#81

RE: Waffenfragen

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 15.03.2016 14:49
von StabsfeldKoenig | 2.637 Beiträge

Zitat von Winch im Beitrag #78
Jeder Besitzer eigener Waffen hätte im Verein ein Stahlfach für seine Munition. Daraus kann er nach eigenem Ermessen entnehmen. Aber wenn Waffe und Munition (mit Ausnahme weniger Tage vor und nach Wettkämpfen) getrennt sind, wäre ein Amoklauf wie der in Winnenden erheblich erschwert. Und ein Sportschütze, der unbegründet große Munitionsmengen zu Hause lagert, wäre bei einer Kontrolle die Erlaubnisse los.
Es geht mir mit dem (nicht bis ins Detail ausgearbeitem Vorschlag) vor allem darum, statt der zentralen Waffenlagerung lieber eine Trennung von Waffen und Munition anzuregen.

Selten solch einen Unsinn gelesen, nochmal, Amokläufe sind "VERBOTEN". Da braucht man nichts zu erschweren.
Ich z.B. bin Wiederlader, bau meine sämtliche Muni selber zusammen und kaufe schon seit 25 Jahren keine mehr.



Es geht gerade darum, Straftaten mit legalen Waffen zu erschweren. Wenn man Waffe und Munition getrennt lagert, erreicht man das. Deshalb gibt es auch Bestimmungen über Waffenschränke (Schutz gegen gewaltsames Aufbrechen, Verschluß/Schlüsselverwahrung). Und auch als Wieder kann man größere, vorbereitete Munitionsbestände, sowie über eine bestimmte Verbrauchsmenge zum Laden am aktuellen Tag hinausgehende Pulvermenge (ca. 50-100 g) im Verein einschließen, während Waffe, leere Hülsen und Projektile zu Hause gelagert werden.
Wäre in den Fällen Winnenden und Erfurt die Munition (oder zumindestens der größere Teil davon) nicht zu Hause gewesen, wären die Folgen nicht so groß gewesen.



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#82

RE: Waffenfragen

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 15.03.2016 14:55
von Marder | 1.413 Beiträge

Hallo S51,
du versuchst einem Blindem die Farben zu erklären. Das ist hoffnungslos. Die Gefahr geht auch nicht von der Waffe aus, sondern von dem Schützen.

Ganz vorne würde ich dann noch die Frage stellen; "Wo sollen eigentlich die illegalen Waffen und Munition gelagert werden"??

Ein schärferes Waffengesetz verhindert keine Tatausführung und zwar weder mit legalen und erst recht nicht mit illegalen Waffen, sondern würde genau die legalen Waffenbesitzer behindern und drangsalieren.
Was ist wenn jemand sein Auto als Waffe benutzt?? Das hat es alles schon gegeben z.B. in den Niederlanden vor einiger Zeit. Wo waren da die Vögel, die die Autos verbieten wollten oder zumindest den privaten Autobesitz.

Das Messer der 15 Jährigen, die den Polizisten niedergestochen hat war sicherlich auch ein Küchenmesser. Ergo Küchenmesser holt man sich um 11:00 von der Polizei und Ordnungsamt und bringt es gegen 13:00 zurück.
Noch besser wäre jemand von Polizei und Ordnungsamt überwacht das Kochen in der Küche. Das hätte sogar 2 Vorteile für beide Seiten. Er/ Sie könnte mit helfen beim kochen und bekäme gratis noch eine warme Mahlzeit.
MfG Marder

Ps. Jetzt habe ich dabei erwischt, dass ich es auch mit Farben versucht habe.


Er wirft den Kopf zurück und spricht: "Wohin ich blicke, Lump und Wicht!" Doch in den Spiegel blickt er nicht.
Ein kluger Mann macht nicht alle Fehler selber. Er lässt auch anderen eine Chance.
Ein Kluger bemerkt alles - ein Dummer macht über alles eine Bemerkung.
Der Horizont vieler Menschen ist ein Kreis mit dem Radius Null - und das nennen sie ihren Standpunkt.

Wer Rechtschreibfehler findet kann sie behalten.
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#83

RE: Waffenfragen

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 15.03.2016 15:01
von StabsfeldKoenig | 2.637 Beiträge

Zitat von S51 im Beitrag #80
Zitat von StabsfeldKoenig im Beitrag #73
... hätte im Verein ein Stahlfach für seine Munition. Daraus kann er nach eigenem Ermessen entnehmen. Aber wenn Waffe und Munition (mit Ausnahme weniger Tage vor und nach Wettkämpfen) getrennt sind, wäre ein Amoklauf wie der in Winnenden erheblich erschwert. Und ein Sportschütze, der unbegründet große Munitionsmengen zu Hause lagert, wäre bei einer Kontrolle die Erlaubnisse los.
....


Sportliche Höchstleistungen lassen sich nur mit aufeinander abgestimmter Waffe und Munition erreichen. Soll heißen, man testet, so man kauft die gekaufte Munition, so man wiederlädt die gefertigte Munition und nimmt dann von der besten (und relativ gesehen günstigsten...) Munition eine möglichst große Charge. Denn nur dann sind die Bedingungen immer gleich. Eine andere Charge trifft auch wieder anders. Da geht es um zehntel Ringe und die sind dann durchaus der Unterschied zwischen Podest und ferner liefen. Es ist also nichts mit einer 50-er oder 20-er Packung. Da braucht es schon das 10 bis 100-fache.
Beim Jäger analog. Es schießt nun mal nicht jede Waffe mit jeder Munition gleichermaßen gut. Da geht es um 1 bis 4 cm auf 100 Meter und mancher Lauf "kann" mit mancher Munition "gar nicht", soll heißen er streut. Der Jäger muss für seine Waffe die beste Munition finden und weiß, das eine andere Charge selbst der gleichen Munition schon wieder anders treffen kann. Er braucht also auch eine gewisse Reserve bevor er wieder zur Kontrolle auf den Stand muss. Auf der Scheibe mag die Kugel 1 cm weiter weg vom Zentrum nur ein Loch in der Pappe sein, auf der Jagd kann dieser Zentimeter der Unterschied zwischen Jagd und Quälerei sein.
Den Amoklauf hätte das nicht verhindert, kein bisschen, weil man für Wettkampf oder Jagd nun mal die Munition dabei hat. Egal wo gelagert wird. Sobald sich der Täter die Waffe beschafft, hat er dann auch die Munition. Nur eine sichere Verwahrung zu Hause hätte ihn daran hindern können. Der Weg zu Hause/Wettkampfort aber wäre dadurch auch nicht abzusichern gewesen. Zumal ein Sportschütze auf diesem Wege gesetzlich korrekt wehrlos ist.
Solche Konstrukte passen in die Vorstellung vom Militär mit "12 Schuss für eine Übung" aber eben nicht in die Wirklichkeit des Sportschießens und der Jagd.


Wenn man aus einer Charge z.B. 5000 Schuß kauft, kann man diese erst mal im Vereinshaus lagern. Dort trainiert man auch bzw. entnimmt den Handvorrat, z.B. für das Training auf der Biathlonstrecke. Fährt man zum Wettkampf, nimmt man auch nur mit, was man braucht. Es gibt also keinen Grund, mehr als einen Handbestand zu Hause zu haben und auch das nur, wenn man auf fremden Ständen schießt. Und als Wiederlader kann man vorgefertigte Munition auch anschließend im Verein einlagern. Auch bei Jägern gibt es Möglichkeiten, über einen gewissen "Kampfsatz" (z.B. zwei gefüllte Pistolenmagazine für die Fangschußwaffe, je 10x Büchse/Flintenlauf-Patrone), den man z.B. für die Suche nach Unfallwild spontan braucht, eine von der Waffe örtlich getrennte Lagerung zu organisieren.



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#84

RE: Waffenfragen

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 15.03.2016 15:04
von S51 | 3.733 Beiträge

Der Täter hat dort in Winnenden gerade mal ca. zwei Magazine Munition verbrauchen können. Weniger als eine Packung... Egal, was er dabei hatte, es war damit zu Ende auch für ihn. Die absolute Mehrzahl aller Taten mit Waffen sind nach einem Schuß schon Geschichte. Daran wird deutlich, das "der größere Teil" absolut irrelevant für Taten ist. Keinerlei Auswirkungen hätte außer das damit Freiheiten eingeschränkt würden.
Eine Waffe für eine Straftat zu benutzen ist immer illegal, immer. Straftat sagt ja schon, das es keine legale Sache ist. Die Vermutung, das man also einen Täter an einer Tat hindern könnte indem man Verbote erläßt, ist leider etwas für Träumer oder Paragraphengläubige. Die dann in aller Regel enttäuscht werden.
Das der Täter an die Waffe kam, war sehr wahrscheinlich eine Fehlleistung des Waffenbesitzer. Diese Fehlleistung war ein Gesetzesverstoß. Begünstigt durch den Glauben an die Integrität seines Nachwuchses. Wollte man diese Möglichkeit ausschließen, dann landet man letzten Endes bei Einzelhaft für alle Menschen ab Geburt. Jeder Mensch wäre nach dieser Logik dann eine Gefahr. Die, die für solch absolute Sicherheit eintreten natürlich auch. Denn man kann nie ausschließen, das sich nicht doch mal einer nicht benehmen kann. Einen Moment der Möglichkeit Gewalt auszuüben ausnutzt. Oder anders, man landet bei der Aufgabe jeder persönlichen Freiheit. Und wird doch keine Sicherheit haben denn es muss ja Leute oder Technik geben, die uns im Gefängnis beaufsichtigen und die versagen können...


GK Nord, GR 20, 7. GK
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zuletzt bearbeitet 15.03.2016 15:07 | nach oben springen

#85

RE: Waffenfragen

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 15.03.2016 15:08
von StabsfeldKoenig | 2.637 Beiträge

Zitat von Marder im Beitrag #82
Hallo S51,
du versuchst einem Blindem die Farben zu erklären. Das ist hoffnungslos. Die Gefahr geht auch nicht von der Waffe aus, sondern von dem Schützen.

Ganz vorne würde ich dann noch die Frage stellen; "Wo sollen eigentlich die illegalen Waffen und Munition gelagert werden"??

Ein schärferes Waffengesetz verhindert keine Tatausführung und zwar weder mit legalen und erst recht nicht mit illegalen Waffen, sondern würde genau die legalen Waffenbesitzer behindern und drangsalieren.
Was ist wenn jemand sein Auto als Waffe benutzt?? Das hat es alles schon gegeben z.B. in den Niederlanden vor einiger Zeit. Wo waren da die Vögel, die die Autos verbieten wollten oder zumindest den privaten Autobesitz.

Das Messer der 15 Jährigen, die den Polizisten niedergestochen hat war sicherlich auch ein Küchenmesser. Ergo Küchenmesser holt man sich um 11:00 von der Polizei und Ordnungsamt und bringt es gegen 13:00 zurück.
Noch besser wäre jemand von Polizei und Ordnungsamt überwacht das Kochen in der Küche. Das hätte sogar 2 Vorteile für beide Seiten. Er/ Sie könnte mit helfen beim kochen und bekäme gratis noch eine warme Mahlzeit.
MfG Marder

Ps. Jetzt habe ich dabei erwischt, dass ich es auch mit Farben versucht habe.



Man wird nie alles verhindern können. Gegen illegale Waffen sollte man so streng vorgehen, wie in der DDR. Oder der Staat sollte die private Bewaffnung in kontrollierter Weise legalisieren. Aber mir kann niemand sagen, daß jemand, ganz gleich aus welchem Grund, mehr als 100 Schuß Munition in einer Wohnung lagern muß.



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#86

RE: Waffenfragen

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 15.03.2016 15:23
von Marder | 1.413 Beiträge

Nein,
aber die von Dir erlaubten ca 30- 40 Schuss für einen Jäger als "Kampfsatz" reichen für wieviel Tote???
Also was soll der Quatsch.
Die Mun lagert auch nicht im Stubenschrank sondern in einem extra Tresor getrennt von der Waffe selbst.
Ich stelle mir bei großen Vereinen es spannend vor wenn dort mal so 100 000 Schuss und mehr verwahrt werden. Zumal diese Vereinsheime meißt nicht bewohnt werden und damit leichter zu berauben sind.
Zumindest die Beute könnte große Anreize dafür bieten.
Wenn jemand ewas Strafbares begehen will, wirst Du ihn auch mit Regeln nicht davon abhalten, da er ja gar nicht vorhat sich an geltendes Recht zu halten.
Warum sollte ich mir nicht auch illegale Mun besorgen und die legale liegt schön im Vereinsheim.
Praktisch müsste es ja schon so aussehen, dass dann auch meine Bestellungen kontrolliert werden müssten oder darf ich dann auch keine Mun mehr bestellen???.
MfG Marder
Ps. Schon wieder Farben erklärt. Wollte ich doch gar nicht.


Er wirft den Kopf zurück und spricht: "Wohin ich blicke, Lump und Wicht!" Doch in den Spiegel blickt er nicht.
Ein kluger Mann macht nicht alle Fehler selber. Er lässt auch anderen eine Chance.
Ein Kluger bemerkt alles - ein Dummer macht über alles eine Bemerkung.
Der Horizont vieler Menschen ist ein Kreis mit dem Radius Null - und das nennen sie ihren Standpunkt.

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zuletzt bearbeitet 15.03.2016 15:33 | nach oben springen

#87

RE: Waffenfragen

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 15.03.2016 15:53
von StabsfeldKoenig | 2.637 Beiträge

Zitat von Marder im Beitrag #86
Nein,
aber die von Dir erlaubten ca 30- 40 Schuss für einen Jäger als "Kampfsatz" reichen für wieviel Tote???
Also was soll der Quatsch.
Die Mun lagert auch nicht im Stubenschrank sondern in einem extra Tresor getrennt von der Waffe selbst.
Ich stelle mir bei großen Vereinen es spannend vor wenn dort mal so 100 000 Schuss und mehr verwahrt werden. Zumal diese Vereinsheime meißt nicht bewohnt werden und damit leichter zu berauben sind.
Zumindest die Beute könnte große Anreize dafür bieten.
Wenn jemand ewas Strafbares begehen will, wirst Du ihn auch mit Regeln nicht davon abhalten, da er ja gar nicht vorhat sich an geltendes Recht zu halten.
Warum sollte ich mir nicht auch illegale Mun besorgen und die legale liegt schön im Vereinsheim.
Praktisch müsste es ja schon so aussehen, dass dann auch meine Bestellungen kontrolliert werden müssten oder darf ich dann auch keine Mun mehr bestellen???.
MfG Marder
Ps. Schon wieder Farben erklärt. Wollte ich doch gar nicht.


Geplante Straftaten lassen sich nicht verhindern. Aber für Affekttaten, sowie den gleichzeitigen Zugriff auf Waffen und Munition durch Kriminelle wäre erschwert. Die Tressoranlage eine großen Schützenvereins kann dabei alarmgesichert sein (Waffenkammer, in welcher die einzelnen Waffen- und Munitionsschränke stehen, zu denen die nur Mitglieder Zugang haben). Wenn also ein Alarm bei Aufbrechen des Vereinsheims, der nächste beim Öffnen der Waffenkammer bei der Polizei aufläuft, wäre ein Einbruch in die einzelnen Waffenschränke nicht vor Eintreffen der Polizei möglich. Und Überfall: Der Schießwart (bzw. von ihm eingesetzte Übungsleiter, die Training für Schützen ohne eigene Waffe leiten), hat nur Zugriff auf seine und die vereinseigene Waffen, also nach meiner Überlegung nicht mehr, als derzeit schon.



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#88

RE: Waffenfragen

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 15.03.2016 16:01
von S51 | 3.733 Beiträge

Es gibt Beispiele dafür, da wurden auf dem Lande sogar Polizeistützpunkte aufgebrochen und Waffen geklaut. Ist gar nicht lange her. Da soll auf dem Lande ein Waffenstützpunkt eines Schießstandes solche Sicherheit bieten? Wo es dann womöglich 30 Minuten bis zwei Stunden dauert, bis die Polizei da ist? Was keineswegs unbekannt ist. Wie fern der Realität ist das denn?
Solche Stützpunkte wären ein wohlfeiles Ziel für Schwerkriminelle.


GK Nord, GR 20, 7. GK
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#89

RE: Waffenfragen

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 15.03.2016 16:04
von S51 | 3.733 Beiträge

Ereignisse wie Winnenden waren geplant. Fast alle Straftaten mit Waffen sind geplante Taten. Erfurt war es genauso. Affekttaten sind die absolute Ausnahme. Damit läßt sich nichts verhindern aber der Moment, wo sich Schwerstkriminelle dadurch ausrüsten, der käme...


GK Nord, GR 20, 7. GK
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#90

RE: Waffenfragen

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 15.03.2016 16:08
von damals wars | 12.130 Beiträge

In welchen Polizeistützpunkten werden Waffen und Munition unbeaufsichtig gelagert?
Und Erfurt und Winnenden haben doch bewiesen, das das lagern von Waffen und Munition in Privathaushalten gefährlich ist.
Die haben da einfach nichts zu suchen.


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
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#91

RE: Waffenfragen

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 15.03.2016 16:10
von S51 | 3.733 Beiträge

Zitat von StabsfeldKoenig im Beitrag #85
...
Aber mir kann niemand sagen, daß jemand, ganz gleich aus welchem Grund, mehr als 100 Schuß Munition in einer Wohnung lagern muß.


Tja, ich hatte es vorhin zu erklären versucht. 100 Schuß reichen bei Sportschützen nicht einmal für einen Wettkampf und dessen Vorbereitung. Kein Straftäter in Deutschland hat bislang mehr Munition für seine Taten benutzt, als sein Magazin hergab. Die Begrenzung von Munitionsbeständen hätte also keinerlei Auswirkungen auf vergangene Taten und wohl genauso wenig auf künftige Taten. Das ist nur Aktionismus.


GK Nord, GR 20, 7. GK
VPI B-Lbg. K III


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#92

RE: Waffenfragen

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 15.03.2016 16:12
von S51 | 3.733 Beiträge

Zitat von damals wars im Beitrag #90
In welchen Polizeistützpunkten werden Waffen und Munition unbeaufsichtig gelagert?
Und Erfurt und Winnenden haben doch bewiesen, das das lagern von Waffen und Munition in Privathaushalten gefährlich ist.
Die haben da einfach nichts zu suchen.



Es gibt auf dem Lande mehr Polizeistützpunkte als man denkt, in denen die Waffen der Beamten außer Dienst lagern und in denen aus Einsparungsgründen vor allem nachts niemand mehr Dienst tut. Mir bekannte Vorfälle ereigneten sich in Brandenburg.
Es geht auch kaum anders, da selbst diese Stützpunkte der großen Landkreise wegen oft 30 bis 50 Kilometer auseinander liegen.


GK Nord, GR 20, 7. GK
VPI B-Lbg. K III


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#93

RE: Waffenfragen

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 16.03.2016 00:25
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat @StabsfeldKoenig

Man wird nie alles verhindern können. Gegen illegale Waffen sollte man so streng vorgehen, wie in der DDR. Oder der Staat sollte die private Bewaffnung in kontrollierter Weise legalisieren. Aber mir kann niemand sagen, daß jemand, ganz gleich aus welchem Grund, mehr als 100 Schuß Munition in einer Wohnung lagern muß. [/quote]

Wie lange möchtest Du hier herumlamentieren? Waffengesetze bestehen, es gibt Kontrollen gibt es und wehe dem.
Illegale Waffen heßen so weil sie eben illegal sind und wirste erwischt damit womöglich im Zusammenhang mit einer Straftat, dann brennt die Luft.
Die Ordnungsbehörden können ja ein Callcenter scharfschalten, das dann per Telefon die Bürger nach illegalen Waffen befragt, das wäre eine Maßnahme.
Du hast so viele Gedanken, aber eins ist Dir noch nicht aufgefallen. Im Grunde gingen auch den Ereignissenen Winnenden und Erfurt Verstöße
gegen waffenrechtliche Bestimmungen vorraus.
Gerd


Winch hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#94

RE: Waffenfragen

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 16.03.2016 01:06
von StabsfeldKoenig | 2.637 Beiträge

Zitat von G.Michael im Beitrag #93
Zitat @StabsfeldKoenig

Man wird nie alles verhindern können. Gegen illegale Waffen sollte man so streng vorgehen, wie in der DDR. Oder der Staat sollte die private Bewaffnung in kontrollierter Weise legalisieren. Aber mir kann niemand sagen, daß jemand, ganz gleich aus welchem Grund, mehr als 100 Schuß Munition in einer Wohnung lagern muß.


Wie lange möchtest Du hier herumlamentieren? Waffengesetze bestehen, es gibt Kontrollen gibt es und wehe dem.
Illegale Waffen heßen so weil sie eben illegal sind und wirste erwischt damit womöglich im Zusammenhang mit einer Straftat, dann brennt die Luft.
Die Ordnungsbehörden können ja ein Callcenter scharfschalten, das dann per Telefon die Bürger nach illegalen Waffen befragt, das wäre eine Maßnahme.
Du hast so viele Gedanken, aber eins ist Dir noch nicht aufgefallen. Im Grunde gingen auch den Ereignissenen Winnenden und Erfurt Verstöße
gegen waffenrechtliche Bestimmungen vorraus.
Gerd
[/quote]

Die NSU-Affäre hat gezeigt, daß die Behörden zumindestens bei bstimmten Gruppen organisierter Krimineller und Terroristen nicht mit allen zulässigen Mitteln illegale Wafen einziehen bzw. den Besitz strafrechtlich ahnden. Sowohl bei Neonazis, als auch bei Rockern gehört der illegale Wafenbesitz "zum guten Ton". Das hat für mich nichts mehr mit Rechtsstaat zu tuen. Wofür gibt es den polizeilichen Staatsschutz und den Verfassungsschutz? Wieso haben Waffennarren Sammlungen, die mindestens Zug-, teils sogar Kompaniestarke Arsenale sind? Das müßte doch auffallen.



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#95

RE: Waffenfragen

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 16.03.2016 02:04
von Gelöschtes Mitglied
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@ StabsfeldKoenig, mit dem Zweiten sieht man besser. NSU hier herein zubringen ist so was von hirnlos. Wann entstand der Begriff?
Da war doch was, erst nach dem das Trio um Tschäpe aufgeflogen ist, wobei die Rolle der Tschäpe noch nicht endgültig geklärt ist. (sonst gäb es schon ein
Urteil)
Was das Auffallen anbetrifft, ähm da war auch noch was, wiel lange ist nicht aufgefallen das da jemand eine Waffensammlung + Panzer im Bastelkeller
hatte, ohne das jemand zu Schaden gekommen ist?
Nu das war jetzt schön Contra Rechts.
Egal, ich hab Dich verstanden.
Bei der RAF wäre das in Ordnung gegangen, oder wurde da auch etwas getan
Auch egal, es kommt immer auf den Maschnisten drauf an!
Und an dessen Verantwortungsbewusstsein.
Und was die DDR und ihre Waffengesetze betrifft, sehr löblich. Hinter die Kulissen zu sehen kann nicht's Schaden!
Gerade im Bereich NVA/ GT, Dir würden sich die Nackenhaare aufstellen, dazu habe ich schon Meldung gemacht. Aber sicher ist das Alles Lüge,
weil Du es nicht kennen gelernt hast. Gn8.
Gerd


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#96

RE: Waffenfragen

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 16.03.2016 09:27
von Winch | 171 Beiträge

"Aber für Affekttaten, sowie den gleichzeitigen Zugriff auf Waffen und Munition durch Kriminelle "
Kriminelle haben kein Zugriff auf legale Waffen und Minition, außer sie werden Kriminell erworben. Der Legalwaffenbesitzer in Deutschland ist ein mit am meisten überprüfter und gegängelter Bürger der sogar eine Grundgesetzregelung der unverlätzlichkeit der Wohnung hinnehmen muß um seine Zuverlässigkeit nicht zu verlieren. Bei jedem Schwerverbrecher und Kriminellem bedarf es eines richterlichen Durchsuchungsbeschluß, das sollte man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. Aber vielleicht will uns der Stabsfeld ja alle als Kriminelle hinstellen, nur weil wir uns das Recht auf Waffenbesitz herrausnehmen. Noch zum Abschluss, die Waffen und die Munition die ich privat besitze sind legal erworben und mein Eigentum, die werden nirgendwo anders gelagert und niemandem Anderes aus welchem Grund auch immer überlassen. Wem auch immer das nicht passt, der braucht in seinen vier Wänden ja keine Waffen , Muni oder Treibladungspulver aufzubewahren.
Ich habe gestern meien Förster angerufen und von Ihm verlangt er solle in seinem Revier doch mal alles an Holz entsorgen, sonst könnte sich noch ein Krimineller dort einen Knüppel besorgen und damit Amok laufen, ach ja und Raucher müssen auch verboten werden. Stellt Euch vor ,die besitzen Feuer, das nicht verschlossen ist und haben nicht mal ne Sachkunde dafür.
Ein Schelm ,wer dabei böses denkt.
Winch, dessen Lieblingswaffe ne Winchester in 30/30 one of 1000 ist


DoreHolm, Fritze und Pitti53 haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 16.03.2016 09:31 | nach oben springen

#97

RE: Waffenfragen

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 16.03.2016 10:00
von DoreHolm | 7.687 Beiträge

Zitat von StabsfeldKoenig im Beitrag #87
Zitat von Marder im Beitrag #86
Nein,
aber die von Dir erlaubten ca 30- 40 Schuss für einen Jäger als "Kampfsatz" reichen für wieviel Tote???
Also was soll der Quatsch.
Die Mun lagert auch nicht im Stubenschrank sondern in einem extra Tresor getrennt von der Waffe selbst.
Ich stelle mir bei großen Vereinen es spannend vor wenn dort mal so 100 000 Schuss und mehr verwahrt werden. Zumal diese Vereinsheime meißt nicht bewohnt werden und damit leichter zu berauben sind.
Zumindest die Beute könnte große Anreize dafür bieten.
Wenn jemand ewas Strafbares begehen will, wirst Du ihn auch mit Regeln nicht davon abhalten, da er ja gar nicht vorhat sich an geltendes Recht zu halten.
Warum sollte ich mir nicht auch illegale Mun besorgen und die legale liegt schön im Vereinsheim.
Praktisch müsste es ja schon so aussehen, dass dann auch meine Bestellungen kontrolliert werden müssten oder darf ich dann auch keine Mun mehr bestellen???.
MfG Marder
Ps. Schon wieder Farben erklärt. Wollte ich doch gar nicht.


Geplante Straftaten lassen sich nicht verhindern. Aber für Affekttaten, sowie den gleichzeitigen Zugriff auf Waffen und Munition durch Kriminelle wäre erschwert. Die Tressoranlage eine großen Schützenvereins kann dabei alarmgesichert sein (Waffenkammer, in welcher die einzelnen Waffen- und Munitionsschränke stehen, zu denen die nur Mitglieder Zugang haben). Wenn also ein Alarm bei Aufbrechen des Vereinsheims, der nächste beim Öffnen der Waffenkammer bei der Polizei aufläuft, wäre ein Einbruch in die einzelnen Waffenschränke nicht vor Eintreffen der Polizei möglich. Und Überfall: Der Schießwart (bzw. von ihm eingesetzte Übungsleiter, die Training für Schützen ohne eigene Waffe leiten), hat nur Zugriff auf seine und die vereinseigene Waffen, also nach meiner Überlegung nicht mehr, als derzeit schon.


Stabsfeld König:Aber mir kann niemand sagen, daß jemand, ganz gleich aus welchem Grund, mehr als 100 Schuß Munition in einer Wohnung
lagern muß.
[/quote]

Was macht den Unterschied aus, wenn jemand etwas Kriminelles vorhat, ob der nur z.B. 100 oder auch nur 30 Schuss legal zu Hause liegen hat oder 500 ? Praktisch keinen. Also ist diese Forderung nach Muni-Begrenzung erst mal Unsinn. Früher hatte ich mir auch noch gedacht, "Oh mein Gott, so viel Munition, das ist doch nicht normal", wenn in einer Medienmitteilung mal von einem Mißbrauch die Rede war. Heute, selbst aktiver Sportschütze mit etwas Einblick in die Materie, sehe ich das anders. 100 Schuss reichen ja gerade mal knapp für einen Match mit Probeschüssen und wenn mehrere Disziplinen hintereinander z.B. an einem Wochenende ausgetragen werden, gehen dann auch locker mal 200 oder mehr weg. Nicht gerechnet die Trainingsstunden kurz vor dem Wettkampf im Vereinsheim oder einem anderen Schießplatz. Soll der Waffenwart des Schießplatzes alle Arten von Munition in genügender Menge vorhalten, die durch die unterschiedlichsten Waffen der Mitglieder und der vereinseigenen Leihwaffen benötigt werden ? Schau mal bei Google unter "Liste der Munition für Handfeuerwaffen", welche Vielfalt Du da findest. Dann steht auch noch die Preisfrage. Kann jeder mal nachgoogeln bei z.B. Frankonia "Munition kaufen". Die Preisstaffelungen je nach Menge sind enorm und auch ein Schütze muß mit seinem Haushaltsgeld rechnen. Nur mal als Beispiel die Patrone 6,5 x 55 (Schweden mauser) von Sellier & Bellot, aktuelle Preise bei Frankonia. 50er-Packung: 1 Packung 37,80 €, 2 P je 36,10 €, 10 P je 31,70 €, 20 P je 29,20 €. Vergleicht man nur den Kauf von 2 Packungen mit den von 10 Packungen, macht das einen Preisunterschied von 44,-€ aus.
Ich freue mich immer wieder, wenn Leute vehement eine Meinung vertreten und es am besten wissen, wie gehandelt werden soll, die in die Sache selbst entweder nie richtig reingerochen haben oder die es nicht interessiert und deshalb die unmöglichsten Vorschläge machen, obwohl sie es eigentlich besser wissen müßten.

Anmerkung: Hach, prima. nun weiß ich endlich, wie man zitiert. Hat geklappt, nicht den ganzen Text wiederzukäuen.



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zuletzt bearbeitet 16.03.2016 10:02 | nach oben springen

#98

RE: Waffenfragen

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 16.03.2016 10:24
von Pit 59 | 10.131 Beiträge

Heute ca.09.30 Uhr an einer abgelegenen Strasse kommt ein Opi,na ich schätze mal 75-80,mit seinem Jeep gefahren,hält an und holt seine Ausrüstung aus dem Auto,Jagdgewehr mit Zielfernrohr,naja und was man eben noch so braucht für die Jagd.
Was ich damit sagen will,es wäre ein leichtes gewesen dem Opi die Ausrüstung zu Klauen.


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#99

RE: Waffenfragen

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 16.03.2016 11:49
von DoreHolm | 7.687 Beiträge

Zitat von Pit 59 im Beitrag #98
Heute ca.09.30 Uhr an einer abgelegenen Strasse kommt ein Opi,na ich schätze mal 75-80,mit seinem Jeep gefahren,hält an und holt seine Ausrüstung aus dem Auto,Jagdgewehr mit Zielfernrohr,naja und was man eben noch so braucht für die Jagd.
Was ich damit sagen will,es wäre ein leichtes gewesen dem Opi die Ausrüstung zu Klauen.


Also, Jäger dürfen in Zukunft nur noch bis einem bestimmten "wehrfähigem" Alter auf Jagd und diese dann auch nur in Gruppen von mindestens soundsoviel Personen. Frauen zählen dabei nicht wegen ihrer i.d.R. geringeren Abwehr-Körperkräfte. Bei weniger Personen dann nur in Begleitung von drei Bodygards mit schussbereiter Waffe im Holster. Allein auf dem Hochstand und das auch noch nachts ? Völlig unmöglich. Die Säue und das Rotwild wird´s freuen, die umliegenden Bauern weniger.



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#100

RE: Waffenfragen

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 16.03.2016 12:25
von Fritze | 3.474 Beiträge

Und gewissen Dummschwätzern sollte man den Mund zu tackern und die Hände auf den Rücken binden ,damit sie keine Tastatur vergewaltigen können !
Mönsch ,Stabsfeld Keenich Du hast sehr viel Langeweile , ne ?


"Das kann doch überhaupt nur jemand nicht wissen ,der entweder vollkommen ahnungslos ist ,oder ,oder jemand der also bösartig ist !"

"If you get up and walk away, leave the past behind, go ahead and take a ride ,no telling what you find ! "
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WAFFENFRAGE AN DIE EHEM. DDR-GRENZER
Erstellt im Forum Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ von Bugsy
39 23.04.2015 13:25goto
von Stedtlingen • Zugriffe: 4829

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