#41

RE: Bummis Waffen und dessen Ausbildung

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 14.02.2016 14:39
von Alfred | 6.841 Beiträge

Zitat von Bummi110 im Beitrag #30
@Beethoven schrieb:
Hinzu kommt, dass die Soldaten am Kanten oder auch einem anderen Wachdienst, dem besonderen Verhältnis der Vergatterung unterstanden.
Wenn nun bei You Tube Filme zu sehen sind wo ehemalige Grenzer darüber sprechen, dass sie zum Töten befohlen wurden, dann ist das in der Summe echt Unsinn. Damit möchte ich nicht bestreiten, das es durchaus Vorgesetzte gegeben haben mag, die dass blöd formulierend, so ausgedrückt haben. Aber es war nicht Staatsdoktrin, Menschen an der Grenze zu erschießen und ich bin mir ziemlich sicher, dass jeder Grenzer, der die Waffe gegen Menschen eingesetzt hat, dies nur unter psychischer Höchstbelastung getan hat und auch damals schon, viel, viel lieber, dem Grenzverletzer anders gestellt hätte.

Die Soldaten am Kanten kenne ich nicht, also ich meine damit deren Tätigkeiten oder damaligen Rechtsverhältnisse. Fakt ist jedoch, daß es zu keiner Zeit und zu keiner Situation die Berechtigung für eine gezielte Tötung gab. Als was würdest Du denn bezeichnen, wenn ein Soldat.der an der Grenze einen Menschen vorsätzlich und gezielt erschossen hat, dafür dann auch noch mit einer hohen Geldprämie und Sonderurlaub belohnt wurde. Ich glaube, Du versuchst hier etwas schön zu reden, das absolut nicht schön war.


Bummi,

unabhängig was @Beethoven antwortet.

Du hast vorhin auf wiki verwiesen, schlimm genug.

Ich verweise jetzt auf das Forum hier, da findest du zig Seiten zum Einsatz der Schusswaffe.


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#42

RE: Bummis Waffen und dessen Ausbildung

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 14.02.2016 14:44
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von KARNAK im Beitrag #40
Sei ehrlich,Du bist auf"Krieg" gebürstet.

In wie fern soll Deine Aussage denn mit meinen Aussagen und Fragen in Verbindung stehen? Das erschließt sich mir nicht ganz. Vielleicht ist ja ehr eine Art Intoleranz gegenüber anders denkenden, was auch für damalige DDR-Gesellschaft recht typisch war.
Aber wir kommen vom Thema ab. ich bin detailliert auf die Beiträge von Beethoven eingegangen und ganau darüber würde ich gerne weiterhin diskutieren.


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#43

RE: Bummis Waffen und dessen Ausbildung

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 14.02.2016 14:53
von Beethoven | 137 Beiträge

Ach Bummi. Ich merk schon. Du möchtest nicht, dass wir beide "Dicke Freunde" werden.

Ich erlaube mir mal, aus dem bereits erwähnten Brief an den Kommandeur der Logistikschule, zu zitieren.

Log.Schule: „ … Orden für Soldaten der Grenztruppen, die auf Flüchtlinge geschossen hatten …“

Antwort:
Angehörige der Grenztruppen der DDR wurden dann ausgezeichnet, wenn sie einen Grenzdurchbruch verhindert haben. Es war kein Auszeichnungsgrund, wenn bedauerlicher Weise dabei Menschen verletzt oder gar getötet wurden.
Es gibt, meinen Recherchen zur Folge, keinen Soldaten der Grenztruppen der DDR, in deren Grenzdienstausübung eine Person verletzt oder getötet wurde, die aufgrund dieses Sachverhaltes, mit einen Orden ausgezeichnet wurden. Ich bin aber bereit mich eines besseren belehren zu lassen.

Zitat Ende

Erkennst Du den Unterscheid zu Deiner Aussage. Nicht das Töten und Verletzen von Menschen wurde belohnt, sondern die Erfüllung der Gefechtsaufgabe, die Verhinderung eines Grenzdurchbruches.

Gruß


DoreHolm, Fritze, damals wars, 1941ziger und LO-Wahnsinn haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#44

RE: Bummis Waffen und dessen Ausbildung

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 14.02.2016 15:07
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Beethoven im Beitrag #43
Ach Bummi. Ich merk schon. Du möchtest nicht, dass wir beide "Dicke Freunde" werden.

Ich erlaube mir mal, aus dem bereits erwähnten Brief an den Kommandeur der Logistikschule, zu zitieren.

Log.Schule: „ … Orden für Soldaten der Grenztruppen, die auf Flüchtlinge geschossen hatten …“

Antwort:
Angehörige der Grenztruppen der DDR wurden dann ausgezeichnet, wenn sie einen Grenzdurchbruch verhindert haben. Es war kein Auszeichnungsgrund, wenn bedauerlicher Weise dabei Menschen verletzt oder gar getötet wurden.
Es gibt, meinen Recherchen zur Folge, keinen Soldaten der Grenztruppen der DDR, in deren Grenzdienstausübung eine Person verletzt oder getötet wurde, die aufgrund dieses Sachverhaltes, mit einen Orden ausgezeichnet wurden. Ich bin aber bereit mich eines besseren belehren zu lassen.

Zitat Ende

Erkennst Du den Unterscheid zu Deiner Aussage. Nicht das Töten und Verletzen von Menschen wurde belohnt, sondern die Erfüllung der Gefechtsaufgabe, die Verhinderung eines Grenzdurchbruches.

Gruß




Wir haben dazu eben zwei unterschiedliche Sichtweisen, was auch völlig legitim ist. Nur Du versuchst se immer so darzustellen, als ob die Menschen rein zufällig beim Fluchtversuch erschossen wurden, so ist eben nicht gewesen. Du hast das wunderbare Beispiel mit der Roten Ampel ins Gespräch gebracht- Das jemand bei Rot über die Ampel läuft, ist die eine Sache, sicher Regelverstoß, jetzt liegt es aber ganz eindeutig an dem Autofahrer, ob der Fußgänger dabei stirbt, oder unverletzt die andere (Strassen)Seite erreicht. Stribt der Fußganger, dann war es in jedem Fall eine gezielte Tötung, die durch NICHTS zu rechtfertigen ist.


zuletzt bearbeitet 14.02.2016 15:10 | nach oben springen

#45

RE: Bummis Waffen und dessen Ausbildung

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 14.02.2016 15:14
von Gelöschtes Mitglied
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@Beethoven,
nicht das Du denkst ich habe es nicht gelesen, oder vergessen, Ich nehme Deine Entschuldigung gerne an und zolle Dir dafür meinen vollen Respekt.


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#46

RE: Bummis Waffen und dessen Ausbildung

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 14.02.2016 15:19
von DoreHolm | 7.681 Beiträge

Zitat von Bummi110 im Beitrag #39
Zitat von DoreHolm im Beitrag #37
Zitat von damals wars im Beitrag #31
Hohe Geldprämie, wo hast Du denn das gelesen?
Wieviel hast Du den bekommen, wenn Du mit dem Scharfschützengewehr unterwegs warst?


Für einen verhinderten Durchbruch gab es wimre Prämien abhängig von der Bedeutung des GVs. Bei meiner ersten und einzigen Festnahme bekamen meine drei daran beteiligten Kameraden und ich jeweils 50,- Mark. Nach der Festnahme eines fahnenflüchtigen Uffz bekam das Postenpaar jeweils eine Armbanduhr mit Widmung. Nun, ich vermute, es wird nicht die schlechteste Qualität gewesen sein, vielleicht von Glashütte oder eine Bessere aus Ruhla ?

Und wie siehst Du das aus heutiger Sicht, war es Recht oder Unrecht, was Du da getan hast.(Bitte nicht erzählen, ich habe ja nur Befehle ausgeführt, das ist kein Argument)


Rot: Was willst Du denn jetzt von mir hören bei dieser saublöden Frage ? Es hat sich im Zusammenwirken mit den Nachbarpostenpaar um einen, wie sich bei der Festnahme gerausstellte, völlig harmlosen und wohl etwas unbedarften Mannes gehandelt. Es gab zu keinem Zeitpunkt auch nur den geringsten Anlass, auch nur mit dem MPi-Verschluss zu klappern und wir waren heilfroh darüber. Damit erübrigt sich alles Weitere, was hätte und wenn... Daß wir ihn festgenommen haben, war Recht und nicht Unrecht, wie Du gern hören willst und mich wohl am liebsten in Sack und Asche sehen möchtest. Es hat nichts mit dem sog. "Befehlsnotstand" zu tun, den gab es bei der Entdeckung der Spuren auf dem KS nicht. Wenn wir, mein Posten und ich, die Spuren ignoriert hätten, wäre vorerst auch nichts passiert, bis der GV irgendwo in ein Signalgerät gelaufen wäre und dann würde wohl festgestellt worden, daß er in unserem Abschnitt über den KS ist. Auch dann wäre uns außer dummer Fragerei nichts anhaben zu können, mein Posten war eben einen Moment abgelenkt, Spurenlampe defekt (es war nachts bei Neuschnee) oder so. Ausreden gab es mehrere. Mit Deiner Suggestivfragerei forderst Du geradezu heraus, nicht das zu antworten, was Du möchtest. Zufrieden ?



damals wars hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 14.02.2016 15:23 | nach oben springen

#47

RE: Bummis Waffen und dessen Ausbildung

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 14.02.2016 15:19
von Gelöschtes Mitglied
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Also so ganz Unrecht hat unser @Bummi110 nicht, das möchte ich mal klarstellen.
Beim "Nichttreffen" gab es schon mal Bestrafungen.
Da bedarf es nicht mal einer Staatsgrenze. Herabsetzhg im Dienstgrad zuzüglich Arrest. Da ist mir aber nur ein Fall bekannt.
TUS Prora, am Südtor, eine beliebte Abkürzung richtung KfZ-Park. War aber nur mit Sondergenehmigug zu passieren.
Dort hat sich ein Unbefugter durchgemogelt, Anruf, Warnschuß und ein gezielter Schuß. Niemand hatte Auaweh.
Aber warum Bestrafung?) In Schußrichtung befanden sich der Kindergarten und Postamt "Siedlung Prora"
Gerd


damals wars hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#48

RE: Bummis Waffen und dessen Ausbildung

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 14.02.2016 15:19
von schulzi | 1.756 Beiträge

Zitat von damals wars im Beitrag #33
Ich kenne nur eine Strafe fürs nicht treffen, keinen Sonderurlaub, das mit den Geldstrafen ist mir neu.
Stell doch bitte mal den Bericht ein!

Meine Strafe war Mecker von OSL B.Z.... weil ich Volkseingentum sinnlos vergeutet hätte,dabei hatte ich doch keins beschädigt


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#49

RE: Bummis Waffen und dessen Ausbildung

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 14.02.2016 15:20
von StabsfeldKoenig | 2.618 Beiträge

Zitat von Bummi110 im Beitrag #29
@Beethoven schrieb:
Nun kann natürlich der Eine oder Andere wieder auf diesen ominösen Schießbefehl verweisen und auf die Toten an der "Mauer" oder der grünen Grenze. Um jeden Einzelnen ist es schade und jeder hier bedauert dessen Tod und das Leiden der Familien. Aber niemand hat dem Mann, der Frau befohlen sich in diese Gefahr zu begeben, wohl wissend, dass man darin umkommen kann.
Man geht ja auch nicht bei Rot über eine stark befahrene Straße, es sei denn, man ist mit seinem Tod oder schweren Verletzungen einverstanden um auf die andere Straßenseite zu kommen.
Einen Schießbefehl als solchen gab es nicht auch wenn man pausenlos versucht, dies uns und vor allem den Grenzern unter zu jubeln. Es gab, so wie in allen Staaten die eigene Schutzmächte besitzen, eine Schusswaffenanwendungsordnung. Dort wurde klar geregelt gegen wen und wann und wie, die Waffe anzuwenden ist.

Erst kürzlich habe ich eine Dokumentation zu diesem Thema gesehen. Dort wurde berichtet über zwei Minderjährige die flüchten wollten, einer von ihnen wurde erschossen. Ein Minderjähriger!!! Wenn man nicht gleich gezielt geschossen hätte, wäre das auch zu erkennen gewesen. Im Gleichen Grenzabschnitt wurde Später sogar ein sowjetischer Soldat in Uniform erschossen. Soviel zum Schießbefehl. Dein Vergleich mit"bei Rot über die Ampel laufen" hinkt daher ganz schön, weil der Autofahrer, der einen Fußgänger bei Rot laufen sieht, der bremst trotzdem, und gibt nicht noch Gas um den Fußgänger vorsätzlich zu töten. Und die Toten an der Mauer sind unwiderlegbare Fakten. Sie wurden vorsätzlich ermordet.


Auf 100-250 m im Dunkeln zu entscheiden, ob der Schatten zwischen den Büschen 16, 18, oder 20 jahre alt ist, wer das in 1-2 sec mit 100% Sicherheit schafft, den möchte ich mal sehen. Insofern waren Unfälle, bei denen Jugendliche für Erwachsene gehalten wurden, unvermeidbar.



LO-Wahnsinn hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#50

RE: Bummis Waffen und dessen Ausbildung

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 14.02.2016 15:26
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von StabsfeldKoenig im Beitrag #49
Zitat von Bummi110 im Beitrag #29
@Beethoven schrieb:
Nun kann natürlich der Eine oder Andere wieder auf diesen ominösen Schießbefehl verweisen und auf die Toten an der "Mauer" oder der grünen Grenze. Um jeden Einzelnen ist es schade und jeder hier bedauert dessen Tod und das Leiden der Familien. Aber niemand hat dem Mann, der Frau befohlen sich in diese Gefahr zu begeben, wohl wissend, dass man darin umkommen kann.
Man geht ja auch nicht bei Rot über eine stark befahrene Straße, es sei denn, man ist mit seinem Tod oder schweren Verletzungen einverstanden um auf die andere Straßenseite zu kommen.
Einen Schießbefehl als solchen gab es nicht auch wenn man pausenlos versucht, dies uns und vor allem den Grenzern unter zu jubeln. Es gab, so wie in allen Staaten die eigene Schutzmächte besitzen, eine Schusswaffenanwendungsordnung. Dort wurde klar geregelt gegen wen und wann und wie, die Waffe anzuwenden ist.

Erst kürzlich habe ich eine Dokumentation zu diesem Thema gesehen. Dort wurde berichtet über zwei Minderjährige die flüchten wollten, einer von ihnen wurde erschossen. Ein Minderjähriger!!! Wenn man nicht gleich gezielt geschossen hätte, wäre das auch zu erkennen gewesen. Im Gleichen Grenzabschnitt wurde Später sogar ein sowjetischer Soldat in Uniform erschossen. Soviel zum Schießbefehl. Dein Vergleich mit"bei Rot über die Ampel laufen" hinkt daher ganz schön, weil der Autofahrer, der einen Fußgänger bei Rot laufen sieht, der bremst trotzdem, und gibt nicht noch Gas um den Fußgänger vorsätzlich zu töten. Und die Toten an der Mauer sind unwiderlegbare Fakten. Sie wurden vorsätzlich ermordet.


Auf 100-250 m im Dunkeln zu entscheiden, ob der Schatten zwischen den Büschen 16, 18, oder 20 jahre alt ist, wer das in 1-2 sec mit 100% Sicherheit schafft, den möchte ich mal sehen. Insofern waren Unfälle, bei denen Jugendliche für Erwachsene gehalten wurden, unvermeidbar.

Vielleicht solltest Du mal nach den Gegebenheiten fragen, bevor Du hier Todesschüsse entschuldigen willst. Die beiden hatten den Signalzaun bereits überwunden, der Alarm wurde ausgelöst und die Soldaten lagen bereits entlang des Postenweges in Stellung und erwarteten sie. Wir spechen hier also von Distanzen von deutlich unter 100 Metern und einem Taghell beleuchteten Streifen.


zuletzt bearbeitet 14.02.2016 15:28 | nach oben springen

#51

RE: Bummis Waffen und dessen Ausbildung

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 14.02.2016 15:30
von schulzi | 1.756 Beiträge

Zitat von Bummi110 im Beitrag #50
Zitat von StabsfeldKoenig im Beitrag #49
Zitat von Bummi110 im Beitrag #29
@Beethoven schrieb:
Nun kann natürlich der Eine oder Andere wieder auf diesen ominösen Schießbefehl verweisen und auf die Toten an der "Mauer" oder der grünen Grenze. Um jeden Einzelnen ist es schade und jeder hier bedauert dessen Tod und das Leiden der Familien. Aber niemand hat dem Mann, der Frau befohlen sich in diese Gefahr zu begeben, wohl wissend, dass man darin umkommen kann.
Man geht ja auch nicht bei Rot über eine stark befahrene Straße, es sei denn, man ist mit seinem Tod oder schweren Verletzungen einverstanden um auf die andere Straßenseite zu kommen.
Einen Schießbefehl als solchen gab es nicht auch wenn man pausenlos versucht, dies uns und vor allem den Grenzern unter zu jubeln. Es gab, so wie in allen Staaten die eigene Schutzmächte besitzen, eine Schusswaffenanwendungsordnung. Dort wurde klar geregelt gegen wen und wann und wie, die Waffe anzuwenden ist.

Erst kürzlich habe ich eine Dokumentation zu diesem Thema gesehen. Dort wurde berichtet über zwei Minderjährige die flüchten wollten, einer von ihnen wurde erschossen. Ein Minderjähriger!!! Wenn man nicht gleich gezielt geschossen hätte, wäre das auch zu erkennen gewesen. Im Gleichen Grenzabschnitt wurde Später sogar ein sowjetischer Soldat in Uniform erschossen. Soviel zum Schießbefehl. Dein Vergleich mit"bei Rot über die Ampel laufen" hinkt daher ganz schön, weil der Autofahrer, der einen Fußgänger bei Rot laufen sieht, der bremst trotzdem, und gibt nicht noch Gas um den Fußgänger vorsätzlich zu töten. Und die Toten an der Mauer sind unwiderlegbare Fakten. Sie wurden vorsätzlich ermordet.


Auf 100-250 m im Dunkeln zu entscheiden, ob der Schatten zwischen den Büschen 16, 18, oder 20 jahre alt ist, wer das in 1-2 sec mit 100% Sicherheit schafft, den möchte ich mal sehen. Insofern waren Unfälle, bei denen Jugendliche für Erwachsene gehalten wurden, unvermeidbar.

Vielleicht solltest Du mal nach den Gegebenheiten fragen, bevor Du hier Todesschüsse entschuldigen willst. Die beiden hatten den Signalzaun bereits überwunden, der Alarm wurde ausgelöst und die Soldaten lagen bereits in Stellung und erwarteten sie. Wir spechen hier also von Distanzen von deutlich unter 100 Metern und einem Taghell beleuchteten Streifen.

@Bummi110 eine Frage woher willst du das wissen wen du angeblich bei der BePo warst


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#52

RE: Bummis Waffen und dessen Ausbildung

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 14.02.2016 15:31
von StabsfeldKoenig | 2.618 Beiträge

Zitat von Bummi110 im Beitrag #50
Zitat von StabsfeldKoenig im Beitrag #49
Zitat von Bummi110 im Beitrag #29
@Beethoven schrieb:
Nun kann natürlich der Eine oder Andere wieder auf diesen ominösen Schießbefehl verweisen und auf die Toten an der "Mauer" oder der grünen Grenze. Um jeden Einzelnen ist es schade und jeder hier bedauert dessen Tod und das Leiden der Familien. Aber niemand hat dem Mann, der Frau befohlen sich in diese Gefahr zu begeben, wohl wissend, dass man darin umkommen kann.
Man geht ja auch nicht bei Rot über eine stark befahrene Straße, es sei denn, man ist mit seinem Tod oder schweren Verletzungen einverstanden um auf die andere Straßenseite zu kommen.
Einen Schießbefehl als solchen gab es nicht auch wenn man pausenlos versucht, dies uns und vor allem den Grenzern unter zu jubeln. Es gab, so wie in allen Staaten die eigene Schutzmächte besitzen, eine Schusswaffenanwendungsordnung. Dort wurde klar geregelt gegen wen und wann und wie, die Waffe anzuwenden ist.

Erst kürzlich habe ich eine Dokumentation zu diesem Thema gesehen. Dort wurde berichtet über zwei Minderjährige die flüchten wollten, einer von ihnen wurde erschossen. Ein Minderjähriger!!! Wenn man nicht gleich gezielt geschossen hätte, wäre das auch zu erkennen gewesen. Im Gleichen Grenzabschnitt wurde Später sogar ein sowjetischer Soldat in Uniform erschossen. Soviel zum Schießbefehl. Dein Vergleich mit"bei Rot über die Ampel laufen" hinkt daher ganz schön, weil der Autofahrer, der einen Fußgänger bei Rot laufen sieht, der bremst trotzdem, und gibt nicht noch Gas um den Fußgänger vorsätzlich zu töten. Und die Toten an der Mauer sind unwiderlegbare Fakten. Sie wurden vorsätzlich ermordet.


Auf 100-250 m im Dunkeln zu entscheiden, ob der Schatten zwischen den Büschen 16, 18, oder 20 jahre alt ist, wer das in 1-2 sec mit 100% Sicherheit schafft, den möchte ich mal sehen. Insofern waren Unfälle, bei denen Jugendliche für Erwachsene gehalten wurden, unvermeidbar.

Vielleicht solltest Du mal nach den Gegebenheiten fragen, bevor Du hier Todesschüsse entschuldigen willst. Die beiden hatten den Signalzaun bereits überwunden, der Alarm wurde ausgelöst und die Soldaten lagen bereits in Stellung und erwarteten sie. Wir spechen hier also von Distanzen von deutlich unter 100 Metern und einem Taghell beleuchteten Streifen.


Und aus welcher Entfernung haben die Soldaten geschossen? Gab es Hinweise dazu, was für Personen zu erwarten sind? Oder mußten die Soldaten damit rechnen, daß der aus dem Schatten in das Laternenlicht tretende möglicherweise auch ein bewaffneter Desserteur seien könnte?



damals wars und LO-Wahnsinn haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#53

RE: Bummis Waffen und dessen Ausbildung

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 14.02.2016 15:34
von Hanum83 | 4.674 Beiträge

Zitat von StabsfeldKoenig im Beitrag #49


Auf 100-250 m im Dunkeln zu entscheiden, ob der Schatten zwischen den Büschen 16, 18, oder 20 jahre alt ist, wer das in 1-2 sec mit 100% Sicherheit schafft, den möchte ich mal sehen. Insofern waren Unfälle, bei denen Jugendliche für Erwachsene gehalten wurden, unvermeidbar.


Drum sollte man auch nie auf Schatten zwischen Büschen schießen.


Ein Jahr lang 10 Kilometer der innerdeutschen Grenze 1983/84 mitbewacht.
(Zusatz-Info auf Wunsch eines einzelnen Users: War dabei auch Postenführer.)
zuletzt bearbeitet 14.02.2016 15:36 | nach oben springen

#54

RE: Bummis Waffen und dessen Ausbildung

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 14.02.2016 15:34
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von StabsfeldKoenig im Beitrag #52
Zitat von Bummi110 im Beitrag #50
Zitat von StabsfeldKoenig im Beitrag #49
Zitat von Bummi110 im Beitrag #29
@Beethoven schrieb:
Nun kann natürlich der Eine oder Andere wieder auf diesen ominösen Schießbefehl verweisen und auf die Toten an der "Mauer" oder der grünen Grenze. Um jeden Einzelnen ist es schade und jeder hier bedauert dessen Tod und das Leiden der Familien. Aber niemand hat dem Mann, der Frau befohlen sich in diese Gefahr zu begeben, wohl wissend, dass man darin umkommen kann.
Man geht ja auch nicht bei Rot über eine stark befahrene Straße, es sei denn, man ist mit seinem Tod oder schweren Verletzungen einverstanden um auf die andere Straßenseite zu kommen.
Einen Schießbefehl als solchen gab es nicht auch wenn man pausenlos versucht, dies uns und vor allem den Grenzern unter zu jubeln. Es gab, so wie in allen Staaten die eigene Schutzmächte besitzen, eine Schusswaffenanwendungsordnung. Dort wurde klar geregelt gegen wen und wann und wie, die Waffe anzuwenden ist.

Erst kürzlich habe ich eine Dokumentation zu diesem Thema gesehen. Dort wurde berichtet über zwei Minderjährige die flüchten wollten, einer von ihnen wurde erschossen. Ein Minderjähriger!!! Wenn man nicht gleich gezielt geschossen hätte, wäre das auch zu erkennen gewesen. Im Gleichen Grenzabschnitt wurde Später sogar ein sowjetischer Soldat in Uniform erschossen. Soviel zum Schießbefehl. Dein Vergleich mit"bei Rot über die Ampel laufen" hinkt daher ganz schön, weil der Autofahrer, der einen Fußgänger bei Rot laufen sieht, der bremst trotzdem, und gibt nicht noch Gas um den Fußgänger vorsätzlich zu töten. Und die Toten an der Mauer sind unwiderlegbare Fakten. Sie wurden vorsätzlich ermordet.


Auf 100-250 m im Dunkeln zu entscheiden, ob der Schatten zwischen den Büschen 16, 18, oder 20 jahre alt ist, wer das in 1-2 sec mit 100% Sicherheit schafft, den möchte ich mal sehen. Insofern waren Unfälle, bei denen Jugendliche für Erwachsene gehalten wurden, unvermeidbar.

Vielleicht solltest Du mal nach den Gegebenheiten fragen, bevor Du hier Todesschüsse entschuldigen willst. Die beiden hatten den Signalzaun bereits überwunden, der Alarm wurde ausgelöst und die Soldaten lagen bereits in Stellung und erwarteten sie. Wir spechen hier also von Distanzen von deutlich unter 100 Metern und einem Taghell beleuchteten Streifen.


Und aus welcher Entfernung haben die Soldaten geschossen? Gab es Hinweise dazu, was für Personen zu erwarten sind? Oder mußten die Soldaten damit rechnen, daß der aus dem Schatten in das Laternenlicht tretende möglicherweise auch ein bewaffneter Desserteur seien könnte?

Ich war nie an der Grenze, ich weis nicht wie weit der Signalzaun und der Postenweg auseinander waren. An der berliner Mauer waren es zwischen 20 und 50 Meter.


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#55

RE: Bummis Waffen und dessen Ausbildung

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 14.02.2016 15:34
von DoreHolm | 7.681 Beiträge

Zitat von Bummi110 im Beitrag #50
Zitat von StabsfeldKoenig im Beitrag #49
Zitat von Bummi110 im Beitrag #29
@Beethoven schrieb:
Nun kann natürlich der Eine oder Andere wieder auf diesen ominösen Schießbefehl verweisen und auf die Toten an der "Mauer" oder der grünen Grenze. Um jeden Einzelnen ist es schade und jeder hier bedauert dessen Tod und das Leiden der Familien. Aber niemand hat dem Mann, der Frau befohlen sich in diese Gefahr zu begeben, wohl wissend, dass man darin umkommen kann.
Man geht ja auch nicht bei Rot über eine stark befahrene Straße, es sei denn, man ist mit seinem Tod oder schweren Verletzungen einverstanden um auf die andere Straßenseite zu kommen.
Einen Schießbefehl als solchen gab es nicht auch wenn man pausenlos versucht, dies uns und vor allem den Grenzern unter zu jubeln. Es gab, so wie in allen Staaten die eigene Schutzmächte besitzen, eine Schusswaffenanwendungsordnung. Dort wurde klar geregelt gegen wen und wann und wie, die Waffe anzuwenden ist.

Erst kürzlich habe ich eine Dokumentation zu diesem Thema gesehen. Dort wurde berichtet über zwei Minderjährige die flüchten wollten, einer von ihnen wurde erschossen. Ein Minderjähriger!!! Wenn man nicht gleich gezielt geschossen hätte, wäre das auch zu erkennen gewesen. Im Gleichen Grenzabschnitt wurde Später sogar ein sowjetischer Soldat in Uniform erschossen. Soviel zum Schießbefehl. Dein Vergleich mit"bei Rot über die Ampel laufen" hinkt daher ganz schön, weil der Autofahrer, der einen Fußgänger bei Rot laufen sieht, der bremst trotzdem, und gibt nicht noch Gas um den Fußgänger vorsätzlich zu töten. Und die Toten an der Mauer sind unwiderlegbare Fakten. Sie wurden vorsätzlich ermordet.


Auf 100-250 m im Dunkeln zu entscheiden, ob der Schatten zwischen den Büschen 16, 18, oder 20 jahre alt ist, wer das in 1-2 sec mit 100% Sicherheit schafft, den möchte ich mal sehen. Insofern waren Unfälle, bei denen Jugendliche für Erwachsene gehalten wurden, unvermeidbar.

Vielleicht solltest Du mal nach den Gegebenheiten fragen, bevor Du hier Todesschüsse entschuldigen willst. Die beiden hatten den Signalzaun bereits überwunden, der Alarm wurde ausgelöst und die Soldaten lagen bereits entlang des Postenweges in Stellung und erwarteten sie. Wir spechen hier also von Distanzen von deutlich unter 100 Metern und einem Taghell beleuchteten Streifen.


Lila: Auch bei einer Entfernung deutlich unter 100 m ist bei einem beleuchteten Grenzstreifen nicht eindeutig zu erkennen, ob es sich um einen 18-Jährigen oder 16,-Jährigen, mitunter auch einen größeren 14-jährigen handelt. Die Körpergröße ist da schon nahezu gleich. Was dabei für mich völlig unverständlich und verurteilenswert ist (wenn es sich um diesen bestimmten Fall handelt), daß auf einen der Flüchtlinge geschosssen wurde, der bereits wieder freundwärts versuchte abzuhauen. Meines Wissen war der einzige Treffer von ...zig Schüssen tödlich, also wohl eher ein zufälliger Treffer als ein Gezielter.



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#56

RE: Bummis Waffen und dessen Ausbildung

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 14.02.2016 15:43
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von DoreHolm im Beitrag #55
Zitat von Bummi110 im Beitrag #50
Zitat von StabsfeldKoenig im Beitrag #49
Zitat von Bummi110 im Beitrag #29
@Beethoven schrieb:
Nun kann natürlich der Eine oder Andere wieder auf diesen ominösen Schießbefehl verweisen und auf die Toten an der "Mauer" oder der grünen Grenze. Um jeden Einzelnen ist es schade und jeder hier bedauert dessen Tod und das Leiden der Familien. Aber niemand hat dem Mann, der Frau befohlen sich in diese Gefahr zu begeben, wohl wissend, dass man darin umkommen kann.
Man geht ja auch nicht bei Rot über eine stark befahrene Straße, es sei denn, man ist mit seinem Tod oder schweren Verletzungen einverstanden um auf die andere Straßenseite zu kommen.
Einen Schießbefehl als solchen gab es nicht auch wenn man pausenlos versucht, dies uns und vor allem den Grenzern unter zu jubeln. Es gab, so wie in allen Staaten die eigene Schutzmächte besitzen, eine Schusswaffenanwendungsordnung. Dort wurde klar geregelt gegen wen und wann und wie, die Waffe anzuwenden ist.

Erst kürzlich habe ich eine Dokumentation zu diesem Thema gesehen. Dort wurde berichtet über zwei Minderjährige die flüchten wollten, einer von ihnen wurde erschossen. Ein Minderjähriger!!! Wenn man nicht gleich gezielt geschossen hätte, wäre das auch zu erkennen gewesen. Im Gleichen Grenzabschnitt wurde Später sogar ein sowjetischer Soldat in Uniform erschossen. Soviel zum Schießbefehl. Dein Vergleich mit"bei Rot über die Ampel laufen" hinkt daher ganz schön, weil der Autofahrer, der einen Fußgänger bei Rot laufen sieht, der bremst trotzdem, und gibt nicht noch Gas um den Fußgänger vorsätzlich zu töten. Und die Toten an der Mauer sind unwiderlegbare Fakten. Sie wurden vorsätzlich ermordet.


Auf 100-250 m im Dunkeln zu entscheiden, ob der Schatten zwischen den Büschen 16, 18, oder 20 jahre alt ist, wer das in 1-2 sec mit 100% Sicherheit schafft, den möchte ich mal sehen. Insofern waren Unfälle, bei denen Jugendliche für Erwachsene gehalten wurden, unvermeidbar.

Vielleicht solltest Du mal nach den Gegebenheiten fragen, bevor Du hier Todesschüsse entschuldigen willst. Die beiden hatten den Signalzaun bereits überwunden, der Alarm wurde ausgelöst und die Soldaten lagen bereits entlang des Postenweges in Stellung und erwarteten sie. Wir spechen hier also von Distanzen von deutlich unter 100 Metern und einem Taghell beleuchteten Streifen.


Lila: Auch bei einer Entfernung deutlich unter 100 m ist bei einem beleuchteten Grenzstreifen nicht eindeutig zu erkennen, ob es sich um einen 18-Jährigen oder 16,-Jährigen, mitunter auch einen größeren 14-jährigen handelt. Die Körpergröße ist da schon nahezu gleich. Was dabei für mich völlig unverständlich und verurteilenswert ist (wenn es sich um diesen bestimmten Fall handelt), daß auf einen der Flüchtlinge geschosssen wurde, der bereits wieder freundwärts versuchte abzuhauen. Meines Wissen war der einzige Treffer von ...zig Schüssen tödlich, also wohl eher ein zufälliger Treffer als ein Gezielter.


Du kennst also die Geschichte zu dem Vorfall. Dann weist Du auch daß, wie es Hanum83 schon erwähnt hatte, nicht einfach auf die Schatten zwischen Büschen geschossen werden sollte, aber so soll es dort wohl abgelaufen sein. Und wie Du schon richtig ausgeführt hast. hat eine der vielen Kugeln dann den einen Jungen getroffen.


zuletzt bearbeitet 14.02.2016 15:44 | nach oben springen

#57

RE: Bummis Waffen und dessen Ausbildung

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 14.02.2016 15:46
von Alfred | 6.841 Beiträge

Zitat von Bummi110 im Beitrag #56
Zitat von DoreHolm im Beitrag #55
Zitat von Bummi110 im Beitrag #50
Zitat von StabsfeldKoenig im Beitrag #49
Zitat von Bummi110 im Beitrag #29
@Beethoven schrieb:
Nun kann natürlich der Eine oder Andere wieder auf diesen ominösen Schießbefehl verweisen und auf die Toten an der "Mauer" oder der grünen Grenze. Um jeden Einzelnen ist es schade und jeder hier bedauert dessen Tod und das Leiden der Familien. Aber niemand hat dem Mann, der Frau befohlen sich in diese Gefahr zu begeben, wohl wissend, dass man darin umkommen kann.
Man geht ja auch nicht bei Rot über eine stark befahrene Straße, es sei denn, man ist mit seinem Tod oder schweren Verletzungen einverstanden um auf die andere Straßenseite zu kommen.
Einen Schießbefehl als solchen gab es nicht auch wenn man pausenlos versucht, dies uns und vor allem den Grenzern unter zu jubeln. Es gab, so wie in allen Staaten die eigene Schutzmächte besitzen, eine Schusswaffenanwendungsordnung. Dort wurde klar geregelt gegen wen und wann und wie, die Waffe anzuwenden ist.

Erst kürzlich habe ich eine Dokumentation zu diesem Thema gesehen. Dort wurde berichtet über zwei Minderjährige die flüchten wollten, einer von ihnen wurde erschossen. Ein Minderjähriger!!! Wenn man nicht gleich gezielt geschossen hätte, wäre das auch zu erkennen gewesen. Im Gleichen Grenzabschnitt wurde Später sogar ein sowjetischer Soldat in Uniform erschossen. Soviel zum Schießbefehl. Dein Vergleich mit"bei Rot über die Ampel laufen" hinkt daher ganz schön, weil der Autofahrer, der einen Fußgänger bei Rot laufen sieht, der bremst trotzdem, und gibt nicht noch Gas um den Fußgänger vorsätzlich zu töten. Und die Toten an der Mauer sind unwiderlegbare Fakten. Sie wurden vorsätzlich ermordet.


Auf 100-250 m im Dunkeln zu entscheiden, ob der Schatten zwischen den Büschen 16, 18, oder 20 jahre alt ist, wer das in 1-2 sec mit 100% Sicherheit schafft, den möchte ich mal sehen. Insofern waren Unfälle, bei denen Jugendliche für Erwachsene gehalten wurden, unvermeidbar.

Vielleicht solltest Du mal nach den Gegebenheiten fragen, bevor Du hier Todesschüsse entschuldigen willst. Die beiden hatten den Signalzaun bereits überwunden, der Alarm wurde ausgelöst und die Soldaten lagen bereits entlang des Postenweges in Stellung und erwarteten sie. Wir spechen hier also von Distanzen von deutlich unter 100 Metern und einem Taghell beleuchteten Streifen.


Lila: Auch bei einer Entfernung deutlich unter 100 m ist bei einem beleuchteten Grenzstreifen nicht eindeutig zu erkennen, ob es sich um einen 18-Jährigen oder 16,-Jährigen, mitunter auch einen größeren 14-jährigen handelt. Die Körpergröße ist da schon nahezu gleich. Was dabei für mich völlig unverständlich und verurteilenswert ist (wenn es sich um diesen bestimmten Fall handelt), daß auf einen der Flüchtlinge geschosssen wurde, der bereits wieder freundwärts versuchte abzuhauen. Meines Wissen war der einzige Treffer von ...zig Schüssen tödlich, also wohl eher ein zufälliger Treffer als ein Gezielter.


Du kennst also die Geschichte zu dem Vorfall. Dann weist Du auch daß, wie es Hanum83 schon erwähnt hatte, nicht einfach auf die Schatten zwischen Büschen geschossen werden sollte, aber so soll es dort wohl abgelaufen sein. Und wie Du schon richtig ausgeführt hast. hat eine der vielen Kugeln dann den einen Jungen getroffen.



Bring doch mal konkretes. Formulierungen wie " aber es soll so abgelaufen sein" bringen nichts.

Um einen Sachverhalt beurteilen zu können, muss man diesen auch sehr genau kennen.

Da gehört die Akte auf den Tisch und dies von A - Z.


Cambrino hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 14.02.2016 15:47 | nach oben springen

#58

RE: Bummis Waffen und dessen Ausbildung

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 14.02.2016 16:00
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Alfred im Beitrag #57
Zitat von Bummi110 im Beitrag #56
Zitat von DoreHolm im Beitrag #55
Zitat von Bummi110 im Beitrag #50
Zitat von StabsfeldKoenig im Beitrag #49
Zitat von Bummi110 im Beitrag #29
@Beethoven schrieb:
Nun kann natürlich der Eine oder Andere wieder auf diesen ominösen Schießbefehl verweisen und auf die Toten an der "Mauer" oder der grünen Grenze. Um jeden Einzelnen ist es schade und jeder hier bedauert dessen Tod und das Leiden der Familien. Aber niemand hat dem Mann, der Frau befohlen sich in diese Gefahr zu begeben, wohl wissend, dass man darin umkommen kann.
Man geht ja auch nicht bei Rot über eine stark befahrene Straße, es sei denn, man ist mit seinem Tod oder schweren Verletzungen einverstanden um auf die andere Straßenseite zu kommen.
Einen Schießbefehl als solchen gab es nicht auch wenn man pausenlos versucht, dies uns und vor allem den Grenzern unter zu jubeln. Es gab, so wie in allen Staaten die eigene Schutzmächte besitzen, eine Schusswaffenanwendungsordnung. Dort wurde klar geregelt gegen wen und wann und wie, die Waffe anzuwenden ist.

Erst kürzlich habe ich eine Dokumentation zu diesem Thema gesehen. Dort wurde berichtet über zwei Minderjährige die flüchten wollten, einer von ihnen wurde erschossen. Ein Minderjähriger!!! Wenn man nicht gleich gezielt geschossen hätte, wäre das auch zu erkennen gewesen. Im Gleichen Grenzabschnitt wurde Später sogar ein sowjetischer Soldat in Uniform erschossen. Soviel zum Schießbefehl. Dein Vergleich mit"bei Rot über die Ampel laufen" hinkt daher ganz schön, weil der Autofahrer, der einen Fußgänger bei Rot laufen sieht, der bremst trotzdem, und gibt nicht noch Gas um den Fußgänger vorsätzlich zu töten. Und die Toten an der Mauer sind unwiderlegbare Fakten. Sie wurden vorsätzlich ermordet.


Auf 100-250 m im Dunkeln zu entscheiden, ob der Schatten zwischen den Büschen 16, 18, oder 20 jahre alt ist, wer das in 1-2 sec mit 100% Sicherheit schafft, den möchte ich mal sehen. Insofern waren Unfälle, bei denen Jugendliche für Erwachsene gehalten wurden, unvermeidbar.

Vielleicht solltest Du mal nach den Gegebenheiten fragen, bevor Du hier Todesschüsse entschuldigen willst. Die beiden hatten den Signalzaun bereits überwunden, der Alarm wurde ausgelöst und die Soldaten lagen bereits entlang des Postenweges in Stellung und erwarteten sie. Wir spechen hier also von Distanzen von deutlich unter 100 Metern und einem Taghell beleuchteten Streifen.


Lila: Auch bei einer Entfernung deutlich unter 100 m ist bei einem beleuchteten Grenzstreifen nicht eindeutig zu erkennen, ob es sich um einen 18-Jährigen oder 16,-Jährigen, mitunter auch einen größeren 14-jährigen handelt. Die Körpergröße ist da schon nahezu gleich. Was dabei für mich völlig unverständlich und verurteilenswert ist (wenn es sich um diesen bestimmten Fall handelt), daß auf einen der Flüchtlinge geschosssen wurde, der bereits wieder freundwärts versuchte abzuhauen. Meines Wissen war der einzige Treffer von ...zig Schüssen tödlich, also wohl eher ein zufälliger Treffer als ein Gezielter.


Du kennst also die Geschichte zu dem Vorfall. Dann weist Du auch daß, wie es Hanum83 schon erwähnt hatte, nicht einfach auf die Schatten zwischen Büschen geschossen werden sollte, aber so soll es dort wohl abgelaufen sein. Und wie Du schon richtig ausgeführt hast. hat eine der vielen Kugeln dann den einen Jungen getroffen.



Bring doch mal konkretes. Formulierungen wie " aber es soll so abgelaufen sein" bringen nichts.

Um einen Sachverhalt beurteilen zu können, muss man diesen auch sehr genau kennen.

Da gehört die Akte auf den Tisch und dies von A - Z.

Ich gebe hier lediglich eine Doku wieder, die ich im Fernsehen gesehen hatte. Wie geheim solche Vorfälle gehalten wurden wisst Ihr selber. Ansonsten kann ich nur auf den Sender und dessen Quellen verweisen. Vielleicht findet sich ja der Beitrag auch auf Y...


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#59

RE: Bummis Waffen und dessen Ausbildung

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 14.02.2016 16:02
von Alfred | 6.841 Beiträge

Zitat von Bummi110 im Beitrag #58
Zitat von Alfred im Beitrag #57
Zitat von Bummi110 im Beitrag #56
Zitat von DoreHolm im Beitrag #55
Zitat von Bummi110 im Beitrag #50
Zitat von StabsfeldKoenig im Beitrag #49
Zitat von Bummi110 im Beitrag #29
@Beethoven schrieb:
Nun kann natürlich der Eine oder Andere wieder auf diesen ominösen Schießbefehl verweisen und auf die Toten an der "Mauer" oder der grünen Grenze. Um jeden Einzelnen ist es schade und jeder hier bedauert dessen Tod und das Leiden der Familien. Aber niemand hat dem Mann, der Frau befohlen sich in diese Gefahr zu begeben, wohl wissend, dass man darin umkommen kann.
Man geht ja auch nicht bei Rot über eine stark befahrene Straße, es sei denn, man ist mit seinem Tod oder schweren Verletzungen einverstanden um auf die andere Straßenseite zu kommen.
Einen Schießbefehl als solchen gab es nicht auch wenn man pausenlos versucht, dies uns und vor allem den Grenzern unter zu jubeln. Es gab, so wie in allen Staaten die eigene Schutzmächte besitzen, eine Schusswaffenanwendungsordnung. Dort wurde klar geregelt gegen wen und wann und wie, die Waffe anzuwenden ist.

Erst kürzlich habe ich eine Dokumentation zu diesem Thema gesehen. Dort wurde berichtet über zwei Minderjährige die flüchten wollten, einer von ihnen wurde erschossen. Ein Minderjähriger!!! Wenn man nicht gleich gezielt geschossen hätte, wäre das auch zu erkennen gewesen. Im Gleichen Grenzabschnitt wurde Später sogar ein sowjetischer Soldat in Uniform erschossen. Soviel zum Schießbefehl. Dein Vergleich mit"bei Rot über die Ampel laufen" hinkt daher ganz schön, weil der Autofahrer, der einen Fußgänger bei Rot laufen sieht, der bremst trotzdem, und gibt nicht noch Gas um den Fußgänger vorsätzlich zu töten. Und die Toten an der Mauer sind unwiderlegbare Fakten. Sie wurden vorsätzlich ermordet.


Auf 100-250 m im Dunkeln zu entscheiden, ob der Schatten zwischen den Büschen 16, 18, oder 20 jahre alt ist, wer das in 1-2 sec mit 100% Sicherheit schafft, den möchte ich mal sehen. Insofern waren Unfälle, bei denen Jugendliche für Erwachsene gehalten wurden, unvermeidbar.

Vielleicht solltest Du mal nach den Gegebenheiten fragen, bevor Du hier Todesschüsse entschuldigen willst. Die beiden hatten den Signalzaun bereits überwunden, der Alarm wurde ausgelöst und die Soldaten lagen bereits entlang des Postenweges in Stellung und erwarteten sie. Wir spechen hier also von Distanzen von deutlich unter 100 Metern und einem Taghell beleuchteten Streifen.


Lila: Auch bei einer Entfernung deutlich unter 100 m ist bei einem beleuchteten Grenzstreifen nicht eindeutig zu erkennen, ob es sich um einen 18-Jährigen oder 16,-Jährigen, mitunter auch einen größeren 14-jährigen handelt. Die Körpergröße ist da schon nahezu gleich. Was dabei für mich völlig unverständlich und verurteilenswert ist (wenn es sich um diesen bestimmten Fall handelt), daß auf einen der Flüchtlinge geschosssen wurde, der bereits wieder freundwärts versuchte abzuhauen. Meines Wissen war der einzige Treffer von ...zig Schüssen tödlich, also wohl eher ein zufälliger Treffer als ein Gezielter.


Du kennst also die Geschichte zu dem Vorfall. Dann weist Du auch daß, wie es Hanum83 schon erwähnt hatte, nicht einfach auf die Schatten zwischen Büschen geschossen werden sollte, aber so soll es dort wohl abgelaufen sein. Und wie Du schon richtig ausgeführt hast. hat eine der vielen Kugeln dann den einen Jungen getroffen.



Bring doch mal konkretes. Formulierungen wie " aber es soll so abgelaufen sein" bringen nichts.

Um einen Sachverhalt beurteilen zu können, muss man diesen auch sehr genau kennen.

Da gehört die Akte auf den Tisch und dies von A - Z.

Ich gebe hier lediglich eine Doku wieder, die ich im Fernsehen gesehen hatte. Wie geheim solche Vorfälle gehalten wurden wisst Ihr selber. Ansonsten kann ich nur auf den Sender und dessen Quellen verweisen. Vielleicht findet sich ja der Beitrag auch auf Y...



Wenn in den Medien Mist kommt, muss man diesen hier nicht noch weiter ausbreiten.


Ebro hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#60

RE: Bummis Waffen und dessen Ausbildung

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 14.02.2016 16:03
von Gelöschtes Mitglied
avatar

Zitat von schulzi im Beitrag #51
Zitat von Bummi110 im Beitrag #50
Zitat von StabsfeldKoenig im Beitrag #49
Zitat von Bummi110 im Beitrag #29
@Beethoven schrieb:
Nun kann natürlich der Eine oder Andere wieder auf diesen ominösen Schießbefehl verweisen und auf die Toten an der "Mauer" oder der grünen Grenze. Um jeden Einzelnen ist es schade und jeder hier bedauert dessen Tod und das Leiden der Familien. Aber niemand hat dem Mann, der Frau befohlen sich in diese Gefahr zu begeben, wohl wissend, dass man darin umkommen kann.
Man geht ja auch nicht bei Rot über eine stark befahrene Straße, es sei denn, man ist mit seinem Tod oder schweren Verletzungen einverstanden um auf die andere Straßenseite zu kommen.
Einen Schießbefehl als solchen gab es nicht auch wenn man pausenlos versucht, dies uns und vor allem den Grenzern unter zu jubeln. Es gab, so wie in allen Staaten die eigene Schutzmächte besitzen, eine Schusswaffenanwendungsordnung. Dort wurde klar geregelt gegen wen und wann und wie, die Waffe anzuwenden ist.

Erst kürzlich habe ich eine Dokumentation zu diesem Thema gesehen. Dort wurde berichtet über zwei Minderjährige die flüchten wollten, einer von ihnen wurde erschossen. Ein Minderjähriger!!! Wenn man nicht gleich gezielt geschossen hätte, wäre das auch zu erkennen gewesen. Im Gleichen Grenzabschnitt wurde Später sogar ein sowjetischer Soldat in Uniform erschossen. Soviel zum Schießbefehl. Dein Vergleich mit"bei Rot über die Ampel laufen" hinkt daher ganz schön, weil der Autofahrer, der einen Fußgänger bei Rot laufen sieht, der bremst trotzdem, und gibt nicht noch Gas um den Fußgänger vorsätzlich zu töten. Und die Toten an der Mauer sind unwiderlegbare Fakten. Sie wurden vorsätzlich ermordet.


Auf 100-250 m im Dunkeln zu entscheiden, ob der Schatten zwischen den Büschen 16, 18, oder 20 jahre alt ist, wer das in 1-2 sec mit 100% Sicherheit schafft, den möchte ich mal sehen. Insofern waren Unfälle, bei denen Jugendliche für Erwachsene gehalten wurden, unvermeidbar.

Vielleicht solltest Du mal nach den Gegebenheiten fragen, bevor Du hier Todesschüsse entschuldigen willst. Die beiden hatten den Signalzaun bereits überwunden, der Alarm wurde ausgelöst und die Soldaten lagen bereits in Stellung und erwarteten sie. Wir spechen hier also von Distanzen von deutlich unter 100 Metern und einem Taghell beleuchteten Streifen.

@Bummi110 eine Frage woher willst du das wissen wen du angeblich bei der BePo warst

Es geht hier nicht um meine Dienstzeit, sondern um eine Doku, die im Fernsehen lief


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