#41

RE: Russische Generalstaatsanwaltschaft prüft die Rechtmäßigkeit der Anerkennung der Unabhängigkeit der baltischen Republiken

in Themen vom Tage 03.07.2015 08:42
von Grenzläufer | 1.764 Beiträge

Zitat von Rostocker im Beitrag #37
Zitat von Grenzläufer im Beitrag #33
Zitat von Fritze im Beitrag #31


Du hast oder wolltest es nicht verstehen ! Die baltischen Staaten sind nicht von allein zur Nato gerannt ,auch wenn dies immer wieder so dargestellt wird .
Vielmehr hat doch die Supermacht USA auch mit finanziellen Druckmitteln diese Zustände geschaffen !
Das war doch in Polen genauso ! Wir wissen ja alle wie empfänglich sich Polen gegenüber Finanzspritzen verhält !
(...)




So einen ideologischen Blödsinn habe ich ja schon lange nicht mehr gelesen.
Die Balten wurden finanziell unter Druck gestellt wie auch die Polen .
Und der nur politische Fachexperte Fritze hat das erkannt.

Ich empfehle dir, diese Länder mal zu bereisen und dich mit der Geschichte dieser Länder auseinander zu setzen.
Die Balten wurden 1941 widerrechtlich von der Sowjetunion besetzt und die Angst, dass man wieder seine Freiheit verliert,
spürt man noch bis heute.

Die Bewohner dieser Länder sind über die politischen Zusammenhänge sehr gut informiert und benötigen keine Ratschläge
von politisch stramm gedrillten Genossen.



Na Grenzläufer--so richtig ist das nun aber nicht. Sowjetische Truppen marschierte bereits 1940 in den Baltikum ein. 1941 bis 1944 wurde das Baltikum widerrechtlich von Deutschland besetzt. Wo die Deutschen ebenfalls mit Mord und Folter herrschten. Und nun mal so am rande--also etwas OT--Selbst baltische Nationalisten, beteildigten sich intensiv an der Verfolgung der Juden dort in diesen Zeitraum. Nur mal so nebenbei angemerkt.




Oh, sie "marschierten" schon 1940 ein. Die imperialistische Sowjetunion unter dem Massenmörder Stalin marschierte dort nicht ein,
sondern diese Staaten wurden überfallen und es gab Massendeportationen der Balten.



>>>Mit der sowjetischen Besetzung Estlands ab dem Sommer 1940 erreichte auch der stalinistische Terror das Land. Wesentlicher Zug des Regimes war – wie in anderen sowjetisch besetzten Gebieten auch – die zwangsweise Umsiedlung von Bevölkerungsgruppen. Hauptziele waren die Beseitigung tatsächlicher oder vermeintlicher Gegner des Regimes, die Einschüchterung der Bevölkerung, die Durchsetzung der Zwangskollektivierung sowie die Russifizierung der besetzten Gebiete. Die Deportationen von großen Teilen der estnischen Bevölkerung in die inneren Gebiete der Sowjetunion von 1940 bis zum Tode Stalins haben bis heute tiefe Spuren im historischen Gedächtnis Estlands hinterlassen. <<<

https://de.wikipedia.org/wiki/Deportation_aus_Estland



>>>Märzdeportationen 1949 im Baltikum

Die Märzdeportationen 1949 waren Massendeportationen von Einwohnern der baltischen Staaten in entlegene Gebiete der Sowjetunion. Die Verhaftungen fanden vom 25. bis 28. März 1949 statt. Betroffen von den sowjetischerseits „Operation Priboi“ (Brandung, Oперация Прибой) genannten Maßnahmen waren etwa 90.000 Menschen.

Aufgrund der hohen Sterblichkeitsrate der Opfer wird die Aktion in verschiedenen Publikationen als Genozid eingestuft (...) <<<

https://de.wikipedia.org/wiki/M%C3%A4rzd...949_im_Baltikum


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#42

RE: Russische Generalstaatsanwaltschaft prüft die Rechtmäßigkeit der Anerkennung der Unabhängigkeit der baltischen Republiken

in Themen vom Tage 03.07.2015 09:12
von Grenzläufer | 1.764 Beiträge

Zitat von Rostocker im Beitrag #37


Na Grenzläufer--so richtig ist das nun aber nicht. Sowjetische Truppen marschierte bereits 1940 in den Baltikum ein. 1941 bis 1944 wurde das Baltikum widerrechtlich von Deutschland besetzt. Wo die Deutschen ebenfalls mit Mord und Folter herrschten. Und nun mal so am rande--also etwas OT--Selbst baltische Nationalisten, beteildigten sich intensiv an der Verfolgung der Juden dort in diesen Zeitraum. Nur mal so nebenbei angemerkt.



Die Sowjetunion marschierte und die Nazis besetzten widerrechtlich.
Nein sie besetzten beide das Baltikum widerrechtlich, @Rostocker, so wird ein Schuh draus.

Dass sich baltische Nationalisten an der Verfolgung der Juden beteiligt haben, ist bekannt. Ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit,
Antisemitismus und Menschenhass der übelsten Art und Weise.




Den Antisemitismus in der imperialistischen Sowjetunion unter Stalin bedarf es auch noch einer gründlichen Aufarbeitung
Indoktrinierte Betonlinke kehren das bis heute unter den Tisch.


>>>Wie Stalins Judenverfolgungen verheimlicht wurden
Vor 50 Jahren wurden 13 Mitglieder des Jüdischen Antifaschistischen Komitees der Sowjetunion hingerichtet
Es war eine Farce und kein Prozess, denn das Urteil stand bereits im Vorfeld fest: Nach einer dreimonatigen Gerichtsverhandlung wurden am 12. August 1952 im Moskauer Lubjanka-Gefängnis 13 Angeklagte jüdischen Glaubens hingerichtet. Der Prozess vor dem Militärkollegium des Obersten Gerichts der Sowjetunion unter Vorsitz des Generals der Justiz A. Tschepzow begann am 7. Mai 1952 ohne Vertreter der Anklage oder Verteidigung, aber mit 42 Bänden an Untersuchungsakten und endete am 18. Juli 1952. Stalin hatte die Todesurteile zu diesem Zeitpunkt bereits angeordnet. Wozu die ganze Maskerade mit Tausenden von Akten an erfolterten Geständnissen, die die Angeklagten in den letzten Gerichtssitzungen sowieso widerriefen? Im Prozess wurden oft jiddische Gedichte und Texte als Anklagepunkte zitiert. Eigentlich saß die jiddische Sprache und Kultur auf der Anklagebank, ein seltenes Ereignis in der Kultur- und Justizgeschichte. (...) <<<
http://www.welt.de/print-welt/article405...cht-wurden.html




Stalins Judenhaß
Alexander Borschtschagowski rekonstruierte die sowjetische Judenverfolgung nach 1947
http://www.focus.de/kultur/medien/zeitge...aid_169982.html


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#43

RE: Russische Generalstaatsanwaltschaft prüft die Rechtmäßigkeit der Anerkennung der Unabhängigkeit der baltischen Republiken

in Themen vom Tage 03.07.2015 09:29
von damals wars | 12.113 Beiträge

Die Balten riefen bekanntlich die Sowjetunion zu Hilfe.
Der Grund war die deutsche Besetzung des Memellandes.
https://de.wikipedia.org/wiki/Memelland
Zitat: "Am 20. März 1939 (wenige Tage nach der Zerschlagung der Resttschechei) verlangte der damalige deutsche Außenminister Joachim von Ribbentrop die Rückgabe an Deutschland (Ultimatum). Litauen tat dies am 22. März"
ja, wenn man in Geschichte aufgepasst hätte.


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
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#44

RE: Russische Generalstaatsanwaltschaft prüft die Rechtmäßigkeit der Anerkennung der Unabhängigkeit der baltischen Republiken

in Themen vom Tage 03.07.2015 09:41
von Rostocker | 7.717 Beiträge

Zitat von Grenzläufer im Beitrag #41
Zitat von Rostocker im Beitrag #37
Zitat von Grenzläufer im Beitrag #33
Zitat von Fritze im Beitrag #31


Du hast oder wolltest es nicht verstehen ! Die baltischen Staaten sind nicht von allein zur Nato gerannt ,auch wenn dies immer wieder so dargestellt wird .
Vielmehr hat doch die Supermacht USA auch mit finanziellen Druckmitteln diese Zustände geschaffen !
Das war doch in Polen genauso ! Wir wissen ja alle wie empfänglich sich Polen gegenüber Finanzspritzen verhält !
(...)




So einen ideologischen Blödsinn habe ich ja schon lange nicht mehr gelesen.
Die Balten wurden finanziell unter Druck gestellt wie auch die Polen .
Und der nur politische Fachexperte Fritze hat das erkannt.

Ich empfehle dir, diese Länder mal zu bereisen und dich mit der Geschichte dieser Länder auseinander zu setzen.
Die Balten wurden 1941 widerrechtlich von der Sowjetunion besetzt und die Angst, dass man wieder seine Freiheit verliert,
spürt man noch bis heute.

Die Bewohner dieser Länder sind über die politischen Zusammenhänge sehr gut informiert und benötigen keine Ratschläge
von politisch stramm gedrillten Genossen.



Na Grenzläufer--so richtig ist das nun aber nicht. Sowjetische Truppen marschierte bereits 1940 in den Baltikum ein. 1941 bis 1944 wurde das Baltikum widerrechtlich von Deutschland besetzt. Wo die Deutschen ebenfalls mit Mord und Folter herrschten. Und nun mal so am rande--also etwas OT--Selbst baltische Nationalisten, beteildigten sich intensiv an der Verfolgung der Juden dort in diesen Zeitraum. Nur mal so nebenbei angemerkt.




Oh, sie "marschierten" schon 1940 ein. Die imperialistische Sowjetunion unter dem Massenmörder Stalin marschierte dort nicht ein,
sondern diese Staaten wurden überfallen und es gab Massendeportationen der Balten.

Du solltest aber auch erwähnen, das dieses auch durch die Deutschen geschah, im Baltikum. Man sollte nicht vergessen was Deutschland an Zivilisten zu Zwangsarbeit nach Deutschland aus der damaligen Sowjetunion verschleppte. Besser ist es, wenn man die Sache von beiden Seiten sieht.

>>>Mit der sowjetischen Besetzung Estlands ab dem Sommer 1940 erreichte auch der stalinistische Terror das Land. Wesentlicher Zug des Regimes war – wie in anderen sowjetisch besetzten Gebieten auch – die zwangsweise Umsiedlung von Bevölkerungsgruppen. Hauptziele waren die Beseitigung tatsächlicher oder vermeintlicher Gegner des Regimes, die Einschüchterung der Bevölkerung, die Durchsetzung der Zwangskollektivierung sowie die Russifizierung der besetzten Gebiete. Die Deportationen von großen Teilen der estnischen Bevölkerung in die inneren Gebiete der Sowjetunion von 1940 bis zum Tode Stalins haben bis heute tiefe Spuren im historischen Gedächtnis Estlands hinterlassen. <<<

https://de.wikipedia.org/wiki/Deportation_aus_Estland



>>>Märzdeportationen 1949 im Baltikum

Die Märzdeportationen 1949 waren Massendeportationen von Einwohnern der baltischen Staaten in entlegene Gebiete der Sowjetunion. Die Verhaftungen fanden vom 25. bis 28. März 1949 statt. Betroffen von den sowjetischerseits „Operation Priboi“ (Brandung, Oперация Прибой) genannten Maßnahmen waren etwa 90.000 Menschen.

Aufgrund der hohen Sterblichkeitsrate der Opfer wird die Aktion in verschiedenen Publikationen als Genozid eingestuft (...) <<<

https://de.wikipedia.org/wiki/M%C3%A4rzd...949_im_Baltikum







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#45

RE: Russische Generalstaatsanwaltschaft prüft die Rechtmäßigkeit der Anerkennung der Unabhängigkeit der baltischen Republiken

in Themen vom Tage 03.07.2015 09:46
von Harsberg | 3.245 Beiträge

#44 , Upss, was war denn das


Phantasie ist wichtiger denn Wissen, denn Wissen ist begrenzt!
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#46

RE: Russische Generalstaatsanwaltschaft prüft die Rechtmäßigkeit der Anerkennung der Unabhängigkeit der baltischen Republiken

in Themen vom Tage 03.07.2015 10:56
von Grenzläufer | 1.764 Beiträge

Zitat von damals wars im Beitrag #43
Die Balten riefen bekanntlich die Sowjetunion zu Hilfe.
Der Grund war die deutsche Besetzung des Memellandes.
https://de.wikipedia.org/wiki/Memelland
Zitat: "Am 20. März 1939 (wenige Tage nach der Zerschlagung der Resttschechei) verlangte der damalige deutsche Außenminister Joachim von Ribbentrop die Rückgabe an Deutschland (Ultimatum). Litauen tat dies am 22. März"
ja, wenn man in Geschichte aufgepasst hätte.



Hubert erklärt Geschichte, so wie er es in der Schule gelernt hat.
Estland und Lettland haben mit dem Memelland nichts tun, du bist den Beweis schuldig, dass die Balten die Sowjetunion um Hilfe gerufen
haben.
Aber interessant zu hören, dass die deutsche Besetzung des Memellands als Begründung für die gewaltsame sowjetische Annexion der baltischen Staaten Estland, Lettland und Litauen herhalten muss.






Die imperialistische Sowjetunion unter Stalin ist für zahlreiche Verbrechen im Baltikum verantwortlich.

>>> Baltische Staaten erinnern an Massendeportationen von 1941

"Ich verneige mich vor allen Opfern. Wir werden jede Wiederholung von solchen Verbrechen verhindern," sagte estnische Regierungschef Taavi Rõivas am 14. Juni als die baltische Staaten sich an die Opfer der Massendeportation vom 1941 erinnert haben. In Estland, Lettland und Litauen wurde mit bewegenden Gedenkfeiern an die Opfern gedacht. In Vilnius erhob sich das litauische Parlament zu einer Schweigeminute, anschließend berichtete Parlamentspräsidentin Loreta Graužinienè, wie tausende unschuldige Bürger willkürlich in Güterwaggons nach Sibirien transportiert wurden.

Im Juni 1941 wurden in den baltischen Ländern nach der Annexion durch die Sowjetunion schätzungsweise 50.000 Menschen deportiert.



Das geheime Zusatzprotokoll des Hitler-Stalin-Paktes vom 23. August 1939 erklärte die baltischen Staaten zur sowjetischen Interessensphäre. Im Juni 1940 besetzten die Truppen der Roten Armee von Diktator Jossif Stalin das Baltikum. Unmittelbar danach verhaftete die politische Geheimpolizei hunderttausende Esten, Letten und Litauer nur weil sie demokratischen Parteien oder dem Militär angehörten. Inhaftiert wurden zudem Geschäftsleute und Grundbesitzer. Sie alle stellten für die Kommunisten eine intellektuelle Gefahr da. Schon nach der Oktoberrevolution 1917 hatte die Sowjetunion unter ihrem ersten Führer Wladimir Lenin die Erfahrung gemacht, dass diese Schicht der Bürger fähig ist, dem Kommunisten Widerstand zu leisten.

Im Juni 1941 setzten dann auch Massendeportationen in sibirische Straflager ein. Aus Estland wurden rund 11.000, aus Lettland 16.000 und aus Litauen 21.000 unschuldige Menschen verschleppt. Man gab ihnen nur einige Minuten Zeit, ihre persönliche Sachen zu packen. Der Nachfolgestaat der Sowjetunion, die Russische Föderation, steht bis heute nicht zu diesem Verbrechen gegen die Menschlichkeit.

Infolge des deutschen Angriffs auf die Sowjetunion am 22. Juni 1941 fand die sowjetische Okkupation der baltischen Länder ein vorläufiges Ende. Die Hitler-Truppen bildeten nun mit den Generalbezirken Estland, Lettland, Litauen und Weißrussland das „Reichskommissariat Ostland“. Die Hoffnungen der Ostsee-Länder, von den deutschen Besatzern Unterstützung auf dem Weg in die Unabhängigkeit zu finden, wurde rasch desillusioniert. Die Rote Armee von Stalin durchbrach 1944 die deutschen Verteidigungsstellungen im Baltikum. Es kam zu eine Massenflucht der Esten (rund 80.000), Letten (120.00) und Litauer (66.000) nach Deutschland, Schweden, Australien und Nordamerika. Dort befinden sich heute noch große Kolonien der Exil-Balten.

Im März 1949 führten die sowjetischen Besatzer, die sich Befreier nannten, erneut Massendeportationen nach Sibirien durch. Zweck der Maßnahmen war die Russifizierung der baltischen Staaten. Stalin begründete die grausame Deportation mit der unzureichenden Kollektivierung der Landwirtschaft und der Widerstandsbewegung. Partisanen, genannt „Waldbrüder“, waren noch bis in die 1950er Jahre aktiv. <<<


http://www.baltikum-blatt.eu/baltikum-su...n-von-1941.html


zuletzt bearbeitet 03.07.2015 11:02 | nach oben springen

#47

RE: Russische Generalstaatsanwaltschaft prüft die Rechtmäßigkeit der Anerkennung der Unabhängigkeit der baltischen Republiken

in Themen vom Tage 03.07.2015 11:23
von Freienhagener | 3.856 Beiträge

Zitat von Grenzläufer im Beitrag #46

Hubert erklärt Geschichte, so wie er es in der Schule gelernt hat.



Ein altbekannter Trick, den die Sowjetunion immer wieder angewandt hat. Ein paar Genossen gab es immer, welche riefen.
Neuere Beispiele sind die Tchechoslowakei 1968 und in den 80ern sogar mehrmals Machthaber in Afghanistan.
Aber wem muß man das (sonst) noch erklären....


Disziplin ist die Fähigkeit, dümmer zu erscheinen als der Chef. (Hanns Schwarz)
Gert hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 03.07.2015 11:55 | nach oben springen

#48

RE: Russische Generalstaatsanwaltschaft prüft die Rechtmäßigkeit der Anerkennung der Unabhängigkeit der baltischen Republiken

in Themen vom Tage 03.07.2015 11:31
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von Freienhagener im Beitrag #47
Zitat von Grenzläufer im Beitrag #46

Hubert erklärt Geschichte, so wie er es in der Schule gelernt hat.



Ein altbekannter Trick, den die Sowjetunion immer wieder angewandt hat. Ein paar Genossen gab es immer, welche riefen.
Neuere Beispiele sind die Tchechoslowakei 1989 und in den 80ern sogar mehrmals Machthaber in Afghanistan.
Aber wem muß man das (sonst) noch erklären....


du meinst sicher 21.August 1968, den Überfall auf die CSSR ?


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
Grenzläufer hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#49

RE: Russische Generalstaatsanwaltschaft prüft die Rechtmäßigkeit der Anerkennung der Unabhängigkeit der baltischen Republiken

in Themen vom Tage 03.07.2015 11:55
von Freienhagener | 3.856 Beiträge

Danke, ein Tippfehler. Sicherlich hat niemand was dagegen, wenn ich den nachträglich korrigiere.


Disziplin ist die Fähigkeit, dümmer zu erscheinen als der Chef. (Hanns Schwarz)
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#50

RE: Russische Generalstaatsanwaltschaft prüft die Rechtmäßigkeit der Anerkennung der Unabhängigkeit der baltischen Republiken

in Themen vom Tage 03.07.2015 12:36
von Grenzläufer | 1.764 Beiträge

Zitat von Rostocker im Beitrag #44

Du solltest aber auch erwähnen, das dieses auch durch die Deutschen geschah, im Baltikum. Man sollte nicht vergessen was Deutschland an Zivilisten zu Zwangsarbeit nach Deutschland aus der damaligen Sowjetunion verschleppte. Besser ist es, wenn man die Sache von beiden Seiten sieht.






Erkläre mir mal warum ich das erwähnen sollte? Ich weiß, welche Verbrechen die Nationalsozialisten in Europa verübt haben.
Und ich würde diese auch sofort beim Namen nennen, wenn die deutsche Generalstaatsanwaltschaft die Rechtmäßigkeit der
Übergabe des nördlichen Teils von Ostpreußens an die Sowjetunion überprüfen würde.


Fakt ist aber, die russische Generalstaatsanwaltschaft prüft der Rechtmäßigkeit der Anerkennung der Unabhängigkeit der baltischen
Republiken und nicht umgekehrt.


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#51

RE: Russische Generalstaatsanwaltschaft prüft die Rechtmäßigkeit der Anerkennung der Unabhängigkeit der baltischen Republiken

in Themen vom Tage 03.07.2015 15:30
von damals wars | 12.113 Beiträge

Zitat von Grenzläufer im Beitrag #46
Zitat von damals wars im Beitrag #43
Die Balten riefen bekanntlich die Sowjetunion zu Hilfe.
Der Grund war die deutsche Besetzung des Memellandes.
https://de.wikipedia.org/wiki/Memelland
Zitat: "Am 20. März 1939 (wenige Tage nach der Zerschlagung der Resttschechei) verlangte der damalige deutsche Außenminister Joachim von Ribbentrop die Rückgabe an Deutschland (Ultimatum). Litauen tat dies am 22. März"
ja, wenn man in Geschichte aufgepasst hätte.



Hubert erklärt Geschichte, so wie er es in der Schule gelernt hat.
Estland und Lettland haben mit dem Memelland nichts tun, du bist den Beweis schuldig, dass die Balten die Sowjetunion um Hilfe gerufen
haben.
Aber interessant zu hören, dass die deutsche Besetzung des Memellands als Begründung für die gewaltsame sowjetische Annexion der baltischen Staaten Estland, Lettland und Litauen herhalten muss.

http://www.baltikum-blatt.eu/baltikum-su...n-von-1941.html


Ja, wenn man im Geschichtsunterricht aufgepasst hätte, könnte man auch Zusammenhänge erkennen.

Und wieso mussten die Republiken austreten, wenn sie nicht rechtmäßig beigetreten wären?

Erwarte natürlich keine völkerrechtliche Erklärung.


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
schulzi hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#52

RE: Russische Generalstaatsanwaltschaft prüft die Rechtmäßigkeit der Anerkennung der Unabhängigkeit der baltischen Republiken

in Themen vom Tage 03.07.2015 15:48
von schulzi | 1.756 Beiträge

Durch wen sind sie den beigetretten es waren doch die Baltischen Kommunisten die im Wirwar 39-40 das Chaos ausnutzten und durch eine Palastrevolution an die Macht kamen und der UdSSR beitraten .Also war es die damalige Regierung ob der Beitritt gewollt oder nicht ist eine andere Frage er war legitim genau wie der Austritt bei Auflösung der UdSSR .Den er wurde durch ein frei gewähltes Parlament beschlossen,da kann ein Generalstaatsanwalt prüfen solange er will.Den bei Austritt der baltischen Staaten gab es keine UdSSR mehr.


zuletzt bearbeitet 03.07.2015 15:52 | nach oben springen

#53

RE: Russische Generalstaatsanwaltschaft prüft die Rechtmäßigkeit der Anerkennung der Unabhängigkeit der baltischen Republiken

in Themen vom Tage 03.07.2015 16:08
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von damals wars im Beitrag #51
Zitat von Grenzläufer im Beitrag #46
Zitat von damals wars im Beitrag #43
Die Balten riefen bekanntlich die Sowjetunion zu Hilfe.
Der Grund war die deutsche Besetzung des Memellandes.
https://de.wikipedia.org/wiki/Memelland
Zitat: "Am 20. März 1939 (wenige Tage nach der Zerschlagung der Resttschechei) verlangte der damalige deutsche Außenminister Joachim von Ribbentrop die Rückgabe an Deutschland (Ultimatum). Litauen tat dies am 22. März"
ja, wenn man in Geschichte aufgepasst hätte.



Hubert erklärt Geschichte, so wie er es in der Schule gelernt hat.
Estland und Lettland haben mit dem Memelland nichts tun, du bist den Beweis schuldig, dass die Balten die Sowjetunion um Hilfe gerufen
haben.
Aber interessant zu hören, dass die deutsche Besetzung des Memellands als Begründung für die gewaltsame sowjetische Annexion der baltischen Staaten Estland, Lettland und Litauen herhalten muss.

http://www.baltikum-blatt.eu/baltikum-su...n-von-1941.html


Ja, wenn man im Geschichtsunterricht aufgepasst hätte, könnte man auch Zusammenhänge erkennen.

Und wieso mussten die Republiken austreten, wenn sie nicht rechtmäßig beigetreten wären?

Erwarte natürlich keine völkerrechtliche Erklärung.




sie sind nicht begetreten, sondern beigetreten worden, also mit Gewalt. So wie in diesem geografischen Raum sehr viel mit Gewalt "gelöst " wird.


.
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#54

RE: Russische Generalstaatsanwaltschaft prüft die Rechtmäßigkeit der Anerkennung der Unabhängigkeit der baltischen Republiken

in Themen vom Tage 03.07.2015 16:28
von damals wars | 12.113 Beiträge



Kannst ja mal nachfragen, warum sich keine baltische Armee der Roten Armee entgegenstellte, die Soldaten jedoch in den Reihen der Roten Armee gegen den faschistischen Aggressor kämpften?


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
zuletzt bearbeitet 03.07.2015 16:45 | nach oben springen

#55

RE: Russische Generalstaatsanwaltschaft prüft die Rechtmäßigkeit der Anerkennung der Unabhängigkeit der baltischen Republiken

in Themen vom Tage 03.07.2015 16:51
von Grenzläufer | 1.764 Beiträge

Die meisten National-Sozialisten leugnen bis heute die Massenmorde der Nazis,
einige fanatische Internationale Sozialisten relativieren den Terror unter Stalin.
Sie sind sich in ihren Handlungsweisen und in ihrer Weltanschauung sehr ähnlich.
Die meisten Massenmorde in der Geschichte des 20 Jahrhunderts hat es unter Hitler, Stalin und Mao gegeben.

Ich mag beide Fraktionen nicht, die Braunen und die Dunkelroten.
Wobei dunkelrot und rotbraun oftmals kaum zu unterscheiden ist.


Gert hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#56

RE: Russische Generalstaatsanwaltschaft prüft die Rechtmäßigkeit der Anerkennung der Unabhängigkeit der baltischen Republiken

in Themen vom Tage 03.07.2015 17:50
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von damals wars im Beitrag #54


Kannst ja mal nachfragen, warum sich keine baltische Armee der Roten Armee entgegenstellte, die Soldaten jedoch in den Reihen der Roten Armee gegen den faschistischen Aggressor kämpften?


weil es keine gab, ganz einfach.

hier ein Auszug aus Wiki :
Okkupation und Zwangseingliederung in die Sowjetunion 1940 bis 1990

Im deutsch-sowjetischen Nichtangriffspakt von 1939 wurden Lettland und Estland als sowjetische Interessensphäre bezeichnet. Ihr wurde im deutsch-sowjetischen Grenz- und Freundschaftsvertrag vom 28. September 1939 auch Litauen zugeschlagen, wofür die Sowjetunion eine Vergrößerung des deutschen Besatzungsgebiets in Polen zugestand. Abgesichert durch rasch abgeschlossene Beistandsverträge marschierte die Rote Armee im Herbst 1939 in Stützpunkte in Litauen, Estland und Lettland ein. Nahezu die gesamte baltendeutsche Bevölkerung hatte zuvor von dem deutsch-sowjetischen Angebot Gebrauch gemacht, Estland und Litauen zu verlassen (die Aussiedlung aus Litauen erfolgte erst im Frühjahr 1941). Angesichts der Sowjet-Besatzung stimmten die im Sommer 1940 neugewählten Parlamente der baltischen Staaten der Eingliederung in die Sowjetunion gezwungenermaßen zu. Die Annexionen der baltischen Staaten standen somit im Zusammenhang mit der großen Westerweiterung der Sowjetunion im ersten Jahr des Zweiten Weltkrieges.

Litauen, Einmarsch 15. Juni 1940, Zwangseingliederung in die Sowjetunion 3. August 1940
Lettland, Einmarsch 17. Juni 1940, Zwangseingliederung in die Sowjetunion 5. August 1940
Estland, Einmarsch 17. Juni 1940, anschließend Zwangseingliederung in die Sowjetunion 6. August 1940

noch Fragen, Hubert ??


.
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Mahatma Gandhi
Grenzläufer hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#57

RE: Russische Generalstaatsanwaltschaft prüft die Rechtmäßigkeit der Anerkennung der Unabhängigkeit der baltischen Republiken

in Themen vom Tage 03.07.2015 18:15
von damals wars | 12.113 Beiträge

wiki: Zitat:"Die estnischen Truppen wurde Teil der Roten Armee und behielten sogar ihre Uniform und die meisten Offiziere (einschließlich des Oberbefehlshabers)."
zitat:"Lettland wurde 1940 ohne Gegenwehr von der Sowjetunion besetzt und als Lettische Sozialistische Sowjetrepublik eingegliedert. Die lettische Armee wurde als 24. territoriales Korps in die Rote Armee eingegliedert."
Zu Litauen sagt wiki nichts, wird aber auch nicht anders gewesen sein.

Die Streitkräfte zogen mit ihrer veralteten Bewaffnung in den Krieg, so gibt es einen damals gern fotographierten abgeschossenen Mark Panzer aus dem 1. WK.


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
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#58

RE: Russische Generalstaatsanwaltschaft prüft die Rechtmäßigkeit der Anerkennung der Unabhängigkeit der baltischen Republiken

in Themen vom Tage 03.07.2015 18:25
von schulzi | 1.756 Beiträge

Zitat von damals wars im Beitrag #54


Kannst ja mal nachfragen, warum sich keine baltische Armee der Roten Armee entgegenstellte, die Soldaten jedoch in den Reihen der Roten Armee gegen den faschistischen Aggressor kämpften?

aber nicht alle ,viele arbeiteten mit den Deutschen zusammen(Lettische Legion) oder gingen zu nationalistischen Partisanengruppen @damals wars bitte nicht abstreiten hab zu DDR-zeiten das Buch "Zu neuen Ufern" gelesen dort wurde der Werdegang beschrieben


94 und damals wars haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 03.07.2015 18:26 | nach oben springen

#59

RE: Russische Generalstaatsanwaltschaft prüft die Rechtmäßigkeit der Anerkennung der Unabhängigkeit der baltischen Republiken

in Themen vom Tage 03.07.2015 20:05
von Grenzläufer | 1.764 Beiträge

Die baltischen Staaten


Prof. Dr. Hannes Adomeit

>>>>Russlands Verhältnis zum Baltikum ist von wiederkehrenden Konflikten geprägt.

(...) Unter massivem Druck und Gewaltandrohung wurden Estland, Lettland und Litauen 1940 von der Sowjetunion annektiert. Nach damaliger sowjetischer und heutiger russischer Lesart "baten" sie Moskau um die Entsendung und Stationierung von Truppen zu ihrem Schutz und traten der UdSSR "freiwillig" bei. Im Juni 1940 begannen Massendeportationen von Einwohnern, die vermeintlich oder tatsächlich dem sowjetischen System ablehnend gegenüberstanden.

Nach der Beendigung der deutschen Besetzung des Baltikums 1944 und der Rückkehr der Sowjetmacht wurden die Deportationen und Repressalien gegen die Bevölkerung wieder aufgenommen. Gleichzeitig wurden ethnische Russen und andere slawische Bevölkerungsgruppen hauptsächlich aus der Russischen, Ukrainischen und Weißrussischen Sowjetrepublik planmäßig in die baltischen Länder umgesiedelt, um diese ehemals selbständigen Republiken enger an die Moskauer Zentralmacht zu binden. Die Entwicklung von Unabhängigkeitsbestrebungen sollte so verhindert werden. Industrialisierungsprozesse zogen weitere Arbeitsimmigration aus der Sowjetunion nach sich. Dies hatte zur Folge, dass Esten und Letten drohten, in ihren eigenen Ländern zur Minderheit zu werden. (...) <<<

http://www.bpb.de/themen/6AS0SY,1,0,Die_...en_Staaten.html


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#60

RE: Russische Generalstaatsanwaltschaft prüft die Rechtmäßigkeit der Anerkennung der Unabhängigkeit der baltischen Republiken

in Themen vom Tage 03.07.2015 21:17
von Grenzläufer | 1.764 Beiträge

Ich empfehle, stalinistisch gestählten deutschen Alt-Kommunisten die baltischen Länder mal zu besuchen.
Mit der Autofähre kommt man innerhalb von einem Tag von Kiel nach Klaipeda/Memel in Litauen.
Da dort viele Menschen auch deutsch sprechen, ist es für einen leninistisch geschulten Kaderlinken sicherlich nicht schwer,
den dort lebenden Bewohnern klar zu machen, dass sie damals von dem Bannerträger des Friedens und Fortschritts in der Welt, Josef Stalin, friedlich in die Sowjetunion eingegliedert worden sind.








Estland erinnert an die Opfer der sowjetischen Deportationen

Diese Art von Verbrechen gab es in der stalinistischen Sowjetunion von der Ostsee bis zum Pazifik, vom Eismeer bis zum schwarzen Meer. Millionen unschuldiger Menschen sind Opfer der sowjetischen Gewaltherrschaft geworden.
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>>>Estland erinnert an die Opfer der sowjet-russischen Deportationen Veröffentlicht am 25. März 2014
Heute jährt sich zum 65. Mal der Tag an dem Sowjets die Balten in Viehwagons nach Sibirien transportierten. Die sogenannten Märzdeportationen im Jahr 1949 waren im Baltikum schon die zweite Welle der grausamen Verschleppungen. Nach der wiederholten Besetzung der baltischen Staaten 1944 reagierte die kommunistische Macht mit der erneuten Verbannungen wegen des aus ihrer Sicht unzureichenden Kollektivierungswillens der Bevölkerung und auf die gegen die Sowjetmacht entstandene Partisanenbewegung. Der Widerstand der „Waldbrüder“ dauerte dennoch bis in die 1950er Jahre.
Am 25. März 1944 wurden aus den baltischen Familien mehr als 92.000 Menschen nach Sibirien verbrannt
(...)
Im März 1949 kam es dann wieder zu von den kommunistischen Eroberern organisierten Massenverschleppungen. Mit dem Verordnung Nr. 390-138ss des Ministerrates des UdSSR vom 29. Januar 1949 wurde festgelegt, dass aus Estland 7500 Familien (22.500 Menschen), aus Lettland und Litauen waren entsprechende Zahlen 13.000 (39.000) und 8500 (87.000) zu verbannen sind. Die jüngste Deportierte aus Estland war Anne Ojaäär aus der Insel Hiiumaa. Sie war erst drei Tage alt, als sie mit ihre Familie verschleppt wurde. Die Älteste war die 95-Jährige Oma Maria Räägel aus der Gemeinde Abja. (...) <<<

http://www.baltikum-blatt.eu/estland/105...ortationen.html

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