#161

RE: Können wir uns nach 25 Jahren die BStU noch leisten

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 26.02.2016 22:31
von SET800 | 3.104 Beiträge

Hallo,
25 Jahre sichten, sortieren und auswerten von Akten, was kam dabei heraus? Gab es massive Hinweise oder Beweise von physischer Folter, gar mit Gesundheitsschäden? Gab es Todeskommandos und Verschwundene? Häftlingsinseln wie in Griechenland dem NATO-Staat. Staatsterroristen gegen das eigene Volk wie Bolongna-Gladio mit 80 Toten, Strategie der Spannung? Killte die StaSi Oppositinelle wie es man in Polen wegen des einen Priesters annimmt? Gab es DDR-Killerkommnados mit Auslandsaktivität wie es Israel, Syrien und Jugoslavien? praktizierten, Giftpfeile, Erschiessung auf offener Straße?

Was bleibt ausser gründlich Guck&Horch?

Und ganz praktisch volkswirtschaftlich UND sozial gedacht. Es mag sein daß jemand etwas "übertrieben" in seiner politischen Beurteilung negativ bewertet wurde und deshalb einen Studienplatz nicht bekam. Kann man aber sagen, konnte man heute erkennen, daß solche Mittel angewandt wurden um Untaugliche ( mißratene Söhne hoher Kader ) stattdessen in eine Laufbahn zu bekommen, also eine Art Korrupption mit Bauernopfer?

Praktisch Studienplatz Elektrotechnik in Dresden oder Ilmenau, wenn 50 Ersemester angenommen wurden ( Beispielsszahl ), waren die Bewerber 51 bis 80 totale Nieten die es nie geschafft hätten. War es ein Schaden volkswirtschaftlich wenn einer politisch begründet ausschied und ein anderer den Studienplatz bekam, teuere Wissenschaft als Perle vor die "Sau" Dummkopf Bewerber No. 51?



B208 hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 26.02.2016 22:33 | nach oben springen

#162

RE: Können wir uns nach 25 Jahren die BStU noch leisten

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 27.02.2016 00:48
von Nostalgiker | 2.554 Beiträge

Zitat von Gert im Beitrag #160


Nicht ganz von der Hand zu weisen. Wieder mal im NF gesperrt?


@Gert , da wir uns persönlich kennen möchte ich dir nur sagen das ich den rapiden Verfall Deiner Diskussionqualität in den letzten Wochen mit bedauerndem Erstaunen zur Kenntnis genommen habe.
Ich weiß nicht welcher Frust Dich plagt aber Dich plagt etwas ganz gewaltig und komm mir ja nicht mit dem Stasi und Rote-Fraktion Gewäsch denn diesen Schwachsinn glaubst Du selber nicht.
Wenn Du mir so pampig von Angesicht zu Angesicht gekommen wärst, dann hätte ich Dich in Küstrin ohne mit der Wimper zu zucken im Wolkenbruch stehengelassen. Diejenigen die vor Ort waren werden sich vielleicht noch erinnern was ich damit meine.
Ich finde es bedauerlich das Du hier mit aller Macht den 'Kotzbrocken' geben willst und bewußt alle Grenzen des guten Geschmacks und einer soliden Erziehung negierst.
Wirklich schade das Du es darauf anlegst Menschen vor den Kopf zu stoßen.

Gruß
Nostalgiker


Aber auf einmal bricht ab der Gesang,
einer zeigt aus dem Fenster, da spazieren sie lang,
die neuen Menschen, der neue Mensch,
der sieht aus, wie er war
außen und unter`m Haar
wie er war ...

_______________
aus; "Nach der Schlacht" - Renft - 1974
Text: Kurt Demmler

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#163

RE: Können wir uns nach 25 Jahren die BStU noch leisten

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 27.02.2016 07:18
von B208 | 1.352 Beiträge

Zitat von SET800 im Beitrag #161
Hallo,
25 Jahre sichten, sortieren und auswerten von Akten, was kam dabei heraus? Gab es massive Hinweise oder Beweise von physischer Folter, gar mit Gesundheitsschäden? Gab es Todeskommandos und Verschwundene? Häftlingsinseln wie in Griechenland dem NATO-Staat. Staatsterroristen gegen das eigene Volk wie Bolongna-Gladio mit 80 Toten, Strategie der Spannung? Killte die StaSi Oppositinelle wie es man in Polen wegen des einen Priesters annimmt? Gab es DDR-Killerkommnados mit Auslandsaktivität wie es Israel, Syrien und Jugoslavien? praktizierten, Giftpfeile, Erschiessung auf offener Straße?

Was bleibt ausser gründlich Guck&Horch?

Und ganz praktisch volkswirtschaftlich UND sozial gedacht. Es mag sein daß jemand etwas "übertrieben" in seiner politischen Beurteilung negativ bewertet wurde und deshalb einen Studienplatz nicht bekam. Kann man aber sagen, konnte man heute erkennen, daß solche Mittel angewandt wurden um Untaugliche ( mißratene Söhne hoher Kader ) stattdessen in eine Laufbahn zu bekommen, also eine Art Korrupption mit Bauernopfer?

Praktisch Studienplatz Elektrotechnik in Dresden oder Ilmenau, wenn 50 Ersemester angenommen wurden ( Beispielsszahl ), waren die Bewerber 51 bis 80 totale Nieten die es nie geschafft hätten. War es ein Schaden volkswirtschaftlich wenn einer politisch begründet ausschied und ein anderer den Studienplatz bekam, teuere Wissenschaft als Perle vor die "Sau" Dummkopf Bewerber No. 51?




Wann hast du deinen Wissenstand eingefroren ? 1987 oder 1988 ?
Dein Beitrag klingt ja fast so als hättest du auch am Grab vom hochverehrten Genossen Minister Mielke geweint und ihm und seiner Sache ewige Treue geschworen . Hurra hurra hurra .


Gert hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 27.02.2016 07:20 | nach oben springen

#164

RE: Können wir uns nach 25 Jahren die BStU noch leisten

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 27.02.2016 07:50
von B208 | 1.352 Beiträge

Zitat von Nostalgiker im Beitrag #144
Zitat von B208 im Beitrag #143
@Nostalgiker , auch an dich die Frage , wer hat denn die Bestien unter dem marodierenden DDR Pöbel davon abgehalten Menschen an Laternen aufzuknüpfen .

Der Vergleich mit den friedlichen Demonstranten in der DDR ist schon eine Schweinerei , Pfui .


Es werden wohl doch die in Reichweite gelegenen Bananen gewesen sein .....

Ohne Quatsch, es war unwahrscheinliches Glück das in diese Richtung nichts passiert ist und wie es scheint kennst du den allmählichen "Stimmungsumschwung" bei den Montagsdemos in Leipzig nicht. die Menschen die noch im Oktober demonstrierten trauten sich schon im Januar nicht mehr unter die "wir sind ein Volk" grölende Masse.
"Rote raus" war noch das harmloseste was zu hören war ....

Nostalgiker

PS.: Schau dir die Berichte von Dresden Oktober 1989 an. Die Leute wollten wohl nur ganz friedlich Züge schauen gehen und die böse Polizei hat sie daran gehindert. Deshalb haben sie ein paar Steine geschmissen, randaliert usw. ......



Ich verstehe das mit dem Bahnhof Dresden nicht , welche Züge wollten sie anschauen und warum hat man Polizei eingesetzt weil Menschen Züge anschauen wollten ? Vielleicht waren es ja Reisende , die nur noch schnell ihren Zug erreichen wollten und die Bürger , die die Polizei gerufen haben , haben das nicht richtig erkannt und sich umsonst Sorgen gemacht . Aber worum haben sie sich Sorgen gemacht , die Bürger in Dresden .
Ich meine mich erinnern zu können , an eine andere Gruppe von Eisenbahnfans , an einem Bahndamm an eben dieser Bahnstrecke , die wollten auch nur Züge schauen , da haben sich auch andere Bürger Sorgen gemacht und auch die Polizei gerufen und die hat den Eisenbahnfans deutlich gemacht , das Zügegucken nicht erwünscht ist . Nostalgiker , warum war denn Zügegucken verboten ? Verstehe ich nicht . Also bei Erich hätte es das nicht gegeben .


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#165

RE: Können wir uns nach 25 Jahren die BStU noch leisten

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 27.02.2016 07:53
von B208 | 1.352 Beiträge

Ach ja Nostalgiker , der Chef der Polizei , die die Eisenbahnfans vom Bahndamm vertrieben haben , der hat sich hinterher ganz offiziell bei den Fans entschuldigt .

Steht aber alles in den Akten des BStU !!!!

Gut ,dass es so etwas gibt ! Wo wir doch im Alter so vergesslich werden .


zuletzt bearbeitet 27.02.2016 08:05 | nach oben springen

#166

RE: Können wir uns nach 25 Jahren die BStU noch leisten

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 27.02.2016 08:28
von Gert | 12.356 Beiträge

Zitat von Nostalgiker im Beitrag #162
Zitat von Gert im Beitrag #160


Nicht ganz von der Hand zu weisen. Wieder mal im NF gesperrt?


@Gert , da wir uns persönlich kennen möchte ich dir nur sagen das ich den rapiden Verfall Deiner Diskussionqualität in den letzten Wochen mit bedauerndem Erstaunen zur Kenntnis genommen habe.
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Gruß
Nostalgiker


@Nostalgiker
auf dieser Ebene, damit meine ich das Herumpampen, bist du doch auch ganz gut. Nun dieser Aufschrei ? Es ist eben immer das Gleiche, austeilen ja aber nur nichts einstecken.


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
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#167

RE: Können wir uns nach 25 Jahren die BStU noch leisten

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 27.02.2016 08:47
von Fritze | 3.474 Beiträge

Heute schon in den Spiegel gesehen ?


"Das kann doch überhaupt nur jemand nicht wissen ,der entweder vollkommen ahnungslos ist ,oder ,oder jemand der also bösartig ist !"

"If you get up and walk away, leave the past behind, go ahead and take a ride ,no telling what you find ! "
Rostocker hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#168

RE: Können wir uns nach 25 Jahren die BStU noch leisten

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 27.02.2016 08:56
von DoreHolm | 7.703 Beiträge

Zitat von B208 im Beitrag #163
Zitat von SET800 im Beitrag #161
Hallo,
25 Jahre sichten, sortieren und auswerten von Akten, was kam dabei heraus? Gab es massive Hinweise oder Beweise von physischer Folter, gar mit Gesundheitsschäden? Gab es Todeskommandos und Verschwundene? Häftlingsinseln wie in Griechenland dem NATO-Staat. Staatsterroristen gegen das eigene Volk wie Bolongna-Gladio mit 80 Toten, Strategie der Spannung? Killte die StaSi Oppositinelle wie es man in Polen wegen des einen Priesters annimmt? Gab es DDR-Killerkommnados mit Auslandsaktivität wie es Israel, Syrien und Jugoslavien? praktizierten, Giftpfeile, Erschiessung auf offener Straße?

Was bleibt ausser gründlich Guck&Horch?

Und ganz praktisch volkswirtschaftlich UND sozial gedacht. Es mag sein daß jemand etwas "übertrieben" in seiner politischen Beurteilung negativ bewertet wurde und deshalb einen Studienplatz nicht bekam. Kann man aber sagen, konnte man heute erkennen, daß solche Mittel angewandt wurden um Untaugliche ( mißratene Söhne hoher Kader ) stattdessen in eine Laufbahn zu bekommen, also eine Art Korrupption mit Bauernopfer?

Praktisch Studienplatz Elektrotechnik in Dresden oder Ilmenau, wenn 50 Ersemester angenommen wurden ( Beispielsszahl ), waren die Bewerber 51 bis 80 totale Nieten die es nie geschafft hätten. War es ein Schaden volkswirtschaftlich wenn einer politisch begründet ausschied und ein anderer den Studienplatz bekam, teuere Wissenschaft als Perle vor die "Sau" Dummkopf Bewerber No. 51?




Wann hast du deinen Wissenstand eingefroren ? 1987 oder 1988 ?
Dein Beitrag klingt ja fast so als hättest du auch am Grab vom hochverehrten Genossen Minister Mielke geweint und ihm und seiner Sache ewige Treue geschworen . Hurra hurra hurra .





Rot: Nun mal Klartext, B208. War es nun so, wie im ersten Abschnitt dargelegt oder war es nicht so ? Wenn Du mehr weißt, dann schreibe es mit Nennung von Roß und Reiter. Ansonstzen kannst Du solche Art aus dem hohlen Bauch heraus gemachten Bemerkungen stecken lassen.
Ist typisch für User mit ähnlichen Einstellungen. Gibt es kein stichhaltiges Argument mehr, wird mit der verbalen Keule und bloßen Behauptungen argumentiert. Rückzugsscheingefechte !



Georg und passport haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#169

RE: Können wir uns nach 25 Jahren die BStU noch leisten

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 27.02.2016 09:54
von Nostalgiker | 2.554 Beiträge

Schade @Gert das Du weiterhin der Auffassung bist hier den kleinen, auf Krawall gebürsteten User zu geben welcher sich nicht zu schade ist mit Beleidigungen nur so um sich zu werfen ......

Nostalgiker


Aber auf einmal bricht ab der Gesang,
einer zeigt aus dem Fenster, da spazieren sie lang,
die neuen Menschen, der neue Mensch,
der sieht aus, wie er war
außen und unter`m Haar
wie er war ...

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aus; "Nach der Schlacht" - Renft - 1974
Text: Kurt Demmler

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#170

RE: Können wir uns nach 25 Jahren die BStU noch leisten

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 27.02.2016 10:07
von Gert | 12.356 Beiträge

Zitat von Nostalgiker im Beitrag #169
Schade @Gert das Du weiterhin der Auffassung bist hier den kleinen, auf Krawall gebürsteten User zu geben welcher sich nicht zu schade ist mit Beleidigungen nur so um sich zu werfen ......

Nostalgiker


Jetzt höre mal allen Ernstes zu: deine Pöbelspur zieht sich wie ein roter Faden durch dieses Forum(und auch andere ?) Dafür bist du ja nun bekannt.
Wer Wind sät wird Sturm ernten, so einfach ist die Formel. Soll ich mal alle Posts heraussuchen, wo du mir und anderen ans Bein gepinkelt hast?


.
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#171

RE: Können wir uns nach 25 Jahren die BStU noch leisten

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 27.02.2016 10:09
von Georg | 1.027 Beiträge

@DoreHolm
Das Muster lautet: Kommunist - MfS ( gar noch General ) - Schwachmat -
egal, wenn es sich um diese Quellen o.ä. handelt. Da benötigt man keine Argumente, keine Sachkenntnis - einfach nix - nur einen gesunden Klassenstandpunkt. Der Antikommunis ist sicherer Kompass bei Diskriminierung und Diffamierung von wertvollen Zeitzeugen.

Letztes Wochenende hab ich versucht, einen Bekannten für das Forum Grenze zu interessieren. Nach ein paar Leseproben erhielt ich die Absage.
Zeitgeschichte sei Fehlanzeige. Es geht nur um Verurteilung des Lebens in der DDR. Trotz Themensuche würde nicht, bei der Vielzahl der Beiträge, das Lesenswerte zur Geschichte übersichtlich dargestellt. Der letzte Beitrag gebe unabhängig vom Inhalt zu oft die Richtung vor. Die
Moderatoren wären gefordert, die Darstellung der Zeitgeschichte zu lenken. Ansonsten wird das Forum mit Anspruch auf Darstellung der Zeitschichte zerlaufen, wie Schokobutter in der Sonne.
Nun ja - eine Meinung.


Einen Dummen anzuhören ist anstrengender, als einen Klugen zu widersprechen. ( W.Eckert )
DoreHolm hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#172

RE: Können wir uns nach 25 Jahren die BStU noch leisten

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 27.02.2016 10:15
von Nostalgiker | 2.554 Beiträge

@Gert, lass es einfach denn es ist sinnlos.
Da du unbedingt ein Feinbild brauchst stelle ich mich exklusiv für Dich zur Verfügung.
Na dann, gut pinkeln

Gruß
Nostalgiker


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einer zeigt aus dem Fenster, da spazieren sie lang,
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#173

RE: Können wir uns nach 25 Jahren die BStU noch leisten

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 27.02.2016 10:51
von Gert | 12.356 Beiträge

Zitat von Nostalgiker im Beitrag #172
@Gert, lass es einfach denn es ist sinnlos.
Da du unbedingt ein Feinbild brauchst stelle ich mich exklusiv für Dich zur Verfügung.
Na dann, gut pinkeln

Gruß
Nostalgiker


einfach nur primitiv!


.
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#174

RE: Können wir uns nach 25 Jahren die BStU noch leisten

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 27.02.2016 10:52
von Hackel39 | 3.123 Beiträge

Im Prinzip ist ja alles akribisch erforscht, als kleine Kostprobe dazu die Diplomarbeit einer angehenden Archivarin, die alles zu Halle erforscht hat, was es im Zusammmenhang mit der Stasi zu erforschen gab.
http://www.bstu.bund.de/DE/Archive/Fachb...publicationFile
Solche Arbeiten sind eigentlich repräsentativ, oder nicht ?
Das zu klären scheint nicht lösbar zu sein und basiert auf Mutmaßungen.
Warum zum Beispiel ist es im Oktober 1989 in Halle nicht zu machtvollen Demonstrationen gekommen, wohl aber in Leipzig.
Das Kräfteverhältnis in der Saalestadt war 300:1000 (Staatsmacht: Demonstranten) und reichte aus, um den Spuk schnell zu beenden.
https://youtu.be/FJ-Pf8_-8mQ?t=113
Wie das Kräfteverhältnis in der Projektstadt Leipzig war und was die taktischen und geografischen Ko- Kriterien aus der Sicht der Gegner der Demokratie waren ist mir nicht so recht bekannt, es scheint aber eine Frage der Massen gewesen zu sein, die dort mehr auf der Straße waren als in Halle.
Die Behörde BStU zeigt in ihrer Mediathek Propagandamaterial der Stasi, dem heute mehr Leute glauben würden als damals, u.a. hier:
http://www.stasi-mediathek.de/medien/pro...rer-in-die-ddr/
Alles ist schön vertraut, die niedrigeren Löhne der Frauen, die Bezahlung der Arbeitskräfte durch das Amt zu Gunsten der Gewinnsituation privater Unternehmen und daß Angestellte außerhalb des betrieblichen Geschehens erzählen können was sie wollen, an der Werkbank aber gefälligst die Fresse zu halten haben.
Es folgen Einlassungen zum Verhalten der Betriebsräte, dem Schicksal von nicht übernommenen Lehrlingen und die Pseudowohltaten vermögender Spender und der professionellen eiskalten Fürsorge des Staates.
Was daran noch Propaganda sein soll, vermag ich nicht zu sagen, vielleicht hat sie bei bei der Aussage zu den Steuerverhältnissen männlicher Arbeitnehmer geflunkert oder den Artikel in der "Frankfurter Rundschau" falsch verstanden.
Angesichts solcher Dokumente möge die Behörde gerne auch weiter darüber berichten, und auch wenn die Befragte mehrere Schicksale auf sich vereinigt hat, ist alles schlüssig, was sie dort erzählt hat.
Sofern man das im FDJ- Studienjahr oder wo auch immer so vorgespielt hat, wollten es Ausreisewillige scheinbar nicht wahr haben nach dem Motto "Wird mich schon nicht treffen" und wußten es besser.



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#175

RE: Können wir uns nach 25 Jahren die BStU noch leisten

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 27.02.2016 11:28
von Alfred | 6.853 Beiträge

Hackel,

mit dem akribisch erforscht gehe ich nicht mit.

Man muss sich doch nur mal die Aufgaben der verschiedensten Hauptabteilungen anschauen.

So ist z.B. zur Hauptabteilung III - Funkaufklärung , Funkabwehr - doch relativ wenig zu finden. Auch zu Fragen der HA XVIII - Absicherung Volkswirtschaft - sieht es ganz schmal aus. Und wenn ich die Hauptabteilung II nehme - Spionageabwehr - dann ist es fast ganz aus.

Man hat es mit dem Stasiunterlagengesetz geschafft alle Aktivitäten gewisse Richtungen zu lenken. Fast alles wo z.B. der BND, das BfV und andere Geheimdienste auftauchen ist gesperrt. Da kommt dann immer die Antwort, dies wäre nicht im Interesse der BRD oder würde Sicherheitsinteressen der BRD gefährden.

Oder ein anderes Beispiel. Nennen wir ihn Herrn Meier. Herr Meier war Mitarbeiter des MfS und hatte einige interessante Sachverhalte in seinen Panzerschrank hängen, die 1989 n i c h t vernicht worden. Jetzt kommt Herr Meier auf die Idee zu einigen dieser Sachverhalte ein Buch zu schreiben und möchte auf diese Unterlagen zugreifen. Ein entsprechender Antrag wird bei der Behörde gestellt. Jetzt kann es Meier passiern, das er als Antwort bekommt, diese Unterlagen gefährden die Sicherheit der BRD und eine zweite variante, SIE als ehemaliger Mitarbeiter - Täter - bekommen nichts.

Frei nach der Devise, man darf auf keinen Fall man darf auf keinen Fall die Dienst der BRD in ein Licht rücken was nicht passt.

Nimm die o.g. HA II. Da gab es Abteilungen die haben sich mit dem BND, der CIA, den englischen Diensten mit der Ständigen Vertretung, den in der DDR tätigen Journalisten u.v.a.m.. beschäftigt.

Liest man hier was oder kommt man da einfach an was ran ?

Es wäre doch mal interessant zu wissen, ob nicht der eine oder andere Journalist nicht noch ein Gehalt der Geheimdienste West erhielt oder welche Rolle die verschiedensten Diplomaten spielten. Oder vielleicht mal was über die Rolle des BND in der DDR.

Aber leider herrscht da Stille, auch von Seiten der Behörde. Warum wohl ...


passport, der 39., DoreHolm und Signalobermaat haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#176

RE: Können wir uns nach 25 Jahren die BStU noch leisten

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 27.02.2016 14:10
von Hackel39 | 3.123 Beiträge

Zitat von Alfred im Beitrag #175
Hackel,

mit dem akribisch erforscht gehe ich nicht mit.


Oder ein anderes Beispiel. Nennen wir ihn Herrn Meier. Herr Meier war Mitarbeiter des MfS und hatte einige interessante Sachverhalte in seinen Panzerschrank hängen, die 1989 n i c h t vernicht worden. Jetzt kommt Herr Meier auf die Idee zu einigen dieser Sachverhalte ein Buch zu schreiben und möchte auf diese Unterlagen zugreifen.
Ein entsprechender Antrag wird bei der Behörde gestellt. Jetzt kann es Meier passiern, das er als Antwort bekommt, diese Unterlagen gefährden die Sicherheit der BRD und eine zweite variante, SIE als ehemaliger Mitarbeiter - Täter - bekommen nichts.
Frei nach der Devise, man darf auf keinen Fall man darf auf keinen Fall die Dienst der BRD in ein Licht rücken was nicht passt.

Nimm die o.g. HA II. Da gab es Abteilungen die haben sich mit dem BND, der CIA, den englischen Diensten mit der Ständigen Vertretung, den in der DDR tätigen Journalisten u.v.a.m.. beschäftigt.



Aber leider herrscht da Stille, auch von Seiten der Behörde. Warum wohl ...


Aber wenn sich Herr Meier für kompetent und berufen hält, kann er das Buch ja aus der Erinnerung und basierend auf privaten Dokumenten schreiben und wenn die Behörde nicht zuarbeitet, wo sie es könnte, dann ist sie in der Tat überflüssig.
Echte Zeitzeugen haben solche Dokumente in Privatbesitz, ich selbst könnte ein Buch über meine Erfahrungen als ehrenamtlicher FDJ- Sekretär im Kreis Eisleben schreiben, besitze Originaldokumente und Aufzeichnungen, regionales Propagandamaterial, die Namen der Funktionäre, viele Fotos von den Aktivitäten damals, Protokolle der Versammlungen der Grundorganisation, zum Teil sogar von den Kreisdelegiertenkonferenzen, mithin eine nahezu lückenlose Rückschau darauf wie es wirklich war.
Offene Fragen gibt es nur wenige, einiges konnte nach der Versenkung der alten Republik in Gesprächen mit Mitstreitern von damals geklärt werden, ich hatte schon hier darüber geschrieben.
Um die besagten Archive konkret zu testen, habe ich heute und morgen sicher keine Zeit und ob die überhaupt nötig für die Wahrheitsfindung sind, entscheidet sich auch in diesem Forum, in dem sich authentische Zeitzeugen bereits überzeugend geäußert hatten.
Wenn es natürlich um staatstragende Fragen geht, muß ich Dir recht geben, sofern die wirklich mauern.
Das wäre konkret zu klären wobei sich auch mein Vertrauen in die Neutralität diese Behörde auch in Grenzen hält.



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#177

RE: Können wir uns nach 25 Jahren die BStU noch leisten

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 27.02.2016 14:18
von Alfred | 6.853 Beiträge

Hackel,

bitte erklär mir mal, wie Mitarbeiter des MfS über entsprechende Unterlagen verfügen sollen.

Man konnte doch aus dem MfS nichts rausschleppen, alles hatte immer in der Dienststelle zu bleiben. Und wenn es sich um Material handelt, welches z.B. 1988 im Archiv landete, dann funktioniert dies eben nicht.

Und wenn man etwas aus dem Gedächtnis schreibt, würde bei vielen wieder kommen, "dass glauben Sie doch selbst nicht, können Sie dies beweisen ".


Signalobermaat hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#178

RE: Können wir uns nach 25 Jahren die BStU noch leisten

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 27.02.2016 14:38
von Moskwitschka | 2.532 Beiträge

Zitat von Alfred im Beitrag #177

Und wenn man etwas aus dem Gedächtnis schreibt, würde bei vielen wieder kommen, "dass glauben Sie doch selbst nicht, können Sie dies beweisen ".


Und so reagieren mindestens genauso viele von den ehemaligen Genossen, wenn die von der "Gegenseite" aus dem Gedächtnis ihre Erlebnisse schildern. Und damit keine Mißverständnisse entstehen: Ich meine keine Beiträge von usern des Forums, sondern hier vorgestellte Publikationen.

Moskwitschka

Edit


„Nichts ist schwieriger und nichts erfordert mehr Charakter, als sich im offenen Gegensatz zu seiner Zeit zu befinden und laut zu sagen: Nein!“

Kurt Tucholsky

zuletzt bearbeitet 27.02.2016 14:42 | nach oben springen

#179

RE: Können wir uns nach 25 Jahren die BStU noch leisten

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 27.02.2016 15:14
von Alfred | 6.853 Beiträge

Zitat von Moskwitschka im Beitrag #178
Zitat von Alfred im Beitrag #177

Und wenn man etwas aus dem Gedächtnis schreibt, würde bei vielen wieder kommen, "dass glauben Sie doch selbst nicht, können Sie dies beweisen ".


Und so reagieren mindestens genauso viele von den ehemaligen Genossen, wenn die von der "Gegenseite" aus dem Gedächtnis ihre Erlebnisse schildern. Und damit keine Mißverständnisse entstehen: Ich meine keine Beiträge von usern des Forums, sondern hier vorgestellte Publikationen.

Moskwitschka

Edit


Der große Unterschied besteht aber darin, dass die Unterlagen bei der BStU vorhanden sind, diese aber von der Behörde gesperrt werden. Sprich, man könnte dies schon belegen.


Signalobermaat hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 27.02.2016 15:15 | nach oben springen

#180

RE: Können wir uns nach 25 Jahren die BStU noch leisten

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 27.02.2016 15:21
von Hackel39 | 3.123 Beiträge

Zitat von Alfred im Beitrag #177
Hackel,

bitte erklär mir mal, wie Mitarbeiter des MfS über entsprechende Unterlagen verfügen sollen.

Man konnte doch aus dem MfS nichts rausschleppen, alles hatte immer in der Dienststelle zu bleiben. Und wenn es sich um Material handelt, welches z.B. 1988 im Archiv landete, dann funktioniert dies eben nicht.

Und wenn man etwas aus dem Gedächtnis schreibt, würde bei vielen wieder kommen, "dass glauben Sie doch selbst nicht, können Sie dies beweisen ".


Gemeint sind Dokumente mit chronistischen Charakter, natürlich keine Dossiers und Vernehmungsprotokolle, die z. B. ehrenamtliche Funktionäre der Stasidienststellen besitzen könnten, wie Rechenschaftsberichte, Fotos von Festveranstaltungen, Aufzeichnungen aus Schulungsveranstaltungen, Beförderungsdokumente eben alles was in diesen Strukturen dokumentierter Alltag gewesen sein könnte und in der Regel in Privatbesitz übergegangen sein könnte.
Ich habe dazu zwei dicke A 4- Hefter mit allen möglichen Erinnerungen, die mich teilweise zum Kopfschütteln veranlassen, was damals alles abverlangt und heute zuweilen lächerlich ist, wie z. B. eine Zusammenstellung aller Fragen zum FDJ- Studienjahr an alle Jugendfreunde der GO verbunden mit der Ansage, daß nur schriftlich beantwortete Fragen und der dazugehörige mündliche Beitrag ein Abzweichen für gutes Wissen in Gold bedeutet, eben alles was an Mosaiksteinchen nötig ist, um ein Bild zusammenzubekommen.
So gesehen hätte ich zu fast jedem Protokoll eine Geschichte wobei ich nicht wissen kann, ob das mit einer hauptberuflichen Vergleichsperson des MfS meiner Generation ebenfalls anwendbar ist, um so etwas zu begreifen bin ich hier.



Moskwitschka und IM Kressin haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 27.02.2016 15:24 | nach oben springen



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