#41

RE: Unerlaubte Entfernung / Verdacht auf 213

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 14.02.2016 13:43
von thomas 48 | 3.566 Beiträge

Zitat von Fritze im Beitrag #38
Zitat von thomas 48 im Beitrag #24
Vor Eisenach war immer Kontrolle


Die Trapo stieg in Gotha ein . Musste auch Ausweis vorzeigen und Fahrtziel angeben ,kein Problem.


Fröttstedt
Wo wohnen Sie in Eisenach usw.?


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#42

RE: Unerlaubte Entfernung / Verdacht auf 213

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 14.02.2016 17:43
von 94 | 10.792 Beiträge

Mir ist eher Förtha als der 'Point of no Return' erinnerlich. Na wie auch immer, hinter Gotha sammelte die Trapo auf jeden Fall Alle mit weißen Schulterstücken ein.


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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#43

RE: Unerlaubte Entfernung / Verdacht auf 213

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 14.02.2016 18:14
von andyman | 1.871 Beiträge

Zitat von Rostocker im Beitrag #32
, wenn man sich bei der VP- Meldestelle irgendwie ummeldete--muss auch automatisch eine Meldung ans WKK gegangen sein.


genauso war es,@Rostocker
Bin nach jedem ummelden der Adresse wieder als Resi eingefahren,beim 2ten Mal hatte ich in sofern Glück das ich im WKK meiner Heimatstadt, Urlaubsvertretung für den Hausmeister war und machte dienstlich wohlgemerkt, die Bekanntschaft des Stabsfeldwebel der die potentiellen Einrücker als Karteikarte verwaltete. Meine PKZ wurde dann glücklicherweise in den nächsten Jahren überlesen.
Gruß aus Südschweden
andyman


Gruß aus Südschweden
Was nützt alles Hasten und Jagen,auch du bist nur ein Tropfen im Meer der Unendlichkeit. Confuzius
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#44

RE: Unerlaubte Entfernung / Verdacht auf 213

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 27.02.2016 08:35
von Waldmeister | 149 Beiträge

Zitat von 94 im Beitrag #39
Zitat von damals wars im Beitrag #12
... einen Urlaubsschein, der gleichzeitig Fahrkarte zum Heimatort war. ...
Stimmt so nicht ganz, es gab auf den Urlaubsschein die Fahrkarte zum ermäßgten Tarif. Der (Bahn-)Kilometer für 2 Pf, analog Arbeiterrückfahrkarte (?). Allerdings nur, wenn die Floskel 'Militärfahrkarte wurde nicht ausgegeben' nicht gestrichen ward.
Upps, leicht oT. Na trotzdem noch 'ne Frage ... SaZ bei Feliks und ein Klappfix?


Ja, war so!

wm


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#45

RE: Unerlaubte Entfernung / Verdacht auf 213

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 27.02.2016 15:38
von 94 | 10.792 Beiträge

Zitat von Waldmeister im Beitrag #44
Zitat von 94 im Beitrag #39
... SaZ bei Feliks und ein Klappfix?
Ja, war so!
Sicher?


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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#46

RE: Unerlaubte Entfernung / Verdacht auf 213

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 02.03.2016 21:13
von Felix 84 /87 | 10 Beiträge

Also was ein Klappfix ist weiß ich nicht ,aber ich bin drei Jahre in Uniform des WR von Berlin nach Naumburg und von Jena nach Berlin und mich hat in der Zeit nie einer Kontrolliert . Der Urlaubsschein war gleichzeitig Fahrkarte für 2.Klasse.Fahren durften wir mit allen ausser Intercity . Und den Personalausweis hab ich beim Einzug abgegeben und zur Entlassung wiederbekommen .



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#47

RE: Unerlaubte Entfernung / Verdacht auf 213

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 02.03.2016 21:16
von Harra318 | 2.514 Beiträge

Intercity in der Deutschen Demokratischen Republik


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#48

RE: Unerlaubte Entfernung / Verdacht auf 213

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 02.03.2016 21:35
von Felix 84 /87 | 10 Beiträge

Na Züge die von Berlin in den Westen fuhren ! Transitzüge halt



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#49

RE: Unerlaubte Entfernung / Verdacht auf 213

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 02.03.2016 21:36
von eisenringtheo | 9.155 Beiträge

Zitat von Harra318 im Beitrag #47
Intercity in der Deutschen Demokratischen Republik

Express- und Interexpresszüge hiessen die schnellen Züge der DDR mit Expresszug Zuschlag (5 bis 16 M).
Die internationalen Züge in den Westen waren D-Züge (Schnellzüge). Züge von Berlin nach dem Westen hatten zwischen Berlin(West) und der BRD keine Verkehrshalte und durften nur mit gültigen Grenzübertrittspapieren benutzt werden; Schnellzüge ab anderen DDR-Bahnhöfen durften im Binnenverkehr ohne Grenzübertrittspapiere benutzt werden, wenn man auf dem letzten Haltebahnhof vor der Grenze wieder ausstieg (z.B. Eisenach, Magdeburg).
Theo


zuletzt bearbeitet 02.03.2016 21:44 | nach oben springen

#50

RE: Unerlaubte Entfernung / Verdacht auf 213

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 02.03.2016 21:41
von Harra318 | 2.514 Beiträge

Interzone,vielleicht so
Es fuhr ein" Interzonenzug"durch die Zone!
Jetzt wird eher ein Schuh draus


zuletzt bearbeitet 02.03.2016 21:42 | nach oben springen

#51

RE: Unerlaubte Entfernung / Verdacht auf 213

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 02.03.2016 21:43
von Wahlhausener | 267 Beiträge

Oder meinst Interzonenzüge?


Signatur gelöscht...


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#52

RE: Unerlaubte Entfernung / Verdacht auf 213

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 03.03.2016 06:40
von Harsberg | 3.242 Beiträge

Zitat
Express- und Interexpresszüge hiessen die schnellen Züge der DDR mit Expresszug Zuschlag (5 bis 16 M).



Wo sollen die in der DDR gefahren sein?
Ich kenne nur das InterCity-System der Deutschen Reichsbahn, die vor Allem im Fernberufsverkehr zwischen den Bezirksstädten der DDR und Berlin fuhren.


Phantasie ist wichtiger denn Wissen, denn Wissen ist begrenzt!
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#53

RE: Unerlaubte Entfernung / Verdacht auf 213

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 03.03.2016 09:15
von Waldmeister | 149 Beiträge

Zitat von 94 im Beitrag #45
Zitat von Waldmeister im Beitrag #44
Zitat von 94 im Beitrag #39
... SaZ bei Feliks und ein Klappfix?
Ja, war so!
Sicher?



Ja, sicher! Wenn es in Uniform in den Ausgang ging: Klappfix. Vku oder Urlaub in Zivil: Perso. wehrdienstausweis am Anfang der Karierre abgegeben, nach 3 Jahren zur Entlassung wieder bekommen. Die Klappfixe wurden zentral im Objekt verwahrt und nur bei Bedarf ausgegeben. (glaube ich. Wie die Waffen auch.)

wm


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94 hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 03.03.2016 09:20 | nach oben springen

#54

RE: Unerlaubte Entfernung / Verdacht auf 213

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 03.03.2016 09:40
von TAO | 232 Beiträge

Zitat von Harsberg im Beitrag #52

Zitat
Express- und Interexpresszüge hiessen die schnellen Züge der DDR mit Expresszug Zuschlag (5 bis 16 M).


Wo sollen die in der DDR gefahren sein?
Ich kenne nur das InterCity-System der Deutschen Reichsbahn, die vor Allem im Fernberufsverkehr zwischen den Bezirksstädten der DDR und Berlin fuhren.



Interexpress bspw. Berlin-Budapest (glaube sogar aus Kopenhagen kommend über Bln.-Zoolog.Garten) war von Lichtenberg bis Dresden für den DDR-Bürger freigegeben. Gab noch zahlreiche andere.

Städteschnellexpress bspw. Berlin-Rostock gab`s auch.

InterCity-System kenne ich nur von der DB.


zuletzt bearbeitet 03.03.2016 09:42 | nach oben springen

#55

RE: Unerlaubte Entfernung / Verdacht auf 213

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 03.03.2016 13:49
von Harsberg | 3.242 Beiträge

Das waren dann die internationalen Züge der DR






Phantasie ist wichtiger denn Wissen, denn Wissen ist begrenzt!
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#56

RE: Unerlaubte Entfernung / Verdacht auf 213

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 03.03.2016 14:56
von StabsfeldKoenig | 2.616 Beiträge

Zitat von Harsberg im Beitrag #52

Zitat
Express- und Interexpresszüge hiessen die schnellen Züge der DDR mit Expresszug Zuschlag (5 bis 16 M).


Wo sollen die in der DDR gefahren sein?
Ich kenne nur das InterCity-System der Deutschen Reichsbahn, die vor Allem im Fernberufsverkehr zwischen den Bezirksstädten der DDR und Berlin fuhren.



Zuggattungen der DR: P=Personenzug, zuschlagfrei, Ps=S-Bahn (besonderer S-Bahn-Tarif Berlin, Leipzig, Dresden, Halle, Rostock, Magdeburg und Erfurt), E=Eilzug, Zuschag 1,50 M, D=Schnellzug, 3,- M Zuschlag (im internationalen Verkehr z.T. auch als IEx, Interexpresszug), Ex=Express, 5,- M Zuschlag (Städteexpress, bis 1981 auf für Triebwagen im internationalen Verkehr, z.B. Karlex, Karola und Vindebona). Alle Zuggattungen konnten ein"t" nachgestellt erhalten, wenn der Zug als Triebwagen (beschränkte Gepäckbeförderung) fuhr. Die Zuschläge beziehen sich auf Zone 1 (bis 300 km) in der 2. Klasse.



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#57

RE: Unerlaubte Entfernung / Verdacht auf 213

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 04.03.2016 08:23
von 94 | 10.792 Beiträge

Zitat von Waldmeister im Beitrag #53
Ja, sicher! Wenn es in Uniform in den Ausgang ging: Klappfix. ...
Klappfix als Ausgangskarte sozusagend. Also entweder hatte @Felix 84 /87 nie Ausgang oder kannte er nur einfach den Begriff nicht (oder vielleicht auch nach über 30 Jahren nicht mehr)?


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


zuletzt bearbeitet 04.03.2016 08:25 | nach oben springen

#58

RE: Unerlaubte Entfernung / Verdacht auf 213

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 04.03.2016 10:07
von werner | 1.591 Beiträge

Zitat von Waldmeister im Beitrag #53
Zitat von 94 im Beitrag #45
Zitat von Waldmeister im Beitrag #44
Zitat von 94 im Beitrag #39
... SaZ bei Feliks und ein Klappfix?
Ja, war so!
Sicher?



Ja, sicher! Wenn es in Uniform in den Ausgang ging: Klappfix. Vku oder Urlaub in Zivil: Perso. wehrdienstausweis am Anfang der Karierre abgegeben, nach 3 Jahren zur Entlassung wieder bekommen. Die Klappfixe wurden zentral im Objekt verwahrt und nur bei Bedarf ausgegeben. (glaube ich. Wie die Waffen auch.)

wm



@Waldmeister , da gab es keine einheitliche Regelung und über die Jahre änderte sich das auch. Anfang der 70er wurden wegen mißbräuchlichen Einsatzes der Dienstausweise durch UaZ des WR diese in einigen Kommandos eingezogen und wie von Dir beschrieben aufbewahrt, auch in den BV.
Ich habe einige Berichte, dass das Verfahren der Ausgabe und Aufbewahrung des Dienstausweises, WDA und PA auch vollkommen anders gehandhabt wurde. Warum das so war oder ob bei den Befragten die Erinnerung in den Details nach den Jahren das verfälscht, habe ich noch nicht herausgefunden.

p.s. OT Was stand eigentlich in Euren DA neben dem Bild? Wachregiment wart Ihr ja nicht.


Und irgendwo saßen die ganz anonym die leitenden Hirne, die den ganzen Betrieb koordinierten und die politischen Richtlinien festlegten, nach denen dieses Bruchstück der Vergangenheit aufbewahrt, jenes gefälscht, und ein anderes aus der Welt geschafft wurde.
George Orwell, 1984
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#59

RE: Unerlaubte Entfernung / Verdacht auf 213

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 04.03.2016 10:50
von Felix 84 /87 | 10 Beiträge

Mitglied des Ministerium des Inneren
Genau weiß ich das aber nicht mehr ,Ich hatte jedenfall einen Normalen Wehrdienstausweiß ,und Klappfix usw hab ich in den drei Jahren nicht gesehen. Ausgang und Urlaub gab es bei uns nur in Uniform wurde erst ab Herbst 87 gändert, weil die Klopperein zunahmen.



94 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#60

RE: Unerlaubte Entfernung / Verdacht auf 213

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 04.03.2016 11:28
von Waldmeister | 149 Beiträge

Zitat von werner im Beitrag #58
Zitat von Waldmeister im Beitrag #53
Zitat von 94 im Beitrag #45
Zitat von Waldmeister im Beitrag #44
Zitat von 94 im Beitrag #39
... SaZ bei Feliks und ein Klappfix?
Ja, war so!
Sicher?



Ja, sicher! Wenn es in Uniform in den Ausgang ging: Klappfix. Vku oder Urlaub in Zivil: Perso. wehrdienstausweis am Anfang der Karierre abgegeben, nach 3 Jahren zur Entlassung wieder bekommen. Die Klappfixe wurden zentral im Objekt verwahrt und nur bei Bedarf ausgegeben. (glaube ich. Wie die Waffen auch.)

wm



@Waldmeister , da gab es keine einheitliche Regelung und über die Jahre änderte sich das auch. Anfang der 70er wurden wegen mißbräuchlichen Einsatzes der Dienstausweise durch UaZ des WR diese in einigen Kommandos eingezogen und wie von Dir beschrieben aufbewahrt, auch in den BV.
Ich habe einige Berichte, dass das Verfahren der Ausgabe und Aufbewahrung des Dienstausweises, WDA und PA auch vollkommen anders gehandhabt wurde. Warum das so war oder ob bei den Befragten die Erinnerung in den Details nach den Jahren das verfälscht, habe ich noch nicht herausgefunden.

p.s. OT Was stand eigentlich in Euren DA neben dem Bild? Wachregiment wart Ihr ja nicht.


Gute Frage @Werner. Nee, richtig WR waren wir nicht (hießen wir nicht). Interner Sprachgebrauch war Sicherungszug Sassnitz, später Sicherungskompanie (Aufstockung mit dem Fährhafen Mukran). Aber was neben dem Bild stand...? Musste meinen ja 86 abgeben, kann nicht mehr nachschauen.

wm


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werner hat sich für diesen Beitrag bedankt
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