#1

ehemaliger Schiessplatz Lübtheen

in Reste des Kalten Krieges in Deutschland 20.07.2015 16:27
von Marty | 17 Beiträge

ich möchte hier gerne etwas mehr auf den ehemaligen Schießplatz eingehen welcher sich in der Nähe meiner Heimatstadt Lübtheen befindet

zuerst war der nördliche teil ein Bereich für die Flugbahnvermessungsanstalt der wehrmacht für marinegeschütze deren munition in jessenitz Werk hergestellt wurde - 2 wehrmachtsbunker zur beobachtung bzw koordninierung sind noch vorhanden
er wurde von 1956 bis 1990 von der NVA genutzt und danach von der Bundeswehr bis zur ausserdiensstellung im Sommer 2013
dieser kann nun seit anfang 2014 betreten werden

nun hab ich natürlich auch mehrere Relikte dort gefunden - von ausgebrannten RPG 7 Rakaten teilen bis zu überresten von NVA munitionsboxen aus metal ("Konservendosen")

ich hab sogar schon einige Bilder aus NVA Zeiten gefunden welche ich teilweise auch schon einer örtlichkeit zuordnen kann
zBsp in dem Buch "die 8. Mot schützendivision im Bild"
ich allein habe aber auch so schon einige wanderungen über den Platz hinter mir mit über 1800 Fotos insgesamt

aber die Wohl bemerkenswertesten aufnahmen gelangen mir am 8.3. 2015 als ich auf einer bewaldeten Hügelkette auf die Überreste einer Verteidigungslinie stieß die aus 3 kleinen Grabenstücken besteht und mit einem Beobachtungsbunker ausgestattet ist (von denen gibt es 2 stück doch zuerst möchte ich euch die Bilder der Graben teile zeigen)

nun bin natürlich auch sehr wissbegierig über eure Geschichten :) wenn ich fragen habt über eventuelle Bauten die noch vorhanden sein könnten sagt mir bescheid den es gäbe da noch ein Versorgungsbunker einen artilleriebeobachtungsbunker und einen Feuerleitbunker wenn ihr sie gerne mal sehen möchtet kann ich mal ein paar Bildchen posten

Angefügte Bilder:


Fritze hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 20.07.2015 16:30 | nach oben springen

#2

RE: ehemaliger Schiessplatz Lübtheen

in Reste des Kalten Krieges in Deutschland 20.07.2015 16:39
von Pit 59 | 10.122 Beiträge

Hallo Martin

Sei erst mal recht Herzlich gegrüßt und Willkommen hier im Forum.Interessant Deine Bilder,immer her damit. Für mich liesst sich die Jahreszahl aber wie 1987 ? ,nicht so wichtig,weil Du im anderen Tread schreibst 1967 ?.


nach oben springen

#3

RE: ehemaliger Schiessplatz Lübtheen

in Reste des Kalten Krieges in Deutschland 20.07.2015 16:44
von Marty | 17 Beiträge

naja also für mich ist das ne 6 und keine 8 :D
ansichtssache :)

mit den Bildern wern werd ich zuerst mal bei den grabenstücken bleiben wenns recht ist um keine unordnung reinzubringen :)
als ergänzung gibts aber noch den Artillerie beobachtungsbunker mit blickrichtung auf die Freifläche

Angefügte Bilder:


Fritze hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 20.07.2015 16:54 | nach oben springen

#4

RE: ehemaliger Schiessplatz Lübtheen

in Reste des Kalten Krieges in Deutschland 20.07.2015 17:11
von hundemuchtel 88 0,5 | 2.490 Beiträge

wenn ich mir die Bilder von den Gräben so anschaue, erinnert mich das an den Handgranatenwurf, der bei den Schießangelegenheiten auch mit zu absolvieren war.

schöne Fotos.

h.


94 hat sich für diesen Beitrag bedankt
nach oben springen

#5

RE: ehemaliger Schiessplatz Lübtheen

in Reste des Kalten Krieges in Deutschland 21.07.2015 00:00
von Marty | 17 Beiträge

nun will ich auch die Bilder des (im zuge der außerdiensstellung) teiweise zugeschütteten Versorgungsbunkers zeigen
aber zuerst noch 3 Bilder eines kleinen graben abschnittes der sich in der nähe desssen befindet und quasi mitten auf der Freifläche liegt
dazu noch eine aufnahme des Bunkers von weitem - damit wir uns etwas ranarbeiten an das Teil :D

Angefügte Bilder:


hundemuchtel 88 0,5 und Fritze haben sich für diesen Beitrag bedankt
nach oben springen

#6

RE: ehemaliger Schiessplatz Lübtheen

in Reste des Kalten Krieges in Deutschland 21.07.2015 01:39
von Kalubke | 2.289 Beiträge

Hi Marty,

ich war im Sommer 1983 von Schwerin aus mit der PJA-8 (Panzerjägerabteilung-8) auf dem Übungsplatz. Unsere PAK-und PALR-Batterien hatten dort Übungsschießen und wir vom Führungszug eigentlich nichts zu tun. Deshalb wurden wir für alle möglichen Aufgaben eingesetzt: Munition zu den PAK-Stellungen bringen, nachts Ortsverbindungsstraßen südlich des TÜP sperren, weil Geschoßwerferabteilungen von außerhalb aus ca. 15 km Entfernung auf den TÜP geschossen hatten usw.. Habe auch einen "Drahtreisser" bei den PALR mitbekommen, die Lenkrakete raste mit einem Looping wieder zurück zur PALR-Stellung, verfehlte sie knapp und schlug dahinter in einen Wald ein, der die Schießbahn von Westen her begrenzt (siehe Karte im Anhang). Da war ziemliche Hektik in der Stellung, als sie das Ding ankommen sahen. Wir sind im UAZ nachts um ein Haar versehentlich selbst auf die Schießbahn geraten, weil wir uns verfahren hatten. Ca. 10 m vor uns zischte in Köpfhöhe plötzlich eine PALR auf der Lichtung vorbei. So blass hatte ich unseren Fähnrich bis dahin noch nie gesehen. Ehrlich gesagt, hatten wir da wegen diesem Teufelszeug auch alle einen ziemlichen Kupperbolzen in der Hose.

Gruß Kalubke



zuletzt bearbeitet 21.07.2015 01:51 | nach oben springen

#7

RE: ehemaliger Schiessplatz Lübtheen

in Reste des Kalten Krieges in Deutschland 21.07.2015 11:34
von grenzergold | 187 Beiträge

Waren mit unserer Grenzkompanie (Tripkau) zum Schießen auf dem Schießplatz in Lübtheen, einmal halbjählich. Beim Gruppen - Gefechtsschießen aus einem Grabensystem herraus.
gg


nach oben springen

#8

RE: ehemaliger Schiessplatz Lübtheen

in Reste des Kalten Krieges in Deutschland 21.07.2015 16:06
von Marty | 17 Beiträge

ja so einen vorfall vergisst man nicht :/ :D

du weisst nicht zufällig wo dieses Grabensystem lag oder? vllt kann ich mich ja mal umsehen und es noch ausfindig machen?

übrigens weiß ich leider nicht zu welchem zweck die Südliche schiessbahn war bei jessenitz
im oberen gab es ja von oben gesehen Panzer schiessbahn dann die infanterie schiessbahn und dann eben SPW schiessbahn und weiter hinten in der freifläche das gebiet für Artillerie

aber keine ahnung wofür die jessenitzer schießbahn war - (vllt für mgs?)


anbei dann die Bilder des Versorgungsbunkers - von dem ja nur (noch?) die vorderseite zu sehen ist
dazu kommen noch ein paar aufnahemn vom Bunker in richtung SPW und infanterieschiessbahn (0046)
und richtung artilleriezielgebiet (0035)

Angefügte Bilder:


Fritze und Kalubke haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 21.07.2015 23:28 | nach oben springen

#9

RE: ehemaliger Schiessplatz Lübtheen

in Reste des Kalten Krieges in Deutschland 22.07.2015 22:49
von Marty | 17 Beiträge

So dann beginnen wir mit unserer Rundreise^^
angefangen wird in der Schiessbahn Jessenitz
(aufnahmen sind vom Januar 2015 - die Treppen am Turm wurden mittlerweile demontiert so das die aufnahmen davon über die Freifläche wohl die letzten dieser Art sind)

Angefügte Bilder:


Fritze hat sich für diesen Beitrag bedankt
nach oben springen

#10

RE: ehemaliger Schiessplatz Lübtheen

in Reste des Kalten Krieges in Deutschland 23.07.2015 11:39
von Kalubke | 2.289 Beiträge

Ja, an diese Aufsichtstürme kann ich mich auch noch erinnern (m. E. saßen da die Platzwarte der Schießbahnen drin) und daran. dass die Bahnen damals ziemliche Mondlandschaften waren, wie auf den Bildern. Wo genau die PJA-8 geschossen hatte, weiß ich allerdings nicht mehr. Es könnte aber die Jessenitzer Bahn gewesen sein, weil die PAK und die PALR im direkten Richten schossen und die Zielentfernungen nicht so groß waren (ca. 1 - 1,5 km). Ziele waren Attrappen von Panzern und fliegenden Appache-Hubschraubern !!!! (letztere wurden an langen Stangen hochgeklappt). Mit den schwerfälligen PAK auf bewegliche Hubschrauber zu schießen, war aber m. E. ziemlicher Quatsch. Im E-Fall wären die sicher schneller gewesen. Die hatten wohl Maschinenkanonen mit über 100 Schuß pro Minute an Bord und brauchten nur weinige Sekunden über den Baumwipfeln auftauchen um ihre Ziele zu bekämpfen. Wie sollte da die tonnenschwere PAK mit Einzelschüssen gegenhalten?

Gruß Kalubke



zuletzt bearbeitet 23.07.2015 12:13 | nach oben springen

#11

RE: ehemaliger Schiessplatz Lübtheen

in Reste des Kalten Krieges in Deutschland 23.07.2015 14:51
von StabsfeldKoenig | 2.616 Beiträge

Zitat von Kalubke im Beitrag #10
Ja, an diese Aufsichtstürme kann ich mich auch noch erinnern (m. E. saßen da die Platzwarte der Schießbahnen drin) und daran. dass die Bahnen damals ziemliche Mondlandschaften waren, wie auf den Bildern. Wo genau die PJA-8 geschossen hatte, weiß ich allerdings nicht mehr. Es könnte aber die Jessenitzer Bahn gewesen sein, weil die PAK und die PALR im direkten Richten schossen und die Zielentfernungen nicht so groß waren (ca. 1 - 1,5 km). Ziele waren Attrappen von Panzern und fliegenden Appache-Hubschraubern !!!! (letztere wurden an langen Stangen hochgeklappt). Mit den schwerfälligen PAK auf bewegliche Hubschrauber zu schießen, war aber m. E. ziemlicher Quatsch. Im E-Fall wären die sicher schneller gewesen. Die hatten wohl Maschinenkanonen mit über 100 Schuß pro Minute an Bord und brauchten nur weinige Sekunden über den Baumwipfeln auftauchen um ihre Ziele zu bekämpfen. Wie sollte da die tonnenschwere PAK mit Einzelschüssen gegenhalten?

Gruß Kalubke


Dennoch muß man in einer solchen Situation versuchen, alle Mittel einzusetzen, statt nur abzuwarten, bis man getroffen wird. Im Ernstfall wären vermutlich RPG-Schützen schneller gewesen. Und wenn ein Hubschrauber anfliegt, aber mehrere PAK-Besatzungen versuchen, auf diesen zu zielen, kann der Hubschrauber ein oder zwei Geschütze vernichten, daß dritte und vierte Geschütz vernichten aber den Hubschrauber. Sind die PAK-Besatzungen besonders gut, kann schon die zweite PAK den überlebenswichtigen Treffer anbringen.



nach oben springen

#12

RE: ehemaliger Schiessplatz Lübtheen

in Reste des Kalten Krieges in Deutschland 23.07.2015 19:44
von Kalubke | 2.289 Beiträge

Von der Theorie her einleuchtend. Stellt man sich aber ein Szenario mit angreifenden Panzerverbänden und Hubschrauber-Luftunterstützung vor, sieht die Sache schon anders aus. Eine gleichzeitige Bekämpfung von beweglichen Boden- und Luftzielen mit konventionellen ballistischen Geschützen wäre fast ein Ding der Unmöglichkeit.Ohne eigene Unterstützung mit anderen wirksameren Luftabwehrwaffen hätte es da für die Panzerjäger schlecht ausgesehen. Da wären die Jäger schnell zu Gejagten geworden. Die Geschütze waren auch nicht die Allerneuesten (Baujahr 60'er Jahre). Das Übungsgeschütz in Lübtheen (leichte PAK) war sogar Baujahr 1945, wie wir damals staunend feststellten. Die Frage, welche taktischen Planungen es für derartige Konstellationen gab, können eigentlich nur höhere Offiziere auf Batallions- und Regimentsebene beantworten. Das Verheizen einer konventionellen Übermacht, um einen waffentechnisch starken Gegner aufzuhalten kann natürlich auch eine taktische Variante sein.

Gruß Kalubke



zuletzt bearbeitet 23.07.2015 20:36 | nach oben springen

#13

RE: ehemaliger Schiessplatz Lübtheen

in Reste des Kalten Krieges in Deutschland 23.07.2015 20:54
von Kalubke | 2.289 Beiträge

Zitat von Marty im Beitrag #1


[...]
ich hab sogar schon einige Bilder aus NVA Zeiten gefunden welche ich teilweise auch schon einer örtlichkeit zuordnen kann
zBsp in dem Buch "die 8. Mot schützendivision im Bild"
[...]



habe ich jetzt erst so richtig gelesen, die 8. MSD in Schwerin Stern-Buchholz war auch der Standort der PJA-8. Kannste mal ein paar Bilder von der Kaserne einstellen? Falls der Ex-Platz der PJA-8 dabei ist, kann ich Pitti nochmal zeigen, wo die ganzen Überbestände vergraben sind, falls er immer noch nichts gefunden hat.

Gruß Kalubke



zuletzt bearbeitet 23.07.2015 22:31 | nach oben springen

#14

RE: ehemaliger Schiessplatz Lübtheen

in Reste des Kalten Krieges in Deutschland 23.07.2015 21:03
von Marty | 17 Beiträge

waren die Geschütze vllt vom Typ ZIS 3?
weil so eins hab ich damals noch durch den Maschendraht bestaund als ich nochn kleiner Sprut war
es stand als Dekoration im vorgarten de Schiessplatzverwaltung

so eins steht auch beim MZB in jessenitz



nach oben springen

#15

RE: ehemaliger Schiessplatz Lübtheen

in Reste des Kalten Krieges in Deutschland 23.07.2015 22:08
von Kalubke | 2.289 Beiträge

Vieleicht ist das die Übungskanone, mit der 1983 in Lübtheen noch geschossen wurde. Genaue Typen habe ich mir leider nicht gemerkt, nur die Jahreszahlen auf den Typenschildern.

Die sah ungefähr so aus wie die hier: Wikipedia PAK D-44, Kaliber 85 mm. ZIS 3, 76 mm kann natürlich auch sein. Ist auch wahrscheinlicher, denn D-44 wurde erst nach dem II. WK produziert. Die richtigen PAK der PJA hatten größeres Kaliber (laut wiki warsch. PAK T-12 oder PAK MT-12, Kaliber 100 mm, gebaut in den 60er Jahren). Die Kettenzugmaschinen für die Geschütze hießen MTLB. Im Munibunker in Stern-Buchholz siehe hier (Luftbildplan) lagerte auch streng geheime panzerbrechende Unterkaliber-Uranmunition. So was wurde z.B. im Jugoslawien-Krieg verschossen und vieleicht auch im Irak-Krieg.

Gruß Kalubke



Fritze und Marty haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 26.07.2015 22:05 | nach oben springen

#16

RE: ehemaliger Schiessplatz Lübtheen

in Reste des Kalten Krieges in Deutschland 24.07.2015 19:59
von Marty | 17 Beiträge

und hier gibts die Bilder der SPW schiessbahn und der infanterie schiessbahn

Angefügte Bilder:


Fritze hat sich für diesen Beitrag bedankt
nach oben springen

#17

RE: ehemaliger Schiessplatz Lübtheen

in Reste des Kalten Krieges in Deutschland 24.07.2015 20:33
von Gelöschtes Mitglied
avatar

Zitat von Marty im Beitrag #14
waren die Geschütze vllt vom Typ ZIS 3?
weil so eins hab ich damals noch durch den Maschendraht bestaund als ich nochn kleiner Sprut war
es stand als Dekoration im vorgarten de Schiessplatzverwaltung

so eins steht auch beim MZB in jessenitz


@Marty, ne ZIS 3 als Deko ja, aber die war sicher bei den GT nicht mehr im Einsatz. Es gibt ein Bild von dem Gerät im Einsatz, aber noch aus Zeiten
der Grenzpolizei.
Wahrscheinlicher ist die 85mm PAK D 44 und 100mm PAK T 12/MT 12.

Bilder: D 44 / MT-LB.
Micha

Angefügte Bilder:
Kalubke und Marty haben sich für diesen Beitrag bedankt
nach oben springen

#18

RE: ehemaliger Schiessplatz Lübtheen

in Reste des Kalten Krieges in Deutschland 26.07.2015 20:53
von Gelöschtes Mitglied
avatar

@Marty, jetzt mal eine, naja dumme Fragen gibt es nicht, also Frage.
Gibt es Bilder von der besagten Schießplatzverwaltung? Über neues Bildmaterial würde ich mich freuen. Alles was Du hier bisher gezeigt hast, sehr
interessant. So, und nun weiß ich nicht wie ich mich ausdrücken soll, ohne das der Eindruck entsteht, ich würde Deine Beiträge anzweifeln, dem ist nicht so.
Wir, als GAR 5 haben weder befestigte Stellungen, geschweige denn Gebäude gesehen. Wir wurden in den "Busch" geschickt und gut war.
Das war nicht nur in Lübtheen so, Streganz, Wittstock und Klietz. Bebauungen waren mir unbekannt.
In Streganz, ja, da gab es das HKO (Häuerkampfobjekt), aber z.B. Unterkünfte, nie gesehen.
Also bitte weitermachen.
Micha.
(Oh, Sch....., jetzt din ich von Lübtheen nach Streganz abgerutscht)

Angefügte Bilder:
zuletzt bearbeitet 26.07.2015 21:29 | nach oben springen

#19

RE: ehemaliger Schiessplatz Lübtheen

in Reste des Kalten Krieges in Deutschland 26.07.2015 22:27
von Kalubke | 2.289 Beiträge

Am westlichen Rand des Übungsplatzes gab es m.E. einen Feldlagerplatz mit einer steinernen Wachbaracke an der Einfahrt. Dazu fällt mir eine schöne Anekdote ein. Die Freiflächen auf dem Lagerplatz waren ubersät mit Maulwurfshügeln, über die man im Dunkeln ständig stolperte. Ein ganz Cleverer kam auf die Idee die Viecher auszuräuchern, holte sich eine Tränengasflasche und leitete das Zeug in einen freigelegten Maulwurfsgang ein. Nach einer Weile kam die Wache mit tränenden Augen und fluchend aus der Wachbaracke gestürzt, weil die anscheinend auch an das Gangsystem "angeschlossen" war. Das war natürlich für die Umstehenden ein Mordsgaudi möglicherweise auch für die Maulwürfe, die anscheinend noch ein wenig cleverer waren. Nur der selbsternannte Kammerjäger musste sich schleunigst vor der Wache in Sicherheit bringen.



zuletzt bearbeitet 26.07.2015 22:33 | nach oben springen

#20

RE: ehemaliger Schiessplatz Lübtheen

in Reste des Kalten Krieges in Deutschland 26.07.2015 22:46
von Gelöschtes Mitglied
avatar

Zitat von Kalubke im Beitrag #19
Am westlichen Rand des Übungsplatzes gab es m.E. einen Feldlagerplatz mit einer steinernen Wachbaracke an der Einfahrt. Dazu fällt mir eine schöne Anekdote ein. Die Freiflächen auf dem Lagerplatz waren ubersät mit Maulwurfshügeln, über die man im Dunkeln ständig stolperte. Ein ganz Cleverer kam auf die Idee die Viecher auszuräuchern, holte sich eine Tränengasflasche und leitete das Zeug in einen freigelegten Maulwurfsgang ein. Nach einer Weile kam die Wache mit tränenden Augen und fluchend aus der Wachbaracke gestürzt, weil die anscheinend auch an das Gangsystem "angeschlossen" war. Das war natürlich für die Umstehenden ein Mordsgaudi möglicherweise auch für die Maulwürfe, die anscheinend noch ein wenig cleverer waren. Nur der selbsternannte Kammerjäger musste sich schleunigst vor der Wache in Sicherheit bringen.


@Kalubke, da kannste aber froh sein, das Tränengas zum Einsatz kam. Es soll auch Versuche mit Propangas gegeben haben, da war der Acker gleich
umgegraben.
Micha


Kalubke hat sich für diesen Beitrag bedankt
nach oben springen



Besucher
26 Mitglieder und 62 Gäste sind Online

Wir begrüßen unser neuestes Mitglied: rtde
Besucherzähler
Heute waren 2868 Gäste und 171 Mitglieder, gestern 3912 Gäste und 213 Mitglieder online.

Forum Statistiken
Das Forum hat 14352 Themen und 556880 Beiträge.

Heute waren 171 Mitglieder Online:

Besucherrekord: 589 Benutzer (24.10.2016 20:54).

Xobor Ein eigenes Forum erstellen