#1

Deutschland und die Welt - wie werden wir gesehen?

in Themen vom Tage 08.08.2015 09:52
von Dandelion (gelöscht)
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Hallo @Larissa
Ich habe immer ein Problem damit, wenn generalisiert oder pauschalisiert wird, wenn, wie in diesem Fall, ein ganzes Land und damit seine gesamte Bevölkerung über einen Kamm geschoren wird:

Zitat von Larissa im Beitrag RE: Pressefreiheit oder Geheimnisverrat ?
Und wenn es so ist, dass unsere Ansichten sich unterscheiden. Dann ist es so. Ist das nicht ein Recht fuer jeden dann, oder nicht fuer mich als Linke, dass meine Meinung anders ist? Ich antworte, nein, eben nicht in Deutschland.
Ich achte und respektiere Deine Meinung - und damit bin iich wohl nicht allein. Das bedeutet nicht, dass ich mich ihr anschließe, das bedeutet nicht, dass ich nicht darüber diskutieren möchte - sofern die Diiskussion fair und sachlich bleibt und nicht persönlich wird.

Es ist wahr, dass es auch hier Menschen gibt, die nach dem Motto: "Es gibt zwei Meinungen - meine und die falsche" leben. Es ist auch wahr, dass sehr viele Spitzenpolitiker die Bodenhaftung verloren haben und mit hoher Arroganz argumentieren. Mir fällt dazu immer wieder der preußische Innen- und Staatsminister Gustav von Rochow ein, der mal sagte: "Es ist dem Untertanen untersagt, den Maßstab seiner beschränkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen." Aber: Ist das typisch deutsch? Gibt es das nicht auch mehr oder weniger ausgeprägt in anderen Ländern?

Im Gegensatz zu Dir habe ich mein gesamtes Leben in Deutschland verbracht. Na gut, von den ersten 5 Lebensjahren mal abgesehen, da habe ich in Österreich gewohnt, aber das zählt wohl nicht. Deshalb interessiert mich der "Blick von Außen" sehr: Wie siehst Du uns im Gegensatz zu den Ländern, deren "Innenleben" Du kennst und beurteilen kannst? Mir ist schon klar, dass auch Dein Blick in gewisser Weise subjektiv und von eigenen Erfahrungen geprägt ist, mir ist auch klar, dass es nur eine Einzelmeinung ist, die nicht repräsentativ sein muss. Dennoch interessiert mich Deine Meinung sehr.

Zwei Dinge fallen mir gerade auf:
1. Dass ich mit diesem Beitrag das ursprüngliche Thema "Pressefreiheit oder Geheimnisverrat" deutlich verlassen habe und
2. Dass es in diesem Forum mehr als ein Mitglied gibt, der längere Zeit im Ausland gelebt hat oder lebt.
Vielleicht fühlen sich die unter 2. Angesprochenen veranlasst, auch über ihre persönlichen Erfahrungen zu berichten, wie mein Heimatland doort gesehen wird, welche "typischen" Eigenschaften uns nachgesagt werden, welche geschätzt und welche abgelehnt werden.
Ich mache deshalb lieber einen neuen Thread auf, bevor ich "Pressefreiheit oder Geheimnisverrat" komplett zerschieße.


Larissa hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#2

RE: Deutschland und die Welt - wie werden wir gesehen?

in Themen vom Tage 10.08.2015 23:53
von Larissa | 834 Beiträge

Zitat von Dandelion im Beitrag #1
Hallo @Larissa
Ich habe immer ein Problem damit, wenn generalisiert oder pauschalisiert wird, wenn, wie in diesem Fall, ein ganzes Land und damit seine gesamte Bevölkerung über einen Kamm geschoren wird:
Zitat von Larissa im Beitrag RE: Pressefreiheit oder Geheimnisverrat ?
Und wenn es so ist, dass unsere Ansichten sich unterscheiden. Dann ist es so. Ist das nicht ein Recht fuer jeden dann, oder nicht fuer mich als Linke, dass meine Meinung anders ist? Ich antworte, nein, eben nicht in Deutschland.
Ich achte und respektiere Deine Meinung - und damit bin iich wohl nicht allein. Das bedeutet nicht, dass ich mich ihr anschließe, das bedeutet nicht, dass ich nicht darüber diskutieren möchte - sofern die Diiskussion fair und sachlich bleibt und nicht persönlich wird.

Es ist wahr, dass es auch hier Menschen gibt, die nach dem Motto: "Es gibt zwei Meinungen - meine und die falsche" leben. Es ist auch wahr, dass sehr viele Spitzenpolitiker die Bodenhaftung verloren haben und mit hoher Arroganz argumentieren. Mir fällt dazu immer wieder der preußische Innen- und Staatsminister Gustav von Rochow ein, der mal sagte: "Es ist dem Untertanen untersagt, den Maßstab seiner beschränkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen." Aber: Ist das typisch deutsch? Gibt es das nicht auch mehr oder weniger ausgeprägt in anderen Ländern?

Im Gegensatz zu Dir habe ich mein gesamtes Leben in Deutschland verbracht. Na gut, von den ersten 5 Lebensjahren mal abgesehen, da habe ich in Österreich gewohnt, aber das zählt wohl nicht. Deshalb interessiert mich der "Blick von Außen" sehr: Wie siehst Du uns im Gegensatz zu den Ländern, deren "Innenleben" Du kennst und beurteilen kannst? Mir ist schon klar, dass auch Dein Blick in gewisser Weise subjektiv und von eigenen Erfahrungen geprägt ist, mir ist auch klar, dass es nur eine Einzelmeinung ist, die nicht repräsentativ sein muss. Dennoch interessiert mich Deine Meinung sehr.

Zwei Dinge fallen mir gerade auf:
1. Dass ich mit diesem Beitrag das ursprüngliche Thema "Pressefreiheit oder Geheimnisverrat" deutlich verlassen habe und
2. Dass es in diesem Forum mehr als ein Mitglied gibt, der längere Zeit im Ausland gelebt hat oder lebt.
Vielleicht fühlen sich die unter 2. Angesprochenen veranlasst, auch über ihre persönlichen Erfahrungen zu berichten, wie mein Heimatland doort gesehen wird, welche "typischen" Eigenschaften uns nachgesagt werden, welche geschätzt und welche abgelehnt werden.
Ich mache deshalb lieber einen neuen Thread auf, bevor ich "Pressefreiheit oder Geheimnisverrat" komplett zerschieße.


Um Deine Eingangsworte zu sagen. Ich auch, wenn generalisiert und pauschalisiert wird. Aber es geschieht hier immer. Aber Du hast meine Frage nicht beantwortet. Ist es auch ein Recht fuer mich oder nicht, so zu antworten wenn es um meine Meinung geht?

@Dandelion
Mach ich doch glatt, den typischen Deutschen zu analysieren. Auch auf die Gefahr hin, dass ich verhauen werde. Davor hab ich keine Angst, die Deutschen sind eigentlich ganz friedlich, man muss sie richtig kennenlernen. Nicht immer bei mir, aber immer ofter, verstehe ich mich mittlerweile gut mit ihnen. Das war nicht immer so und trug einiges zu meinem Lebenspfad bei.

Mit 5 Jahren alt von einem Land in das andere sehr nahestehende Land zu ziehen wie Du, hier Oesterreich, ist es nicht unbedingt so intensiv. Oesterreich war einmal oder mehrfach eingedeutscht? und die Sprache war sicher in Deutschland zu verstehen, es sei denn Du gingst nach Bayern. Spass beiseite, ein Kind lernt schnell auch Dialekte.

So wundere ich mich, dass Du hast noch keine anderen Antworten bekommen. Ich nehme an, alles liegt und lauert, was ich dazu schreiben werde und dann wird Mann sich entweder freuen oder auch aergern und wir davon dann lesen konnen hier. Ich nehme alles an, was Amis, Russen und Englaender angeht, es muss nur fair und einigermassen richtig sein!

Zu Deinen Aussagen:
1) Das ist doch gut. So erfahren wir immer mehr zu anderen Themen auch. So die Gesprachsrunde wird nicht langweilig.

2) Ja, so ist es. Ich bin ja auch Deutsche, auch wenn das einige wohl verneinen werden. Inzwischen habe ich andere Paesse, aber nicht nur das, sondern auch bekommt man eine Zugehorigkeit, je langer in einem Land man lebt. In den Vereinigten Staaten waren es 10 Jahre, in Russland sind es bedeutend mehr, und meine englische Heimat ist immer noch ein Stueck von mir. Im Laufe der Jahre bin ich Deutsche auch geworden und habe mich an ein Land gewoehnt, an das ich mich nur sehr schwer gewoehnen konnte zunaechst. So anders war es damals zu England. Russland und die USA waren nicht so problematisch fuer mich, wenn auch mit England beide nicht zu vergleichen. Das muss von der Warte gesehen werden, Kindheit und spaeter auch politisch, denn das sind zwei ganz andere Fackeln.

Ich las in einer Diskussion: wir sind doch angesehen in der Welt. So habe ich das Gefuhl, wenn man etwas negativ sagt, kommt dieser Satz. Wenn es um typische Eigenschaften geht, gibt es sicher diese, die geschaetzt aber auch abgelehnt werden, oder ueber die herzhaft gelacht wird. Und angesehen in der Welt sein, heisst nicht unbedingt beliebt.

Ich denke, kurze Aufenthalte werden nicht dazu beitragen, wirklich typische Merkmale eines Volkes zu bemerken. Fuer mich, aus England kommend als junges Maedchen, war es eine Erfahrung, die mich sicher gepraegt hat Anfang der 60iger Jahre. Deutschland war ein noch graues, fuer mich dunkles Land, ich verstand die Menschen nicht, nicht nur sprachlich. Ich verstand auch nicht, warum ich von einem Deutschland zum anderen Deutschland einen Reisepass haben musste. Das wurde mir beigebracht, verstand ich spaeter dann um so besser.

Zu den Japanern ganz kurz. Sozialer Respekt im eigenen Land einerseits, Ehre, dann Respekt vor Auslaendern, der nur etwas weniger ausgepraegt ist. Das ist fuer die meisten Europaer voellig fremd und wird in Deutschland als Vergleich zwar mit einer Respektshaltung zunaechst einhergehen bei Fremden, aber diesem japanischen Respekt nicht annaehernd nahe kommt.

Der Deutsche ist dafuer sehr auf eine gewisse Ansichtshaltung eingestellt. Das heisst, wie benimmt sich der andere, kann er mir das Wasser reichen, wer ist er und was kann er, gehoert er zu meinen Kreis. Ist sein Haus auch so gross, was faehrt er fuer ein Auto......In amerikanischer Runde ist das ganz anders, ebenso in England. Es wird sich gefreut ueber Andersartigkeit, wenn es das Gefuege nicht unbedingt sprengt. Das wird der Deutsche nicht sofort annehmen.

Heisst, der Deutsche legt eine gewisse Arroganz an den Tag, die zunaechst eine Barriere aufbaut. Ich denke oft unbewusst. Er will sich nur recht gut darstellen. Das muss er nicht.
Der Deutsche ist stolz Deutscher zu sein. Da ist er nicht anders als Englaender, Amerikaner oder Russe. Nur, der Deutsche meint er ist besser als all diese anderen, und er sagt es auch mit dem Wort 'Wir' usw.... haben. Er spricht nicht von sich selbst sondern eben von Deutschland mit WIR.

Er meint, wenn er in andere Lander kommt, dass alle ihn huldigen muessen, wegen seiner Faehigkeiten von Disziplin, Know How und Fleiss, ergo dieses funktionierende Deutschland. Das nimmt er ueberall mit hin wie sein eigener Schatten. Er wirkt dann leicht herab lassend auf andere, was er im Grunde nicht ist. Sein Militarismus, seine Disziplin, das ihm noch anhangt, ist immer fuer Englaender, aber auch fuer Amerikaner Belustigung. Der Russe denkt etwas anders darueber.

Der Deutsche setzt immer Prioritaten, was Englaender und Amerikaner nicht unbedingt tun. Ausfuehrlich spaeter.

Der Fall der politischen Analyse wird dann schwieriger. Die Deutschen sind ein Volk der Bestraften. Das was sie dann trotzdem im Nachhinein erreicht haben, tragen sie immer mit sich. Darum fehlt ihnen eine Menge an Lockerheit und oft auch Lebensfreude, die Amerikaner, Englaender und sogar Russen haben.
Der Deutsche und seine Faehigkeiten werden zwar hoch geschaetzt, aber auch beneidet und deshalb entlaesst man diesen nicht aus der Pflicht zu seinen Vergehen im 3. Reich.
Hierzu ist der Deutsche dann nicht in der Lage, wurde so erzogen, dem nichts entgegen zu setzen, wahrend alle anderen sich nicht an den Wagen fahren lassen.

Fuer mich ist es nach wie vor nicht einfach, weil ich aus dreifacher Warte die Deutschen sehe. Mittlerweile komme ich mit diesem Deutschen Michel ganz gut zurecht, eben weil ich ihn betrachte auf drei verschiedene Weisen. Es gaebe sicher noch mehr zu sagen. Ich spare mir das auf.
Gruesse, Larissa


"Keine Jagd ist so wie die Jagd auf Menschen und die, die lange genug Menschen gejagt haben, die Spaß daran hatten, interessieren sich nie wieder für etwas anderes." — Hemingway
Udo, IM Kressin und Damals87 haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 10.08.2015 23:59 | nach oben springen

#3

RE: Deutschland und die Welt - wie werden wir gesehen?

in Themen vom Tage 11.08.2015 00:10
von Hanum83 | 4.759 Beiträge

Mir ist es mittlerweile egal wie die Welt mich sieht, wenn ich mich in der Welt bewege dann mache ich das freundlich und zurückhaltend, spreche auch nie jemanden plump, zum Beispiel in Holland auf deutsch an, immer schön englisch und nach einer Minute kommt das Deutsch, der Einfachheit halber, meist automatisch, wenn nicht, auch okay.
Ich weiß gar nicht wo das Problem bei so einer Diskussion ist, gar bei Frau Merkel oder Herrn Schäuble, die ehemaligen Ballermann-Säufer?
Wie definiert man denn diesen deutschen Michel, ähnlich wie den versoffenen, aggresiven und dämlichen Hool-Briten?


"Deitsch on frei wolln mer sei, on do bleibn mer aah derbei"
(Anton Günther)
zuletzt bearbeitet 11.08.2015 00:25 | nach oben springen

#4

RE: Deutschland und die Welt - wie werden wir gesehen?

in Themen vom Tage 11.08.2015 00:30
von Larissa | 834 Beiträge

Zitat von Hanum83 im Beitrag #3
Mir ist es mittlerweile egal wie die Welt mich sieht, wenn ich mich in der Welt bewege dann mache ich das freundlich und zurückhaltend, spreche auch nie jemanden plump, zum Beispiel in Holland auf deutsch an, immer schön englisch und nach einer Minute kommt das Deutsch, der Einfachheit halber, meist automatisch, wenn nicht, auch okay.
Ich weiß gar nicht wo das Problem bei so einer Diskussion ist, gar bei Frau Merkel oder Herrn Schäuble, die ehemaligen Ballermann-Säufer?
Wie definiert man denn diesen deutschen Michel, ähnlich wie den versoffenen, aggresiven und dämlichen Hool-Briten?



So bestimmt nicht wird eine solche Frage definiert. Da gehts schon wieder feste unter die Gurtellinie. Schon wieder einer, der sich fuehlt auf den Schlips getreten und Feuer spuckt. Sicher auch typisch, aber nicht fuer den Durchschnitts-Deutschen.
Halten wir fest, DIE Englaender sind versoffen, aggresiv und daemliche Hooligans.


"Keine Jagd ist so wie die Jagd auf Menschen und die, die lange genug Menschen gejagt haben, die Spaß daran hatten, interessieren sich nie wieder für etwas anderes." — Hemingway
zuletzt bearbeitet 11.08.2015 00:32 | nach oben springen

#5

RE: Deutschland und die Welt - wie werden wir gesehen?

in Themen vom Tage 11.08.2015 00:32
von Hanum83 | 4.759 Beiträge

Zitat von Larissa im Beitrag #4
Zitat von Hanum83 im Beitrag #3
Mir ist es mittlerweile egal wie die Welt mich sieht, wenn ich mich in der Welt bewege dann mache ich das freundlich und zurückhaltend, spreche auch nie jemanden plump, zum Beispiel in Holland auf deutsch an, immer schön englisch und nach einer Minute kommt das Deutsch, der Einfachheit halber, meist automatisch, wenn nicht, auch okay.
Ich weiß gar nicht wo das Problem bei so einer Diskussion ist, gar bei Frau Merkel oder Herrn Schäuble, die ehemaligen Ballermann-Säufer?
Wie definiert man denn diesen deutschen Michel, ähnlich wie den versoffenen, aggresiven und dämlichen Hool-Briten?



So bestimmt nicht wird eine solche Frage definiert. Da gehts schon wieder feste unter die Gurtellinie. Schon wieder einer, der sich fuehlt auf den Schlips getreten und Feuer spuckt. Sicher auch typisch, aber nicht fuer den Durchschnitts-Deutschen.
Halten wir fest, die Englaender sind versoffen, aggresiv und darmliche Hooligans.




Ich bin ein Michel, find ich doch gut, da mus ich nicht im Quadrat springen


"Deitsch on frei wolln mer sei, on do bleibn mer aah derbei"
(Anton Günther)
zuletzt bearbeitet 11.08.2015 00:34 | nach oben springen

#6

RE: Deutschland und die Welt - wie werden wir gesehen?

in Themen vom Tage 11.08.2015 00:34
von Larissa | 834 Beiträge

Zitat von Hanum83 im Beitrag #5
Zitat von Larissa im Beitrag #4
Zitat von Hanum83 im Beitrag #3
Mir ist es mittlerweile egal wie die Welt mich sieht, wenn ich mich in der Welt bewege dann mache ich das freundlich und zurückhaltend, spreche auch nie jemanden plump, zum Beispiel in Holland auf deutsch an, immer schön englisch und nach einer Minute kommt das Deutsch, der Einfachheit halber, meist automatisch, wenn nicht, auch okay.
Ich weiß gar nicht wo das Problem bei so einer Diskussion ist, gar bei Frau Merkel oder Herrn Schäuble, die ehemaligen Ballermann-Säufer?
Wie definiert man denn diesen deutschen Michel, ähnlich wie den versoffenen, aggresiven und dämlichen Hool-Briten?



So bestimmt nicht wird eine solche Frage definiert. Da gehts schon wieder feste unter die Gurtellinie. Schon wieder einer, der sich fuehlt auf den Schlips getreten und Feuer spuckt. Sicher auch typisch, aber nicht fuer den Durchschnitts-Deutschen.
Halten wir fest, die Englaender sind versoffen, aggresiv und darmliche Hooligans.




Ich bin ein Michel, find ich doch gut.



Und ich bin immer noch Britin. Und meine Familie ist weder aggressiv, versoffen oder sind daemliche Hooligans
Schlaf gut, Larissa


"Keine Jagd ist so wie die Jagd auf Menschen und die, die lange genug Menschen gejagt haben, die Spaß daran hatten, interessieren sich nie wieder für etwas anderes." — Hemingway
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#7

RE: Deutschland und die Welt - wie werden wir gesehen?

in Themen vom Tage 11.08.2015 00:35
von seaman | 3.487 Beiträge

Ich bin Mensch!

seaman


Larissa hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#8

RE: Deutschland und die Welt - wie werden wir gesehen?

in Themen vom Tage 11.08.2015 00:38
von Hanum83 | 4.759 Beiträge

Das muss man natürlich erst mal toppen (als Michel), ein Mensch, Wahnsinn und Hut ab.


"Deitsch on frei wolln mer sei, on do bleibn mer aah derbei"
(Anton Günther)
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#9

RE: Deutschland und die Welt - wie werden wir gesehen?

in Themen vom Tage 11.08.2015 00:48
von Larissa | 834 Beiträge

Zitat von Hanum83 im Beitrag #8
Das muss man natürlich erst mal toppen (als Michel), ein Mensch, Wahnsinn und Hut ab.


Ich wusste vor einiger Zeit nicht, was war ein Deutscher Michel. Das auch wurde mir ausfuehrlich von Deutschen hier in diesem Forum mit groesster Sorgfalt dann beschrieben in zum Teil sehr witzigen Ausfuehrungen. Sogar bildlich.
Falls einer diese Beschreibung dennoch als Verunglimpfung empfindet, pech. Ich sehe es nicht so. Auch der Deutsche Michel ist ein Mensch, zwar mit Kerze, Nachthemd und Nachtmuetze, aber er existiert, das haben Deutsche mir gesagt, auch wenn Deutsche so nicht herum laufen
Larissa


"Keine Jagd ist so wie die Jagd auf Menschen und die, die lange genug Menschen gejagt haben, die Spaß daran hatten, interessieren sich nie wieder für etwas anderes." — Hemingway
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#10

RE: Deutschland und die Welt - wie werden wir gesehen?

in Themen vom Tage 11.08.2015 00:55
von Hanum83 | 4.759 Beiträge

Zitat von Larissa im Beitrag #9
Zitat von Hanum83 im Beitrag #8
Das muss man natürlich erst mal toppen (als Michel), ein Mensch, Wahnsinn und Hut ab.


Ich wusste vor einiger Zeit nicht, was war ein Deutscher Michel. Das auch wurde mir ausfuehrlich von Deutschen hier in diesem Forum mit groesster Sorgfalt dann beschrieben in zum Teil sehr witzigen Ausfuehrungen. Sogar bildlich.
Falls einer diese Beschreibung dennoch als Verunglimpfung empfindet, pech. Ich sehe es nicht so. Auch der Deutsche Michel ist ein Mensch, zwar mit Kerze, Nachthemd und Nachtmuetze, aber er existiert, das haben Deutsche mir gesagt, auch wenn Deutsche so nicht herum laufen
Larissa






Du bist ja Halbdeutsche, verstehst dich aber wohl eher als Britin, oder auch so eine Art Russin.
Ist ok.
Die echten Briten sollten aber mal, mit Verlaub, vor ihrer eigenen Tür kehren ehe sie auf uns Deutsche zeigen, glaub da liegt auch jahrhundertealter Müll der einer näheren Betrachtung würdig erscheint.


"Deitsch on frei wolln mer sei, on do bleibn mer aah derbei"
(Anton Günther)
zuletzt bearbeitet 11.08.2015 01:00 | nach oben springen

#11

RE: Deutschland und die Welt - wie werden wir gesehen?

in Themen vom Tage 11.08.2015 00:58
von Hanum83 | 4.759 Beiträge

Mir ist aber diese Diskussion zuwieder weil auf die Vergangenheit bezogen, ich breche sie auch aus diesem Grunde hiermit ab.
Hab ehrlich auch keine Lust auf ungehaltene Schimpftiraden zu antworten.


"Deitsch on frei wolln mer sei, on do bleibn mer aah derbei"
(Anton Günther)
zuletzt bearbeitet 11.08.2015 01:01 | nach oben springen

#12

RE: Deutschland und die Welt - wie werden wir gesehen?

in Themen vom Tage 11.08.2015 01:11
von Larissa | 834 Beiträge

Zitat von Hanum83 im Beitrag #10
Zitat von Larissa im Beitrag #9
Zitat von Hanum83 im Beitrag #8
Das muss man natürlich erst mal toppen (als Michel), ein Mensch, Wahnsinn und Hut ab.


Ich wusste vor einiger Zeit nicht, was war ein Deutscher Michel. Das auch wurde mir ausfuehrlich von Deutschen hier in diesem Forum mit groesster Sorgfalt dann beschrieben in zum Teil sehr witzigen Ausfuehrungen. Sogar bildlich.
Falls einer diese Beschreibung dennoch als Verunglimpfung empfindet, pech. Ich sehe es nicht so. Auch der Deutsche Michel ist ein Mensch, zwar mit Kerze, Nachthemd und Nachtmuetze, aber er existiert, das haben Deutsche mir gesagt, auch wenn Deutsche so nicht herum laufen
Larissa



Du bist ja Halbdeutsche, verstehst dich aber wohl eher als Britin, oder auch so eine Art Russin.
Ist ok.
Die echten Briten sollten aber mal, mit Verlaub, vor ihrer eigenen Tür kehren ehe sie auf uns deutsche Zeigen, glaub da liegt auch jahrhundertealter Müll der einer näheren Bdetrachtung würdig erscheint.


Fein, wie Du andere definieren kannst und Ihnen sagst, was sie sind. Ich bin in England geboren und aufgewachsen. Vielleicht solltest Du mal den Thread Titel lesen von Dandelion und dann merken, dass ich darauf antwortete und auf niemanden von Euch Deutschen zeigte. Ist vollig unnoetig Deine Aufregung.
Ich weiss nicht wo Dein Problem liegt. Aber gut, dass Ende der Diskussion, weil ich mit Deinen Vorwuerfen leider kann nichts anfangen, beruhige Dich. Die Schimpftiraden kamen von Dir unnoetigerweise.
Gruesse, Larissa


"Keine Jagd ist so wie die Jagd auf Menschen und die, die lange genug Menschen gejagt haben, die Spaß daran hatten, interessieren sich nie wieder für etwas anderes." — Hemingway
Hanum83 und IM Kressin haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 11.08.2015 01:12 | nach oben springen

#13

RE: Deutschland und die Welt - wie werden wir gesehen?

in Themen vom Tage 11.08.2015 01:22
von Gelöschtes Mitglied
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Diese Frage ansich ist schon in Ordnung, es werden Erlebnisse dargestellt, wie man sie kennt, besoffene Russen, die Briten klingt gut oder auch weniger.
Man könnte meiner Meinung nach auch ein neues Thema aufmachen.
" Deutschland und die Welt- wie stellt sich der Deutsche dar"
Und hört jetzt auf von Ausnahmen zu faseln, ja weil diese Ausnahmen eben ein ganzesVolk in Verruf bringen.
Der Bundesbürger kann so etwas von peinlich sein!
Micha


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#14

RE: Deutschland und die Welt - wie werden wir gesehen?

in Themen vom Tage 11.08.2015 01:35
von Hanum83 | 4.759 Beiträge

Zitat von G.Michael im Beitrag #13
Diese Frage ansich ist schon in Ordnung, es werden Erlebnisse dargestellt, wie man sie kennt, besoffene Russen, die Briten klingt gut oder auch weniger.
Man könnte meiner Meinung nach auch ein neues Thema aufmachen.
" Deutschland und die Welt- wie stellt sich der Deutsche dar"
Und hört jetzt auf von Ausnahmen zu faseln, ja weil diese Ausnahmen eben ein ganzesVolk in Verruf bringen.
Der Bundesbürger kann so etwas von peinlich sein!
Micha


Aber nu muss ich noch mal, die Bundesbürger die ehrenamtlich in Deutschland für was auch immer ihre Zeit und ihre Gesundheit einsetzen sind peinlich?
Die Bundesbürger die auf den Meeren halb gestorbene Menschen aus dem Wasser ziehen oder von Booten bergen sind peinlich?
Die Bundesbürger die als Ärzte weltweit Menschen helfen sind peinlich?
Die Bundesbürger die als Soldaten ihre Haut zu Markte tragen um paar Verrückte im Zaun zu halten damit andere ein wenig normal leben können sind peinlich?
Was haben wir doch für eine beschissene nationale Selbstachtung.
Das ist peinlich.


"Deitsch on frei wolln mer sei, on do bleibn mer aah derbei"
(Anton Günther)
zuletzt bearbeitet 11.08.2015 01:38 | nach oben springen

#15

RE: Deutschland und die Welt - wie werden wir gesehen?

in Themen vom Tage 11.08.2015 02:03
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Hanum83 im Beitrag #14
Zitat von G.Michael im Beitrag #13
Diese Frage ansich ist schon in Ordnung, es werden Erlebnisse dargestellt, wie man sie kennt, besoffene Russen, die Briten klingt gut oder auch weniger.
Man könnte meiner Meinung nach auch ein neues Thema aufmachen.
" Deutschland und die Welt- wie stellt sich der Deutsche dar"
Und hört jetzt auf von Ausnahmen zu faseln, ja weil diese Ausnahmen eben ein ganzesVolk in Verruf bringen.
Der Bundesbürger kann so etwas von peinlich sein!
Micha


Aber nu muss ich noch mal, die Bundesbürger die ehrenamtlich in Deutschland für was auch immer ihre Zeit und ihre Gesundheit einsetzen sind peinlich?
Die Bundesbürger die auf den Meeren halb gestorbene Menschen aus dem Wasser ziehen oder von Booten bergen sind peinlich?
Die Bundesbürger die als Ärzte weltweit Menschen helfen sind peinlich?
Die Bundesbürger die als Soldaten ihre Haut zu Markte tragen um paar Verrückte im Zaun zu halten damit andere ein wenig normal leben können sind peinlich?
Was haben wir doch für eine beschissene nationale Selbstachtung.
Das ist peinlich.



Klingt gut und ist gut Hut ab vor dem Bundesbürger im Dienst, Super.
So manch einer hat auch mal Urlaub und führt sich auf wie eine Wildsau!
Das hat nix mit nationaler Selbstachtung zu tun, oder gibt es einen Freibrief nach den erbrachten Leistungenen, die durchachaus zu würdigen sind.
Ich bin der Meinung das der Germane sein Ansehen durch seine Verhaltensweise selbst zerstört, oder zumindest mindert. Und darin liegt die Peinlichkeit.
Micha


DoreHolm und Larissa haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#16

RE: Deutschland und die Welt - wie werden wir gesehen?

in Themen vom Tage 11.08.2015 02:25
von Hanum83 | 4.759 Beiträge

Zitat von G.Michael im Beitrag #15
Zitat von Hanum83 im Beitrag #14
Zitat von G.Michael im Beitrag #13
Diese Frage ansich ist schon in Ordnung, es werden Erlebnisse dargestellt, wie man sie kennt, besoffene Russen, die Briten klingt gut oder auch weniger.
Man könnte meiner Meinung nach auch ein neues Thema aufmachen.
" Deutschland und die Welt- wie stellt sich der Deutsche dar"
Und hört jetzt auf von Ausnahmen zu faseln, ja weil diese Ausnahmen eben ein ganzesVolk in Verruf bringen.
Der Bundesbürger kann so etwas von peinlich sein!
Micha


Aber nu muss ich noch mal, die Bundesbürger die ehrenamtlich in Deutschland für was auch immer ihre Zeit und ihre Gesundheit einsetzen sind peinlich?
Die Bundesbürger die auf den Meeren halb gestorbene Menschen aus dem Wasser ziehen oder von Booten bergen sind peinlich?
Die Bundesbürger die als Ärzte weltweit Menschen helfen sind peinlich?
Die Bundesbürger die als Soldaten ihre Haut zu Markte tragen um paar Verrückte im Zaun zu halten damit andere ein wenig normal leben können sind peinlich?
Was haben wir doch für eine beschissene nationale Selbstachtung.
Das ist peinlich.



Klingt gut und ist gut Hut ab vor dem Bundesbürger im Dienst, Super.
So manch einer hat auch mal Urlaub und führt sich auf wie eine Wildsau!
Das hat nix mit nationaler Selbstachtung zu tun, oder gibt es einen Freibrief nach den erbrachten Leistungenen, die durchachaus zu würdigen sind.
Ich bin der Meinung das der Germane sein Ansehen durch seine Verhaltensweise selbst zerstört, oder zumindest mindert. Und darin liegt die Peinlichkeit.
Micha


Du bist auch so ein Selbstzerfleischer die wir halt geburtsbedingt sein sollten?
Seh dich doch mal um was da noch so auf der Welt herumfleucht, oder fleuchte.
Idi Amin war ein schwarzer Adolf Hitler, Pol Pot ein gelber, die drei nehmen sich alle nichts, eventuell in der Masse der Opfer nach der Landesgröße und ihren materiellen Möglichkeiten ihren Terror zu exportieren.
Mein Vater ist auch nur als verblendeter junger Mann mit 19 zur Waffen-SS gegangen, was soll ich ihm den bitte schön vorwerfen?
Ich war ja genau so doof mit 20.


"Deitsch on frei wolln mer sei, on do bleibn mer aah derbei"
(Anton Günther)
zuletzt bearbeitet 11.08.2015 02:37 | nach oben springen

#17

RE: Deutschland und die Welt - wie werden wir gesehen?

in Themen vom Tage 11.08.2015 02:27
von DirkUK | 298 Beiträge

Als im Ausland lebender Deutscher (England), muss Ich sagen das das
Ansehen der Deutschen besser ist als von vielen angenommen.
Sehr geschaetzt wird for allem die deutsche Gruendlichkeit , die Effizienz und Qualitaet.
Ich wurde hier noch nie bloed angemacht wegen meiner Herkunft ganz im Gegensatz
zu Bayern oder BaWü wo man mich als sch**ß DDRler angelabert hat.


Hanum83, 1941ziger, Heckenhaus, Fritze und Larissa haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#18

RE: Deutschland und die Welt - wie werden wir gesehen?

in Themen vom Tage 11.08.2015 08:46
von 94 | 10.792 Beiträge

Zitat von Hanum83 im Beitrag #11
Mir ist aber diese Diskussion zuwieder weil auf die Vergangenheit bezogen, ich breche sie auch aus diesem Grunde hiermit ab.
Hab ehrlich auch keine Lust auf ungehaltene Schimpftiraden zu antworten.

Don't mention the war!


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


Larissa hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#19

RE: Deutschland und die Welt - wie werden wir gesehen?

in Themen vom Tage 11.08.2015 09:26
von DirkUK | 298 Beiträge

Manchmal werde ich von den Englaendern gefragt ob ich auch
die Liege am Pool im Urlaub mit einem Handtuch frueh morgens reserviere.
Meine Standartantwort ist dann immer "Nein ich nehme die Liege immer abends mit aufs Zimmer.


Larissa und Fritze haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#20

RE: Deutschland und die Welt - wie werden wir gesehen?

in Themen vom Tage 11.08.2015 10:13
von IM Kressin | 915 Beiträge

Zur Klärung der allgemein formulierten Frage „Deutschland und die Welt – wie werden wir gesehen?“ sind fatalerweise auch nur verallgemeinernde Antworten möglich.

Wir befinden uns, wie eingangs erwähnt, in einem Mischmasch, einem Einheitsbrei, genannt „Allgemeinheit“.

Wer sind die „Engländer?“ oder meinen wir die „Briten“ oder die „Schotten“?

Wie sehen diese Nationalitäten die „Deutschen?“

Unterschiedliche Sichtweisen, fein ausdifferenziert nach Altersgruppen, Lebensabschnitten und Lebenserfahrungen werden zu Tage treten.

In die Tiefe gehend wird die jüngere, britische Generation Diskutanten ihrer deutschen Altersgruppe mit weniger Ressentiment begegnen als die Generation der Eltern und Großeltern.

Die umgekehrten Vorzeichen werden für die „Briten“ aus deutscher Sicht ebenso ihre Gültigkeit haben.

Während meiner Wehrpflicht, als es bei der Bundeswehr noch Manöver gab, mit Nato-Alarm und Nato-Pause, mit Y-Tours auf Truppenübungsplätzen oder in der freien Natur, traf ich in der Praxis schottische und dänische Soldaten, war diesen Einheiten zeitweise während des Manövers zugeteilt.

In der Zusammenarbeit unter den Soldaten gab es keine Probleme.

Der Ablauf des geselligen Beisammenseins nach dem Manöver verlief wie gewohnt.

Die alkoholisierten Soldaten waren, außer an der Uniform, nicht zu unterscheiden, wenn sie hackevoll waren. Sie benahmen sich gut oder schlecht, unabhängig von der nationalen Zugehörigkeit, gemäß ihrer Kinderstube oder ihrem Naturell.

Bei einer Camping-Tour durch Südfrankreich 1981, entlang der Atlantikküste nach Spanien ins Baskenland mit einem für diesen Zweck umgemodelten Hanomag-Henschel (Mercedes L 206) begegneten uns die älteren Südfranzosen nicht unfreundlich, aber mit spürbar deutlicher Distanziertheit, stellenweise Ignoranz.

Im Lokal wurden wir nachrangig bewirtet.

Keine Voreingenommenheit im spanischen San Sebastian.
Kontaktfreudig und offen war der Empfang.

Dem äußeren Anschein nach waren wir, obgleich lässig gekleidet (keine Sandalen und keine weißen Socken),
längst als Deutsche zu erkennen.

Noch bevor wir das Wort an jemanden richteten, wurden wir deutsch angesprochen.

Die Wahrnehmungen und Betrachtungsweisen der Nationalitäten sind abhängig vom Alter und Lebenserfahrung der Befragten.

Es grüßt Euch
Kressin


"Als ich 17 war, war in meinem Traumberuf nichts mehr frei” – Was das war? – "Rentner! Erst Rentnerlehrling, dann Jungrentner und dann Rentnergeselle!”

Wo ein Genosse ist, ist die Partei - wo zwei Genossen sind, ist ein Intershop!
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