#361

RE: Können wir uns nach 25 Jahren die BStU noch leisten

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 04.03.2016 10:46
von Alfred | 6.841 Beiträge

Freiburg kenne ich.

Die geben sich wirklich Mühe, aber leider hat sich in Freiburg einiges in Luft aufgelöst.


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#362

RE: Können wir uns nach 25 Jahren die BStU noch leisten

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 04.03.2016 12:32
von Hanum83 | 4.662 Beiträge

Irgendwie ist das wie der Streit um des Kaisers Bart, die Politik wird das mit der BStU wahrscheinlich so machen wie sie es immer macht, halt so wie sie will


Ein Jahr lang 10 Kilometer der innerdeutschen Grenze 1983/84 mitbewacht.
(Zusatz-Info auf Wunsch eines einzelnen Users: War dabei auch Postenführer.)
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#363

RE: Können wir uns nach 25 Jahren die BStU noch leisten

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 04.03.2016 12:39
von DoreHolm | 7.676 Beiträge

Zitat von Hanum83 im Beitrag #362
Irgendwie ist das wie der Streit um des Kaisers Bart, die Politik wird das mit der BStU wahrscheinlich so machen wie sie es immer macht, halt so wie sie will


Erinnert mich an DDR-Zeiten. Wenn es Parteitags- oder Volkskammerbeschlüsse gab, deren Sinn und Zweck sich dem gemeinen Bürger nicht erschlossen und esauch keine nachvollziehbaren sachlichen Argumente dafür gab, wurde wie f9olgt geantwortet: "Du muß das politisch sehen !"
Für solch Beschlüsse gab es beim Bürger nur die resignierende Feststellung. "Die Genossen werden sich schon was dabei gedacht haben !".



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#364

RE: Können wir uns nach 25 Jahren die BStU noch leisten

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 05.03.2016 08:21
von B208 | 1.323 Beiträge

Zitat von G.Michael im Beitrag #359
Zitat von B208 im Beitrag #358
Ich finde da etwas aus nur einer Quelle ,
dennoch ist auch das dort Angesprochene für mich ein zwingender Grund die BStU weiterhin in vollem Umfang arbeiten zu lassen .

Gerade die vernichteten aber wiederherstellbaren Unterlagen werden für grössere Aufklärung sorgen .

B208


Mit Verlaub, das ist jetzt nicht Dein Ernst, oder? Da werden Leute (Zahl ist mir nicht bekannt) damit beschäftigt um aus Schnipseln Akten wieder herzustellen.
Was um Himmel's Willen sollen denn da noch für Schweinereien aufgedeckt werden, nach so viel Jahren?
Mich persönlich interessiert das nicht, ich hatte ständig mit der Firma zu tun. Meine Schwester hat Einsicht in die Akte unseres Vaters genommen.
Oh, Gott das was da drin stand hätte zum 3 Weltkrieg führen können.
Vermerk aus 1967: Klassenfahrt nach Niederschlag, der alte Herre (als Betreuer mitgefahren) hat meine Klassenlehrerin gevögelt.
Merkste was?
Gerd


Ja , ich merke etwas .
Über 30 Jahre war die Akte und ihre Aufbewahrung kein Thema .
Jetzt nach 25 Jahren mit der Möglichkeit der Einsicht in die Akten ist es ein Thema und das ab dem ersten Tag .
Warum war es denn damals kein Thema ? Warum wurde denn überhaupt eine Akte angelegt ? Wegen einer Klassenfahrt ?
B208


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#365

RE: Können wir uns nach 25 Jahren die BStU noch leisten

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 11.03.2016 18:02
von Grenzerhans | 274 Beiträge

Ich sage, die BStU muss noch bleiben. Nach Aussage der Politik stellen noch zig Tausende Bürger in Ost und West auf Einsicht in
ihre Stasi-Akte. Mittlerweile müssen ja, auf die Jahre hochgerechnet, mehr Anträge auf Einsichtnahme in "ihre Stasi-Akte" gestellt worden sein, wie
in Deutschland Einwohner leben.
Vor allem,haben unsere Enkelkinder das Recht zu erfahren, ob auch über sie eine Akte von der Stasi angelegt wurde, sonst sind sie ein Leben
lang von Depressionen und inneren Zerwürnissen und Misstrauen geprägt.

Grenzerhans[ nachdenken]


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#366

RE: Können wir uns nach 25 Jahren die BStU noch leisten

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 11.03.2016 19:23
von passport | 2.626 Beiträge

Zitat von Grenzerhans im Beitrag #365
Ich sage, die BStU muss noch bleiben. Nach Aussage der Politik stellen noch zig Tausende Bürger in Ost und West auf Einsicht in
ihre Stasi-Akte. Mittlerweile müssen ja, auf die Jahre hochgerechnet, mehr Anträge auf Einsichtnahme in "ihre Stasi-Akte" gestellt worden sein, wie
in Deutschland Einwohner leben.
Vor allem,haben unsere Enkelkinder das Recht zu erfahren, ob auch über sie eine Akte von der Stasi angelegt wurde, sonst sind sie ein Leben
lang von Depressionen und inneren Zerwürnissen und Misstrauen geprägt.


Grenzerhans[ nachdenken]



und dann deren Kinder, Kinder, Kinder oder der Glauben an den Weihnachtsmann bzw. jetzt ja der Osterhase! Oder glaubst Du auch an den Blödsinn das bei einer Geburt sofort eine Vorlauf-Akte beim MfS angelegt worden ist. Und warum sollte irgendein Karteivermerk oder Akte nun Depressionen, innere Zerwürfnisse oder Misstrauen auslösen ? Haben den die Kinder Deiner Kinder und deren Kinder irgendwo in der DDR in U-Haft gesessen oder sind sogar verurteilt worden ?

ansonsten ob wir die BStU brauchen oder nicht sh. meinen Beitrag dazu :

Können wir uns nach 25 Jahren die BStU noch leisten (18)



passport


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#367

RE: Können wir uns nach 25 Jahren die BStU noch leisten

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 11.03.2016 19:27
von Harra318 | 2.514 Beiträge

Wenn`s nach Euch geht oder gegangen wäre was würde nur aus Salzgitter geworden


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#368

RE: Können wir uns nach 25 Jahren die BStU noch leisten

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 11.03.2016 19:41
von Grenzerhans | 274 Beiträge

Frage an DoreHolm zum Inhalt seines Beitrages 363

Verstehts Du alles was "Mutti" und ihre Regierung beschließt.
Wenn ja, dann alle Achtung!


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#369

RE: Können wir uns nach 25 Jahren die BStU noch leisten

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 11.03.2016 20:16
von Grenzerhans | 274 Beiträge

Zum Beitrag #366 v. passport

Aller Wahrscheinlichkeit haben wir uns in einer Form der inhaltlichen Auslegung meines Beitrages missverstanden.
Um es deutlich zu sagen, die BStU-Behörde kann geschlossen werden.

Gruß v. Grenzerhans


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#370

RE: Können wir uns nach 25 Jahren die BStU noch leisten

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 11.03.2016 20:18
von Signalobermaat | 356 Beiträge

Die Dummen in Deutschland sterben eben nie aus und das hält diese Politik ganz aktuell am Leben.
Und wenn die Anträge auf Einsichtnahme zurückgehen,müssen schnell wieder einige Veranstaltungen geplant werden,und daraufhingewiesen werden, daß ja noch genügend Papiersäcke bereit liegen und da könnte ja ein Fetzen Papier dabei sein, also jedes Jahr Antrag auf Einsicht stellen, den Finanzminister freut es.



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#371

RE: Können wir uns nach 25 Jahren die BStU noch leisten

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 11.03.2016 22:53
von SET800 | 3.090 Beiträge

Zitat von passport im Beitrag #360
So kostet die einzelne Behördenauskunft, .........., dem Steuerzahler 8.333,33 EUR. Also schon alleine aus der Frage nach der Verhältnismäßigkeit ergibt sich die berechtigte Frage der Existenzberechtigung dieser Einrichtung
passport


Hallo,
Annahme, wer würde 8333,33€ bezahlen von EIGENEM Geld um zu erfahren wer von der Brigade/Arbeitsgruppe/Kollegen als IM die zu laute Andeutung weitertrug "rübermachen" zu wollen ( obwohl es nur Gemeckere war ) und es deshalb mit der Wohnung vor 30 Jahren nicht klappte.

( Nur als denkbares Beispiel , aber wer würde dafür 8333€ ausgeben wollen ?)

Es gibt das schöne Wort, wer die Musik bestellt muss sie auch bezahlen....., der Grundsatz sollte öfter angewendet werden.

Betreff Wohnung, welchen Schaden hätte das MfS bei dem fiktiven Beispiel angerichtet, beachte, eine andere Familie die auch eine Wohnung dringend brauchte bekam die, das glich sich aus.

Konkrete Frage:

Wurden rückblickend Fälle aufgeklär bei denen durch Falschbehautungen obiger Art IM sich deutliche persönliche Vorteile erschlichen?



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#372

RE: Können wir uns nach 25 Jahren die BStU noch leisten

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 11.03.2016 23:33
von Gelöschtes Mitglied
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Zur Notwendigkeit der BStU babe ich mich schon geäoßert, ich bin für Schließung.
Man könnte ja die Säcke mit den Schnippseln den Befürwortern zum Kauf anbieten, aber ich denke es wird wohl kaum eine Anfrage kommen.
Gerd


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#373

RE: Können wir uns nach 25 Jahren die BStU noch leisten

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 12.03.2016 03:03
von B208 | 1.323 Beiträge

Zitat von Signalobermaat im Beitrag #370
Die Dummen in Deutschland sterben eben nie aus und das hält diese Politik ganz aktuell am Leben.
Und wenn die Anträge auf Einsichtnahme zurückgehen,müssen schnell wieder einige Veranstaltungen geplant werden,und daraufhingewiesen werden, daß ja noch genügend Papiersäcke bereit liegen und da könnte ja ein Fetzen Papier dabei sein, also jedes Jahr Antrag auf Einsicht stellen, den Finanzminister freut es.


Und die Saudummen , tja die Leben auch noch !


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#374

RE: Können wir uns nach 25 Jahren die BStU noch leisten

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 12.03.2016 14:24
von zast (gelöscht)
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Wie immert löst es bei einigen, die betroffen sein könnten, also ich meine die, die damals im heutigen Verständniss Täter waren, Widerspruch aus.
Als Täter bezeichne ich die Kaste, die im System an verantwortlicher Stelle Menschenrechtsverletzungen nach der Auffassung westlicher Demokratien begangen haben.
Hört sich etwas kompliziert an. Aber wer gemeint ist wird es schon verstehen.

Wenn ein souveräner Staat nach seinen, von ihm als Recht erachteten Gesetzen handelt und andere souveräne Staaten diese Handlungsweise im Verlauf des Bestand dieses Staates immer wieder als teilweise unmenschlich und gegen das Völkerrecht anprangern, so haben diese Vertreter im Sinne des Völkerrecht unrecht gehandelt.

Und deshalb muss die BStU weiterhin ihre Arbeit leisten. Selbst wenn diese Einrichtung in ein anderes Archiv integriert wird bleiben die Taten und Handlungen weiterhin für die Ewigkeit nachlesbar.


Sperrbrecher und matloh haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#375

RE: Können wir uns nach 25 Jahren die BStU noch leisten

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 12.03.2016 14:40
von DoreHolm | 7.676 Beiträge

Zitat von zast im Beitrag #374
Wie immert löst es bei einigen, die betroffen sein könnten, also ich meine die, die damals im heutigen Verständniss Täter waren, Widerspruch aus.
Als Täter bezeichne ich die Kaste, die im System an verantwortlicher Stelle Menschenrechtsverletzungen nach der Auffassung westlicher Demokratien begangen haben.
Hört sich etwas kompliziert an. Aber wer gemeint ist wird es schon verstehen.

Wenn ein souveräner Staat nach seinen, von ihm als Recht erachteten Gesetzen handelt und andere souveräne Staaten diese Handlungsweise im Verlauf des Bestand dieses Staates immer wieder als teilweise unmenschlich und gegen das Völkerrecht anprangern, so haben diese Vertreter im Sinne des Völkerrecht unrecht gehandelt.

Und deshalb muss die BStU weiterhin ihre Arbeit leisten. Selbst wenn diese Einrichtung in ein anderes Archiv integriert wird bleiben die Taten und Handlungen weiterhin für die Ewigkeit nachlesbar.



Ist die DDR schon irgendwann einmal in den letzten 30 Jahren seiner Existens offiziell durch z.B. die UNO oder andere maßgebliche Institutionen dafür kritisiert worden, das Völkerrecht zu mißachten ? Klar, daß die Innenpolitik für viele Bürger westlicher Staaten diktatorisch erschien und auch für viele DDR-Bürger war sie nicht so, wie man sie sich wünschte (mich eingeschlossen), aber "unmenschlich", ich glaube da gibt es ganz andere Kaliber an Staaten, die dieses Prädikat eher verdienen/verdienten. Und die BRD ist ja bekanntlich nach Amnesty internaional auch alles Andere als ein positives Vorzeigebeispiel.



bürger der ddr, Damals87 und der 39. haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#376

RE: Können wir uns nach 25 Jahren die BStU noch leisten

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 12.03.2016 16:25
von Lutze | 8.027 Beiträge

Der Jahresetat der Stasiunterlagenbehörde beträgt 100 Millionen EUR. So kostet die einzelne Behördenauskunft, .........., dem Steuerzahler 8.333,33 EUR. Also schon alleine aus der Frage nach der Verhältnismäßigkeit ergibt sich die berechtigte Frage der Existenzberechtigung dieser Einrichtung.[/blau]





passport[/quote]

Wenn man schon über Kosten spricht,dann auch die Kosten erwähnen
für die Erstellung der zig-tausenden Stasi-Akten,schon allein der Zeitfaktor
für die Beschnüffelung der DDR-Bürger,oder war das keine bezahlte Arbeitszeit
vom Ministerium?
Lutze


wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren
Harra318 und Sperrbrecher haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#377

RE: Können wir uns nach 25 Jahren die BStU noch leisten

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 12.03.2016 18:39
von Freienhagener | 3.851 Beiträge

Das sind Peanuts verglichen mit Banken- und Griechenlandrettung und Flüchtlingskosten..........


Disziplin ist die Fähigkeit, dümmer zu erscheinen als der Chef. (Hanns Schwarz)
zuletzt bearbeitet 12.03.2016 18:41 | nach oben springen

#378

RE: Können wir uns nach 25 Jahren die BStU noch leisten

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 12.03.2016 18:47
von Gelöschtes Mitglied
avatar

Hallo, ja, der Herr mit der Startnummer 65.
Erklär doch mal woher Du Deine Erkenntnisse nimmst, per PM ging es doch. Du würdest etwas mehr Verständnis finden.
Gerd


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#379

RE: Können wir uns nach 25 Jahren die BStU noch leisten

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 12.03.2016 18:59
von Harra318 | 2.514 Beiträge

# 376

Wenn es das MfS nicht gegeben hätte,und diesen riesigen Staatsapparat (Schnüfflerstaat), brauchten wir uns auch nicht über dieses Thema zu unterhalten.
Jetzt ist das Geschrei groß nach so vielen Jahren über die Kosten der Aufarbeitung als Folgeerscheinung.
(Weg mit diesen ekelhaften Stiefkind )

Wie war es doch noch mit der Grenze.. (Zonengrenze) dem Aufbau und der Unterhaltung, .......ich meinte natürlich an Kosten in Mark?........
Interessiert heute wahrscheinlich auch niemanden mehr, zumindest einige nicht.
Aber eben die BStU und die daraus unvermeidbaren Ausgaben.


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#380

RE: Können wir uns nach 25 Jahren die BStU noch leisten

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 12.03.2016 19:07
von Alfred | 6.841 Beiträge

Harra,

die wenigsten verlangen die Schließung der Akten.

Es geht darum, wie mit diesen umgegangen wird.

Da liegt das Problem.


Fritze und DoreHolm haben sich für diesen Beitrag bedankt
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