#61

RE: Unerlaubte Entfernung / Verdacht auf 213

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 04.03.2016 11:55
von der alte Grenzgänger | 1.000 Beiträge

Zitat von Waldmeister im Beitrag #53
... Die Klappfixe wurden zentral im Objekt verwahrt und nur bei Bedarf ausgegeben. (glaube ich. Wie die Waffen auch.)
wm



.. also doch ne Waffe ?!
(siehe "Klappfix- Thema"- da war es für die meisten (Träger) nur ein Stück Papier und hatte null Bedeutung..)

Siggi


"Man rühmt und man schmäht die meisten Dinge, weil es Mode ist, sie zu rühmen oder sie zu schmähen"
La Rochefoucauld (1613 - 1680)
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#62

RE: Unerlaubte Entfernung / Verdacht auf 213

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 04.03.2016 14:55
von berlin3321 | 2.519 Beiträge

Eine Bitte, Waldmeister: Für einen Satz 5 Vollzitate, bitte einkürzen.

Und bitte nicht jeden Sch***** mitmachen, leider gibt es einige User hier die anscheinend nur mit Zitat antworten können. Es nervt. Und nicht nur mich. Danke.

MfG Berlin


Dieser Beitrag ist eine Meinungsäußerung, nicht repräsentativ, im Sinne des Art. 5 des Grundgesetzes und durch diesen gedeckt !
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#63

RE: Unerlaubte Entfernung / Verdacht auf 213

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 04.03.2016 18:39
von werner | 1.591 Beiträge

Zitat von 94 im Beitrag #57
Zitat von Waldmeister im Beitrag #53
Ja, sicher! Wenn es in Uniform in den Ausgang ging: Klappfix. ...
Klappfix als Ausgangskarte sozusagend. Also entweder hatte @Felix 84 /87 nie Ausgang oder kannte er nur einfach den Begriff nicht (oder vielleicht auch nach über 30 Jahren nicht mehr)?


@Felix 84 /87 spricht vom WR, der @Waldmeister war woanders. Bei ihm galten Regeln wie an den BV.


Und irgendwo saßen die ganz anonym die leitenden Hirne, die den ganzen Betrieb koordinierten und die politischen Richtlinien festlegten, nach denen dieses Bruchstück der Vergangenheit aufbewahrt, jenes gefälscht, und ein anderes aus der Welt geschafft wurde.
George Orwell, 1984
zuletzt bearbeitet 04.03.2016 18:40 | nach oben springen

#64

RE: Unerlaubte Entfernung / Verdacht auf 213

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 04.03.2016 19:27
von 94 | 10.792 Beiträge

Zitat von Waldmeister im Beitrag #60
Zitat von werner im Beitrag #58
Zitat von Waldmeister im Beitrag #53
Zitat von 94 im Beitrag #45
Zitat von Waldmeister im Beitrag #44
Zitat von 94 im Beitrag #39
... SaZ bei Feliks und ein Klappfix?
Ja, war so!
Sicher?



Ja, sicher! Wenn es in Uniform in den Ausgang ging: Klappfix. Vku oder Urlaub in Zivil: Perso. wehrdienstausweis am Anfang der Karierre abgegeben, nach 3 Jahren zur Entlassung wieder bekommen. Die Klappfixe wurden zentral im Objekt verwahrt und nur bei Bedarf ausgegeben. (glaube ich. Wie die Waffen auch.)

wm



@Waldmeister , da gab es keine einheitliche Regelung und über die Jahre änderte sich das auch. Anfang der 70er wurden wegen mißbräuchlichen Einsatzes der Dienstausweise durch UaZ des WR diese in einigen Kommandos eingezogen und wie von Dir beschrieben aufbewahrt, auch in den BV.
Ich habe einige Berichte, dass das Verfahren der Ausgabe und Aufbewahrung des Dienstausweises, WDA und PA auch vollkommen anders gehandhabt wurde. Warum das so war oder ob bei den Befragten die Erinnerung in den Details nach den Jahren das verfälscht, habe ich noch nicht herausgefunden.

p.s. OT Was stand eigentlich in Euren DA neben dem Bild? Wachregiment wart Ihr ja nicht.


Gute Frage @Werner. Nee, richtig WR waren wir nicht (hießen wir nicht). Interner Sprachgebrauch war Sicherungszug Sassnitz, später Sicherungskompanie (Aufstockung mit dem Fährhafen Mukran). Aber was neben dem Bild stand...? Musste meinen ja 86 abgeben, kann nicht mehr nachschauen.

wm


Da warst Du gar kein 'richtiger' Felix?


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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#65

RE: Unerlaubte Entfernung / Verdacht auf 213

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 04.03.2016 19:31
von marc | 573 Beiträge

Hatten die BV oder andere spezielle Objekte eigene Sicherungseinheiten, außerhalb von "Feliks"?



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#66

RE: Unerlaubte Entfernung / Verdacht auf 213

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 04.03.2016 19:34
von 94 | 10.792 Beiträge

WSE und MOS


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


marc hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#67

RE: Unerlaubte Entfernung / Verdacht auf 213

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 04.03.2016 19:38
von TAO | 232 Beiträge

Das ist schon makaber im Nachhinein. Die Stasi hat den Staat gesichert und WSE und MOS haben die Stasi gesichert.
Von soviel Sicherheit kann man heute nur noch träumen.


zuletzt bearbeitet 04.03.2016 19:39 | nach oben springen

#68

RE: Unerlaubte Entfernung / Verdacht auf 213

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 04.03.2016 19:39
von der alte Grenzgänger | 1.000 Beiträge

Zitat von 94 im Beitrag #66
WSE und MOS


..aha...

Siggi


"Man rühmt und man schmäht die meisten Dinge, weil es Mode ist, sie zu rühmen oder sie zu schmähen"
La Rochefoucauld (1613 - 1680)
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#69

RE: Unerlaubte Entfernung / Verdacht auf 213

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 04.03.2016 19:52
von Alfred | 6.841 Beiträge

Zitat von TAO im Beitrag #67
Das ist schon makaber im Nachhinein. Die Stasi hat den Staat gesichert und WSE und MOS haben die Stasi gesichert.
Von soviel Sicherheit kann man heute nur noch träumen.



Die Jungs hatten immer meinen Respekt. Gerade die Posten, die bei Wind und Wetter den Parkplatz abgesichert haben. Das war kein Traumposten, gerade im Winter.


TAO hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#70

RE: Unerlaubte Entfernung / Verdacht auf 213

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 04.03.2016 19:58
von Waldmeister | 149 Beiträge

Zitat von berlin3321 im Beitrag #62
Eine Bitte, Waldmeister: Für einen Satz 5 Vollzitate, bitte einkürzen.



Tschuldigung, der Onkel hat es nicht so,gemeint. Ja, WSE war wohl die Zauberabkürzung. Ob "Felix" oder nicht, "Firma" war das alles trotzdem.
WSE Saßnitz, zugehörig zur GÜST Saßnitz, damit glaube ich Abt. VI (die von Passport), BV Rostock.

Waren damals bei der Absicherung von Olof Palme in Stralsund dabei, hatten aber nur Objektwache (Unterkunft für alle, ehemalige Berufsschule) konnten wir schön schlafen. Hatten noch etwas frei und waren mit der Waffe am Mann sogar noch essen. Ups, beim Jackeausziehen konnte man sogar einen Blick auf Genossen Makarov werfen. War mir peinlich. Aber ein netter Herr, den wir für einen Wessi hielten, hat uns einen Schnaps vom Nebentisch ausgegeben. Der Klassenfeind konnte auch richtig nett sein!

Uff, soviele Aküs.

wm


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#71

RE: Unerlaubte Entfernung / Verdacht auf 213

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 04.03.2016 19:59
von marc | 573 Beiträge

Zitat von 94 im Beitrag #66
WSE und MOS


Wobei MOSer ja bei "Feliks" waren.



zuletzt bearbeitet 04.03.2016 19:59 | nach oben springen

#72

RE: Unerlaubte Entfernung / Verdacht auf 213

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 04.03.2016 20:05
von Waldmeister | 149 Beiträge

[/quote]
Die Jungs hatten immer meinen Respekt. Gerade die Posten, die bei Wind und Wetter den Parkplatz abgesichert haben. Das war kein Traumposten, gerade im Winter.[/quote]

Danke Alfred, war insbesondere im Winter im SFO Wiek kein Vergnügen, dort pfiff der Wind ungebremst übers freie Feld und in die Kleidung. War aber wenigstens eine kleine Postenhütte gg. Unmögliches Wetter. Unbeheizt! Aber Schaffellmäntel gab es. Die waren nur sehr hinderlich, aber warm.

wm


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#73

RE: Unerlaubte Entfernung / Verdacht auf 213

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 04.03.2016 20:23
von werner | 1.591 Beiträge

Zitat von 94 im Beitrag #66
WSE und MOS


Ich nehme mal das Stöckchen.
MOS= umgangsspr. für Militärisch-operativer Wach-und Sicherungsdienst, eigentlich MoWSD

Das war nicht nur auf das WR beschränkt, MOWSD hieß das sowohl in den WSE als auch im WR.

Vielleicht kann mal jemand räumen und nun wieder bei uE i.V. mit 213 weitergemacht werden.


Und irgendwo saßen die ganz anonym die leitenden Hirne, die den ganzen Betrieb koordinierten und die politischen Richtlinien festlegten, nach denen dieses Bruchstück der Vergangenheit aufbewahrt, jenes gefälscht, und ein anderes aus der Welt geschafft wurde.
George Orwell, 1984
Fritze hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 04.03.2016 20:33 | nach oben springen

#74

RE: Unerlaubte Entfernung / Verdacht auf 213

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 04.03.2016 20:40
von passport | 2.634 Beiträge

In Magdeburg hieß die Truppe der BVfS - WE - Wacheinheit. Die Personalstärke zu meiner Zeit (73-75) betrug ca. 120 Personen an SaZ. Der PA und WDA wurden zu Beginn des Eintrittes eingezogen. Am Anfang erhielten wir den DA des MfS. Das wurde später geändert und wir bekamen einen Hausausweis wie sie damals bestimmte Zivielkräfte, wie zB. Reinigungskräfte, besassen. Später, als auch diese Kräfte MA wurden, bekamen wir wieder den DA des MfS.


passport


marc hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 04.03.2016 21:12 | nach oben springen

#75

RE: Unerlaubte Entfernung / Verdacht auf 213

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 04.03.2016 20:44
von Lutze | 8.034 Beiträge

Zitat von passport im Beitrag #74
In Magdeburg hieß die Truppe der BVfS - WE - Wacheinheit. Die Personalstärke zu meiner Zeit (73-75) betrug ca. 120 Personen an SaZ. Der PA und WDA wurden zu Beginn des Eintrittes eingezogen. Am Anfang erhielten wir den DA des MfS. Das wurde später geändert und wir bekamen einen Hausausweis wie sie damals bestimmte Zivielkräfte, wie zB. Reinigungskräfte, besassen. Später, als auch diese Kräfte MA wurden, bekamen wir wieder die DA des MfS.


passport

Bekamen Reinigungskräfte dann sozusagen auch einen Klappfix?
Lutze


wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren
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#76

RE: Unerlaubte Entfernung / Verdacht auf 213

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 04.03.2016 20:48
von passport | 2.634 Beiträge

Zitat von Lutze im Beitrag #75
Zitat von passport im Beitrag #74
In Magdeburg hieß die Truppe der BVfS - WE - Wacheinheit. Die Personalstärke zu meiner Zeit (73-75) betrug ca. 120 Personen an SaZ. Der PA und WDA wurden zu Beginn des Eintrittes eingezogen. Am Anfang erhielten wir den DA des MfS. Das wurde später geändert und wir bekamen einen Hausausweis wie sie damals bestimmte Zivielkräfte, wie zB. Reinigungskräfte, besassen. Später, als auch diese Kräfte MA wurden, bekamen wir wieder die DA des MfS.


passport

Bekamen Reinigungskräfte dann sozusagen auch einen Klappfix?
Lutze



Der Hausausweis war auch ein Klappfix, nur eben kein DA. Den betreffenden Personenkreis wurde es freigestellt ob sie sich als MA verpflichten wollten oder auch nicht.


passport


Lutze hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#77

RE: Unerlaubte Entfernung / Verdacht auf 213

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 04.03.2016 21:02
von passport | 2.634 Beiträge

Zurück zum Thema

Ein WE-Soldat hatte während des Wachdienstes seinen Posten verlassen. Die Mpi und die Magazintasche hatte er in die Ecke gestellt und war über den Zaun geklettert. Verschärfend kam noch dazu das dieses Wachobjekt im 500m Streifen des Grenzgebietes lag. Höhe der Strafe wurde vor der versammelten Mannschaft verkündet: 7 Tage Arrest.
Abgesessen in der UHA der BVfS Magdeburg.


passport


zuletzt bearbeitet 04.03.2016 21:40 | nach oben springen

#78

RE: Unerlaubte Entfernung / Verdacht auf 213

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 15.03.2016 10:45
von katze | 159 Beiträge

Zitat von Waldmeister im Beitrag #1
Im Jahr 1985 bin ich mit meinem damaligen Kumpel F.K., wie ich SAZ im Wachregiment F.D. In den Urlaub gefahren / getrampt. Urlaub hieß ja, das man anzugeben hatte, wo man sich aufhält. Wir wollten trampen in der DDR ohne festes Ziel? Hm, wie machen wir das? Ich habe meinen Bruder als Adresse angegeben, der hatte eines der wenigen Telefone, dort konnte ich ja in regelmäßigen Abständen nachfragen, ob einer was von mir will.

Also los. Wir sind dann am Ende mehr Zug gefahren, irgendwie waren wir zu doof.

In Potsdam stiegen wir in den Zug nach Magdeburg. Dieser war voll wie zu DDR-Zeiten üblich. Der Zug fuhr los. "Guten Tag, die Ausweise bitte". Ach du Scheiße, na wird nur Routine sein. Immerhin waren wir ja nicht an der Stelle, wo wir sein sollten, auch wenn es Urlaub war. Und dann wurden die beiden Trapos neugierig:

"Na, wo wollen Sie denn hin?"

Ähm, wir wollen in den Harz!'

"Aha, wohin?"

Ähm, Wernigerode.

"Und, wo werden Sie schlafen?"

Wissen wir noch nicht. - kurze Pause - Wir wollen in die Jugendherberge. Die werden bestimmt Plätze frei haben.

Ein gaaaaaaaaanz langer Prüfblick folgte. Für mich unendlich lange. Wenn der gewusst hätte, wie es in mir aussah.

Nach einer gefühlten Ewigkeit gab er uns die Ausweise zurück und ging weiter. Ein tiefer Blick in die Augen meines Kumpels. Ich denke, wir hatten verdammt viel Glück. Wären unsere Personalien geklärt worden, wir hätten Bautzen von innen kennengelernt, glaube ich. Wir sind trotzdem in den Harz gefahren, einmal mit der Bimmelbahn am Grenzzaun lang (nächster Idiotischer Einfall aus heutiger Sicht) und haben dann noch sehr schöne Tage in den beengten Weiten der DDR verbracht.

Berlin,Weimar, Potsdam, Wernigerode - Urlaub kann so schön sein.

wm




Ja, was hätte dir passieren sollen ?? Du hast einen U-Schein gehabt, der besagt aber lediglich, dass du von/bis Urlaub hast. War auf dem U-Schein deine Wohnadresse notiert? Kann ich nicht mehr mit Sicherheit sagen. Aber egal, zumindest hast du eine Erreichbarkeit angegeben und die hat ausgereicht. Hab in der VPB länger gedient (BU), hatte auch mit Grenzgängern (Grenznaher Wohnort) der GWDler, als stellv. IDL zu tun.


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