#1

Leichtathletik-WM Peking

in Themen vom Tage 23.08.2015 18:57
von Pit 59 | 10.158 Beiträge

Da hat doch Usan Bolt trotz grosser Bedenken einiger wieder mal gezeigt wer der Chef über die 100m ist

P.S. Leider noch weit weg von seinem eigenen Weltrekord


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#2

RE: Leichtathletik-WM Peking

in Themen vom Tage 23.08.2015 19:38
von damals wars | 12.210 Beiträge

Und kein µg zuviel ged...


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
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#3

RE: Leichtathletik-WM Peking

in Themen vom Tage 23.08.2015 19:41
von SET800 | 3.104 Beiträge

Hallo,
eine Amateur-WM wäre eine schöne Sache!
Definition Amateur:
Wer nur neben einer vollen 38h-Arbeitswoche ( als Krankenpfleger auf der Station, im Stahlwerk Schichten regelmäßig ohne Freistellung fährt, als LKW-Fahrer seine zulässige Zeit auf dem Bock sitzt, als Bauhandwerker Vollzeit arbeitet usw. ) trainiert und das OHNE staatlich Bundestrainer usw., für die Aufgabe nur veriensinterne per Ehrenamt, so wie der Trainer vom Kinderturnen oder Fußballsteppkes von "Hintervorderwaldhausen".

Alle anderen "Sportler" sind Gladiatoren, keine Interesse.



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#4

RE: Leichtathletik-WM Peking

in Themen vom Tage 23.08.2015 19:58
von Pit 59 | 10.158 Beiträge

Dein Wunschdenken gabs nicht mal im Arbeiter und Bauernstaat


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#5

RE: Leichtathletik-WM Peking

in Themen vom Tage 24.08.2015 10:26
von Dandelion (gelöscht)
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Zitat von SET800 im Beitrag #3
Hallo,
eine Amateur-WM wäre eine schöne Sache!


So was Ähnliches gab's mal - bei Olympia, zumindest bis zu den Spielen 1980 - siehe hier: http://www.faz.net/aktuell/sport/olympia...en-1677096.html

Das Problem waren - wie in dem Artikel auch beschrieben - die sog. "Staatsamateure", die eine Pseudo-Beschäftigung hatten, tatsächlich aber komplett für den Sport freigestellt wurden. Leicht übertrieben ist der Hinweis, dass es diese Staatsamateure nur oder überwiegend in den Ländern des damaligen Ostblocks gab: Auch bei der Bundeswehr gab es Sportkompanien und/oder Sportfördergruppen: 1970 ist mir einer begegnet, der nach einer normalen Grundausbildung in eine solche Spezialeinheit (er war Boxer) versetzt wurde. Und das, was er dort tat, hatte mit einem normalen Dienst herzlich wenig zu tun: Er trainierte - und sonst nichts.

Das Problem wurde damals in der Unmöglichkeit gesehen, den Einsatz in einem normalen Beruf und mit normalen Dienstzeiten zu kontrollieren: Überall im Staatsdienst, also Armee, Polizei, Zoll, aber auch in der Verwaltung oder anderen öffentlichen Diensten waren und sind Scheinbeschäftigungen möglich. Und es gab und gibt auch in der privaten Wirtschaft großzügige Mäzene, die es sich durchaus leisten können, bei -zigtausend Mitarbeitern ein paar durchzufüttern, die nicht produktiv tätig sind. Um hier so etwas wie eine halbwegs funktionierende Chancengleichheit herzustellen, wurde der Amateurstatus oder besser die Pflicht, Amateur zu sein, abgeschafft.

Daran hat sich bie heute nichts geändert.


damals wars hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#6

RE: Leichtathletik-WM Peking

in Themen vom Tage 24.08.2015 14:46
von SET800 | 3.104 Beiträge

Hallo,
in einem Mindener Metallbetrieb ( in einem dortigen Ppapierbetrieb auch, Nettelstedt und GW-Dankersen ) gab es um 1970 Druck seitens des Belagschaft an Betriebsrat und der gewerkschalftlichen Vertrausensleute gegen die vielen Freistellugnen der Handballnationalspieler vorzugehen. Nach Betriebsverfasungsgesetz und Tarif war für Tarifbeschäftigte Sonderurlaub auch mit dem Betriebsrat abzustimmen, nicht einsame Entscheidungen der Geschäftsleitungen....

Es kostete nämlich den Arbeitern echt Geld wenn es hieß 20Pfenning mehr die Stunde geht nicht, aber die Löhne der Handballer steckten auch im Betriebsaufwand...



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#7

RE: Leichtathletik-WM Peking

in Themen vom Tage 24.08.2015 21:13
von Dandelion (gelöscht)
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Das mag 1970 noch der Fall gewesen sein, aber mittlerweile hat sich die Welt 45 Jahre weiter gedreht. Und sie ist nicht mehr ganz die Gleiche.

Natürlich gibt es für jede generalisierte Aussage eine Ausnahme, die die ursprüngliche Aussage in Frage stellen soll. Was aber nichts am Mäzenatentum oder an den "Staatsamateuren" ändert.

Zwei Beispiele: Klaus-Michael Kühne ist Verwaltungsratsmitglied und Mehrheitseigner sowie größter Einzelaktionär des internationalen Logistikdienstleisters Kühne + Nagel. Gleichzeitig ist er Anteilseigner des HSV - und stinkreich. Ohne seine Finanzspritzen in Millionenhöhe wäre der HSV vermutlich mittlerweile in der 3. Liga angekommen.

Bayer Leverkusen: Es dürfte ein Leichtes sein, die Bezüge der Spieler als "Kosten für Werbemaßnahmen" zu deklarieren, machen sie doch den Verein und damit den Markennamen "Bayer" weit über die Grenzen Deutschlands bekannt. Ich kenne die Zahlen zwar nicht, bin aber ziemlich sicher, dass es Studien gibt, die den Werbeeffekt untersucht und positiv bewertet haben.

Ein klassisches und sehr erfolgreiches Beispiel für die Wirksamkeit, für den Erfolg solcher Marketingstrategien in Verbindung mit dem Sport ist für mich Red Bull. Ich mag diese klebrig-süße und völlig überteuerte Limonade absolut nicht, aber das hindert mich nicht daran, den Erfolg dieser Strategie zu akzeptieren: Ohne das Engagement im Sport - und damit ist wahrlich nicht nur RB Leipzig gemeint: Von der Formel 1 angefangen (Red Bull und Toro Rosso, was ja auch nichts anderes heißt) über Flugshows, Gaga-Events und andere Veranstaltungen bis hin zu dem Irren Baumgartner, der aus 39 km Höhe absprang: Red Bull hätte ohne all diese Aktivitäten niemals den jetzigen Bekanntheitsgrad erreicht, würde heute vielleicht auf den Niveau eines Getränks namens "Almdudler" liegen.

Die Verflechtungen Wirtschaft und Sport sind mannigfaltig - und wenn wirklich nicht nur "Staatsamateure", sondern auch andere "Amateure" zu Wettkämpfen zugelassen werden würden, dann fällt mir nur der Spruch meines viel zu früh verstorbenen Schwiegervaters ein:

Wo ein Wille, da auch ein Gebüsch.

Edit: Fipptehler


prignitzer hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 24.08.2015 21:15 | nach oben springen

#8

RE: Leichtathletik-WM Peking

in Themen vom Tage 25.08.2015 00:01
von StabsfeldKoenig | 2.655 Beiträge

Zitat von Dandelion im Beitrag #5
Zitat von SET800 im Beitrag #3
Hallo,
eine Amateur-WM wäre eine schöne Sache!


So was Ähnliches gab's mal - bei Olympia, zumindest bis zu den Spielen 1980 - siehe hier: http://www.faz.net/aktuell/sport/olympia...en-1677096.html

Das Problem waren - wie in dem Artikel auch beschrieben - die sog. "Staatsamateure", die eine Pseudo-Beschäftigung hatten, tatsächlich aber komplett für den Sport freigestellt wurden. Leicht übertrieben ist der Hinweis, dass es diese Staatsamateure nur oder überwiegend in den Ländern des damaligen Ostblocks gab: Auch bei der Bundeswehr gab es Sportkompanien und/oder Sportfördergruppen: 1970 ist mir einer begegnet, der nach einer normalen Grundausbildung in eine solche Spezialeinheit (er war Boxer) versetzt wurde. Und das, was er dort tat, hatte mit einem normalen Dienst herzlich wenig zu tun: Er trainierte - und sonst nichts.

Das Problem wurde damals in der Unmöglichkeit gesehen, den Einsatz in einem normalen Beruf und mit normalen Dienstzeiten zu kontrollieren: Überall im Staatsdienst, also Armee, Polizei, Zoll, aber auch in der Verwaltung oder anderen öffentlichen Diensten waren und sind Scheinbeschäftigungen möglich. Und es gab und gibt auch in der privaten Wirtschaft großzügige Mäzene, die es sich durchaus leisten können, bei -zigtausend Mitarbeitern ein paar durchzufüttern, die nicht produktiv tätig sind. Um hier so etwas wie eine halbwegs funktionierende Chancengleichheit herzustellen, wurde der Amateurstatus oder besser die Pflicht, Amateur zu sein, abgeschafft.

Daran hat sich bie heute nichts geändert.



Neben dem klassichen Feierabend-Amateur, der nach der Arbeit trainiert gab es auch schon immer den Playboy-Amateur aus den finanziell gehobenen Klassen der Gesellschaft. Bestimmte Sportarten (z.B. Motorsport, Tennis, Reiten und Golf) wurden von dieser Spezies lange Zeit bestimmt.



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#9

RE: Leichtathletik-WM Peking

in Themen vom Tage 25.08.2015 20:04
von PF75 | 3.294 Beiträge

leidet der gute unter langeweile ,hoffendlich fallen ihm seine ausagen nicht mal selbst auf die füße.
http://www.t-online.de/sport/leichtathle...egen-doper.html
es heißt doch immer wenn man seine strafe verbüßt hat ist man wieder ein unbescholtener bürger.


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#10

RE: Leichtathletik-WM Peking

in Themen vom Tage 26.08.2015 09:24
von SET800 | 3.104 Beiträge

Zitat von StabsfeldKoenig im Beitrag #8

Neben dem klassichen Feierabend-Amateur, der nach der Arbeit trainiert gab es auch schon immer den Playboy-Amateur aus den finanziell gehobenen Klassen der Gesellschaft. Bestimmte Sportarten (z.B. Motorsport, Tennis, Reiten und Golf) wurden von dieser Spezies lange Zeit bestimmt.


Deshalb ignoriege ich alle Sportereignisse und Veranstaltungen, ich fahre lieber selbst mit dem MTB über Forstwege über den Rennsteig, von Nordhausen auf den Brocken oder wie im Sommer mit meiner Frau von Usedom nach Masuren mit Reiserädern und Gepäck, ca. 6000km im Jahr...



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