#101

RE: 7. Oktober

in DDR Staat und Regime 08.10.2015 22:54
von bürger der ddr | 3.627 Beiträge

Ich feier weder den 03.10. noch den 07.10., für mich ist der 07.10. kein Fiertag mehr. Es ist aber für mich ein Tag an dem ich über meine Vergangenheit in einem untergegangenen Staat nachdenke. Für mich war die DDR ein gescheiterter Versuch.

Nur macht es keinen Sinn die Fehler der "verflossenen" durch die Fehler der BRD zu übersehen.



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#102

RE: 7. Oktober

in DDR Staat und Regime 08.10.2015 22:55
von Gert | 12.356 Beiträge

Zitat von Rostocker im Beitrag #71


Heute ruft man auch wieder um Hilfe--und zwar im Kundus---da werde die Politdemokraten wohl bald wieder im Reichstag auf Zehenspitzen stehen und um Kriegsverlängerung abstimmen.


das machen die extra für dich@Rostocker sonst würde dir doch das beliebte Thema " Afghanistan" bald ausgehen


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
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#103

RE: 7. Oktober

in DDR Staat und Regime 08.10.2015 22:57
von Marder | 1.413 Beiträge

Außerdem wäre es der Bundestag


Er wirft den Kopf zurück und spricht: "Wohin ich blicke, Lump und Wicht!" Doch in den Spiegel blickt er nicht.
Ein kluger Mann macht nicht alle Fehler selber. Er lässt auch anderen eine Chance.
Ein Kluger bemerkt alles - ein Dummer macht über alles eine Bemerkung.
Der Horizont vieler Menschen ist ein Kreis mit dem Radius Null - und das nennen sie ihren Standpunkt.

Wer Rechtschreibfehler findet kann sie behalten.
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#104

RE: 7. Oktober

in DDR Staat und Regime 08.10.2015 23:00
von turtle | 6.961 Beiträge

Mensch Leute lasst doch nun die Plasteschüssel in Ruhe. Es ist eben die Erinnerung von Damals wars. Wärs ein Dreirad gewesen hätte er es geschrieben. Es war eine Plasteschüssel. Nun gebt wieder Ruhe. Es war der Häme genug.


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#105

RE: 7. Oktober

in DDR Staat und Regime 08.10.2015 23:13
von Hanum83 | 4.785 Beiträge

Ich frag mich manchmal wie sich die Sache mit der DDR gestaltet hätte, wenn die Russen soviel Geld in Ostdeutschland reingepumpt hätten wie die USA in Westdeutschland, also nix mit letzter Möglichkeit Einmauern, sondern richtiger Wettbewerb in den Lebensverhältnissen BRD/DDR, eventuell sogar eine harte Ostmark, Urlaub in Italien, Top-Konsumgüter und eine freiheitliche Atmosphäre, quasi die DDR als Lebensalternative zur BRD.
Das Humanpotential war ja gleich, die Arbeiter waren genauso fleißig hier und da, die Techniker und Wissenschaftler waren auch nicht dümmer.
Ich glaub praktisch wäre das wohl mit den Tischlern und Dachdeckern nicht gegangen, da war es wohl wirklich etwas finster unterm Haupthaar und das die Leute mit Worten und kindischen Spruchbändern bei der Stange gehalten werden könnten wurde von denen wohl tatsächlich geglaubt, aber das Gedankenspiel hat schon was.


"Deitsch on frei wolln mer sei, on do bleibn mer aah derbei"
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zuletzt bearbeitet 08.10.2015 23:40 | nach oben springen

#106

RE: 7. Oktober

in DDR Staat und Regime 08.10.2015 23:24
von Rostocker | 7.726 Beiträge

Zitat von Gert im Beitrag #102
Zitat von Rostocker im Beitrag #71


Heute ruft man auch wieder um Hilfe--und zwar im Kundus---da werde die Politdemokraten wohl bald wieder im Reichstag auf Zehenspitzen stehen und um Kriegsverlängerung abstimmen.


das machen die extra für dich@Rostocker sonst würde dir doch das beliebte Thema " Afghanistan" bald ausgehen


Naja man spricht nicht gerne über Afghanistan--wo man sich über 50 eigene gefallene Soldaten auf die Fahne schreiben darf. Man kann nur hoffe das nicht noch einige dazu kommen.Aber war es das wert?
Aber das ist ja OT--Wir sind ja beim 7 Oktober und den Nachttöpfen


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zuletzt bearbeitet 08.10.2015 23:26 | nach oben springen

#107

RE: 7. Oktober

in DDR Staat und Regime 09.10.2015 00:46
von Gelöschtes Mitglied
avatar

Zitat von Hanum83 im Beitrag #105
Ich frag mich manchmal wie sich die Sache mit der DDR gestaltet hätte, wenn die Russen soviel Geld in Ostdeutschland reingepumpt hätten wie die USA in Westdeutschland, also nix mit letzter Möglichkeit Einmauern, sondern richtiger Wettbewerb in den Lebensverhältnissen BRD/DDR, eventuell sogar eine harte Ostmark, Urlaub in Italien, Top-Konsumgüter und eine freiheitliche Atmosphäre, quasi die DDR als Lebensalternative zur BRD.
Das Humanpotential war ja gleich, die Arbeiter waren genauso fleißig hier und da, die Techniker und Wissenschaftler waren auch nicht dümmer.
Ich glaub praktisch wäre das wohl mit den Tischlern und Dachdeckern nicht gegangen, da war es wohl wirklich etwas finster unterm Haupthaar und das die Leute mit Worten und kindischen Spruchbändern bei der Stange gehalten werden könnten wurde von denen wohl tatsächlich geglaubt, aber das Gedankenspiel hat schon was.


@Hanum83, das Gedankenspiel hat tatsächlich etwas, nur ich hab da einen anderen Gedanken. Was wäre evtl. aus der DDR geworden, wenn die
"Freunde" sich gar nicht eingemischt hätten?(also wirtschaftlich)
Stichwort Reparationen, wieviele noch funktionierende Poroduktionsanlagen wurden demontiert, wieviele Kilometer Eisenbahnanlagen wurden demotiert
und nach Osten verschleppt?
Dann wäre noch das Uran der Wismut. Ein weiterer Faktor war die Art und Weise des Handels. Naturalienmarkt, Erdöl ,gegen hochwertige Erzeugnisse
aus dem Maschinenbau. Und die anderen "Bruderländer", hier und da wurden durch die DDR ganze Fabriken erbaut, bezahlt wurde mit Kaffee oder auch mit den so begehrten Cubaorangen.Ja hätte und könnte es ist Geschichte.
Micha


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#108

RE: 7. Oktober

in DDR Staat und Regime 09.10.2015 01:06
von StabsfeldKoenig | 2.654 Beiträge

Zitat von Alfred im Beitrag #53
Gert,

die BRD hätte doch ganz offiziell die Auslieferung der RAF - Leute beantragen können. Das sich da einige in der DDR aufhielten war in der BRD doch bekannt.

Warum wird man dies nicht gemacht haben ?


Oder besser gesagt, wieviele DM hat die BRD der DDR für die "sichere Endlagerung" der RAF-Aussteiger gezahlt? Es war doch die Lösung, die alle Seiten zufrieden stellte. Die BRD ersparte sich einen neuen Stammheim-Prozeß, die DDR bekam Devisen und konnte das Innenleben einer Terrorgruppe "im Labor" analysieren, um Vorsorge zur Vermeidung von Terrorismus zu treffen udn die RAF konnte ihre ausstiegswilligen Mitglieder ohne Angst vor Verrat loswerden.



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#109

RE: 7. Oktober

in DDR Staat und Regime 09.10.2015 08:38
von Hackel39 | 3.123 Beiträge

Zitat von Hanum83 im Beitrag #105
Ich frag mich manchmal wie sich die Sache mit der DDR gestaltet hätte, wenn die Russen soviel Geld in Ostdeutschland reingepumpt hätten wie die USA in Westdeutschland, also nix mit letzter Möglichkeit Einmauern, sondern richtiger Wettbewerb in den Lebensverhältnissen BRD/DDR, eventuell sogar eine harte Ostmark, Urlaub in Italien, Top-Konsumgüter und eine freiheitliche Atmosphäre, quasi die DDR als Lebensalternative zur BRD.
Das Humanpotential war ja gleich, die Arbeiter waren genauso fleißig hier und da, die Techniker und Wissenschaftler waren auch nicht dümmer.
Ich glaub praktisch wäre das wohl mit den Tischlern und Dachdeckern nicht gegangen, da war es wohl wirklich etwas finster unterm Haupthaar und das die Leute mit Worten und kindischen Spruchbändern bei der Stange gehalten werden könnten wurde von denen wohl tatsächlich geglaubt, aber das Gedankenspiel hat schon was.


Zwei könnten Monopoly spielen.
Einer startet mit der komplett vermieteten Schloßallee der andere kommt mit 1000 € Taschengeld aus dem Gefängnis.
Zwei Mannschaften könnten gegeneinander Fußball spielen.
Die eine kauft alle Spieler die sie will auf ohne sie wirklich zu brauchen um sie nicht dort spielen zu lassen wo sie bei der Konkurrenz Lücken schließen würden und die andere Mannschaft zu einem gleichwertigen Gegner machen könnten.
Warum nicht gleich mit zehn Punkten Vorsprung starten ?
Zu plump ?
Bald nicht mehr, die Wirtschaft, die Globalpolitik, die konkurierenden Versionen des Staatswesens, man kann nehmen was man will, es ist schon lange kein regulärer Wettbewerb mehr.
Mit den Flüchtlingsströmen, wo diejenigen nun zu uns kommen, denen wir die landwirtschaftlichen Nutzflächen in verseuchte Ölfelder verwandelt und den Fischerhafen in eine Luxushotelanlage verwandelt haben von denen jeweils nur ein Bruchteil der dort lebenden Menschen etwas hatte, wird dieser Wettbewerb wieder regulär, die Offenlegung der totalen Bilanz unseres Wohlstands.
Es ist der globale Kassensturz mit dem die autarke DDR bestenfalls im Bezug auf Ölpreise und Handelsproblemen mit bestimmten Vertragspartnern etwas zu tun gehabt hätte, wenn überhaupt.
Der Systemwettstreit ist mit dem letzten DDR- Oktoberfest 1989 keinesfalls zu Ende.



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#110

RE: 7. Oktober

in DDR Staat und Regime 09.10.2015 09:55
von Hanum83 | 4.785 Beiträge

Zitat von Hackel39 im Beitrag #109
Zitat von Hanum83 im Beitrag #105
Ich frag mich manchmal wie sich die Sache mit der DDR gestaltet hätte, wenn die Russen soviel Geld in Ostdeutschland reingepumpt hätten wie die USA in Westdeutschland, also nix mit letzter Möglichkeit Einmauern, sondern richtiger Wettbewerb in den Lebensverhältnissen BRD/DDR, eventuell sogar eine harte Ostmark, Urlaub in Italien, Top-Konsumgüter und eine freiheitliche Atmosphäre, quasi die DDR als Lebensalternative zur BRD.
Das Humanpotential war ja gleich, die Arbeiter waren genauso fleißig hier und da, die Techniker und Wissenschaftler waren auch nicht dümmer.
Ich glaub praktisch wäre das wohl mit den Tischlern und Dachdeckern nicht gegangen, da war es wohl wirklich etwas finster unterm Haupthaar und das die Leute mit Worten und kindischen Spruchbändern bei der Stange gehalten werden könnten wurde von denen wohl tatsächlich geglaubt, aber das Gedankenspiel hat schon was.


Zwei könnten Monopoly spielen.
Einer startet mit der komplett vermieteten Schloßallee der andere kommt mit 1000 € Taschengeld aus dem Gefängnis.
Zwei Mannschaften könnten gegeneinander Fußball spielen.
Die eine kauft alle Spieler die sie will auf ohne sie wirklich zu brauchen um sie nicht dort spielen zu lassen wo sie bei der Konkurrenz Lücken schließen würden und die andere Mannschaft zu einem gleichwertigen Gegner machen könnten.
Warum nicht gleich mit zehn Punkten Vorsprung starten ?
Zu plump ?
Bald nicht mehr, die Wirtschaft, die Globalpolitik, die konkurierenden Versionen des Staatswesens, man kann nehmen was man will, es ist schon lange kein regulärer Wettbewerb mehr.
Mit den Flüchtlingsströmen, wo diejenigen nun zu uns kommen, denen wir die landwirtschaftlichen Nutzflächen in verseuchte Ölfelder verwandelt und den Fischerhafen in eine Luxushotelanlage verwandelt haben von denen jeweils nur ein Bruchteil der dort lebenden Menschen etwas hatte, wird dieser Wettbewerb wieder regulär, die Offenlegung der totalen Bilanz unseres Wohlstands.
Es ist der globale Kassensturz mit dem die autarke DDR bestenfalls im Bezug auf Ölpreise und Handelsproblemen mit bestimmten Vertragspartnern etwas zu tun gehabt hätte, wenn überhaupt.
Der Systemwettstreit ist mit dem letzten DDR- Oktoberfest 1989 keinesfalls zu Ende.


Wo wir wohl schon beim nächsten Gedankenspiel wären.
Die biologische Uhr tickt, in 30 Jahren wird es ja fast niemand mehr geben der am Experiment real existierender Sozialismus in Europa teilgenommen hat.
Die nachfolgende Generation hat ja schon weitestgehend vergessen das da mal etwas war, für junge Leute ist ja die DDR so etwas wie aus einem anderen Universum, also einfach nicht relevant.
Einen direkten Systemwettstreit sehe ich in der Gegenwart nicht, mit ihrer Erfahrung zurückgelassene klammern sich ja mental sogar traurigerweise irgendwie an das gegenständliche Russland, so als letzten Rest von noch ein wenig Schatten der Vergangenheit.


"Deitsch on frei wolln mer sei, on do bleibn mer aah derbei"
(Anton Günther)
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#111

RE: 7. Oktober

in DDR Staat und Regime 09.10.2015 10:24
von Hackel39 | 3.123 Beiträge

Zitat von Hanum83 im Beitrag #110
[quote=Hackel39|p496289][quote=Hanum83|p496257]
Wo wir wohl schon beim nächsten Gedankenspiel wären.
Die biologische Uhr tickt, in 30 Jahren wird es ja fast niemand mehr geben der am Experiment real existierender Sozialismus in Europa teilgenommen hat.
Die nachfolgende Generation hat ja schon weitestgehend vergessen das da mal etwas war, für junge Leute ist ja die DDR so etwas wie aus einem anderen Universum, also einfach nicht relevant.
Einen direkten Systemwettstreit sehe ich in der Gegenwart nicht, , mit ihrer Erfahrung zurückgelassene klammern sich ja mental sogar traurigerweise irgendwie an das gegenständliche Russland, so als letzten Rest von noch ein wenig Schatten der Vergangenheit.




Der läuft im Prinzip auch nur als Hintergrundprogramm und auch nicht um des Wettstreits willen.
Vielmehr wird das gegenwärtige Krisenmanagement auf Komponenten des Sozialismus (=der Starke hilft dem Schwachen),zurück greifen, z. B. indem wir mit erhöhten Steuern und Abgaben globale Reparationen zu bezahlen haben , die es mit sozialistischen Weltmächten nicht geben würde.
Die Aneignung von Mehrwert und als biografischer Leuchtturm des Kapitalisten eine parasitäre Lebensweise als Privatperson (=passive Einkünfte...zu welchem Zweck auch immer) sind das Zerren an der Tischdecke und die deckt die ganze Welt zu und nicht wie zu Zeiten der DDR nur eine nationale Ökonomie, bei der die intern verursachte Mangelwirtschaft sofort auf den Alltag durchschlug.
Will heißen, daß die Systemfehler nicht über die Plünderung ausländischer Bodenschätze ohne Nachsorge im Abbaugebiet, Anwerbung von Lohndrückern aus der Dritten Welt und tendenziöse unkontrollierbare Berichterstattung über Vorgänge, die diesem Politikansatz nicht in den Kram passen verdeckt werden konnten.
Jener 7. Oktober ist untrennbar mit der DDR verbunden und ja, eine biologische Uhr gibt es da auch noch aber bei der Suche nach dem Beginn und der Analyse des Verlaufs unserer aktuellen Krisen ist dieser historische 0,00005 cm lange Zeitleistenabschnitt eben auch ein kleiner Teil der nicht unbeachtet bleiben sollte.
Als Propaganda will ich das auch gar nicht deklariert bekommen, diese alten Frequenzen sind längst neu belegt und auch sie haben wieder mal mit Kampf zu tun, so wie einst gelernt....



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#112

RE: 7. Oktober

in DDR Staat und Regime 09.10.2015 11:32
von Signalobermaat | 358 Beiträge

Natürlich tickt auch die biologische Uhr. Hätten wir eine Glaskugel, brachten wir nicht mehr zu diskutieren und philosophieren,wir wüßten dann genau, was wann passiert.
Ob die Zukunft noch etwas mit dem Begriff Soz. anfangen kann,oder ob es für eine ausbeutungsfreie, menschenwürdigere Gesellschaft einen anderen Begriff gibt, wird die Zukunft zeigen.
Selbst die bürgerliche Philosophie sagt,obj. Gesetzmäßigkeiten laufen in der Natur, wie in der Gesellschaft, nichts ist starr, alles unterliegt der Bewegung.
Es gibt immer eine Weiterentw. vom Niederen zum Höheren, wobei es auch zu relativ( keine exakte Zeitbegrenzung möglich)
,kurzen scheinbaren Stillständen oder Rückschlägen kommen kann.
Schauen wir in die vergangenheit, immer wieder haben Menschen versucht, sich vom Joch der Ausbeutung und Unterdrückung zu befreien.
Immer wieder gerieten diese Gesellschaftsformationen, die auf der privaten Aneignung des gesellschaftlich erwirtschafteten Eigentums beruhten in Krisen.
Das Ergebnis waren meistens Kriege, in denen wiederum die in Massen gestorben sind,die keinen Anteil am Reichtum hatten.
Selbst in einem relativ gemäßigten Kapitalismus bleiben diese Krisen nicht aus.
Heut spricht man vom Raubkapitalismus.
Nun es gibt ja noch das phil. Grundgesetz des Umschlagens von Quantität in Qulalität, also viele qualitative Veränderungen führen zu neuer Qualität, oder volkstümlich ausgedrückt, wenn das Faß voll ist läuft es über.
Blicken wir also gespannt in die Zukunft und auf die Asylbewerber, vielleicht bekommt Deutschland eine neue Qualität, nicht mehr christlich sondern islamistisch.
Wie deutete man schon Nostradamos:
Die Kamele grasen am Rhein.
Er sagte aber auch, Es kommt ein starker Mann, der sie wieder vertreiben wird.
Jetzt habe ich mich aber weit vorgewagt.



Klauspeter, bürger der ddr und IM Kressin haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#113

RE: 7. Oktober

in DDR Staat und Regime 09.10.2015 11:41
von Heckenhaus | 5.151 Beiträge

Zitat von Hanum83 im Beitrag #110

Einen direkten Systemwettstreit sehe ich in der Gegenwart nicht, mit ihrer Erfahrung zurückgelassene klammern sich ja mental sogar traurigerweise irgendwie an das gegenständliche Russland, so als letzten Rest von noch ein wenig Schatten der Vergangenheit.



Und der Rest glaubt tatsächlich, der Kapitalismus ist das Beste, was je auf Erden geschaffen wurde. So als einziges Licht am Ende des Tunnels.
Leider ist das ein gefährlicher Trugschluß, ich möchte das Endstadium dieser Gesellschaftsordnung nicht erleben.
.


.
.
„Toleranz ist die letzte Tugend einer untergehenden Gesellschaft.”
— Aristoteles -

"Man kann alle Leute einige Zeit zum Narren halten und einige Leute allezeit; aber alle Leute allezeit zum Narren halten kann man nicht."
— Abraham Lincoln –
.
bürger der ddr und IM Kressin haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#114

RE: 7. Oktober

in DDR Staat und Regime 09.10.2015 12:04
von VNRut | 1.486 Beiträge

Zitat von damals wars im Beitrag #2
Es wurden Produkte der Konsumgüterproduktion verlost. Einmal brachten wir eine große Waschschüssel aus Plaste nach Haus.
Das war für uns schon beeindruckend und unvergesslich.


Noch mal zum zurück zur Plasteschüssel. Ich wurde als Kind mal zum Kinderfest (wer weiß wie das noch hieß) in den katholischen Kirchgarten geschleppt. Dort wurden von den Kinden Theatervorführungen gezeigt, es gab Kuchenbasare etc. u.a. eine Tombola deren Gewinne Schüsseln, Eimer, Geschirr etc. aus Plaste waren. Wer besonders viel Glück hatte bekam auch mal eine Handrührgerät oder Schokolade, Kakao oder Kaffee aus dem Westen.

Ich verdiente mich Jahre später in der Feierabend-Tätigkeit paar Mark(der DDR) mit Sanierungsarbeiten und Gerüstbau an und in der Klosterkirche Marienstuhl. Als besondere Gabe gab´s Klimpergeld und Naturalien aus dem Westen.

http://www.tdh-online.de/upload/bilder/2009/tdh33_16_1.jpg

http://www.google.de/imgres?imgurl=http%...AIVQ9UsCh0VmAba

Jetzt steht das Areal seit Jahren zum Verkauf.

http://www.google.de/imgres?imgurl=http%...AIVQ9UsCh0VmAba

Gruß Wolle


GKM - 05/05/1982 bis 28/10/1983 im GAR 40/1.Abk/2.Zug (Oranienburg 17556) & GR 34/1.Gk/2.Zug (Groß-Glienicke 85981)
Aufrichtigkeit ist wahrscheinlich die verwegenste Form der Tapferkeit. (William Somerset Maugham, britischer Schriftsteller 1874 - 1965)
Ohne die Kälte und Trostlosigkeit des Winters gäbe es die Wärme und die Pracht des Frühlings nicht. (Ho Chi Minh)

http://www.starsofvietnam.net/
https://www.youtube.com/watch?v=OAQShi-3MjA
Gruß Wolle
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#115

RE: 7. Oktober

in DDR Staat und Regime 09.10.2015 12:29
von exgakl | 7.237 Beiträge

Also so wirklich komme ich ja auch nicht von Huberts Plasteschüssel los Plaste ist übrigens Ostzonisch, im Westen nennt man es Plastik...
Also vielleicht war ja der Hubert mit seiner gewonnen Plasteschüssel sowas wie der Vorreiter in Sachen Tupperware.... die Tupperpartys wurden also vielleicht sogar an einem 7.Oktober früherer Zeitrechnung erfunden....

Aber um mal wieder zum Thema zu kommen... ich hätte den diesjährigen 7.Oktober wirklich vergessen, wäre nicht hier im Forum daran erinnert worden.
Jetzt kann ich leider nicht mit Erinnerungen an ein Schüsselset o.ä. dienen, was mir aber immer spontan zum 7.10. einfällt wären die Orte Karl-Marx-Stadt und Plauen...
Ich "durfte" daran teilnehmen als es hies, wir "kämpfen gegen die Konterrevolution"...

VG exgakl


Man sollte niemanden mit Tatsachen verwirren, der sich seine Meinung schon gebildet hat....
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#116

RE: 7. Oktober

in DDR Staat und Regime 09.10.2015 12:34
von bürger der ddr | 3.627 Beiträge

@exgakl , der feine alteingesessene Bundesbürger sagt Kunststoff......

Wir verraten unsere Herkunft trotz aller Verschleierungsversuche immer wieder.



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#117

RE: 7. Oktober

in DDR Staat und Regime 09.10.2015 12:35
von exgakl | 7.237 Beiträge

der gemeine Westberliner sagt Plastik...


Man sollte niemanden mit Tatsachen verwirren, der sich seine Meinung schon gebildet hat....
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#118

RE: 7. Oktober

in DDR Staat und Regime 09.10.2015 12:58
von bürger der ddr | 3.627 Beiträge

Ich kann doch nicht alles wissen......, aber ich will nicht weiter auf dem Kunststoff rumreiten. Zurück zum 7. Oktober.....



zuletzt bearbeitet 09.10.2015 12:59 | nach oben springen

#119

RE: 7. Oktober

in DDR Staat und Regime 09.10.2015 14:04
von VNRut | 1.486 Beiträge

GKM - 05/05/1982 bis 28/10/1983 im GAR 40/1.Abk/2.Zug (Oranienburg 17556) & GR 34/1.Gk/2.Zug (Groß-Glienicke 85981)
Aufrichtigkeit ist wahrscheinlich die verwegenste Form der Tapferkeit. (William Somerset Maugham, britischer Schriftsteller 1874 - 1965)
Ohne die Kälte und Trostlosigkeit des Winters gäbe es die Wärme und die Pracht des Frühlings nicht. (Ho Chi Minh)

http://www.starsofvietnam.net/
https://www.youtube.com/watch?v=OAQShi-3MjA
Gruß Wolle
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#120

RE: 7. Oktober

in DDR Staat und Regime 09.10.2015 14:05
von damals wars | 12.194 Beiträge

Zitat von exgakl im Beitrag #115
Also so wirklich komme ich ja auch nicht von Huberts Plasteschüssel los Plaste ist übrigens Ostzonisch, im Westen nennt man es Plastik...
Also vielleicht war ja der Hubert mit seiner gewonnen Plasteschüssel sowas wie der Vorreiter in Sachen Tupperware.... die Tupperpartys wurden also vielleicht sogar an einem 7.Oktober früherer Zeitrechnung erfunden....

Aber um mal wieder zum Thema zu kommen... ich hätte den diesjährigen 7.Oktober wirklich vergessen, wäre nicht hier im Forum daran erinnert worden.
Jetzt kann ich leider nicht mit Erinnerungen an ein Schüsselset o.ä. dienen, was mir aber immer spontan zum 7.10. einfällt wären die Orte Karl-Marx-Stadt und Plauen...
Ich "durfte" daran teilnehmen als es hies, wir "kämpfen gegen die Konterrevolution"...

VG exgakl


Die Ordensverleihungen am 7.10. hast Du schon vergessen?
Kann ich mir nicht vorstellen.
Ansonsten "Plaste und Elaste aus Schkopau"


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
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