#41

RE: 7. Oktober

in DDR Staat und Regime 08.10.2015 13:06
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von passport im Beitrag #39



Richtig ! Hast nur das bestätigt was ich immer wieder schreibe. Abgesehen von den Privatschleusungen wurden durch die kommerziellen Schleuser, den KMHB, versucht hochqualifizierte Kräfte wie zB. Ärzte, Ingenieure o.a. Akademiker auszuschleusen. Nicht aus politischen sondern aus wirtschaftlichen Gründen. Zur Durchführung von Schleusungen wurden immer wieder kriminelle Praktiken angewendet.


passport


was ist daran kriminell, wenn man Menschen die ihnen zustehende Freizügigkeit verschafft ? Du musst endlich begreifen , dass die SED nicht gottgleich war und nicht dazu berechtigt war, Menschen einzusperren die nichts verbrochen hatten. Diese Tatsache die außer in Nordkorea überall auf der Welt gilt, können einige hier einfach nicht begreifen.


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
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#42

RE: 7. Oktober

in DDR Staat und Regime 08.10.2015 13:06
von HG19801 | 1.613 Beiträge

Der 7. Oktober in der DDR? Der war in meinen Erinnerungen eigentlich ganz prima, denn für die meisten Leute war er ja arbeitsfrei.
Klar gab es allerorten den politischen Rummel, aber das war für das Gros der Leute nebensächlich, denn die genossen vielmehr das Feiern an diesem Tag. Faulenzen, Fußball, Luftgewehrschießen, Kegeln und nicht zuletzt das beliebte Saufen und anderes mehr standen im Vordergrund.
Für Kinder war schon der Vorabend mit seinen Laternen/Fackelumzügen attraktiv; die obligatorische Lobrede auf die DDR ließen Jung und Alt eben über sich ergehen.
Ansonsten waren die Kneipen bestens besucht und in vielen Tanzsälen wurde was losgemacht.
Es war aber auch so, dass sich Freundeskreise irgendwo trafen und gemeinsam feteten – der DDR-Bürger war und ist ja für seine Feierfreudigkeit bekannt. Oh Mann, der 8. Oktober zählte wohl mit zu den unproduktivsten und unmotiviertesten Werktagen im Ländchen zwischen Fichtelberg und Kap Arkona.
Tja, man verstand es bestens, dem politischen Brimborium noch etwas zu Feierndes abzugewinnen.


"Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit,
aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher." – Albert Einstein


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#43

RE: 7. Oktober

in DDR Staat und Regime 08.10.2015 13:07
von Pit 59 | 10.146 Beiträge

Grün--Mal ne Frage--Ist das die Norm innerhalb von Städte und zählen da ländliche Gebiete dazu.?

Nein die zählen nicht dazu Jürgen,gültig ist das nur für die Stadt.Die Träger des Rettungsdienstes sind zwar bemüht Rettungswachen so einzurichten das Ihr gesamter Bereich abgedeckt werden kann,ist aber nicht immer möglich.Für den ländlichen Raum sind 20min gültig. Es kann aber auch nicht immer eingehalten werden (Stadt oder Land), es können die Strassenverhältnisse sein (Winter) oder Umleitungen.
Das weit grössere Problem sind die Krankenkassen.Warum ? Sie Genehmigen halt nur für eine Stadt plus Gemeinden ca.28 000 Einwohner zwei Rettungswagen,ein Notarztwagen und zwei Krankentransportwagen (sind nicht für Noteinsätze gedacht)

Das bedeutet sollten alle drei Rettungsfahrzeuge im Einsatz sein,würde sich die Hilffrist bei einem weiteren Notfall enorm Strecken.
Die Hilforganisationen können das nicht ändern,sie würden auch gern mehr Fahrzeuge haben,auch Personal wäre kein Problem. Das wird aber leider bei den Jährlichen kassenverhandlungen so festgelegt.


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#44

RE: 7. Oktober

in DDR Staat und Regime 08.10.2015 13:10
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von HG19801 im Beitrag #42
Der 7. Oktober in der DDR? Der war in meinen Erinnerungen eigentlich ganz prima, denn für die meisten Leute war er ja arbeitsfrei.
Klar gab es allerorten den politischen Rummel, aber das war für das Gros der Leute nebensächlich, denn die genossen vielmehr das Feiern an diesem Tag. Faulenzen, Fußball, Luftgewehrschießen, Kegeln und nicht zuletzt das beliebte Saufen und anderes mehr standen im Vordergrund.
Für Kinder war schon der Vorabend mit seinen Laternen/Fackelumzügen attraktiv; die obligatorische Lobrede auf die DDR ließen Jung und Alt eben über sich ergehen.
Ansonsten waren die Kneipen bestens besucht und in vielen Tanzsälen wurde was losgemacht.
Es war aber auch so, dass sich Freundeskreise irgendwo trafen und gemeinsam feteten – der DDR-Bürger war und ist ja für seine Feierfreudigkeit bekannt. Oh Mann, der 8. Oktober zählte wohl mit zu den unproduktivsten und unmotiviertesten Werktagen im Ländchen zwischen Fichtelberg und Kap Arkona.
Tja, man verstand es bestens, dem politischen Brimborium noch etwas zu Feierndes abzugewinnen.



das gleiche kannst du doch heute wiederholen, sogar 4 Tage früher im Jahr


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#45

RE: 7. Oktober

in DDR Staat und Regime 08.10.2015 13:48
von passport | 2.634 Beiträge

Zitat von Gert im Beitrag #41
Zitat von passport im Beitrag #39



Richtig ! Hast nur das bestätigt was ich immer wieder schreibe. Abgesehen von den Privatschleusungen wurden durch die kommerziellen Schleuser, den KMHB, versucht hochqualifizierte Kräfte wie zB. Ärzte, Ingenieure o.a. Akademiker auszuschleusen. Nicht aus politischen sondern aus wirtschaftlichen Gründen. Zur Durchführung von Schleusungen wurden immer wieder kriminelle Praktiken angewendet.


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was ist daran kriminell, wenn man Menschen die ihnen zustehende Freizügigkeit verschafft ? Du musst endlich begreifen , dass die SED nicht gottgleich war und nicht dazu berechtigt war, Menschen einzusperren die nichts verbrochen hatten. Diese Tatsache die außer in Nordkorea überall auf der Welt gilt, können einige hier einfach nicht begreifen.



@gert ,Kriminelle Organisationen wie die KMHB und Freizügigkeit. Ich bekomme echt Lachkrämpfe. Diese Leute zeichnete Geldgier, Skrupellosigkeit und Berreicherungsucht aus. Ihre Zielgruppe war nicht der Müllmann oder Strassenkehrer in der DDR gewesen. Wie bereits im og. beitrag legten diese KMHB Wert auf hochqualifizierte Kräfte. Um so wertvoller eine Zielperson war um so höher war der Gewinn. Einerseits nutzten die Schleuser menschlich-negative Schwächen ihrer Zielperson aus wie Neid, Missgunst, politische Naivität, Verblendung, Korruptheit, Berreicherungssucht und eigensüchtigen Motiven. Andererseits verführten die Kontaktleute ihre Zielpersonen mit dem "Schaufenster BRD". Dabei wurden auch die Mittel von Druck und Erpressung eingesetzt. Ist alles in den Dokumenten die bei der BStU aufbewahrt werden, niedergeschrieben und dokumentiert. Man bräuchte Diese nur zu veröffentlichen !
Ausserdem ist es Plicht und auch das Recht eines jeden Staates die konsequente Bekämpfung des staatsfeindlichen Menschenhandels und deren Organisatoren !

Und wie ist das Heute. Presse, Rundfunk und Fernsehen überschlagen sich mit ihren Flüchtlingsberichten. Vorallen auf die Jagd nach den Hintermännern und den Schleuserbanden. Das sind jetzt die Bösen und Verbrecher. Komisch, diese Worte habe ich vor über 25 Jahren von den damaligen Bundesregierungen vermisst. Aber wenn man selber als Staat davon betroffen ist kommt das große Katzengejammer.


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#46

RE: 7. Oktober

in DDR Staat und Regime 08.10.2015 14:02
von turtle | 6.961 Beiträge

Zum Thema Fluchthilfe hatte ich 2013 unter anderem geschrieben.

Kommerzielle Fluchthelfer haben sich wie heute die sogenannten Schleuser eine goldene Nase verdient. Sich dann hinzustellen als Kämpfer gegen Unrecht und gegen das DDR System ist doch verlogen. Nur wer bezahlen konnte bzw. Im Westen "Sponsoren" hatte ,dem wurde geholfen .Es war ein lukratives Geschäft. Anfang der 60er als Studenten noch aus Idealismus Fluchthilfe leisteten findet meine uneingeschränkte Bewunderung und Zustimmung.


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#47

RE: 7. Oktober

in DDR Staat und Regime 08.10.2015 14:05
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von passport im Beitrag #45
Zitat von Gert im Beitrag #41
Zitat von passport im Beitrag #39



Richtig ! Hast nur das bestätigt was ich immer wieder schreibe. Abgesehen von den Privatschleusungen wurden durch die kommerziellen Schleuser, den KMHB, versucht hochqualifizierte Kräfte wie zB. Ärzte, Ingenieure o.a. Akademiker auszuschleusen. Nicht aus politischen sondern aus wirtschaftlichen Gründen. Zur Durchführung von Schleusungen wurden immer wieder kriminelle Praktiken angewendet.


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was ist daran kriminell, wenn man Menschen die ihnen zustehende Freizügigkeit verschafft ? Du musst endlich begreifen , dass die SED nicht gottgleich war und nicht dazu berechtigt war, Menschen einzusperren die nichts verbrochen hatten. Diese Tatsache die außer in Nordkorea überall auf der Welt gilt, können einige hier einfach nicht begreifen.



@gert ,Kriminelle Organisationen wie die KMHB und Freizügigkeit. Ich bekomme echt Lachkrämpfe. Diese Leute zeichnete Geldgier, Skrupellosigkeit und Berreicherungsucht aus. Ihre Zielgruppe war nicht der Müllmann oder Strassenkehrer in der DDR gewesen. Wie bereits im og. beitrag legten diese KMHB Wert auf hochqualifizierte Kräfte. Um so wertvoller eine Zielperson war um so höher war der Gewinn. Einerseits nutzten die Schleuser menschlich-negative Schwächen ihrer Zielperson aus wie Neid, Missgunst, politische Naivität, Verblendung, Korruptheit, Berreicherungssucht und eigensüchtigen Motiven. Andererseits verführten die Kontaktleute ihre Zielpersonen mit dem "Schaufenster BRD". Dabei wurden auch die Mittel von Druck und Erpressung eingesetzt. Ist alles in den Dokumenten die bei der BStU aufbewahrt werden, niedergeschrieben und dokumentiert. Man bräuchte Diese nur zu veröffentlichen !
Ausserdem ist es Plicht und auch das Recht eines jeden Staates die konsequente Bekämpfung des staatsfeindlichen Menschenhandels und deren Organisatoren !

Und wie ist das Heute. Presse, Rundfunk und Fernsehen überschlagen sich mit ihren Flüchtlingsberichten. Vorallen auf die Jagd nach den Hintermännern und den Schleuserbanden. Das sind jetzt die Bösen und Verbrecher. Komisch, diese Worte habe ich vor über 25 Jahren von den damaligen Bundesregierungen vermisst. Aber wenn man selber als Staat davon betroffen ist kommt das große Katzengejammer.


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ganz schön schräg dieser Vergleich damals und heute, der hinkt nicht nur der fährt im Rollator. Im Grunde genommen ist das überhaupt nicht zu vergleichen. Aber vielleicht löst du dich mal von dem DDR Denken Ursache und Wirkung zu vertauschen. Wenn die Leute nicht eingesperrt worden wären, hätte es auch keinen Markt für Schleuser gegeben, oder Wenn in Syrien nicht das Land so von Krieg betroffen wäre, gebe es das ebenfalls heute nicht. Also, ist es wichtig die Ursachen zu beseitigen, d.h damals die Mauer und heute den Krieg beenden. Kannst du mir bis dahin von der Logik folgen ? Dann können wir gern weiter diskutieren.


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Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
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#48

RE: 7. Oktober

in DDR Staat und Regime 08.10.2015 15:52
von StabsfeldKoenig | 2.644 Beiträge

Zitat von turtle im Beitrag #16
Zitat von StabsfeldKoenig im Beitrag #13
An den Grenzen eines Staates, der bisher immer nur von seinen Nachbarn und anderen Staaten überfallen wurde, nie selbst einen Nachbarn überfiel

(Turtle)Was ihn aber nicht abhielt in Ungarn, der DDR, in der CSSR, oder Georgien militärisch einzugreifen. Georgien ein souveräner Staat ist. Tschetschenien lasse ich mal aus.


Georgien hatte Südossetien angegriffen. Rußland hat Beistand geleistet. Die Wessis konnten sehen, was passiert wäre, wenn die Bundeswehr Adenauers "feuchte Träume", daß die Bundeswehr mit klingendem Spiel durchs Brandenburger Tor zieht, versucht hätte, in die Tat umzusetzen. Dann hätten die Armeen des Warschauer Vertrages am Rhein gestanden. Die Autonomie Südossetiens ist übrigens genau so rechtmäßig, wie die des Kosevos.


Wie zählt das von den baltischen Staaten? mit dem nie einen anderen Staat überfallen? Schreibe nur mal Fakten ,eine Bewertung erspare ich mir erst einmal. Da in diesem Fällen der Hitler -Stalin Pakt nicht unschuldig ist.

Litauen, Einmarsch 15. Juni 1940, Zwangseingliederung in die Sowjetunion 3. August 1940
Lettland, Einmarsch 17. Juni 1940, Zwangseingliederung in die Sowjetunion 5. August 1940
Estland, Einmarsch 17. Juni 1940, anschließend Zwangseingliederung in die Sowjetunion 6. August 1940



Vor dem "Einmarsch" hat es dort Revolutionen gegeben, die die Ergebnisse der Interventionskriege rückgängig machten. die neuen Regierungen haben die rote Armee zu Hilfe gerufen. Und Bürger der späteren baltischen Republiken waren 1917 an der Revolution aktiv beteiligt, Lenins Leibwache bestand aus lettischen Schützen.



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#49

RE: 7. Oktober

in DDR Staat und Regime 08.10.2015 15:53
von StabsfeldKoenig | 2.644 Beiträge

Zitat von Heckenhaus im Beitrag #22
Zitat von Thüringer1970 im Beitrag #19

Das DDR Gesundheitswesen hat ja nur so gestrotz vor Gesundheit. Gab ja alles und die Ärzte konnetn aus den vollen schöpfen.
Und der herrliche menschenachtende Sozialismus mit Jugendwerkhöfen und Bautzen, Hohenschönhausen erst.
Hurra Hurra Hurra

Deshalb gibt es heute ewige Wartezeiten bei Fachärzten, die KK zahlen oft spezielle teure Medikamente nicht ,
und die Vergehen, um nicht zu sagen Verbrechen, in den altbundesdeutschen Kinderheimen, Mißbrauch und Mißhandlung,
sollten dabei nicht übersehen werden. Hurra, Hurra, Hurra.
Es ist aber so einfach, auf die DDR einzuprügeln, wenn der Blick einseitig ist.
Ich entschuldige keinen Jugendwerkhof und keinen Stasiknast, doch sollte der Blick für Realität gewahrt werden.


Und dabei haben im Stasiknast nicht nur Unschuldige gesessen, da kamen auch ausländische Spione und Terroristen hinein, sowie Nazi- und Kriegsverbrecher, die in der DDR als Umsiedler mit falschen Papieren lebten.



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#50

RE: 7. Oktober

in DDR Staat und Regime 08.10.2015 16:10
von Hanum83 | 4.759 Beiträge

Über paar Dinge in dem Fred hab ich mich ganz schön amüsiert, meine persönlichen Highlichter: "Der 66. Geburtstag meiner Heimat" und "Ich fühle mich wie in einer Kolonie von Trizonistan", oder so ähnlich.
Köstlich.


"Deitsch on frei wolln mer sei, on do bleibn mer aah derbei"
(Anton Günther)
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#51

RE: 7. Oktober

in DDR Staat und Regime 08.10.2015 16:53
von Heckenhaus | 5.141 Beiträge

Zitat von Hanum83 im Beitrag #50
Über paar Dinge in dem Fred hab ich mich ganz schön amüsiert, meine persönlichen Highlichter: "Der 66. Geburtstag meiner Heimat" und "Ich fühle mich wie in einer Kolonie von Trizonistan", oder so ähnlich.
Köstlich.

Trizonesien oder die drei Westzonen, siehe

https://www.youtube.com/watch?v=24zmxUw6dcQ


.
.
„Toleranz ist die letzte Tugend einer untergehenden Gesellschaft.”
— Aristoteles -

"Man kann alle Leute einige Zeit zum Narren halten und einige Leute allezeit; aber alle Leute allezeit zum Narren halten kann man nicht."
— Abraham Lincoln –
.
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#52

RE: 7. Oktober

in DDR Staat und Regime 08.10.2015 17:03
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von StabsfeldKoenig im Beitrag #49
Zitat von Heckenhaus im Beitrag #22
Zitat von Thüringer1970 im Beitrag #19

Das DDR Gesundheitswesen hat ja nur so gestrotz vor Gesundheit. Gab ja alles und die Ärzte konnetn aus den vollen schöpfen.
Und der herrliche menschenachtende Sozialismus mit Jugendwerkhöfen und Bautzen, Hohenschönhausen erst.
Hurra Hurra Hurra

Deshalb gibt es heute ewige Wartezeiten bei Fachärzten, die KK zahlen oft spezielle teure Medikamente nicht ,
und die Vergehen, um nicht zu sagen Verbrechen, in den altbundesdeutschen Kinderheimen, Mißbrauch und Mißhandlung,
sollten dabei nicht übersehen werden. Hurra, Hurra, Hurra.
Es ist aber so einfach, auf die DDR einzuprügeln, wenn der Blick einseitig ist.
Ich entschuldige keinen Jugendwerkhof und keinen Stasiknast, doch sollte der Blick für Realität gewahrt werden.


Und dabei haben im Stasiknast nicht nur Unschuldige gesessen, da kamen auch ausländische Spione und Terroristen hinein, sowie Nazi- und Kriegsverbrecher, die in der DDR als Umsiedler mit falschen Papieren lebten.


ja natürlich, z.B. die Aussteiger der RAF, die unter sehr hohem Fahndungsdruck dann z.B. in die DDR gingen. Es ist schon ein Elend, unschuldige Menschen sassen in Bautzen ein, nur weil sie mit der falschen Staatsangehörigkeit ihren Freiheitsbestrebungen nachgehen wollten und diese Mörderbande lief bei bei euch frei herum, abgedeckt mit konspirativen Mittel des MfS, quasi eine kriminelle Vereinigung hilft der anderen oder wie man auch sagt Ganovenehre hat das erfordert.


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#53

RE: 7. Oktober

in DDR Staat und Regime 08.10.2015 17:07
von Alfred | 6.841 Beiträge

Gert,

die BRD hätte doch ganz offiziell die Auslieferung der RAF - Leute beantragen können. Das sich da einige in der DDR aufhielten war in der BRD doch bekannt.

Warum wird man dies nicht gemacht haben ?


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#54

RE: 7. Oktober

in DDR Staat und Regime 08.10.2015 17:23
von eisenringtheo | 9.172 Beiträge

Zitat von Alfred im Beitrag #53
Gert,

die BRD hätte doch ganz offiziell die Auslieferung der RAF - Leute beantragen können. Das sich da einige in der DDR aufhielten war in der BRD doch bekannt.

Warum wird man dies nicht gemacht haben ?

Das ist einfach zu beantworten. Ein Auslieferungsbegehren ist das Ersuchen an ein anderes Land, eine Person auszuliefern. Die DDR war aber (nach der Logik der BRD) kein anderes Land.


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#55

RE: 7. Oktober

in DDR Staat und Regime 08.10.2015 17:25
von mucker82 | 236 Beiträge

Zitat von Alfred im Beitrag #53
Gert,

............................ Das sich da einige in der DDR aufhielten war in der BRD doch bekannt.

...............................



Gibt es da Quellen , wenn ja welche?


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#56

RE: 7. Oktober

in DDR Staat und Regime 08.10.2015 17:38
von turtle | 6.961 Beiträge

Zitat von StabsfeldKoenig im Beitrag #48
Zitat von turtle im Beitrag #16
Zitat von StabsfeldKoenig im Beitrag #13
An den Grenzen eines Staates, der bisher immer nur von seinen Nachbarn und anderen Staaten überfallen wurde, nie selbst einen Nachbarn überfiel

(Turtle)Was ihn aber nicht abhielt in Ungarn, der DDR, in der CSSR, oder Georgien militärisch einzugreifen. Georgien ein souveräner Staat ist. Tschetschenien lasse ich mal aus.


Georgien hatte Südossetien angegriffen. Rußland hat Beistand geleistet. Die Wessis konnten sehen, was passiert wäre, wenn die Bundeswehr Adenauers "feuchte Träume", daß die Bundeswehr mit klingendem Spiel durchs Brandenburger Tor zieht, versucht hätte, in die Tat umzusetzen. Dann hätten die Armeen des Warschauer Vertrages am Rhein gestanden. Die Autonomie Südossetiens ist übrigens genau so rechtmäßig, wie die des Kosevos.


Wie zählt das von den baltischen Staaten? mit dem nie einen anderen Staat überfallen? Schreibe nur mal Fakten ,eine Bewertung erspare ich mir erst einmal. Da in diesem Fällen der Hitler -Stalin Pakt nicht unschuldig ist.

Litauen, Einmarsch 15. Juni 1940, Zwangseingliederung in die Sowjetunion 3. August 1940
Lettland, Einmarsch 17. Juni 1940, Zwangseingliederung in die Sowjetunion 5. August 1940
Estland, Einmarsch 17. Juni 1940, anschließend Zwangseingliederung in die Sowjetunion 6. August 1940



Vor dem "Einmarsch" hat es dort Revolutionen gegeben, die die Ergebnisse der Interventionskriege rückgängig machten. die neuen Regierungen haben die rote Armee zu Hilfe gerufen. Und Bürger der späteren baltischen Republiken waren 1917 an der Revolution aktiv beteiligt, Lenins Leibwache bestand aus lettischen Schützen.



Sehe ich etwas anders .Der Friedensvertrag von Brest-Litowsk sollte korrigiert werden. Der kam nur zustande da die Bolschewiki zu diesem Zeitpunkt keine andere Wahl hatten und zustimmen mussten. Zu diesem Zeitpunkt war Russland am Boden.
Fakt ist die baltischen Staaten wurden durch den Vertrag von Brest-Litowsk unabhängig. Das Bürger aus den späteren baltischen Republiken 1917 an der Revolution beteiligt waren ist zu verstehen ,da diese Gebiete zuvor im 18. Jahrhundert durch den Großen Nordischen Krieg und die Polnischen Teilungen unter die Herrschaft des russischen Zarenreichs gerieten. Mal Nebenbei das mit dem um Hilfe rufen ,hat bei mir einen bitteren Beigeschmack.


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zuletzt bearbeitet 08.10.2015 17:54 | nach oben springen

#57

RE: 7. Oktober

in DDR Staat und Regime 08.10.2015 17:42
von linamax | 2.020 Beiträge

Zitat von Alfred im Beitrag #53
Gert,

die BRD hätte doch ganz offiziell die Auslieferung der RAF - Leute beantragen können. Das sich da einige in der DDR aufhielten war in der BRD doch bekannt.

Warum wird man dies nicht gemacht haben ?

Und warum habt ihr sie nicht zurück geschickt , daß waren doch Mörder .


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#58

RE: 7. Oktober

in DDR Staat und Regime 08.10.2015 17:45
von Rostocker | 7.721 Beiträge

Zitat von linamax im Beitrag #57
Zitat von Alfred im Beitrag #53
Gert,

die BRD hätte doch ganz offiziell die Auslieferung der RAF - Leute beantragen können. Das sich da einige in der DDR aufhielten war in der BRD doch bekannt.

Warum wird man dies nicht gemacht haben ?

Und warum habt ihr sie nicht zurück geschickt , daß waren doch Mörder .


Der Weinhold war auch ein Doppelmörder--den hat man auch nicht zurückgeschickt


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#59

RE: 7. Oktober

in DDR Staat und Regime 08.10.2015 17:52
von damals wars | 12.171 Beiträge

Vom 7. Oktober zu den baltischen Staaten die Kurve muss man erst mal bekommen.

Dann ziehen wir mal einen Zahn: Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Memelland

Zitat "Das Memelland wurde nach Artikel 99 des Versailler Vertrags 1919 ohne Volksabstimmung an die alliierten Mächte abgetreten. Von Anfang 1920 bis Anfang 1923 wurde es von Frankreich als deren Vertreter verwaltet. Am 10. Januar 1923 wurde es von Litauen militärisch besetzt und annektiert."

Na, tat es weh?

Das Thema hatten wir schon mal, als es darum ging, warum die Baltischen Staaten in die Sowjetunion flüchteten.
Zur Erinnerung
Zitat: "Am 20. März 1939 (wenige Tage nach der Zerschlagung der Resttschechei) verlangte der damalige deutsche Außenminister Joachim von Ribbentrop die Rückgabe an Deutschland (Ultimatum). Litauen tat dies am 22. März.[1]"


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
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#60

RE: 7. Oktober

in DDR Staat und Regime 08.10.2015 17:57
von Signalobermaat | 357 Beiträge

Gert Posemuckel ist aber nicht exterritorial,dort leben auch Menschen
Du hättest Politiker werden können,die reden auch so wie sie leben und denken dann alle Deutschen leben so und verstehen dann die Welt nicht mehr, wenn andere anderes erleben und dann auch anders denken



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