#321

RE: Grenzverlauf am Brocken

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 03.02.2016 07:01
von Harsberg | 3.248 Beiträge

Zitat
KG ist bewust geschrieben, kein Verdreher, für mich war's Kaspers Garten, dafür durfte ich zurück nach Halberstadt mit Umweg über Blankenburg, 21 Tage Bau, als Uffz. , brauchste ja nicht Arbeitsdienst machen.



@hotzel, erkläre mir doch mal wer dir 21 Tage Bau verordnet hat!
Mir ist nicht bekannt, das mehr als 10 Tage Arrest verhängt werden konnten.
Höhere Strafen konnte nur ein Militärgericht aussprechen.


Phantasie ist wichtiger denn Wissen, denn Wissen ist begrenzt!
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#322

RE: Grenzverlauf am Brocken

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 03.02.2016 12:12
von hotzel | 89 Beiträge

Zitat von Harsberg im Beitrag #321

Zitat
KG ist bewust geschrieben, kein Verdreher, für mich war's Kaspers Garten, dafür durfte ich zurück nach Halberstadt mit Umweg über Blankenburg, 21 Tage Bau, als Uffz. , brauchste ja nicht Arbeitsdienst machen.


@hotzel, erkläre mir doch mal wer dir 21 Tage Bau verordnet hat!
Mir ist nicht bekannt, das mehr als 10 Tage Arrest verhängt werden konnten.
Höhere Strafen konnte nur ein Militärgericht aussprechen.



Wenn ich es Dir erklären würde, müsste ich Klarnamen und Klartext reden, wäre von einigen bestimmt nicht erwünscht. Aber 21 Tage und mehr waren schon drin. Genau wie bei der Begründung der Versetzung nach Halberstadt (angeblicher Fluchtverdacht) der nie bestanden hat. Offizell nie bestanden, sonst wäre wohl Schwedt angesagt gewesen. Interressant ist auch, das in meiner Akte von der Firma, gerade interressante Stellen geschwärzt sind und manche Sachen, die relevant wären, fehlen. Manchmal stelle ich mir auch die Frage, auf der einen Seite so, aber als Wachhabender Bataillion und Regiement konnte ich gebraucht werden, auch noch nach der Degradierung. Auch am Tag der Entlassung hat man mir noch mal den Daumen gezeigt, hatte nähmlich Dienst vom Vortag 18.00 Uhr - Entlassungstag 18.00 Uhr., alle liefen schon in Zivil rum und ich noch mit Stahlhelm und Pistole. Kannste dir denken, wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen. Nichts ist unmöglich, lässt sich alles regeln, auch heute noch, bloss anderstrum.
Die Zeiten waren nicht schlecht, bereut habe ich es auch nicht, würde es heute wieder genau so machen, oder vielleicht noch besser, Sich nicht verbiegen lassen ist wichtig, auch wenn es so manchen nicht gefällt.
Ach ja, nach meiner Entlassung hat es drei Monate gedauert bis die Firma mich in Ruhe lässt, wollten mich haben. Jede Woche einmal nach Hettstedt. Dann haben sie begriffen, der will nicht. Zu spüren habe ich es lange bekommen, Berufsfeuerwehr abgelehnt, Studium paarmal abgelehnt, u.s.w., alles was soviele andere auch kennen, die nicht so wollten wie sie.
Hoffe die Antwort passt für dich
hotzel



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zuletzt bearbeitet 03.02.2016 12:47 | nach oben springen

#323

RE: Grenzverlauf am Brocken

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 03.02.2016 14:28
von Harsberg | 3.248 Beiträge

@hotzel, du hast eine PN


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#324

RE: Grenzverlauf am Brocken

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 18.02.2016 07:01
von furry | 3.581 Beiträge

Für die ehemaligen Brockenbeschützer ein paar sehr schöne Winteraufnahmen, nicht nur von Lokomotiven.
Mal etwas rauf und runter scrollen.
Vielleicht wecken sie Erinnerungen.

http://www.bw-vacha.de/forum/viewtopic.p...&p=64343#p64343


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#325

RE: Grenzverlauf am Brocken

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 19.02.2016 22:33
von jens-66 | 188 Beiträge

Tolle Bilder,
schade das josy95 sie nicht sehen kann.
er war schon lange nicht mehr da.


zuletzt bearbeitet 19.02.2016 22:34 | nach oben springen

#326

RE: Grenzverlauf am Brocken, Eckersprung-Kaffeeklappe

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 23.10.2016 09:54
von Harzwald | 92 Beiträge

Hier mal ein Pressebericht über die Kaffeeklappe am Eckerssrung.
http://www.volksstimme.de/lokal/halberst...ur-kaffeeklappe



Heimkehr zur „Kaffeeklappe“

Die „Rast am Eckersprung“ um 1937 – auf einem Gemälde, dem eine Postkarte von Valentin Volkmar als Vorlage gedient hatte. Repro: Deichsel

Die „Rast am Eckersprung“ um 1937 – auf einem Gemälde, dem eine Postkarte von Valentin Volkmar als Vorlage gedient hatte. Repro: Deichsel

Lieselotte Deichsel gibt am Montag ein Benefizkonzert am Ilsenburger Scharfenstein und sammelt Spenden für traumatisierte Kinder
Von Ingmar Mehlhose ›

Ilsenburg l Es wird ein einmaliger Auftritt – in mehrfacher Hinsicht. Lieselotte Deichsel und ihre Töchter werden am Montag, 24. Oktober, ab 11 Uhr ein Benefizkonzert live an der Rangerstation Scharfenstein geben. Der Erlös soll traumatisierten Kindern zu Gute kommen.

Die Ilsenburger Harzgeister präsentieren Folklore in allen Variationen mit eigenen Liedern und Gedichten in der heimischen Mundart. Und sie erinnern an ihre Familienhistorie.
Nie vergessenes Trauma

Lieselotte Deichsel hat ganz in der Nähe die ersten zehn Jahre ihres nun bald 81-jährigen Lebens verbracht. Sie verbindet damit schöne Erinnerungen, aber auch ein eigenes, nie vergessenes Trauma.

Die Ilsenburgerin erzählt der Volksstimme ihre Geschichte, die genau genommen bereits 1928/1929 begonnen hatte. Da nämlich errichteten die Großeltern Valentin und Anna Volkmar die Erfrischungshalle „Rast am Eckersprung“. Grund und Boden war ihnen vom Preußischen Forstamt Oderhaus verpachtet worden. Der Opa verstarb Anfang der 1930er Jahre. Die Oma führte das Geschäft mit ihrem Sohn Paul weiter.

1938 heiratete dieser Elisabeth (Lissi) Holland aus St. Andreasberg. Das Paar baute die bis dahin eher einfache Holzhütte zu einer gemütlichen Waldgaststätte um. Dann wurde Paul Volkmar eingezogen. Er fiel bei Kiew. Lieselotte Deichsel: „Nach dem Tode meines Vaters entstanden unter Regie meiner Mutter 1942 ein zusätzliches Gebäude mit Stallungen und einer Garage.“ Und: „Am Wohnhaus wurde ein Erker angebaut.“
Bekannter Skiläufer

Paul Volkmar war ein bekannter Skiläufer. Mehrfacher Meister im Langlauf und Besitzer des Goldenen Ski, so die Tochter weiter. Er legte einen Pfad über das Brockenmoor zum Gasthaus an. Dieser führte bis oberhalb des Soldatenfriedhofes bei Oderbrück und war als Paul-Volkmar-Weg bekannt.

Viele Wanderer und Wintersportler nutzten ihn. Skisportler aus Halberstadt prägten den Begriff „Kaffeeklappe“, weil ihnen das mit Wasser aus der Eckerquelle frisch gebrühte Getränk direkt aus dem Fenster gereicht wurde und sie deshalb ihre Bretter nicht abschnallen mussten.

Die Ilsenburgerin: „Meine Mutter Lissi bewirtschaftete die Waldgaststätte bis 1945 unter schwierigen Bedingungen.“ Obwohl das Haus auf hannoveranischem Boden stand, wurde es nach großen Streitigkeiten der sowjetischen Besatzungsmacht zugesprochen. Die Grenze (Demarkationslinie) verlief etwa 300 Meter hinter dem Grundstück. Lieselotte Deichsel: „Wir wurden gezwungen, nach Ilsenburg auszusiedeln“. Bis 1948 durfte ihre Mutter in zeitlichen Abständen mit einer Sondergenehmigung nach dem Rechten sehen. In dieser Zeit wurde viel gestohlen. So fand Elisabeth Volkmar ihre fünf Dauerbrand-Kachelöfen in Schierke wieder. Der große Wirtschaftsherd stand in Ilsenburg in einem Stall versteckt. Die Tochter: „Sie erkämpfte sich ihr Eigentum zurück.“

Eines Tages aber war die „Rast am Eckersprung“ einfach verschwunden. Und mit ihr ein Teil der Kindheit von Lieselotte Deichsel.
Stunden der Erinnerung

„Stunden der Erinnerung sind heilig“ hat die sangesfreudige Seniorin als Motto für die Veranstaltung ausgegeben. Deshalb wird eine Ansicht der einstigen Waldgaststätte für den Auftritt als Kulisse dienen. So um die 16 bis 18 Mitglieder ihrer großen Familie wollen sie dazu zum Scharfenstein begleiten.

Außerdem startet von Ilsenburg ein (ausgebuchter) Erdgasbus der Harzer Verkehrsbetriebe mit einer Gruppe Rentner. Die Fahrt ist ebenso wie das Konzert durch die Verwaltung des Nationalparks Harz genehmigt worden.

„Wanderer“, sagt Lieselotte Deichsel, „sind uns am Montag ausdrücklich willkommen“.


Gruß von ganz oben aus dem Harzwald.
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#327

RE: Grenzverlauf am Brocken, Eckersprung-Kaffeeklappe

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 23.10.2016 23:56
von vs1400 | 2.397 Beiträge

ich kann da nicht so ganz mitgehen, @Harzwald,
mit deinem zitat.
soweit mir bekannt, wurde diese Rast durch amerikaner (1945) dem feuer übergeben.
man wollte damit unterschlüpfe vernichten und der "brocken" wurde erst 1947 teil der damaligen sbz.

gruß vs


04.11.1986 - 21.04.1987 Uffz. Ausbildung In Perleberg
21.04.1987 - 28.08.1989 Gruppenführer der 2. Gr./ 2.Zug/ 7. GK - Schierke/ GR 20/ GKM- N


zuletzt bearbeitet 24.10.2016 00:03 | nach oben springen

#328

RE: Grenzverlauf am Brocken, Eckersprung-Kaffeeklappe

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 25.10.2016 12:27
von Harzwald | 92 Beiträge

Du mußt auch nicht überall mitgehen mein lieber Torsten.
Dies ist ein Augenzeugenbericht einer 81 jährigen aus der örtlichen Presse welchen ich hier verlinkt habe.
Da Presseartikel im Net immer nur für eine gewisse Zeit lesbar sind habe ich ihn hier noch mal rein kopiert.
Das du 1945, als du noch nicht auf der Welt warst, was anderes erlebt oder gehört hast, verwunder hier wohl niemanden.
Da hättest du dir auch die PN zum selben Thema mit der selben Frage sparen können.


Gruß von ganz oben aus dem Harzwald.
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#329

RE: Grenzverlauf am Brocken, Eckersprung-Kaffeeklappe

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 25.10.2016 12:31
von vs1400 | 2.397 Beiträge

hm, Harzwald,
dann muss die geschichte mit dem gebietsaustausch irgendwie nicht passen.


gruß vs


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#330

RE: Grenzverlauf am Brocken, Eckersprung-Kaffeeklappe

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 25.10.2016 12:45
von Grenzläufer | 1.783 Beiträge

>>>Die Kaffeeklappe. Unter diesem volkstümlichen Namen kannten alle Wanderer und Skiläufer der dreißiger Jahre, die von Torfhaus oder von Andreasberg aus den Brocken besuchten, diese Gaststätte. Offiziell hieß sie allerdings 'Rast am Eckersprung' . Der damals bekannte Harzer Skiläufer Paul Volkmar baute einen Verkaufsstand seines Vaters zum obigen festen Gebäude aus und erhielt kurz vor dem Krieg die Konzession zum Betrieb einer Schankwirtschaft. Leider fiel er 1941 in Russland. Seine Witwe Lissy Volkmar führte die Wirtschaft weiter bis zum Kriegsende. Bei Festlegung der örtlichen Demarkationslinie geriet das Grundstück zur sowjetischen Besatzungszone, obwohl es zur ehemaligen Provinz Hannover gehörte. Das führte letzten Endes zum Abriss dieser jungen Gaststätte. <<<

Auszug aus
Rundgang um Ilsenburg
Aufwärts im Ilsetal Bergwelt östlich der IIse
Zwischen Ilse und Ecker Rund um den Brocken


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#331

RE: Grenzverlauf am Brocken, Eckersprung-Kaffeeklappe

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 25.10.2016 12:53
von Grenzläufer | 1.783 Beiträge

Zitat von vs1400 im Beitrag #327
ich kann da nicht so ganz mitgehen, @Harzwald,
mit deinem zitat.
soweit mir bekannt, wurde diese Rast durch amerikaner (1945) dem feuer übergeben.
man wollte damit unterschlüpfe vernichten und der "brocken" wurde erst 1947 teil der damaligen sbz.

gruß vs



Du sprichst vom Wirtshaus am Dreieckigen Pfahl.

>>>Bis 1945 befand sich am Dreieckigen Pfahl eine kleine Wirtschaft, die vor allem von Brocken-Wanderern besucht wurde. Das Gebäude wurde durch amerikanische Truppen im April 1945 niedergebrannt, da sich seinerzeit noch SS- und Wehrmachtssoldaten sowie HJ in den Hütten dieses Gebietes versteckt hielten. Die Gaststätte wurde nicht wieder aufgebaut.<<<
https://de.wikipedia.org/wiki/Dreieckiger_Pfahl


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#332

RE: Grenzverlauf am Brocken, Eckersprung-Kaffeeklappe

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 25.10.2016 17:48
von vs1400 | 2.397 Beiträge

nee Harzwald,
ich hab das irgendwann mal so gehört, gesagt oder erzählt bekommen.
bin schon die ganze zeit am suchen, was die getauschten gebiete betrifft, doch werde ich so wirklich nicht fündig.
hast du nicht noch ne karte oder ähnliches aus der zeit?

gruß vs


04.11.1986 - 21.04.1987 Uffz. Ausbildung In Perleberg
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#333

RE: Grenzverlauf am Brocken, Eckersprung-Kaffeeklappe

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 25.10.2016 18:30
von berlin3321 | 2.520 Beiträge

Hmm, Gebietstausch am Brocken, da war mal was.

Aber war nicht der Grund der, dass die Brockenbahn ein Stück durch den amerikanischen Sektor fuhr und man deshalb den Gebietstausch durchführte?

MfG Berlin


Dieser Beitrag ist eine Meinungsäußerung, nicht repräsentativ, im Sinne des Art. 5 des Grundgesetzes und durch diesen gedeckt !
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#334

RE: Grenzverlauf am Brocken, Eckersprung-Kaffeeklappe

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 25.10.2016 23:08
von vs1400 | 2.397 Beiträge

Zitat von berlin3321 im Beitrag #333
Hmm, Gebietstausch am Brocken, da war mal was.

Aber war nicht der Grund der, dass die Brockenbahn ein Stück durch den amerikanischen Sektor fuhr und man deshalb den Gebietstausch durchführte?

MfG Berlin


ja nur was, berlin3321?
eine genaue darstellung des tausches ist bis dato, für mich, nicht erklärbar.
oft erwähnt wird diesbezüglich das jalta abkommen, womit wohl eher zonenprotokoll gemeint ist.
egal ...
in der geschichte des brocken, wird dieser tausch erwähnt und in der des wurmberges nicht.

gruß vs


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21.04.1987 - 28.08.1989 Gruppenführer der 2. Gr./ 2.Zug/ 7. GK - Schierke/ GR 20/ GKM- N


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#335

RE: Grenzverlauf am Brocken, Eckersprung-Kaffeeklappe

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 25.10.2016 23:48
von Grenzläufer | 1.783 Beiträge

Zitat von vs1400 im Beitrag #334
Zitat von berlin3321 im Beitrag #333
Hmm, Gebietstausch am Brocken, da war mal was.

Aber war nicht der Grund der, dass die Brockenbahn ein Stück durch den amerikanischen Sektor fuhr und man deshalb den Gebietstausch durchführte?

MfG Berlin


ja nur was, berlin3321?
eine genaue darstellung des tausches ist bis dato, für mich, nicht erklärbar.
oft erwähnt wird diesbezüglich das jalta abkommen, womit wohl eher zonenprotokoll gemeint ist.
egal ...
in der geschichte des brocken, wird dieser tausch erwähnt und in der des wurmberges nicht.

gruß vs





Die Brockenbahn führte ein Stück durch den englischen Sektor. Deswegen erfolgte eine Gebietsabgabe.

Hier kann man erkennen, welches Gebiet die Briten den Sowjets wegen der Brockenbahn überlassen hatten.

http://www.pr-rieger.de/reisen/harz/harzgoethe1.jpg

Habe noch eine Karte von 1880, die muss ich ml einscannen. Gehörte wohl zum Königreich Hannover, das dann zum britischen Sektor kam.


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zuletzt bearbeitet 26.10.2016 06:27 | nach oben springen

#336

RE: Grenzverlauf am Brocken, Eckersprung-Kaffeeklappe

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 26.10.2016 00:06
von vs1400 | 2.397 Beiträge

danke Grenzläufer
und wo stand nun diese rast?

gruß vs


04.11.1986 - 21.04.1987 Uffz. Ausbildung In Perleberg
21.04.1987 - 28.08.1989 Gruppenführer der 2. Gr./ 2.Zug/ 7. GK - Schierke/ GR 20/ GKM- N


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#337

RE: Grenzverlauf am Brocken, Eckersprung-Kaffeeklappe

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 26.10.2016 10:49
von Harzwald | 92 Beiträge

Es wurde nun schon alles geschrieben . Danke den Schreibern.

Hier mal ein Bild von der Rast am Dreieckigen Pfahl.



Wegen dem Gebietstausch wurde hier schon mal diskutiert. Die Karte zeigt es deutlich, die Ecke (Dreieck) welche in die SBZ hinein ragte.
Allerdings ist die rot gepunktete Grenzlinie nach dem Tausch falsch. Die Grenzziehung verlief vom Eckesprung, da wo die Rast war, immer an der Ecker entlang.

Kapriolen in der deutschen (Auf)Teilung

Hier wird berichtet das die Korrekur des Grenzvelaufs bereits am 12.September 1945 erfolgte.

http://www.ig-hsb.de/hbp/hbp10-4/seite28.html


Gruß von ganz oben aus dem Harzwald.
Grenzläufer, Fritze und vs1400 haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 26.10.2016 12:03 | nach oben springen

#338

RE: Grenzverlauf am Brocken, Eckersprung-Kaffeeklappe

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 26.10.2016 21:39
von vs1400 | 2.397 Beiträge

ok und danke Harzwanderer,
welcher bereich wurde am wurmberg getauscht, haste darüber auch info's?

gruß vs


04.11.1986 - 21.04.1987 Uffz. Ausbildung In Perleberg
21.04.1987 - 28.08.1989 Gruppenführer der 2. Gr./ 2.Zug/ 7. GK - Schierke/ GR 20/ GKM- N


zuletzt bearbeitet 26.10.2016 23:53 | nach oben springen

#339

RE: Grenzverlauf am Brocken

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 27.10.2016 09:00
von SET800 | 3.104 Beiträge

Zitat von Gast im Beitrag #12
Kartenmaterial gab es ja ebenfalls nicht. Und alte Karten musste man hüten wie sein Augapfel. Wenn nämlich der verkehrte mitbekommen hat das du so etwas besitzt dann waren sie weg und du gleich mit wegen Republikfluchtvorbereitung.




Hallo,
war der Besitz und/oder Nutzung von "Familienerbstücken" Harzclub-Wanderkarten von z.B. 1938 oder Topo 1:25000 verboten und wurden die dann wirklich eingezogen, Straftatbestand Republikfluchtvorbereitung? Ich denke an die Pappschachtel meines Großvaters aus Halberstadt mit etlich Wanderkarten, ob Harz, Rennsteig, Riesengebirge usw., der war eben ein Berfex.



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#340

RE: Grenzverlauf am Brocken

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 27.10.2016 11:26
von Harzwald | 92 Beiträge

Wie die rechliche Antwort dazu heißt weiß ich nicht.
Warscheinlich wären die Karten Beschlagnamt wurden und man hätte Ärger mit den Staatsorganen bekommen.
In der Diktatur des Proletariats hätte es durchaus zu Gefängnis gereicht, denn auch die Vorbereitung zur Republikflucht war Strafbar.
Ist eben alles eine Ansichtssache. Aber auch ich hatte alte Karten. Was passiert wäre wenn ich damit erwischt worden wäre vermag ich heute nicht mehr sagen. Aber ein "DU DU" wäre bestimmt zu wenig gewesen. Die Staatsorgane waren in ihrer Grenzregimesicht sehr Rachsüchtig.
Aber wo kein Kläger ist, ist auch kein Richter. So wie bei mir in diesen Fall.


Gruß von ganz oben aus dem Harzwald.
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