#1

Der Winter 78/79 in der DDR

in DDR Zeiten 25.12.2015 07:03
von Angelo | 12.391 Beiträge

Wie war dieser Winter,damals in der DDR ? War er wirklich so schlimm wie berichtet ?
Ich kenne es halt nur von der Westseite aus und das war schon nicht lustig.
Könnt ihr mir Geschichten erzählen ? Habt ihr vielleicht auch noch Bilder ?

Viele Grüße Angelo


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#2

RE: Der Winter 78/79 in der DDR

in DDR Zeiten 25.12.2015 07:25
von Hanum83 | 4.662 Beiträge

Schlimm war es im Norden.
Sylvester 79 fiel jedenfalls aus, gab keinen Strom bei uns, war sonderbar, alles ziemlich ruhig an dem Abend.


Ein Jahr lang 10 Kilometer der innerdeutschen Grenze 1983/84 mitbewacht.
(Zusatz-Info auf Wunsch eines einzelnen Users: War dabei auch Postenführer.)
zuletzt bearbeitet 25.12.2015 07:27 | nach oben springen

#3

RE: Der Winter 78/79 in der DDR

in DDR Zeiten 25.12.2015 07:42
von Hansteiner | 1.404 Beiträge

hallo zusammen,
war ja auch bei uns genau so. Aber irgendwie auch schön, alles wirkte wie "angehalten",als ob die Zeit stehen geblieben ist.

Die Natur ist eben stärker als wir,als Menschen, wurden unsere Grenzen gezeigt !

VG H.



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#4

RE: Der Winter 78/79 in der DDR

in DDR Zeiten 25.12.2015 09:06
von hundemuchtel 88 0,5 | 2.490 Beiträge

Moin und Frohe Weihnachten in die Runde,
es gibt genug Dokus usw. u.a. auch bei YouTube die die Lage gut beschreiben. Beide Staaten waren überfordert mit der Situation, das ist für mich keine Frage.

Wie wäre es wenn heute wieder genau so eine Wetterlage über uns hereinbricht?

Das erste Problem wäre doch bei Stromausfall (viele Überlandleitungen sind auf Grund von Vereisung geborsten, wir waren erst 2Tage, dann immer mal unvorhergesehen für 4-6 Std.ohne Strom) bei den Temperaturen die Bude warm zu halten, die Heizungen heute laufen nur mit Elektrizität...damals gab es in unserer Kleinstadt zu 99% Ofenheizung, wir haben heute einen Elektroherd...damals einen Gasherd mit Beistellherd, der zu beheizen war, erfroren ist man nicht, doch wie sähe es heute aus? Funktioniert überhaupt ein Handy wenn die Netzabdeckung Stromlos ist?

Für Informationen aus der Welt benutzten wir damals ein Koffer-Radio welches mit (Flach)Batterien betrieben wurde, Brot wurde in der Nachbarschaft gebacken, die Fleischerläden verkauften zu Sonderöffnungszeiten den letzten Rest ihrer Waren welcher vom Weihnachtsgeschäft übrig war. Nachbarn nahmen Durchreisende auf welche mit ihrem PKW auf den Fernverkehrsstraßen steckengeblieben sind.
Für lokale Nachrichten gab es unseren ABV, der wohnte bei uns gegenüber.. der war aber auch im Dauereinsatz.

Eine große Hilfe Herr zu werden über die Schneemassen waren die LPG´s, die kamen mit K-700 Traktoren und schoben die F96 und F110, Panzer der NVA und Schneefräsen waren bei den großen, bis zu 4 Metern hohen Schneeverwehungen im Einsatz.
Mit den LPG´s sind nun auch solche K-700 Traktoren verschwunden, kein Bauer stellt sich so ein Spritfressendes Kraftpaket hin für den Fall der Fälle.

Als dann die Schneemassen anfingen zu tauen, wurde der Schnee mit Baggern aufgeladen und aus der Stadt gefahren weil zu befürchten war, dass das Tauwasser die Abwasserkanäle überfordert.

Bei uns war es schlimm, schlimmer hat es aber die Insel Usedom und ganz arg Insel Rügen getroffen, auch das ist, wie ich finde recht gut gelungen in den Doku´s bei YouTube.



Allen noch einen schönen 1. Feiertag und lieber so ein Frühlingswetter, da kann man dann die "große " Runde spazieren gehen.

gruß h.


Lutze, Wahlhausener und der Anderdenkende haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 25.12.2015 09:08 | nach oben springen

#5

RE: Der Winter 78/79 in der DDR

in DDR Zeiten 25.12.2015 09:16
von eisenringtheo | 9.157 Beiträge

Zitat von Angelo im Beitrag #1
Wie war dieser Winter,damals in der DDR ? War er wirklich so schlimm wie berichtet ?
Ich kenne es halt nur von der Westseite aus und das war schon nicht lustig.
Könnt ihr mir Geschichten erzählen ? Habt ihr vielleicht auch noch Bilder ?

Viele Grüße Angelo

Man kann die damaligen Wetterkarten anschauen (gewünschtes Datum eingeben)
http://www.wetterzentrale.de/topkarten/fskldwd.html
Es begann so richtig am 29. Dezember 1978, der Schnee häufte sich bis über einen halben Meter. Warme Festlandluft, die von feuchter Meeresluft angefeuchtet wird und dann von Polarluft abgekühlt wird, sind die Zutaten, die zu starkem und ergiebigen Schneefall führen

Derzeit gibt es übrigens Wettermodelle, die Kälte für Silvester 2015 voraussagen.

http://www.wetteronline.de/wetterticker?postId=post_3854932
Theo


zuletzt bearbeitet 25.12.2015 09:17 | nach oben springen

#6

RE: Der Winter 78/79 in der DDR

in DDR Zeiten 25.12.2015 09:23
von Heckenhaus | 5.110 Beiträge

Erinnere mich noch gut, mußte raus nach Berlin-Marzahn zur Arbeit.
Morgens strömender Regen und Plusgrade, was sich im Verlaufe des Tages ins Gegenteil umkehrte.
Zum Feierabend waren bereits einige Grad minus, es fiel Schnee, und das Auto war kaum aufzubekommen,
weil es komplett vereist war.
In den Folgetagen wurden die Autos dann vor Feierabend mit elektrischen Heizlüftern "vorgeheizt", war bedeutend angenehmer,
ins warme Auto zu steigen.
Die folgenden Tage wuchs die Schneedecke zusehends, und es zeigte sich, daß Winterreifen sich auch im Flachland
bezahlt machen, da der Räumdienst komplett überfordert war.
Wir drei Autofahrer auf der Baustelle kamen immer pünktlich an und organisierten dann einen abwechselnden Heizdienst,
der morgens etwas früher kam und den Bauwagen zum Glühen brachte sowie Grog vorbereitete.
Besonders fiel mir auf, daß nicht einmal unsere Volkspolizei vorbereitet war, die eierte mit Sommerreifen durch die Gegend.
Die S-Bahn auf der Strecke nach Marzahn fur nur noch eingleisig wegen Verwehungen, aber sie fuhr (im Gegensatz zu heutigen Zeiten
bei Sonnenschein)
Sonst hat uns der Winter nicht weiter gestört, für die Materialtransporte auf der Baustelle, Tapeten ect., hatten wir einen Schlitten mitgebracht
und alles lief normal weiter.
Einzig die Beschäftigung von Dachdeckern bei uns im Malerjob, die auf Grund der Witterung auf dem Dach nichts tun konnten, war eine Katastrophe.
Die wahren nicht einmal zum Streichen der Heizungsrohre zu gebrauchen.

Insgesamt war es trotzdem ein schöner Winter wie er sein sollte.


.
.
„Toleranz ist die letzte Tugend einer untergehenden Gesellschaft.”
— Aristoteles -

"Man kann alle Leute einige Zeit zum Narren halten und einige Leute allezeit; aber alle Leute allezeit zum Narren halten kann man nicht."
— Abraham Lincoln –
.
Fello und Büdinger haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 25.12.2015 09:26 | nach oben springen

#7

RE: Der Winter 78/79 in der DDR

in DDR Zeiten 25.12.2015 09:34
von Lutze | 8.027 Beiträge

Richtige Winterreifen zu der Zeit kann ich mich nicht erinnern,
wohl eher M+S Reifen,meistens auch nur auf den Antriebsachsen montiert
wer überhaupt welche bekommen konnte
Lutze


wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren
Wahlhausener hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#8

RE: Der Winter 78/79 in der DDR

in DDR Zeiten 25.12.2015 09:41
von Heckenhaus | 5.110 Beiträge

Zitat von Lutze im Beitrag #7
Richtige Winterreifen zu der Zeit kann ich mich nicht erinnern,
wohl eher M+S Reifen,meistens auch nur auf den Antriebsachsen montiert
wer überhaupt welche bekommen konnte
Lutze

M+S Reifen waren die Winterreifen, welche sonst ?
Ich hatte runderneuerte ergattert, für alle Räder, die mir auch beim Urlaub in den Mittelgebirgen nützlich waren.
Man bekam sie schon, wenn man hinterher war. In den Bergen hatten alle welche.


.
.
„Toleranz ist die letzte Tugend einer untergehenden Gesellschaft.”
— Aristoteles -

"Man kann alle Leute einige Zeit zum Narren halten und einige Leute allezeit; aber alle Leute allezeit zum Narren halten kann man nicht."
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#9

RE: Der Winter 78/79 in der DDR

in DDR Zeiten 25.12.2015 10:16
von Hanum83 | 4.662 Beiträge

Trabbi ging zur Not auch ohne, war aber schon eine ganz schöne Rutscherrei, schlimmstenfalls setzte sich einer bergauf auf die Motorhaube
Irgendwann hatte ich dann auch mal paar Pneumant runderneuert ergattert für die Vorderachse.


Ein Jahr lang 10 Kilometer der innerdeutschen Grenze 1983/84 mitbewacht.
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zuletzt bearbeitet 25.12.2015 10:17 | nach oben springen

#10

RE: Der Winter 78/79 in der DDR

in DDR Zeiten 25.12.2015 10:47
von Zaunkönig | 624 Beiträge

An einem der ersten Tage im Jahr 1979 musste ich mittags zum Schichtwechsel nach Warnemünde auf die Fähre. Nach Rostock kam ich ja noch ziemlich schnell und gut. In Warnemünde angekommen, erst mal auf dem Bahnhof nachgefragt, wann die Fähre kommt. Dort die Auskunft erhalten, dass die Schicht wegen des schlechten Wetters und in anbetracht der Kollegen, die aus der ganzen DDR kamen, eine Woche länger fährt. Ich werde also nicht gebraucht und könne wieder nach Hause gehen. Ja wie denn nur, wann fährt der nächste Zug Richtung Berlin. So gegen 18:00 Uhr soll einer aus Rostock Richtung Berlin fahren. Also "fix" wieder nach Rostock und dort den Zug gesucht. Um 20:00 Uhr stehen wir immer noch in Rostock und vorne im Packwagen wurde noch einiges verladen. Was war nicht zu erkennen. So gegen 20:15 Uhr fährt er dann endlich los. Natürlich nicht die normale Strecke über Plaaz, Laage und Waren/Müritz, sondern eine Nebenstrecke und auf jeder Unterwegsstation wurde gehalten und aus dem Packwagen etwas entladen. In der Nacht gegen 02:00 Uhr waren wir auf dem Berliner Ring und standen vor einem Signal und warteten.... warteten und warteten. Der Zugführer telefonierte mit dem Stellwerk und bot dem Kollegen an, wenn es jetzt nicht bald weitergeht, schickt er ihm 300 Reisende aufs Stellwerk, die seit 6 Stunden im Zug säßen.. Naja, so gegen 04:00 Uhr waren wir wieder in Lichtenberg. Eine Woche später, zum erneuten Schichtwechsel, hatte sich der Eisenbahnverkehr wieder normalisiert und die Ablösung klappte reibungslos.

Eisfahrt vor Gedser

Yachthafen Warnemünde


März 1959 bis Mai 1962 an der Grenze in Berlin vom Norden bis an die Stresemannstraße
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#11

RE: Der Winter 78/79 in der DDR

in DDR Zeiten 25.12.2015 11:26
von Rainer-Maria Rohloff | 1.335 Beiträge

Oh ich erinnere mich....wir zogen glaube Nachmittags los von Leipzig Leutzsch zur Sylvesterfeier in das Haus Auensee. Frau und Schwiegermutter garantiert nicht mit Hosen, Schwiegervater so wie ich recht locker gekleidet, da muss es um Null Grad gewesen sein? Viel Schnee lag, wenig Wind. Luftlinie so drei Kilometer ...ein NVA LKW nahm uns mit, so ab Bahnhof Leutzsch.

Es war eine richtig tolle Feier. Da kamen sogar Busse von ...wars Meißen, Döbeln, Oschatz mit Tanzbegeisterten in mächtiger Feierlaune an. Nur im Zeitraum von gut 8 Stunden fiel das Thermometer auf Minus 17 Grad. Dazu kam eisiger Wind auf. Auf der Rücktour früh um Drei, Vier muss das dann wie der Fussweg ins Basislager am Mount Everest gewesen sein. Als wir Zuhause ankamen, zugeeist, zugeschneit, fast erfroren fuhren wir den Ofen(Kachelofenluftheizung) erstmal auf Höchstleistung...zum Auftauen.

Rainer-Maria heute, ich schrieb das schon mal:

"Fällt als erstes der Strom aus, (gut, gab es damals auch)weil,heute Kohlekraftwerke zuwenige oder stillgelegt, Windräder vielleicht den Frost nicht vertragen, Solarfeld zugefroren ist, bei der Strassenbahn und den Fernzügen keine Weiche mehr funktioniert, die Türen der Tram versagen,selbst Drittwagen vor der Hütte unterm Carport den Batteriedienst versagt, also die Leute längs der Fernstrassen auf Arbeit laufen vor lauter Angst vorm Arbeitsplatzverlust.....und noch lauter so neumodischer Kram geschuldet dem dussligen Gedanken, man könne doch das Praktische Denken einsparen."



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#12

RE: Der Winter 78/79 in der DDR

in DDR Zeiten 25.12.2015 11:51
von HG19801 | 1.613 Beiträge

Am 29. Dezember 1978 fuhr ich zum ersten Mal von der Fahne auf Urlaub nach Hause. Nach 19.00 traf ich in meinem damaligen Wohnort unweit von Halle ein und glaubte, meine Pferdedecke samt Wintermütze und die lange Unterwäsche brächten mich um, weil kein winterliches Wetter in Sicht war.
Ein Freund, der sich am Zielbahnhof aufhielt, fuhr mich nach Hause, wo ich mich umgehend der Militärklamotten entledigte.
Etwa gegen 23.00 Uhr ging ich noch mal auf den Hof und war überrascht, wie eisig es innerhalb weniger Stunden geworden war. Es leises Knacken im Gebälk von Scheunen und Stallungen kündete davon, dass sich dieses wegen der Kälte zusammenzog.
Am folgenden Morgen dann die nächste Überraschung. Eine für die Hallesche Gegend nur selten zu erlebende hohe Schneedecke hüllte alles in herrliches winterliches Weiß. Der Schnee hatte allerdings das öffentliche Leben, besonders den Verkehr, europaweit schon mächtig beeinträchtigt. Funk & Fernsehen in Ost und West berichteten davon. Hinzu kamen Stromausfälle.
Zum Glück hatten meine Eltern anlässlich der Jahresendfeierlichkeiten ausreichend Futterage und Getränke gebunkert, die bis ins neue Jahr vorhielten und uns so verkehrsbedingte Engpässe nicht betrafen.
Die Wohnstube, wurde per Kachelofen beheizt und bei mir im Zimmer brummte ein weiterer Kohleofen.
Es nahte der Silvesterabend, den ich daheim mit zwei Freunden verbrachte; meine Eltern feierten außerhaus.
Wie es weitgehend üblich war, ließen wir nebenbei das TV-Silvesterprogramm (bei uns wie fast überall noch in schwarz-weiß) auf uns herabrieseln.
Kurz vor Mitternacht geschah es dann: Stromausfall! So ein Mist, hätten wir doch das Herunterzählen der letzten Sekunden des auslaufenden Jahres gern gesehen. Es blieb uns nur, bei Kerzenschein ein batteriebetriebenes Kofferradio einzuschalten und so den genauen Zeitpunkt des Jahreswechsels zu erfahren und stromlos weiter zu feiern.
Nach Neujahr musste ich wieder zurück zum Grenzausbildungsregiment. Schon im Dorfbahnhof stellte sich die Frage, ob nun einigermaßen pünktlich ein Zug käme oder nicht. Mit Verspätung kam einer, in dem ein Soldat saß, mit dem ich zusammen diente.
Im Hauptbahnhof Halle (Saale) gabelten wir weitere Angehörige unserer Kompanie auf und wieder hieß es zu warten bis eine verspätete Bahn kam, die uns Eisenach näher brachte. Als wir dort mit immenser Verspätung am sehr späten Abend ankamen, standen bereits LKWs bereit, auf die wir Verspäteten und Versprengten aufgeladen wurden, um uns zum Ausbildungsregiment zu karren. Das ging bis zum nächsten Tag so weiter, denn viele Soldaten steckten auf der Rückreise im Verkehrschaos fest. Einer war mit Urlaubsbeginn noch nicht mal bis in seinen Heimatort auf Rügen gekommen und hatte Glück, in Berlin Verwandte zu haben, bei denen er unterkommen konnte.
In den nächsten Tagen hieß es, das Regimentsgelände wieder alltagsfähig zu machen. Also Schneeschippen und Eisentfernen zur Genüge.
Aufgrund der katastrophalen Lage in den Tagebauen marschierte eine Kompanie nach der anderen in die Braunkohlekombinate. Selbst unsere Neunte, die angeblich wegen der Ausrüstung mit dem Panzerabwehrgeschütz SPG nicht in die Wirtschaft ausrücken sollte, erwischte der Marschbefehl in Richtung Kohle, wo wir im Bereich Regis-Borna zum Einsatz kamen und wir zehn Tage lang mit Hacke und Schaufel Schnee & Eis auf die Pelle rückten.
So hart die Arbeit war, mir hat das besser gefallen als der militärische Drill. Hier konnte uns kein uniformierter Vorgesetzter etwas vormachen wollen, hier hatten die Arbeiter und Meister das Sagen und ordentliches Essen als auch tägliches Duschen sowie ein nachdienstliches Bierchen kamen hinzu.
Nun ja, nach diesem Exkurs ins wirkliche Leben ging es bei der "Asche" weiter.
Unmutig kloppten wie ergo erneut Exerzierübungen und stapften ins Außengelände, zum Wartenberg, wo wir jungen Hüpfer durch Schnee und Eis gescheucht wurden. Ich kann mich noch daran erinnern, dass ein Übungspanzerwrack nur noch ein wenig aus dem Schnee ragte und im Inneren total vereist war.
Frühsport bei minus 27 Grad Celsius war auch noch angesagt; ja man nahm uns mächtig hart ran.

... und irgendwann kam endlich der Frühling mit Tauwetter.


"Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit,
aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher." – Albert Einstein


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zuletzt bearbeitet 25.12.2015 11:56 | nach oben springen

#13

RE: Der Winter 78/79 in der DDR

in DDR Zeiten 25.12.2015 22:56
von DoreHolm | 7.677 Beiträge

Ich glaube, das ganze Thema hatten wir schon mal. Kann mich jedenfalls noch erinnern, einen ausführlichen Erlebnisbericht dazu gegeben zu haben. Habe gesucht, mehrere Threads dazu gefunden, die aber alle nur recht kurz waren (nur eine Seite). Nun, sei es wie es sei.
Wir, d.h. meine Exfrau (schwanger), Tochter und ich, hatten einen Platz in einem FDGB-heim ca. 1 km südl. von Plau am See(Meck-Pom) ergattert. Unsere Bekannten aus Sachsen hatten einen regulären Platz und wir wollten zusammen Weihnachtenn und Silvester feiern. Daher hatten wir uns privat an das Heim gewandt und siehe, es klappte, wir bekamen eine Behelfsunterkunft, die aber annehmbar war. Heiligabend verlief noch problemlos. Am 29.12. bin ich nach Plau reingefahren, um Feuerwerk zu kaufen. Da schneite es schon ziemlich kräftig. Am nächsten Tag brach alles zusammen. Strom nur noch zeitweise, Heizungsrohre geborsten, Nachtspeicheröfen mit Sondergenehmigung auch tagsüber an, sobald mal wieder Saft auf der Leitung war. Kerzenlicht. Essenzubereitung ebenfalls, sobald Energie da war. Ich glaube, wimre, das Heim hatte auch eine kleinere Kohleheizung, die aber nicht ausreichte. Am Plauenschen See konnte man beobachten, wie sich das Eis vom Ufer praktisch Stunde um Stunde richtung Seemitte ausbreitete. Silvester verbrachten wir dementsprechend bei Kerzenlicht, dicker Jacke auf dem Zimmer und einem lauwarmen Glühwein. Der Urlaub war bis zum 3.Januar geplant. Am 2. Jan. hatte es mal kurz aufgehört zu schneien. Meiner Frau gesagt, los, packen, wir versuchens. Es waren - 28°C lt. Außenthermometer. Der Trabi sprang nicht an, nur ein gequältes Nut.....nut....nut. Hatte aber eine Ahnung, woran es liegt. An alle Kontakte gefasst und einer war auffällig warm. Kurz auf und zu geschraubt, einen breiten Schraubenzieher unten an Kontakt Kabel/Anlasser gehalten und er ratterte unter viel Qualm los. Das erst mal mußte ich an der Einmündung zur Hauptstraße schaufeln. Ich hatte Sommerreifen drauf. Dann Abzweig in Richtung AB, da ging der Schneesturm wieder los. ich sah nur noch die spitzen Schneewehen über die Straße und die Straßenbäume als Orientierung. Nur nicht stehenbleiben, Gas, Gas. Bis die Auffahrt erreicht war, da atmete ich erst mal durch. Auf der AB ging es dann. War zwar nur je eine Spur in jede Richtung frei und es war sauglatt, aber es rollte.Einmal drängelte mich ein Berliner ab, der unbedingt schneller sein wollte und ich landete mit dem rechte Vorderrad in einer Schneewehe. Zum Glück kam ich wieder frei. So kam ich dann irgendwann mit 70 h/km nach Erfurt. Eiskalte Füße, dicker Mantel, Tochter eingemummelt auf dem Rücksitz. In der Firma hatte mich keiner erwartet und war erstaunt, daß ich es geschafft hatte.
Übrigens, in den Straßengräben lagen vorwiegend Westautos mit ihrem Hinterradantrieb. Allerdings meist leer. Die Insassen hatte irgendein anderer Fahrer mitgenommen bis zur nächsten Tanke, vermute ich.



Rainer-Maria Rohloff hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 25.12.2015 23:00 | nach oben springen

#14

RE: Der Winter 78/79 in der DDR

in DDR Zeiten 26.12.2015 04:34
von berlin3321 | 2.513 Beiträge

Morjen,

ich meine das der User Vierkrug im Fred Schwarze Pumpe dazu was geschrieben hatte.

MfG Berlin

Edit: Ich war zu der Zeit in S- H bei der Bundeswehr. Sollte am 2.1.79 zur Grundausbildung "antreten", der Termin wurde eine Woche nach hinten verlegt. Im Februar dann der 2. Wintereinbruch, die Bergepanzer und Radlader (FAK/ Feldarbeitsgeräte) waren alle draußen, die Soldaten als Schaufelkommandos, es war echt was los.

Von unserer Kompanie die Allradfzge mit Koffer z.T. auch, zum Großteil jedoch in ihrer Funktion als Werkstattwagen um stehen gebliebene Fzge wieder flott zu bekommen.

War ´ne irre Zeit aber es waren sinnvolle Tätigkeiten.


Dieser Beitrag ist eine Meinungsäußerung, nicht repräsentativ, im Sinne des Art. 5 des Grundgesetzes und durch diesen gedeckt !
zuletzt bearbeitet 26.12.2015 05:36 | nach oben springen

#15

RE: Der Winter 78/79 in der DDR

in DDR Zeiten 26.12.2015 11:25
von Rainer-Maria Rohloff | 1.335 Beiträge

Mal kurz weg vom Winter 78-79, denn es gab ja ne Unmenge strenge Winter mehr, so unterhalb 15-20 Grad Minus, so zwischen 1970-90.Und das auch mal drei Wochen lang, mehr und weniger. Ich erinnere mich, du warst gerade von der Arbeit Zuhause(ca.17Uhr), dann runter in den Keller Holz gehackt.

Auf einmal bumms, war der Strom weg(im Schnitt ne Stunde, anderthalb), also Kerzen auf dem Regal an, weitergehackt, dann Kohleneimer gefüllt, hochgeschleppt, jede Seite zwei, weil, man war ja jung und sprichwörtlich gut im Saft und der Kraft.

Nahmst du früh und Abends die Bahn siehe Arbeitsweg hatten die Tatrabahnen (Leipzig) das leichte Zugeh-Türproblem, weil, deren Mechanismus streikte, also Tritt mit Wucht dagegen und die zweiflüglige Türe war sowas von zu, geschlossener ging es nicht. Stellt euch das mal heute vor, da würde dich Einer unter Garantie wegen Sachbeschädigung anzeigen, dann besser frieren.

Ein Riesenproblem, weil jedes Jahr dasselbe, die Auftauphase, also wenn der Frost den Boden verließ, die zugefrorenen Steigleitungen Kaltwasser in den Außentoiletten(der zwei drei unbewohnten Wohnungen) der Treppenhäuser zu tauen begannen, dann platzten, meistens Nachts. Denn du konntest ja nicht überall und rund um die Uhr ne Kerze rein stellen, damit nichts zufriert.

Der Rainer dann immer zu seiner Frau...."hörst du das Susanne, da rauscht doch was...im Treppenhaus". Und gut, wir hatten in Hochparterre ne hohe Schwelle, das Wasser floß also weiter in den Hausflur, dann zur Haustüre, zur Strasse, zum Hof raus. Gab dann im Hof was zum "sächsisch ....Schusseln", die Eisbahn für die Kinder.

Erste Amtshandlung Leute im Haus wach gemacht, damit die noch schnell paar Eimer, Schüsseln sonstwas voll bekamen, dann Wasser im Keller abgestellt, die KWV informiert(ob Telefon oder zu Fuß weil um die Ecke) Aber Eines muss ich heute sagen, deren Klempner, die Jungs waren immer schnell....maximal am nächsten Tag da. Oder wir löteten die Bleileitungen gleich selber, so am Wochenende.

Rainer-Maria



der 39., eisenringtheo und DoreHolm haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#16

RE: Der Winter 78/79 in der DDR

in DDR Zeiten 26.12.2015 11:47
von der 39. | 520 Beiträge

Zitat von Rainer-Maria Rohloff im Beitrag #15
Mal kurz weg vom Winter 78-79, denn es gab ja ne Unmenge strenge Winter mehr, so unterhalb 15-20 Grad Minus, so zwischen 1970-90.Und das auch mal drei Wochen lang, mehr und weniger. Ich erinnere mich, du warst gerade von der Arbeit Zuhause(ca.17Uhr), dann runter in den Keller Holz gehackt.

Auf einmal bumms, war der Strom weg(im Schnitt ne Stunde, anderthalb), also Kerzen auf dem Regal an, weitergehackt, dann Kohleneimer gefüllt, hochgeschleppt, jede Seite zwei, weil, man war ja jung und sprichwörtlich gut im Saft und der Kraft.

Nahmst du früh und Abends die Bahn siehe Arbeitsweg hatten die Tatrabahnen (Leipzig) das leichte Zugeh-Türproblem, weil, deren Mechanismus streikte, also Tritt mit Wucht dagegen und die zweiflüglige Türe war sowas von zu, geschlossener ging es nicht. Stellt euch das mal heute vor, da würde dich Einer unter Garantie wegen Sachbeschädigung anzeigen, dann besser frieren.

Ein Riesenproblem, weil jedes Jahr dasselbe, die Auftauphase, also wenn der Frost den Boden verließ, die zugefrorenen Steigleitungen Kaltwasser in den Außentoiletten(der zwei drei unbewohnten Wohnungen) der Treppenhäuser zu tauen begannen, dann platzten, meistens Nachts. Denn du konntest ja nicht überall und rund um die Uhr ne Kerze rein stellen, damit nichts zufriert.

Der Rainer dann immer zu seiner Frau...."hörst du das Susanne, da rauscht doch was...im Treppenhaus". Und gut, wir hatten in Hochparterre ne hohe Schwelle, das Wasser floß also weiter in den Hausflur, dann zur Haustüre, zur Strasse, zum Hof raus. Gab dann im Hof was zum "sächsisch ....Schusseln", die Eisbahn für die Kinder.

Erste Amtshandlung Leute im Haus wach gemacht, damit die noch schnell paar Eimer, Schüsseln sonstwas voll bekamen, dann Wasser im Keller abgestellt, die KWV informiert(ob Telefon oder zu Fuß weil um die Ecke) Aber Eines muss ich heute sagen, deren Klempner, die Jungs waren immer schnell....maximal am nächsten Tag da. Oder wir löteten die Bleileitungen gleich selber, so am Wochenende.

Rainer-Maria

Hallo Rainer-Maria,
das hätte ich auch nicht besser schreiben können. So war es bei uns auch. Die Stromsperren allerdings trafen uns nicht. Wir wohnten damals in Dresden auf der Hans-Böheim-Str. und hingen an dem Stromnetz, das auch das Krankenhaus in unserer Nähe versorgte, da wurde nicht abgeschaltet. Bleirohre habe ich auch genug geflickt, bis zu dem Zeitpunkt, wo ich mit einem weiteren Mieter Rohre besorgt haben und den ganzen Bleikram ausgetauscht haben. Leider gab es nur schwarze Fittings, aber eine Firma, die die schwarzen Fittings in Silberbronze tauchte, das sollte dann vor Rost schützen.
Diese Zeiten sollten wir nicht vergessen.
Gruß vom 39.


Rainer-Maria Rohloff und der Anderdenkende haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#17

RE: Der Winter 78/79 in der DDR

in DDR Zeiten 26.12.2015 11:59
von der 39. | 520 Beiträge

Zitat von Heckenhaus im Beitrag #8
Zitat von Lutze im Beitrag #7
Richtige Winterreifen zu der Zeit kann ich mich nicht erinnern,
wohl eher M+S Reifen,meistens auch nur auf den Antriebsachsen montiert
wer überhaupt welche bekommen konnte
Lutze

M+S Reifen waren die Winterreifen, welche sonst ?
Ich hatte runderneuerte ergattert, für alle Räder, die mir auch beim Urlaub in den Mittelgebirgen nützlich waren.
Man bekam sie schon, wenn man hinterher war. In den Bergen hatten alle welche.

Ja es gab schon noch andere Winterreifen. Die Firma Döring in Dresden hat, unterstützt durch meinen KFZ-Meister aus der Firma, Versuche mit sog. Lumpenreifen gemacht und schließlich in kleinem Rahmen auch eingesetzt. Auf die abgedrehten alten Reifen wurde eine Gummi+Fasern-Mischung aufvulkanisiert. Ich habe sie viele Jahre auf dem Moskwitsch gefahren und war zufrieden, die Lumpenfasern hatten ein gutes Haftvermögen.
Der 39.


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#18

RE: Der Winter 78/79 in der DDR

in DDR Zeiten 26.12.2015 13:02
von Rainer-Maria Rohloff | 1.335 Beiträge

Mal noch ne schöne Geschichte, denn über diese Kaserne, besser den Flugplatz Polenz(der GSSD...Gruppe der sowj,. Streitkräfte...) hatte ich schon öfters mal was getextet. Die S-Bahn fuhr bis Machern, weiter nach Wurzen., also ab M. musste gelaufen werden...so zwei knapp drei Kilometer Landstrasse . Unser junger Brigadier im Winter sein Moped im Bahnschuppen(der für die Fahrräder) drin verstaut. Dann wir zu Dritt auf das Simson ..oder war das der Star, keinesfalls die Schwalbe drauf, und egal ob hoher Schnee, eisiger Seitenwind oder Schneesturm losgedüst.

Also die Karre sprang komischerweise immer an, oder eben angeschoben. Und sitzen konntest du auf der langen Sitzbank auch zu dritt, das passte irgendwie.

In die Kaserne mit rein das Mopedteil war null Problem, weil, deren Gelände war wieder schön groß und wenn das Kesselhaus am anderen Ende lag war das wieder Zeit...vor der Arbeitszeit.

Rainer-Maria und damals Reichsbahn, ich konnte nicht meckern, die waren eigentlich ganz gut gerüstet, auf Kurzstrecke, im tiefsten Winter.



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#19

RE: Der Winter 78/79 in der DDR

in DDR Zeiten 26.12.2015 14:33
von DoreHolm | 7.677 Beiträge

Zitat von der 39. im Beitrag #17
Zitat von Heckenhaus im Beitrag #8
Zitat von Lutze im Beitrag #7
Richtige Winterreifen zu der Zeit kann ich mich nicht erinnern,
wohl eher M+S Reifen,meistens auch nur auf den Antriebsachsen montiert
wer überhaupt welche bekommen konnte
Lutze

M+S Reifen waren die Winterreifen, welche sonst ?
Ich hatte runderneuerte ergattert, für alle Räder, die mir auch beim Urlaub in den Mittelgebirgen nützlich waren.
Man bekam sie schon, wenn man hinterher war. In den Bergen hatten alle welche.

Ja es gab schon noch andere Winterreifen. Die Firma Döring in Dresden hat, unterstützt durch meinen KFZ-Meister aus der Firma, Versuche mit sog. Lumpenreifen gemacht und schließlich in kleinem Rahmen auch eingesetzt. Auf die abgedrehten alten Reifen wurde eine Gummi+Fasern-Mischung aufvulkanisiert. Ich habe sie viele Jahre auf dem Moskwitsch gefahren und war zufrieden, die Lumpenfasern hatten ein gutes Haftvermögen.
Der 39.



Vermutlich wurde die Vulkanisierbrühe bei uns hergestellt. Sowas war bei uns im Produktionsprogramm. Erst als zweikomponentige Kautschuklösungen A + B, später als Vulkanisierlösung einkomponentig, die ab einer bestimmten Temperartur ausvulkanisierte. Die Rohmischung bekamen wir vom Berliner Reifenwerk. Aber das mal nur am Rande, weil OT.



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#20

RE: Der Winter 78/79 in der DDR

in DDR Zeiten 01.12.2016 17:40
von der sturmbahn könig | 162 Beiträge

@ abend angelo...erinnere mich bloß nicht daran...schlimmer gehts nimmer...haben 2tage gebraucht bis zur arbeitsstelle in malchow baustelle (TEPPICHWERK ) ..dort angekommen alles meterhoch eingeschneit wie überall..die unterkunft in den barakken kalt, heizung eingefrohren,kein wasser, verkaufstellen zu...in den betten mit trainingsanzug gelegen...dennoch gefrohren, ... zum glück hatte die bahnhofsgaststätte auf gemacht nach 3 tagen ging das geld zur neige mußten beim wirt anschreiben....an arbeit gar nich zu denken nur zum warm machen gleise frei geschippt.. .zum we. nach hause ....am montag dann das gleiche in grün 2 stunden auf den arbeiterbus gewartet.(.halbe war nur satz..) .ich mich beim rat der stadt gemeldet zum schneeschippen ( IRGENDWANN IST WOHL DER BUS DANN DOCH NOCH GEKOMMEN..)..da ist mein brigadier (war genosse ) dann mit.....auf der arbeitsstelle dann später, wo waren sie???, kurt ist doch durchgekommen... sollte fehltage kriegen, aber ich hatte einen beleg ( vom bürgermeister unserer stadt unterschrieben ),damit war die sache dann erledigt........ ja und im westen gabs ja immer schlecht wettergeld .mfg.harry ps. habe.noch bilder gefunden..andere baustelle....der boden war über einen meter durchgefrohren,die brigaden standen den ganzen tag um den kokskorb rum den boden aufzutauen, am nächsten morgen das gleiche spiel ..das ging wochenlang.. .ddr schildbürger kannste nur sagen ,aber wo die partei uns führt ist der weg gerecht, wie es so schön hieß ... die bilder leider unscharf eben mit webcam....abgelichtet......

Angefügte Bilder:
zuletzt bearbeitet 01.12.2016 22:20 | nach oben springen



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