#41

RE: Waffenfragen

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 13.03.2016 14:44
von Mauerschädel | 30 Beiträge

[quote=HG19801
Ich lehne keine Sport- oder Jagdwaffen ab, aber sie sollten nicht in privaten Haushalten verwahrt werden, sondern nur unter strengsten Auflagen in Sportvereinen...[/quote]
Wie ihr sicherlich wisst kam ja Otto Normaljäger in der DDR nicht so leicht in den Besitz einer eigenen Waffe da das Waffengesetz sehr restriktiv gehandhabt wurde. Also konnte er sich eine Jagdwaffe beim Jagdleiter ausleihen. Die max. Ausleihzeit betrug zum Anfang nur die Zeit der Jagdausübung, später 24 Stunden und noch später 72 Stunden. Ich hatte oft eine Waffe, wenn nicht gerade Walter oder Erich nach Leipzig zur Messeeröffnung gefahren sind, Monate lang in Besitz. Natürlich mit den 24/72stündigen Pausen von ca. 5 Minuten. Was hätte man nun mit einer Waffe in den Zeiträumen von 24 oder 72 Stunden alles anfangen können? Was hilft es wenn ein Jäger mit der Waffe durch den Wald geht und von hinten kommt jemand mit einen Knüppel hervorgesprungen und zieht ihm eins über den Kopf und bemächtigt sich seiner Waffe?
Das Vertrauen der Gesetzgebenden gegenüber den Waffentragenden Bürgern, ob Sportschütze oder Jäger, müßte eigentlich soweit reichen das diese auch ihre Waffen zu Hause aufbewahren dürfen.
Gruß Mauerschädel



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#42

RE: Waffenfragen

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 13.03.2016 16:00
von SCORN | 1.456 Beiträge

Zitat von Mauerschädel im Beitrag #41

Das Vertrauen der Gesetzgebenden gegenüber den Waffentragenden Bürgern, ob Sportschütze oder Jäger, müßte eigentlich soweit reichen das diese auch ihre Waffen zu Hause aufbewahren dürfen.
Gruß Mauerschädel



"Ein Staat ist immer nur so frei wie sein Waffengesetz."

Gustav Heinemann, ehem. Bundespräsident


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#43

RE: Waffenfragen

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 13.03.2016 16:54
von Harzwanderer | 2.933 Beiträge

Das klappt vielleicht in der disziplinierten Schweiz (selbst dort mit traurigen Ausnahmen) aber nicht bei uns. Stellt Euch nur die ganzen Idioten vor, die dann bei jedem Parkrempler und Ehekrach durchdrehen und ihre Knarre rausholen. Je weniger Waffen im Umlauf sind, desto besser. Siehe UK und Japan.


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#44

RE: Waffenfragen

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 13.03.2016 17:15
von SCORN | 1.456 Beiträge

Zitat von Harzwanderer im Beitrag #43
Je weniger Waffen im Umlauf sind, desto besser. Siehe UK und Japan.


so so, in UK und Japan ist also alles gut? Vollkommen untaugliche Beispiele, da genau das Gegenteil von dem eingetreten ist was gewollt war!
In Wahrheit ist England das gewalttätigste Land in der EU. Die Schusswaffenkriminalität ist nach dem Verbot von Kurzwaffen explodiert und auch Körperverletzungen, Sachbeschädigungen, Drogenhandel und Sexualstraftaten sind kräftig vertreten.


werner hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 13.03.2016 17:18 | nach oben springen

#45

RE: Waffenfragen

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 13.03.2016 17:19
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat @S51


Macht welchen Sinn? Da wären auch Pistolen betroffen. Die sind für einen Fangschuss und notfalls auch zur Notwehr aber sehr praktisch. Von halbautomatischen Flinten oder Büchsen nicht zu reden, die in der Kriminalstatiskik zwar so gut wie gar keine Rolle spielen aber mit ihren 3 Schuß (für den Jäger) durchaus Vorteile haben.
Ein Verbot von Messern hätte mehr Sinn, werden doch so gut wie 99 % aller Gewalttaten in Deutschland mit Messern begangen. Hätte aber den Nachteil, das es nur mit Gabel und Löffel am Esstisch etwas mühsam wäre... :)
...Und sich so gut wie kein Krimineller an Verbote hält. Gab es doch seit dem neuen Waffengesetz nicht weniger sondern fast 50 % mehr Gewaltdelikte mit Messern obwohl deren Führen in der Öffentlichkeit nun fast gänzlich verboten ist.[/quote]

Das erschließt sich mir auch nicht, deswegen habe ich es erwähnt
Gerd


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#46

RE: Waffenfragen

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 13.03.2016 17:21
von DoreHolm | 7.707 Beiträge

Zitat von Harzwanderer im Beitrag #43
Das klappt vielleicht in der disziplinierten Schweiz (selbst dort mit traurigen Ausnahmen) aber nicht bei uns. Stellt Euch nur die ganzen Idioten vor, die dann bei jedem Parkrempler und Ehekrach durchdrehen und ihre Knarre rausholen. Je weniger Waffen im Umlauf sind, desto besser. Siehe UK und Japan.


Ich kann´s nur wiederholen, aber irgendwie habe ich den Eindruck, daß bei vielen Bürgern Besitz von Schusswaffen zu Hause gleichbedeutend ist mit draußen damit rumlaufen. Letzeres ist und bleibt auch illegal und das ist gut so. Das Mitführen von Schusswaffen außerhalb des eigenen Grundstückes/Wohnung ist nur erlaubt für den Weg vom und zum Schießstand bzw. zu einem Büchsenmacher oder vom und zum Ladengeschäft bzw. Verkäufer. Und das im verschlossenen Koffer im verschlossenen Kofferraum, entladen und getrennt von der Munition. Für Parkrempler und Ehekrach genügt auch ein Taschen- bzw. Küchenmesser oder irgendwas Schweres, was gerade greifbar ist. Die tödlchen Beziehungsdramen innerhalb einer Partnerschaft, die mit scharfen Schusswaffen begangen wurden, kann man zählen und sie wären mehrheitlich nicht zu verhindern gewesen, wenn keine Schusswaffe zur Hand gewesen wäre. Und was die Schweiz betrifft: Ich glaube nicht, daß die disziplinierter sind, die haben nur einen unverkrampftere Einstellung dazu. Das sind ganz normale Menschen wie wir auch mit ihren persönlichen Schwächen.
Und was die zentrale Aufbewahrung in den Vereinen betrifft: Es hat nicht jeder Verein eine gemeinsame Waffenkammer und schon gar nicht in der größe, damit alle privaten Waffen der Mitglieder auch nur annähernd hineinpassen. Dort lagern i.d.R. vereinseigene Waffen, mit denen jeder schießt, der keine Eigene dieser Typen hat. Die nennen sich auch "Vereinshuren" und mit denen ist nicht mal eine Kreismeisterschaft zu gewinnen. Wisst Ihr eigentlich, wie viele Vereine es gibt ? Und da sind noch nicht mal die Lokal- und Regionalvereine des Bundes der Polizei- und Militärschützen mitgezählt. Nur deren Mitglieder bekommen die Genehmigung zum Besitz von halbautomatischen Langwaffen, weil es für diese Waffenart im gesamten Deutschen Schützenbund keine Sportdisziplin gibt, aber im BDMP. Ist sicherlich vielen unbekannt, dieser Fakt. Deshalb sind viele Sportschützen gleichzeitig Mitglied in einem Sportschützenverein und zusätzlich im BDMP.



zuletzt bearbeitet 13.03.2016 17:23 | nach oben springen

#47

RE: Waffenfragen

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 13.03.2016 17:30
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat @HG19801
Ich lehne keine Sport- oder Jagdwaffen ab, aber sie sollten nicht in privaten Haushalten verwahrt werden, sondern nur unter strengsten Auflagen in Sportvereinen, Schützenvereinen. Auch die Wartung sowie das Erlernen des Umgangs mit Schusswaffen darf nur innerhalb genannter und ähnlicher Einrichtungen erfolgen.

Sehr löblich, aber wie soll das realisiert werden? Es ist noch garnicht so lange her, da gab es auf deutschem Boden einen "totalen Überwachungsstaat"
trotzdem wurde in der Leiprziger Küchenholzallee eine WK der GST leergeräumt. (KK-MPi 69 +Munition sowie Margolin)
Gerd


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#48

RE: Waffenfragen

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 13.03.2016 17:38
von HG19801 | 1.613 Beiträge

Ich verstehe, wenn einige von euch bzgl. Schusswaffen nicht mit mir konform gehen. Das respektiere ich, aber ich selbst habe eben meine eigene Meinung zur Sache.


"Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit,
aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher." – Albert Einstein


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#49

RE: Waffenfragen

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 14.03.2016 00:36
von StabsfeldKoenig | 2.655 Beiträge

Zitat von G.Michael im Beitrag #47
Zitat @HG19801
Ich lehne keine Sport- oder Jagdwaffen ab, aber sie sollten nicht in privaten Haushalten verwahrt werden, sondern nur unter strengsten Auflagen in Sportvereinen, Schützenvereinen. Auch die Wartung sowie das Erlernen des Umgangs mit Schusswaffen darf nur innerhalb genannter und ähnlicher Einrichtungen erfolgen.

Sehr löblich, aber wie soll das realisiert werden? Es ist noch garnicht so lange her, da gab es auf deutschem Boden einen "totalen Überwachungsstaat"
trotzdem wurde in der Leiprziger Küchenholzallee eine WK der GST leergeräumt. (KK-MPi 69 +Munition sowie Margolin)
Gerd






Eine sichere Alternative wäre, daß Sportschützen zwar die Waffen mit nach Hause nehmen, aber Munition im Regelfall in Vereinsräumen (Schießstand ) gelagert wird. Für die Mitnahme von Munition muß ein mengen- und zeitmäßig gesondertes Bedürfnis nachgewiesen werden (z.B. max. 3 Werktage vor einem Wettkampf, bei dem die Schützen die Munition selber mitbringen müssen, Restmunition muß spätestens am 3 Werktag nach dem Wettkampf wieder im Verein hinterlegt werden). Dabei wäre die Munitionsmenge auf die wettkampf- und trainingsnotwendige Menge begrenzt.



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#50

RE: Waffenfragen

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 14.03.2016 06:35
von SCORN | 1.456 Beiträge

Zitat von StabsfeldKoenig im Beitrag #49
[

Eine sichere Alternative wäre, daß Sportschützen zwar die Waffen mit nach Hause nehmen, aber Munition im Regelfall in Vereinsräumen (Schießstand ) gelagert wird. Für die Mitnahme von Munition muß ein mengen- und zeitmäßig gesondertes Bedürfnis nachgewiesen werden (z.B. max. 3 Werktage vor einem Wettkampf, bei dem die Schützen die Munition selber mitbringen müssen, Restmunition muß spätestens am 3 Werktag nach dem Wettkampf wieder im Verein hinterlegt werden). Dabei wäre die Munitionsmenge auf die wettkampf- und trainingsnotwendige Menge begrenzt.


das ist leider keine Alternative da praktisch nicht umsetzbar und darüberhinaus sinnlos! Wer verwaltet und besetzt denn ständig die riesigen Munitionskammern? Wer legt fest was eine "Wettkampf- und Trainingsnotwendige Menge" ist?

Last but not least, wenn einer etwas kriminelles mit Waffen vor hat- vollkommen egal ob legal oder illegale-, der findet auch leicht einen Weg Munition vorzuhalten. Das ist zwar verboten, aber das ist bewaffneter Raub und Mord auch!


Fritze und DoreHolm haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#51

RE: Waffenfragen

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 14.03.2016 11:04
von DoreHolm | 7.707 Beiträge

Zitat von SCORN im Beitrag #50
Zitat von StabsfeldKoenig im Beitrag #49
[

Eine sichere Alternative wäre, daß Sportschützen zwar die Waffen mit nach Hause nehmen, aber Munition im Regelfall in Vereinsräumen (Schießstand ) gelagert wird. Für die Mitnahme von Munition muß ein mengen- und zeitmäßig gesondertes Bedürfnis nachgewiesen werden (z.B. max. 3 Werktage vor einem Wettkampf, bei dem die Schützen die Munition selber mitbringen müssen, Restmunition muß spätestens am 3 Werktag nach dem Wettkampf wieder im Verein hinterlegt werden). Dabei wäre die Munitionsmenge auf die wettkampf- und trainingsnotwendige Menge begrenzt.


das ist leider keine Alternative da praktisch nicht umsetzbar und darüberhinaus sinnlos! Wer verwaltet und besetzt denn ständig die riesigen Munitionskammern? Wer legt fest was eine "Wettkampf- und Trainingsnotwendige Menge" ist?

Last but not least, wenn einer etwas kriminelles mit Waffen vor hat- vollkommen egal ob legal oder illegale-, der findet auch leicht einen Weg Munition vorzuhalten. Das ist zwar verboten, aber das ist bewaffneter Raub und Mord auch!



Rot: Diese Gedanke kam mir auch sofort beim Lesen. Erinnert Euch mal an die Gruppen- oder Zuggefechtsschießen bei der Fahne. Es war ein Leichtes, vor dem "Feuer frei"-Kommando noch mal zwei oder drei Mumpeln rauszunehmen. Wer von uns Grenzern hatte nicht ein oder auch ein paar Patronen schwarz irgendwo im Spind versteckt für den Fall, daß mal draußen am Kanten durch Spielerei eine verlorenging ? Und bei Sportschützen ist das nun mal völlig unkontrollierbar. Training dient auch dazu, eine eventuell notwendige Feinjustierung der Visiereinrichtung vorzunehmen und da ist es völlig unplanbar, wie viele Patronen man dafür braucht, bis es punktgenau in die 10 geht. Selbst beim Wettbewerb kann man i.d.R. vorher Probeschüsse nach eigenem Ermessen abgeben, die natürlich von der vorgegebenen Zeit abgehen, aber in der Anzahl meist nicht vorgeschrieben sind. Und will man hinterher Hosentaschenkontrolle machen oder wie auf dem Flughafen durch den Dedektor schicken ?



SCORN und werner haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 14.03.2016 11:05 | nach oben springen

#52

RE: Waffenfragen

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 14.03.2016 11:42
von Gelöschtes Mitglied
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Ich find auch die Rechnerei vom Staber und den Vorschlag, etwas eigenartig.
3 Tage vorher Munition holen, Wettkampftag und dann 3 Tage später Munition zurückrechnen?. Das sind schon drastische Maßnahmen.
Einem Spitzbuben bleiben sieben Tage oder 1 Woche für Tatausführung. So er denn will.
Gerd


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#53

RE: Waffenfragen

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 14.03.2016 12:33
von Mauerschädel | 30 Beiträge

Es wäre zwar leicht gewesen beim Gefechtsschießen ein paar Mumpeln abzuzweigen doch was hätte es gebracht? Die Einsatzmunition hatte bei uns an Grenze Messinghülsen, auf dem Schießstand wurde aber lackierte Stahlhülsen-Munition ausgegeben. Wenn der Waffen-Uffz. in der Kompanie mal schlechte Laune hatte dann durfte man bei der Waffenrückgabe nach dem Dienst schon mal die Magazine leeren. Er wäre sehr "erfreut" gewesen dann grüne Mumpeln zu sehen.
Gruß Mauerschädel



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#54

RE: Waffenfragen

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 14.03.2016 14:28
von damals wars | 12.204 Beiträge

Einmal wurden bei uns die Magazine kontrolliert. und alles. was es gab, einschließlich Leuchtspur und Mumpeln der CA kam zum Vorschein.
Gab es nicht sogar Muni mit Plaste"kugel"?
Kein Problem, Hauptsache vollzählig. Der Waffen-uffz. hätte sonst mit dem Schreibkram monatelang zu tun gehabt.


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
DoreHolm hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#55

RE: Waffenfragen

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 14.03.2016 14:32
von DoreHolm | 7.707 Beiträge

Zitat von damals wars im Beitrag #54
Einmal wurden bei uns die Magazine kontrolliert. und alles. was es gab, einschließlich Leuchtspur und Mumpeln der CA kam zum Vorschein.
Gab es nicht sogar Muni mit Plaste"kugel"?
Kein Problem, Hauptsache vollzählig. Der Waffen-uffz. hätte sonst mit dem Schreibkram monatelang zu tun gehabt.



Muni-Funde bei der Spindkontrole wurden durch unseren KC quasi "unter den Tisch gekehrt". Soll heißen, stillschweigend eingesammelt, der Soldat bekam einen Anschiss, nächster Ausganeg war gestrichen und das war´s dann auch. An das Regiment meldung machen ? Dumme Nachfragen, Untersuchungen durch kompaniefremde Offze und geforderte Maßnahmepläne und eine mögliche erst spätere Beförderung hat sich jeder KC gern erspart.



damals wars und Harsberg haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#56

RE: Waffenfragen

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 14.03.2016 14:34
von Harsberg | 3.248 Beiträge

Zitat
Muni-Funde bei der Spindkontrole wurden durch unseren KC quasi "unter den Tisch gekehrt". Soll heißen, stillschweigend eingesammelt, der Soldat bekam einen Anschiss, nächster Ausganeg war gestrichen und das war´s dann auch. An das Regiment meldung machen ? Dumme Nachfragen, Untersuchungen durch kompaniefremde Offze und geforderte Maßnahmepläne und eine mögliche erst spätere Beförderung hat sich jeder KC gern erspart.



Gut gehandelt vom KC, so etwas klärt man im eigenen Stall


Phantasie ist wichtiger denn Wissen, denn Wissen ist begrenzt!
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#57

RE: Waffenfragen

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 14.03.2016 14:43
von damals wars | 12.204 Beiträge

Bei uns hatte der Waffen- Uffz immer ne eiserne Reserve.
Einmal fiel mir das Magazin bei einem Bump aus der Waffe, eine Mumpel war weg.
Er rettete mich vor dem Sturm im Wasserglas.


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
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#58

RE: Waffenfragen

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 14.03.2016 16:54
von Gelöschtes Mitglied
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Die Anlage der Munitionsreserve ging sowas von einfach, der KC,Spieß oder kurz gesagt Leiter des Schießens.
Ein Übungsschießen und schwupps waren durchaus bis zu 30 Schuß möglich.Ohne das etwas auffiel.
Gerd


damals wars hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 14.03.2016 16:56 | nach oben springen

#59

RE: Waffenfragen

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 14.03.2016 20:37
von Fritze | 3.474 Beiträge

Zitat von DoreHolm im Beitrag #55
Zitat von damals wars im Beitrag #54
Einmal wurden bei uns die Magazine kontrolliert. und alles. was es gab, einschließlich Leuchtspur und Mumpeln der CA kam zum Vorschein.
Gab es nicht sogar Muni mit Plaste"kugel"?
Kein Problem, Hauptsache vollzählig. Der Waffen-uffz. hätte sonst mit dem Schreibkram monatelang zu tun gehabt.



Muni-Funde bei der Spindkontrole wurden durch unseren KC quasi "unter den Tisch gekehrt". Soll heißen, stillschweigend eingesammelt, der Soldat bekam einen Anschiss, nächster Ausganeg war gestrichen und das war´s dann auch. An das Regiment meldung machen ? Dumme Nachfragen, Untersuchungen durch kompaniefremde Offze und geforderte Maßnahmepläne und eine mögliche erst spätere Beförderung hat sich jeder KC gern erspart.


Munition gab es bei uns auch im Spind ,aber selbst wenn der Spind umgekippt worden wäre , wären die Mumpeln nicht rausgefallen !


"Das kann doch überhaupt nur jemand nicht wissen ,der entweder vollkommen ahnungslos ist ,oder ,oder jemand der also bösartig ist !"

"If you get up and walk away, leave the past behind, go ahead and take a ride ,no telling what you find ! "
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#60

RE: Waffenfragen

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 14.03.2016 20:43
von 94 | 10.792 Beiträge

Zitat von Fritze im Beitrag #59
Zitat von DoreHolm im Beitrag #55
Zitat von damals wars im Beitrag #54
Einmal wurden bei uns die Magazine kontrolliert. und alles. was es gab, einschließlich Leuchtspur und Mumpeln der CA kam zum Vorschein.
Gab es nicht sogar Muni mit Plaste"kugel"?
Kein Problem, Hauptsache vollzählig. Der Waffen-uffz. hätte sonst mit dem Schreibkram monatelang zu tun gehabt.

Muni-Funde bei der Spindkontrole wurden durch unseren KC quasi "unter den Tisch gekehrt". Soll heißen, stillschweigend eingesammelt, der Soldat bekam einen Anschiss, nächster Ausganeg war gestrichen und das war´s dann auch. An das Regiment meldung machen ? Dumme Nachfragen, Untersuchungen durch kompaniefremde Offze und geforderte Maßnahmepläne und eine mögliche erst spätere Beförderung hat sich jeder KC gern erspart.
Munition gab es bei uns auch im Spind ,aber selbst wenn der Spind umgekippt worden wäre , wären die Mumpeln nicht rausgefallen !
Spind oder Bettgestell hatte den Nachteil das die Schwarzmunition zuzuordnen gewesen wäre. Besser war da der Saum der Übergardinen.


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


zuletzt bearbeitet 14.03.2016 20:44 | nach oben springen


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