#41

RE: Unfälle mit der Waffe

in Grenztruppen der DDR 05.03.2016 20:42
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat @damals wars

Mir rutschte so ne Panzerhandgranate auch aus der Hand;da sie aber seitlich aufkam, passierte nichts.Wir durften dann die Stellung vorsichtig räumen. das Ding wurde dann gesprengt.
War dann ein langer ruhiger Vormittag.
[/quote]
Der war wieder Spitze.
Ich frag ja nur weil es mich interessiert wie lange so ein ruhiger Vormittag so dauerte.
Gerd


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zuletzt bearbeitet 05.03.2016 21:48 | nach oben springen

#42

RE: Unfälle mit der Waffe

in Grenztruppen der DDR 06.03.2016 13:43
von damals wars | 12.204 Beiträge

Bis der Feuerwerker kam und die Granate sprengte, der kam aus Perleberg, wie Du Dir vieleicht ja denken kannst


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
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#43

RE: Unfälle mit der Waffe

in Grenztruppen der DDR 06.03.2016 16:15
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von damals wars im Beitrag #42
Bis der Feuerwerker kam und die Granate sprengte, der kam aus Perleberg, wie Du Dir vieleicht ja denken kannst


Ja Hubert, das kann ich mir nicht nur vieleicht denken. Nur, sobald in einer Schießkladde ein "Befehl zum Werfen von Handgranaten" stand.
Wurde automatisch dazu ein "Sprengbefehl zum Vernichten von Munition" erteilt.
Der Feuerwerker (Dienststellung) bzw. ein anderer AGT mit der Berechtigung zum Vernichten von Munition (Sprenggenehmigung) war immer mit
auf dem Platz. Von daher, max. 30 Minuten und weiter ging es.
Gerd


zuletzt bearbeitet 06.03.2016 19:11 | nach oben springen

#44

RE: Unfälle mit der Waffe

in Grenztruppen der DDR 17.03.2016 21:09
von amigaguru | 96 Beiträge

Zitat von G.Michael im Beitrag #27
Zitat von Rainer-Maria Rohloff im Beitrag #26
Frühmorgens zum Ausrücken zur pioniertechnischen Arbeit in den Abschnitt hatten unsere Gefreiten immer die übermütige Angewohnheit, ihre AK47 vorher mit tollem Schwung auf den LKW (W50 LA/A, hohe Ladefläche) zu schmeißen. Leider weiß ich heute nicht mehr, ob da ein Magazin drin war? Hätte da eigentlich was passieren können?

Rainer-Maria und alle waren so herrlich jung, so richtig schön doof(sinngemäß), "köstlich" dieser Leichtsinn, also ne, wenn das losgerattert hätte, nicht auszudenken.


Nöh, außer Beschädigng der Krawalnikow.
Gerd

Ich kann mir nicht vorstellen,das ein Soldat seine "Knarre" einfach so auf den LKW geschmissen hat.Für uns war damals die Kalaschnikov die
"Braut des Soldaten"(1965).Wir haben zwar nicht mit diesen Gerät geschlafen.Aber im Sommerlager,nahe Eggesin,an der poln.Grenze,lag diese
"Knarre"im Zelt,neben unseren Strohlager.Wir hatten dort auf einer Pritsche mit Stroh,vier Wochen"campiert"
Sand,Wildsäue und Mücken,das waren noch Zeiten.


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#45

RE: Unfälle mit der Waffe

in Grenztruppen der DDR 17.03.2016 21:33
von Mauerschädel | 30 Beiträge

Das Sommerlager nahe Eggesin nannte sich nach der Gemeinde Hintersee auf dessen Gebiet es sich befand. Wurde die 1970 dort befindliche Lehrgrenzeinrichtung eigentlich im weiteren Verlauf den neuen technischen Grenzeinrichtungen angepasst?
Die Wildschweine dort waren ja schon zahm, haben uns nicht selten über Nacht in den Zelten besucht.
Gruß Mauerschädel



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#46

RE: Unfälle mit der Waffe

in Grenztruppen der DDR 17.03.2016 21:48
von mibau83 | 831 Beiträge

denke mal das hatte sich dann 1971 mit der auflösung der grenzbrigaden und der bildung der grenzkommandos nord,mitte und süd dort erledigt. habe zumindest bisher nur von den älteren jahrgängen über das lager in hintersee gelesen.

amigaguru, der rainer-maria war grenzpionier. die haben sowas vermutlich lockerer gesehen als wir "kantenschweine", wie er immer schreibt.


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#47

RE: Unfälle mit der Waffe

in Grenztruppen der DDR 17.03.2016 22:11
von Gelöschtes Mitglied
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@mibau83,nicht ganz, Hintersee war noch bis 1975 "Urlaubsziel" für das GAR-5 Glöwen.
Aber zu den Unfällen mit Waffen, ein explodierter Lauf, so mir passiert, sorgte für etwas Ungemach.
Anschießen war angesagt, Routine, eigentlich. Die AK47 wurden durch einen Soldaten "vorbereitet", der hat da etwas nicht bemerkt.
Im Lauf einer AK47 steckte ein Stück von einem abgebrochenem Reinigungstab +Dochte. (wurde im Nachgang festgestellt.)
Der Genosse Hülsensack wurde in Regress genommen. Hat jemand eine Idee wieviel so ein Totalschaden gekostet hat? (ich weis es)
Gerd


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#48

RE: Unfälle mit der Waffe

in Grenztruppen der DDR 17.03.2016 22:33
von Pitti53 | 8.791 Beiträge

so 50 Mark?


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#49

RE: Unfälle mit der Waffe

in Grenztruppen der DDR 17.03.2016 22:37
von Rostocker | 7.731 Beiträge

Zitat von G.Michael im Beitrag #47
@mibau83,nicht ganz, Hintersee war noch bis 1975 "Urlaubsziel" für das GAR-5 Glöwen.
Aber zu den Unfällen mit Waffen, ein explodierter Lauf, so mir passiert, sorgte für etwas Ungemach.
Anschießen war angesagt, Routine, eigentlich. Die AK47 wurden durch einen Soldaten "vorbereitet", der hat da etwas nicht bemerkt.
Im Lauf einer AK47 steckte ein Stück von einem abgebrochenem Reinigungstab +Dochte. (wurde im Nachgang festgestellt.)
Der Genosse Hülsensack wurde in Regress genommen. Hat jemand eine Idee wieviel so ein Totalschaden gekostet hat? (ich weis es)
Gerd


Also echt--den Reinigungsstab im Lauf abbrechen,das muss wohl eine große Kunst gewesen sein, was ich mir nicht vorstellen kann. Aber vielleicht ist die Schnur gerissen,womit man die Reinigungsbürste mit durch zog und so beides sich im Lauf befand. Aber den Reinigungsstab im Lauf abbrechen, nee--wo soll der auch so dermaßen verkanten.


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#50

RE: Unfälle mit der Waffe

in Grenztruppen der DDR 17.03.2016 22:38
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Pitti53 im Beitrag #48
so 50 Mark?


Nöh, 266,- Mark waren fällig.
Gerd


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#51

RE: Unfälle mit der Waffe

in Grenztruppen der DDR 17.03.2016 22:40
von Pitti53 | 8.791 Beiträge

Und da wurde er in Regreß genommen?


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#52

RE: Unfälle mit der Waffe

in Grenztruppen der DDR 17.03.2016 22:47
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Pitti53 im Beitrag #51
Und da wurde er in Regreß genommen?


Ja
Gerd


zuletzt bearbeitet 17.03.2016 22:48 | nach oben springen

#53

RE: Unfälle mit der Waffe

in Grenztruppen der DDR 17.03.2016 22:52
von Pitti53 | 8.791 Beiträge

da hatte ich ja Glück bei einem Feuerwehrunfall.

Hat 100.000 Mark gekostet

Mich nur einen Verweis, Parteiverfahren und 1 Jahr von Orden und Auszeichnungen befreit


werner hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#54

RE: Unfälle mit der Waffe

in Grenztruppen der DDR 17.03.2016 22:56
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat @Rostocker

Also echt--den Reinigungsstab im Lauf abbrechen,das muss wohl eine große Kunst gewesen sein, was ich mir nicht vorstellen kann. Aber vielleicht ist die Schnur gerissen,womit man die Reinigungsbürste mit durch zog und so beides sich im Lauf befand. Aber den Reinigungsstab im Lauf abbrechen, nee--wo soll der auch so dermaßen verkanten.

Wo siehst Du das Kunststück? Am unteren Ende war/ist das Teil aufgespalten um Läppchen oder Dochte aufzunehmen. Dann ordentlich im Lauf festgerammelt.
Am oberen Ende einen Dorn durch die Querbohrung, fertsch.Das Ding wird abgewürgt.
Gerd


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#55

RE: Unfälle mit der Waffe

in Grenztruppen der DDR 17.03.2016 23:00
von Rostocker | 7.731 Beiträge

Zitat von G.Michael im Beitrag #54
Zitat @Rostocker

Also echt--den Reinigungsstab im Lauf abbrechen,das muss wohl eine große Kunst gewesen sein, was ich mir nicht vorstellen kann. Aber vielleicht ist die Schnur gerissen,womit man die Reinigungsbürste mit durch zog und so beides sich im Lauf befand. Aber den Reinigungsstab im Lauf abbrechen, nee--wo soll der auch so dermaßen verkanten.

Wo siehst Du das Kunststück? Am unteren Ende war/ist das Teil aufgespalten um Läppchen oder Dochte aufzunehmen. Dann ordentlich im Lauf festgerammelt.
Am oberen Ende einen Dorn durch die Querbohrung, fertsch.Das Ding wird abgewürgt.
Gerd


Dann war es aber nicht der Reinigungsstab. Sondern der Dorn mit der Schnur dran


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#56

RE: Unfälle mit der Waffe

in Grenztruppen der DDR 17.03.2016 23:08
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Rostocker im Beitrag #55
Zitat von G.Michael im Beitrag #54
Zitat @Rostocker

Also echt--den Reinigungsstab im Lauf abbrechen,das muss wohl eine große Kunst gewesen sein, was ich mir nicht vorstellen kann. Aber vielleicht ist die Schnur gerissen,womit man die Reinigungsbürste mit durch zog und so beides sich im Lauf befand. Aber den Reinigungsstab im Lauf abbrechen, nee--wo soll der auch so dermaßen verkanten.

Wo siehst Du das Kunststück? Am unteren Ende war/ist das Teil aufgespalten um Läppchen oder Dochte aufzunehmen. Dann ordentlich im Lauf festgerammelt.
Am oberen Ende einen Dorn durch die Querbohrung, fertsch.Das Ding wird abgewürgt.
Gerd


Dann war es aber nicht der Reinigungsstab. Sondern der Dorn mit der Schnur dran


Ja, Alles klar, die Schnur mit einer Querbohrung um eine Dorn durchzustecken,.
Oder meintest Du die Reinigungschnur mit Fallgewicht und Öse? Das war es nicht.
Gerd


Rostocker hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 17.03.2016 23:15 | nach oben springen

#57

RE: Unfälle mit der Waffe

in Grenztruppen der DDR 17.03.2016 23:24
von Rostocker | 7.731 Beiträge

Zitat von G.Michael im Beitrag #56
Zitat von Rostocker im Beitrag #55
Zitat von G.Michael im Beitrag #54
Zitat @Rostocker

Also echt--den Reinigungsstab im Lauf abbrechen,das muss wohl eine große Kunst gewesen sein, was ich mir nicht vorstellen kann. Aber vielleicht ist die Schnur gerissen,womit man die Reinigungsbürste mit durch zog und so beides sich im Lauf befand. Aber den Reinigungsstab im Lauf abbrechen, nee--wo soll der auch so dermaßen verkanten.

Wo siehst Du das Kunststück? Am unteren Ende war/ist das Teil aufgespalten um Läppchen oder Dochte aufzunehmen. Dann ordentlich im Lauf festgerammelt.
Am oberen Ende einen Dorn durch die Querbohrung, fertsch.Das Ding wird abgewürgt.
Gerd


Dann war es aber nicht der Reinigungsstab. Sondern der Dorn mit der Schnur dran


Ja, Alles klar, die Schnur mit einer Querbohrung um eine Dorn durchzustecken,.
Oder meintest Du die Reinigungschnur mit Fallgewicht und Öse? Das war es nicht.
Gerd


Also wenn ich den Lauf gereinigt habe--habe ich dafür nie den Reinigungsstab benutzt--sondern den länglichen Dorn mit der Schnur dran, wo sich am Ende so art Schlaufe befand. Dann erst die Bürste angehangen und durch gezogen und danach Läppchen ran und das gleiche noch mal getan.


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#58

RE: Unfälle mit der Waffe

in Grenztruppen der DDR 17.03.2016 23:26
von Rostocker | 7.731 Beiträge

Zitat von G.Michael im Beitrag #56
Zitat von Rostocker im Beitrag #55
Zitat von G.Michael im Beitrag #54
Zitat @Rostocker

Also echt--den Reinigungsstab im Lauf abbrechen,das muss wohl eine große Kunst gewesen sein, was ich mir nicht vorstellen kann. Aber vielleicht ist die Schnur gerissen,womit man die Reinigungsbürste mit durch zog und so beides sich im Lauf befand. Aber den Reinigungsstab im Lauf abbrechen, nee--wo soll der auch so dermaßen verkanten.

Wo siehst Du das Kunststück? Am unteren Ende war/ist das Teil aufgespalten um Läppchen oder Dochte aufzunehmen. Dann ordentlich im Lauf festgerammelt.
Am oberen Ende einen Dorn durch die Querbohrung, fertsch.Das Ding wird abgewürgt.
Gerd


Dann war es aber nicht der Reinigungsstab. Sondern der Dorn mit der Schnur dran


Ja, Alles klar, die Schnur mit einer Querbohrung um eine Dorn durchzustecken,.
Oder meintest Du die Reinigungschnur mit Fallgewicht und Öse? Das war es nicht.
Gerd


Ja das meinte ich


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#59

RE: Unfälle mit der Waffe

in Grenztruppen der DDR 17.03.2016 23:28
von DoreHolm | 7.707 Beiträge

In der Ausbildungskompanie hatte mal während eines scharfen Schießens ein Ladehugo unseres Zuges eine Granate ohne den Befehl abzuwarten in´s Rohr gesteckt (Granatwerfer). Da brüllte der Offz auch rum, daß er die bezahlen sollte. Ist aber im Sande verlaufen. Es kam nichts nach.



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#60

RE: Unfälle mit der Waffe

in Grenztruppen der DDR 17.03.2016 23:38
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von DoreHolm im Beitrag #59
In der Ausbildungskompanie hatte mal während eines scharfen Schießens ein Ladehugo unseres Zuges eine Granate ohne den Befehl abzuwarten in´s Rohr gesteckt (Granatwerfer). Da brüllte der Offz auch rum, daß er die bezahlen sollte. Ist aber im Sande verlaufen. Es kam nichts nach.


Genau dieses Thema GW wäre ein schöner Aufhänger, ich lass es.
Gerd


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