#161

RE: War die DDR nun eine Demokratie ? Ja oder nein ?

in DDR Staat und Regime 24.02.2016 22:55
von DoreHolm | 7.681 Beiträge

Zitat von SET800 im Beitrag #160
Zitat von DoreHolm im Beitrag #152
Der Arbeiter muss/will/sollte7möchte arbeiten und sich nicht in Bars die nacht um die Ohren schlagen".


Hallo,
in der Sache richtig, in der Formulierung lächerlich. Ich denke es ist richtig KEINE Nachtgastronomie zu haben, Begründung:

Neben Alkoholpegel beim Thema KFZ-Nutzung kommt noch die Übermüdung als Ursache für Unfälle hinzu.

Und was spricht dagegen mit einer Tanzveranstaltung um 16:00 mit dem klassischen Tanztee zu beginnen oder Bier/Bargespräch die Zeit von 19:00 bis 23:00 zum "Abfüllen" zu nutzen?

Man möge auch an das Personal denken...., nicht an Umsatzsteigerung der Alkoholindustrie.

PS.:

Romantisch-zärtlich betrachtet, bis 21:00 Tanz und in Zweisamkeit wohin auch immer nicht total müde den Nachausweg antreten ist auch schön.



Ich denke, das war individuell sehr unterschiedlich. Manche brauchen ab 21.00Uhr ihre Nachtruhe, andere machen die halbe Nacht durch und stehen trotzdem am nächsten Tag ihren Mann/Frau. Ich gehörte meist zu denen (und heute mit 69 nicht selten auch noch), die nach Überstehen des ersten Müdigkeitsanfalles gegen 21 Uhr dann soz. "die Bude auskehren". Nur wenn´s mehrfach hintereinander kommt, dann reicht es dann schon mal und es geht 20.Uhr in die Falle. Also, Tanztee und 21 Uhr Feierabend, nee, das wäre wohl doch etwas zu viel verlangt.



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#162

RE: War die DDR nun eine Demokratie ? Ja oder nein ?

in DDR Staat und Regime 25.02.2016 08:54
von Moskwitschka | 2.526 Beiträge

"Tanztee" im Hellen!



Aufforderung zum Tanz - gern folgt Erich Honecker der netten Einladung von Tatjana Schmagina im Haus der DSF

Bundesarchiv , Bild 183-M0803-767 / Link, Hubert / CC-BY-SA-3.0 , via Wikimedia Commons

http://www.app-in-die-geschichte.de/documents/841

Moskwitschka


Fatal ist mir das Lumpenpack,
das, um die Herzen zu rühren,
den Patriotismus trägt zur Schau,
mit allen seinen Geschwüren.

Heinrich Heine

Hanum83 und damals wars haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#163

RE: War die DDR nun eine Demokratie ? Ja oder nein ?

in DDR Staat und Regime 25.02.2016 10:35
von Hackel39 | 3.123 Beiträge

Demokratie im Sinne der Mitbestimmung und aktiven Gestaltung war und ist seit jeher ein Ladenhüter, weil sie mit Anstrengung zu tun hat und die Gesellschaft an sich es im Alltag überwiegend bequem haben will.
Was beiden Seiten der Zeitachse 1990 gleich ist, das ist das Unvermögen der Unzufriedenen einen praktikablen Weg zu Mitbestimmung einzuschlagen, da er sehr viel Geduld und taktische Disziplin erfordert, Stichwort Ochsentour (https://de.wikipedia.org/wiki/Ochsentour).



Demokratie ist wie ein Auto, das wunderschön in der Sonne glänzt und den Besitzer stolz macht, das aber ohne Benzin einfach nichts wert ist, will heißen, daß ein Staat seinen Bürgern durchaus Demokratie anbietet, es aber von deren Kreativität und Mitarbeit abhängt, ob sie auch wertvoll ist.
Damals wie heute wissen viele nicht, wie genau die Wege zu wahrer Mitbestimmung zu gehen sind, ich selbst schließe mich da ein.
Die Erkenntnis, daß alles mit Geben und Nehmen zu tun hat war damals nicht anders, wie auch hier schon deutlich wurde (plötzlich gab es doch noch die Wählerstimme wenn der Mangel beseitigt war), und das geht auch einige Nummern größer genau so.
Es gab unzählige Projekte, die vom persönlichen Engagement von Enthusiasten, sei es im Denkmalschutz, Traditionsbahnwesen oder Brauchtum die mit Geldern gefördert worden, die einfach da waren, wenn die Signale aus dem Volk kamen.
Hier konnten die Politiker als Verwalter des Volksvermögens glänzen, sich mit fremden Federn schmücken, verteilen und den Wohltäter spielen wo es Punkte brachte was ja nicht mal verwerflich ist, wenn am Ende Mehrheiten davon profitieren.
Allein die technischen Abläufe der Demokratie (wie bilde ich Mehrheiten, wie überzeuge ich, wer sind die Partner ...) sind den wenigsten von uns vertraut und oft folgt am Ende die Quintessenz, daß im Falle des Scheiterns guter Ideen die Kommunikation und fehlende Infrastruktur der Lösungswege schuld war und viele der Akteure sich insgeheim eingestehen "Es war gar nicht so wichtig, wäre aber schön, wenn`s geklappt hätte."
Dieses Scheitern zum Demokratiemangel zu deklarieren, ist nicht immer seriös und gehört im Einzellfall hinterfragt, weil auch viele von uns ins Scheitern verliebt sind, dieser unbequemen Wahrheit sollten wir uns hin und wieder stellen.



vs1400 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#164

RE: War die DDR nun eine Demokratie ? Ja oder nein ?

in DDR Staat und Regime 25.02.2016 11:43
von zast (gelöscht)
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Zitat von Fritze im Beitrag #159
Etwa so ?


https://www.youtube.com/watch?v=_eO6F6RzJD0
Mensch Zast -Zoll , Ihr seid ja das jeckeste Duo vun Kölle !


Danke für das schöne Video, nicht ganz passend, aber witzig.

Aber weil Du Dir solche Gedanken machst, schlage ich vor beim nächsten Dreigestirn unser Bauer zu sein. Dann wird Dir das Volk zujubeln und Du kannst dich mal so richtig austoben. Du kannst dann unser Freund werden.
Dein Einverständnis vorausgesetzt.
Mir ist da gerade etwas eingefallen. Vielleicht fehlt Dir so etwas.

https://www.youtube.com/results?search_q...ian+harmonists+


zuletzt bearbeitet 25.02.2016 12:32 | nach oben springen

#165

RE: War die DDR nun eine Demokratie ? Ja oder nein ?

in DDR Staat und Regime 25.02.2016 11:53
von zast (gelöscht)
avatar

Zitat von der alte Grenzgänger im Beitrag #155
Da ich annehme, dass mein Standpunkt zum Thema mit meinen bisherigen Beiträgen deutlich geworden ist, möchte ich mich jetzt mit einem fast poetischen Beitrag aus dem Thema verabschieden (ist schon eine ältere Sache, soll von einem Jugoslawen stammen- ist aber auch egal):

Die Wunder des Sozialismus

Alle haben Arbeit- aber keiner arbeitet.
Keiner arbeitet- aber alle haben Geld.
Alle haben Geld- aber keiner sich was kaufen.
Keiner kann sich was kaufen- aber alle haben alles.
Alle haben alles- aber alle sind unzufrieden.
Alle sind unzufrieden- aber alle wählen einstimmig.


So- ich lese weiter gespannt mit...

Siggi


Ja siehste, so hat die DDR funktioniert und wäre sie nicht gestorben, so lebten alle weiterhin in Frieden, Freude und Sozialismus.


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#166

RE: War die DDR nun eine Demokratie ? Ja oder nein ?

in DDR Staat und Regime 25.02.2016 12:47
von Rostocker | 7.719 Beiträge

Zitat von zast im Beitrag #165
Zitat von der alte Grenzgänger im Beitrag #155
Da ich annehme, dass mein Standpunkt zum Thema mit meinen bisherigen Beiträgen deutlich geworden ist, möchte ich mich jetzt mit einem fast poetischen Beitrag aus dem Thema verabschieden (ist schon eine ältere Sache, soll von einem Jugoslawen stammen- ist aber auch egal):

Die Wunder des Sozialismus

Alle haben Arbeit- aber keiner arbeitet. (Absoluter Blödsinn)
Keiner arbeitet- aber alle haben Geld. ( sicher wird es auch das gegeben haben--gibt es ja in der heutigen Gesellschaft auch)
Alle haben Geld- aber keiner sich was kaufen.( sicher hat man ,sich auch was kaufen können, aber viele Wünsche blieben offen--damals so wie heute)
Keiner kann sich was kaufen- aber alle haben alles. (Absoluter Blödsinn)
Alle haben alles- aber alle sind unzufrieden. (Man kann nicht alles haben-aber unzufrieden war man damals so wie heute oder laufen heute nur glückliche und zufiedene Menschen rum?)
Alle sind unzufrieden- aber alle wählen einstimmig.(Ob alle unzufieden waren-kann bezweifelt werden und ob alle einstimmig gewählt haben auch,sollte es so gewesen sein --gab es auch kein Wahlbetrug)


So- ich lese weiter gespannt mit...

Siggi


Ja siehste, so hat die DDR funktioniert und wäre sie nicht gestorben, so lebten alle weiterhin in Frieden, Freude und Sozialismus.


Mal ne Frage. Hast Du damals in der DDR gelebt oder sie ausreichend besucht? Wenn nicht, woher willste wissen das es so funktioniert hat.


bürger der ddr, schulzi, Klauspeter, der 39., Fritze und Wahlhausener haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#167

RE: War die DDR nun eine Demokratie ? Ja oder nein ?

in DDR Staat und Regime 25.02.2016 13:00
von Klauspeter | 986 Beiträge

Zitat von Hackel39 im Beitrag #163
Demokratie im Sinne der Mitbestimmung und aktiven Gestaltung war und ist seit jeher ein Ladenhüter, weil sie mit Anstrengung zu tun hat und die Gesellschaft an sich es im Alltag überwiegend bequem haben will.
Was beiden Seiten der Zeitachse 1990 gleich ist, das ist das Unvermögen der Unzufriedenen einen praktikablen Weg zu Mitbestimmung einzuschlagen, da er sehr viel Geduld und taktische Disziplin erfordert, Stichwort Ochsentour (https://de.wikipedia.org/wiki/Ochsentour).



Demokratie ist wie ein Auto, das wunderschön in der Sonne glänzt und den Besitzer stolz macht, das aber ohne Benzin einfach nichts wert ist, will heißen, daß ein Staat seinen Bürgern durchaus Demokratie anbietet, es aber von deren Kreativität und Mitarbeit abhängt, ob sie auch wertvoll ist.
Damals wie heute wissen viele nicht, wie genau die Wege zu wahrer Mitbestimmung zu gehen sind, ich selbst schließe mich da ein.
Die Erkenntnis, daß alles mit Geben und Nehmen zu tun hat war damals nicht anders, wie auch hier schon deutlich wurde (plötzlich gab es doch noch die Wählerstimme wenn der Mangel beseitigt war), und das geht auch einige Nummern größer genau so.
Es gab unzählige Projekte, die vom persönlichen Engagement von Enthusiasten, sei es im Denkmalschutz, Traditionsbahnwesen oder Brauchtum die mit Geldern gefördert worden, die einfach da waren, wenn die Signale aus dem Volk kamen.
Hier konnten die Politiker als Verwalter des Volksvermögens glänzen, sich mit fremden Federn schmücken, verteilen und den Wohltäter spielen wo es Punkte brachte was ja nicht mal verwerflich ist, wenn am Ende Mehrheiten davon profitieren.
Allein die technischen Abläufe der Demokratie (wie bilde ich Mehrheiten, wie überzeuge ich, wer sind die Partner ...) sind den wenigsten von uns vertraut und oft folgt am Ende die Quintessenz, daß im Falle des Scheiterns guter Ideen die Kommunikation und fehlende Infrastruktur der Lösungswege schuld war und viele der Akteure sich insgeheim eingestehen "Es war gar nicht so wichtig, wäre aber schön, wenn`s geklappt hätte."
Dieses Scheitern zum Demokratiemangel zu deklarieren, ist nicht immer seriös und gehört im Einzellfall hinterfragt, weil auch viele von uns ins Scheitern verliebt sind, dieser unbequemen Wahrheit sollten wir uns hin und wieder stellen.




rot:
Ich stimme dir zu, es gibt Möglichkeiten der Mitgestaltung und der Mitbestimmung; nur wirkt - bei dem Einen mehr und dem Anderen weniger - das Trägheitsgesetz. Mancher braucht den Anstoß, um aktiv zu werden.
Nur messe ich Demokratie daran, wie in wirklich wichtigen, in entscheidenden Fragen mitbestimmt werden kann. Daran aber mangelte und mangelt es auch heute.

Ich lasse mich gern vom Gegenteil überzeugen - aber ich kenne keine Möglichkeit demokratischer Mitbestimmung in den folgenden wichtigen Fragen:
- Begrenzung des Zuzuges nach Deutschland,
- Stopp des Waffenhandels und
- Stopp der Kriegseinsätze deutscher Soldaten auf der Grundlage des Grundgesetzes.

Feinde demokratischer Mitbestimmung weisen immer auf den großen Aufwand solcher Entscheide durch das Volk hin; befürchten einen ewigen Palaver und haben Angst davor, dass das Volk falsche Entscheidungen treffen könnte. Es ist aber wohl mehr die Angst davor, dass die Zeit der fest eingespielten Parteienherrschaft zu Ende gehen könnte.
Die DDR ist kurz vor ihrem Untergang diesen demokratischen Weg in Form der "Runden Tische" gegangen. Es war m.E. die bisher wirksamste Form der demokratischen Mitbestimmung. Sie passten nicht ins neue Gesellschaftsmodell und mussten deshalb sehr schnell wieder verschwinden.

Klaus


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#168

RE: War die DDR nun eine Demokratie ? Ja oder nein ?

in DDR Staat und Regime 25.02.2016 13:07
von Klauspeter | 986 Beiträge

Zitat von Rostocker im Beitrag #166


zast schrieb:
Ja siehste, so hat die DDR funktioniert und wäre sie nicht gestorben, so lebten alle weiterhin in Frieden, Freude und Sozialismus.


Zitat von Rostocker im Beitrag #166

Mal ne Frage. Hast Du damals in der DDR gelebt oder sie ausreichend besucht? Wenn nicht, woher willste wissen das es so funktioniert hat.



Lass ihn doch einfach, wenn er sich unbedingt zum Löffel machen will.
Da gab es in der DDR noch einen anderen Spruch: "Und ist der Zirkus noch so klein, einer muss der Robert sein!"


bürger der ddr, schulzi, Fritze und Rostocker haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#169

RE: War die DDR nun eine Demokratie ? Ja oder nein ?

in DDR Staat und Regime 25.02.2016 13:46
von Hackel39 | 3.123 Beiträge

Zitat von Klauspeter im Beitrag #167
[quote=Hackel39|p525520]

Nur messe ich Demokratie daran, wie in wirklich wichtigen, in entscheidenden Fragen mitbestimmt werden kann. Daran aber mangelte und mangelt es auch heute.

Ich lasse mich gern vom Gegenteil überzeugen - aber ich kenne keine Möglichkeit demokratischer Mitbestimmung in den folgenden wichtigen Fragen:
- Begrenzung des Zuzuges nach Deutschland,
- Stopp des Waffenhandels und
- Stopp der Kriegseinsätze deutscher Soldaten auf der Grundlage des Grundgesetzes.

Feinde demokratischer Mitbestimmung weisen immer auf den großen Aufwand solcher Entscheide durch das Volk hin; befürchten einen ewigen Palaver und haben Angst davor, dass das Volk falsche Entscheidungen treffen könnte. Es ist aber wohl mehr die Angst davor, dass die Zeit der fest eingespielten Parteienherrschaft zu Ende gehen könnte.
Die DDR ist kurz vor ihrem Untergang diesen demokratischen Weg in Form der "Runden Tische" gegangen. Es war m.E. die bisher wirksamste Form der demokratischen Mitbestimmung. Sie passten nicht ins neue Gesellschaftsmodell und mussten deshalb sehr schnell wieder verschwinden.

Klaus



Die Demokratie hilft jetzt auch nicht mehr genauso wie der Doktor dem krebskranken Kettenraucher nicht mehr helfen kann.
Ich nenne Dir die Lösungen, die wir gestern gebraucht hätten und die nur eine Partei im Programm hatte, auf die keiner hören wollte.

Den Zuzug hätte es ohne die Kriege der letzten Jahre nicht gegeben. Lösung: Links wählen

Das Thema Waffenexporte hat nur eine Partei an die Öffentlichkeit gezerrt und hätte sie auch verhindert. Lösung: Links wählen

Kriegseinsätze im Ausland würde es mit Verteidigungsminister Bartsch nicht geben. Lösung: Links wählen

Deine drei genannten Präferenzen sind anderen eben nicht wichtig genug, deshalb bis Du und alle die so denken in der Minderheit, die jährliche Urlaubsreise, die sichere Rente, der warme Ofen und das schnelle Auto sind der Mehrheit wichtiger und das bieten diejenigen, die jetzt am Ruder sind, egal auf wessen Kosten das geht, das wird nicht hinterfragt, weil die Antwort unbequem werden könnte.
Die Profiteure dieser Weltordnung sind ein vollgefressener riesiger Wal, der genug Doktorfischen Nahrung bietet und erst wenn der sterbend und stinkend dem Meeresboden entgegentrudelt, werden es auch die letzten begriffen haben, daß Demokratie keine regionale Angelegenheit mehr ist.
Falls ich so verstanden wurde, daß wir innerhalb der vorgegebenen Qualität im Großen noch etwas verändern können, wäre das ein Mißverständnis.
Man kann sich aber vom sinkenden Schiff entfernen und als Systemträger abmelden, als Konsumverweigerer, Aussteiger, Auswanderer oder eben als Linkswähler, allerdings werden die im Weltmaßstab genausowenig ausrichten können wie linke Landesregierungen im Deutschlandformat, weil die nur Weichen stellen aber wenn keiner drüber fährt bleibt eben alles wie es ist.



Klauspeter, der 39. und Fritze haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#170

RE: War die DDR nun eine Demokratie ? Ja oder nein ?

in DDR Staat und Regime 25.02.2016 21:09
von Hanum83 | 4.680 Beiträge

"Links wählen", naja, ob das nun das politische Allheilmittel gegen alles ist ist auch fraglich.
Hab schon mal angefragt bei unseren Thüringern ob denn die Segnungen des "links wählens" nun langsam mal gegenständlich eingetroffen wären, ich glaube mal so richtig nicht.
In der Opposition gescheit daherreden ist immer einfach, Realpolitik ist dann schon was anderes, siehe Gysi als Wirtschaftssenator, war ja wohl ein grandioser Totalausfall.


"Deitsch on frei wolln mer sei, on do bleibn mer aah derbei"
(Anton Günther)
zuletzt bearbeitet 25.02.2016 21:13 | nach oben springen

#171

RE: War die DDR nun eine Demokratie ? Ja oder nein ?

in DDR Staat und Regime 25.02.2016 21:13
von Fritze | 3.474 Beiträge

Links als Richtung ist doch auch nur ne Metapher ! Wer weit genug nach links geht ,kommt auch wieder rechts raus !

Für mich bedeutet Links nicht komm. Lesart ,sondern nur anders rum als rechts !


"Das kann doch überhaupt nur jemand nicht wissen ,der entweder vollkommen ahnungslos ist ,oder ,oder jemand der also bösartig ist !"

"If you get up and walk away, leave the past behind, go ahead and take a ride ,no telling what you find ! "
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#172

RE: War die DDR nun eine Demokratie ? Ja oder nein ?

in DDR Staat und Regime 25.02.2016 21:16
von Hanum83 | 4.680 Beiträge

Zitat von Fritze im Beitrag #171
Links als Richtung ist doch auch nur ne Metapher ! Wer weit genug nach links geht ,kommt auch wieder rechts raus !

Für mich bedeutet Links nicht komm. Lesart ,sondern nur anders rum als rechts !


Für mich bedeutet links zu wählen schon die Linkspartei zu wählen, da tummeln sich aber auch solche politischen Schreckgespenster wie z.B. eine Frau Pau, naja, da kann ich dann auch ein Kreuzel bei der Roth Claudia setzen, ist auch kein Unterschied


"Deitsch on frei wolln mer sei, on do bleibn mer aah derbei"
(Anton Günther)
zuletzt bearbeitet 25.02.2016 21:17 | nach oben springen

#173

RE: War die DDR nun eine Demokratie ? Ja oder nein ?

in DDR Staat und Regime 25.02.2016 21:20
von DoreHolm | 7.681 Beiträge

Zitat von Hanum83 im Beitrag #170
"Links wählen", naja, ob das nun das politische Allheilmittel gegen alles ist ist auch fraglich.
Hab schon mal angefragt bei unseren Thüringern ob denn die Segnungen des "links wählens" nun langsam mal gegenständlich eingetroffen wären, ich glaube mal so richtig nicht.
In der Opposition gescheit daherreden ist immer einfach, Realpolitik ist dann schon was anderes, siehe Gysi als Wirtschaftssenator, war ja wohl ein grandioser Totalausfall.



Grün: Nach meinem Eindruck hat die Rot-Rot-Grün-Regierung unter den gegebenen und noch vor Jahresfrist kaum voraussehbaren Belastungen weniger falsch gemacht als es bei einer Großen Koalition unter CDU-Dominanz zu erwarten gewesen wäre, wenn man verfolgt hat, was diese Vorgängerregierung angerichtet, versäumt und vermasselt hat. Was war doch gleich der Wahlslogan der Linken: "Wir machen nicht alles anders, aber vieles besser".



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#174

RE: War die DDR nun eine Demokratie ? Ja oder nein ?

in DDR Staat und Regime 25.02.2016 21:23
von Fritze | 3.474 Beiträge

Zitat von Hanum83 im Beitrag #172
Zitat von Fritze im Beitrag #171
Links als Richtung ist doch auch nur ne Metapher ! Wer weit genug nach links geht ,kommt auch wieder rechts raus !

Für mich bedeutet Links nicht komm. Lesart ,sondern nur anders rum als rechts !


Für mich bedeutet links zu wählen schon die Linkspartei zu wählen, da tummeln sich aber auch solche politischen Schreckgespenster wie z.B. eine Frau Pau, naja, da kann ich dann auch ein Kreuzel bei der Roth Claudia setzen, ist auch kein Unterschied


@Hanum83 dies muss jeder mit sich selbst abmachen wo er sein Kreuz macht ! Ich wähle weder die Eine noch die Andere von diesen rothaarigen Weibern. Rothaarige gehören bei mir ins Bett ! Natürlich nur Passende !


"Das kann doch überhaupt nur jemand nicht wissen ,der entweder vollkommen ahnungslos ist ,oder ,oder jemand der also bösartig ist !"

"If you get up and walk away, leave the past behind, go ahead and take a ride ,no telling what you find ! "
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#175

RE: War die DDR nun eine Demokratie ? Ja oder nein ?

in DDR Staat und Regime 25.02.2016 23:06
von Hackel39 | 3.123 Beiträge

Zitat von Hanum83 im Beitrag #170
"Links wählen", naja, ob das nun das politische Allheilmittel gegen alles ist ist auch fraglich.
Hab schon mal angefragt bei unseren Thüringern ob denn die Segnungen des "links wählens" nun langsam mal gegenständlich eingetroffen wären, ich glaube mal so richtig nicht.
In der Opposition gescheit daherreden ist immer einfach, Realpolitik ist dann schon was anderes, siehe Gysi als Wirtschaftssenator, war ja wohl ein grandioser Totalausfall.


Für den Anfang genügt es, das Abstimmungsverhalten dieser politischen Formation auf die gesamtdeutsche Politik hochzurechnen um sich dann die Konsequenzen für die Platzierung unseres Heimatlandes auf wichtigen Sektoren des Wertegefüges auszumalen.
Außenpolitik
Das Heimatland würde keinen ruinösen Handelskrieg mit Rußland führen und sich grundsätzlich auch nicht in die innenpolitischen Angelegenheiten anderer Länder einmischen, schon gar nicht mit Waffengewalt.
Globale Handels-, Preis- und Gebietskartelle würden nur mit schmerzhaften Eintrittsgeldern in Deutschland zum Zuge kommen, ethische Komponenten des Wirtschaftswesens würden dazu führen, daß ausländische Marktteilnehmer mehr Luft zum Atmen hätten, wenngleich das auf Kosten der Gewinnsituation deutscher Firmen führen würde, von denen nur ein kleiner Kreis von Profiteuren etwas hätte.
Die USA wäre ein Partner von vielen, es gäbe keine Waffenexporte mehr nach Auslaufen bestehender Kontrakte, die kriminelle Vorgängerregierungen mit Bedacht verfaßt haben, um bei Rückabwicklung solcher Geschäfte die Steuerzahler mit exorbitanten Strafzahlungen abzuschrecken, will heißen, daß etwas Geduld nötig, die Strategie aber eindeutig wäre.
Wirtschaft und Konjunktur
Linke sind in den Kommunen und Städten als kompetente Pragmatiker, die durchaus kostenbewußt agieren können in Erscheinung getreten und würden in Regierungsverantwortung für Gesamtdeutschland Subventionen zu Lasten konkurrierender Bundesländer durch deren Verbot unterbinden, sofern Privatbetriebe alleinige Empfänger solcher Zahlungen wären, diese Ansage erhielt ich zumindest beim Kandidatenwatch.
Die kleinteilige Wirtschaft mit ihrem Bezug auf die jeweilige Region würde zum Wohle des Volkes ausgebaut werden, da erwiesenermaßen die Weltkonzerne nur für Taschenspielertricks gut sind und symbolträchtige Scheinverantwortung als Wohltaten verkaufen wollen, die in keinem Verhältnis zu deren Profit stehen.
In diesen Konzernen sitzen keine linken Politiker im Aufsichtsrat und halten die Hand auf.
Kultur und Gemeinwesen
Da unterscheiden sie sich kaum von seriösen regionalen Machthabern mit anderen Parteibüchern, allerdings werden Aktivitäten jeglicher Art auf diesem Sektor ihren elitären Anstrich verlieren, der Zugang zu Kultur und Bildung würde nicht mit monetären Hürden zugestellt.
Prestigeträchtige Happenings mit zahlungskräftigen Schauläufern der Schicki- Micki- Fraktion würden die Volksbildung wieder stärker mitfinanzieren wie man überhaupt Luxusgüter mit Luxussteuern versehen würde, falls es zur Gestaltungsmacht reichen würde.

Keinesfalls steht fest, ob eine Linksregierung die Rückkehr in die Demokratie ebnen würde, da es aus meiner Sicht Unsicherheiten bezüglich des Umgangs mit seriösen verantwortungsbewußten Unternehmern und deren Vorhaben mit der Leistungsgesellschaft auf der Arbeiterebene gibt,
Auch die sachbezogene Einigungsbereitschaft mit politischen Gegnern um gemeinsame Ziele durchzusetzen besonders mit Blick auf die AfD bewerte ich recht pessimistisch, finde aber, daß starke Linkskräfte der Demokratie immer noch eher nützen würden als die alteingesessenen Betongießer der alten Ordnung, die keine Antworten mehr auf die neuen Fragen hat, die über den Morgen danach hinaus zu klären sind.



Pitti53, vs1400, eisenringtheo, Georg, Udo, Fritze, Klauspeter und 1941ziger haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#176

RE: War die DDR nun eine Demokratie ? Ja oder nein ?

in DDR Staat und Regime 26.02.2016 09:17
von Georg | 1.003 Beiträge

OB die DDR eine Demokratie war ? Da wird es wohl noch lange dauern, bis die Geschichte ihr Urteil gesprochen hat. Vielleicht schafft es die Geschichte niemals. Nach der DDR - Demokratie käme die Demokratie Deutschland bzw. auch Europas und der USA..........
Die Demokratieauseinandersetzung bezüglich des Nahen Osten beschreibt ein User hier als alte Platte. Was solls......
Da erscheint mir die Demokratie in Europa tatsächlich interessant. Stichwort Ukraine !
Auch durch die Demokratie Deutschlands wird die Ukraine als Feind Rußlands unterstutzt. Finanziell, wirtschaftlich, militärisch, politisch ist diese
Unterstützung fast grenzenlos. Mit ein bissel Internet kann man hinter die Kulissen gucken, nur wenn man will.........
Also in die Ukraine hat der Export der Demokratie nicht funktioniert. So sehe ich dies zumindest. Andere vielleicht auch. Der US - Statthalter in der Ukraine will anscheinend ganz demokratisch putschen.
http://deutsche-wirtschafts-nachrichten....tors_picks=true
Wobei das Mutterland der Demokratie, Freiheit und Menschenrechte - also die USA mit der Demokratie scheinbar Probleme im demokratischen
Wahlkampf hat. Das Ausland wird aufgefordert zu helfen, um Trump als Präsident zu verhindern.
http://deutsche-wirtschafts-nachrichten....tors_picks=true

Wenn die Chinesen oder Putin nicht zögerlich sind, dann könnten sie ja leicht helfen.


Einen Dummen anzuhören ist anstrengender, als einen Klugen zu widersprechen. ( W.Eckert )
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#177

RE: War die DDR nun eine Demokratie ? Ja oder nein ?

in DDR Staat und Regime 26.02.2016 11:59
von Stringer49 | 700 Beiträge

Zitat von Hackel39 im Beitrag #175

[...]
Globale Handels-, Preis- und Gebietskartelle würden nur mit schmerzhaften Eintrittsgeldern in Deutschland zum Zuge kommen, ethische Komponenten des Wirtschaftswesens würden dazu führen, daß ausländische Marktteilnehmer mehr Luft zum Atmen hätten, wenngleich das auf Kosten der Gewinnsituation deutscher Firmen führen würde, von denen nur ein kleiner Kreis von Profiteuren etwas hätte.



Guten Tag,

mir scheint, dass in dieser Konstellation die ausländischen Marktteilnehmer (sie werden nicht automatisch in ihren Ländern ebenfalls die linken Parteien in der Regierung haben) gewiss fiskalische Strafmassnahmen gegen den Verkäufer Deutschland exekutieren lassen. Die deutsche Wirtschaft ist eine Exportwirtschaft. Es gibt viele Anbieter auf der Welt, welche - ohne Skrupel / ohne ethische Vorbehalte - die deutschen Marktanteile abnehmen wollen.

Es gibt Methoden, welche oft sehr gerecht erscheinen (wohl auch sind), aber perverse Effekte haben können: Boykotte, Reparationen, erhebliche Zollschranken...

Stringer49


Wenn das Wort das Mittel gegen die Stille und das Getöse ist, so ist die Flut der Wörter im Stakkato seine dialektische Umkehrung.


zuletzt bearbeitet 26.02.2016 12:00 | nach oben springen

#178

RE: War die DDR nun eine Demokratie ? Ja oder nein ?

in DDR Staat und Regime 26.02.2016 18:02
von Hackel39 | 3.123 Beiträge

Zitat von Stringer49 im Beitrag #177
[quote=Hackel39|p525711]
[...]

Guten Tag,

mir scheint, dass in dieser Konstellation die ausländischen Marktteilnehmer (sie werden nicht automatisch in ihren Ländern ebenfalls die linken Parteien in der Regierung haben) gewiss fiskalische Strafmassnahmen gegen den Verkäufer Deutschland exekutieren lassen. Die deutsche Wirtschaft ist eine Exportwirtschaft. Es gibt viele Anbieter auf der Welt, welche - ohne Skrupel / ohne ethische Vorbehalte - die deutschen Marktanteile abnehmen wollen.


Es gibt Methoden, welche oft sehr gerecht erscheinen (wohl auch sind), aber perverse Effekte haben können: Boykotte, Reparationen, erhebliche Zollschranken...

Stringer49


Es gibt aber auch Anbieter auf der Welt, die ohne Rüstungsexporte auskommen und im Ranking der Volkswirtschaften vor Deutschland liegen.
Aber gut, wir hatten unser Hiroshima noch nicht, wahrscheinlich muß erst etwas überzeugendes passieren, bevor unsere weißkragenkriminellen Kriegsprofiteure ihren politischen Rückhalt verlieren.

Dazu ein Zitat einer Presseerklärung der Europäischen Linken:

Auch Deutschland rüstet weiter auf: 2015 haben sich die Rüstungsexporteinzelgenehmigungen von 3,9 Milliarden Euro im Jahr 2014 auf 7,5 Milliarden Euro nahezu verdoppelt. Die Ausfuhrgenehmigungen beliefen sich 2015 auf ein Rekordhoch von fast 12,5 Mrd. Euro. Obwohl Sigmar Gabriel sein Amt als Wirtschaftsminister ja mit dem Versprechen angetreten hatte, die Rüstungsexporte deutlich einzuschränken. Wir sollten uns ein Beispiel an Japan nehmen: Japan hat 40 Jahre lang kein einziges Rüstungsgut in die Welt exportiert."
(Aus http://www.dielinke-europa.eu/article/10...ffen-boomt.html)

Ob die abgenommenen Marktanteile bei einer konzertierten Aktion aller progressiven und globalkalkulierenden Kräfte so ein dramatischer Verlust wären, ist noch nicht bewiesen, da das weder von der Marktkapitalisierung von Dax- Firmen noch von der Anzahl der Deutschen in der Forbesliste abhängt, das sind nicht die bestimmenden Daten einer makroökonomischen Bilanz und der Exportweltmeistertitel ist nur ein Schokoriegel der zwar dick aber nicht lange satt macht.
Die Profite dieser fetten Jahre haben in Südeuropa zu Sanierungsfällen geführt, die einfach nur der Horror sind und uns allen auf die Füße fallen.
Die Füße der Profiteure sind dabei längst über alle Berge getippelt und warten in irgendeinem Gebüsch auf die steuerfinanzierte Reparatur dieses abgestürzten Jumbos.
Es geht ja nicht um die Abschaffung der Arbeitsteilung, wir brauchen aber funktionierende Handelsregeln ohne viel Bürokratismus aber mit überzeugenden Ahndungsmöglichkeiten bei Verstößen, ist das denn wirklich zu viel verlangt ?
Jahr für Jahr nach meiner Entlassung aus der DDR habe ich mit meinen Steuern Kriege finanziert, da waren mir Honeckers verschossenen Patronen bei der Rotwildjagd tausendmal lieber.
Ja, ich war mal Bürger eines demokratischen Staates, es ist aber schon etwas her...



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#179

RE: War die DDR nun eine Demokratie ? Ja oder nein ?

in DDR Staat und Regime 26.02.2016 19:18
von Stringer49 | 700 Beiträge

Zitat von Hackel39 im Beitrag #178
Zitat von Stringer49 im Beitrag #177
[quote=Hackel39|p525711]
[...]

Guten Tag,

mir scheint, dass in dieser Konstellation die ausländischen Marktteilnehmer (sie werden nicht automatisch in ihren Ländern ebenfalls die linken Parteien in der Regierung haben) gewiss fiskalische Strafmassnahmen gegen den Verkäufer Deutschland exekutieren lassen. Die deutsche Wirtschaft ist eine Exportwirtschaft. Es gibt viele Anbieter auf der Welt, welche - ohne Skrupel / ohne ethische Vorbehalte - die deutschen Marktanteile abnehmen wollen.


Es gibt Methoden, welche oft sehr gerecht erscheinen (wohl auch sind), aber perverse Effekte haben können: Boykotte, Reparationen, erhebliche Zollschranken...

Stringer49


Es gibt aber auch Anbieter auf der Welt, die ohne Rüstungsexporte auskommen und im Ranking der Volkswirtschaften vor Deutschland liegen.
Aber gut, wir hatten unser Hiroshima noch nicht, wahrscheinlich muß erst etwas überzeugendes passieren, bevor unsere weißkragenkriminellen Kriegsprofiteure ihren politischen Rückhalt verlieren.




Gegen eine Begrenzung der Rüstungsexporte habe ich nichts einzuwenden. Im Vergleich zur D.D.R. und das Lager in Kavelsdorf wäre eine solche Entwicklung linker Politik ein sehr gewünschter Paradigmenwechsel. Wir sollten dann jedoch den Arbeitnehmern dieser Rüstungs-Industrie erklären, dass die neue Strukturation der Wirtschaft einige Monate / Jahre benötigt und sie deshalb arbeitslos sein können. Ich schreibe das mit einem grimmigen Blick, denn die wieder starke Aufrüstung lässt es kalt werden im Rücken.


Mir ging es in meinen Zeilen ausschliesslich um die Errichtung von Zoll-Mauern, welche die Linke wie auch die extreme Rechte als Medikament vorschlägt. Was aber viele nicht bedenken, ist die Komplexität unserer Welt. Es gibt deshalb sehr viele dialektische Beziehungen zwischen Vorteilen und sich auch sofort meldenden Nachteilen.

Ich befürchte, es gibt keine idealen Lösungen, nur weniger gute und ein wenig bessere Lösungen...

Stringer49


Wenn das Wort das Mittel gegen die Stille und das Getöse ist, so ist die Flut der Wörter im Stakkato seine dialektische Umkehrung.


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#180

RE: War die DDR nun eine Demokratie ? Ja oder nein ?

in DDR Staat und Regime 26.02.2016 22:09
von Cambrino | 201 Beiträge

Hallo Leute, ich habe auch von 1945 bis 1963 im östlichen Teil Deutschlands gelebt und kenne die Verhältnisse nur aus dieser Zeit. Und von Besuchsreisen ab 1974. Wie könnte die DDR eine Demokratie gewesen sein, wenn dieses Land nicht von demokratischen Parteien sondern nur von einer sozialistischen Einheitspartei regiert wurde. Die Menschen dort wollten Demokratie erleben und wollten Reisefreiheit usw. Warum sind so viele Menschen aus dieser " Demokratie " geflüchtet und wo hin sind Sie geflüchtet ? (in die BRD). Diese angebliche "Demokratie" mußte doch zu militärischen Mitteln greifen, damit nicht noch weitere zig tausende oder Millionen diese angebliche "Demokratie" verlassen. Aber viele Menschen fanden einen anderen Weg aus der DDR-Demokratie über Warschau, über Prag und über Ungarn. Und dann war das Ende der DDR-Demokratie auch schon vor programmiert. Woran lag es , das die BRD so eine Anziehungskraft hatte ? Und warum hat die BRD immer noch so eine Anziehungskraft, daß ein großer Teil der jetzigen Flüchtlingen die aus vielen Ländern kommen, nach Deutschland wollen ?.
Deutschland hat eine große Anziehungskraft für Flüchtlinge immer gehabt und hat es auch Heute noch.

Gruß CAMBRINO


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