#181

RE: Grenzverlauf am Brocken

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 08.05.2010 14:05
von Boelleronkel (gelöscht)
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Eine weitere interessante Seite von "Denen"die auch mal auf dem Brocken "gedient haben"findet man hier.
http://www.gsvg.ru und dann unten im Suchfenster Brocken eingeben...sollte funktionieren
Viel Spass beim gucken...


MHL-er hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#182

RE: Grenzverlauf am Brocken

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 11.05.2010 23:57
von S51 | 3.733 Beiträge

Zitat von Wibi vom 10.05., 21:10 Uhr teilweise: "Grüß Gott zusammen,... habe aber noch mal zu den Türmen ein Frage.Ich gehe mal davon aus das Ihr sie nicht aufgebaut habt,wer hat die abgebaut bzw.den Zaun ?Egal welcher Typ es war(außer Holz)braucht doch ein Fundament und ich habe gesucht aber nicht die Bohne gefunden.Der Plattenweg vom Kaffeehorst teil sich doch,warum ? Der direkte Weg ist schon ganz schön steil und so denke ich wurde er um das Wäldchen geführt,damir die Fahrzeuge da hoch kamen-im Winter unmöglich oder ?Wie haben die das bloß mit den Steinen gemacht,damit ein Ackerstreifen entsteht,gerade vom Wurmberg zum Kaffeehorst oder war dort nur oben ein Zaun(jetzt als Loipe genutzt)oder sind die Bäume schon soweit das man den Ackersteifen nicht mehr erkennt ?
Wie hat man denn Euch an eure Postionen gebracht bei den Gelände und dann auch noch Nachts und in Winter ??
Bei der Beseitigung der Grenze müßtet Ihr da ran,wie ist das gelaufen und wer hat bestimmt was stehen bleibt ?
Ihr habt doch bestimmt 89 im Radio gehört es ist schluß,was habt Ihr danach eigendlich noch gemacht.
Im Wald zwischen Elend und Sorge steht ein Komplex,da wurde mir gesagt es war Unterkunft für Euch.Das ist ja Isolation was habt Ihr in der Freizeit gemacht und wenn Ihr in und aus den Urlaub kamt,wie seit Ihr in den Standort gekommen ? Sperrgebiet ging ja unteranderen am Bahnhof Annen Hohne los ? Wie mir gesagt wurden sind ja auch Urlauber in Sorge/Elend/Schierke usw.gewesen(wahrscheinlich Lienentreu)bloß das war ja keine Garantie wenn die im Grenzbereich spazieren gegangen sind habt Ihr sie kontrollieren müssen ? Ich kann mir wohl nicht vorstellen das im Brockenbereich Fluchtversuche groß vorgekommen sind,aber wenn gabs da hinterher Sondersitzung ? das solls erst mal gewesen sein habe aber noch Fragen zu Hohe Geis."
Hallo Wibi:
- Für den Abbau waren Pioniereinheiten der GT zwischen 1989 und 1990 zuständig. Da war ich aber schon lange nicht mehr bei. Fundamente, wie bei normalen Bauten gab es nicht immer. Meist (bei B-Türmen) waren es nur Betonplatten entsprechender Größe. Wenn Keller vorhanden waren, sind die heute meist verfüllt. Die Zaunpfähle waren nur einfach in den Boden gesetzt. Wo das nicht immer möglich war (südlich zwischen Brocken und der Kompanie Scharfenstein), hatten die Pfähle manchmal unten nur einen "L-Schenkel" und sind denn auch bei starkem Sturm oder Schneedruck ab und an einfach umgekippt. Das konnte auch passieren, wenn jemand drüber kletterte. Meist hat es den Zaun auf etwa 100 Meter umgelegt. Dann war "verstärkte Grenzsicherung" in dem Abschnitt angesagt. Das heißt, alle paar Meter ein Posten. Bei 12 Stunden-Schichten und dann meist immer Mistwetter. Die Truppe hat diesen Abschnitt gemocht - wirklich!!!
- Ich weiß nicht so recht, was der "Kaffeehorst" ist. Meinst du den Imbiss auf der ehemaligen Grenzlinie schräg gegenüber der Wurmbergschanze? Der Kolonnenweg hat sich eigentlich nicht geteilt. Was du meinst, ist wahrscheinlich der Abzweig am Toten Weg oder, weiter unten, am Gelben Weg. Beide Strecken führten in das eigentliche Hinterland, nach Schierke hinein und dienten als Zubringer in den Abschnitt.
- Egal, wie steil der Kolonnenweg noch ist oder damals war, er wurde mit Krädern, Geländewagen P3, UAZ oder dem allgegenwärtigen LO befahren. Der LO (Robur) war so etwas wie ein Gegenstück zum Unimog (Heh, wer lacht gibt Kaffee aus!). Im Winter hatte man Schneeketten. Es wurde zwar geräumt jedoch nur in der Weise, dass der Schnee auf dem Kolonnenweg mehr oder weniger plattgewalzt wurde. Die Begrenzungen erkannte man an Stangen, die rechts und links im Boden noch vor dem Wintereinbruch angebracht wurden. Im Winter gab es auch Motorschlitten und nach dem ersten Winter konnten wir auch skifahren.
- Der Spurenstreifen war tatsächlich abschnittsweise eher ein Steingarten. Nein, sorry, natürlich nicht. Er sah bloß so aus (Asche auf mein Haupt). Die Steine wurden, so möglich vorher und immer wieder mal abgesammelt. Wo es möglich war, fuhr ein Trecker und hat sie abgeeggt. Dann wurde Sand draufgeschüttet und gehofft (im Harz ein meist schnell ruinierter Glaube) dass der nächste Regen davon genug übrigläßt. Dafür waren die Pioniereiheiten des bataillions zuständig. Das Ganze hat sich öfter wiederholt...
- Anno 89 war ich nicht mehr bei der Truppe, kann also nicht viel dazu schreiben.
- Die Soldaten und Uffze der abgelegeneren Kompanien hat man mit dem LO zum Ausgang gebracht und wieder abgeholt. Wer jedoch in Ortsnähe (wie ich in Schierke) untergebracht war, war wirklich nicht neidisch darauf. Ansonsten hat man in seiner Freizeit Kaffee getrunken, gelesen, geschlafen, Kaffee getrunken, geschlafen, gelesen - das könnte mann ähnlich abwechslungsreich noch lange fortsetzen. Ausgang gab es für die Soldaten nach Dienst meist ein bis dreimal die Woche bis, ich glaube 22:00 Uhr. Uffze wie ich konnten theoretisch bis zum nächsten Morgen zum Dienst (06:00 Uhr) draußen bleiben. Praktisch ging das natürlich nur, wenn man jemanden draußen kannte. Im Ausgang gab es meist nur eine Aufgabe: Zur nächsten Gaststätte und ab dann schütting in se Birn.
- Schierke (aber auch Elend und Sorge in ihren Bereichen) war ein vielbesuchter Urlaubsort. Wohl um die 2000 Urlauber waren eigentlich ständig dort. Außerhalb des Ortes wurden sie durch uns GAK kontrolliert, wenn wir aufeinander trafen. Da war der gesamte Querschnitt der DDR-Bevölkerung aber auch einige Wessis vertreten. Letztere über die Gewerkschaftsheime des FDGB (Freier deutscher Gewerkschaftsbund, die Einheitsgewerkschaft in der DDR). Für uns Grenzer war nicht erkennbar, wie linientreu unser Gegenüber war oder nicht. Ich setze es mal voraus. Umgekehrt natürlich auch. Ich erinnere mich an eine Kontrolle oberhalb des Bahnparrallelweges. Die Urlauberin sagte:"Wenn ich sie sehe, glaube ich es wirklich..." Sie hat nicht gesagt, was sie gemeint hat. Aber angesichts meines knurrigen Hundes und der am Koppel baumelnden Pistole konnte ich es mir natürlich denken.
- Fluchtversuche gab es immer wieder mal. Allerdings gingen sie meines Wissens nie von Urlaubern aus Schierke aus, sondern kamen von außerhalb. Wenn einer durchkam, gab es Befragungen, Vernehmungen, Untersuchungen. Die verliefen meist für uns unergründlich. Wir bekamen keine Auswertung. Wenn jemand durch uns festgenommen wurde, hat man die Leute nach der Festnahme an die Kripo bzw. das MfS übergeben.


GK Nord, GR 20, 7. GK
VPI B-Lbg. K III


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#183

RE: Grenzverlauf am Brocken

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 01.09.2011 17:08
von josy95 | 4.915 Beiträge

Hab eine ganze Zeit überlegt, in welchen Thread ich das hier folgende einstelle. Denk mal, hier passt es am Besten hin.

Hab dieser Tage beim Aufräumen eine Zeitung von 10. November 1999, den s. g. "Generalanzeiger" gefunden. Das ist eines dieser kostzenlosen Anzeigenblätter des Magdeburger Verlags- und Druckhauses (Magdeburger Volksstimme).

In dem Bericht geht es um Todesopfer an der innerdeutschen Grenze im ehem. Landkreis Wernigerode, also dem mittleren und nördlichen Harzbereich der ehem. Grenze.

Hier ist von mindestens 17 Opfern die Rede, abschließend beruft sich der Autor auf nicht genannte Quellen, die von mindestens 4 weiteren Opfern spricht, deren Namen (noch) nicht bekannt sind.

Ein ehem. Eisenbahner der Harzquerbahn, damals schon Deutsche Reichsbahn erinnert sich, das er mit anderen Kollegen zwischen 1953 bis zum 13. August 1961 in einer Gleisbaubrigade der dam. Bahnmeisterei Wernigerode - Westerntor während der Sommermonate auf dem Brocken stationiert war und die dort im Brockenbahnhof auch Quartier hatten und dort nächtigten, Logisch war seinerzeit die Mobilität noch nicht so, wie wir es heute kennen. Denn auch aus Erzählungen eines Freundes (O. B. aus Wernigerode) und mittlerweile Pensionärs der Harzquerbahn, der lange Jahre (bis 1961) auf dem Brocken Dienst verrichtete und später in Schierke bzw. Elend Bahnhofsvorsteher war, weiß ich, das mit der Betriebsaufnahme im Frühjahr (der Winterbetrieb ruhte ja damals zwischen November und Ende März/ April, je nach Restschneelage) auch er mit Frau und Hausstand in den Brockenbahnhof einzog.

Aber zurück zum eigentlichen Theama.

In dem Bericht ist von getöteten Grenzern die Rede, die hier durch Leichtsinn und unglückliche Umstände ums Leben kamen. Zur Erinnerung an diese getöteten Kameraden wurden von den Grenzern der ehem. Brockenkompanie am Goethebahnhof seinerzeit 3 Gedenksteine aufgestellt und mit Fichten umpflanzt, die heute eine doch eine gewisse Größe erreicht haben. Bei unserem Forumstreffen im Mai 2010 haben wir ja danach gesucht und zumindest zwei dieser Steine unter dichten Fichtenzweigen gefunden. Bilder existieren im dazugeh. Thread auch.

Der erste Unfall hat sich. leider undatiert, direkt am Bahnhof Goetheweg ereignet. Die Baubrigade der Reichsbahn war gerade ca. 200 m oberhalb dieser Stelle mit Reparaturarbeiten am Gleis beschäftigt, als ein Schuß fiel. Ein Grenzer hatte an seiner vor der Brust hängenden Waffe gespielt wobei sich versehentlich ein Schuß löste und seinen neben ihm stehenden Kameraden genau in den Hals traf. Der Streckenmeister der Baubrigade, Herr Wilhelm Meinecke war gerade im Begriff, vom Brocken mit einer kleinen Draisine zu einer Kontrollfahrt nach Schierke aufzubrechen, als die Meldung über den schwerverletzten Grenzsoldaten per Streckenfernsprecher den Brocken erreichte. Dort nahm man wohl die damals auf dem Brocken stationierte Krankenschwester des DRK, eine Frau Pilz und den diensthabenden Kompaniechef (Name nicht mehr bekannt) noch mit "an Bord" der Draisine. Es kam aber alle Hilfe zu spät.
Auch der zweite tote Grenzsoldat starb am Goethebahnhof. Auch ist hier der genaue Unfallzeitpunkt nicht datiert. Auf den Gedenksteinen sind meines Wissens nach Jahreszahlen 1955 eingemeißelt.
Weil am Goethebahnhof damals auch die Züge kreuzten, war ja schon mit Bau der Brockenbahn ein s. g. Rückdrück- oder Überhohlungsgleis angelegt, wo jeweils ein Zug hineinfährt und den anderen vorbeifahren läßt. Bis zum Kriegsende war dieser Bahnhof sogar mit Signalen ausgerüstet und besaß neben einem kleinen Dienstgebäude für den Weichenwärter ein kleines Stellwerk. Bei den Kampfhandlungen im April 1945 um den Brocken, wurde dies samt der im hinteren Teil des Goethebahnhofs gelegenen Skihütte vollständig zerstört. Mit Wiederaufnahme des Brockenverkehrs nach dem Kriege wurde zumindest ein kleines, beheizbares Häuschen für den Weichenwärter wieder neu aufgebaut. Die Fundamentreste sind heute noch gut sichtbar. Dieses Häuschen wurde nicht verschlossen (sowas funktionierte damals noch problenmlos!) und diente auch den Grenzsoldaten nachts als Unterstand, um sich z. Bsp. bei Regen, Sturm, Schnee und Kälte dort mal aufwärmen zu können.Als sich mal wieder eines Nachts Grenzsoldaten im Stellwerkshäuschen aufwärmten, ging einer von ihnen vor die Tür um sein "Geschäft" zu verrichten. Als er in stockfinsterer Nacht hinter das Häuschen ging, hatte er nich bemerkt, das eine zweite Grenzsoldat wohl vor ihm rausgegangen war. In einer schreckhaften Überreaktion muß er wohl sofort geschossen haben und dabei seinen Kameraden tödlich in der Brust getroffen haben. Von einem weiteren Unfall ist die Rede, der sich unterhalb des Goethebahnhofs an der s. g. Kaffeeklappe zugetragen haben soll die Rede. Hier gibt es aber wohl keine weiteren Informationen/ Angaben zu.
Das muß etwa dort gewesen sein, wo am 18.01.1972 der Leutenant der GT Lutz Meier starb. http://de.wikipedia.org/wiki/Lutz_Meier

Zeitlich paßt dieses Geschehen jedoch nicht überein. Und wie erwähnt, mir sind auch nur zwei kleine Gedenksteine am Goethebahnhof bekannt. Als ich bei einer meiner ersten Fahrten auf der Brockenstrecke mit Bauzügen im Juni 1991 mit einem älteren Kollegen am Goethebahnhof war und er mir von der Sache erzählte, waren diese Steine schon sehr schlecht zu finden, die seinerzeit von den Kameraden gepflanzten Fichten hatten diese Steine bereits erheblich überwachsen, überwuchert. So ist glaub ich auch kaum anzunehmen, das diese Art kleine Gedenkstätte zumindest in den letzten Jahren der Grenze noch gepflegt wurde. Entweder man wollte von verantwortlicher, vorgersetzter Stelle das Geschehene neuen Generartionen von Grenzsoldaten verheimlichen oder man hatte einfach kein Interesse mehr an der Ehrung der getöteten Soldaten. Vierlleicht können sich einige Ehemaligen, die hier gedient haben an etwas in diesem Zusammenhang erinnern. Selbst bei den Gedenksteinen handelt es sich nur um kleine Natursteine mit eingemeißelten Initialien, auf dem einen steht, wenn ich mich jetzt richtig erinnere, P,. M. mit der Jahreszahl 1955. Wenn ich das nächste mal wieder dort bin, werde ich mich nochmal schlau machen.

Vielleicht war es auch damals schon eine mehr oder weniger von den Kameraden eingerichtete und mehr oder weniger geduldete inoffizielle Gedenkstätte. Mit dem 13. August 1963 war dieses Gebiet sowieso tabu und nicht mehr für jederman zugänglich, Kameraden der getöteten Grenzer werden im Laufe der folgenden Jahre ihren Dienst beendet haben und damit wird auch hier die Erinnerung um dieses tragische Geschehen verblaßt und langsam in Vergessenheit geraten sein.

Vielleicht war es auch so gewollt...


Nun haben wir hier auch diesen auf derart tragische Weise getöteten Soldaten und sinnlosen Opfern ein Gedenken gesetzt.

Mögen sie wie alle anderen Opfer in Frieden ruhen und uns zur Wachsamkeit anhalten, das sowas nie wieder vorkommt.


josy95


Sternbild Krebs, eine seiner herausragenden Eigenschaften: Krebse kommen immer an ihr Ziel..., und wenn sie zei Schritt vorgehen und einen zurück...

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zuletzt bearbeitet 01.09.2011 17:22 | nach oben springen

#184

RE: Grenzverlauf am Brocken

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 01.09.2011 23:07
von josy95 | 4.915 Beiträge

...sorry, kleiner Fehler...!

josy95


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#185

RE: Grenzverlauf am Brocken

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 02.09.2011 11:14
von terraformer1 | 193 Beiträge

Zitat von josy95
Hab eine ganze Zeit überlegt, in welchen Thread ich das hier folgende einstelle. Denk mal, hier passt es am Besten hin.

Hab dieser Tage beim Aufräumen eine Zeitung von 10. November 1999, den s. g. "Generalanzeiger" gefunden. Das ist eines dieser kostzenlosen Anzeigenblätter des Magdeburger Verlags- und Druckhauses (Magdeburger Volksstimme).

In dem Bericht geht es um Todesopfer an der innerdeutschen Grenze im ehem. Landkreis Wernigerode, also dem mittleren und nördlichen Harzbereich der ehem. Grenze.

Hier ist von mindestens 17 Opfern die Rede, abschließend beruft sich der Autor auf nicht genannte Quellen, die von mindestens 4 weiteren Opfern spricht, deren Namen (noch) nicht bekannt sind.

Ein ehem. Eisenbahner der Harzquerbahn, damals schon Deutsche Reichsbahn erinnert sich, das er mit anderen Kollegen zwischen 1953 bis zum 13. August 1961 in einer Gleisbaubrigade der dam. Bahnmeisterei Wernigerode - Westerntor während der Sommermonate auf dem Brocken stationiert war und die dort im Brockenbahnhof auch Quartier hatten und dort nächtigten, Logisch war seinerzeit die Mobilität noch nicht so, wie wir es heute kennen. Denn auch aus Erzählungen eines Freundes (O. B. aus Wernigerode) und mittlerweile Pensionärs der Harzquerbahn, der lange Jahre (bis 1961) auf dem Brocken Dienst verrichtete und später in Schierke bzw. Elend Bahnhofsvorsteher war, weiß ich, das mit der Betriebsaufnahme im Frühjahr (der Winterbetrieb ruhte ja damals zwischen November und Ende März/ April, je nach Restschneelage) auch er mit Frau und Hausstand in den Brockenbahnhof einzog.

Aber zurück zum eigentlichen Theama.

In dem Bericht ist von getöteten Grenzern die Rede, die hier durch Leichtsinn und unglückliche Umstände ums Leben kamen. Zur Erinnerung an diese getöteten Kameraden wurden von den Grenzern der ehem. Brockenkompanie am Goethebahnhof seinerzeit 3 Gedenksteine aufgestellt und mit Fichten umpflanzt, die heute eine doch eine gewisse Größe erreicht haben. Bei unserem Forumstreffen im Mai 2010 haben wir ja danach gesucht und zumindest zwei dieser Steine unter dichten Fichtenzweigen gefunden. Bilder existieren im dazugeh. Thread auch.

Der erste Unfall hat sich. leider undatiert, direkt am Bahnhof Goetheweg ereignet. Die Baubrigade der Reichsbahn war gerade ca. 200 m oberhalb dieser Stelle mit Reparaturarbeiten am Gleis beschäftigt, als ein Schuß fiel. Ein Grenzer hatte an seiner vor der Brust hängenden Waffe gespielt wobei sich versehentlich ein Schuß löste und seinen neben ihm stehenden Kameraden genau in den Hals traf. Der Streckenmeister der Baubrigade, Herr Wilhelm Meinecke war gerade im Begriff, vom Brocken mit einer kleinen Draisine zu einer Kontrollfahrt nach Schierke aufzubrechen, als die Meldung über den schwerverletzten Grenzsoldaten per Streckenfernsprecher den Brocken erreichte. Dort nahm man wohl die damals auf dem Brocken stationierte Krankenschwester des DRK, eine Frau Pilz und den diensthabenden Kompaniechef (Name nicht mehr bekannt) noch mit "an Bord" der Draisine. Es kam aber alle Hilfe zu spät.
Auch der zweite tote Grenzsoldat starb am Goethebahnhof. Auch ist hier der genaue Unfallzeitpunkt nicht datiert. Auf den Gedenksteinen sind meines Wissens nach Jahreszahlen 1955 eingemeißelt.







Sind die geografischen Koordinaten der Gedenksteine bekannt? Ich bin oft im Hochharz unterwegs und würde gerne mal danach suchen.


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#186

RE: Grenzverlauf am Brocken

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 02.09.2011 16:28
von josy95 | 4.915 Beiträge

Zitat von terraformer1



Sind die geografischen Koordinaten der Gedenksteine bekannt? Ich bin oft im Hochharz unterwegs und würde gerne mal danach suchen.




Hallo, kann ich Dir leider nicht mit dienen, die Steine Stehen direkt am Goethebahnhof etwa 20 m unterhalb der Weiche, wo es in das Ausweichgleis geht. Hab mich mit der Materie Geländekoordinaten auch noch nicht befasst - unbekanntes Gebiet für mich.

Anderseits könnte ich Dir anbieten, das wir lanfristig mal ein Treffen planen und uns dort hinbegeben.

josy95


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#187

RE: Grenzverlauf am Brocken

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 02.09.2011 19:05
von LO-Fahrer | 606 Beiträge

Zitat von Sauerländer
Hallo an die Runde.

Ich finde die Karten sehr interessant und hätte eine Frage:

Hat evt. jemand eine Karte mit Kolonnenweg, BT etc. von "meinem" Bereich Lochtum - Abbenrode ?



Hallo @ Sauerländer

Kartenmaterial habe ich leider nicht , aber ich war Nov. 88 bis Jan. 90 in der GK Abbenrode, also in "deinem" Abschnitt. wenn ich Dir helfen kann, gern.


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#188

RE: Grenzverlauf am Brocken

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 02.09.2011 19:13
von Zermatt | 5.293 Beiträge

Diesmal kein K-Weg an der Grenze,sondern ein Zubringer aus Richtung Elend zum Bereich Kaffeehorst.

Angefügte Bilder:


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#189

RE: Grenzverlauf am Brocken

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 02.09.2011 20:04
von Rostocker | 7.725 Beiträge

Zitat von Zermatt
Diesmal kein K-Weg an der Grenze,sondern ein Zubringer aus Richtung Elend zum Bereich Kaffeehorst.



Also wenn ich mal Anmerken darf--das ist der Zubringer,der wo heute Kukkis Erbsensuppe steht und wenn man von Elend kommt rechts auf den K-Weg einlenkt--von der B 27. Damals befand sich dort der Signalzaun und der K2.Und von dort führte dann dieser Zubringer in den Bereich Kaffeehorst. Gruß Rostocker---hoffe ich liege richtig


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#190

RE: Grenzverlauf am Brocken

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 02.09.2011 20:56
von josy95 | 4.915 Beiträge

Zitat von Rostocker

Zitat von Zermatt
Diesmal kein K-Weg an der Grenze,sondern ein Zubringer aus Richtung Elend zum Bereich Kaffeehorst.



Also wenn ich mal Anmerken darf--das ist der Zubringer,der wo heute Kukkis Erbsensuppe steht und wenn man von Elend kommt rechts auf den K-Weg einlenkt--von der B 27. Damals befand sich dort der Signalzaun und der K2.Und von dort führte dann dieser Zubringer in den Bereich Kaffeehorst. Gruß Rostocker---hoffe ich liege richtig






...da liegst Du richtig, nur vom Standort Kucki`s Erbsenssuppe an der B 27 bis zur Kaffeeklappe (ich weiß gar nicht, wer, wie und wo der Begriff Kaffeehorst herkommt, kenn das nur unter Kaffeeklappe!) ist es noch ein gehöriges Stück Weg, will ja nicht übertreiben, aber gute 6 bis 7 km sind das!

josy95


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#191

RE: Grenzverlauf am Brocken

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 02.09.2011 21:49
von Rostocker | 7.725 Beiträge

Zitat von josy95

Zitat von Rostocker

Zitat von Zermatt
Diesmal kein K-Weg an der Grenze,sondern ein Zubringer aus Richtung Elend zum Bereich Kaffeehorst.



Also wenn ich mal Anmerken darf--das ist der Zubringer,der wo heute Kukkis Erbsensuppe steht und wenn man von Elend kommt rechts auf den K-Weg einlenkt--von der B 27. Damals befand sich dort der Signalzaun und der K2.Und von dort führte dann dieser Zubringer in den Bereich Kaffeehorst. Gruß Rostocker---hoffe ich liege richtig






...da liegst Du richtig, nur vom Standort Kucki`s Erbsenssuppe an der B 27 bis zur Kaffeeklappe (ich weiß gar nicht, wer, wie und wo der Begriff Kaffeehorst herkommt, kenn das nur unter Kaffeeklappe!) ist es noch ein gehöriges Stück Weg, will ja nicht übertreiben, aber gute 6 bis 7 km sind das!

josy95



Josy--Kaffeehorst liegt am Rand von Braunlage,wenn man von Elend auf der B27 nach Braunlage reinkommt --gleich unmittelbar am Ortseingangschild führt rechts die Straße zu Kaffeehorst hoch.Von dort sind es dann nur ein paar Meter zu Mittelstation von der Wurmbergseilbahn.Bei Kaffeehorst befindet sich auch ein etwas größerer Parkplatz und von dort sind es zirka 30 bis 50m zu ehemalige innerdeutschen Grenze.Damals stand dort ein Grenzturm --heute eine Schutzhütte.Und dort kommt der Verbindungsweg aus dem Wald den Zermatt hier mit Fotos eingestellt hat. Also Kaffeehorst hat nichts mit der Kaffeeklappe zu tun. Gruß Rostocker


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#192

RE: Grenzverlauf am Brocken

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 02.09.2011 22:35
von josy95 | 4.915 Beiträge

Zitat von Rostocker

Zitat von josy95

Zitat von Rostocker

Zitat von Zermatt
Diesmal kein K-Weg an der Grenze,sondern ein Zubringer aus Richtung Elend zum Bereich Kaffeehorst.



Also wenn ich mal Anmerken darf--das ist der Zubringer,der wo heute Kukkis Erbsensuppe steht und wenn man von Elend kommt rechts auf den K-Weg einlenkt--von der B 27. Damals befand sich dort der Signalzaun und der K2.Und von dort führte dann dieser Zubringer in den Bereich Kaffeehorst. Gruß Rostocker---hoffe ich liege richtig






...da liegst Du richtig, nur vom Standort Kucki`s Erbsenssuppe an der B 27 bis zur Kaffeeklappe (ich weiß gar nicht, wer, wie und wo der Begriff Kaffeehorst herkommt, kenn das nur unter Kaffeeklappe!) ist es noch ein gehöriges Stück Weg, will ja nicht übertreiben, aber gute 6 bis 7 km sind das!

josy95



Josy--Kaffeehorst liegt am Rand von Braunlage,wenn man von Elend auf der B27 nach Braunlage reinkommt --gleich unmittelbar am Ortseingangschild führt rechts die Straße zu Kaffeehorst hoch.Von dort sind es dann nur ein paar Meter zu Mittelstation von der Wurmbergseilbahn.Bei Kaffeehorst befindet sich auch ein etwas größerer Parkplatz und von dort sind es zirka 30 bis 50m zu ehemalige innerdeutschen Grenze.Damals stand dort ein Grenzturm --heute eine Schutzhütte.Und dort kommt der Verbindungsweg aus dem Wald den Zermatt hier mit Fotos eingestellt hat. Also Kaffeehorst hat nichts mit der Kaffeeklappe zu tun. Gruß Rostocker






Alles klar!

Aber hier wurde schon mehrfach (nicht von Dir oder @Zermatt!) der Begriff Kaffeehorst verwendet, wo die Kaffeeklappe gemeint war!

Wißt Ihr überhaupt, warum man die Ecke unterhalb des Goethebahnhofs Kaffeeklappe nennt?


Dort hatte eine Ilsenburger Familie Deichsel vor em Kriege eine kleine Rasthütte, die von den Wanderern bald liebevoll Kaffeeklappe genannt wurde, obwohl damals schon die korrekte Bezeichnung, der richtige Name "Rast am Eckersprung" war. Sie muss etwa dort gestanden haben, wo die Wegkreuzung ist und die heute die Schutzhütte steht. Leider ist diese kleine Rasthütte geanauso wie viele andere Gebäude (Goethebahnhof- Stellwerk und Weichenwärterhaus) und unzählige Skihütten durch die Kampfhandlungen um den Brocken und während der letzten Kriegstage ein Raub von Flammen und Zerstörung geworden. Meines Wissens nach, wurde die Kaffeeklappe nach dem Kriege von der Fam. Deichsel wieder aufgebaut, musste aber auf Grund der Nähe der nun innerdeutschen Grenze wieder weichen. Auch wurden Bestrebungen der Fam. Deichsel, nach dem Mauerfall diese Rastmöglichkeit wieder aufzubauen, auf Grund der geplanten Ausweisung zum Nationalpark negativ entschieden. Auch gewisse heutzutage übliche Anforderungen an hygenische Anforderungen und andere Standards ect. hätten eeh nicht erfüllt werden können.

So ist nur der Name Kaffeeklappe in Erinnerung an einst schöne und noch friedliche Vorkriegszeiten geblieben, der sich durchgestzt und bis heute Bestand hat. Es erinnert vielleicht auch etzwas ehrfürchtig an die Mühen unserer vorgehenden Generationen, die mit viel Schweß und Ehrgeiz ein derartiges Gewerbe zur Freude vieler Wanderer betrieben haben, sich mit harter Arbeit damit ihre Existenz gesichert haben. Ohne die heutigen selbstverständlichen Hilfsmittel wie Auto & Co...


josy95.


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#193

RE: Grenzverlauf am Brocken

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 04.09.2011 19:44
von josy95 | 4.915 Beiträge

[quote="josy95"]Hab eine ganze Zeit überlegt, in welchen Thread ich das hier folgende einstelle. Denk mal, hier passt es am Besten hin.

Hab dieser Tage beim Aufräumen eine Zeitung von 10. November 1999, den s. g. "Generalanzeiger" gefunden. Das ist eines dieser kostzenlosen Anzeigenblätter des Magdeburger Verlags- und Druckhauses (Magdeburger Volksstimme).

In dem Bericht geht es um Todesopfer an der innerdeutschen Grenze im ehem. Landkreis Wernigerode, also dem mittleren und nördlichen Harzbereich der ehem. Grenze.




Möchte mal meinen eigenen Beitrag zitieren...hu, huuuuuuu, mach ich auch das erste mal...!

Hätte selbst Interesse dran, hier mal etwas zu zu forschen, simpel und einfach gesagt, den Opfern einen Namen zu geben und das ganze Geschehen etwas, sagen wir mal zu rekonstruieren. Nicht nur im konkreten Fall, auch in anderen Fällen. Das sollte hier vielleicht nur der Anfang sein.

Wer hätte Tips, wie man da am günstigsten weiterkommt, wer hätte eventuell Interesse, daran mitzuwirken?


josy95


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zuletzt bearbeitet 04.09.2011 19:44 | nach oben springen

#194

RE: Grenzverlauf am Brocken

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 04.09.2011 20:02
von S51 | 3.733 Beiträge

Ich gebe zu, von den Steinen zwar gehört zu haben aber die Geschichte dahinter nicht genau zu kennen. In den 80-er Jahren war der Pfarrer in der Schierker Kirche noch ein Ansprechpartner. Der von zurück bis in die Kriegszeit so manche Geschichte in petto hatte. Von dem ich den Standort des Flugzeugwracks am Winterberg erfuhr und dann mit einem unserer Posten bestätigen konnte. Wir kamen seinerzeit in´s Gespräch, weil ein Namensvetter und entfernter Verwandter von mir in einem Schierker Soldatengrab liegt. Er hat sich gewundert, was ein Grenzer dort macht. Aus den Anfängen der DDR-Zeit gab es da auch noch manchen älteren Fernsehtechniker vom Brocken (Gust... W...). Jedoch weiß ich den Verbleib nicht.
Dies Jahr werde ich erst im Herbst oder noch später dort aufschlagen und kann vorher auch niemanden fragen. Interessant wäre es schon.


GK Nord, GR 20, 7. GK
VPI B-Lbg. K III


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#195

RE: Grenzverlauf am Brocken

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 05.09.2011 19:37
von Zermatt | 5.293 Beiträge

Hier haben wir es noch mal...vom Parkplatz Kaffeehorst(Westlich) Blick auf den BT 9 und MGZ..(Östlich)

Angefügte Bilder:


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#196

RE: Grenzverlauf am Brocken

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 05.09.2011 19:49
von Rostocker | 7.725 Beiträge

Zitat von Zermatt
Hier haben wir es noch mal...vom Parkplatz Kaffeehorst(Westlich) Blick auf den BT 9 und MGZ..(Östlich)



Und gleich rechts neben den BT9 -kommt aus dem Wald der Zubringer--aus westlicher Sicht gesehen.


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#197

RE: Grenzverlauf am Brocken

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 06.09.2011 18:50
von Zermatt | 5.293 Beiträge

Zitat von Rostocker

Zitat von Zermatt
Hier haben wir es noch mal...vom Parkplatz Kaffeehorst(Westlich) Blick auf den BT 9 und MGZ..(Östlich)



Und gleich rechts neben den BT9 -kommt aus dem Wald der Zubringer--aus westlicher Sicht gesehen.




Eben..nur ist der aus dieser Perspektive nicht zu sehen...dafür der schöne BT im Wald



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#198

RE: Grenzverlauf am Brocken

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 06.09.2011 19:20
von josy95 | 4.915 Beiträge

Zitat von S51
Ich gebe zu, von den Steinen zwar gehört zu haben aber die Geschichte dahinter nicht genau zu kennen. In den 80-er Jahren war der Pfarrer in der Schierker Kirche noch ein Ansprechpartner. Der von zurück bis in die Kriegszeit so manche Geschichte in petto hatte. Von dem ich den Standort des Flugzeugwracks am Winterberg erfuhr und dann mit einem unserer Posten bestätigen konnte. Wir kamen seinerzeit in´s Gespräch, weil ein Namensvetter und entfernter Verwandter von mir in einem Schierker Soldatengrab liegt. Er hat sich gewundert, was ein Grenzer dort macht. Aus den Anfängen der DDR-Zeit gab es da auch noch manchen älteren Fernsehtechniker vom Brocken (Gust... W...). Jedoch weiß ich den Verbleib nicht.
Dies Jahr werde ich erst im Herbst oder noch später dort aufschlagen und kann vorher auch niemanden fragen. Interessant wäre es schon.





Bevor Du Dein Vorhaben "...aufschlagen..." in die Tat umsetzt, melde Dich bitte ma bei mir! Es haben sich jetzt schon 2 Mitglieder gemeldet, die ebenfalls Interesse an der Aufklärung dieser Schicksale hätten. Der Tip mit dem Pastor von Schierke ist ganz gut, hoffentlich gibt es den noch. Kenne ja auch einige auch ältere Herren von der Wetterwarte.


josy95


Sternbild Krebs, eine seiner herausragenden Eigenschaften: Krebse kommen immer an ihr Ziel..., und wenn sie zei Schritt vorgehen und einen zurück...

Zu verstehen als Abmahnung an EINEN Admin... bitte lächeln!
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#199

RE: Grenzverlauf am Brocken

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 06.09.2011 20:48
von Rostocker | 7.725 Beiträge

Zitat von Zermatt

Zitat von Rostocker

Zitat von Zermatt
Hier haben wir es noch mal...vom Parkplatz Kaffeehorst(Westlich) Blick auf den BT 9 und MGZ..(Östlich)



Und gleich rechts neben den BT9 -kommt aus dem Wald der Zubringer--aus westlicher Sicht gesehen.




Eben..nur ist der aus dieser Perspektive nicht zu sehen...dafür der schöne BT im Wald




Dann bringe ich mal einen Tip noch mit ein für Harzwanderer.Im Harz gibt es für Wanderer solche art Stationen.Wenn sie die anwandern ;können sie sich in ihren Wanderbuch ein Stempel ein drücken.Dort wo sich damals der BT9 und heute eine Schutzhütte befindet.Dort findet man auch so einen Kasten vor; der diesen Stempel enthält


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#200

RE: Grenzverlauf am Brocken

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 08.09.2011 17:08
von Thomas 66 | 269 Beiträge

Danke für das Bild vom BT Kaffeehorst. Der Postenpunkt war bei uns in der Kompanie Elend sehr beliebt. Es gab dort immer was zu sehen. Entweder waren Leute zum schauen oder die Engländer bzw. Amis da. Im Winter war viel los,durch den Skihang. Wir hatten immer jeder ein Fernglas mit. Die Heizung hat auch immer gut funktioniert,wir mußten nicht frieren. Ich hab auch noch Bilder von 1993.

Angefügte Bilder:
05/85 - 10/85 Potsdam / 10/85 - 10/86 Elend - Kompaniesicherung

Copyright liegt bei Mir !

Grüße aus Sachsen
Harzwanderer hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 08.09.2011 17:09 | nach oben springen



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