nicht ein). Es sind ja auch zibile Flüchtlinge zurückgegangen. ein Fall den ich allerdings nur vom Hörensagen kennen, bedtraf einen Mann, der im Raum Schlagsdorf am Mechower Seer O/W die Zäune unverletzt überstiegen hatte udn ca. 4 Wochen später auf gleichem Wege (!) steht so in den Akten der Stasi zurückgegangen ist und sich beim ABV in Roggendorf meldete, ich bin wieder da.
Leider ist mehr von dem Fall bei mir nicht bekannt, aber Rückkehrer gab es sicher einige.
Der KPC der 6./- hatte dann sicher einigen Ärger, Bewegungen über den Zaun in beide Richtugnen innerhalb eines Monates und niemand hat den Grenzgänger gesehen.


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#87

RE: Erste Stunden nach erfolgreichem Grenzdurchbruch (Flucht)

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 10.04.2016 12:09
von Ratze | 393 Beiträge

Zitat von Lutze im Beitrag #84
Es gab sicherlich auch Fluchten,die nicht so schnell bemerkt wurden,
ging da nicht eine Information zum Beispiel an die ständige Vertretung
der DDR,nach dem Motto - ihr habt wieder einen Bürger weniger?
Lutze


Nee, wir haben das Maul gehalten, aber hatten sicher auch nur wenig Zeit Vorsprung. Es war leider auch so, und dass zum Beispiel an den drei Flüchtlingen vom Boizer Bogen aus 89, da ging über Funk die Meldung des "Abholens der Flüchtlinge" beim Bauer in in Sophiental raus. Dies wurde mitgehöhrt vom Abhörpunkt "Hellberg" bei Roggendorf und die KP Führung bekam die Info. Haben wir später nach Grenzöffnung von einem der Grenzoffiziere erfahren.
Der Übertrittsort war den Spurensicheren der DDR nicht immer sofort klar, aber so nach 1 Std. vor Ort, wußte jeder auf beiden Seiten, wo eine Person die Grenze passiert hatte.


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#88

RE: Erste Stunden nach erfolgreichem Grenzdurchbruch (Flucht)

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 10.04.2016 12:10
von mibau83 | 820 Beiträge

Zitat von Ratze im Beitrag #86
wie z.b. der Regimentskommandeut im Süden (Name fällt mir gerade nicht ein). .



klaus dieter rauschenbach http://www.bpb.de/geschichte/zeitgeschic...schenbach?p=all


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#89

RE: Erste Stunden nach erfolgreichem Grenzdurchbruch (Flucht)

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 10.04.2016 12:30
von B208 | 1.326 Beiträge

@Ratze , schon wieder ich . Kaffee , Kuchen sind Dir sicher .

Wurde der Funkspruch von Rappe , von Keiler oder von Baldur abgesetzt ?

Wenn von Keiler , dann würde mich das schon sehr nachdenklich stimmen !?!?!

B208


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#90

RE: Erste Stunden nach erfolgreichem Grenzdurchbruch (Flucht)

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 10.04.2016 13:17
von Ratze | 393 Beiträge

Der war von Keiler (Funkrufnamen der Schwarzebeker Grenzschutz er) die hatten festgestellt, dass Rappe Kräfte (Ratzeburger) die Flüchtlinge aufgenommen hatten. Baldur ( Funk Zoll) war nicht bgetei!ugt. Aber das hätte jedem passieren können, alle wussten von der Abhörstration aberea wurde über Funk viel zu viel gequatscht


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#91

RE: Erste Stunden nach erfolgreichem Grenzdurchbruch (Flucht)

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 10.04.2016 13:34
von B208 | 1.326 Beiträge

Aber bei Keiler sieht das ja schon fast so aus wie bewusste Übermittlung von Nachrichten an den Klassenfeind !!! Wie bei Gartenschläger auch .
Aber anderes Thema .

B208


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zuletzt bearbeitet 10.04.2016 13:36 | nach oben springen

#92

RE: Erste Stunden nach erfolgreichem Grenzdurchbruch (Flucht)

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 10.04.2016 14:35
von Ratze | 393 Beiträge

Aber diese ganzen Infois, was alles vom Mast "Helberg" mitgehört wurde kjamn sich erst in den 90erJahren raus. Nee, das war sicher keine Absicht.


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#93

RE: Erste Stunden nach erfolgreichem Grenzdurchbruch (Flucht)

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 10.04.2016 15:44
von Waldersee | 82 Beiträge

...kann ich nur bestätigen, wenn's hektisch wurde hat schon mal der eine oder andere die Funkdiziplin vergessen. Mein Oberstabsmeister war mal war auf dem Rückweg von Bad Bramstedt, als wir in Grenznähe ostw. Eichholz ein großen Feuer gemeldet bekamen. Ansicht nichts weltbewegendes...aber wenn man im fahrenden Auto aufgrund der "tollen" Funkverbindungen nur die Hälfte versteht und ansonsten auch nicht gerade die Geduld in Person ist...so kam dann plötzlich mein voller Name im Funk mit der Weisung sofort Bericht zu erstatten.
Da habe ich dann aber nur beantwortet: "Wahren Sie Funkdiziplin". Hat er auch verstanden...das nur dazu , das auch mal das eine oder andere Falsche über Funk rausging.
Vorherige Frage nach den Fragen von Flüchtlingen:
Diese kamen nur SEHR vorsichtig. Irgendwie hatte man immer den Eindruck, das - gerade bei Uniformierten - die glaubten, dass wir plötzlich von nett auf böse umschalteten. Wir mussten da sehr langsam machen. Die meisten Fragen gingen ums Thema: Was wird mit mir ?
Ich habe festgestellt, dass Sachlichkeit, Ehrlichkeit und Respekt dem Flüchtling gegenüber immer hilfreich war.
Und wenn wirklich irgendeiner dabei war, der was herausfinden sollte.....ich hoffe er oder sie hat den Auftrag erfüllt.
Zu der Frage, das Fluchten auch mal nicht bemerkt wurde:
Aber sicher, bei uns hat mal die Autobahnpolizei Scharbeutz einen auf der BAB zwischen Lübeck und Neustadt/Holstein gefunden...zu Fuss in Richtung Süden. Andere sind bestimmt auch an uns vorbei und haben sich dann irgendwann mal bei Verwandten bei der Polizei gemeldet.


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zuletzt bearbeitet 10.04.2016 15:52 | nach oben springen

#94

RE: Erste Stunden nach erfolgreichem Grenzdurchbruch (Flucht)

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 10.04.2016 15:49
von Grenzerhans | 274 Beiträge

Mich interessiert bei dieser Problematik die Meinung über den Sachverhalt der Fahnenflucht, wie die Angehörigen der westlichen Grenzbeamten
(Zoll, BGS, Grenzpolizei) darüber denken. Ist die Fahnenflucht von ehemaligen Grenzern, NVA - Angehörige, Volkspolizisten u.a. Einheiten der
DDR- Sicherheitsorgane, dadurch gerechtfertigt, weil sie den Unrechtsstaat nicht mehr unterstützen wollten, obwohl es bei diesem Tatbestand der Fahnenflucht Tote und Verletzte auf DDR-Seite gab. Fakt ist, dass Fahnenflucht in allen Ländern und Staaten eine Straftat ist und unter Strafe, bis
zum Todesurteil, gestellt ist


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#95

RE: Erste Stunden nach erfolgreichem Grenzdurchbruch (Flucht)

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 10.04.2016 16:05
von Ratze | 393 Beiträge

Über die strafrechtlichen Folgen der Flucht von GT Angehörigen habe ich mir nur Gedanken gemacht. Das Thema ,Fahnenflucht" wurde auch nie diskutiert. Der Flüchtling wurde befragt,versorgt und auf die Reise geschickt. Allein, ohne Begleitung, allerdings auch ohne Hilfe, dies kann vielleicht ein Problem gewesen sein für den zivilen Flüchtling, der Uniformierte wurde ja in Hamburg betreut (jedenfalls für Fälle in SH).


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#96

RE: Erste Stunden nach erfolgreichem Grenzdurchbruch (Flucht)

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 10.04.2016 16:06
von Waldersee | 82 Beiträge

Hallo grenzerhans,
klingt jetzt vielleicht für Dich hart, aber die Problematik einer Fahnenflucht hat mich bei der Erstaufnahme überhaupt nicht interessiert. Wir haben alle "Begleitumstände" (Beobachtungen an der Übertrittsstelle) und alle erfragten Informationen dem BND bei Übergabe oder über den Umweg Grenzschutzkommando weitergegeben und das wars.
Die Erforschung einer Straftat nach DDR-Straf-/ oder Militärgesetz war dem BGS nicht auferlegt...also keine Maßnahmen.
Und jetzt ganz klar: Mir war's "wurscht.
Alles vor dem offiziellen Hintergrund dass für uns die DDR kein anerkannter Staat war!


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zuletzt bearbeitet 10.04.2016 16:08 | nach oben springen

#97

RE: Erste Stunden nach erfolgreichem Grenzdurchbruch (Flucht)

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 10.04.2016 16:10
von eisenringtheo | 9.160 Beiträge

Beamte, die in ihrer Ansicht auf der Linie von Parlament und der Bundesregierung lagen, vertraten wohl die Meinung, dass die DDR ein Unrechtsstaat war und die Sicherheitskräfte der DDR einzig und allein dem Erhalt und dem Fortbestand der Unterdrückung und Unrechtssituation der deutschen Teilung dienten. Sich einem solchen Staat und ihren Unterdrückungsorganen zu entziehen, konnte kein Verbrechen sein.
Theo


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#98

RE: Erste Stunden nach erfolgreichem Grenzdurchbruch (Flucht)

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 10.04.2016 16:13
von Waldersee | 82 Beiträge

...genau so wurde es mir von der Schule aus beigebracht und meine BGS-Ausbilder haben es -teilweise- fortgesetzt.
Ich selbst habe darüber differenzierter gedacht, aber auch für mich war mal um 17:00 Uhr Feierabend.
Ich weiß, dass auch viele meiner jüngeren Kollegen mit der "Kriegsgeneration" imBGS nichts mehr anfangen konnten.
Wenn unsere Oberstabsmeister mal wieder gefeiert hatten war wieder das Programm "Opa erzählt Krieg" angesagt.
Fast jeden Donnerstag "durfte" ich meinen Oberstabsmeister zur nachmittäglichen "Kaffee-Cognac" Runde begleiten. Ich hab's gehasst.
Aber wie ich oben geschrieben habe...auch wir hatten eine Hirachie!


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zuletzt bearbeitet 10.04.2016 16:37 | nach oben springen

#99

RE: Erste Stunden nach erfolgreichem Grenzdurchbruch (Flucht)

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 10.04.2016 16:37
von Grenzerhans | 274 Beiträge

Ich bin keinem Anderen User böse, wenn er eine andere Meinung hat, solange diese nicht beleidigend oder herabwürdigend zum
Ausdruck gebracht wird.
Aber nochmals zum Thema.
In Königsbrück (an der B 97) habe ich einen Bekannten, der 1959 als damaliger Grenzpolizist, in den
"Westen abgehauen" ist.
Er ist 1968 in die DDR zurück gekommen.Er hatte bei einem Bauern auf dem Hof gearbeitet. Als bekannt wurde, dass er aus der DDR stammt, hat er seit diesem Zeitpunkt kein Fuß mehr auf den Boden bekommen (Teil eines Sprichwortes)
Das war der Hintergrund meiner Frage an die ehemaligen Grenzbeamten der BRD


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#100

RE: Erste Stunden nach erfolgreichem Grenzdurchbruch (Flucht)

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 10.04.2016 16:59
von Ratze | 393 Beiträge

Das war 59, da ging es allen relativ dreckig, dass kann man mit der Zeit ab 68, als ich in den BGS eintrat, nicht vergleichen. Aber ab 84, als ich für die Bearbeitung von Flucht Fallen zuständig war, ging es mir wie Waldersee, der hat es treffend ausgedrückt ihm
war die "Fahnenflucht" wurscht. Flüchtlnge wurden überall, mindestens ab 68 m.E., überall offen aufgenommen.


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