#1

Subventionen und deren Folgen in der DDR

in DDR Zeiten 16.02.2016 13:59
von Fritze | 3.474 Beiträge

Es gab ja etliche Subventionierte geschichten in der DDR ,so auch die Aufkäufe von Haus -und Nutztieren und Gartenprodukte !
Allerdings kam es hier in diesem Zusammen hange auch zu sehr negativen Begleiterscheinungen !
So wurden billige Lebensmittel z.B. Buttermilch (0,5l 10 PF) Brot als Viehfutter eingesetzt .
Das nahm in einigen Verkaufsstellen sogar Aussmasse an ,daß extra zu viel Brot bestellt wurde ,um es am nächsten Tag zum halben Preis (auch als Viehfutter) zu verkaufen.
In Verkaufsstellen soll es auch vorgekommen sein, daß der Aufkäufer und der Anlieferer einen Deal machten . Nach dem offiziellen Aufkauf ,kauften sie ihre angelieferten Waren und Gartenprodukte wieder , zum subventionierten Preis .

Ich habe schon als Kind Obst und Gemüse an unseren Dorfladen abgegeben ,aber es wäre mir nie in den Sinn gekommen , sie wieder zu kaufen !
Später als Jungerwachsener brachte ich Bohnen , Knoblauch und Zwiebeln in eine Kaufhalle (Konsum) ,da gab es einen vernünftigen Preis .
Genau an die Aufkaufpreise kann ich mich nicht erinnern ,aber im Laden kostete es dann min. ein Drittel weniger ,als wie ich bekam .

Fritze


"Das kann doch überhaupt nur jemand nicht wissen ,der entweder vollkommen ahnungslos ist ,oder ,oder jemand der also bösartig ist !"

"If you get up and walk away, leave the past behind, go ahead and take a ride ,no telling what you find ! "
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#2

RE: Subventionen und deren Folgen in der DDR

in DDR Zeiten 16.02.2016 14:22
von Alfred | 6.861 Beiträge

Fritze,

bist eben eine ehrliche Person gewesen.

Aber es gab eben nicht wenige in OST und WEST die nutzten die verschiedensten Subventionen und haben durch kriminelle Geschäfte Geld gemacht, wo man nur staunen konnte.


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#3

RE: Subventionen und deren Folgen in der DDR

in DDR Zeiten 16.02.2016 15:14
von Gelöschtes Mitglied
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Fritze, danke für das Thema, ich war allerdings nicht so ein Guter, da gab es in Glöwen quer durch alle Dienstgradgruppen so Einge.
In der Dr.hc. Kurt Fischer Siedlung, die nannte sich damals so, heute wieder "Waldsiedlung" gab es Geflügel- und Kaninchenzüchter.
Futtermittel, wie schon beschrieben Brot, der Renner Haferflocken und manchmal nach einer Tour mit dem 311'er mußten ein paar Zentner Rüben
ausgeladen werden, die standen da so sinnlos auf dem Feld herum. Mais und Kartoffeln hat man ständig "gefünden"
Ankauf und Wiedereinkauf war da schon etwas organisiert. Zuerst in der Kaufhalle ein Getier bestellt, danach zur Aufkaufstelle der BHG, das
Lebendtier verkauft und am Folgetag in der Kaufhalle die Bestellung abgeholt.
So hat sich das gelohnt Ankaufspreis höher als Einkaufspreis und keinen Streß aus Lebendvieh ein Küchenfertiges stück zu machen.
Gerd


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#4

RE: Subventionen und deren Folgen in der DDR

in DDR Zeiten 16.02.2016 17:11
von bürger der ddr | 3.642 Beiträge

Meine damaligen Schwiegereltern waren in der DDR "Großbauern", mit mehreren Schweinen und Rindern privat. Was denkt Ihr was da an Brot geholt wurde und verfüttert, was da so alles von der LPG "abfiel".....
Frische Milch wurde privat verkauft, hausschlachtung und Fleischverkauf brachten ein weiteres ein....

Aber das gleiche gilt auch für Mieten, Förderung von Kinderreichen und, und.



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#5

RE: Subventionen und deren Folgen in der DDR

in DDR Zeiten 16.02.2016 17:18
von furry | 3.581 Beiträge

Zitat von bürger der ddr im Beitrag #4
Meine damaligen Schwiegereltern waren in der DDR "Großbauern", mit mehreren Schweinen und Rindern privat. Was denkt Ihr was da an Brot geholt wurde und verfüttert, was da so alles von der LPG "abfiel".....



Von der LPG gab es regulär für jedes Genossenschaftsmitglied den Ertrag von 0,25 ha (= 1 Morgen) in Naturalien oder Geld.


"Es gibt nur zwei Männer, denen ich vertraue: Der eine bin ich - der andere nicht Sie ... !" (Cameron Poe)
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#6

RE: Subventionen und deren Folgen in der DDR

in DDR Zeiten 16.02.2016 17:40
von damals wars | 12.215 Beiträge

Zitat von bürger der ddr im Beitrag #4
Meine damaligen Schwiegereltern waren in der DDR "Großbauern", mit mehreren Schweinen und Rindern privat. Was denkt Ihr was da an Brot geholt wurde und verfüttert, was da so alles von der LPG "abfiel".....
Frische Milch wurde privat verkauft, hausschlachtung und Fleischverkauf brachten ein weiteres ein....

Aber das gleiche gilt auch für Mieten, Förderung von Kinderreichen und, und.


Wo wurde denn das Brot geholt, in unserer Kaufhalle wurden nur handelsübliche Mengen abgegeben.
Fuhren die beim Bäcker ihrer Wahl von hinten heran?


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
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#7

RE: Subventionen und deren Folgen in der DDR

in DDR Zeiten 16.02.2016 17:44
von bürger der ddr | 3.642 Beiträge

Zitat von damals wars im Beitrag #6
Zitat von bürger der ddr im Beitrag #4
Meine damaligen Schwiegereltern waren in der DDR "Großbauern", mit mehreren Schweinen und Rindern privat. Was denkt Ihr was da an Brot geholt wurde und verfüttert, was da so alles von der LPG "abfiel".....
Frische Milch wurde privat verkauft, hausschlachtung und Fleischverkauf brachten ein weiteres ein....

Aber das gleiche gilt auch für Mieten, Förderung von Kinderreichen und, und.


Wo wurde denn das Brot geholt, in unserer Kaufhalle wurden nur handelsübliche Mengen abgegeben.
Fuhren die beim Bäcker ihrer Wahl von hinten heran?


Auf dem Land gingen die Uhren anders, da hat ja die Verkäuferin vom VEB Backwaren selber dann privat Milch gekauft....



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#8

RE: Subventionen und deren Folgen in der DDR

in DDR Zeiten 16.02.2016 17:46
von bürger der ddr | 3.642 Beiträge

Zitat von furry im Beitrag #5
Zitat von bürger der ddr im Beitrag #4
Meine damaligen Schwiegereltern waren in der DDR "Großbauern", mit mehreren Schweinen und Rindern privat. Was denkt Ihr was da an Brot geholt wurde und verfüttert, was da so alles von der LPG "abfiel".....



Von der LPG gab es regulär für jedes Genossenschaftsmitglied den Ertrag von 0,25 ha (= 1 Morgen) in Naturalien oder Geld.


Ich weiß nur das viel "halb legal" über die Bühne ging, wenn einer noch in dem Dorf die Hausschlachtungen macht und fast jeder hatte privat noch Nutztiere, was glaubst Du was alles möglich war.



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#9

RE: Subventionen und deren Folgen in der DDR

in DDR Zeiten 16.02.2016 17:48
von Moskwitschka | 2.533 Beiträge

Zitat von furry im Beitrag #5

Von der LPG gab es regulär für jedes Genossenschaftsmitglied den Ertrag von 0,25 ha (= 1 Morgen) in Naturalien oder Geld.


Und wieviel war das in der Regel? Erzähl doch mal @furry wie das so im Alltag einer LPG in den 80-ern war.

LG von der Moskwitschka


„Nichts ist schwieriger und nichts erfordert mehr Charakter, als sich im offenen Gegensatz zu seiner Zeit zu befinden und laut zu sagen: Nein!“

Kurt Tucholsky

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zuletzt bearbeitet 16.02.2016 17:51 | nach oben springen

#10

RE: Subventionen und deren Folgen in der DDR

in DDR Zeiten 16.02.2016 17:55
von furry | 3.581 Beiträge

Zitat von Moskwitschka im Beitrag #9
Zitat von furry im Beitrag #5

Von der LPG gab es regulär für jedes Genossenschaftsmitglied den Ertrag von 0,25 ha (= 1 Morgen) in Naturalien oder Geld.


Und wieviel war das in der Regel? Erzähl doch mal @furry wie das so im Alltag einer LPG in den 80-ern so war.

LG von der Moskwitschka


An irgendeiner Stelle habe ich darüber schon einmal geschrieben. Aber es scheint einen Experten im Forum zu geben, der über alles ganz genau Bescheid weiß. Dem möchte ich nicht die Show stehlen.

Übrigens, neben Brot aus dem Handel waren Graupen auch noch ein günstiges Futter. Die gab es auch in 25 kg Gebinde. Graupen = gebrochene Gerste ist übrigens ein noch besseres Futtergetreide als Weizen.


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#11

RE: Subventionen und deren Folgen in der DDR

in DDR Zeiten 16.02.2016 18:14
von schulzi | 1.765 Beiträge

Zitat von damals wars im Beitrag #6
Zitat von bürger der ddr im Beitrag #4
Meine damaligen Schwiegereltern waren in der DDR "Großbauern", mit mehreren Schweinen und Rindern privat. Was denkt Ihr was da an Brot geholt wurde und verfüttert, was da so alles von der LPG "abfiel".....
Frische Milch wurde privat verkauft, hausschlachtung und Fleischverkauf brachten ein weiteres ein....

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Wo wurde denn das Brot geholt, in unserer Kaufhalle wurden nur handelsübliche Mengen abgegeben.
Fuhren die beim Bäcker ihrer Wahl von hinten heran?

Mei Onkel in Unterbreizbach holte sich immer das altbackne Brot für seine Karnickel aus dem Landwarenhaus kostete nichts und die Karnickel wurden billig groß


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#12

RE: Subventionen und deren Folgen in der DDR

in DDR Zeiten 16.02.2016 18:21
von Pit 59 | 10.164 Beiträge

Ich habs täglich gesehen wie die vom Dorf Abends vorm Bäckerladen Säckeweise Brot und Brötchen eingeladen haben.


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#13

RE: Subventionen und deren Folgen in der DDR

in DDR Zeiten 16.02.2016 19:03
von furry | 3.581 Beiträge

Nun muss ich wohl doch in die Bütt.
Ich nenne mal ein paar Zahlen, mit denen man so ein wenig hin und her rechnen kann.
In der DDR lag der Getreideertrag in den 80ern je ha bei etwas über 45 dt/ha, wobei das Ertragsniveau zwischen den Regionen aber auch den Betrieben sehr unterschiedlich war. Somit konnte ein Genossenschaftsbauer etwa 12 dt Getreide als Naturalien bekommen. Für ein Mastschwein braucht man je kg Zuwachs etwa 3 kg Futter. Da in der DDR privat bis über 150 kg Lebendgewicht gefüttert wurde, sollte man 3,5 kg veranschlagen, was ca. 430 kg Futter ausmacht. Es ist so, je schwerer man mästet, um so höher ist der Futteraufwand. Für eine dt Schlachtschwein am Haken (125 kg lebend) gab es etwa 750 Mark. Wollte man sich den Ertrag dieser 0,25 ha auszahlen lassen, bekäme man zum damaligen Preis etwa 65 Mark je dt Getreide.
Soweit die offizielle Wertung.


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Moskwitschka hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 16.02.2016 19:05 | nach oben springen

#14

RE: Subventionen und deren Folgen in der DDR

in DDR Zeiten 16.02.2016 19:51
von damals wars | 12.215 Beiträge

Zitat von Alfred im Beitrag #2
Fritze,

bist eben eine ehrliche Person gewesen.

Aber es gab eben nicht wenige in OST und WEST die nutzten die verschiedensten Subventionen und haben durch kriminelle Geschäfte Geld gemacht, wo man nur staunen konnte.

http://www.ardmediathek.de/tv/Reportage-...&bcastId=799280


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#15

RE: Subventionen und deren Folgen in der DDR

in DDR Zeiten 16.02.2016 20:17
von der 39. | 522 Beiträge

Ich habe auch gewusst, wie die Diskrepanz zwischen Aufkauf- und Verkaufspreis schamlos ausgenutzt wurde.Warum gab es überhaupt diesen Unterschied? Die Bevölkerung konnte nicht vollkommen versorgt weren mit z.B. Obst und Gemüse. Also wurde den Kleingärtnern etwas geboten, damit etwas in die Regale kam. Leider hat das niemand ernsthaft kontrolliert, obwohl es jeder wusste.
Mit den Industriegütern war es ähnlich. Um die "Hauptstädter" zufrieden zu stellen, waren wir gezwungen, für eine Waschmaschine, Scheuder, Fernseher ua. nach Berlin zufahren.
Auch Material und Erzeugnisse der Industrie wurde wegorganisiert. Es gab da den Witz: Wenn man sich vor ein Eigenheim stellt und laut ruft: VEB raustreten" bliebt nichts mehr von dem schönen Häuschen über.
Ich hatte beachtliche Schwierigkeiten diese Mangelwirtschaft immer zu ertragen und mit meiner Überzeugung in Einklang zu bringen. Das war der kalte Krieg. Was irgendwie die DDR in Schwierigkeiten bringen konnte, wurde auf die Embargoliste gesetzt. Erinnere mich an die Wartburgproduktion, schließlich waren PKW ja ein allergischer Punkt bei den Menschen. Also kamen Tiefziehbleche für die Wartburgdächer auf die Liste. Schließlich hat Scheden ausgeholfen. Steinkohle wurde dringend gebraucht und unser sozialistischer polnischer Nachbar hat Steinkohle geliefert, aber nur gegen Wartburgs.
Ich war aktiver Sportschütze, ua. DDR-Meister und Dynamomeister. Beim großkalibrigen Schießen benutzten wir Trommelrevolver Schmidt&Wesson. Die Patronen mussten wir über Polen beziehen, gegen Wartburgs oder Dollars.
Die DDR hatte es verflucht schwer, die eigene Bevölkerung hat eben gesehen wo sie bleibt. Ist das typisch DDR oder vielleicht immer so und egal wo?
Der 39.


Damals87, Fritze, bürger der ddr, Heckenhaus und DoreHolm haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#16

RE: Subventionen und deren Folgen in der DDR

in DDR Zeiten 16.02.2016 20:32
von der alte Grenzgänger | 1.010 Beiträge

Zitat von der 39. im Beitrag #15
....Ist das typisch DDR oder vielleicht immer so und egal wo?
Der 39.


Erstens:nein- zweitens: ja..
(immer, wenn "der Mensch" regulierend in irgendwelche Prozesse eingreift- geht es nach hinten los... diese Gattung ist leider nicht in der Lage, mehr als zwei Sachen im Zusammenhang zu werten)

Siggi
(schönes Thema- und noch gar keine vehementen Proteste ..


"Man rühmt und man schmäht die meisten Dinge, weil es Mode ist, sie zu rühmen oder sie zu schmähen"
La Rochefoucauld (1613 - 1680)
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#17

RE: Subventionen und deren Folgen in der DDR

in DDR Zeiten 17.02.2016 16:47
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat @damals wars

Wo wurde denn das Brot geholt, in unserer Kaufhalle wurden nur handelsübliche Mengen abgegeben.
Fuhren die beim Bäcker ihrer Wahl von hinten heran?[/quote]

Hubert, Du bist lustig. Hanndelsübliche Mengen während der Öffnungszeiten das ist sicher richtg.
Und nach Ladenschluß? Da ging es tatsächlich von hinten ran, an die Laderampe der Kaufhalle.
Gerd


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#18

RE: Subventionen und deren Folgen in der DDR

in DDR Zeiten 17.02.2016 16:57
von Hanum83 | 4.806 Beiträge

Wir haben das Futter für unsere Tiere selber angebaut, frag mich auch wo man so viel Brot herbekommen sollte.
Mit abgeben und zurückkaufen konnte aber schon Schindluder getrieben werden.


"Deitsch on frei wolln mer sei, on do bleibn mer aah derbei"
(Anton Günther)
damals wars hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#19

RE: Subventionen und deren Folgen in der DDR

in DDR Zeiten 17.02.2016 17:18
von Moskwitschka | 2.533 Beiträge

Was es nicht alles gab in der DDR. Das Brot, das es zum Feierabend in der Kaufhalle nicht mehr gab, wurde über die Laderampe an die Bauern geliefert.

Ich kann mich nur an die Specki - Tonne erinnern, die ein Bauer aus dem Berliner Norden bei uns aufgstellt hat und regelmäßig geleert hat. Erst seit heute weiß ich, dass das auch organisiert ablaufen sein soll - wie z.B. in Karl - Marx - Stadt



https://www.flickr.com/photos/temp/3250622578

Moskwitschka


„Nichts ist schwieriger und nichts erfordert mehr Charakter, als sich im offenen Gegensatz zu seiner Zeit zu befinden und laut zu sagen: Nein!“

Kurt Tucholsky

zuletzt bearbeitet 17.02.2016 17:20 | nach oben springen

#20

RE: Subventionen und deren Folgen in der DDR

in DDR Zeiten 17.02.2016 17:30
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Moskwitschka im Beitrag #19
Was es nicht alles gab in der DDR. Das Brot, das es zum Feierabend in der Kaufhalle nicht mehr gab, wurde über die Laderampe an die Bauern geliefert.

Ich kann mich nur an die Specki - Tonne erinnern, die ein Bauer aus dem Berliner Norden bei uns aufgstellt hat und regelmäßig geleert hat. Erst seit heute weiß ich, dass das auch organisiert ablaufen sein soll - wie z.B. in Karl - Marx - Stadt



https://www.flickr.com/photos/temp/3250622578

Moskwitschka


Der war wieder "Spitze"
Gerd


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