#41

RE: Forschungsprojekt zu Toten an der innerdeutschen Grenze

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 13.08.2015 11:58
von josy95 | 4.915 Beiträge

Zitat von damals wars im Beitrag #25
Kam gerade wieder auf n-tv.
Kommentar: "in den Siebzigern wurde die Grenzsicherung verstärkt"
und dann wird ein Grenzer mit einer Spagin gezeigt,ich mag solch seriöse Forschung.



Sorry, @damals wars , was ist denn (fett mark) eine Spagin ?

Noch nie gehört den Begriff...

josy95


Sternbild Krebs, eine seiner herausragenden Eigenschaften: Krebse kommen immer an ihr Ziel..., und wenn sie zei Schritt vorgehen und einen zurück...

Zu verstehen als Abmahnung an EINEN Admin... bitte lächeln!
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#42

RE: Forschungsprojekt zu Toten an der innerdeutschen Grenze

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 13.08.2015 12:26
von josy95 | 4.915 Beiträge

Zitat von Moskwitschka im Beitrag #29
Als ich den thread - Titel las, war ich schon ein wenig irritiert. Schon wieder, habe ich mich gefragt. Und so sind auch wahrscheinlich auch die ersten spontanen Reaktionen entstanden. Reflexartig wurde auch wieder der Autor ins Visier genommen. Wie so oft, wenn hier Publikationen veröffentlicht werden, die vielleicht unangenehm werden könnten.

Wenn man kritiseirt, und das ist das gute Recht jedes einzelnen, der die Grenze unmittelbar erlebt hat, sollte man sich doch erst mal dem Objekt - dem Forschungsergebnis nähern.

Als ich das tat, habe ich erst mal gestutzt - Die Opfer des DDR-Grenzregimes an der innerdeutschen Grenze. Ein Forschungs- und Dokumentationsprojekt, wo das Forschungsteam um Mithilfe bittet: Das Forschungsteam bittet darum, weiterführende, ergänzende oder korrigierende Angaben an die Adresse des Forschungsverbundes SED-Staat zu senden

http://www.fu-berlin.de/sites/fsed/Opfer...fien/index.html

Dann habe ich mal in den Biografien, die schon zusammengetragen wurden geblättert und stutzte wieder. Opfer waren nicht nur Menschen die an der ehemaligen Grenze zu Tode gekommen sind. Hier ein Beispiel

Orte des Geschehens: Volkspolizeibereitschaft Kietz /Elbe (gegenüber Gorleben) und Moskau
Todesursache: erschossen
Geboren am 17. Februar 1930 in Grabow, Mecklenburg, hingerichtet am 18. April 1951 in Moskau


http://www.fu-berlin.de/sites/fsed/Opfer...hard/index.html

Dieses Beispiel hat mich neugierig gemacht und ich werde bestimmt das eine oder andere Mal dort blättern.

Aber wie jeder damit umgeht, ist letztenlich jedem selbst überlassen.

LG von der Moskwitschka



@Moskwitschka ,

böse, ganz böse und eschütternd, was man da in Deinem letzten Linkhinweis zu lesen bekommt!

Und das, so an die Adresse der Allesanzweifler gerichtet, soll alles erfunden sein?

Da kommt mir die Galle hoch!
Wenn Vieles von diesen gruseligen Geschehen damals auch nur hinter vorgehaltener Hand innerhalb der Bevölkerung weitergegeben wurde, nur so weitergegeben werden konnte, um nicht auch ggfls. in Moskau oder anderswo spurlos "an einer Wand" zu enden und da kann sich im 100% Wahreheitsgehalt über diesen langen Zeitraum hinweg der eine oder andere Fehler schon eingeschlichen haben

Die gefundenen Unterlagen belegen es aber schwarz auf weiß - es war so. Es war eine Zeit der Ausblendung jeglicher Rechtsgrundsätze, Menschenrechte. Wo man gerade in diesen Jahren und in noch taufrischer Erinnerung an die Schandtaten der Nazidiktatur es hätte anders machen müssen! Zumal, wenn man ein Recht dafür lautstark für sich in Anspruch nahm, die einzig wahren Antifaschisten zu sein, u. a. auch einen "Antifaschistischer Schutzwall" errichtet zu haben!

Etliche damals handelnde Personen in höheren Positionen, sprich die Vorbeter, müssen sich deshalb mit Recht heute den Vorwurf gefallen lassen, rot lackierte Faschisten gewesen zu sein. Für mich waren und bleiben es Mordbuben und Mordmädels, wie diese hier, die maßgeblich an diesen Schandtaten beteiligt war:

https://www.google.de/url?sa=t&rct=j&q=&...lr5caUpOhOaeC3w

https://www.google.de/url?sa=t&rct=j&q=&....99804247,d.d24

Und darumist es m. Ea. sehr wichtig, das zu allen diesen Themen weiter seriös und objektive Forschung betrieben wird.

Das alle(!) sinnlosen und unschuldigen Opfer benannt und derer angemessen gedacht wird, das aber auch Täter entlarvt und benannt werden!

josy95

(sorry, kleine Schreib- und Satzzeichenkorrektur....)


Sternbild Krebs, eine seiner herausragenden Eigenschaften: Krebse kommen immer an ihr Ziel..., und wenn sie zei Schritt vorgehen und einen zurück...

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zuletzt bearbeitet 13.08.2015 13:22 | nach oben springen

#43

RE: Forschungsprojekt zu Toten an der innerdeutschen Grenze

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 13.08.2015 14:15
von Marder | 1.413 Beiträge

Zitat von josy95 im Beitrag #41
Zitat von damals wars im Beitrag #25
Kam gerade wieder auf n-tv.
Kommentar: "in den Siebzigern wurde die Grenzsicherung verstärkt"
und dann wird ein Grenzer mit einer Spagin gezeigt,ich mag solch seriöse Forschung.



Sorry, @damals wars , was ist denn (fett mark) eine Spagin ?

Noch nie gehört den Begriff...

josy95

Spagin ist die russische Maschinenpistole mit dem kreisrundem Magazin.
MfG Marder


Er wirft den Kopf zurück und spricht: "Wohin ich blicke, Lump und Wicht!" Doch in den Spiegel blickt er nicht.
Ein kluger Mann macht nicht alle Fehler selber. Er lässt auch anderen eine Chance.
Ein Kluger bemerkt alles - ein Dummer macht über alles eine Bemerkung.
Der Horizont vieler Menschen ist ein Kreis mit dem Radius Null - und das nennen sie ihren Standpunkt.

Wer Rechtschreibfehler findet kann sie behalten.
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#44

RE: Forschungsprojekt zu Toten an der innerdeutschen Grenze

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 13.08.2015 14:23
von Harsberg | 3.247 Beiträge

Zur Erklärung:

Die PPSch-41, ausgesprochen als peh-peh-schah, kurz für Pistolet-Pulemjot Schpagina , ist dieses Teil, Marder



NT-V ist ja für seine "wissenschaftlichen" Beiträge bekannt


Phantasie ist wichtiger denn Wissen, denn Wissen ist begrenzt!
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zuletzt bearbeitet 13.08.2015 14:25 | nach oben springen

#45

RE: Forschungsprojekt zu Toten an der innerdeutschen Grenze

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 13.08.2015 15:44
von 94 | 10.792 Beiträge

Zitat von westsachse im Beitrag #38
Zu der Sache von Dremi ...
...GK Lauchröden Bereich Serpentine. Ursache: Spielerei an der Waffe ... Strafmass weiss ich nicht mehr.
Hier wird von 3½ Jahre gesprochen: Unfälle im Dienst an der innerdeutschen Grenze (100)

Und nun zum Thema, hier möchte (jetzt hättsch beinah geschrieben muß) ich zwei Anmerkungen loswerden. Zum ersten sind 500T€ für 10 Mitarbeiter über 2½ Jahre nun nicht gerade üppig und zweitens wären die Vorkommnise in den südlicheren Gefilde der deutsch-deutschen Grenze bestimmt schon umfangreicher erfaßt, wenn sich die Bundesländer Bayern, Thüringen und Hessen an diesem Forschungs- und Dokumentationsprojekt beteiligen würden *laut_und_deutlich_wink*


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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#46

RE: Forschungsprojekt zu Toten an der innerdeutschen Grenze

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 13.08.2015 16:05
von der 39. | 522 Beiträge

Zitat von Harsberg im Beitrag #44
Zur Erklärung:

Die PPSch-41, ausgesprochen als peh-peh-schah, kurz für Pistolet-Pulemjot Schpagina , ist dieses Teil, Marder



NT-V ist ja für seine "wissenschaftlichen" Beiträge bekannt


Hallo, solch eine Bezeichnung habe ich nie gehört während meiner Dienstzeit, hieß immer MPi 41 mit 72 Patronen in der Trommel. Gab auch ein Stangenmagazinen mi 40 ? Patronen, aber kaum in Gebrauch. War sehr strapazierfähig, aber durch die fehlende Verriegelung auch sehr gefährlich. Der 39.


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#47

RE: Forschungsprojekt zu Toten an der innerdeutschen Grenze

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 13.08.2015 16:09
von Gert | 12.354 Beiträge

ich kannte auch nur den Begrif MPi 41, wir hatten sie 1963 nicht als Waffe, aber die AK 47


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
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#48

RE: Forschungsprojekt zu Toten an der innerdeutschen Grenze

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 13.08.2015 16:20
von DoreHolm | 7.692 Beiträge

Zitat von der 39. im Beitrag #46
Zitat von Harsberg im Beitrag #44
Zur Erklärung:

Die PPSch-41, ausgesprochen als peh-peh-schah, kurz für Pistolet-Pulemjot Schpagina , ist dieses Teil, Marder



NT-V ist ja für seine "wissenschaftlichen" Beiträge bekannt


Hallo, solch eine Bezeichnung habe ich nie gehört während meiner Dienstzeit, hieß immer MPi 41 mit 72 Patronen in der Trommel. Gab auch ein Stangenmagazinen mi 40 ? Patronen, aber kaum in Gebrauch. War sehr strapazierfähig, aber durch die fehlende Verriegelung auch sehr gefährlich. Der 39.


Habe ich mal für ein halbes Jahr kennengelernt und geschossen (200 m). Das war 1966, vor meiner Einberufung. Da war ich schon mal zum "Schnupperkurs" bei den KG. Knallte für meine damaligen Begriffe recht laut.



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#49

RE: Forschungsprojekt zu Toten an der innerdeutschen Grenze

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 13.08.2015 16:27
von Moskwitschka | 2.529 Beiträge

Da hat euch @94 extra nen alten thread für eure Waffengspräche rausgebuddelt Bewaffnung der Deutschen Grenzpolizei (2) und ihr ignoriert ihn.

Diese Gespräche hier zu führen finde ich in dem thread unpassend. Ist mein perönliches Empfinden, das nicht euer sein muss.

LG von der Moskwitschka


„Nichts ist schwieriger und nichts erfordert mehr Charakter, als sich im offenen Gegensatz zu seiner Zeit zu befinden und laut zu sagen: Nein!“

Kurt Tucholsky

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#50

RE: Forschungsprojekt zu Toten an der innerdeutschen Grenze

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 13.08.2015 16:55
von damals wars | 12.143 Beiträge

Was von der 39 und Gert berichtet wird, sind authentische Berichte, ohne Forschungsauftrag.
Und bestädigen meinen Eindruck, das auf den einen Seite mit vollen Händen Geld rausgeworfen wird,
und durch Kleinigkeiten verliert dann der ganze Aufwand seine Glaubwürdigkeit.
Den wer im kleinen fuscht, fuscht auch im Großen.

Und noch gibt es Zeitzeugen, die helfen können.


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
zuletzt bearbeitet 13.08.2015 16:56 | nach oben springen

#51

RE: Forschungsprojekt zu Toten an der innerdeutschen Grenze

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 13.08.2015 17:19
von 94 | 10.792 Beiträge

Du hast keine Ahnung wie Forschung, insbesondere bei den Geisteswissenschaften, funktioniert, hmm? Gut ich auch nicht soo arg *verlegen_grins* und also ich will Zeitzeugen nicht herabwerten, um GOttes Willen nein. Doch so bissel was wie Archivrecherche, Aktenstudium, Referenzieren i tak dalje - macht ein Zeitzeuge nun recht selten. Der verläßt sich lieber auf seine Erinnerungen. Und dannoch die Forschungsergebnisse als benutzbare (*) Webpräsenz herrichten und über Jahre, achwas Jahrzehnte anzubieten? Macht sowas ein Zeugzeiten, und dann noch NPOV, hä?! Es fällt schon auf das die schwarz regierten Länder seeehr zurückhaltend sind ... ach was regsch mische denn uff. Zumindest ist das Klima im Serverraum erträglich *grins*


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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#52

RE: Forschungsprojekt zu Toten an der innerdeutschen Grenze

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 13.08.2015 17:23
von Moskwitschka | 2.529 Beiträge

Zitat von damals wars im Beitrag #50

Und noch gibt es Zeitzeugen, die helfen können.



Und die sind auch aufgerufen zu helfen

Die Darstellungen beruhen auf Überlieferungen aus ost- und westdeutschen Archiven, einschlägigen Veröffentlichungen und Zeitzeugenauskünften. Das Forschungsteam bittet darum, weiterführende, ergänzende oder korrigierende Angaben an die Adresse des Forschungsverbundes SED-Staat zu senden oder an folgende Emailadresse: DDR-Grenze@fu-berlin.de

http://www.fu-berlin.de/sites/fsed/Opfer...imes/index.html

Und so schön wie dieses Forum ist, man muss schon neugierig und fit genug im Umgang mit der SuFu sein um diese Zeitzeugenberichte, Perlen des Forums, zwischen den unzähligen anderen Themen hier rauszufischen.

Aber das wird hier genauso sein, wie vor einem Jahr mit der Maus. Bedenkenträger und Berührungsängstler haben die Sendung noch vor Beginn der Produktion abgeschrieben. Und ehrlich gesagt, mir geht das Jammern und Schimpfen über alles, was nicht vom Forum autorisiert ist, mächtig auf den Geist. Das macht genauso unglaubwürdig, wenn hinterher gesagt wird - Wir wurden ja nicht gefragt. Selbst aktiv werden und nicht abwarten bis das eigene Leben vom Trauerredner vorgetragen wird.

LG von der Moskwitschka


„Nichts ist schwieriger und nichts erfordert mehr Charakter, als sich im offenen Gegensatz zu seiner Zeit zu befinden und laut zu sagen: Nein!“

Kurt Tucholsky

zuletzt bearbeitet 13.08.2015 17:23 | nach oben springen

#53

RE: Forschungsprojekt zu Toten an der innerdeutschen Grenze

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 13.08.2015 18:28
von josy95 | 4.915 Beiträge

Zitat von Moskwitschka im Beitrag #49
Da hat euch @94 extra nen alten thread für eure Waffengspräche rausgebuddelt Bewaffnung der Deutschen Grenzpolizei (2) und ihr ignoriert ihn.

Diese Gespräche hier zu führen finde ich in dem thread unpassend. Ist mein perönliches Empfinden, das nicht euer sein muss.

LG von der Moskwitschka



@Moskwitschka ..., nun zähle bitte keine Erbsen!!!

Auch wenn Deine Erbsensuppe nach moskauer Art bestimmt lecker schmeckt!

Gruß aus dem Harz nach Bäääärlin!

josy95


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#54

RE: Forschungsprojekt zu Toten an der innerdeutschen Grenze

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 13.08.2015 18:32
von josy95 | 4.915 Beiträge

Zitat von damals wars im Beitrag #50
Was von der 39 und Gert berichtet wird, sind authentische Berichte, ohne Forschungsauftrag.
Und bestädigen meinen Eindruck, das auf den einen Seite mit vollen Händen Geld rausgeworfen wird,
und durch Kleinigkeiten verliert dann der ganze Aufwand seine Glaubwürdigkeit.
Den wer im kleinen fuscht, fuscht auch im Großen.

Und noch gibt es Zeitzeugen, die helfen können.



...ja @damals wars , man sollte sich vielleicht mehr auf uns als Zeitzeugen besinnen!

Aber vielleicht sind wir einigen Leuten von heute, die auch gerne Steuergelder mit vollen Händen rauswerfen, zu "billig" weil politisch zu suspekt, zu objektiv! Egal, ob im Osten oder Westen des seit 25 Jahren angeblich geeinten Vaterlandes wohnend...!

josy95


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#55

RE: Forschungsprojekt zu Toten an der innerdeutschen Grenze

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 13.08.2015 18:37
von Harzwanderer | 2.923 Beiträge

Was hat dieser Film jetzt nochmal mit der Glaubwürdigkeit von Herrn Staadt zu tun? Er dürfte weder den Film gemacht haben noch dessen Fotos rausgesucht haben, selbst wenn er in einem Interview aufgetreten sein sollte.


lutz1961 und 94 haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#56

RE: Forschungsprojekt zu Toten an der innerdeutschen Grenze

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 13.08.2015 18:57
von GZB1 | 3.287 Beiträge

Zitat von 94 im Beitrag #51
Du hast keine Ahnung wie Forschung, insbesondere bei den Geisteswissenschaften, funktioniert, hmm? Gut ich auch nicht soo arg *verlegen_grins* und also ich will Zeitzeugen nicht herabwerten, um GOttes Willen nein. Doch so bissel was wie Archivrecherche, Aktenstudium, Referenzieren i tak dalje - macht ein Zeitzeuge nun recht selten. Der verläßt sich lieber auf seine Erinnerungen. Und dannoch die Forschungsergebnisse als benutzbare (*) Webpräsenz herrichten und über Jahre, achwas Jahrzehnte anzubieten? Macht sowas ein Zeugzeiten, und dann noch NPOV, hä?! Es fällt schon auf das die schwarz regierten Länder seeehr zurückhaltend sind ... ach was regsch mische denn uff. Zumindest ist das Klima im Serverraum erträglich *grins*


Ja solche Zeitzeugen können, so ihr selbsterlebtes Leben nicht ganz zum finanziell geförderten Forschungsthema passt, das ganze Ziel der "wissenschaftlichen" Abhandlung zunichte machen. Da ist es doch stets einfacher, stark selektierte Zeitzeugen zu nutzen oder aus bereits zuvor wohlwollend geförderten Abhandlungen zu zitieren, selbst wenn der Wahrheitsgehalt dieser gegen Null strebt. Wie sagte doch einstmals der "Einheits"-Kanzler: Entscheidend ist, was hinten raus kommt.


josy95, Fritze und damals wars haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 13.08.2015 19:01 | nach oben springen

#57

RE: Forschungsprojekt zu Toten an der innerdeutschen Grenze

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 13.08.2015 22:20
von mibau83 | 821 Beiträge

Zitat von westsachse im Beitrag #38

Zu der Sache von Dremi: laut seinen Angaben war es am 15.12.1983. Der Familienname des Getöteten beginnt mit I.

Der Rest der Informationen stammt von mir.

Der Ort war hier https://www.google.de/maps/@50.9945664,1...m/data=!3m1!1e3 GK Lauchröden Bereich Serpentine. Ursache: Spielerei an der Waffe - Schnellschussübungen. Der Postenführer, der nicht flüchtete wurde in der DDR wegen fahrlässiger Tötung verurteilt. Strafmass weiss ich nicht mehr. Mittschnitte aus diesem Prozess wurden uns im Polituntericht vorgeführt (Tonband). Der verantwortliche Zugführer wurde nach Eisenach 1. ABK versetzt.




an den namen erinnere ich mich nach all den jahren natürlich nicht mehr. mir ist noch in erinnerung das ein militärstaatsanwalt bei uns auf der gk war und über diesen fall einen vortrag hielt. mir kamen einige genannte internas zu dem toten bekannt vor. nach ende des vortrags hatte ich ein paar fragen an den staatsanwalt und durch kopfnicken wurde mir bestätigt das es sich bei dem toten um die person handelte, welche ich schon von der berufsschule kannte und welche mit mir im gleichen zug im gar war. letztmals hatte ich ihn bei unserer aufteilung auf die grenzregimenter nach einen transfer vom gar 12 ins gar 11 nach eisenach gesehen. von daher wußte ich auch das er im grenzregiment 1 gelandet ist.


westsachse hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#58

RE: Forschungsprojekt zu Toten an der innerdeutschen Grenze

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 13.08.2015 23:13
von westsachse | 464 Beiträge

Ich frage mich nur, warum taucht dieser Fall in keiner Aufstellung auf?

Gruß

wesa


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#59

RE: Forschungsprojekt zu Toten an der innerdeutschen Grenze

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 13.08.2015 23:16
von Alfred | 6.841 Beiträge

Zitat von westsachse im Beitrag #58
Ich frage mich nur, warum taucht dieser Fall in keiner Aufstellung auf?

Gruß

wesa



Schreib die Autoren doch mal an, die bitten doch um Unterstützung / Fragen etc.


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#60

RE: Forschungsprojekt zu Toten an der innerdeutschen Grenze

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 13.08.2015 23:20
von 94 | 10.792 Beiträge

Zitat
... warum taucht dieser Fall in keiner Aufstellung auf?

Weil die Liste der FU noch lange nicht vollständig ist, deswegen woll'ns ja das Vorhaben weiterlaufen lassen. Wäre ja nett, wenn sich alle Bundesländer mit (ehemaliger) innerdeutscher Grenze an der Finanzierung beteiligen würden.


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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