#141

RE: Drei Dinge können bleiben .

in Leben in der DDR 11.10.2016 10:50
von DoreHolm | 7.707 Beiträge

Zitat von SET800 im Beitrag #132
Zitat von Schuddelkind im Beitrag #128

Ja nee, is klar.....es gab zu wenige Studienplätze, aber wenn sich einer 3 Jahre zur NVA verpflichtet hat, konnte er selbstverständlich studieren, auch wenn er doof wie Stulle war.


Hallo,
wirklich, wieviele der "doof wie Stulle" mit NVA-Verpflichtung scheiterten denn im Studium? Nahm die NVA Doofis als Offiziersanwärter?



Schuddelkind wird sich nicht überlegt haben, was "doof wie Stulle" konkret bedeutet. Ohne nachzudenken rausgehauen. Selbst schon Ende der 60er Jahre wurde als Offiziersanwärter nicht mehr jeder genommen, der wollte. Ich weiß noch, daß die Praktikanten frisch von der Offiziersschule, die in unsere Kompanie kamen (1966/68) keine Dummen waren und schon was auf der Kirsche hatten. Das konnte man von einigen Offizieren der älteren Generation, z.B. unser Politnik, nicht behaupten. Da gab es tatsächlich einige, die waren tatsächlich nur zum Befehle geben und auswendig gelernte Phrasen runterzuplappern geeignet.
Manchmal kommt es mir auch so vor, wenn ein User sinngemäß so schreibt, wenn seiner Ansicht nach vor allem unfähige Genossen oder andere Begünstigte die guten Posten bekamen, daß da eine gehörige Portion Neid dahinter steckt. Es selbst aus verschiedenen Gründen (Faulheit/Bequemlichkeit, ungenügende Intelligenz, wenig Selbstvertrauen u.a.) nicht draufgehabt zu haben und dann sowas rauszuhauen. Ich spreche hier keinen User persönlich an, also bitte die Jacke nur anziehen, wenn sie einem nach selbstkritischer Betrachung auch passt.
Habe diese Neidreaktionen selbst erlebt, als ich während meines begonnenen Ing.-Fernstudiums noch in der Produktion gearbeitet habe (damals war es eine meiner vorgesetzten Meister meiner Abteilung) und dann in´s Labor zu F/E umgesetzt wurde und von einem Tag zum Anderen im Kittel rumlief und nicht mehr im dreckigen, verklebten Arbeitsanzug und Bockschürze zu sehen war.



zuletzt bearbeitet 11.10.2016 10:51 | nach oben springen

#142

RE: Drei Dinge können bleiben .

in Leben in der DDR 11.10.2016 11:35
von Hanum83 | 4.789 Beiträge

Zitat von vs1400 im Beitrag #137
Zitat von Hanum83 im Beitrag #131

Abgesehen davon das nicht ich den Begriff der Arbeiterklasse ins Spiel gebracht habe, weißt du aber sicherlich noch wie man sie definierte, kein Besitz an Produktionsmitteln und daher Verkauf der Arbeitskraft, heute allgemein Arbeitnehmer genannt, die Schicht der werktätigen Intelligenz schließe ich da mal mit ein.
Ein ordentlicher Beruf ist für mich einer der mit einer anspruchsvollen Ausbildung am Ende befähigt diese seine Arbeitskraft am Markt quasi gut zu vermarkten, sprich eine relativ gute Entlohnung zu erzielen.
Eine detaillierte Auflistung dieser Berufe wirst du mir sicherlich nicht abfordern wollen, die kann man selbst recherchieren.
Zur letzten Frage, ja, in Deutschland kann man von einem Job in Vollzeit leben wobei es gut und weniger gut entlohnte Anstellungen gibt, wie in einem Markt nun mal üblich.
Tja, mit der Einschießerei die du ganz am Anfang erwähnst ist es so eine Sache, mit deiner traditionell liebevollen Hinwendung zu meinen Beiträgen, egal ob hässliche Gartenbank, vor sich hinleidende Pflanzen, die Diskrepanz von meiner und deiner Zeit bei Grenzthemen und so weiter und so fort, bist du gefühlt wohl auch nicht ganz frei davon, aber wenn man sich entschließt sich im Internet zu äußern muss man da halt durch, also null problemo


dein wort, Hanum,
in gottes ohr.
selbst mit abschluss wird es doch heute schwierig ne vollzeit- oder festanstellung zu bekommen, im osten fast unmöglich. im handel findet man fast nur noch 6stunden job's und dann nur mit mindestlohn bezahlt. zeitverträge oder zeitarbeitsfirmen in massen und dann sollen junge leute noch rücklagen bilden. von was denn?
wenn es so einfach wäre in diesem deutschland, bräuchten sich "einige" wohl eher keinen kopf über ihre rente zu machen. oder?

gruß vs



Ist zwar müßig sich ständig mit der alten Leier zu beschäftigen, aber alleine in meinem Bekannten- u. Familienkreis haben, im Osten, alle die sich als Arbeiter verdingen müssen die angeblich nicht zu ergatternde Feststelle und können davon recht auskömmlich leben.
Zieht sich für männliche und weibliche zwischen Anfang 20 und Anfang 60 von Industrie, Dienstleistungssektor bis Handwerk oder Bürotätigkeit.
Wie gesagt, ist mein Umfeld, in deinem kann es durchaus anders aussehen.


"Deitsch on frei wolln mer sei, on do bleibn mer aah derbei"
(Anton Günther)
zuletzt bearbeitet 11.10.2016 11:38 | nach oben springen

#143

RE: Drei Dinge können bleiben .

in Leben in der DDR 11.10.2016 14:03
von SET800 | 3.104 Beiträge

Zitat von Georg im Beitrag #136
Armutsrentner ? Mitleid ?
Dafür wird in deutscher Freiheit gelebt !
Selber Schuld ? - stimmt, jeder ist seines Glückes Schmied. Auch wenn die Esse aus ist und das Eisen kalt.



Hallo,
Arbeitslose Walzwerker oder Eisenschmelzer nach 35 Berufsjahren aus Eisenhüttenstadt, Bochum, Völklingen oder Unterwellenborn sind eine ganz andere soziale Frage. Über die ging die Weltpolitik her, aber SozPäd, Therater- oder Literaturwissenshaft studieren statt Ausbildung in Krankepflge, Einzelhandelskaufmann, Bauhauptgewerbe oder Industriemechaniker war dann persönliche Flucht vor echter Arbeit.



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#144

RE: Drei Dinge können bleiben .

in Leben in der DDR 11.10.2016 14:27
von StabsfeldKoenig | 2.655 Beiträge

Zitat von 1941ziger im Beitrag #89
Um für mich das Thema abzuschließen (es gibt ja noch andere Dinge als über des Kaisers Bart zu reden),
ich möchte auf gar keinen Fall wieder eine DDR, auch nicht mit den sogenannten Vorzügen, wieder.
Diese Vorzüge sind nur Potemkinsche Dörfer in den Träumen derer die nicht zurecht kommen.
Sicher in dem jetzigen System ist sich jeder selbst der Nächste und man muß sehen das man zurecht kommt,
aber gegen die Bevormundung von damals möchte ich es nicht eintauschen.




Suche mal Kontakt mit Leuten, die mit dem Jobcenter (H.IV) zu tuen haben. Ansonsten solltest Du nicht mehr über Bevormundung sprechen.



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#145

RE: Drei Dinge können bleiben .

in Leben in der DDR 11.10.2016 14:35
von StabsfeldKoenig | 2.655 Beiträge

Zitat von linamax im Beitrag #102
Zitat von damals wars im Beitrag #92
Zitat von 1941ziger im Beitrag #89
Um für mich das Thema abzuschließen (es gibt ja noch andere Dinge als über des Kaisers Bart zu reden),
ich möchte auf gar keinen Fall wieder eine DDR, auch nicht mit den sogenannten Vorzügen, wieder.
Diese Vorzüge sind nur Potemkinsche Dörfer in den Träumen derer die nicht zurecht kommen.
Sicher in dem jetzigen System ist sich jeder selbst der Nächste und man muß sehen das man zurecht kommt,
aber gegen die Bevormundung von damals möchte ich es nicht eintauschen.



Ich komme zurecht. Aber, wenn ich sehe wie man mit den Kindern der Arbeiterklasse umgeht, da fehlen mir 99 Cent am Euro.
In der DDR wurde der Kinderarmut entgegengesteuert, mit erhöhten Sozialleistungen, mit der Bereitstellung von Urlaubsplätzen
und mit einem durchlässigen Schulsystem, das Kinder der Arbeiterklasse einen sozialen Aufstieg unabhängig vom Geldbeutel
der Eltern ermöglichte.


Meine Schwester durfte nicht studieren, ob wohl Arbeiterkind und strammes FDJ Mitglied . Der Bruder ist in den Westen geflohen, also Sippenhaft .


Wie war der Notendurchschnitt? Wieviele Mitschüler hatten bessere Noten?



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#146

RE: Drei Dinge können bleiben .

in Leben in der DDR 11.10.2016 14:39
von StabsfeldKoenig | 2.655 Beiträge

Zitat von SET800 im Beitrag #104
Zitat von damals wars im Beitrag #92

Ich komme zurecht. Aber, wenn ich sehe wie man mit den Kindern der Arbeiterklasse umgeht, da fehlen mir 99 Cent am Euro.
In der DDR wurde der Kinderarmut entgegengesteuert, mit erhöhten Sozialleistungen, mit der Bereitstellung von Urlaubsplätzen
und mit einem durchlässigen Schulsystem, das Kinder der Arbeiterklasse einen sozialen Aufstieg unabhängig vom Geldbeutel
der Eltern ermöglichte.




Hallo,
zur Ehrenrettung sei gesagt daß das auch für die BRD von 1960, 1980, 2000 oder Jahr 2016 galt und gilt.

In alle den Jahren erreichten Kinder der "Arbeiterklasse" wenn diese und ihre Eltern es wollten jede Ausbildung und auch Spitzenämter.

Siehe Lebenslauf von Gerhard Schröder oder Edelgard Buhlmahn. Zitate:

Beruflicher Aufstieg durch Bildung
Nach dem Besuch der Volksschule 1950 bis 1958 macht Gerhard Schröder zunächst eine Lehre als Einzelhandelskaufmann in einem Gemischtwarenladen in der Kleinstadt Lemgo. Wegen der Armut der Familie, die sich das Schulgeld nicht leisten konnte, war der Besuch einer weiterführenden Schule nicht möglich. Gerhard Schröder nutzt jedoch den zweiten Bildungsweg, um höhere Abschlüsse zu erreichen. Er zieht 1962 in die Universitätsstadt Göttingen und erwirbt dort neben der Arbeit in einem Eisenwarenhandel an einer Abendschule die Mittlere Reife. 1963 wechselt er an ein Bildungsinstitut, das jungen Erwachsenen ermöglicht, das Abitur zu erlangen. Mit 22 Jahren beginnt Gerhard Schröder ein Jurastudium an der Georg-August-Universität in Göttingen. Sein Studium finanziert er durch ein Stipendium der Friedrich-Ebert-Stiftung und durch die Arbeit auf dem Bau.

Edelgard Buhlmahn
Geboren wurde ich am 4. März 1951 in Petershagen/Westfalen als Tochter eines Binnenschiffers und einer Friseurin. Dort besuchte ich die Volksschule und schließlich auch das Aufbaugymnasium – nichts Selbstverständliches zu dieser Zeit für ein Mädchen aus einer Arbeiterfamilie. 1968 war ich 17, voller Hoffnung und wollte eine bessere Welt schaffen. Ich machte meine ersten politischen Erfahrungen in der Schülerselbstverwaltung und war die erste weibliche Schulsprecherin an einer ehemaligen Jungenschule. Ich war ein Rockmusikfan, demonstrierte gegen den Vietnamkrieg und gegen die Niederschlagung des „Prager Frühlings“. „Demokratie wagen“ war auch in dem kleinen Dorf angekommen, in dem ich aufwuchs. Noch bevor ich das Abitur machte, trat ich aus eigener Entscheidung der SPD bei.

Das sind zwei Beispiele, aber es gibt Hundertausende,




Mit Umwegen konnte man es in der BRD natürlich auch schaffen. aber in der DDR hätten Arbeiterkinder (ausreichende Schulnoten vorausgesetzt) den geraden Weg (EOS oder Berufsausbildung mit Abitur) gehen können. Das Stipendium war für alle gleich, abgesehen Zusatzstipendien für gute Leistung bzw. verlängerten Wehrdienst.



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#147

RE: Drei Dinge können bleiben .

in Leben in der DDR 11.10.2016 14:45
von StabsfeldKoenig | 2.655 Beiträge

Zitat von Ebro im Beitrag #110



Bevormundung...? Werden nicht jetzt auch Menschen bevormundet, die nicht zur reichen Garde gehören bzw.die der Staat nicht mehr haben möchte und deshalb so ein schönes Hartz IV - Gesetz sich "ausgedacht " wurde..?
Was bleibt den Menschen, außer Bevormundung und Schikanen vom Jobcenter dahingehend, dass sie oft sinnlose Weiterbildungsmaßnahmen machen müssen, die ihnen absolut nichts nützen, sondern nur die Bildungscenter sich auch eine goldene Nase verdienen?
In allen privaten Bereichen wird rumgeschnüffelt, müssen Gewehr bei Fuß stehen tagtäglich, falls so ein "Jobmitarbeiter " seine Launen hat....und werden auch sonst übermäßig kontrolliert.
Werden in Zeitarbeit oft gesteckt, wo sie nicht gerade fair behandelt werden, sicher, es gibt auch durchaus Ausnahmen

Ich arbeite seit einiger Zeit in einer privaten Bildungseinrichtung, denen von der Bundesagentur für Arbeit Langzeitarbeitslose, aber auch jüngere Menschen, die schwervermittelbar sind, zum "Fitmachen" für den 1. Arbeitsmarkt geschickt werden.
Diese Menschen werden auf dem Amt vorher gefragt, ob sie diese Maßnahme machen wollen, damit verlängert sich zum Beispiel der Bezug des AlG I um 3 Monate. Einige konnten das nutzen zur Überbrückung bis zum Renteneintritt, andere haben sich beruflich umorientiert und auf dem Arbeitsmarkt Fuß gefasst. also ganz so, wie Du es hier beschreibst ist es nicht. Auch war ich selber 4 Jahre als Leiharbeiter tätig. habe mich in dieser Firma, an die ich ausgeliehen war, vom Bediener eines Hochregals zum stellvertr. Meister hochgearbeitet und bin zuletzt mit einem Geschäftswagen zu Kundenbesuchen gefahren. Als der strukturmässige cheffe aber merkte, dass ich das alles viel besser konnte als er.........., bekam ich die Kündigung, weil kein Bedarf mehr.
war. Logo, fand ich auch nicht sehr lustig.
Aber so pauschal kann ich Deine aussagen nicht unterschreiben.


Du hast den Unterschied zwischen Arbeitsamt (ALG 1) und Jobcenter (ALG 2 / H.IV) übersehen. Bei den Arbeitsämtern hält sich die Dransalierung noch in Grenzen, im Gegensatz zu den Jobcentern. Und Leiharbeit ist grundsätzlich Lohnraub, denn Leiharbeiter erhalten ca. 30-50% weniger Einkommen, vor allem bei "zusätzlichen" Entgelten (Essenzuschüsse, Betriebsrenten, Urlaubs- und Weihnachtsgeld usw.).



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#148

RE: Drei Dinge können bleiben .

in Leben in der DDR 11.10.2016 14:50
von StabsfeldKoenig | 2.655 Beiträge

Zitat von Ebro im Beitrag #112
Zu uns kommen viele ältere Arbeitslose, auch gesundheitlich eingeschränkt. Die werden umgeschult in die Richtung Lager und Logistik, bekommen für die Teilnahme an der Maßnahme ein Zertifikat und haben bei uns einen Staplerschein erworben. Und direkt haben wir selber schon viele Teilnehmer in Arbeit gebracht. Zweimal in der Woche wird im Internet die Jobbörse der Bundesagentur nach passenden Jobs durchsucht und dann die entsprechenden Bewerbungen geschrieben. (von mir)


Wozu sollen ältere und gesundheitlich angeschlagene eine Staplerschein machen und Richtung Lager umgeschult werden? Büroberufe / kaufmännische Tätigkeiten, ggf. mit Computerkurs wären sinnvoller. Oder soll jemand mit Bandscheibenvorfall oder kaputten Knien Kisten schleppen?



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#149

RE: Drei Dinge können bleiben .

in Leben in der DDR 11.10.2016 14:58
von StabsfeldKoenig | 2.655 Beiträge

Zitat von SET800 im Beitrag #113
Zitat von Ebro im Beitrag #110


Was bleibt den Menschen, außer Bevormundung und Schikanen vom Jobcenter dahingehend, dass sie oft sinnlose Weiterbildungsmaßnahmen machen müssen, die ihnen absolut nichts nützen, sondern nur die Bildungscenter sich auch eine goldene Nase verdienen?

Ich arbeite seit einiger Zeit in einer privaten Bildungseinrichtung, denen von der Bundesagentur für Arbeit Langzeitarbeitslose, aber auch jüngere Menschen, die schwervermittelbar sind, zum "Fitmachen" für den 1. Arbeitsmarkt geschickt werden.
Diese Menschen werden auf dem Amt vorher gefragt, ob sie diese Maßnahme machen wollen, damit verlängert sich zum Beispiel der Bezug des AlG I um 3 Monate. Einige konnten das nutzen zur Überbrückung bis zum Renteneintritt, andere haben sich beruflich umorientiert und auf dem Arbeitsmarkt Fuß gefasst. also ganz so, wie Du es hier beschreibst ist es nicht.


1. Ja, es gibt Arbeitsplätze in Unterzahl, das ist der eine Aspekt, trotzdem holt die Regierung noch Millionen Menschen ins Land.

2. Es gibt gesundheitlich unverschuldet Angeschlagende oder Personen die altersbedingt schwer vermittelbar sind.

3. Es gibt aber auch viele, ich denke eher Millionen schwer Vermittelbare weil sie faul, dumm, unpünktlich, undizipliniert sind oder ihre selbstherbeigeführten "Krankheiten" gut pflegen, z.B. Alkohol, Ängste und Drogen. Und aus dieser Gruppe kommt der größte Teil der Schreihälse die über den Sozialstaat jammern.
Statt dankbar zu sein daß dieser Staat ihnen eine gesichertes Leben über dem Existensminimum gewährt. Z.B. geheizte 45m²-Wohnung und eines der besten Gesundheitssysteme weltweit.

Alkohol und andere Drogen, NIEMAND muss damit anfangen, also selber schuld ohne Ausnahme.


Von den Millionen (auch nicht erfaßten/weggeschwindelten) Arbeitslosen hat nur ein geringer Teil Suchtprobleme. Ängste (soweit sie die Arbeitsfähigkeit beeinträchtigen) sind eine unverschuldete psychische Erkrankung. Und Suchtprobleme (sind übrigens von der WHO als Krankheit anerkannt) beruhen häufig auf Schicksalsschlägen bzw. Therapieversuchen von Krankheiten, wo der Arzt nicht helfen konnte.



Grenzverletzerin hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#150

RE: Drei Dinge können bleiben .

in Leben in der DDR 11.10.2016 15:47
von 1941ziger | 1.002 Beiträge

Stabsfeld.......ich rede hauptsächlich von mir und meiner nicht kleinen Familie.
Ich , Werkzeugmacher gelernt, mit 50 noch mal den Meister gemacht, bis 67 gearbeitet.
Meine Frau, Ing.-Ök., mit 37 noch mal den Betriebswirt gemacht, hier noch in der gleichen Firma
Meine jüngste Tochter, Außenhandelskauffrau gelernt, nach 25 Jahren noch in der gleichen Firma
Meine älteste Tochter und mein Schwiegersohn waren 1989 fertig mit dem Studium in Leipzig haben
heute das pharmawerk-weinboehla.
Mein Sohn, Zimmermann gelernt hat heute eine Holzhausbau-Firma in Norwegen.

Wir alle haben nie ein Arbeitsamt von innen gesehen, geschweige denn ein Jobcenter.
Wir haben uns nur auf uns verlassen, wie du siehst es geht auch. Kostet natürlich Kraft und viel Mühe, ist kein einfacher Weg
aber man muss wollen und nicht warten bis andere etwas für einen tun.
Wer erwartet das die Tauben gebraten in den Mund kommen, der irrt und das Deppen so wie in der DDR über die Parteistrecke an Posten
kommen der irrt auch.
Hast du Fähigkeiten und Können zu verkaufen dann läuft es gut, hast du es nicht landest du bei Harz IV und lebst trotzdem nicht
schlecht. Also was willst du?


Die veröffentlichte Meinung ist nicht die Öffentliche.
Hanum83 und Lutze haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#151

RE: Drei Dinge können bleiben .

in Leben in der DDR 11.10.2016 16:12
von SET800 | 3.104 Beiträge

Zitat von StabsfeldKoenig im Beitrag #149

Von den Millionen (auch nicht erfaßten/weggeschwindelten) Arbeitslosen hat nur ein geringer Teil Suchtprobleme. Ängste (soweit sie die Arbeitsfähigkeit beeinträchtigen) sind eine unverschuldete psychische Erkrankung. Und Suchtprobleme (sind übrigens von der WHO als Krankheit anerkannt) beruhen häufig auf Schicksalsschlägen bzw. Therapieversuchen von Krankheiten, wo der Arzt nicht helfen konnte.


Klar, WHO und Ärzteschaft wollen ihre Kundshcaft erhalten, ausweiten und erklären alles was mit Bequemlichkeit und erlernter und eingeübter Wllensschwäche zu tun hat als Krankheit, dürfte bald 30% Umsatzanteil ahben.

Und konkret, kein 16-Jähriger muß mit Drogen auf dem Schuhof oder Schnaps in der Clique anfangen, daß nach jahrelanger Gewohnheit das Verzichten dann schwerer fällt ist mir auch klar.

Trotzdem immer selbstverschuldet. Ja, auch wenn der Chef vermeintlich "spinnt" und die Kollegen lästern, dann ist nicht der BEGINN täglichen Feierabendsaufens angesagt sondern nachdenken über eigenes Verhalten bei der Arbeit oder Stellenwechsel. Saufen wird auch dann frewillig vorsätzlich selbst gewählt aus Bequemlichkeit.

Und "Schicksalsschläge" sind auch kein Argument, Millionen saufen oder drogeln nicht obwohl ein Kind im Verkehrsunfall starb, ein Ehepartner durch Tod oder Scheidung verloren ging, ein Unfall oder Krebserkrankung die Gesundheit für immer raubte.

Nehmt euch zusammen, Millionen die es auch können sind auch nicht klüger oder Supermenschen, flüchtet nicht Krankheitsgewinn, die bequeme Faulpelzlösung, danke nein.



Heckenhaus hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#152

RE: Drei Dinge können bleiben .

in Leben in der DDR 11.10.2016 16:51
von SET800 | 3.104 Beiträge

Zitat von StabsfeldKoenig im Beitrag #146

Mit Umwegen konnte man es in der BRD natürlich auch schaffen. aber in der DDR hätten Arbeiterkinder (ausreichende Schulnoten vorausgesetzt) den geraden Weg (EOS oder Berufsausbildung mit Abitur) gehen können. Das Stipendium war für alle gleich, abgesehen Zusatzstipendien für gute Leistung bzw. verlängerten Wehrdienst.



Hallo,
auch der direkte Weg war "Arbeiterkindern" möglich, inkl. Gymnasium ab Klasse 5. Begabtenförderung ist in Deutschland schon lange üblich, siehe die Geschichte des kleinen Gauß! Ob 1900, 1930 oder 1960 es gab Freiplätze an Gymnasien trotz allgmeinen Schulgeld, wohlwollende Bürgerschaft vergab an tüchtige arme Schüler etwas bezahlte Arbeit, es gab Freitische mittags in Bürgerhäusern usw.

So machte es mein Vater ab 1927 auf dem Martineum ( Kundige wissen wo das ist ) als jüngstes Kind von fünf einer Kriegerwitwe ( mein Großvater Sozialdemokrat und Mannschaftsdienstgrad an Kriegsfolge 1919 verstorben, also keine tolle Rente für die Großmutter )

Und in der BRD gab es das auch in abgewandelten Formen.

PS..

Statistik, wenn in den 30ern, 50er und 70ern viele Arbeiterkinder einen scheinbaren Aufstieg schafften. Scheinbar weil sie auch mit Studium ohne Eigentum an Produktionsmitteln Arbeiter blieben oder zwischen die Klassen gerieten als moderne "Gutsverwalter"! Dann ist eben der Arbeiteranteil an Studenten geringer weil eben der Akademikeranteil der Elternschaft gesellschaftlich anstieg.



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#153

RE: Drei Dinge können bleiben .

in Leben in der DDR 11.10.2016 18:09
von Ebro | 580 Beiträge

Zitat von StabsfeldKoenig im Beitrag #148
Zitat von Ebro im Beitrag #112
Zu uns kommen viele ältere Arbeitslose, auch gesundheitlich eingeschränkt. Die werden umgeschult in die Richtung Lager und Logistik, bekommen für die Teilnahme an der Maßnahme ein Zertifikat und haben bei uns einen Staplerschein erworben. Und direkt haben wir selber schon viele Teilnehmer in Arbeit gebracht. Zweimal in der Woche wird im Internet die Jobbörse der Bundesagentur nach passenden Jobs durchsucht und dann die entsprechenden Bewerbungen geschrieben. (von mir)


Wozu sollen ältere und gesundheitlich angeschlagene eine Staplerschein machen und Richtung Lager umgeschult werden? Büroberufe / kaufmännische Tätigkeiten, ggf. mit Computerkurs wären sinnvoller. Oder soll jemand mit Bandscheibenvorfall oder kaputten Knien Kisten schleppen?


Eben weil sie angeschlagen sind, geringes Bildungsniveau haben, oft nicht deutsch können-dort kommen sie noch am ehesten unter. Ab 40 biste doch schon schwervermittelbar und Bürojobs sind so doll im Angebot.......!
(und Kisten schleppen sollen sie ja nicht, dafür ja der Staplerschein)



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#154

RE: Drei Dinge können bleiben .

in Leben in der DDR 11.10.2016 18:52
von Rainer-Maria Rohloff | 1.377 Beiträge

Ich möchte mich mal nicht...als Oberweiser (was war früher, heute besser, schlechter) hier bewerben nur bleibt bitte mal reinweg nur beim Thema. Schreibt einfach nur diese drei Dinge...einfach nur. Sonst artet das irgend wie aus....so meine Meinung.

Rainer-Maria

Wir ergissen uns sonst im Warum, Wieso, Weshalb etc. Denn irgendwie zerstört daß das köstliche vom Buscho eingebrachte Thema.



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#155

RE: Drei Dinge können bleiben .

in Leben in der DDR 11.10.2016 20:07
von der alte Grenzgänger | 1.009 Beiträge

Wenn ich die (mehrfach nachgelesene) Fragestellung richtig deute, soll es nach einem Vierteljahrhundert "Pling" machen, und wir sind wieder da, wo wir 1989 waren ?

Gut, da war ich in Cottbus, DDR ..

Aus diesem Vierteljahrhundert gemeinsamer Zeit würde ich mitnehmen:

- die Möglichkeit, fast überallhin zu gelangen, ohne irgendjemand um Erlaubnis fragen zu müssen (von normalen Formalitäten mal abgesehen)

- die Möglichkeit, mit einem halbwegs vernünftigen Job ein halbwegs vernünftiges Einkommen in einer gefragten Währung zu verdienen und mir davon auch mal ein Brett oder eine Dose Farbe oder ein Auto kaufen zu können

- mir nicht mehr zwei Meinungen zu allem möglichen zurechtlegen zu müssen und darauf zu achten, wer mich gerade hören könnte

Da ich mit diesen drei Mitbringseln sicher nicht der einzige wäre, der aus der gemeinsamen Zeit wieder in der DDR landet, würde die DDR vermutlich kein Vierteljahr mehr existieren (die Existenzgrundlagen wären einfach weg ..) ... und es ginge wieder eine gemeinsame Zeit los ..

Gut so ...

Siggi
(der meint, dass diese persönliche Freiheit, die Gedanken- und Redefreiheit im "Tagesgeschäft" (weil eben normal ..) etwas untergeht ..)


"Man rühmt und man schmäht die meisten Dinge, weil es Mode ist, sie zu rühmen oder sie zu schmähen"
La Rochefoucauld (1613 - 1680)
exgakl und Rainer-Maria Rohloff haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#156

RE: Drei Dinge können bleiben .

in Leben in der DDR 11.10.2016 21:32
von SET800 | 3.104 Beiträge

Zitat von Ebro im Beitrag #112
Zweimal in der Woche wird im Internet die Jobbörse der Bundesagentur nach passenden Jobs durchsucht und dann die entsprechenden Bewerbungen geschrieben. (von mir)



Hallo, wozu Bewerbungen? Ernsthaft gefragt, die Alternative sind Vermittlungen, zumindestens für Arbeitsplätze auf denen keine "Romane" zu schreiben sind.

Die Arbeitsagentur als Personalbüro oder Kaderleitung für eben momentan Arbeitslose funktionierend. Wenn eine größere Firma in einem anderen Ort oder auch nur eine neue Abteilung aufbaut, eine personalmäßig verstärken möchte, eine andere verkleinert wird auch geschaut wer passt dahin. Wie schätzt der Vorgesetzte den Mitarbeiter ein, der potentielle neue Boß spricht mit dem aktuellen, dann wird gefragt ist das was für sie?

Ohne Abgabe neu geschriebener Lebensläufe usw.

So erging es mir via Arbeitsamt vor ca. 25 Jahren, der Großkonzern ( den gibt es nicht mehr ) machte den Laden dicht, ich ging als SPS-Programmierer im Anlagenbau zum Fachvermittler. Der telephonierte, 2h später Termin, 4h später Zusage und der Arbeitsvertrag war 2 Tage später im Briefkasten.

Das war Vermittlung eben.

Könnte ebenso für Bäcker, Gabelstapelerfahrer, Heizungsbauer, Busfahrer oder CNC-Mechaniker funktionieren statt Geld für Bewerbungstraining zu verbrennen.



Hanum83 hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 11.10.2016 21:34 | nach oben springen

#157

RE: Drei Dinge können bleiben .

in Leben in der DDR 11.10.2016 22:05
von Ebro | 580 Beiträge

nochmal:
Wir sind eine private Bildungseinrichtung, die eng mit dem Amt für Arbeit zusammenarbeitet. Vom Amt werden Kandidaten geschickt, die entweder aufgrund des Alters umgeschult werden, oder die ihre Zeit mil ALG fast hinter sich haben und durch den Willen, bei uns diese Massnahme zu absolvieren, nochmal 3 Monate länger nach Ende der Massnahme bei Nichtvermittlung in Genuß von ALG I kommen.
Da viele nicht unbedingt die beste Ausbildung haben, machen wir Unterricht in Grundlagen Mathe, Sachkunde und natürlich Deutsch. Ausserdem erfolgt Unterricht in Richtung Bau und Lager und Logistik, verbunden mit dem Staplerschein.
Darin eingebettet ist die Verpflichtung unsererseits, 2 mal in der Woche die Jobbörse durchzusehen und bei passenden Angeboten die entsprechenden Bewerbungen zu schreiben.und wir haben es in der zeit, in der ich dort tätig bin, etwa 40 mal geschafft, den Kandidaten einen Job zu vermitteln.Jetzt verstanden?



Hanum83, Gert und Lutze haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#158

RE: Drei Dinge können bleiben .

in Leben in der DDR 11.10.2016 23:11
von Gert | 12.356 Beiträge

Zitat von Ebro im Beitrag #157
nochmal:
Wir sind eine private Bildungseinrichtung, die eng mit dem Amt für Arbeit zusammenarbeitet. Vom Amt werden Kandidaten geschickt, die entweder aufgrund des Alters umgeschult werden, oder die ihre Zeit mil ALG fast hinter sich haben und durch den Willen, bei uns diese Massnahme zu absolvieren, nochmal 3 Monate länger nach Ende der Massnahme bei Nichtvermittlung in Genuß von ALG I kommen.
Da viele nicht unbedingt die beste Ausbildung haben, machen wir Unterricht in Grundlagen Mathe, Sachkunde und natürlich Deutsch. Ausserdem erfolgt Unterricht in Richtung Bau und Lager und Logistik, verbunden mit dem Staplerschein.
Darin eingebettet ist die Verpflichtung unsererseits, 2 mal in der Woche die Jobbörse durchzusehen und bei passenden Angeboten die entsprechenden Bewerbungen zu schreiben.und wir haben es in der zeit, in der ich dort tätig bin, etwa 40 mal geschafft, den Kandidaten einen Job zu vermitteln.Jetzt verstanden?


eine gute Eirichtung, ich begrüße das.


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
Ebro hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#159

RE: Drei Dinge können bleiben .

in Leben in der DDR 12.10.2016 00:44
von StabsfeldKoenig | 2.655 Beiträge

Zitat von 1941ziger im Beitrag #150
Stabsfeld.......ich rede hauptsächlich von mir und meiner nicht kleinen Familie.
Ich , Werkzeugmacher gelernt, mit 50 noch mal den Meister gemacht, bis 67 gearbeitet.
Meine Frau, Ing.-Ök., mit 37 noch mal den Betriebswirt gemacht, hier noch in der gleichen Firma
Meine jüngste Tochter, Außenhandelskauffrau gelernt, nach 25 Jahren noch in der gleichen Firma
Meine älteste Tochter und mein Schwiegersohn waren 1989 fertig mit dem Studium in Leipzig haben
heute das pharmawerk-weinboehla.
Mein Sohn, Zimmermann gelernt hat heute eine Holzhausbau-Firma in Norwegen.

Wir alle haben nie ein Arbeitsamt von innen gesehen, geschweige denn ein Jobcenter.
Wir haben uns nur auf uns verlassen, wie du siehst es geht auch. Kostet natürlich Kraft und viel Mühe, ist kein einfacher Weg
aber man muss wollen und nicht warten bis andere etwas für einen tun.
Wer erwartet das die Tauben gebraten in den Mund kommen, der irrt und das Deppen so wie in der DDR über die Parteistrecke an Posten
kommen der irrt auch.
Hast du Fähigkeiten und Können zu verkaufen dann läuft es gut, hast du es nicht landest du bei Harz IV und lebst trotzdem nicht
schlecht. Also was willst du?



Und was ist mit denen, deren erlernte Berufe nicht mehr gefragt sind, denen aber auch niemand eine neue Ausbildung anbietet? Weit über 90 % aller Arbeitslosen haben "was zu verkaufen", aber es will niemand kaufen.



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#160

RE: Drei Dinge können bleiben .

in Leben in der DDR 12.10.2016 08:49
von 1941ziger | 1.002 Beiträge

Zitat von StabsfeldKoenig im Beitrag #159

Kostet natürlich Kraft und viel Mühe, ist kein einfacher Weg
aber man muss wollen und nicht warten bis andere etwas für einen tun.




Und was ist mit denen, deren erlernte Berufe nicht mehr gefragt sind, denen aber auch niemand eine neue Ausbildung anbietet? Weit über 90 % aller Arbeitslosen haben "was zu verkaufen", aber es will niemand kaufen.

Natürlich ist es für ältere jetzt sehr spät, aber ich war auch schon 50 und habe mir gesagt wenn ich nicht sofort was tue dann werde ich es später bereuen.
Ein KfZ Schlosser der früher den Trabbi repariert hat und heute den Corsa nicht zum laufen bringt wird eben keinen Job finden,
es sei den er lernt von sich aus dazu........dann hat er wieder etwas zu verkaufen, auch der Arbeitgeber ist kein Sozialamt.


Die veröffentlichte Meinung ist nicht die Öffentliche.
Lutze hat sich für diesen Beitrag bedankt
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