#41

RE: Vom Hauptm.und Komp.Chef zum Arbeiter in der Brikettfabrik.

in Grenztruppen der DDR 19.07.2015 14:33
von seaman | 3.487 Beiträge

Zitat von Klauspeter im Beitrag #40


Die knappen Angaben im Eingangsbeitrag verleiten dazu.
Unwillkürlich fällt mir da Günter Guillaume ein. Nach der Wende konnte man von einigen solchen Biographien lesen.

Klaus



Ist schon richtig,es gab Fälle bei denen NVA-Offiziere unter verschiedensten Legendierungen ausserhalb der DDR tätig waren bzw. ihren Wohnsitz dorthin wechselten.
Das waren aber eher ganz seltene Ausnahmen.

seaman


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#42

RE: Vom Hauptm.und Komp.Chef zum Arbeiter in der Brikettfabrik.

in Grenztruppen der DDR 19.07.2015 14:49
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von seaman im Beitrag #41
Zitat von Klauspeter im Beitrag #40


Die knappen Angaben im Eingangsbeitrag verleiten dazu.
Unwillkürlich fällt mir da Günter Guillaume ein. Nach der Wende konnte man von einigen solchen Biographien lesen.

Klaus



Ist schon richtig,es gab Fälle bei denen NVA-Offiziere unter verschiedensten Legendierungen ausserhalb der DDR tätig waren bzw. ihren Wohnsitz dorthin wechselten.
Das waren aber eher ganz seltene Ausnahmen.

seaman





@seaman
gab es da auch welche, die die mit DKP Personal aufgebaute und von der NVA trainierten Partisanen- und Sabotagetrupps in der Bundesrepublik anleiteteten/führten?


.
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#43

RE: Vom Hauptm.und Komp.Chef zum Arbeiter in der Brikettfabrik.

in Grenztruppen der DDR 19.07.2015 14:52
von seaman | 3.487 Beiträge

Zitat von Gert im Beitrag #42



"@seaman
gab es da auch welche, die die mit DKP Personal aufgebaute und von der NVA trainierten Partisanen- und Sabotagetrupps in der Bundesrepublik anleiteteten/führten?"
Zitat Gert

Weiss ich nicht.

seaman


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zuletzt bearbeitet 19.07.2015 14:53 | nach oben springen

#44

RE: Vom Hauptm.und Komp.Chef zum Arbeiter in der Brikettfabrik.

in Grenztruppen der DDR 19.07.2015 16:33
von der sturmbahn könig | 177 Beiträge

Zitat von Lassiter im Beitrag #22
es wird viel geschrieben hier wer früher was war,ich war zu ddr zeiten seit 65 bei der volkspolizei,wir mußten auch angeben was wir gemacht haben,bzw. wo wir gedient haben,hätte man verschwiegen das ich an der grenze war hätte man mich auch entlassen.ist das nicht mit dem anderen gleichzusetzen,denn wir waren ja die verlierer.als in rente ging hat man mir die jahre die ich an der grenze gedient habe abgezogen von den arbeitsjahren,statt 43 nur noch 38 jahre

gr. lassiter

@lassiter hast du dadurch viel abzug,ich mußte vor paar wochen mein arbeitsbuch noch mal zur lva schicken.kann ich damit rechnen ,daß mir die 3 jahre auch abgezogen werden ... obwohl, dein fall ist ja etwas älter.... mfg


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#45

RE: Vom Hauptm.und Komp.Chef zum Arbeiter in der Brikettfabrik.

in Grenztruppen der DDR 19.07.2015 17:00
von damals wars | 12.125 Beiträge

Gegen den Rentenbescheid, das mir die 3 Jahre Armeezeit abgezogen werden, bin ich damals in Widerspruch gegangen, dem Widerspruch wurde abgeholfen.
Die 3 Jahre zählen jetzt als Pflichtbeitragszeit.


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
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#46

RE: Vom Hauptm.und Komp.Chef zum Arbeiter in der Brikettfabrik.

in Grenztruppen der DDR 19.07.2015 17:10
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von damals wars im Beitrag #45
Gegen den Rentenbescheid, das mir die 3 Jahre Armeezeit abgezogen werden, bin ich damals in Widerspruch gegangen, dem Widerspruch wurde abgeholfen.
Die 3 Jahre zählen jetzt als Pflichtbeitragszeit.


Hubert guck mal auf die Zeiten, was gemeint ist.
Meine 10 Jahre wurden incl. FZR anerkannt.
Micha


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#47

RE: Vom Hauptm.und Komp.Chef zum Arbeiter in der Brikettfabrik.

in Grenztruppen der DDR 19.07.2015 17:21
von Mike59 | 7.945 Beiträge

Zitat von damals wars im Beitrag #45
Gegen den Rentenbescheid, das mir die 3 Jahre Armeezeit abgezogen werden, bin ich damals in Widerspruch gegangen, dem Widerspruch wurde abgeholfen.
Die 3 Jahre zählen jetzt als Pflichtbeitragszeit.


Die Problematik hatten wir schon mal im Forum.
- Die Zeit bei der Armee /GT wird als normale Rentenbeitragszeit (oder wie auch immer genannt) gewertet.
- hat sich ein Längendienender 1990/91 dazu entschieden den Uniformrock zu wechseln und der FDGO seine Fähigkeiten zu offerieren und in den Beamtenstatus übernommen zu werden, dann muß man unterscheiden.
Als Beamter ist er kein Rentenempfänger, seine Dienstjahre gelten für den Erwerb einer Pension. Für die Anrechnung der Dienstzeit = Höhe der eventuellen Pension werden Vordienstzeiten bei der GT (MfS etc.) nicht angerechnet. (Polizei, Justiz und NVA nach meiner Kenntnis aber ja)
Da Beamte im Regelfall seit 2012 mit 65 Jahren in den Ruhestand gehen, Polizei, Justiz und Feuerwehr mit 63 Jahren, entsteht eine Versorgungslücke bis zum erreichen des Rentenalters 67. Ganz grob geschildert, da gibt es jede menge Sonderregelungen und Ungewöhnliches.


Jobnomade hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 19.07.2015 17:22 | nach oben springen

#48

RE: Vom Hauptm.und Komp.Chef zum Arbeiter in der Brikettfabrik.

in Grenztruppen der DDR 19.07.2015 17:30
von Gert | 12.354 Beiträge

habe gerade mal in meinem Rentenbescheid nachgeschaut, Wehrdienst GT vom 3.5 63 - 31 .10. 64 wurde als Ersatzzeit anerkannt mit 0,75 Rentenpunkte/Jahr, also auch eine Strafrente


.
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#49

RE: Vom Hauptm.und Komp.Chef zum Arbeiter in der Brikettfabrik.

in Grenztruppen der DDR 19.07.2015 17:32
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von damals wars im Beitrag #45
Gegen den Rentenbescheid, das mir die 3 Jahre Armeezeit abgezogen werden, bin ich damals in Widerspruch gegangen, dem Widerspruch wurde abgeholfen.
Die 3 Jahre zählen jetzt als Pflichtbeitragszeit.


siehste Hubert, jetzt bekommst du vom imperialistischen Klassenfeind auch noch ne schöne Rente


.
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#50

RE: Vom Hauptm.und Komp.Chef zum Arbeiter in der Brikettfabrik.

in Grenztruppen der DDR 19.07.2015 18:38
von Cambrino | 201 Beiträge

Zitat von Gert im Beitrag #48
habe gerade mal in meinem Rentenbescheid nachgeschaut, Wehrdienst GT vom 3.5 63 - 31 .10. 64 wurde als Ersatzzeit anerkannt mit 0,75 Rentenpunkte/Jahr, also auch eine Strafrente


Hallo Gert, das ist keine Strafrente, ich weiß jetzt nicht wie das nach dem neuen Rentengesetz geregelt ist, ob Wehrdienstzeit zu den Ersatzzeiten zählt. Arbeitslosenzeiten, Lehrzeiten (abgeschlossene Berufsausbildung) sind Ersatzzeiten. Abgebrochene Ausbildung und Studienzeit,also ohne Abschluss zählt überhaupt nicht. An deiner Stelle würde ich da noch mal genaue Informationen einholen.
In meinem Fall wurden meine 6,5 Jahre in der GP als volle Versicherungsjahre angerechnet. Einen vollen (1.0) Rentenpunkt hättest du nur bekommen wenn du in der Zeit ein so hohes Einkommen hättest wie der Durchschnitt aller Pflichtversicherten in der Zeit hatten.
Also mal nachhaken.Wir sind aber hier vom eigendlichen Thema abgewichen, das Ausgangsthema war ja ein Anderes.
Ich wollte Dir hier nur einen kleinen Hinweis geben.

Gruß Cambrino


zuletzt bearbeitet 19.07.2015 19:17 | nach oben springen

#51

RE: Vom Hauptm.und Komp.Chef zum Arbeiter in der Brikettfabrik.

in Grenztruppen der DDR 19.07.2015 20:43
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von Cambrino im Beitrag #50
Zitat von Gert im Beitrag #48
habe gerade mal in meinem Rentenbescheid nachgeschaut, Wehrdienst GT vom 3.5 63 - 31 .10. 64 wurde als Ersatzzeit anerkannt mit 0,75 Rentenpunkte/Jahr, also auch eine Strafrente


Hallo Gert, das ist keine Strafrente, ich weiß jetzt nicht wie das nach dem neuen Rentengesetz geregelt ist, ob Wehrdienstzeit zu den Ersatzzeiten zählt. Arbeitslosenzeiten, Lehrzeiten (abgeschlossene Berufsausbildung) sind Ersatzzeiten. Abgebrochene Ausbildung und Studienzeit,also ohne Abschluss zählt überhaupt nicht. An deiner Stelle würde ich da noch mal genaue Informationen einholen.
In meinem Fall wurden meine 6,5 Jahre in der GP als volle Versicherungsjahre angerechnet. Einen vollen (1.0) Rentenpunkt hättest du nur bekommen wenn du in der Zeit ein so hohes Einkommen hättest wie der Durchschnitt aller Pflichtversicherten in der Zeit hatten.
Also mal nachhaken.Wir sind aber hier vom eigendlichen Thema abgewichen, das Ausgangsthema war ja ein Anderes.
Ich wollte Dir hier nur einen kleinen Hinweis geben.

Gruß Cambrino


@Cambrino ich weiss, habe da ein bischen provoziert, weil bestimmte Leute hier im Forum in der Vergangenheit immer von Strafrenten sprachen. Weisst sicher wen ich meine. Das mit den 0,75 Punkten ist völlig korrekt, ist den BW Angehörigen gleich gestellt, also als BW Soldat hätte ich die gleiche Regelung bekommen.


.
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Geld ist geprägte Freiheit!
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Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
Cambrino hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#52

RE: Vom Hauptm.und Komp.Chef zum Arbeiter in der Brikettfabrik.

in Grenztruppen der DDR 20.07.2015 22:32
von der 39. | 521 Beiträge

Zitat von Cambrino im Beitrag #35
Zitat von der 39. im Beitrag #14
Der Chef der Deutschen Volkspolizei erließ 1949 den Befehl 2/49. Demzufolge wurde "unsicheren Elemente" aus der Polizei entlassen. Diese Aktion wiederholte sich 1950 und in den Folgejahren noch mehrmals. Betroffen waren Volkspolizisten mit Westverwandschaft, oder die aus dem Westen stammten oder in westlicher Gefangenschaft waren, auch unsichere Umsiedler gehörten dazu. In dieser Zeit sollen bis zu einem Drittel der gesamten Polizeikräfte entlassen worden sein.
In welchem Umfang ich selbst betroffen war, kann man im Thema" Der erste Tag" Beitrag #14 nachlesen.
Ich schätze, das der hier besprochene Kompaniechef auch darunter fiel.
Im übrigen, ich habe auch keine Funktionen im Jungvolk oder in der HJ bekleidet, da sind wir schon zwei.
Der 39.



Hallo der 39 !
Auf Grund deiner Ausführungen habe ich noch mal darüber nach gedacht, wie alt dieser Hauptm. La. zum Ende seiner Dienstzeit (ca.1957) war.
Nach meiner Einschätzung war Er ca.40-42 Jahre alt. (Das hatte ich oben am Anfang vergessen zu schreiben.)
Dann war Er doch bei Kriegsende 1945 schon ca.30 Jahre alt und hätte theoretisch auch in der Wehrmacht schon eine gewisse Funktion gehabt haben können und könnte einer solchen Säuberungsaktion zum Opfer gefallen sein. Da Du aber auch in dieser Umgebung deinen Dienst geleistet hast, müßt ihr in den Offz. Kreisen doch von diesem Fall ( Hauptm.La.) auch etwas mit bekommen haben. Es kann keine normale Entlassung gewesen sein. Ohne Ankündigung, ohne sich von der Komp. verabschieden zu können wurde Er abgeholt. Auf die schnelle alle seine Sachen packen und ab ging die " Post ". Aber die wahren Gründe dieses Vorgangs werden wir wohl nie erfahren wenn nicht in den Archiven etwas zu finden ist.
Ein normaler Abgang kann es nicht gewesen sein, das ist meine Meinung.

Gruß CAMBRINO

Hallo Cambrino,
Du hast insoweit recht, ich hätte davon hören müssen. Aber im Regiment Oschersleben( Bereich Dedeleben) war immer nur von einem Oltn oder Hptm U. die Rede,( ich weiß noch seinen Nachnamen) der entlassen wurde. Er war sozusagen durchgedreht, schlief nur noch in voller Montur im Klubraum der Kompanie, ließ wiederholt seine Pistole irgendwo liegen und bekotete sich. War über Nacht entlassen worden. Was aus ihm wurde, war nicht bekannt.
Gruß vom 39.


Cambrino hat sich für diesen Beitrag bedankt
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