#21

RE: und wieder mal Marienborn

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 23.11.2015 21:22
von passport | 2.640 Beiträge

Zitat von Grenzkind1978 im Beitrag #19
Zitat von Sperrbrecher im Beitrag #13
Wer oder was hält dich davon ab, Dich selbst darüber zu informieren ?
Es gibt doch wohl ausreichend Literatur darüber und das Internet dürfte auch einiges hergeben.


Wie gesagt, eben darum bin ich hier angemeldet. Wenn Euch das nicht passt, kann ich auch wieder gehen.
Ich dachte nur, es wäre auch ein Sinn dieses Forums, Wissen zu erhalten und auch zu vermitteln. So hatte ich es jedenfalls verstanden. Sollte ich mich geirrt haben, und solltet Ihr lieber unter Euch bleiben wollen, tut es mir leid, mich in Eure kleine Welt eingemischt zu haben.



@Grenzkind1978

Frage bzw. lese ruhig weiter und lass dich nicht von irgendwelchen Kommentaren beeinflussen.


passport


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#22

RE: und wieder mal Marienborn

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 23.11.2015 22:03
von Gert | 12.356 Beiträge

Zitat von Grenzläufer im Beitrag #20
Zitat von der 39. im Beitrag #18
Hallo Gert,
natürlich kann ich verstehen, wie Du die Dinge siehst, doch Du gehst immer von solchen heren Begriffen wie: " als freier Mensch geboren" aus. Das gibt es doch gar nicht. Auch Du kannst nichts tun, ohne an die Rechte oder Gesetze anderer anzustoßen. Du musstes Dich auch von Anfang an arrangieren. Freiheit ist eine Hure, sie treibt es mit Jedem. Jeder versteht etwas anderes darunter, Du weißt schon: Freiheit die ich meine...Manche verwechseln auch Freiheit mit Zügellosigkeit, dazu zähle ich Dich ausdrücklich nicht. aber selbst über den Wolken ist sie nicht grenzenlos, diese Freiheit.
Im übrigen sind wir ganz ähnlich, ich kann mir auch nicht so richtig vorstellen, wie es wäre, wenn ich dem Ruf meines Vaters gefolgt wäre und nach dem Westen gegangen.. Ich kann mich nur schlecht in die Mentalität der Westdeutschen versetzen, ich verstehe ihre Arroganz und Überheblichkeit nicht, wo sie es hernehmen, so auf uns herabzuschauen.
Vielleicht verstehst Du mich besser, als ich Dich manchmal.
Grüsse vom 39.


Nabend 39 iger,
ich, als Bio-Wessi , verstehe deine Wut. Nur das mit "Freiheit ist eine Hure" kann und möchte ich, als Verehrer der französischen Revolution, nicht so stehen lassen.

Freiheit ist wunderschön. Wenn alle die Freiheit entsprechend der Déclaration des Droits de l’Homme et du Citoyen,
der Erklärung der Menschen- und Bürgerrechte, die die französische Nationalversammlung 1789 verkündete, definieren, dann ist Freiheit etwas besonders wertvolles.......etwas unverzichtbares.


Artikel 4 der declaration
„La liberté consiste à faire tout ce qui ne nuit pas à autrui : ainsi l’exercice des droits naturels de chaque homme n’a de bornes que celles qui assurent aux autres membres de la société la jouissance de ces mêmes droits. Ces bornes ne peuvent être déterminées que par la loi.“

Die Freiheit besteht darin, alles tun zu können, was einem anderen nicht schadet. So hat die Ausübung der natürlichen Rechte eines jeden Menschen nur die Grenzen, die den anderen Gliedern der Gesellschaft den Genuss der gleichen Rechte sichern.


dieser Satz ist sehr wichtig so sehe ich das auch. Ich habe das als eine Selbstverständlichkeit vorausgesetzt. Alles andere ist Anarchie.


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
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#23

RE: und wieder mal Marienborn

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 23.11.2015 22:10
von Gert | 12.356 Beiträge

Zitat von der 39. im Beitrag #18
Hallo Gert,
natürlich kann ich verstehen, wie Du die Dinge siehst, doch Du gehst immer von solchen heren Begriffen wie: " als freier Mensch geboren" aus. Das gibt es doch gar nicht. Auch Du kannst nichts tun, ohne an die Rechte oder Gesetze anderer anzustoßen. Du musstes Dich auch von Anfang an arrangieren. Freiheit ist eine Hure, sie treibt es mit Jedem. Jeder versteht etwas anderes darunter, Du weißt schon: Freiheit die ich meine...Manche verwechseln auch Freiheit mit Zügellosigkeit, dazu zähle ich Dich ausdrücklich nicht. aber selbst über den Wolken ist sie nicht grenzenlos, diese Freiheit.
Im übrigen sind wir ganz ähnlich, ich kann mir auch nicht so richtig vorstellen, wie es wäre, wenn ich dem Ruf meines Vaters gefolgt wäre und nach dem Westen gegangen.. Ich kann mich nur schlecht in die Mentalität der Westdeutschen versetzen, ich verstehe ihre Arroganz und Überheblichkeit nicht, wo sie es hernehmen, so auf uns herabzuschauen.
Vielleicht verstehst Du mich besser, als ich Dich manchmal.
Grüsse vom 39.


rot mark. habe ich so etwas geschrieben? lies mal #22, dort steht meine Meinung dazu.
grün mark. Diesen Satz verstehe ich nun gar nicht. Es ist nicht meine Absicht auf dich oder andere herabzusehen. Wie kommst du zu dieser Erkenntnis ? Ich höre sie nicht zum ersten Mal, kann aber nichts dagegen tun. Ich kann vermeiden solche Signale auszusenden. Was bei dir dann ankommt, welches Bild du siehst, darauf habe ich allerdings keinen Einfluss.


.
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#24

RE: und wieder mal Marienborn

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 23.11.2015 22:21
von Hanum83 | 4.789 Beiträge

Mal abgesehen von den verkleideten mimosischen Stempeldrückern ihrem Dread wo einem langsam die Schnarcherei anhuppt, hier kam aber auch so ein Schmeckerchen wie "Bio-Wessi", also, einfach geil die Wortschöpfung
So, nu wieder die Gammakanone in Stellung gebracht und den Stempel angehaucht, rumms die DDR war geil


"Deitsch on frei wolln mer sei, on do bleibn mer aah derbei"
(Anton Günther)
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zuletzt bearbeitet 23.11.2015 22:55 | nach oben springen

#25

RE: und wieder mal Marienborn

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 23.11.2015 22:42
von der 39. | 522 Beiträge

Hallo Grenzläufer,
mir ist diese Definition der Freiheit wohlbekannt. Doch es ist nur eine Freiheit, Leider gibt es auch andere Auffassungen. Schon im täglichen Sprachgebrauch höre ich doch in der Öffentlichkeit: "Die Freiheit nehme ich mir". Ich hatte schon erwähnt: Freiheit die ich meine... Goethe lässt Faust sprechen: "Nur der verdient sich Freiheit wie das Leben, der täglich sie erobern muss." Man ist geneigt zu sagen: Jedem seine Freiheit. Letztlich aber glaube ich, sind es nicht die Umstände und Bedingungen, sondern das tiefe Gefühl, frei zu sein.
Gruß vom 39.


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#26

RE: und wieder mal Marienborn

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 23.11.2015 22:59
von Gert | 12.356 Beiträge

Zitat von exgakl im Beitrag #17
@Gert es können dir wahrscheinlich sehr viele User in deinen Gedanken folgen nur versuche es einfach mal auch andersrum... du als im Jahre 44 in Östereich geborener und nach Deutschland verzogener (oje, ich kriege immer so eine Gänsehaut wenn einer aus Östereich nach Deutschland zieht)
bist zu einer ganz anderen Zeit aufgewachsen, hast vermutlich eine ganz andere Prägung gehabt als viele andere hier... es gibt eben viele, die hatten den Freiheitsdrang nicht so im Blut.
Viele sind wesentlich später geboren und einfach mal so in diese bestehende DDR hineingewachsen, haben das Bestehende auch als Selbstverständlichkeit hingenommen und auch nicht ständig alles hinterfragt.
Und sein ehrlich... auch du wirst heute nicht ständig alles hinterfragen was so politisch um dich passiert, sondern auch vieles einfach als Fakt akzeptieren...

VG exgakl


also Karsten, das mit dem Geburtsort Wien ist nicht mein Verdienst, daran war ich(fast) unbeteiligt Mein Vater war Reichsdeutscher aus dem Altreich, wie man das damals formulierte (oh welche Parallelen) meine Mutter Wienerin. Die Republik Österreich gab es auch nicht, das Gebiet hieß Gau Ostmark ( die Namensgleicheit mit einer späteren Währung in Europa ist rein zufällig). Schon Anfang 1945 zogen meine Eltern mit mir nach Thüringen. Habe die Besetzung durch die US Army mitgemacht ( Karfreitag 1945), zum ersten mal einen Neger gesehen. ( erzählte Muttern, meine Erinnerungen sind nur schwach)
Ich bin also voll sozialisiert in der SBZ,später in der DDR.
Als ich nach meiner Flucht in Gießen wegen der Umschreibung der Papiere war, sagte mir der Beamte: sie sind doch gar kein Deutscher, sondern Österreicher(wg des Geburtsortes). Wenn sie mir das vor einer Woche gesagt hätte , wäre ich ihnen um den Hals gefallen vor Freude, entgegnete ich.Dann wäre ich in Erfurt in den Interzonenzug nach Frankfurt Main gestiegen und hätte die DDR ganz entspannt verlassen.
Ja das mit den später Geborenen ist mir schon bewusst, deswegen weise ich auch oft, wo es darauf ankommt, auf die Zeitschiene hin

Nur manche lesen quer oder begreifen es nicht oder wollen es nicht begreifen. Was soll man da machen ? Hast du 'ne Idee?


.
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John F.Kennedy 1963 in Berlin
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#27

RE: und wieder mal Marienborn

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 23.11.2015 23:31
von Grenzläufer | 1.780 Beiträge

....also Gert,
deine Mutter Wienerin....du in Wien geboren, dann bist du ja ein echter Bio-Wiener ..........


Quelle: http://media0.faz.net/ppmedia/aktuell/st...-bio-wiener.jpg


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#28

RE: und wieder mal Marienborn

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 24.11.2015 08:07
von exgakl | 7.237 Beiträge

Zitat von Gert im Beitrag #26


also Karsten, das mit dem Geburtsort Wien ist nicht mein Verdienst, daran war ich(fast) unbeteiligt Mein Vater war Reichsdeutscher aus dem Altreich, wie man das damals formulierte (oh welche Parallelen) meine Mutter Wienerin. Die Republik Österreich gab es auch nicht, das Gebiet hieß Gau Ostmark ( die Namensgleicheit mit einer späteren Währung in Europa ist rein zufällig). Schon Anfang 1945 zogen meine Eltern mit mir nach Thüringen. Habe die Besetzung durch die US Army mitgemacht ( Karfreitag 1945), zum ersten mal einen Neger gesehen. ( erzählte Muttern, meine Erinnerungen sind nur schwach)
Ich bin also voll sozialisiert in der SBZ,später in der DDR.
Als ich nach meiner Flucht in Gießen wegen der Umschreibung der Papiere war, sagte mir der Beamte: sie sind doch gar kein Deutscher, sondern Österreicher(wg des Geburtsortes). Wenn sie mir das vor einer Woche gesagt hätte , wäre ich ihnen um den Hals gefallen vor Freude, entgegnete ich.Dann wäre ich in Erfurt in den Interzonenzug nach Frankfurt Main gestiegen und hätte die DDR ganz entspannt verlassen.
Ja das mit den später Geborenen ist mir schon bewusst, deswegen weise ich auch oft, wo es darauf ankommt, auf die Zeitschiene hin

Nur manche lesen quer oder begreifen es nicht oder wollen es nicht begreifen. Was soll man da machen ? Hast du 'ne Idee?


Moin @Gert

das muss man jetzt erstmal auseinander dröseln... einfach hat man es ja wirklich nicht, wenn man aus der Ostmark zur späteren "Ostmark" zwangsumgesiedelt wird.
Als Kind einer Wienerin, also so als kleines "Wiener Würstchen" hat man ja auch noch kein besonderes Mitspracherecht. Da sieht man 1945 (noch unbewusst) seinen ersten Neger und schwupps, wird der nach kurzer Zeit gegen die roten Soldaten eingetauscht... das ist unfair!
Nee also Dinge gibts....
Irgendwie köstlich ist dann, das du am schönen Ostseestrand mit kurzzeitig gefestigten Klassenstandpunkt darauf aufgepasst hast, dass der "schwarze Mann" nicht von hinten durch die kalte Küche erscheint und wieder in Richtung Thüringen marschiert...

So und jetzt fragst du mich, was man da machen kann??? Sag mal woher soll ich denn das wissen, aber bei Gelegenheit können wir mal wieder eine Tasse Bier darauf trinken!

VG Karsten


Man sollte niemanden mit Tatsachen verwirren, der sich seine Meinung schon gebildet hat....
Gert und IM Kressin haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 24.11.2015 08:08 | nach oben springen

#29

RE: und wieder mal Marienborn

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 24.11.2015 13:49
von damals wars | 12.204 Beiträge

Zitat von Gert im Beitrag #10
Zitat von KARNAK im Beitrag #8
Sind die"ollen Kamellen"nicht Sinn solch eines Forums?
Und für einige hier war das nun mal Teil ihres Lebens,ein Leben das man jetzt von anderen erklärt bekommen soll,ohne das die eigene Erklärung noch irgendetwas wert sein soll.Das sich da gewisse"Bedürfnisse",auch Widerstand entwickelt,wer ist darüber eigentlich verwundert?


ja aber 17 Millionen konnten nur davon träumen, einmal ihren Fuss auf einen der Grenzübergänge zu setzen.Das war die Realität im SED Staat-
Ich kann auch mitreden , aber nur von den äußeren Eindrücken. Meine Erfahrung ist , dass zusammen mit den tschechischen Grenzübergängen hier ein Alleinstellungsmerkmal in Europa vorherrschte. Selbst die Tschechen waren etwas entspannter als PKE, wenn auch das äußere Bild gleich war.Es war eben alles vom gleichen Lehrmeister.


So traumhaft war es da gar nicht,die in Augenscheinnahme der Güst überzeugte mich davon, das der normale Grenzdienst wesentlich angenehmer war.
Schon allein die Anzugsordnung!
Und dann die ständige Ansteckungsgefahr, wäre alles nicht mein Fall gewesen.
Und die Gegenwart ständig zitternder Leute, die in innerer Hab Acht- stellung vor Dir stramm saßen, da brauchte man schon sehr viel Menschenkenntnis, um die Pappenheimer rauszufischen.


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
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#30

RE: und wieder mal Marienborn

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 24.11.2015 14:32
von ehem. Hu | 466 Beiträge

Zitat von damals wars im Beitrag #29
Und dann die ständige Ansteckungsgefahr, wäre alles nicht mein Fall gewesen.


die politische oder die pathogene?
Nee, Spaß beiseite. Es gab durchaus selten die Situation, auch mal ein Dokument lieber mit dem Handschuh anzufassen.

friedliche Grüße Andreas


Gert hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#31

RE: und wieder mal Marienborn

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 24.11.2015 15:02
von KARNAK | 1.696 Beiträge

Zitat von damals wars im Beitrag #29

Und die Gegenwart ständig zitternder Leute, die in innerer Hab Acht- stellung vor Dir stramm saßen, da brauchte man schon sehr viel Menschenkenntnis, um die Pappenheimer rauszufischen.

So stellst Du Dir wirklich das "Verhältnis"zwischen dem ,die Grenze überschreitenden Menschen, und dem"Grenzwächter vor? Diese Vorstellung ist dem entsprungen was man Dir über viele Jahre beigebracht hat.
Und Du meinst wir hatten wirklich so eine fast schon beleidigende Meise wie heutige Staatsbedienstete,dass wir mit Mundschutz und Gummihandschuhen agiert haben weil wir in der Überzeugung lebten ein Ausländer kann nur von schrecklich ansteckenden Krankheiten befallen sein?


"Das Unglück ist,dass jeder denkt, der Andere ist wie er,und dabei übersieht, dass es auch anständige Menschen gibt."
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#32

RE: und wieder mal Marienborn

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 25.11.2015 18:08
von Schuddelkind | 3.516 Beiträge

" Neue Leiterin der Gedenkstätte Marienborn -

Dr. Annemarie Susan Baumgartl wird neue Leiterin der Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn. Am 1. Dezember 2015 tritt die Berliner Kulturwissenschaftlerin ihren Dienst in der Stiftung Gedenkstätten Sachsen-Anhalt an.

Der Stiftungsrat hat die gebürtige Thüringerin mit großer Mehrheit zur Nachfolgerin des Ende Juni ausgeschiedenen Gedenkstättenleiters Dr. Sascha Möbius gewählt.

Zwischenzeitlich übernahm sein Stellvertreter Matthias Ohms kommissarisch die Leitung der Einrichtung.

Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit und heißen Frau Dr. Baumgartl herzlich willkommen."
Quelle:Facebook


Intellektuelle spielen Telecaster
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#33

RE: und wieder mal Marienborn

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 26.11.2015 08:31
von ehem. Hu | 466 Beiträge

zur Person:

"Susan Baumgartl

Susan Baumgartl studierte Kulturwissenschaften, Journalistik und Germanistik. Der Schwerpunkt ihrer publizistischen und wissenschaftlichen Arbeit liegt auf Themen zur deutschen Erinnerungskultur, zur DDR-Alltagsgeschichte und zur Aufarbeitung von Diktaturen. Seit mehreren Jahren begleitet sie die geschichtspolitischen und gesellschaftlichen Diskussionen zum Gedenken an die systemstürzenden Ereignisse des Jahres 1989 und beschäftigt sich mit erinnerungskulturellen Zugängen zur nationalsozialistischen Vergangenheit in Leipzig. In ihrer Dissertation "Der eigene Aufbruch. Kollektive Erinnerungsbilder Leipziger Bürger zum Herbst 1989" im Fach Kulturgeschichte untersucht sie mündlich weitergegebene Erinnerungen an das Protest- und Umbruchsgeschehen im Herbst 1989. Dabei geht es um die Frage, inwieweit die historischen Ereignisse gegenwärtig als positive Bezugspunkte einer gemeinsamen Vergangenheit verstanden werden. Im Jahr 2010 war Susan Baumgartl Mitglied des Think Tanks zum Freiheits- und Einheitsdenkmal – in Vorbereitung des Wettbewerbsverfahrens der Stadt Leipzig. Von 2011 bis 2013 wirkte sie als Lehrkraft und Autorin am Projektseminar "Orte die man kennen sollte. Spuren der nationalsozialistischen Vergangenheit in Leipzig" an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig mit. Seit April 2013 arbeitet sie im Bereich der politischen Bildung in der Stiftung Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen."

Quelle: ....://www.lichtfest.leipziger-freiheit.de/lichtfestprojekte-detail/id-8-richard-wagner-platz-klangraum.html


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#34

RE: und wieder mal Marienborn

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 26.11.2015 17:20
von passport | 2.640 Beiträge

Zitat von ehem. Hu im Beitrag #33
zur Person:

"Susan Baumgartl

Susan Baumgartl studierte Kulturwissenschaften, Journalistik und Germanistik. Der Schwerpunkt ihrer publizistischen und wissenschaftlichen Arbeit liegt auf Themen zur deutschen Erinnerungskultur, zur DDR-Alltagsgeschichte und zur Aufarbeitung von Diktaturen. Seit mehreren Jahren begleitet sie die geschichtspolitischen und gesellschaftlichen Diskussionen zum Gedenken an die systemstürzenden Ereignisse des Jahres 1989 und beschäftigt sich mit erinnerungskulturellen Zugängen zur nationalsozialistischen Vergangenheit in Leipzig. In ihrer Dissertation "Der eigene Aufbruch. Kollektive Erinnerungsbilder Leipziger Bürger zum Herbst 1989" im Fach Kulturgeschichte untersucht sie mündlich weitergegebene Erinnerungen an das Protest- und Umbruchsgeschehen im Herbst 1989. Dabei geht es um die Frage, inwieweit die historischen Ereignisse gegenwärtig als positive Bezugspunkte einer gemeinsamen Vergangenheit verstanden werden. Im Jahr 2010 war Susan Baumgartl Mitglied des Think Tanks zum Freiheits- und Einheitsdenkmal – in Vorbereitung des Wettbewerbsverfahrens der Stadt Leipzig. Von 2011 bis 2013 wirkte sie als Lehrkraft und Autorin am Projektseminar "Orte die man kennen sollte. Spuren der nationalsozialistischen Vergangenheit in Leipzig" an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig mit. Seit April 2013 arbeitet sie im Bereich der politischen Bildung in der Stiftung Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen."

Quelle: ....://www.lichtfest.leipziger-freiheit.de/lichtfestprojekte-detail/id-8-richard-wagner-platz-klangraum.html





Soso, ein Ziehkind von H.K . Na, dann kann in Marienborn nur noch alles besser werden



passport


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#35

RE: und wieder mal Marienborn

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 26.11.2015 19:11
von linamax | 2.022 Beiträge

Zitat von passport im Beitrag #34
Zitat von ehem. Hu im Beitrag #33
zur Person:

"Susan Baumgartl

Susan Baumgartl studierte Kulturwissenschaften, Journalistik und Germanistik. Der Schwerpunkt ihrer publizistischen und wissenschaftlichen Arbeit liegt auf Themen zur deutschen Erinnerungskultur, zur DDR-Alltagsgeschichte und zur Aufarbeitung von Diktaturen. Seit mehreren Jahren begleitet sie die geschichtspolitischen und gesellschaftlichen Diskussionen zum Gedenken an die systemstürzenden Ereignisse des Jahres 1989 und beschäftigt sich mit erinnerungskulturellen Zugängen zur nationalsozialistischen Vergangenheit in Leipzig. In ihrer Dissertation "Der eigene Aufbruch. Kollektive Erinnerungsbilder Leipziger Bürger zum Herbst 1989" im Fach Kulturgeschichte untersucht sie mündlich weitergegebene Erinnerungen an das Protest- und Umbruchsgeschehen im Herbst 1989. Dabei geht es um die Frage, inwieweit die historischen Ereignisse gegenwärtig als positive Bezugspunkte einer gemeinsamen Vergangenheit verstanden werden. Im Jahr 2010 war Susan Baumgartl Mitglied des Think Tanks zum Freiheits- und Einheitsdenkmal – in Vorbereitung des Wettbewerbsverfahrens der Stadt Leipzig. Von 2011 bis 2013 wirkte sie als Lehrkraft und Autorin am Projektseminar "Orte die man kennen sollte. Spuren der nationalsozialistischen Vergangenheit in Leipzig" an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig mit. Seit April 2013 arbeitet sie im Bereich der politischen Bildung in der Stiftung Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen."

Quelle: ....://www.lichtfest.leipziger-freiheit.de/lichtfestprojekte-detail/id-8-richard-wagner-platz-klangraum.html





Soso, ein Ziehkind von H.K . Na, dann kann in Marienborn nur noch alles besser werden



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Nur eine Frage wenn du es würdest, wäre es dann besser .


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#36

RE: und wieder mal Marienborn

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 26.11.2015 19:47
von Passer | 74 Beiträge

Naja, Goethe hätte es nach seiner zweiten Italienreise nicht besser formulieren können:

"Ich habe nichts neues gesehen, aber wie ich die Dinge sah, das war Neu!"


1981-1984 MFS PKE
1985-1989 MFS Abt. VI/OLZ/Fahndung
1990 Fahndungsoffizier GBK (GT)
1990-1991 Kontrolloffizier f. Rückbau d. Grenzanlagen

François Mitterrand: "Ich war das Produkt meiner Erziehung und meines Milieus!"
Pitti53 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#37

RE: und wieder mal Marienborn

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 26.11.2015 19:54
von passport | 2.640 Beiträge

Zitat von linamax im Beitrag #35
Zitat von passport im Beitrag #34
Zitat von ehem. Hu im Beitrag #33
zur Person:

"Susan Baumgartl

Susan Baumgartl studierte Kulturwissenschaften, Journalistik und Germanistik. Der Schwerpunkt ihrer publizistischen und wissenschaftlichen Arbeit liegt auf Themen zur deutschen Erinnerungskultur, zur DDR-Alltagsgeschichte und zur Aufarbeitung von Diktaturen. Seit mehreren Jahren begleitet sie die geschichtspolitischen und gesellschaftlichen Diskussionen zum Gedenken an die systemstürzenden Ereignisse des Jahres 1989 und beschäftigt sich mit erinnerungskulturellen Zugängen zur nationalsozialistischen Vergangenheit in Leipzig. In ihrer Dissertation "Der eigene Aufbruch. Kollektive Erinnerungsbilder Leipziger Bürger zum Herbst 1989" im Fach Kulturgeschichte untersucht sie mündlich weitergegebene Erinnerungen an das Protest- und Umbruchsgeschehen im Herbst 1989. Dabei geht es um die Frage, inwieweit die historischen Ereignisse gegenwärtig als positive Bezugspunkte einer gemeinsamen Vergangenheit verstanden werden. Im Jahr 2010 war Susan Baumgartl Mitglied des Think Tanks zum Freiheits- und Einheitsdenkmal – in Vorbereitung des Wettbewerbsverfahrens der Stadt Leipzig. Von 2011 bis 2013 wirkte sie als Lehrkraft und Autorin am Projektseminar "Orte die man kennen sollte. Spuren der nationalsozialistischen Vergangenheit in Leipzig" an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig mit. Seit April 2013 arbeitet sie im Bereich der politischen Bildung in der Stiftung Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen."

Quelle: ....://www.lichtfest.leipziger-freiheit.de/lichtfestprojekte-detail/id-8-richard-wagner-platz-klangraum.html





Soso, ein Ziehkind von H.K . Na, dann kann in Marienborn nur noch alles besser werden



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Nur eine Frage wenn du es würdest, wäre es dann besser .



Was die Frage von Führungen angeht eindeutig JA. Insider ist eben Insider.


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