#41

RE: Erzgebirge bleibt ein Kandidat für Atommüll-Endlager

in Themen vom Tage 17.08.2015 11:41
von fury77 | 149 Beiträge

[quote=94|Da sollten die Mittel, welche 'die Politik' bei der Suche nach einem sinnlosen Endlager verpulvert, doch lieber in die weiter Erforschung der Spallation gesteck werden?

[/quote]

Finanzielle Mittel für Forschung + Entwicklung sind richtig. Jedoch sollte man auch erkennen und handeln, wenn etwas nicht umgesetzt werden kann.

Bspw. wird seit mindestens 1965 an der kontrollierten Kernfusion geforscht. Ergebnis: Der Durchbruch ist nicht gekommen und kurzfristig auch nicht zu erwarten.
Siehe http://www.ipp.mpg.de/47334/berichte.pdf

Wären bspw. die Gelder für die Kernfusionsforschung im Bereich Erforschung des http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Photoeffekt.html genutzt wurden, würden wir mit hoher Wahrscheinlichkeit den aktuellen Stand der Technik nur belächeln.


Wer nichts weiß, muss alles glauben.

Marie von Ebner-Eschenbach
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#42

RE: Erzgebirge bleibt ein Kandidat für Atommüll-Endlager

in Themen vom Tage 17.08.2015 11:47
von Grstungen386 | 597 Beiträge

furry, danke für den Unterricht, ernsthaft, wusste bisher nicht, was Spallation ist, jetzt bin ich klüger....



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#43

RE: Erzgebirge bleibt ein Kandidat für Atommüll-Endlager

in Themen vom Tage 17.08.2015 14:41
von DoreHolm | 7.696 Beiträge

Zitat von Heckenhaus im Beitrag #40
Hat der Herr Professor die sprichwörtliche Nadel im Heuhaufen gefunden, einen Forschungsreaktor , der medizinischer
Forschung diente.
Gratulation.
Trotzdem stehen 3 oder 4 solcher Einrichtungen um die fünfzig auf der anderen deutschen Seite gegenüber.
Wo also gehört der Abfall dann hin ? Ach, ich vergaß, im Osten lebt ohnehin keiner mehr.
Oder irre ich mich da ?

Verfolgt man die ganze Atom-Abfallentsorgung in den letzten Jahren, kann es eigentlich keine anderen Möglichkeiten geben
als Ostdeutschland, ein Politiker will dort möglichst alle Flüchtlinge ansiedeln, ein anderer Atommüll verklappen, der dritte dann
einen Naturpark errichten.
Bin gespannt, wie das ausgehen wird.




Na klar, logisch ! Politiker wollen in erster Linie gewählt bzw. wiedergewählt werden. Und wenn unpopuläre Dinge irgendwie geregelt werden müssen, auf wen wird dann die wenigste Rücksicht genommen ? Na, wer weiß es ? Richtig ! Auf die Gruppe, die den geringeren Wähleranteil repräsentiert. Und das sind nun mal die Ostdeutschen.



zuletzt bearbeitet 17.08.2015 14:42 | nach oben springen

#44

RE: Erzgebirge bleibt ein Kandidat für Atommüll-Endlager

in Themen vom Tage 17.08.2015 15:03
von SET800 | 3.104 Beiträge

Hallo,
"einfach so" betrachtet ist das Erzgebirge naheliegend als Endlagerstätte, das Zeug kommt von dort, wurde dort audgegraben undes dann wieder dort zu versenken klingt erstmal logishc.

2. Anmerkung und Frage: Dort wurde extrem tief abgeteuft und Uran abgebaut, meines wissens nach auf unter 2000m NormalNull. Ist dort weit under dem Meeresspiegel mit Sickerwasserzirkulation nach oben zu rechnen? Gibt es großflächige geologische Strukturen die am Erzgebirgekamm mehr oder weniger eindrignendes Wasser dann wie "verbundene Röhren" oder als Heber im Fels radiokativ konatminiertes Wasser und ggf. gelöste Salze anderswo an die Erdoberfläche drücken würden?

Was sagen Messungen von Grundwasser, Quellen usw. derzeit, kommt irgendwo im sächsischen Vorland Wasser zu tage welches irgendwo tiefer als -1000m NN Felstrukturen passierte?

Bergwässer sind meines Wissens nach immr "sauer", könnten die als sauer verglaste kerntechnische Abfälle anlösen?

Welchen Fehler macht man wenn man das als Standort den am wenigsten ungeeigneten wählt, das Zeug muß weg.
Egal ob Schwarzwald, Vogler, Rhön, Harz, Bayrischer Wald oder Erzgebirge. Möglicherweise ist ja unter dem Sandstein des Pfälzer Wald und Spessart in -2500m NN auch Gneis und Granit... Was ist unter München, dort wo FJS den West-Atom-Trip stark förderte, beliebig weit runter reicht nicht die eiszeitliche Schotterebene.

Rein theoretisch gefragt, unter internationaler Kontrolle und per UN-Beschluß, wieweit würde sich der als Glas verfestigter Atommüll eingespült abgelagert in den Tiefseegräbne wie die Marianen in geologischen Zeiträumen in den Magmabereich hinenziehen.... Dort wo das Uran und Thorium in den Gesteinen auch herkam....



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#45

RE: Erzgebirge bleibt ein Kandidat für Atommüll-Endlager

in Themen vom Tage 17.08.2015 17:00
von DoreHolm | 7.696 Beiträge

Zitat von SET800 im Beitrag #44
Hallo,
"einfach so" betrachtet ist das Erzgebirge naheliegend als Endlagerstätte, das Zeug kommt von dort, wurde dort audgegraben undes dann wieder dort zu versenken klingt erstmal logishc.

2. Anmerkung und Frage: Dort wurde extrem tief abgeteuft und Uran abgebaut, meines wissens nach auf unter 2000m NormalNull. Ist dort weit under dem Meeresspiegel mit Sickerwasserzirkulation nach oben zu rechnen? Gibt es großflächige geologische Strukturen die am Erzgebirgekamm mehr oder weniger eindrignendes Wasser dann wie "verbundene Röhren" oder als Heber im Fels radiokativ konatminiertes Wasser und ggf. gelöste Salze anderswo an die Erdoberfläche drücken würden?

Was sagen Messungen von Grundwasser, Quellen usw. derzeit, kommt irgendwo im sächsischen Vorland Wasser zu tage welches irgendwo tiefer als -1000m NN Felstrukturen passierte?

Bergwässer sind meines Wissens nach immr "sauer", könnten die als sauer verglaste kerntechnische Abfälle anlösen?

Welchen Fehler macht man wenn man das als Standort den am wenigsten ungeeigneten wählt, das Zeug muß weg.
Egal ob Schwarzwald, Vogler, Rhön, Harz, Bayrischer Wald oder Erzgebirge. Möglicherweise ist ja unter dem Sandstein des Pfälzer Wald und Spessart in -2500m NN auch Gneis und Granit... Was ist unter München, dort wo FJS den West-Atom-Trip stark förderte, beliebig weit runter reicht nicht die eiszeitliche Schotterebene.

Rein theoretisch gefragt, unter internationaler Kontrolle und per UN-Beschluß, wieweit würde sich der als Glas verfestigter Atommüll eingespült abgelagert in den Tiefseegräbne wie die Marianen in geologischen Zeiträumen in den Magmabereich hinenziehen.... Dort wo das Uran und Thorium in den Gesteinen auch herkam....


Grün: Ich denke, gerade die Grubenwässer werden besonders im Auge behalten. Die erzgebirgischen Gruben müßten inzwischen alle bzw. werden z.Zt. geflutet. Das Wasser steht dann bis zur Stollensohle, d.h. dem tiefsten Tagesstollen dieses Grubenbaues, der in irgendein Tal entwässert. Solche Messungen werden m.E. immer durchgeführt, auch wenn es sich nicht um Uranerzgruben handelt, wie z.B. Ehrenfriedersdorf, Zinnwald, Schönbrunn und wie sie alle heißen, auch wenn die Abstände dann nicht so häufig sind. Da dürften eigentlich sehr aussagekräftige Daten vorliegen. Natürlich gibt es dort auch zahlreiche natürliche radioaktive Quellen, die schon vor langer Zeit radioaktive Zonen durchströmten. Sonst gäbe es nicht schon lange vor dem Uran-Boom solche Kureinrichtungen wie Radiumbad Brambach, Radiumbad Schlema u.a.

Rot: Diese Idee wurde schon vor längerer Zeit diskutiert zusammen mit anderen noch als etwas verrückt geltenden Einfällen. In´s Weltall schießen u.a. Aber das mit dem Versenken in den Tiefseegräben der Subduktionszonen wäre natürlich nahezu ideal, wenn dieser Vorgang nicht in geologischen Zeiträumen stattfinden würde sondern wenigstens in wenigen Generationen zu messen wäre. Wenn das Zeug erst mal runtergezogen wird, kommt es frühestens in 200 Mio Jahren völlig unkenntlich, chemisch, strukturell, in der Isotopenzusammensetzung total verändert fein verteilt irgendwo als Magma wieder hoch oder bildet nach Abtragung irgendwo ein Gesteinsmassiv.



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#46

RE: Erzgebirge bleibt ein Kandidat für Atommüll-Endlager

in Themen vom Tage 17.08.2015 17:27
von Heckenhaus | 5.135 Beiträge

Zitat von SET800 im Beitrag #44
Hallo,
"einfach so" betrachtet ist das Erzgebirge naheliegend als Endlagerstätte, das Zeug kommt von dort, wurde dort audgegraben undes dann wieder dort zu versenken klingt erstmal logishc.

.

Das halte ich für ein Gerücht, es gibt da durchaus andere Meldungen.
Zur Versorgung der URENCO in Gronau werden demnach jährlich bis zu 8000 Tonnen Natururan in Form von Uranhexafluorid transportiert. Anlieferländer für das UF6 sind dabei vor allem Kanada, Großbritannien und Frankreich, wo entsprechende Konversionsanlagen stehen. Kanada ist zudem eines der weltweit größten Uranabbauländer.

Herkunft des Urans wird verschleiert

Genaue Angaben, aus welchen Ländern bzw. Minen das Uran stammt, gibt es nicht. Die Bundesregierung macht dazu seit Jahren keine konkreten Aussagen. So wird für das Uran als Herkunftsland z.B. Frankreich genannt, obwohl es dort keine Uranminen gibt. In Frankreich wird lediglich das Natururan zu Uranhexafluorid (UF6) umgewandelt und dann entweder für die eigenen Atommeiler oder für den Export weiter transportiert.

Der französische Atomkonzern AREVA bezieht sein Uran z.B. zu mehr als einem Drittel aus dem Niger. Dort sind französische Truppen nach dem Militäreinsatz im Nachbarland Mali zum Schutz der Uranminen stationiert worden.

http://umweltfairaendern.de/2014/04/uran...atomtransporte/

Ähnliche Informationen liefert auch das hier : http://dipbt.bundestag.de/doc/btd/17/060/1706037.pdf


.
.
„Toleranz ist die letzte Tugend einer untergehenden Gesellschaft.”
— Aristoteles -

"Man kann alle Leute einige Zeit zum Narren halten und einige Leute allezeit; aber alle Leute allezeit zum Narren halten kann man nicht."
— Abraham Lincoln –
.
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#47

RE: Erzgebirge bleibt ein Kandidat für Atommüll-Endlager

in Themen vom Tage 17.08.2015 20:10
von Hanum83 | 4.755 Beiträge

Die Windmühlen sehen jedenfalls Schei... aus und kosten auch noch ohne Ende.
Eine saubere, preiswerte und sichere Energiequelle wäre schon was.
Ob da die Forschung mittelfristig vielleicht doch noch eine Technologie findet?
Wäre schon schön.
Hab jetzt mal privat an Speichern von selbst erzeugtem Solarstrom gedacht, also mich faktisch energietechnisch autark zu machen, naja, erstens wirst du arm bei der Investition und die Batterien sind wohl noch, gelinde ausgedrückt, einfach Schrott für das Geld was sie kosten.
Glaube der Weg ist politisch auch nicht gewollt, man stelle sich vor, jeder macht privat seinen Strom, die Energie-Lobbyisten von RWE und Co. würden im Quadrat springen


"Deitsch on frei wolln mer sei, on do bleibn mer aah derbei"
(Anton Günther)
zuletzt bearbeitet 17.08.2015 20:24 | nach oben springen

#48

RE: Erzgebirge bleibt ein Kandidat für Atommüll-Endlager

in Themen vom Tage 17.08.2015 20:24
von SET800 | 3.104 Beiträge

Zitat von Hanum83 im Beitrag #47
Die Windmühlen sehen jedenfalls Schei... aus und kosten auch noch ohne Ende.




Hallo,
dazu Fakten:
1. Eine Windkraftanlage erzeugt auf den 100m² "ruinierter" Fläche, Ackerland oder Wald, für das Fundament in EINEM Jahr 4 - 8-mal mehr elektrische Arbeit als eine Braunkohlegrube je 100m² es EINMALIG liefert, danach ist kein Acker, kein Wald sondern nur ein Teich mehr.

2. Pumspeicherkraftwerke sind wie aller Wasserbau eine Investion für Jahrhunderte, Jahrhunderte ist auch eine Planungszeit für Forstleute, siehe Oberharzer Wasseregal, die bald 100-jährige Pumspeicheranlage bei Dresden, die teils kahnbefahrbaren Wasserlösungstollen des Freiberger Revieres usw.

3. Die bei einer Vollversorgung mit Windkraft und Photovoltaik nötigen Pumspeicherungsseen hätten weniger Volumen für Ober -und Unterbecken zusammen als die derzeitigen Braunkohlelöcher.

4. Einige Braunkohlereviere sind genügend dicht an Mittelgebirgen so daß diese als Unterbecken verwendbar wären.

Geschichte, 1923 wurde bei Töging am Inn ein Wasserkraftwerk im Leistungsbereich von 90MW gebaut, mit einem etwa 25km langen Zuführungskanal. Mit heutiger Bautechnik wäre dann auch bei 3 - 4-fachen Querschnitt 50 oder 70km Länge keine Unmöglichkeit.

Vom Revier bei Helmstedt in den Harz, von der Lausitz nach Süden, von Rhein-Braun, Grube Hambach in die Eifel, Wackersdorf, Oberpfälzer Wald....



zuletzt bearbeitet 17.08.2015 21:39 | nach oben springen

#49

RE: Erzgebirge bleibt ein Kandidat für Atommüll-Endlager

in Themen vom Tage 17.08.2015 20:35
von damals wars | 12.166 Beiträge

Der Geiseltalsee war ja mal als Pumpspeicherwerk vorgesehen.


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
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#50

RE: Erzgebirge bleibt ein Kandidat für Atommüll-Endlager

in Themen vom Tage 17.08.2015 20:43
von 94 | 10.792 Beiträge

Zitat von G.Michael im Beitrag #39
..., meinst Du Rossendorf? 2 Jahre hab ich da gewerkelt.
Na was denn sonst. Und ich erinnere mich gern an meine 'Jugendsünden' im Gästehaus des ZfK auf'm Hirsch. Doch das soll nicht das Thema sein. Eher verschreckte mich bissel die Reaktion vom Kroatienexilanten, da war wohl der letzte Julischka bissel zu herb gemixt? Na egal, und ich wollte weiß GOtt nicht auf Füße tappen und erst recht nicht Nadeln im Heuhaufen finden. Nun und wenn, dann benutze ich dafür Neodym *verlegen_grins*
Doch was ich eher zum Ausdruck bringen wollte ist, es braucht überhaupt kein Endlager. Selbst wenn es noch 50 oder 100 Jahre dauert, ich denke die komplette Aufarbeitung von Atomabfall ist machbar. Sprich nicht nur in Laborumgebungen, sondern gerade in industriellem Umfange werden langlebige Isotope mittels Neutronenbeschuß in weniger oder garnicht strahlende Isotope umgewandelt. Hier steht die Forschung aber noch ganz am Anfang und da könnten sich die Sachsen, auf ihre Tradition besinnend sicher gut einbringen. Und das zu finanzieren halte ich für eine sinnvollere Investition in die Zukunft als jetzt hunderte potentielle Endlager zu begutachten, egal wo in deutschen Landen. Dafür hamm'r nunemal den Förderalismus, auch wenn'mer nur Bananen wollten.


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


zuletzt bearbeitet 17.08.2015 20:45 | nach oben springen

#51

RE: Erzgebirge bleibt ein Kandidat für Atommüll-Endlager

in Themen vom Tage 17.08.2015 20:43
von damals wars | 12.166 Beiträge

Zitat von G.Michael im Beitrag #39
Zitat von 94 im Beitrag #38
Nun, zumindest der erste funktionierende (*) Atomreaktor auf deutschem Boden befand sich in Sachsen. Oder besser gesagt, denn Länder gab es seiner Zeit gerade mal nicht, im Bezirk Dresden.

* das Atomei in Garchingen war zwar knapp 6 Wochen vorher eingeweiht, erreichte seine erste Kritikalität erst später.


@94, meinst Du Rossendorf? 2 Jahre hab ich da gewerkelt.
Da wurden Unsummen verpulvert.
Micha


Wofür den?

In Zittau stand auch noch ein Reaktor.Zur Ausbildung von Kraftwerksingenieuren.
Und zur Forschung.


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
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#52

RE: Erzgebirge bleibt ein Kandidat für Atommüll-Endlager

in Themen vom Tage 17.08.2015 21:07
von GKUS64 | 1.609 Beiträge

Zitat von 94 im Beitrag #50
Und ich erinnere mich gern an meine 'Jugendsünden' im Gästehaus des ZfK auf'm Hirsch. .


Also mich würde das schon interessieren! Vielleicht ein neues Thema?


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#53

RE: Erzgebirge bleibt ein Kandidat für Atommüll-Endlager

in Themen vom Tage 17.08.2015 21:15
von 94 | 10.792 Beiträge

Nö, kanns aber vielleicht abbiegen indem ich zumindest mal eine zum Besten geb? Na ich versuch ma, und tschuldschung für oT ...
Die Tulpen in den Blumenrabatten der Auffahrt waren hervorragende Ziele, um mit dem Knicker für des Röhrchenschießen auf dem Rummel zu 'trainieren'. Und mit Hilfe der aus der Küche stibitzten Holzschaschlikspieße fiel es der Dame des Hauses auch nicht gleich auf. Aber halt nicht gleich, denn den Satz heiße Ohren gabs paar Tage später, trotz Leugnen und einer Engelunschuldsmiene *heut_noch_(un)schuldig_grins*


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


GKUS64 hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 17.08.2015 21:17 | nach oben springen

#54

RE: Erzgebirge bleibt ein Kandidat für Atommüll-Endlager

in Themen vom Tage 17.08.2015 21:46
von Schuddelkind | 3.512 Beiträge

Zitat von 94 im Beitrag #35
Da sollten die Mittel, welche 'die Politik' bei der Suche nach einem sinnlosen Endlager verpulvert, doch lieber in die weiter Erforschung der Spallation gesteck werden?




Wer's glaubt.....letztendlich geht es nur darum, den Atommüll günstig zu "verklappen".........


Intellektuelle spielen Telecaster
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#55

RE: Erzgebirge bleibt ein Kandidat für Atommüll-Endlager

in Themen vom Tage 17.08.2015 22:03
von 94 | 10.792 Beiträge

Ebend, und das ist die Sauerei. Doch ein Beispiel dazu aus der mitteljüngren Geschichte: Vor der vorletzten Jahrhundertwende (19./20.Jh) drohte NY in Pferdemist zu ersticken. Ein 'Schlauer' berechnete bei weitersteigenden Wachstum und damit innerstädtischem Transportaufkommen für die 1920er Jahre eine durchgehend halbmeterhohe Schicht Pferdemist auf den Straßen der Metropole. Nur ... dann kam das Automobil. Und mit dem Verbrennungsmotor dann der Ölboom und später noch ein paar 'winzige Umweltproblemleinchen'.
Da sehe auch ich die Kehrseite der Atommüllverwertung, aber nicht für die Umwelt. Die Makroökonomie, denn da könnten ganze Finanzsysteme zsammbreche, wenn es 'Jedermann' eines Tages gelingt beliebige Isotope und damit heute noch seltene (und deswegen heut teure) Stoffe herzustellen. Ich komme ä bissel vom Thema ab, aber vielleicht sollt'ch ma wieder Diamond Age von Neal Stephenson mir reinziehen.


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


zuletzt bearbeitet 17.08.2015 22:04 | nach oben springen

#56

RE: Erzgebirge bleibt ein Kandidat für Atommüll-Endlager

in Themen vom Tage 17.08.2015 22:27
von Moskwitschka | 2.529 Beiträge

Alle schauen auf den Süden und das Erzgebirge, da sind sie im Norden an der Ostsee scheinbar schon weiter.

Wird das Zwischenlager Lubmin bald ein Endlager? http://www.nordkurier.de/mecklenburg-vor...2711364311.html

Atommüllstreit: Land unterliegt vor Gericht https://www.ndr.de/nachrichten/mecklenbu...cht,ewn108.html

LG von der Moskwitschka


„Nichts ist schwieriger und nichts erfordert mehr Charakter, als sich im offenen Gegensatz zu seiner Zeit zu befinden und laut zu sagen: Nein!“

Kurt Tucholsky

zuletzt bearbeitet 17.08.2015 22:28 | nach oben springen

#57

RE: Erzgebirge bleibt ein Kandidat für Atommüll-Endlager

in Themen vom Tage 17.08.2015 22:43
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von 94 im Beitrag #55
Ebend, und das ist die Sauerei. Doch ein Beispiel dazu aus der mitteljüngren Geschichte: Vor der vorletzten Jahrhundertwende (19./20.Jh) drohte NY in Pferdemist zu ersticken. Ein 'Schlauer' berechnete bei weitersteigenden Wachstum und damit innerstädtischem Transportaufkommen für die 1920er Jahre eine durchgehend halbmeterhohe Schicht Pferdemist auf den Straßen der Metropole. Nur ... dann kam das Automobil. Und mit dem Verbrennungsmotor dann der Ölboom und später noch ein paar 'winzige Umweltproblemleinchen'.
Da sehe auch ich die Kehrseite der Atommüllverwertung, aber nicht für die Umwelt. Die Makroökonomie, denn da könnten ganze Finanzsysteme zsammbreche, wenn es 'Jedermann' eines Tages gelingt beliebige Isotope und damit heute noch seltene (und deswegen heut teure) Stoffe herzustellen. Ich komme ä bissel vom Thema ab, aber vielleicht sollt'ch ma wieder Diamond Age von Neal Stephenson mir reinziehen.


@94, warum muss ich schmunzeln? Genau dieser Pferdemist in NY war heute Thema im TV.
Micha


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#58

RE: Erzgebirge bleibt ein Kandidat für Atommüll-Endlager

in Themen vom Tage 18.08.2015 01:17
von StabsfeldKoenig | 2.644 Beiträge

Zitat von Heckenhaus im Beitrag #34
Klar, Atommüll ins Erzgebirge, weil dort schon alles verstrahlt ist vom Uranabbau und verseucht von Abgasen aus
Tschechien, auf ein bischen mehr Dreck kommt es dann nicht mehr an.
Die Vorzeigeregionen BaWü, Bayern usw drücken sich, wo es geht, einfach so nach dem St. Florians-Prinzip.
Stromtrassen will man nicht, Windparks auch nicht, warum denn dann ausgerechnet Endlager ?
Hauptsache, die Reaktoren laufen weiter, wegen des Profits.

"Kippt den Dreck in den Osten, dann haben die dort wenigstens auch was davon (vom Aufschwung)."

Recht das mögliche Endlager Lubmin nicht ? Muß aller Dreck in den Osten, der am wenigsten zur Entstehung beiträgt ?
http://ar-law.de/news/raumordnungsrecht-...-in-lubmin.html


Wenn versucht wird, im Erzgebirge ein Endlager zu errichten, so wird dies unweigerlich zur Gründung der Volksrepublik Vogtland führen. Der Donbass läßt grüßen!

Ein (ggf. intrernatinales) Endlager sollte als Tieflager errichtet werden. Die mir bekannte tiefste Bohrung (Kamschatka) ist mind. 12 km tief. Wenn man in vergleichbare Tiefe Schächte bohrt, in welche man Castorbehälter abwerfen könnte, und die am Ende in einer Kaverne enden, könnte man erst hoch, danach mittel- und zu Schluß schwachradioaktive Abfälle einwerfen. Zum Schluß mit Abraum und Beton versiegeln. Durch die Zerfallswärme schmilzt der Müll weiter in die Tiefe. Sollte der stand der Technik größere Tiefen erlauben wärem ca. 20-25 km noch besser.



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#59

RE: Erzgebirge bleibt ein Kandidat für Atommüll-Endlager

in Themen vom Tage 18.08.2015 01:48
von Gelöschtes Mitglied
avatar

Zitat von StabsfeldKoenig im Beitrag #58
Zitat von Heckenhaus im Beitrag #34
Klar, Atommüll ins Erzgebirge, weil dort schon alles verstrahlt ist vom Uranabbau und verseucht von Abgasen aus
Tschechien, auf ein bischen mehr Dreck kommt es dann nicht mehr an.
Die Vorzeigeregionen BaWü, Bayern usw drücken sich, wo es geht, einfach so nach dem St. Florians-Prinzip.
Stromtrassen will man nicht, Windparks auch nicht, warum denn dann ausgerechnet Endlager ?
Hauptsache, die Reaktoren laufen weiter, wegen des Profits.

"Kippt den Dreck in den Osten, dann haben die dort wenigstens auch was davon (vom Aufschwung)."

Recht das mögliche Endlager Lubmin nicht ? Muß aller Dreck in den Osten, der am wenigsten zur Entstehung beiträgt ?
http://ar-law.de/news/raumordnungsrecht-...-in-lubmin.html


Wenn versucht wird, im Erzgebirge ein Endlager zu errichten, so wird dies unweigerlich zur Gründung der Volksrepublik Vogtland führen. Der Donbass läßt grüßen!

Ein (ggf. intrernatinales) Endlager sollte als Tieflager errichtet werden. Die mir bekannte tiefste Bohrung (Kamschatka) ist mind. 12 km tief. Wenn man in vergleichbare Tiefe Schächte bohrt, in welche man Castorbehälter abwerfen könnte, und die am Ende in einer Kaverne enden, könnte man erst hoch, danach mittel- und zu Schluß schwachradioaktive Abfälle einwerfen. Zum Schluß mit Abraum und Beton versiegeln. Durch die Zerfallswärme schmilzt der Müll weiter in die Tiefe. Sollte der stand der Technik größere Tiefen erlauben wärem ca. 20-25 km noch besser.


Also soviel Ordnung muss sein "Autonome Volksrepublik Vogtland" bitteschön, Königreich Deutschland haben wir schon.
Micha


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