#41

RE: Ein ehemaliger Oberstleutnant der DDR redet über Geld

in Grenztruppen der DDR 08.10.2015 22:17
von passport | 2.639 Beiträge

Die Allierten benutzten nur die Grenzübergänge Checkpoint Alpha Helmstedt / Marienborn /A. , Checkpoint Bravo Drewitz / Berlin / West und den innerstädtischen Berliner Grenzübergang Checkpoint Charlie Berlin / West / Friedrichstrasse. Nur an den beiden Autobahngüsten erfolgte die Kontrolle durch sowj. Soldaten. An der Güst Friedrichstrasse erfolgte nur eine visuelle Kontrolle der Anzahl der Allierten durch die PKE, kein Kontrolle.


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#42

RE: Ein ehemaliger Oberstleutnant der DDR redet über Geld

in Grenztruppen der DDR 08.10.2015 22:20
von Harzwanderer | 2.923 Beiträge

Ach und was war mit der Glienicker Brücke? Die benutzten die Alliierten auch. Und die Sowjets m.E. bei Bedarf auch Invalidenstr. Außerdem gab es noch den Schienenweg, den Luftweg und den Wasserweg.


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#43

RE: Ein ehemaliger Oberstleutnant der DDR redet über Geld

in Grenztruppen der DDR 08.10.2015 22:30
von Cambrino | 201 Beiträge

Zitat von Fritze im Beitrag #37
s wurde am 3. September 1971 im Gebäude des Alliierten Kontrollrates (vormals Preußisches Kammergericht) am Kleistpark in Berlin-Schöneberg unterzeichnet (für die Sowjetunion durch Pjotr Abrassimow). Das Abkommen trat mit Unterzeichnung des Viermächte-Schlussprotokolls am 3. Juni 1972 in Kraft und galt bis zum 3. Oktober 1990.[2]

Wiki


mfG Fritze



Hallo Fritze, welchen Alliierte Status hatte denn Berlin vor diesem Abkommen seit 1945 ? Haben die Alliierten seit 1945 in Berlin einfach nur Urlaub gemacht ohne Verantwortung für die Stadt Berlin ? Das darf doch wohl nicht war sein.

Gruß CAMBRINO


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#44

RE: Ein ehemaliger Oberstleutnant der DDR redet über Geld

in Grenztruppen der DDR 08.10.2015 22:38
von Fritze | 3.474 Beiträge

Hallo Cambrino !

Das steht so in Wiki ,und kommt nicht von mir ! Kannst ja mal googlen .

MfG Fritze


"Das kann doch überhaupt nur jemand nicht wissen ,der entweder vollkommen ahnungslos ist ,oder ,oder jemand der also bösartig ist !"

"If you get up and walk away, leave the past behind, go ahead and take a ride ,no telling what you find ! "
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#45

RE: Ein ehemaliger Oberstleutnant der DDR redet über Geld

in Grenztruppen der DDR 08.10.2015 22:46
von passport | 2.639 Beiträge

Es ging um allierte Kfz.-Grenzübergänge, insbesondere in Berlin in der Reihenfolge des englischen Alphabetes. Die Güst Glienicker Brücke gehörte auf DDR-Seite aber zum Bezirk Potsdam . Auch befuhren Diese nur zuerst die West-allierten MVM, später andere Militärmissionen sowie Diplomaten.


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#46

RE: Ein ehemaliger Oberstleutnant der DDR redet über Geld

in Grenztruppen der DDR 08.10.2015 22:49
von damals wars | 12.186 Beiträge

Quelle https://de.wikipedia.org/wiki/Potsdamer_Abkommen
Zitat: Die Geltung des Potsdamer Abkommens wie auch sämtlicher anderer auf alliierte „Rechte und Verantwortlichkeiten in bezug auf Berlin und Deutschland als Ganzes“ abzielende „vierseitigen Vereinbarungen, Beschlüsse und Praktiken“ wurde durch den Zwei-plus-Vier-Vertrag beendet.[2][3]


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
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zuletzt bearbeitet 08.10.2015 22:50 | nach oben springen

#47

RE: Ein ehemaliger Oberstleutnant der DDR redet über Geld

in Grenztruppen der DDR 08.10.2015 22:52
von Hanum83 | 4.780 Beiträge

Ich weiß nur das die DDR-Arbeitszeiten in üblichen Berufen mit vergleichbaren West-Gehältern gezählt werden.
Ist wohl bei ehemaligen Millitärs und Geheimdienstlern anders?
Wieviel wird denn da abgeknapst, kann man das prozentual beziffern?
Was ist mit den übernommenen, wird das da auch so praktiziert?


"Deitsch on frei wolln mer sei, on do bleibn mer aah derbei"
(Anton Günther)
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#48

RE: Ein ehemaliger Oberstleutnant der DDR redet über Geld

in Grenztruppen der DDR 08.10.2015 23:05
von Pitti53 | 8.789 Beiträge

Zitat von Beethoven im Beitrag #20
Was nicht nur ich dem Herrn Schabowski vorwerfe ist, dass er gar kein Recht hatte, diese Mitteilung öffentlich zu machen. Es war beschlossen worden, dass die Mitteilung über die Öffnung der Grenze erst am nächsten Morgen bekannt zu geben ist. Dann nämlich wären alle an der Grenze Dienst tuenden Soldaten und Offiziere darüber informiert gewesen.

So bestand die Gefahr, dass Schüsse fallen. Zum Glück war der OSL ein ganzer Kerl mit richtig dicken Eiern, der Verantwortung übernommen hat.

Gruß


Nicht nur da. An anderen Güst'en spielten sich fast zeitgleich ähnliche Ereignisse ab


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#49

RE: Ein ehemaliger Oberstleutnant der DDR redet über Geld

in Grenztruppen der DDR 08.10.2015 23:12
von Alfred | 6.850 Beiträge

Zitat von Hanum83 im Beitrag #47
Ich weiß nur das die DDR-Arbeitszeiten in üblichen Berufen mit vergleichbaren West-Gehältern gezählt werden.
Ist wohl bei ehemaligen Millitärs und Geheimdienstlern anders?
Wieviel wird denn da abgeknapst, kann man das prozentual beziffern?
Was ist mit den übernommenen, wird das da auch so praktiziert?



Hier mal eine Übersicht:

http://www.kerh-aachen.de/DBwV_neu/dateien/Liste.pdf

Oberstleutnant ist wohl A 14

http://www.bundeswehr.de/portal/a/bwde/!...MMePK2_JPXem4!/


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zuletzt bearbeitet 08.10.2015 23:26 | nach oben springen

#50

RE: Ein ehemaliger Oberstleutnant der DDR redet über Geld

in Grenztruppen der DDR 08.10.2015 23:13
von passport | 2.639 Beiträge

Zitat von Pitti53 im Beitrag #48
Zitat von Beethoven im Beitrag #20
Was nicht nur ich dem Herrn Schabowski vorwerfe ist, dass er gar kein Recht hatte, diese Mitteilung öffentlich zu machen. Es war beschlossen worden, dass die Mitteilung über die Öffnung der Grenze erst am nächsten Morgen bekannt zu geben ist. Dann nämlich wären alle an der Grenze Dienst tuenden Soldaten und Offiziere darüber informiert gewesen.

So bestand die Gefahr, dass Schüsse fallen. Zum Glück war der OSL ein ganzer Kerl mit richtig dicken Eiern, der Verantwortung übernommen hat.

Gruß


Nicht nur da. An anderen Güst'en spielten sich fast zeitgleich ähnliche Ereignisse ab




Richtig @Pitti53 , schliesslich waren wir der schnellste Grenzübergang mit der neuen Reiseregelung gewesen. Sozusagen Winner of gold medal



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#51

RE: Ein ehemaliger Oberstleutnant der DDR redet über Geld

in Grenztruppen der DDR 08.10.2015 23:25
von Cambrino | 201 Beiträge

Zitat von Fritze im Beitrag #44
Hallo Cambrino !

Das steht so in Wiki ,und kommt nicht von mir ! Kannst ja mal googlen .

MfG Fritze


Hallo Fritze, das mit dem Abkommen von 1972 stimmt schon aber dieses war doch nur ein neues Folgeabkommen des bis dahin gültigen 4 Mächte Abkommens .

Gruß CAMBRINO


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#52

RE: Ein ehemaliger Oberstleutnant der DDR redet über Geld

in Grenztruppen der DDR 09.10.2015 11:57
von eisenringtheo | 9.179 Beiträge

Zitat von Hanum83 im Beitrag #47
Ich weiß nur das die DDR-Arbeitszeiten in üblichen Berufen mit vergleichbaren West-Gehältern gezählt werden.
Ist wohl bei ehemaligen Millitärs und Geheimdienstlern anders?
Wieviel wird denn da abgeknapst, kann man das prozentual beziffern?
Was ist mit den übernommenen, wird das da auch so praktiziert?

WIMRE werden den Arbeitnehmern für die Beschäftigungszeit beim MfS nur 70 Prozent eines durchschnittlichen DDR Gehaltes für die Rentenkasse angerechnet. Langjährige Mitarbeiter beim MfS mit hohen Dienstgraden hätten in der DDR mit einer hohen Rente rechnen können und sind durch die Rentenkürzung natürlich besonders betroffen. Da jeder mit seinem Rentenbescheid klagen kann, wenn er eintrifft, ist wie bisher mit weiteren Klagen zu rechnen. Die Begründung der Kläger ist immer wieder, dass das Rentenrecht keinen Strafcharakter haben darf: Ein Grundsatz, der in der alten Bundesrepublik hochgehalten wurde. So erhielten Mitarbeiter der NS-Sicherheitskräfte ihre Rente immer ungekürzt.
Dazu noch ein Text aus der Sonntagszeitung vom Januar 1999:
Renten für die Waffen-SS
Informationen der Schweizer "Sonntagszeitung" zufolge erhalten Schweizer, die im Zweiten Weltkrieg bei der Waffen-SS mitmachten, heute noch von den deutschen Behörden eine monatliche Rente von 600 bis 900 Franken.

http://lebendige-geschichte.ch/viewtopic.php?f=6&t=2431
Hinzu kommt natürlich noch die Schweizer Rente für die Beitragsjahre in der Schweiz bis zum Eintritt in die Waffen-SS und nach 1945.
Theo


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#53

RE: Ein ehemaliger Oberstleutnant der DDR redet über Geld

in Grenztruppen der DDR 09.10.2015 13:41
von 94 | 10.792 Beiträge

Zitat von eisenringtheo im Beitrag #52
So erhielten Mitarbeiter der NS-Sicherheitskräfte ihre Rente immer ungekürzt. ...

Können wir uns auf 'oft' einigen? Etwas Arbeit habt die Ludwigsburger Behörde schon geleistet, sie war ja sozusagend das westliche Gegenstück zur HA IX/11. So konnte man dann vor Jahren noch, die HA IX/11 war 1998 inzwischen selbst Geschichte, in der FAZ lesen ... Der Entzug von Kriegsopferrenten, die bislang auch an Kriegsverbrecher gezahlt wurden, droht daran zu scheitern, dass die Ermittler der Zentralen Stelle zur Aufklärung der NS-Verbrechen überfordert sind.

Ob man allerdings wie im verlinkten Artikel sich dann an der Ausstattung der damaligen Gauck-Behörde messen will ...
vvn.telebus.de/anachric/an9901/9901a2.htm


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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#54

RE: Ein ehemaliger Oberstleutnant der DDR redet über Geld

in Grenztruppen der DDR 09.10.2015 13:49
von Cambrino | 201 Beiträge

Also meine Rentenzeiten aus DDR Zeiten 1951-1962, Lehrzeit, Berufszeit und Dienstzeit in der DGP ( Flucht Feb.1963 ) waren schon nach dem Fremdrentengesetz als Pflichtrentenzeit in der BRD anerkannt. Nach der Wende schickte die LVA Düsseldorf meine Unterlagen nach Strausberg zur Bearbeitung wegen der Zuständigkeit für die Versicherungszeiten in den Sonderversorgungssystemen der DDR. Strausberg schickte die Unterlagen als nicht zuständig zurück zur LVA Düsseldorf. Die LVA schickte wieder Alles wegen der Versicherungszeiten ( DGP ) in den Sonderversorgungssystemen der DDR nach Strausberg. Dann hat Strausberg meine Versicherungszeiten aus der DDR berechnet. Es wurde festgestellt daß ich keine Ansprüche aus dem Sonderversorgungssystem hatte. Ich glaube, das war wohl nur für die hohen Dienstgrade und Berufssoldaten. Mein versicherungspflichtiges Einkommen laut SV-Ausweis mal 1,25 hochgerechnet und daraus dann die Rentenpunkte West errechnet. Die Abschlußberechnung erfolgte dann von der LVA Düsseldorf entsprechend der für mich zutreffenden Berufsgruppe. ( Rente ab 01.01.1999 )

Gruß CAMBRINO


zuletzt bearbeitet 09.10.2015 14:12 | nach oben springen

#55

RE: Ein ehemaliger Oberstleutnant der DDR redet über Geld

in Grenztruppen der DDR 09.10.2015 14:08
von icke46 | 2.593 Beiträge

Zitat von Cambrino im Beitrag #51
Zitat von Fritze im Beitrag #44
Hallo Cambrino !

Das steht so in Wiki ,und kommt nicht von mir ! Kannst ja mal googlen .

MfG Fritze


Hallo Fritze, das mit dem Abkommen von 1972 stimmt schon aber dieses war doch nur ein neues Folgeabkommen des bis dahin gültigen 4 Mächte Abkommens .

Gruß CAMBRINO


Das ist dann so auch wieder nicht richtig. Wenn man das Potsdamer Abkommen, wie weiter oben erwähnt, als Vorgänger des 4-Mächte-Abkommens ansehen will, handelte es sich bei diesem um ein 3-Mächte-Abkommen. Die Franzosen kamen ja erst später dazu.

Interessant in dem Zusammenhang ist auch, dass Berlin ursprünglich in 3 Sektoren geteilt werden sollte. Da Amerikaner und Briten auch die Franzosen mit im Boot haben wollten, sagten die Sowjets sinngemäß: Bitte, gerne - wenn ihr ihnen was von euren Besatzungszonen abgeben wollt - von uns kriegen sie nix.

Gruss

icke



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#56

RE: Ein ehemaliger Oberstleutnant der DDR redet über Geld

in Grenztruppen der DDR 09.10.2015 14:23
von Hanum83 | 4.780 Beiträge

Zitat von Cambrino im Beitrag #54
Also meine Rentenzeiten aus DDR Zeiten 1951-1962, Lehrzeit, Berufszeit und Dienstzeit in der DGP ( Flucht Feb.1963 ) waren schon nach dem Fremdrentengesetz als Pflichtrentenzeit in der BRD anerkannt. Nach der Wende schickte die LVA Düsseldorf meine Unterlagen nach Strausberg zur Bearbeitung wegen der Zuständigkeit für die Versicherungszeiten in den Sonderversorgungssystemen der DDR. Strausberg schickte die Unterlagen als nicht zuständig zurück zur LVA Düsseldorf. Die LVA schickte wieder Alles wegen der Versicherungszeiten ( DGP ) in den Sonderversorgungssystemen der DDR nach Strausberg. Dann hat Strausberg meine Versicherungszeiten aus der DDR berechnet. Es wurde festgestellt daß ich keine Ansprüche aus dem Sonderversorgungssystem hatte. Ich glaube, das war wohl nur für die hohen Dienstgrade und Berufssoldaten. Mein versicherungspflichtiges Einkommen laut SV-Ausweis mal 1,25 hochgerechnet und daraus dann die Rentenpunkte West errechnet. Die Abschlußberechnung erfolgte dann von der LVA Düsseldorf entsprechend der für mich zutreffenden Berufsgruppe. ( Rente ab 01.01.1999 )

Gruß CAMBRINO


Also kann man sagen du fühlst dich nicht ungerecht behandelt bezüglich deiner Zeit bei der DGP und der Anrechnung dieser bei der Rente?


"Deitsch on frei wolln mer sei, on do bleibn mer aah derbei"
(Anton Günther)
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#57

RE: Ein ehemaliger Oberstleutnant der DDR redet über Geld

in Grenztruppen der DDR 09.10.2015 14:44
von eisenringtheo | 9.179 Beiträge

Zitat von 94 im Beitrag #53
Zitat von eisenringtheo im Beitrag #52
So erhielten Mitarbeiter der NS-Sicherheitskräfte ihre Rente immer ungekürzt. ...

Können wir uns auf 'oft' einigen? Etwas Arbeit habt die Ludwigsburger Behörde schon geleistet, sie war ja sozusagend das westliche Gegenstück zur HA IX/11. So konnte man dann vor Jahren noch, die HA IX/11 war 1998 inzwischen selbst Geschichte, in der FAZ lesen ... Der Entzug von Kriegsopferrenten, die bislang auch an Kriegsverbrecher gezahlt wurden, droht daran zu scheitern, dass die Ermittler der Zentralen Stelle zur Aufklärung der NS-Verbrechen überfordert sind.

Ob man allerdings wie im verlinkten Artikel sich dann an der Ausstattung der damaligen Gauck-Behörde messen will ...
vvn.telebus.de/anachric/an9901/9901a2.htm

Natürlich wurden die Kriegsverbrechen untersucht und die Verantwortlichen strafrechtlich verfolgt, aber eine Kürzung von Renten war damit WIMRE nicht verbunden, das wurde erst in der Neuen Bundesrepublik (ab 1990) nachgeholt. Die DDR war immer der Meinung, dass man zu viel Nachsicht mit Altnazi ausübte und das wurde zu einem der Schwerpunkte ihrer Propaganda. Von Zeit publizierte man dicke Bücher mit Namenslisten, zum Beispiel das Braunbuch: Kriegs- und Naziverbrecher in der Bundesrepublik und in Westberlin. Staat, Wirtschaft, Armee, Verwaltung, Justiz, Wissenschaft.....EVP 5.80
https://archive.org/stream/braunbuchBRD/braunbuch_djvu.txt
Theo


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#58

RE: Ein ehemaliger Oberstleutnant der DDR redet über Geld

in Grenztruppen der DDR 09.10.2015 16:44
von Cambrino | 201 Beiträge

Zitat von Hanum83 im Beitrag #56
Zitat von Cambrino im Beitrag #54
Also meine Rentenzeiten aus DDR Zeiten 1951-1962, Lehrzeit, Berufszeit und Dienstzeit in der DGP ( Flucht Feb.1963 ) waren schon nach dem Fremdrentengesetz als Pflichtrentenzeit in der BRD anerkannt. Nach der Wende schickte die LVA Düsseldorf meine Unterlagen nach Strausberg zur Bearbeitung wegen der Zuständigkeit für die Versicherungszeiten in den Sonderversorgungssystemen der DDR. Strausberg schickte die Unterlagen als nicht zuständig zurück zur LVA Düsseldorf. Die LVA schickte wieder Alles wegen der Versicherungszeiten ( DGP ) in den Sonderversorgungssystemen der DDR nach Strausberg. Dann hat Strausberg meine Versicherungszeiten aus der DDR berechnet. Es wurde festgestellt daß ich keine Ansprüche aus dem Sonderversorgungssystem hatte. Ich glaube, das war wohl nur für die hohen Dienstgrade und Berufssoldaten. Mein versicherungspflichtiges Einkommen laut SV-Ausweis mal 1,25 hochgerechnet und daraus dann die Rentenpunkte West errechnet. Die Abschlußberechnung erfolgte dann von der LVA Düsseldorf entsprechend der für mich zutreffenden Berufsgruppe. ( Rente ab 01.01.1999 )

Gruß CAMBRINO


Also kann man sagen du fühlst dich nicht ungerecht behandelt bezüglich deiner Zeit bei der DGP und der Anrechnung dieser bei der Rente?



Richtig Hanum83, ich fühle mich nicht ungerecht behandelt, mein nachweisbares Jahreseinkommen im SV Ausweis wurde sogar hochgerechnet, also mal 1.25 und davon die Rentenpunkte W E S T errechnet, anerkannt . Meine gesamte Rente besteht nur aus Rentenpunkte W E S T . Man muß dazu auch noch beachten, wir waren ja in der gesamten Dienstzeit in der DGP ohne eigene Beitragszahlungen beitragsfrei in der Rentenversicherung versichert, vom Gehalt wurden uns keine Versicherungsbeiträge abgezogen, auch nicht für die Krankenversicherung.

Gruß CAMBRINO


Hanum83 hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 09.10.2015 17:10 | nach oben springen

#59

RE: Ein ehemaliger Oberstleutnant der DDR redet über Geld

in Grenztruppen der DDR 09.10.2015 17:09
von Lutze | 8.039 Beiträge

Mich würde die Rentenberechnung von Doppel-Agenten interessieren
Lutze


wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren
Harzwanderer hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#60

RE: Ein ehemaliger Oberstleutnant der DDR redet über Geld

in Grenztruppen der DDR 09.10.2015 17:19
von Cambrino | 201 Beiträge

Zitat von Lutze im Beitrag #59
Mich würde die Rentenberechnung von Doppel-Agenten interessieren
Lutze


Hallo Lutze, die werden wohl ihre Einkünfte von der Gegenseite nicht der Rentenversicherung vorlegen.

Gruß CAMBRINO


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