#221

RE: Können wir uns nach 25 Jahren die BStU noch leisten

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 28.02.2016 10:10
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von B208 im Beitrag #213
Was ist mit unbekannte Tote durch das MfS-bearbeitet gemeint? Im Verhör oder der Zelle totgeprügelt? Hinrichtungen ohne Todesurteil?

Damit meine ich die vielen heimlichen Einäscherungen von u.a. DDR Bürgern , die in der Obhut des MfS verstorben sind und die durch MfS Mitarbeiter in den Krematorien ohne das Stammpersonal verbrannt wurden .

B208

Beispiel: der Jugendliche aus Halle Neustadt, der an der Grenze im Harz erschossen wurde. Ohne Genehmigung der Mutter eingeäschert.
Klarer Fall von Spurenvertuschung durch das MfS, sicher auch nach DDR Gesetzeslage ein Gesetzesverstoß.


.
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#222

RE: Können wir uns nach 25 Jahren die BStU noch leisten

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 28.02.2016 10:15
von B208 | 1.339 Beiträge

Und auch der Totenschein wurde manipuliert .
Konnte durch die in der BStU liegenden Akten belegt werden .

B208


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#223

RE: Können wir uns nach 25 Jahren die BStU noch leisten

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 28.02.2016 10:38
von B208 | 1.339 Beiträge

Ich denke daß falls Tötungen es gab, das waren Fragen von Haupt- und Staatsaktionen mit aussenpolitischer Bedeutung, das betraf aber Kleinkram wie Verwandtenschlusung im Kofferraum.

Ich hab mir das jetzt zig mal durchgelesen , auch von hinten nach vorn und komme zu folgender Erkenntnis .

SET800 geht davon aus , dass das MfS nur bei ausserordentlich wichtigen Vorkommnissen mit grosser aussenpolitischer Bedeutung für die DDR gezielt und rechtswidrig , aber durch die Staatsführung und den Minister abgesegnet , getötet hat.

Jedoch nicht bei so kleinen Vorkommnissen wie Fluchtversuche , z.B. im Kofferraum .


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#224

RE: Können wir uns nach 25 Jahren die BStU noch leisten

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 28.02.2016 12:24
von der 39. | 522 Beiträge

Zitat von B208 im Beitrag #207
Ich kann ja mal Auszüge der Gehaltsliste des MfS einstellen .
Na da kommen Summen zusammen .
Manfred Wuttig 31.500 M
Orban Baranyai 30.750 M
Georg Zinke 35.250M
Guenter Wolf 54.750M
Horst Maennchen 51.750M
u.v.m.
Millionen ,viele Millionen , Jahr für Jahr .

Dagegen sind die Kosten für die BStU Erdnüsse .

B208


Finde ich sehr einseitig. Habe die komplette Gehaltsliste des MfS im Bezirk Dresden vorliegen, von der Kochfrau und dem Fahrer bis zum Chef. So toll sieht das aber nicht aus, wie Du hier durch Deine Auswahl den Eindruck erwecken willst.
Der 39.


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#225

RE: Können wir uns nach 25 Jahren die BStU noch leisten

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 28.02.2016 12:49
von Alfred | 6.841 Beiträge

Zitat von der 39. im Beitrag #224
Zitat von B208 im Beitrag #207
Ich kann ja mal Auszüge der Gehaltsliste des MfS einstellen .
Na da kommen Summen zusammen .
Manfred Wuttig 31.500 M
Orban Baranyai 30.750 M
Georg Zinke 35.250M
Guenter Wolf 54.750M
Horst Maennchen 51.750M
u.v.m.
Millionen ,viele Millionen , Jahr für Jahr .

Dagegen sind die Kosten für die BStU Erdnüsse .

B208


Finde ich sehr einseitig. Habe die komplette Gehaltsliste des MfS im Bezirk Dresden vorliegen, von der Kochfrau und dem Fahrer bis zum Chef. So toll sieht das aber nicht aus, wie Du hier durch Deine Auswahl den Eindruck erwecken willst.
Der 39.



Er hat sich ja mit Wolf und Männchen auch 2 Hauptabteilungsleiter ausgesucht. Männchen HA III und Wolf HA PS. ( Personenschutz )


der 39. und damals wars haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#226

RE: Können wir uns nach 25 Jahren die BStU noch leisten

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 28.02.2016 13:25
von DoreHolm | 7.692 Beiträge

Zitat von der 39. im Beitrag #224
Zitat von B208 im Beitrag #207
Ich kann ja mal Auszüge der Gehaltsliste des MfS einstellen .
Na da kommen Summen zusammen .
Manfred Wuttig 31.500 M
Orban Baranyai 30.750 M
Georg Zinke 35.250M
Guenter Wolf 54.750M
Horst Maennchen 51.750M
u.v.m.
Millionen ,viele Millionen , Jahr für Jahr .

Dagegen sind die Kosten für die BStU Erdnüsse .

B208


Finde ich sehr einseitig. Habe die komplette Gehaltsliste des MfS im Bezirk Dresden vorliegen, von der Kochfrau und dem Fahrer bis zum Chef. So toll sieht das aber nicht aus, wie Du hier durch Deine Auswahl den Eindruck erwecken willst.
Der 39.

Wahrscheinlich sind das die Jahresbeträge und das auch noch Brutto ! Dabei nicht zu vergessen, daß die Abzüge bei Gehaltsempfängern deutlich höher waren als die von Arbeitern. Das ist mir eher wahrscheinlich, wenn ich mit den mir erinnerlichen Gehältern, Sold u.s.w. mir bekannter Offiziere und Wirtschaftslenker vergleiche.



der 39. und damals wars haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#227

RE: Können wir uns nach 25 Jahren die BStU noch leisten

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 28.02.2016 13:38
von Hanum83 | 4.730 Beiträge

Zitat von DoreHolm im Beitrag #216

Meine privaten Erfahrungen mit Fachleuten aller Coleur, vom Handwerker bis zum Arzt: Eingebildet, daß nur sie allein zur Lösung einer Aufgabe fähig sind. Alle anderen haben ja nie naturwissenschaftlichen Unterricht gehabt, Physik, Mathe, Chemie, Biologie, Geographie, können das Problem also fachlich gar nicht einschätzen. I.d.R. fangen sie an zu stottern, wenn sie merken, daß sie ihrem Kunden kein X für ein U vormachen können, was das Grundsätzliche an einer Sache ist. Wenn ich mich in die Hände eines Fachmannes begebe, habe ich gelernt, von Anfang an skeptisch zu sein und mich erst durch seine Leistung von seinen tatsächlichen fachlichen Fähigkeiten überzeugen zu lassen.
Uff, das mußte mal wieder raus, so tief sitzt mitunter der Groll über Pfuscherei, den wir in der Vergangenheit schon bezahlen mußten.


Du warst aber beruflich sicherlich auch mal ein Fachmann, nimmst du dich da selbst aus der Wertung raus?


"Deitsch on frei wolln mer sei, on do bleibn mer aah derbei"
(Anton Günther)
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#228

RE: Können wir uns nach 25 Jahren die BStU noch leisten

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 28.02.2016 13:44
von zast (gelöscht)
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Die Frage, ob wir, also wahrscheinlich ist der Steuerzahler gemeint oder auch der Bürger, uns die BStU nach 25 Jahren noch leisten können, läßt sich doch ziemlich einfach beantworten.
Wollen wir, dass die Taten und die Täter in Vergessenheit geraten? Ich glaube, die Mehrzahl der Menschen in der ehem. DDR, die nicht beim MfS beschäftigt waren, werden mir zustimmen. Mir ist auch klar, dass ich gleich wieder von den üblichen Nutzern Kontra kriege.
Es ist natürlich ein Riesenproblem, die Papierschnitzel als Hinterlassenschaft der eifrigen Mitarbeiter des MfS, aufzuarbeiten. Das soll angeblich noch 500 Jahre dauern, bis das letze Dokument wieder hergestellt ist. Das Frauenhofer-Institut soll aber eine Möglichkeit gefunden haben diese Arbeit schneller erledigen zu können. Ob das in der Praxis funktioniert wird sich zeigen.
Weiterhin erhebt sich doch die Frage, warum sollen wir uns diese Behörde nicht weiterhin leisten können? Wir leisten uns wahrlich manche entbehrliche Dienstleistung des Staates, die weit mehr kostet.
Die weitere Frage ist doch letztendlich auch, wer hat denn Befürchtungen, dass noch einige Schandtaten einiger weniger ans Tageslicht kommt. Oder sind da noch ganz dicke Hunde im Verborgenen?
Fragen über Fragen.
Dass noch viele Dinge nicht geklärt sind erscheint mir eindeutig. Die brisantesten Sachen werden sicher niemals ans Tageslicht kommen, weil in der Behörde diese Schriftstücke zuallererst und gründlichst vernichtet wurden. Denn die, die am meisten zu befürchten hatten, haben 1989 den ernst der Lage sofort erkannt und sofort gehandelt.
Aber alle die kleinen Stinkstiefel die Nachbarn, Kollegen, Freunde und Verwandte angeschwärzt haben, wegen eines kleinen oder größeren Vorteils, und noch nicht erkannt sind, die müssen weiterhin zittern. Ich schreibe dies, in Anerkennung all der Aufrechten, die Anwerbungsversuche durch die Stasi widerstanden haben, und dadurch Nachteile im privaten und beruflichen Leben hinnehmen mussten.


Gert, Sperrbrecher, der 39., Harzwanderer und BautznerSenf haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#229

RE: Können wir uns nach 25 Jahren die BStU noch leisten

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 28.02.2016 13:47
von Georg | 1.008 Beiträge

#204 - Zitat: Der in der Mitverantwortung für diesen operativen Vorgang stehende MfS General Heinz Fiedler entzog sich einer Gerichtsverhandlung durch Selbsttötung .
In Untersuchungshaft ? Warum sollte er seinem Leben selbst ein Ende gesetzt haben ? Wie ist der General denn bewacht worden ? Ich wär für
etwas mehr Offenheit. Sonst könnte man annehmen, daß der General gequält wurde, in den Selbstmord getrieben wurde oder gar ermordet wurde. Zumal Todesfälle in bundesdeutschen Haftanstalten hier z.B. Baader/ Meinhoff immer noch sehr undurchsichtlich sind.


Einen Dummen anzuhören ist anstrengender, als einen Klugen zu widersprechen. ( W.Eckert )
der 39. und Ebro haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#230

RE: Können wir uns nach 25 Jahren die BStU noch leisten

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 28.02.2016 13:48
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von zast im Beitrag #228
Die Frage, ob wir, also wahrscheinlich ist der Steuerzahler gemeint oder auch der Bürger, uns die BStU nach 25 Jahren noch leisten können, läßt sich doch ziemlich einfach beantworten.
Wollen wir, dass die Taten und die Täter in Vergessenheit geraten? Ich glaube, die Mehrzahl der Menschen in der ehem. DDR, die nicht beim MfS beschäftigt waren, werden mir zustimmen. Mir ist auch klar, dass ich gleich wieder von den üblichen Nutzern Kontra kriege.
Es ist natürlich ein Riesenproblem, die Papierschnitzel als Hinterlassenschaft der eifrigen Mitarbeiter des MfS, aufzuarbeiten. Das soll angeblich noch 500 Jahre dauern, bis das letze Dokument wieder hergestellt ist. Das Frauenhofer-Institut soll aber eine Möglichkeit gefunden haben diese Arbeit schneller erledigen zu können. Ob das in der Praxis funktioniert wird sich zeigen.
Weiterhin erhebt sich doch die Frage, warum sollen wir uns diese Behörde nicht weiterhin leisten können? Wir leisten uns wahrlich manche entbehrliche Dienstleistung des Staates, die weit mehr kostet.
Die weitere Frage ist doch letztendlich auch, wer hat denn Befürchtungen, dass noch einige Schandtaten einiger weniger ans Tageslicht kommt. Oder sind da noch ganz dicke Hunde im Verborgenen?
Fragen über Fragen.
Dass noch viele Dinge nicht geklärt sind erscheint mir eindeutig. Die brisantesten Sachen werden sicher niemals ans Tageslicht kommen, weil in der Behörde diese Schriftstücke zuallererst und gründlichst vernichtet wurden. Denn die, die am meisten zu befürchten hatten, haben 1989 den ernst der Lage sofort erkannt und sofort gehandelt.
Aber alle die kleinen Stinkstiefel die Nachbarn, Kollegen, Freunde und Verwandte angeschwärzt haben, wegen eines kleinen oder größeren Vorteils, und noch nicht erkannt sind, die müssen weiterhin zittern. Ich schreibe dies, in Anerkennung all der Aufrechten, die Anwerbungsversuche durch die Stasi widerstanden haben, und dadurch Nachteile im privaten und beruflichen Leben hinnehmen mussten.


brauchen sie nicht, außer Mord ist der ganze Quatsch doch verjährt. Allerdings ist es unangenehm für die "Stinkstiefel" enttarnt zu werden.
Für die geschichtliche Aufarbeitung ist die Dokumentation schon sehr wichtig denn nach "nie wieder Faschismus" lautet der nächste Lehrsatz "nie wieder Sozialismus/Kommunsimus"


.
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#231

RE: Können wir uns nach 25 Jahren die BStU noch leisten

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 28.02.2016 13:52
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von Georg im Beitrag #229
#204 - Zitat: Der in der Mitverantwortung für diesen operativen Vorgang stehende MfS General Heinz Fiedler entzog sich einer Gerichtsverhandlung durch Selbsttötung .
In Untersuchungshaft ? Warum sollte er seinem Leben selbst ein Ende gesetzt haben ? Wie ist der General denn bewacht worden ? Ich wär für
etwas mehr Offenheit. Sonst könnte man annehmen, daß der General gequält wurde, in den Selbstmord getrieben wurde oder gar ermordet wurde. Zumal Todesfälle in bundesdeutschen Haftanstalten hier z.B. Baader/ Meinhoff immer noch sehr undurchsichtlich sind.


sie werden ihm, Fiedler, wohl wie Andreas Baader für die finale Lösung eine Pistole ganz unauffällig ausgehändigt haben. Natürlich wurde er vorher für seine Missetaten noch ordentlich gefoltert, gehört ja mit zum Programm. Wo waren die Brüder Grimm noch mal zu Hause ?


.
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#232

RE: Können wir uns nach 25 Jahren die BStU noch leisten

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 28.02.2016 14:03
von Georg | 1.008 Beiträge

Zitat von Gert im Beitrag #231
Zitat von Georg im Beitrag #229
#204 - Zitat: Der in der Mitverantwortung für diesen operativen Vorgang stehende MfS General Heinz Fiedler entzog sich einer Gerichtsverhandlung durch Selbsttötung .
In Untersuchungshaft ? Warum sollte er seinem Leben selbst ein Ende gesetzt haben ? Wie ist der General denn bewacht worden ? Ich wär für
etwas mehr Offenheit. Sonst könnte man annehmen, daß der General gequält wurde, in den Selbstmord getrieben wurde oder gar ermordet wurde. Zumal Todesfälle in bundesdeutschen Haftanstalten hier z.B. Baader/ Meinhoff immer noch sehr undurchsichtlich sind.


sie werden ihm, Fiedler, wohl wie Andreas Baader für die finale Lösung eine Pistole ganz unauffällig ausgehändigt haben. Natürlich wurde er vorher für seine Missetaten noch ordentlich gefoltert, gehört ja mit zum Programm. Wo waren die Brüder Grimm noch mal zu Hause ?


Die Brüder Grimm - ihre Lebensstationen waren Hanau, Kassel, Göttingen und Berlin.

So nun hab ich Deine Frage beantwortet. Sei so höflich und beantworte meine Fragen.


Einen Dummen anzuhören ist anstrengender, als einen Klugen zu widersprechen. ( W.Eckert )
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#233

RE: Können wir uns nach 25 Jahren die BStU noch leisten

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 28.02.2016 14:24
von Georg | 1.008 Beiträge

Zitat von B208 im Beitrag #204
Zitat von DoreHolm im Beitrag #168
Zitat von B208 im Beitrag #163
Zitat von SET800 im Beitrag #161
Hallo,
25 Jahre sichten, sortieren und auswerten von Akten, was kam dabei heraus? Gab es massive Hinweise oder Beweise von physischer Folter, gar mit Gesundheitsschäden? Gab es Todeskommandos und Verschwundene? Häftlingsinseln wie in Griechenland dem NATO-Staat. Staatsterroristen gegen das eigene Volk wie Bolongna-Gladio mit 80 Toten, Strategie der Spannung? Killte die StaSi Oppositinelle wie es man in Polen wegen des einen Priesters annimmt? Gab es DDR-Killerkommnados mit Auslandsaktivität wie es Israel, Syrien und Jugoslavien? praktizierten, Giftpfeile, Erschiessung auf offener Straße?

Was bleibt ausser gründlich Guck&Horch?

Und ganz praktisch volkswirtschaftlich UND sozial gedacht. Es mag sein daß jemand etwas "übertrieben" in seiner politischen Beurteilung negativ bewertet wurde und deshalb einen Studienplatz nicht bekam. Kann man aber sagen, konnte man heute erkennen, daß solche Mittel angewandt wurden um Untaugliche ( mißratene Söhne hoher Kader ) stattdessen in eine Laufbahn zu bekommen, also eine Art Korrupption mit Bauernopfer?

Praktisch Studienplatz Elektrotechnik in Dresden oder Ilmenau, wenn 50 Ersemester angenommen wurden ( Beispielsszahl ), waren die Bewerber 51 bis 80 totale Nieten die es nie geschafft hätten. War es ein Schaden volkswirtschaftlich wenn einer politisch begründet ausschied und ein anderer den Studienplatz bekam, teuere Wissenschaft als Perle vor die "Sau" Dummkopf Bewerber No. 51?




Wann hast du deinen Wissenstand eingefroren ? 1987 oder 1988 ?
Dein Beitrag klingt ja fast so als hättest du auch am Grab vom hochverehrten Genossen Minister Mielke geweint und ihm und seiner Sache ewige Treue geschworen . Hurra hurra hurra .





Rot: Nun mal Klartext, B208. War es nun so, wie im ersten Abschnitt dargelegt oder war es nicht so ? Wenn Du mehr weißt, dann schreibe es mit Nennung von Roß und Reiter. Ansonstzen kannst Du solche Art aus dem hohlen Bauch heraus gemachten Bemerkungen stecken lassen.
Ist typisch für User mit ähnlichen Einstellungen. Gibt es kein stichhaltiges Argument mehr, wird mit der verbalen Keule und bloßen Behauptungen argumentiert. Rückzugsscheingefechte !




Durch die Unterlagen der BStU konnten z.B. viele als unbekannte Tote und " Wasserleichen " beigesetzte MfS "Bearbeitete" identifiziert werden !
Es konnte die wirkliche Todesursache des Grenzsoldaten Egon Schultz öffentlich gemacht werden !
Es konnten Entführungen , sogenannte Rückführungen , nachgewiesen werden !
Es konnten durch die Akten der BStU viele Vorgänge sogenannter Zersetzungen nachgewiesen werden !
Es konnten div. Totenscheine als gefälscht oder auf Anweisung falsch ausgestellt nachgewiesen werden !
Killte die Stasi Oppositionelle ?? man verkaufte Sie !!!!
Und es gibt einen nachgewiesenen und allseits bekannten Satz des hochverehrten Ministers Mielke wie man mit " Verrätern " umzugehen hat !!!!
-Dazu passt der operative Vorgang " Lump " !!!
Der MfS Major S.Murau setzte sich aus der DDR ab , wurde durch seine Tochter Brigitte Murau , IM Honett , und zwei männliche MfS Mitarbeiter in alkoholisiertem Zustand zurück in die DDR entführt und in Dresden geköpft , Todesursache lt. Totenschein , Herzversagen !!!!
Die Tochter IM Honett hiess später Brigitte Schubert , nachdem sie den für den Vorgang " Lump " zuständigen MfS Offizier Albert Schubert ehelichte .
-Wolfgang Welsch , ein freigekaufter Oppositioneller , sollte durch den IM " Alfons " Peter Haack getötet werden . Es kam zu einer Verurteilung und der IM " Alfons " wurde wegen versuchten Mordes zu einer hohen Gefängnisstrafe verurteilt . Der in der Mitverantwortung für diesen operativen Vorgang stehende MfS General Heinz Fiedler entzog sich einer Gerichtsverhandlung durch Selbsttötung .
-Operativ Vorgang " Kontakt " , geplante Verhaftung des Grenzverletzers Bernd Moldenhauers durch das MfS auf der Transitstrecke . Der Vorgang konnte nicht realisiert werden . Später wurde Moldenhauer im Auto des IM " Günter Frank " ermordet . der IM verurteilt . Er gestand den Auftrag des MfS , während seiner Zeit in der Untersuchungshaft bekam seine Frau einen hohen DM Betrag und von diesem Tag an erzählte er eine andere Geschichte . Unbekannte Männer hätten sich in seinen Wagen gesetzt und M. von ihm unbemerkt ermordet . Die Stasi Akte des IM " Günter Frank " umfasste ursprünglich fast 4500 !!! Seiten . Doch mit der Wende wurden gezielt die Seiten über den Vorgang Modenhauer vernichtet .


Aber lt. @SET800 alles nur gründliche Arbeit . Richtig .

B208




Die aktuellste Aussage der Jahn - Behörde, die ich
gefunden habe:
Stasi-Morde“? – Fehlanzeige

Johann Weber aus Ruhstorf (Niederbayern) wollte es genau wissen. Er fragte bei den Landesbeaufragten und der Bundesbehörde für die „Stasi-Unterlagen“ an, ob seitens des MfS Terroranschläge mit der Tötung von Menschen ausgeführt worden seien. Die Jahn-Behörde schrieb ihn: „Zu durchgeführten Tötungsanschlägen der Staatssicherheit in einer Größenordnung, auf die Sie Bezug nehmen, liegen uns keine Informationen vor, und sie sind auch in dieser Weise nicht anzunehmen. An tatsächlich durchgeführten (jedoch glücklicherweise fehlgeschlagenen Tötungsakten) ist bislang nur jener auf einen Fluchthelfer während einer Israel-Reise bekanntgeworden, der meist als Boulettenmord rezipiert worden ist.“ Ein Landesbeauftragter verwies zusätzlich auf den Fall Gartenschläger, der allerdings gerichtlich untersucht und abgeschlossen ist. Die beteiligten MfS-Offiziere wurden freigesprochen. (Gartenschläger war bewaffnet ins Grenzgebiet der DDR eingedrungen und wurde bei einem Schusswechsel getötet).

Quelle: „RotFuchs“, Januar 2015, Seite 8

Was stimmt denn nun ? Diese offizielle Stellungnahme der Behörde oder der Wunschgedanke mancher User hier.


Einen Dummen anzuhören ist anstrengender, als einen Klugen zu widersprechen. ( W.Eckert )
94, Ebro und Fritze haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 28.02.2016 14:25 | nach oben springen

#234

RE: Können wir uns nach 25 Jahren die BStU noch leisten

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 28.02.2016 15:04
von SET800 | 3.104 Beiträge

Zitat von B208 im Beitrag #219
Ein Problem ???
Eine Verschleierung , eine Geheimniskrämerei , eine grosse Unmenschlichkeit gegenüber den Angehörigen und es wirft die Frage auf WARUM . Warum wird ein Verdächtiger , der in einer Untersuchungshaftanstalt des MfS , noch ohne Prozess und ohne Urteil , ums Leben kommt so anonym verbrannt . B208


Eine Frage, eine Anwort:

Antwortversuch: Warum, um keine Demonstrationen, Gerede, Proteste bei einer Beerdigung zu ermöglichen.

Frage: Wo ist die Unmenschlichkei? Wenn mein Sohn, meine Tochter im Rahmen staatsfeidnlicher Alktiväten oder sosntiger Kriminalität verhaftet an Herzkapser verstürbe, ich wäre froh wenn ich die kostspielge Leichensorge los sein würde.

PS::

Zwei unserer Kinder waren reisenärrisch, Afrika, Indien, Arabistan, wir sagten den vorher daß wir als Eltern weder unser Haus verkaufen würden um Lösegeld zu zahlen noch eine medizinische oder eingesargte Übeführung bezahlen würden, auch nicht hinreisen.



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#235

RE: Können wir uns nach 25 Jahren die BStU noch leisten

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 28.02.2016 15:54
von zast (gelöscht)
avatar

Zitat von SET800 im Beitrag #234
Zitat von B208 im Beitrag #219
Ein Problem ???
Eine Verschleierung , eine Geheimniskrämerei , eine grosse Unmenschlichkeit gegenüber den Angehörigen und es wirft die Frage auf WARUM . Warum wird ein Verdächtiger , der in einer Untersuchungshaftanstalt des MfS , noch ohne Prozess und ohne Urteil , ums Leben kommt so anonym verbrannt . B208


Eine Frage, eine Anwort:

Antwortversuch: Warum, um keine Demonstrationen, Gerede, Proteste bei einer Beerdigung zu ermöglichen.

Frage: Wo ist die Unmenschlichkei? Wenn mein Sohn, meine Tochter im Rahmen staatsfeidnlicher Alktiväten oder sosntiger Kriminalität verhaftet an Herzkapser verstürbe, ich wäre froh wenn ich die kostspielge Leichensorge los sein würde.

PS::

Zwei unserer Kinder waren reisenärrisch, Afrika, Indien, Arabistan, wir sagten den vorher daß wir als Eltern weder unser Haus verkaufen würden um Lösegeld zu zahlen noch eine medizinische oder eingesargte Übeführung bezahlen würden, auch nicht hinreisen.


Du passt in diese Welt. Deine Kinder werden es Dir irgendwie danken.


Marder hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#236

RE: Können wir uns nach 25 Jahren die BStU noch leisten

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 28.02.2016 16:03
von damals wars | 12.143 Beiträge

Reise- närrisch, das kann ich verstehen, nutze die Möglichkeiten.
Ansonsten kümmert sich das Auswärtige Amt recht gut https://de.wikipedia.org/wiki/Entf%C3%BC...fall_Abu_Sayyaf.


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
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#237

RE: Können wir uns nach 25 Jahren die BStU noch leisten

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 28.02.2016 16:22
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von DoreHolm im Beitrag #226

Wahrscheinlich sind das die Jahresbeträge und das auch noch Brutto ! Dabei nicht zu vergessen, daß die Abzüge bei Gehaltsempfängern deutlich höher waren als die von Arbeitern. Das ist mir eher wahrscheinlich, wenn ich mit den mir erinnerlichen Gehältern, Sold u.s.w. mir bekannter Offiziere und Wirtschaftslenker vergleiche.

rot mark.
wie kann das denn angehen ? Gab es unterschiedliche Besteuerung oder SV Beiträge ? Das wäre ja ein Verstoß gegen die Gleichbehandlung aller AN. Gehälter werden immer in Brutto angegeben.


.
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#238

RE: Können wir uns nach 25 Jahren die BStU noch leisten

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 28.02.2016 17:09
von Moskwitschka | 2.529 Beiträge

@Gert War schon mal Thema mit den Steuern. Wir wussten nicht, wie Westen geht (3)

Moskwitschka


„Nichts ist schwieriger und nichts erfordert mehr Charakter, als sich im offenen Gegensatz zu seiner Zeit zu befinden und laut zu sagen: Nein!“

Kurt Tucholsky

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#239

RE: Können wir uns nach 25 Jahren die BStU noch leisten

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 28.02.2016 17:36
von LO-Wahnsinn | 3.489 Beiträge

Leisten können schon, solange man sich viele andere Dinge leistet die eigentlich keiner so recht begreift.

Mir stellt sich die Frage anders, müssen wir uns das noch leisten, brauchen wir uns das noch leisten?

Ich meine all das ginge eh in Archive, es ist ja nicht verloren, doch 26 Jahre, in der Zeit jeder hätte seine Unterlagen anfordern können, sollten doch ausreichend sein, die große Masse der Anfragen wird doch abgearbeitet sein.
Besteht dann irgendwann doch noch Informationsbedarf, kann man doch jederzeit auf die Archive zugreifen, so wie auch auf alle anderen Geschichtsarchive.
Vielleicht sollte man die Schnipselaktion noch weiter machen und sie auch intensivieren, damit es mal zum Ende kommt.
Es macht keinen Sinn noch 50 Jahre daran zu arbeiten, bis dahin sind Betroffene und Angehörige längst übern Jordan.

Solange man SEINE Akten nicht komplett und vollständig in die Hand bekommt und dann auch behalten darf, solange ist das Ganze für mich eh eine Farce die nur dazu dient damit Leute in Sessel pupsen können.
Wenn dann will ich vollständige Aufklärung und da dort meine Daten lagern, habe ich laut Datenschutz auch Anspruch sie herauszugeben oder löschen zu lassen.
Scheibchenweise mit geschwärzten Stellen, sowas ist der Aufwand nicht wert.

Ja und überhaupt, geht das, dass man seine Akten löschen oder vernichten lassen kann?


Ein Volk, das sich einem fremden Geist fügt,
verliert schließlich alle guten Eigenschaften und damit sich selbst.
Ernst Moritz Arndt (1769 - 1860)
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#240

RE: Können wir uns nach 25 Jahren die BStU noch leisten

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 28.02.2016 17:44
von Harzwanderer | 2.923 Beiträge

Das ging nur unter Modrow.


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