#341

RE: Können wir uns nach 25 Jahren die BStU noch leisten

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 03.03.2016 10:31
von Moskwitschka | 2.529 Beiträge

Vielleicht findet ihr hier Antworten:

Vernichten oder Offenlegen? Zur Entstehung des Stasi-Unterlagen-Gesetzes.

Eine Dokumentation der öffentlichen Debatte 1990/91

http://www.bstu.bund.de/DE/Wissen/Publik...publicationFile

Moskwitschka


„Nichts ist schwieriger und nichts erfordert mehr Charakter, als sich im offenen Gegensatz zu seiner Zeit zu befinden und laut zu sagen: Nein!“

Kurt Tucholsky

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#342

RE: Können wir uns nach 25 Jahren die BStU noch leisten

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 03.03.2016 10:32
von B208 | 1.351 Beiträge

Zitat von DoreHolm im Beitrag #333
Zitat von Hanum83 im Beitrag #330
Zitat von DoreHolm im Beitrag #329


Du blendest dabei nur aus, von wem die neue Volkskammer damals dominiert wurde. Das war noch weniger "das Volk" wie sie es vorher war. Durch die allgegenwärtig und ziemlich aggressive Anti- Stasi und Anti-SED-Propaganda interessierter Kreise, die hofften, damit einen einstigen politischen Gegener dauerhaft auszuschalten und Wählerstimmen für die nächste Wahl zu gewinnen. Vergiss bitte auch nicht die völkerrechtswidrige massive Einmischung westdeutscher Politiker in den Wahlkampf in der DDR. Und das ging eben vom Westen aus, da beißt die Maus keinen Faden ab. Das war die alte Strategie, mit möglichst viel Polemik einen Großteil der nicht bis über den Tellerrand blicken könnenden Massen zu mobilisieren. Warum denkt den "dieses Volk" heute mehrheitlich anders als damals ? Weil ein großer Teil von ihm blind war für das, was sie erwartete und ja so gern ein Buhmann gefunden wird für alle nicht in Erfüllung gegangenen Wünsche des Lebens. Im letzten Jahrzehnt dämmerte es z.B. bei der SPD langsam, daß es ein Fehler war, sich nicht für reformwillige ehemalige SED-Mitglieder geöffnet zu haben. Sie hatten vergessen, daß auch die SED einmal auch aus Mitgliedern der SPD hervorgegangen ist und nach wie vor sozialdemokratisches Gedankengut bei einer Reihe von SED-Mitgliedern vorhanden war. Andere Parteien waren da nicht so pingelig.



Das "mehrheitlich" halte ich für ein Gerücht, mal abgesehen von diversen Internet-Foren, die ich so kenne die in der DDR gelebt haben und das sind etliche, heult im normalen Leben nicht einer der DDR hinterher, warum auch, denen geht es mehrheitlich sehr gut.



Mit "mehrheitlich" meinte ich den Umgang mit ehemaligen Mitarbeitern des MfS durch die Bundesanstalt und interessierte Kräfte. Das absolut mehrheitlich niemand mehr 100%ig der DDR so wie sie war nachtrauert, steht natürlich außer Frage. Das meinte ich auch nicht.


Diese Bundesanstalt befindet sich aber zu 100 % im Gebiet der ehem. DDR und wird von einem ehem. DDR Bürger geleitet und die Mehrheit der Bediensteten der Behörde hat ihre Wurzeln in der ehem. DDR . Es ist also auch hier wieder ein untauglicher Versuch Verantwortung in einen luftleeren Raum zu verschieben .

B208


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#343

RE: Können wir uns nach 25 Jahren die BStU noch leisten

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 03.03.2016 10:52
von Hanum83 | 4.777 Beiträge

Das hängt wohl damit zusammen das sich viele als besiegt fühlten, darum auch immer das Übernahme-Geschrei.
Wiederum viele andere, mich eingeschlossen, waren froh das sich eine Chance auftat und hegen nicht so viel Groll.


"Deitsch on frei wolln mer sei, on do bleibn mer aah derbei"
(Anton Günther)
IM Kressin hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 03.03.2016 10:52 | nach oben springen

#344

RE: Können wir uns nach 25 Jahren die BStU noch leisten

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 03.03.2016 11:18
von Merkur | 1.021 Beiträge

Zitat von Hanum83 im Beitrag #343
Das hängt wohl damit zusammen das sich viele als besiegt fühlten,



Das sehe ich anders. Deutschland war bis 1945 ein Land und wurde aufgrund des Krieges geteilt. Das aus dem geteilten Deutschland wieder ein Land wurde, ist gut, richtig und letztlich natürlich.
Was mich stört, ist der Umgang mit der Geschichte und den Biografien der Menschen, die in der DDR lebten und für die der Staat DDR Heimat war bzw.die sich aktiv für diesen Staat einsetzten und ihm dienten. Und ganz klar der Umgang mit den ehemaligen Mitarbeitern des MfS als quasi pauschaler Sündenbock für alles, was es an der DDR zu kritisieren gibt. Und diese Kritik kommt oftmals von Menschen, die gar nicht über das nötige Hintergrundwissen verfügen, um fundierte Kritik zu üben und die gern ausblenden, dass es für bestimmte Maßnahmen in der DDR auch Gründe gab.



Rostocker, Hanum83, Ebro, Fritze, passport und Pitti53 haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 03.03.2016 11:34 | nach oben springen

#345

RE: Können wir uns nach 25 Jahren die BStU noch leisten

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 03.03.2016 12:13
von zast (gelöscht)
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Zitat von B208 im Beitrag #331
Schau dir Fernsehbilder des DDR Fernsehens an , noch zu Erichs Zeiten und zu Zeiten von Krenz und dann hör mal genau auf die Rufe der DDR Bürger , noch zu Zeiten der DDR-Volkskammer unter SED Herrschaft !!! Schon lange vor den Wahlen wurde die Stasi ganz offen angeklagt und nicht nur in den Großstäden , auch in der Provinz .

Aber ich weiß , alles vom Westen gelenkt , provoziert und finanziert .
Nur erschließt es sich mir nicht warum die alte BRD dann eine Amnestie und eine Aktenvernichtung favorisiert hat .
Auch dafür gibt es sicherlich einen unehrenhaften Ansatz im Westen .

Eigenverantwortung !!! Einfach mal Verantwortung für etwas übernehmen , was im eigenen Haus passiert ist .
Nochmal , dem Westbürger ging die Stasi am Arsch vorbei .

B208




B 208, Du kannst schreiben was Du willst, gegen die alten Kader kommst Du nicht an. Schreibe aus eigener Erfahrung.


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#346

RE: Können wir uns nach 25 Jahren die BStU noch leisten

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 03.03.2016 12:31
von zast (gelöscht)
avatar

Zitat von Merkur im Beitrag #344
Zitat von Hanum83 im Beitrag #343
Das hängt wohl damit zusammen das sich viele als besiegt fühlten,



Das sehe ich anders. Deutschland war bis 1945 ein Land und wurde aufgrund des Krieges geteilt. Das aus dem geteilten Deutschland wieder ein Land wurde, ist gut, richtig und letztlich natürlich.
Was mich stört, ist der Umgang mit der Geschichte und den Biografien der Menschen, die in der DDR lebten und für die der Staat DDR Heimat war bzw.die sich aktiv für diesen Staat einsetzten und ihm dienten. Und ganz klar der Umgang mit den ehemaligen Mitarbeitern des MfS als quasi pauschaler Sündenbock für alles, was es an der DDR zu kritisieren gibt. Und diese Kritik kommt oftmals von Menschen, die gar nicht über das nötige Hintergrundwissen verfügen, um fundierte Kritik zu üben und die gern ausblenden, dass es für bestimmte Maßnahmen in der DDR auch Gründe gab.


Wer als Bewohner der BRD nicht nur BILD und andere Schundblätter gelesen hat, der hatte schon eine ganze Menge mehr Hintergrundwissen als die meisten DDR Bürger über die Staatssicherheitsbehörde und deren Methoden.
Der Wessi hatte zwar keine Berührung zur Stasi, aber über diese Organisation wurde in kritischen Medien mehr geschrieben als über den BND, das BKA und die unterschiedlichsten Geheimdienste des Westens. Das auch einiges an den Haaren herbeigezogen wurde will ich garnicht abstreiten, aber das gehört (leider) zum Journalismus westlicher Prägung.

An welche bestimmte Maßnahmen denkst Du da speziell? 1961? Ohne den Zaun und die Mauer wäre der Laden doch viel schneller zusammen gebrochen. War das richtig? Ich meine nein. Selbstbestimmung läßt sich nicht unterdrücken. Das Ergebnis ist Dir sicher bekannt.

Damit das alles nicht in Vergessenheit gerät brauchen wir diese Behörde, die uns mindestens einmal jährlich die Vorkommnisse in Erinnerung ruft.
Die alten NVA Kader haben auch ihre Traditionsveranstaltungen, die von keinem Wessi in Zweifel gezogen werden.


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#347

RE: Können wir uns nach 25 Jahren die BStU noch leisten

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 03.03.2016 12:56
von SET800 | 3.104 Beiträge

Zitat von Moskwitschka im Beitrag #341

Vernichten oder Offenlegen? Zur Entstehung des Stasi-Unterlagen-Gesetzes.
Moskwitschka



Hallo,
wie wäre es mit total Offenlegen, inkl. Rosenholzdateien, mit allem, jetzt.

Ja, auch um den Preis daß rausbekäme ( Konjunktiv ) welcher renomierte Westpolitiker regelmäßig im Suff seine Ehefrau verprügelte, welcher DDR-IM welche DDR-Pfarrhausgeheimnisse sammelte.

Ist jetzt 25 Jahre her, lass doch Leute einen roten Kopf bekommen.

Und wenn es eben war daß ein DDR-Anwalt mit dem Gericht eben seine Geheimnisse teilte, entgegen der formalen Gerichtsordnung, wäre verjährt.

Oder wer im Westen ggf. an den Arbeitskräfteablösesummen, vulgo "Häftlingsfreikauf", auch verdiente. kick-back....



Fritze hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#348

RE: Können wir uns nach 25 Jahren die BStU noch leisten

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 03.03.2016 13:12
von Fritze | 3.474 Beiträge

wird von einem ehem. DDR Bürger geleitet und die Mehrheit der Bediensteten der Behörde hat ihre Wurzeln in der ehem. DDR

Professor Bernhard ,der Gründer des Satiremagazins "Titanic " bezifferte es so !

"Die größten Kritiker der Elche ,waren früher selber welche ! "


"Das kann doch überhaupt nur jemand nicht wissen ,der entweder vollkommen ahnungslos ist ,oder ,oder jemand der also bösartig ist !"

"If you get up and walk away, leave the past behind, go ahead and take a ride ,no telling what you find ! "
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#349

RE: Können wir uns nach 25 Jahren die BStU noch leisten

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 03.03.2016 14:16
von Alfred | 6.849 Beiträge

Zitat von B208 im Beitrag #342
Zitat von DoreHolm im Beitrag #333
Zitat von Hanum83 im Beitrag #330
Zitat von DoreHolm im Beitrag #329


Du blendest dabei nur aus, von wem die neue Volkskammer damals dominiert wurde. Das war noch weniger "das Volk" wie sie es vorher war. Durch die allgegenwärtig und ziemlich aggressive Anti- Stasi und Anti-SED-Propaganda interessierter Kreise, die hofften, damit einen einstigen politischen Gegener dauerhaft auszuschalten und Wählerstimmen für die nächste Wahl zu gewinnen. Vergiss bitte auch nicht die völkerrechtswidrige massive Einmischung westdeutscher Politiker in den Wahlkampf in der DDR. Und das ging eben vom Westen aus, da beißt die Maus keinen Faden ab. Das war die alte Strategie, mit möglichst viel Polemik einen Großteil der nicht bis über den Tellerrand blicken könnenden Massen zu mobilisieren. Warum denkt den "dieses Volk" heute mehrheitlich anders als damals ? Weil ein großer Teil von ihm blind war für das, was sie erwartete und ja so gern ein Buhmann gefunden wird für alle nicht in Erfüllung gegangenen Wünsche des Lebens. Im letzten Jahrzehnt dämmerte es z.B. bei der SPD langsam, daß es ein Fehler war, sich nicht für reformwillige ehemalige SED-Mitglieder geöffnet zu haben. Sie hatten vergessen, daß auch die SED einmal auch aus Mitgliedern der SPD hervorgegangen ist und nach wie vor sozialdemokratisches Gedankengut bei einer Reihe von SED-Mitgliedern vorhanden war. Andere Parteien waren da nicht so pingelig.



Das "mehrheitlich" halte ich für ein Gerücht, mal abgesehen von diversen Internet-Foren, die ich so kenne die in der DDR gelebt haben und das sind etliche, heult im normalen Leben nicht einer der DDR hinterher, warum auch, denen geht es mehrheitlich sehr gut.



Mit "mehrheitlich" meinte ich den Umgang mit ehemaligen Mitarbeitern des MfS durch die Bundesanstalt und interessierte Kräfte. Das absolut mehrheitlich niemand mehr 100%ig der DDR so wie sie war nachtrauert, steht natürlich außer Frage. Das meinte ich auch nicht.


Diese Bundesanstalt befindet sich aber zu 100 % im Gebiet der ehem. DDR und wird von einem ehem. DDR Bürger geleitet und die Mehrheit der Bediensteten der Behörde hat ihre Wurzeln in der ehem. DDR . Es ist also auch hier wieder ein untauglicher Versuch Verantwortung in einen luftleeren Raum zu verschieben .

B208



Und wer trägt die Verantwortung, dass einiges an Aktenmaterial aus der Behörde Richtung USA verschwand ?


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#350

RE: Können wir uns nach 25 Jahren die BStU noch leisten

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 03.03.2016 15:07
von B208 | 1.351 Beiträge

Zitat von Fritze im Beitrag #348

wird von einem ehem. DDR Bürger geleitet und die Mehrheit der Bediensteten der Behörde hat ihre Wurzeln in der ehem. DDR

Professor Bernhard ,der Gründer des Satiremagazins "Titanic " bezifferte es so !

"Die größten Kritiker der Elche ,waren früher selber welche ! "


Gabi und Titanic irrten auch schon bei der Banane !


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#351

RE: Können wir uns nach 25 Jahren die BStU noch leisten

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 03.03.2016 15:12
von B208 | 1.351 Beiträge

Zitat von Alfred im Beitrag #349
Zitat von B208 im Beitrag #342
Zitat von DoreHolm im Beitrag #333
Zitat von Hanum83 im Beitrag #330
Zitat von DoreHolm im Beitrag #329


Du blendest dabei nur aus, von wem die neue Volkskammer damals dominiert wurde. Das war noch weniger "das Volk" wie sie es vorher war. Durch die allgegenwärtig und ziemlich aggressive Anti- Stasi und Anti-SED-Propaganda interessierter Kreise, die hofften, damit einen einstigen politischen Gegener dauerhaft auszuschalten und Wählerstimmen für die nächste Wahl zu gewinnen. Vergiss bitte auch nicht die völkerrechtswidrige massive Einmischung westdeutscher Politiker in den Wahlkampf in der DDR. Und das ging eben vom Westen aus, da beißt die Maus keinen Faden ab. Das war die alte Strategie, mit möglichst viel Polemik einen Großteil der nicht bis über den Tellerrand blicken könnenden Massen zu mobilisieren. Warum denkt den "dieses Volk" heute mehrheitlich anders als damals ? Weil ein großer Teil von ihm blind war für das, was sie erwartete und ja so gern ein Buhmann gefunden wird für alle nicht in Erfüllung gegangenen Wünsche des Lebens. Im letzten Jahrzehnt dämmerte es z.B. bei der SPD langsam, daß es ein Fehler war, sich nicht für reformwillige ehemalige SED-Mitglieder geöffnet zu haben. Sie hatten vergessen, daß auch die SED einmal auch aus Mitgliedern der SPD hervorgegangen ist und nach wie vor sozialdemokratisches Gedankengut bei einer Reihe von SED-Mitgliedern vorhanden war. Andere Parteien waren da nicht so pingelig.



Das "mehrheitlich" halte ich für ein Gerücht, mal abgesehen von diversen Internet-Foren, die ich so kenne die in der DDR gelebt haben und das sind etliche, heult im normalen Leben nicht einer der DDR hinterher, warum auch, denen geht es mehrheitlich sehr gut.



Mit "mehrheitlich" meinte ich den Umgang mit ehemaligen Mitarbeitern des MfS durch die Bundesanstalt und interessierte Kräfte. Das absolut mehrheitlich niemand mehr 100%ig der DDR so wie sie war nachtrauert, steht natürlich außer Frage. Das meinte ich auch nicht.


Diese Bundesanstalt befindet sich aber zu 100 % im Gebiet der ehem. DDR und wird von einem ehem. DDR Bürger geleitet und die Mehrheit der Bediensteten der Behörde hat ihre Wurzeln in der ehem. DDR . Es ist also auch hier wieder ein untauglicher Versuch Verantwortung in einen luftleeren Raum zu verschieben .

B208



Und wer trägt die Verantwortung, dass einiges an Aktenmaterial aus der Behörde Richtung USA verschwand ?


Auch dazu gibt es hier im Forum die Meinung eingeweihter Mitstreiter , dass die brisantesten Akten noch zu DDR Zeiten die Seiten gewechselt haben .

B208


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#352

RE: Können wir uns nach 25 Jahren die BStU noch leisten

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 03.03.2016 15:26
von Alfred | 6.849 Beiträge

Und wie war dies mit den Akten zur NSA ?


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#353

RE: Können wir uns nach 25 Jahren die BStU noch leisten

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 03.03.2016 16:18
von damals wars | 12.180 Beiträge

Auch dazu gibt es hier im Forum das Wissen eingeweihte Mitstreiter , dass die brisantesten Akten noch rechtzzeitig zur Seite gebracht worden.
Da unsere amerikanischen Freunde von jedem Vorgang Duplikate erhalten, braucht es sicher eines Rechtshilfeersuchen


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
zuletzt bearbeitet 03.03.2016 16:19 | nach oben springen

#354

RE: Können wir uns nach 25 Jahren die BStU noch leisten

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 03.03.2016 17:07
von B208 | 1.351 Beiträge

[quote=Alfred|p527723]Und wie war dies mit den Akten zur NSA ?
[/quot
Von welchen Akten schreibst Du konkret ?
Welchen Inhalt haben die Akten ?

B208


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#355

RE: Können wir uns nach 25 Jahren die BStU noch leisten

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 03.03.2016 17:11
von B208 | 1.351 Beiträge

Zitat von damals wars im Beitrag #353
Auch dazu gibt es hier im Forum das Wissen eingeweihte Mitstreiter , dass die brisantesten Akten noch rechtzzeitig zur Seite gebracht worden.
Da unsere amerikanischen Freunde von jedem Vorgang Duplikate erhalten, braucht es sicher eines Rechtshilfeersuchen


Was genau verbirgt sich hinter deiner Formulierung - rechtzeitig zur Seite gebracht - ??

Und was meinst du mit - von jedem Vorgang - ??


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#356

RE: Können wir uns nach 25 Jahren die BStU noch leisten

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 03.03.2016 18:50
von Fritze | 3.474 Beiträge

Matthäus Kap.5 Vs 3


"Das kann doch überhaupt nur jemand nicht wissen ,der entweder vollkommen ahnungslos ist ,oder ,oder jemand der also bösartig ist !"

"If you get up and walk away, leave the past behind, go ahead and take a ride ,no telling what you find ! "
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#357

RE: Können wir uns nach 25 Jahren die BStU noch leisten

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 03.03.2016 19:22
von Alfred | 6.849 Beiträge

Zitat von B208 im Beitrag #354
[quote=Alfred|p527723]Und wie war dies mit den Akten zur NSA ?
[/quot
Von welchen Akten schreibst Du konkret ?
Welchen Inhalt haben die Akten ?

B208



Hier ist einiges zu finden.

MfS und NSA


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#358

RE: Können wir uns nach 25 Jahren die BStU noch leisten

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 04.03.2016 02:06
von B208 | 1.351 Beiträge

Ich finde da etwas aus nur einer Quelle ,
dennoch ist auch das dort Angesprochene für mich ein zwingender Grund die BStU weiterhin in vollem Umfang arbeiten zu lassen .

Gerade die vernichteten aber wiederherstellbaren Unterlagen werden für grössere Aufklärung sorgen .

B208


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#359

RE: Können wir uns nach 25 Jahren die BStU noch leisten

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 04.03.2016 02:31
von Gelöschtes Mitglied
avatar

Zitat von B208 im Beitrag #358
Ich finde da etwas aus nur einer Quelle ,
dennoch ist auch das dort Angesprochene für mich ein zwingender Grund die BStU weiterhin in vollem Umfang arbeiten zu lassen .

Gerade die vernichteten aber wiederherstellbaren Unterlagen werden für grössere Aufklärung sorgen .

B208


Mit Verlaub, das ist jetzt nicht Dein Ernst, oder? Da werden Leute (Zahl ist mir nicht bekannt) damit beschäftigt um aus Schnipseln Akten wieder herzustellen.
Was um Himmel's Willen sollen denn da noch für Schweinereien aufgedeckt werden, nach so viel Jahren?
Mich persönlich interessiert das nicht, ich hatte ständig mit der Firma zu tun. Meine Schwester hat Einsicht in die Akte unseres Vaters genommen.
Oh, Gott das was da drin stand hätte zum 3 Weltkrieg führen können.
Vermerk aus 1967: Klassenfahrt nach Niederschlag, der alte Herre (als Betreuer mitgefahren) hat meine Klassenlehrerin gevögelt.
Merkste was?
Gerd


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#360

RE: Können wir uns nach 25 Jahren die BStU noch leisten

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 04.03.2016 10:43
von passport | 2.638 Beiträge

Ob wir UNS, wer auch immer damit gemeint ist, die BStU leisten können oder auch nicht überlasse ich jeden User selber.
Ich stelle zu dieser Problematik einen aktuellen Beitrag der TIG MD von ISOR ein.

Koste es was es wolle - eine unverständliche und seltsame Kosten - Nutzen - Rechnung

Bei einer Veranstaltung in Hamburg wurde der Leiter der Stasiunterlagenbehörde Roland Jahn gefragt, wie nach seinen Worten die Anzahl der Anträge auf Auskunft von 2013 auf 2014 von 80.000 auf 88.000 gestiegen sei. Dessen Antwort: 2015 kamen pro Monat etwa 5.000 Anfragen, etwa ein Drittel von Ihnen sind Wiederholungsanträge, bei denen meist nichts Neues gefunden wird. Bleiben 3.000 Anfragen, zu denen bei 1.000 nichts Schriftliches in der Behörde existiert und bei weiteren 1.000 nichts weiter als eine Karteikarte, aus der sich nichts ergibt. Es bleiben also nur 1.000 Nachfragen pro Monat oder 12.000 im Jahr, die inhaltlich bearbeitet werden müssen, damit eine Auskunft möglich ist.
Der Jahresetat der Stasiunterlagenbehörde beträgt 100 Millionen EUR. So kostet die einzelne Behördenauskunft, .........., dem Steuerzahler 8.333,33 EUR. Also schon alleine aus der Frage nach der Verhältnismäßigkeit ergibt sich die berechtigte Frage der Existenzberechtigung dieser Einrichtung.



Meine Frage dahin lautet ob es nicht kostengünstiger wäre die Unterlagen dem Militärarchiv Freiburg zu unterstellen.
Welcher User hat bei beiden Behörden schon Erfahrung sammel können wie zB. Antragstellung, Bearbeitungszeit, Vollständigkeit der Unterlagen und deren Kosten ?


passport


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