#221

RE: Grenzverlauf am Brocken

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 07.10.2011 19:00
von KAMÜ | 198 Beiträge

Zitat von 254Spielregel

Zitat von Bergmensch
Unsere GT Begleiter haben uns gesagt das ein General Bär oder wie der auch immer hieß dort zur Jagd geht.

Demnach handelt es sich um Generalmajor Bär, den ehemaligen Kommandeur des Grenzkommandos Nord sowie folgend Kommandeur der OHS der GT?

Gruß,254



Gruß an 254, Dieser Generalmajor machte als Kommandeur Grenzkommando Nord unangemeldet Kontrollen in Sperrgebiet, selbst im GR 24 erlebt, hatte ihn als Kommandeur der OHS in Suhl wiedererlebt und hatte gute erinnerungen während der Fähnrichschule in Suhl.



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#222

RE: Grenzverlauf am Brocken

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 08.10.2011 06:51
von terraformer1 | 193 Beiträge

Ein paar aktuelle Bilder aus dem oberen Eckertal. Kaum vorzustellen, dass der kleine Fluss dort mal die Grenzlinie bildete. Man kann mit einem Bein im Osten und Westen stehen. ;-)

Angefügte Bilder:
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#223

RE: Grenzverlauf am Brocken

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 23.03.2012 09:14
von terraformer1 | 193 Beiträge

Wer von der 6. GK hat sich denn hier verewigt?
http://www.youtube.com/watch?v=vLBx7WeqH...I&feature=inbox


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#224

RE: Grenzverlauf am Brocken

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 07.10.2012 16:29
von ChristianAC | 71 Beiträge

Zitat von S51 im Beitrag #182
Der LO (Robur) war so etwas wie ein Gegenstück zum Unimog (Heh, wer lacht gibt Kaffee aus!).



Als jemand der in Bad Harzburg geboren ist und einen Unimog sein Eigen nennt, habe ich sehr herzhaft gelacht. Von einigen Offroad-
Treffen weiss ich, dass der LO nicht so schlecht ist. Vor allen Dingen ist er leicht, was im Gelände ein nicht zu unterschätzender Vorteil ist.

Wann und wo holst du dir den Kaffee ab ?? Wie wärs mit einer Begehung des Kolonnenweges im Harz. Ich muss zugeben, dass
ich bisher nur einmal mit dem Mountainbike von Eckertal/Stapelburg aus den Kolonnenweg zum Brocken erklommen habe.
Ich würde gerne mal mit erfahrenen Grenzgängern die Spuren entdecken, die man sonst als Unwissender einfach übersieht.

Aber......den Robur/LO Fahreren, könnte der Aufbau auf meinem Unimog bekannt vorkommen.





Mvh

Christian


zuletzt bearbeitet 07.10.2012 16:31 | nach oben springen

#225

RE: Grenzverlauf am Brocken

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 07.10.2012 21:19
von schlaudi | 46 Beiträge

Hi,

Zitat von ChristianAC im Beitrag #224


Aber......den Robur/LO Fahreren, könnte der Aufbau auf meinem Unimog bekannt vorkommen.



wir haben noch einen in Betrieb - als Feuerwehrfahrzeug... Ich fahr den auch ab und zu, weil die jüngeren den nicht mehr fahren dürfen... Das schlimmste im Vergleich zu heutigen Fahrzeugen: Bremsen, Lenkung, Motorlesitung, Beleuchtung...

guckst Du hier: http://www.baerenfels.de/ffw.htm

Viele Grüße aus dem Erzgebirge

Sascha


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#226

RE: Grenzverlauf am Brocken

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 08.10.2012 20:59
von Fritze (gelöscht)
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Zitat von Zermatt im Beitrag #218
Im Bergischen Land gibt es nix....mal so nebenbei.[wut]

Hier im Rhein Sieg Kreis siehts mit essbaren Pilzen auch nicht gerade prall aus .Irgendwelche ungeniessbaren Kremplinge oder Blätterpilze waren massenhaft am Start.


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#227

RE: Grenzverlauf am Brocken

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 09.10.2012 21:44
von SET800 | 3.094 Beiträge

Zitat von terraformer1 im Beitrag #222
Ein paar aktuelle Bilder aus dem oberen Eckertal. Kaum vorzustellen, dass der kleine Fluss dort mal die Grenzlinie bildete. Man kann mit einem Bein im Osten und Westen stehen. ;-)



Hallo,
das Eckertal ist besonders mit der Talsperre, dem Kraftwerk und der Trinkwassergewinnung ein Kmpliment für beide deutsche Staaten betreff praktischer Vernunft und Kooperation jenseits der große Politik.

Ich war in Israel, südlich des See von Galiläa an der jordanisch-israelieschen Grenze befinden sich Ruinen eines Jordan-Jamuk-Wasserkraftwerk, seit 1948 ausser Betrieb, dort unten ist traurigerweise soviel Hass und Statusdenken daß gemeinsame praktische Vorteile nicht verfolgt werden.

Wieviel praktische Kooperation gibt es zwischen den beiden Korea?



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#228

RE: Grenzverlauf am Brocken

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 10.10.2012 16:23
von S51 | 3.733 Beiträge

Zitat von ChristianAC im Beitrag #224
Zitat von S51 im Beitrag #182
Der LO (Robur) war so etwas wie ein Gegenstück zum Unimog (Heh, wer lacht gibt Kaffee aus!).



Als jemand der in Bad Harzburg geboren ist und einen Unimog sein Eigen nennt, habe ich sehr herzhaft gelacht. Von einigen Offroad-
Treffen weiss ich, dass der LO nicht so schlecht ist. Vor allen Dingen ist er leicht, was im Gelände ein nicht zu unterschätzender Vorteil ist.

Wann und wo holst du dir den Kaffee ab ?? Wie wärs mit einer Begehung des Kolonnenweges im Harz. Ich muss zugeben, dass
ich bisher nur einmal mit dem Mountainbike von Eckertal/Stapelburg aus den Kolonnenweg zum Brocken erklommen habe.
Ich würde gerne mal mit erfahrenen Grenzgängern die Spuren entdecken, die man sonst als Unwissender einfach übersieht.

Aber......den Robur/LO Fahreren, könnte der Aufbau auf meinem Unimog bekannt vorkommen.





Mvh

Christian



Kaffeeklappe am Goetheweg? Wann, weiß ich selber freilich noch nicht so genau. Momentan ist recht viel zu tun dorheme. Es wird wohl erst in 2013 je nach Rest-Urlaub im Winter oder Somer. Mal sehen. Doch täusche dich nicht wegen der Kolonnenwege - die sind lang, wirklich lang.


GK Nord, GR 20, 7. GK
VPI B-Lbg. K III


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#229

RE: Grenzverlauf am Brocken

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 10.10.2012 17:43
von Ecki | 408 Beiträge

Ihr Lieben,

wie nun genau der Grenzverlauf am Brocken war weiß ich nicht. Aber ein Bonmot kann ich beisteuern: Es muss so 1960 gewesen sein, zum Wandertag in der Grundschule ging es auf den Brocken. Da war ein Stacheldrahtzaun und unsere Lehrerin steckte einen Fuß darunter. Sie sagte "Kinder, jetzt bin ich mit meinem Fuß im Westen". Da war mir klar, dass der "Westen" etwas besonderes sein muss.

Liebe Grüße

Ecki


Gott sei Dank!


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#230

RE: Grenzverlauf am Brocken

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 10.10.2012 17:59
von S51 | 3.733 Beiträge

Zitat von Ecki im Beitrag #229
Ihr Lieben,

wie nun genau der Grenzverlauf am Brocken war weiß ich nicht. Aber ein Bonmot kann ich beisteuern: Es muss so 1960 gewesen sein, zum Wandertag in der Grundschule ging es auf den Brocken. Da war ein Stacheldrahtzaun und unsere Lehrerin steckte einen Fuß darunter. Sie sagte "Kinder, jetzt bin ich mit meinem Fuß im Westen". Da war mir klar, dass der "Westen" etwas besonderes sein muss.

Liebe Grüße

Ecki




Kannst du bitte vielleicht ungefähr schreiben, an welcher Stelle das mit dem Zaun damals war?
Stacheldrahtzaun gab es wirklich nahe der Grenze zum Beispiel zwischen Wurmberg und Kaffeeklappe am Goetheweg. Dort war so etwas problemlos möglich noch bis Anfang der 70-er Jahre. Bis der Kolonnenweg und dann der Zaun 1 seinerzeit gebaut wurde. Ab Eckersprung nordwärts aber sind auch heute noch die in den Bäumen eingewachsenen Stacheldrahtreste weiter oben am Hang zu finden. Von da hätte man bis zur Grenze noch zwischen 100 Meter und über einem Kilometer zu laufen gehabt. Falls man nicht im Moor nasse Füße bekommen hätte.
Am Brockenplateau war die Grenze nie obwohl das viele, sehr viele gedacht haben.


GK Nord, GR 20, 7. GK
VPI B-Lbg. K III


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#231

RE: Grenzverlauf am Brocken

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 11.10.2012 20:35
von ChristianAC | 71 Beiträge

Zitat von S51 im Beitrag #228

Kaffeeklappe am Goetheweg? Wann, weiß ich selber freilich noch nicht so genau. Momentan ist recht viel zu tun dorheme. Es wird wohl erst in 2013 je nach Rest-Urlaub im Winter oder Somer. Mal sehen. Doch täusche dich nicht wegen der Kolonnenwege - die sind lang, wirklich lang.


Hmmm kein Problem. Zur Not bastel ich nen kleines Stück Zaun, bau ne Klappe ein und wir reichen eine Thermoskanne durch

Warum nicht im Winter treffen?

Lass uns auf einen strengen Winter hoffen. Das passende Fahrzeug den Kollonenweg dann auch noch zu bewältigen hab ich

Aber mach dir keinen Stress.....ich lebe ja in Norwegen. Da müssen wir das Date ehhh planen, damit das dann auch klappt.

Mvh

Christian


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#232

RE: Grenzverlauf am Brocken

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 11.10.2012 22:06
von terraformer1 | 193 Beiträge

Grenzverlauf am Eckersprung Blick Richtung Norden. Rechts DDR.

Angefügte Bilder:
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#233

RE: Grenzverlauf am Brocken

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 20.10.2012 01:50
von S51 | 3.733 Beiträge

Jau, da geht es runter. Wer (ehemals) gesetzeskonform laufen möchte, braucht gute, dichte Stiefel und trockenes Wetter. Und Glück, sonst rutscht er/sie trotzdem weg. Oder man hält sich ein bischen links (in Richtung Norden) und bis in das Tal dann eben rechts. Bis die Ecker unten zu breit dafür wird, dann sind jedoch die Wege besser. Wohl heute noch. Bei GMK sind nur wenige die Strecke wirklich gelaufen. Nicht nur des steilen Anstieges auf dem Rückweg wegen.
Die Kaffeeklappe befindet sich beim zweiten Foto inzwischen gedanklich gegenüber halb links. Schutzhütte mit Imbiss. Früher, zur Zeit der Grenze, befand sie sich noch etwa 50 Meter in westlicher Richtung. Die Harzer aus dem niedersächsischen Raum kennen oft noch den Namen der früheren Wirtin. Ich leider nicht mehr, habe es vergessen.
Für die Kaffeeklappe gab und gibt es dort manche Erklärung. Einmal diesen Imbiss mit Kaffeeausschank, der dort Jahrzehnte Tradition hat. Dann auch seinerzeit einen GAK-Durchlass im Zaun I vorne am Kolonnenweg, durch den, weil er für Bundis nicht leicht zu erreichen war, auch die Taschen mit edlem Mokka-Fix an die 13/81-er durchgereicht wurden.


GK Nord, GR 20, 7. GK
VPI B-Lbg. K III


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#234

RE: Grenzverlauf am Brocken

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 05.12.2012 19:11
von josy95 | 4.915 Beiträge

Zitat von S51 im Beitrag #233
Jau, da geht es runter. Wer (ehemals) gesetzeskonform laufen möchte, braucht gute, dichte Stiefel und trockenes Wetter. Und Glück, sonst rutscht er/sie trotzdem weg. Oder man hält sich ein bischen links (in Richtung Norden) und bis in das Tal dann eben rechts. Bis die Ecker unten zu breit dafür wird, dann sind jedoch die Wege besser. Wohl heute noch. Bei GMK sind nur wenige die Strecke wirklich gelaufen. Nicht nur des steilen Anstieges auf dem Rückweg wegen.
Die Kaffeeklappe befindet sich beim zweiten Foto inzwischen gedanklich gegenüber halb links. Schutzhütte mit Imbiss. Früher, zur Zeit der Grenze, befand sie sich noch etwa 50 Meter in westlicher Richtung. Die Harzer aus dem niedersächsischen Raum kennen oft noch den Namen der früheren Wirtin. Ich leider nicht mehr, habe es vergessen.
Für die Kaffeeklappe gab und gibt es dort manche Erklärung. Einmal diesen Imbiss mit Kaffeeausschank, der dort Jahrzehnte Tradition hat. Dann auch seinerzeit einen GAK-Durchlass im Zaun I vorne am Kolonnenweg, durch den, weil er für Bundis nicht leicht zu erreichen war, auch die Taschen mit edlem Mokka-Fix an die 13/81-er durchgereicht wurden.



Die "Rast am Eckersprung", so hieß der Imbiß "Kaffeeklappe" unterhalb des Goethebahnhofes offiziell, wurde jahrzehntelang von der Familie *eichsel (vollst. Name gern per PM) aus Ilsenburg betrieben. Sowohl vor dem Krieg, wohl auch noch im Krieg unter Einschränkungen. Meines Wissens nach ist die Imbisshütte wie so viele Skihütten auch während der Kriegshandlungen im April 1945 zerstört wurden. Nach Kriegsende und anfänglicher Normalisierung ist die Hütte durch o. g. Familie wieder aufgebaut wurden. Mußte dann aber erneut den Sicherungsmaßnahmen der neuen Grenze endgültig weichen. Bestrebungen besagter Betreiberfamilie, diese Art Imbissstation nach dem Mauerfall wieder aufzubauen, wurden durch dunkelgrüne Ökofaschisten recht schnell abgewürgt. Heute bleibt neben den Hinweistafeln zur Historie der Herkunft des Geländenamens und einer Schutzhütte mit Rastplatz, einem Toilettenhäuschens nur noch die Erinnerung an diese bei Wandern äußerst beliebte Einkehrstation. Die Generation derer, die es noch aus eigenen Erleben kennen, wird jedoch immer weniger. Der Nachwelt sugessiert man heute lieber, das sowas ökologisch nicht vertretbar wär. Wobei immer arg zu bezweifeln bleibt, welchen ökologischen Schaden diese kleine Raststation wirklichund real angerichtet haben könnte...

Lieber nimmt man in Kauf, das gewissenlose Wanderer und Touris ihre mitgebrachten Verpackungsreste, ihren Müll á la Wegwerfgesellschaft weiträumig auch dort oben verteilen. Aufgesammelt wird er dannn für teuers Geld vom Steuerzahler...anstatt jemanden dort eine kleine Existenz zu gönnen. Typisch Deutschland eben!

josy95


Sternbild Krebs, eine seiner herausragenden Eigenschaften: Krebse kommen immer an ihr Ziel..., und wenn sie zei Schritt vorgehen und einen zurück...

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#235

RE: Grenzverlauf am Brocken

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 28.01.2015 18:09
von Grenzläufer | 1.764 Beiträge

Zitat von josy95 im Beitrag #234
Zitat von S51 im Beitrag #233
Jau, da geht es runter. Wer (ehemals) gesetzeskonform laufen möchte, braucht gute, dichte Stiefel und trockenes Wetter. Und Glück, sonst rutscht er/sie trotzdem weg. Oder man hält sich ein bischen links (in Richtung Norden) und bis in das Tal dann eben rechts. Bis die Ecker unten zu breit dafür wird, dann sind jedoch die Wege besser. Wohl heute noch. Bei GMK sind nur wenige die Strecke wirklich gelaufen. Nicht nur des steilen Anstieges auf dem Rückweg wegen.
Die Kaffeeklappe befindet sich beim zweiten Foto inzwischen gedanklich gegenüber halb links. Schutzhütte mit Imbiss. Früher, zur Zeit der Grenze, befand sie sich noch etwa 50 Meter in westlicher Richtung. Die Harzer aus dem niedersächsischen Raum kennen oft noch den Namen der früheren Wirtin. Ich leider nicht mehr, habe es vergessen.
Für die Kaffeeklappe gab und gibt es dort manche Erklärung. Einmal diesen Imbiss mit Kaffeeausschank, der dort Jahrzehnte Tradition hat. Dann auch seinerzeit einen GAK-Durchlass im Zaun I vorne am Kolonnenweg, durch den, weil er für Bundis nicht leicht zu erreichen war, auch die Taschen mit edlem Mokka-Fix an die 13/81-er durchgereicht wurden.



Die "Rast am Eckersprung", so hieß der Imbiß "Kaffeeklappe" unterhalb des Goethebahnhofes offiziell, wurde jahrzehntelang von der Familie *eichsel (vollst. Name gern per PM) aus Ilsenburg betrieben. Sowohl vor dem Krieg, wohl auch noch im Krieg unter Einschränkungen. Meines Wissens nach ist die Imbisshütte wie so viele Skihütten auch während der Kriegshandlungen im April 1945 zerstört wurden. Nach Kriegsende und anfänglicher Normalisierung ist die Hütte durch o. g. Familie wieder aufgebaut wurden. Mußte dann aber erneut den Sicherungsmaßnahmen der neuen Grenze endgültig weichen. Bestrebungen besagter Betreiberfamilie, diese Art Imbissstation nach dem Mauerfall wieder aufzubauen, wurden durch dunkelgrüne Ökofaschisten recht schnell abgewürgt. Heute bleibt neben den Hinweistafeln zur Historie der Herkunft des Geländenamens und einer Schutzhütte mit Rastplatz, einem Toilettenhäuschens nur noch die Erinnerung an diese bei Wandern äußerst beliebte Einkehrstation. Die Generation derer, die es noch aus eigenen Erleben kennen, wird jedoch immer weniger. Der Nachwelt sugessiert man heute lieber, das sowas ökologisch nicht vertretbar wär. Wobei immer arg zu bezweifeln bleibt, welchen ökologischen Schaden diese kleine Raststation wirklichund real angerichtet haben könnte...

Lieber nimmt man in Kauf, das gewissenlose Wanderer und Touris ihre mitgebrachten Verpackungsreste, ihren Müll á la Wegwerfgesellschaft weiträumig auch dort oben verteilen. Aufgesammelt wird er dannn für teuers Geld vom Steuerzahler...anstatt jemanden dort eine kleine Existenz zu gönnen. Typisch Deutschland eben!

josy95



Hallo,
die >>Rast Am Eckersprung << hat, wenn ich richtig liege, damals im britischen Sektor (Herzogtum Braunschweig) gelegen. Nachdem die Britten diesen "Geländezipfel" bis zu den Hirschhörnern den Sowjets (wegen der Brockenbahn, die durch diesen Bereich verlief) überlassen hatte, lag der Imbiss direkt an der Grenze und wurde deswegen abgerissen.


Harzwanderer hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 28.01.2015 18:14 | nach oben springen

#236

RE: Grenzverlauf am Brocken

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 28.01.2015 18:16
von Grenzläufer | 1.764 Beiträge

josy95 und Harzwanderer haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#237

RE: Grenzverlauf am Brocken

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 29.01.2015 09:20
von josy95 | 4.915 Beiträge

@Grenzläufer , vielen Dank für PN!

Irgendwo habe ich noch eine alte Harzwanderkarte, Vorkriegsware von meinem Papa...., aber wo? Mein auf dem Dachboden ausharrendes Sammelsorium wartet auf mein Renteneintritt....

Dort ist der "Rast am Eckersprung" verzeichnet. Kann mich jetzt auch dahingehend irren, das ich die Markierung auch auf einer anderen alten Wanderkarte gesehen habe.

Ich werde mal schauen, versprechen kann ich aber im Moment nix.

Viel mehr Wert messe ich persönlich Deinem eingestellten Foto, das verm. von einer AK stammt bei.

Vielen Dank dafür!


Hier noch ein kleiner Hinweis, stand gestern auf der Lokalseite einer Tageszeitung: Werde das auch in einem anderen Thread nochmal einstellen:

Titel:

"ARD dreht auf Harzgipfel Szenen für Doku über den kalten Krieg"

Ich zitiere mal sinngemäß den weiteren Artikel:

"Mir war sofort klar, das die hier einen Film drehen" sagete ein allen Bekannter und nervender Selbstdarsteller *enno ***midt (wie geistreich...), als er bei seinem 7464. Aufstieg zum Gipfel plötzlich Soldaten der ehem. 7. GK Schierke vor sich sah.

Weiter (Zitat Bild- Zeitung, Ausgabe MD vom 28.01.205 Seite 6): Für die ARD- Doku "Geheimnisvolle Orte filmte Autor und Regisseur Michael Erler (63) bis gestern auf dem höchsten Berg des Harzes. In Erlers Film geht es nicht nur um kalten Krieg und Lauschangriffe von Sowjets und Stasi. Das Filmteam interviewte neben Spionageexperten auch einen Astro- Archäologen, eine Hexenforscherin, einen Fantasy- Autor und einen Nationalparkranger. Gedreht wurde vom 14. bis 26. Januar. Auf dem Brocken, in Halle und Stuttgart. Die ARD zeigt den Film über den geheimnisvollen Brocken am . März." (Zitat Ende)

Dazu sind 2 Fotos abgedruckt, einmal der Brockengipfel selbst und dann ein Komparse in DDR- GT- Winteruniform, Mit Funkgerät und AK 47 auf einem Motorschlitten "Buran".

josy95


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#238

RE: Grenzverlauf am Brocken

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 29.01.2015 10:44
von Grenzläufer | 1.764 Beiträge

@Josy95

Ja, das ist eine alte Ansichtskarte.
Ich besitze drei ältere Landkarten der Region, von 1903, 1925 und 1936. Dort findet man nichts außer einer Höhenangabe an der Stelle wo sich der Goetheweg und Weg Braunlage/Oderbrück nach Scharfenstein kreuzen. 896m.....das heißt, die Rast am Eckersprung muss dort wenige Meter entfernt (Richtung Osten/Brocken) gestanden haben.


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#239

RE: Grenzverlauf am Brocken

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 29.01.2015 10:51
von Grenzläufer | 1.764 Beiträge

Am dreieckigen Pfahl hat es auch solch eine Gaststätte/Imbiss aus Holz gegeben.


zuletzt bearbeitet 29.01.2015 10:52 | nach oben springen

#240

RE: Grenzverlauf am Brocken

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 29.01.2015 11:16
von josy95 | 4.915 Beiträge

Zitat von Grenzläufer im Beitrag #239
Am dreieckigen Pfahl hat es auch solch eine Gaststätte/Imbiss aus Holz gegeben.






Danke auch für diesen "Kartengruß"!

Bisher hab ich noch nie ein Foto oder AK dieser Art zu Gesicht bekommen! Genial!

Vor dem Krieg war ja Fotografie auch eher ein Luxus, im Krieg wird dafür kaum einer Zeit und Muße gehabt haben. Nach dem Krieg war alles zerstört..., die Teilung Deutschlands zementiert...

Stöbere auch gern auf Flohmärkten & Co bei alten Ansichtskarten, aber..., wie gesagt. Sind vermutlich alles auch echte Raritäten.

Schau mal in meinen Beitrag #234, mehr weiß ich aus den Überlieferungen meines Papas, der ein begeisterter Skiläufer war, auch nicht.

Hab dort gleich nach der Wende auch rumgestöbert, in der Hoffnung, noch Reste von Gebäuden usw. zu finden. Null Erfolg. Ursache vermutlich, weil diese Gebäude genau auf oder in unmittelbarer Nähe der späteren Grenzanlagen gestanden haben und spätestens mit dem massiven Ausbau der Grenzsicherungsanlagen ab den 60-igern restlos platt gemacht wurden. Siehe auch Kuranstalt Jungborn im Eckertal bei Stapelburg. Dort sind Gott sei Dank aber einige Relikte erhalten geblieben, durch eine sinnvolle Maßnahme wiederhergestellt wurden.

josy95

Sorry - Nachtrag: Kannst Du ermitteln, von wann diese AK datiert sind? Danke im Voraus!


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