#21

RE: nach der Entlassung

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 16.02.2016 21:45
von Oss`n | 2.779 Beiträge

Mich würde interessieren, nach welchen Kriterien gesucht wurde.
Verbundenheit zum Staat - klar !
Aber Unterschiede zwischen MfS, Zoll,Justiz ,Kripo etc, etc

Oss`n


Spucke nie in einen Brunnen - es könnte sein, du mußt mal daraus trinken !
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#22

RE: nach der Entlassung

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 16.02.2016 21:55
von furry | 3.581 Beiträge

Als Wehrersatzdienstleistender bei der BePo wurde ich kurz vor der Entlassung zur BdVP (Bezirksbehörde der VP) in Erfurt beordert und sollte mich dort bei einem Major F....der Kripo melden. Dieser Major wollte mich nun für die Kripo werben. Fast hätte ich eingeschlagen, aber ein vorangehendes Praktikum als Streifenpolizist war nicht so mein Ding.
Was oder wer mich für die Kripo befähigt hielt, ich weiß es nicht.


"Es gibt nur zwei Männer, denen ich vertraue: Der eine bin ich - der andere nicht Sie ... !" (Cameron Poe)
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#23

RE: nach der Entlassung

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 16.02.2016 22:02
von Ebro | 587 Beiträge

@Ossn, es gab sicher unterschiedliche Kaderrichtlinien der verschiedenen Organe.



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#24

RE: nach der Entlassung

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 16.02.2016 22:05
von der 39. | 522 Beiträge

Als sich meine Entlassung ankündigte ( Beförderungssperre, Strafversetzung, Disziplinarstrafe, schließlich noch Ehescheidung, war ich ziemlich trübe gestimmt. Erst ein Freund von mir, einst der Kompaniechef von der Nachbarkompanie, dann in der Kaderabt der Division, wusste etwas vom Studium für Offiziere. er hat das hingefummelt, dass wir beide zum Studium gehen konnten. War mit Abstand die beste Lösung für mich, ein guter Freund ist schon viel wert.
Der 39.


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#25

RE: nach der Entlassung

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 16.02.2016 23:03
von StabsfeldKoenig | 2.656 Beiträge

In welchem Umfang hat das MfS (speziell für PKE) Mitarbeiter der Zollverwaltung abgeworben bzw. als Zöllner legendierte Mitarbeiter?



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#26

RE: nach der Entlassung

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 17.02.2016 05:11
von damals wars | 12.218 Beiträge

Nach der Entlassung rannten sie einen die Bude ein.
Da ich jedoch sofort zum Studium wechselte, bekam die Herren nur meine Mutter zu Gesicht. Für die Polizei kam der ABV, ob unser @ABV auch Nachwuchs werben musste?
Auch kam die Feuerwehr, ja, es hätten einem alle Wege offen gestanden.


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
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#27

RE: nach der Entlassung

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 17.02.2016 16:15
von Freienhagener | 3.879 Beiträge

Zitat von der 39. im Beitrag #24
Als sich meine Entlassung ankündigte ( Beförderungssperre, Strafversetzung, Disziplinarstrafe, schließlich noch Ehescheidung, war ich ziemlich trübe gestimmt. Erst ein Freund von mir, einst der Kompaniechef von der Nachbarkompanie, dann in der Kaderabt der Division, wusste etwas vom Studium für Offiziere. er hat das hingefummelt, dass wir beide zum Studium gehen konnten. War mit Abstand die beste Lösung für mich, ein guter Freund ist schon viel wert.
Der 39.


Das trotz Sperre und Strafe?
Das wäre ja das Gegenteil vom "Sieben" gewesen.


Disziplin ist die Fähigkeit, dümmer zu erscheinen als der Chef. (Hanns Schwarz)
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#28

RE: nach der Entlassung

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 17.02.2016 16:32
von RudiEK89 | 1.951 Beiträge

Es gab nichts, was es nicht gab. Beachte mal den Zeitraum, von dem @der 39. erzählt.
Das wäre in der jüngsten Geschichte, kurz vor der Wende, nicht möglich gewesen.


März 1986 - Herbst 1986 Uffz. Schule Perleberg, GAR5. Glöwen
Herbst 1986 - Februar 1989 GR Heiligenstadt I. GB Klettenberg, 3. GK Silkerode
Freienhagener, vs1400 und der 39. haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#29

RE: nach der Entlassung

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 17.02.2016 17:34
von der 39. | 522 Beiträge

Zitat von RudiEK89 im Beitrag #28
Es gab nichts, was es nicht gab. Beachte mal den Zeitraum, von dem @der 39. erzählt.
Das wäre in der jüngsten Geschichte, kurz vor der Wende, nicht möglich gewesen.

Nun doch noch ein Wort mehr dazu.
Emil R. hat sich und mich auf die Liste der Offiziere, die zum Studium gehen sollen, gesetzt. Der Div.-Kdr. Oberst Quensell hat mich sofort durchgestrichen und Emil kommen lassen und angeordnet: Der nicht! Bin aber doch zum Studium gegangen. Emil hat trotz wiederholter Fragen, wie er das gemacht hat, immer nur geschwiegen. Einmal sagte er so beiläufig, es kann ja mal was hinter den Rollschrank rutschen. Wie schon gesagt, ohne gute Freunde ist alles Sch...
Der 39.


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#30

RE: nach der Entlassung

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 17.02.2016 18:23
von DoreHolm | 7.714 Beiträge

Gegen Ende der Fahnenzeit Mai 68) hatte ich eine gewisse Krise in meinem Berufsdasein ( Chemiefacharbeiter). Ich wollte mich irgendwie verändern, deshalb war ich offen für derlei o.g. Angebote. Bei Zoll hatte ich mich selbst mal erkundigt, aber es kam kein Gespräch zustande, die Polizei stand mal vor der Tür aber auch nichts genaueres (vielleicht wurden sie von der 3. Institution zurückgepfiffen). Jedenfalls standen einmal zwei Herren in Zvil vor der Tür. Ich bat sie herein und es kam zum Gespräch. Sie hätten mich gern zum MfS geworben. Ich war offen, hatte aber gleich gesagt, daß Leute aushorchen nicht mein Ding ist. "Ooch, ne, da hätten wir gar nicht genug Leute dafür, das brauch ich nicht". Insgeheim machte ich mir Hoffnungen, daß ich wegen meines Berufes vielleicht in einer Art kriminaltechnischem Institut Fuß fassen konnte. Ein Studium, was mir vorschwebte, kam aber nicht infrage. Nun, die Dinge nahmen seinen Lauf, ich war schon zur medizinischen Untersuchung, als plötzlich über dreißig Briefe und einige Pakete vor allem aus der BRD, der Schweiz, Österreich und sogar eines aus den USA bei mir eintrafen. Was war geschehen ? (Hatte es vor längerer zeit hier schon mal geschildert). Unsere Bekannten aus Kassel hatte ich gebeten, sich mal nach Tauschpartnern für Mineralien umzuschauen, da ich begeisterter Sammler war. Ich kann´s nur rekonstruieren. Ich hatte ihnen eine Liste der Mineralien mit Fundorten gegeben, die ich zu bieten habe. Damit haben sie sich an die VFMG (Vereinigung d.Freunde d.Mineralogie und Geologie) in Heidelberg gewandt und die veröffentlichte mein Angebot in ihrer Fachzeitschrift. Fortan ließen sich die Herren vom MfS nicht mehr blicken. Es kamen in der Folgezeit noch einige Tauschangebote. Mit denen ich nicht selbst Kontakt aufnahm, verteilte ich in unserer Kulturbund-Fachgruppe an andere Sammler. Ein Angebot war dabei, was mich schlagartig hellhörig werden ließ. Holzauge sei wachsam. Ein Studentenpaar bot mir sehr gute Mineralstufen an und sie brauchten als gegenleistung keine anderen Mineralien der DDR, sondern vor allem Erzproben, Fotos von Bergwerken, Grubenrisse(Verlauf der Stollen und Schächte) u.a. Das ist eine Falle, schoss es mir durch den Kopf. Trotzdem oder gerade deshalb ging ich mit diesem brief zur MfS-Dienststelle und übergab den brief an einen der beiden, die mich vorher kontaktierten. Kommentarlos wurde der Brief angenommen und ich habe nie wieder was davon gehört. Irgendwie hatte ich mit dem naiven Gedanken gespielt, wenn das keine Falle, sondern wirklich eine Anwerbung zur Spionage gewesen wäre und das MfS darauf einsteigt, daß ich von denen ausgesuchte Stücke und Unterlagen liefere und dafür sehr gute Mineralstufen erlange. Ach, waren das noch naive Vorstellungen. Heute bin ich heilfroh, daß mich die Zeitschriftveröffentlichung vor 20 Jahre später eingetretenen Problemen bewahrt hat. Der private Tausch mit Sammlern aus dem NSW war trotzdem außerordentlich lukrativ für mich und er ging problemlos bis 1973, als die DDR ein neues Zollgesetz erlassen hatte, was die private Ausfuhrvon Mineralien und Fossilien untersagte. Man hatte erkannt, daß damit ohne viel Aufwand ordentlich Devisen erwirtschaftet werden können. Bis auf einen Sammler aus Rhld.-Pfalz hatte ich daraufhin keine Kontakte mehr zu ihnen. Nach der Wende tauchte dann mal einer dieser Sammler auf, der allerdings dachte, er könnte mir mit Geld die besten Sachen aus der Vitrine rauskaufen. Es war spürbar verärgert, als er merkte, daß mir das Stück lieber ist als sein Geld. Einen anderen hatte ich mal auf einer Dienstreise besucht (Ruhrgebiet). Er war schon Rentner, bezog als Bergingenieur eine sehr gute Rente und wir haben uns sehr angenehm unterhalten.

Ach so, als Nachbemerkung für diejenigen, die immer von Verfolgung bei Kontaktaufnahmen in der DDR reden. Obige Ereignisse, und das war 69, als auch einen Leserbrief von mir 1987 in der westdeutschen Mineralienzeitschrift "Lapis" wirkten sich keinerlei in irgendwie gearteten Belästigungen durch Staatsorgane aus.



zuletzt bearbeitet 17.02.2016 18:27 | nach oben springen

#31

RE: nach der Entlassung

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 17.02.2016 19:05
von zweedi04 | 375 Beiträge

Zitat von Zange im Beitrag #19
@zweedi04

Schöner Bericht. Frage: Hat denn die Nachwuchsgewinnung der Zollverwaltung auch mit dem MFS zusammengearbeitet?



Hallo @Zange ,

wir von der Werbegruppe haben nicht direkt mit dem MfS zusammengearbeitet. Obwohl stimmt nicht ganz, wenn wir eine Namensliste mit geeigneten Kandidaten für den Erstkotakt von der Kompanieführung erhalten haben, mussten wir diese beim Verbindungsoffizier der Abt. 2000 der zuständig für diese Einheit war vorlegen und absegnen. Erst danach durften wir die Gespräche führen.

Die Zusammenarbeit mit dem MfS erfolgte durch die Kaderabteilung (Personalabteilung) der Zollverwaltung. Nach der Wende haben wir erfahren, dass ein Mitarbeiter der Kaderabteilung ein Offz. im besonderen Einsatz, also hauptamtlicher Mitarbeiter des MfS, war. Dieser wurde aber nicht mit in die Bundeszollverwaltung übernommen.
Ich hoffe ich konnte bisschen helfen.

Gruß Harald

Zitat von Oss`n im Beitrag #21
Mich würde interessieren, nach welchen Kriterien gesucht wurde.
Verbundenheit zum Staat - klar !
Aber Unterschiede zwischen MfS, Zoll,Justiz ,Kripo etc, etc

Oss`n



@Oss`n

Kriterien bei der Zollverwaltung waren:
- keine bekannte Verwandtschaft 1. und 2. Grades im NSW sowie keine Kontakte in die BRD. (Gleiches bei Ehegatten)
- abgeschlossene Schulausbildung der 10. bzw. 12. Klasse
- Wenn kein Abitur vorhanden war, dann Abgeschlossene Berufsausbildung.
- keine Vorstrafen und keine Negativvermerke bei der Polizei.
- einigermaßen sportlich. (kein größeres Übergewicht)

Wenn das alles positiv war, war die Person für ein Erstkontakt geeignet.


Lebenskunst ist - "Im Alltäglichen das Wunderbare zu sehen"
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#32

RE: nach der Entlassung

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 17.02.2016 23:09
von Hanum83 | 4.813 Beiträge

Also wenn ich hier die Werbeaktivitäten des DDR-Zoll vernehme, müssten die ja mehr Personal als die Ladenhorcher gehabt haben.
Mich haben sie damals auch gefragt.


"Deitsch on frei wolln mer sei, on do bleibn mer aah derbei"
(Anton Günther)
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#33

RE: nach der Entlassung

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 17.02.2016 23:13
von Freienhagener | 3.879 Beiträge

Sind auch Leute gefragt wurden, die bereits einen Studienplatz oder dergleichen hatten?

Ich kenne Leute, die von sich aus nach der Armee zur Polizei sind, weil ihnen Arbeit zu mühselig war, die Arbeitsbedingungen zu schlecht waren im Betrieb oder weil sie als Student geext wurden.

Die Entscheidung hin zu den "Organen" wurde aber auch materiell versüßt, inkl. Zusatzvergütungen, bis hin zu abstrusen Dingen, wie "Gardinengeld" beim Bezug einer eigenen Wohnung (so eine Kollegin über ihren Schwiegersohn).


Disziplin ist die Fähigkeit, dümmer zu erscheinen als der Chef. (Hanns Schwarz)
zuletzt bearbeitet 17.02.2016 23:19 | nach oben springen

#34

RE: nach der Entlassung

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 18.02.2016 05:52
von furry | 3.581 Beiträge

Zitat von Freienhagener im Beitrag #33
Sind auch Leute gefragt wurden, die bereits einen Studienplatz oder dergleichen hatten?




Ja, mich hat es getroffen. Siehe auch #22.


"Es gibt nur zwei Männer, denen ich vertraue: Der eine bin ich - der andere nicht Sie ... !" (Cameron Poe)
Freienhagener hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#35

RE: nach der Entlassung

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 18.02.2016 18:04
von Freienhagener | 3.879 Beiträge

Zitat von furry im Beitrag #34
Zitat von Freienhagener im Beitrag #33
Sind auch Leute gefragt wurden, die bereits einen Studienplatz oder dergleichen hatten?




Ja, mich hat es getroffen. Siehe auch #22.



Aber einen Studienplatz erwähnst Du nicht.
(selbstverständlich meinte ich einen anderweitigen, zivilen)

Wenn es das wirklich gegeben hat, dann bin ich durchs Raster gefallen. Ich hätte die abgewimmelt wie heutzutage die Zeugen Jehowas.
Nicht in erster Linie aus politischen Gründen. Aber nach den 18 Monaten war das Zivilleben relativ frei, besonders das Studentenleben ohne Uniform.


Disziplin ist die Fähigkeit, dümmer zu erscheinen als der Chef. (Hanns Schwarz)
zuletzt bearbeitet 18.02.2016 18:08 | nach oben springen

#36

RE: nach der Entlassung

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 18.02.2016 18:22
von furry | 3.581 Beiträge

Zitat von Freienhagener im Beitrag #35
[quote=furry|p523837]
Aber einen Studienplatz erwähnst Du nicht.
(selbstverständlich meinte ich einen anderweitigen, zivilen)

Wenn es das wirklich gegeben hat, dann bin ich durchs Raster gefallen. Ich hätte die abgewimmelt wie heutzutage die Zeugen Jehowas.
Nicht in erster Linie aus politischen Gründen. Aber nach den 18 Monaten war das Zivilleben relativ frei, besonders das Studentenleben ohne Uniform.


Da muss ich wohl die Ausgangsfrage nicht gründlich gelesen haben.
Also Studienplatz war gesichert, trotzdem Anwerbung durch die Kripo. Dienst am Bordstein in Uniform fiel für mich aus, Kriminaltechnik hätte mich interessiert. Aber das eine gab es nicht ohne das andere. Ergo, es blieb alles beim Alten.


"Es gibt nur zwei Männer, denen ich vertraue: Der eine bin ich - der andere nicht Sie ... !" (Cameron Poe)
Freienhagener hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#37

RE: nach der Entlassung

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 18.02.2016 18:48
von PF75 | 3.294 Beiträge

Zoll, VP hatten bei mir im Laufe der Zeit auch mal nachgefragt und noch 87 oder 88 hatte ich eine Anfrage vom Rat des Kreises(vieleicht wäre ich dann heute ein Beamter ),aber ich blieb bei meinem Schlosserjob.


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#38

RE: nach der Entlassung

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 18.02.2016 19:32
von P601A | 82 Beiträge

Ich hätte verlängern können und zwar als Zivilkraftfahrer im Stab GR-20
wo ich auch gedient habe.
Als Köder bot man mir eine Neubauwohnung in HBS an.
3 Jahre später wäre ich arbeitslos gewesen.


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#39

RE: nach der Entlassung

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 18.02.2016 20:19
von Ebro | 587 Beiträge

Bei mir war der Zoll auch während meinem letzten DHJ im NR-2. Habe ihnen aber erklärt, dass ich einen Studienplatz habe. (hatte ich aber schon vor den 3 Jahren NVA).
Außerdem hatte ich mich schon beim MfS beworben, hatte ich den Herren aber nicht gesagt, logo.! (ja, ich war einer der seltenen Selbstbewerber)
Zuhause kamen dann noch 2 von der Feuerwehr und wollten mir u.a 24 Stunden Dienste schmackhaft machen.



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#40

RE: nach der Entlassung

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 18.02.2016 20:30
von Gelöschtes Mitglied
avatar

Zitat von P601A im Beitrag #38
Ich hätte verlängern können und zwar als Zivilkraftfahrer im Stab GR-20
wo ich auch gedient habe.
Als Köder bot man mir eine Neubauwohnung in HBS an.
3 Jahre später wäre ich arbeitslos gewesen.



Ist das jetzt eine Vermutung? Bei der Auflösung des GAR 5 (Glöwen) im Sommer 89 wurden die Zivilfahrer erst von der NVA übernommen.
Als 90 das Licht ausging, waren sie bei der BW angestellt, und hatten gut zu tun.
Gerd


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