#241

RE: Streik der Lokführer

in Themen vom Tage 24.05.2015 10:38
von furry | 3.580 Beiträge

Zitat von EK82I im Beitrag #240
Nach dieser Legistatur des Bundestages wird es nie wieder eine SPD in der Verantwortung geben.Wofür stehen die überhaupt noch ein, angeblich für die Interessen des kleinen Mannes (oder Frauen).



Die vollbrachten Glanzleistungen der SPD hat aber scheinbar der "kleine Mann" noch nicht registriert?
Wenn heute Bundestagswahl wäre: http://www.wahlrecht.de/umfragen/
Und dann das Endergebnis der letzten Wahl: http://www.bundeswahlleiter.de/de/bundes...s_Ergebnis.html


"Es gibt nur zwei Männer, denen ich vertraue: Der eine bin ich - der andere nicht Sie ... !" (Cameron Poe)
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#242

RE: Streik der Lokführer

in Themen vom Tage 24.05.2015 17:34
von Hackel39 | 3.123 Beiträge

Zitat von Fritze im Beitrag #229
Dieses Gesetz ist ein weiterer Sargnagel auf dem Weg des Untergangs der SPD !
Frau Nahles sollte sich in Grund und Boden schämen ! Pfui ihr Volksver(t)räter !

Mit streitbarem Gruß Fritze


Es ist nur die Fortsetzung des Machtkonzentrationsprozesses, der in der Wirtschaft mittels flächendeckender Kartelle eigentlich schon abgeschlossen ist, in der Medienlandschaft ebenfalls unumkehrbar in Gang gesetzt wurde und nun auch zwecks besserer Beherrschbarkeit durch das Kapital in die Arbeitnehmervertretungen Einzug hält.
Die Nahles hat trotz ihres hohen Gewichtes offenbar keine Angst mehr auf dünnem Eis, zu sicher kann sie sich der Gefolgschaft ihrer asozial exdemokratischen Parteiführung sein und mir ist unerklärlich wie man ohne Not Vertreter von Gewerkschaften wie der GDL, die nachweislich vor 25 Jahren das DR- Fahrpersonal vor der Lohndumpingoffensive bewahrt hat, so aufs Abstellgleis schieben kann.
Kann man nicht wenigstens die Relevanz dieser Tarifkämpfe für die Steuer- und Sozialeinnahmen des Staates anerkennen ?
Aber man schlägt wohl hier seitens dieser Partei zwei Fliegen mit einer Klappe, zum einem kommt man bei der Zerschlagung des Eisenbahnwesens weiterhin gut voran, nachdem man Fernbusse, Gigaliner, Geisterbahnhöfe und Zeitarbeiter erfolgreich etabliert hat, hält man auch mit seiner neoliberalen Amokfahrt die stellenweise neu erstarkende FDP in Schach indem man deren arbeitgeberfreundliche Streckenführung übernimmt.
Bei all der Aufregung müssen wir trotzdem abwarten, ob es wirklich dazu kommt, daß die Gerichte koalitionskonform mitregieren und in der Folge die einstweiligen Verfügungen zum Streikverbot tatsächlich rechtskräftig werden.



Fritze, josy95 und vs1400 haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#243

RE: Streik der Lokführer

in Themen vom Tage 24.05.2015 18:24
von eisenringtheo | 9.180 Beiträge

Zitat von furry im Beitrag #241
Zitat von EK82I im Beitrag #240
Nach dieser Legistatur des Bundestages wird es nie wieder eine SPD in der Verantwortung geben.Wofür stehen die überhaupt noch ein, angeblich für die Interessen des kleinen Mannes (oder Frauen).



Die vollbrachten Glanzleistungen der SPD hat aber scheinbar der "kleine Mann" noch nicht registriert?

Vielleicht doch. Wenn die linken Genossen abwandern, kommen vielleicht eher gemässigte Genossen dazu, die bislang CDU/CSU oder FDP favorisiert haben. Ich erinnere mich nicht, dass der Kanzlerkandidat Gerhard Schröder seinerzeit den grossen Klassenkampf propagiert hat und trotzdem (oder vielleicht deswegen) kam die SPD in die Regierungsverantwortung.
Theo


furry hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#244

RE: Streik der Lokführer

in Themen vom Tage 24.05.2015 19:45
von damals wars | 12.192 Beiträge

Zitat von eisenringtheo im Beitrag #243
Ich erinnere mich nicht, dass der Kanzlerkandidat Gerhard Schröder seinerzeit den grossen Klassenkampf propagiert hat und trotzdem (oder vielleicht deswegen) kam die SPD in die Regierungsverantwortung.
Theo


Der konnte schon mal den Proleten mimen.

Davon hat sich die SPD aber nie wieder erholt.
Der Wähler wählt lieber das Original.


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
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#245

RE: Streik der Lokführer

in Themen vom Tage 24.05.2015 22:29
von josy95 | 4.915 Beiträge

Zitat von eisenringtheo im Beitrag #243
Zitat von furry im Beitrag #241
Zitat von EK82I im Beitrag #240
Nach dieser Legistatur des Bundestages wird es nie wieder eine SPD in der Verantwortung geben.Wofür stehen die überhaupt noch ein, angeblich für die Interessen des kleinen Mannes (oder Frauen).



Die vollbrachten Glanzleistungen der SPD hat aber scheinbar der "kleine Mann" noch nicht registriert?

Vielleicht doch. Wenn die linken Genossen abwandern, kommen vielleicht eher gemässigte Genossen dazu, die bislang CDU/CSU oder FDP favorisiert haben. Ich erinnere mich nicht, dass der Kanzlerkandidat Gerhard Schröder seinerzeit den grossen Klassenkampf propagiert hat und trotzdem (oder vielleicht deswegen) kam die SPD in die Regierungsverantwortung.
Theo



@eisenringtheo ,

das waren vermutlich noch die Nachwirkungen eines der absoluten top Männer und fähigsten Köpfe, die die SPD je hatte.

Altkanzler Helmut Schmid t

Aber das Erbe, den Ruf hat spätestens ein heutiger Gaszpromaktionär..., Autokanzler G. Sch. total in den Dreck gezogen und ruiniert. Und damit den Ruf und das Carisma dieser Partei.

Da können sich vom Grundsatz her nicht gerade unfähige (aktuelle) Genossen wie ein Sigmar G. oder Frank- Walter St. noch so die Beine abstrampeln..., der Zug ist vorerst abgefahren und dahinter demontiert man im Moment schon das Gleis...

josy95


Sternbild Krebs, eine seiner herausragenden Eigenschaften: Krebse kommen immer an ihr Ziel..., und wenn sie zei Schritt vorgehen und einen zurück...

Zu verstehen als Abmahnung an EINEN Admin... bitte lächeln!
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#246

RE: Streik der Lokführer

in Themen vom Tage 24.05.2015 22:34
von josy95 | 4.915 Beiträge

Zitat von Hackel39 im Beitrag #242
Zitat von Fritze im Beitrag #229
Dieses Gesetz ist ein weiterer Sargnagel auf dem Weg des Untergangs der SPD !
Frau Nahles sollte sich in Grund und Boden schämen ! Pfui ihr Volksver(t)räter !

Mit streitbarem Gruß Fritze


Es ist nur die Fortsetzung des Machtkonzentrationsprozesses, der in der Wirtschaft mittels flächendeckender Kartelle eigentlich schon abgeschlossen ist, in der Medienlandschaft ebenfalls unumkehrbar in Gang gesetzt wurde und nun auch zwecks besserer Beherrschbarkeit durch das Kapital in die Arbeitnehmervertretungen Einzug hält.
Die Nahles hat trotz ihres hohen Gewichtes offenbar keine Angst mehr auf dünnem Eis, zu sicher kann sie sich der Gefolgschaft ihrer asozial exdemokratischen Parteiführung sein und mir ist unerklärlich wie man ohne Not Vertreter von Gewerkschaften wie der GDL, die nachweislich vor 25 Jahren das DR- Fahrpersonal vor der Lohndumpingoffensive bewahrt hat, so aufs Abstellgleis schieben kann.
Kann man nicht wenigstens die Relevanz dieser Tarifkämpfe für die Steuer- und Sozialeinnahmen des Staates anerkennen ?
Aber man schlägt wohl hier seitens dieser Partei zwei Fliegen mit einer Klappe, zum einem kommt man bei der Zerschlagung des Eisenbahnwesens weiterhin gut voran, nachdem man Fernbusse, Gigaliner, Geisterbahnhöfe und Zeitarbeiter erfolgreich etabliert hat, hält man auch mit seiner neoliberalen Amokfahrt die stellenweise neu erstarkende FDP in Schach indem man deren arbeitgeberfreundliche Streckenführung übernimmt.
Bei all der Aufregung müssen wir trotzdem abwarten, ob es wirklich dazu kommt, daß die Gerichte koalitionskonform mitregieren und in der Folge die einstweiligen Verfügungen zum Streikverbot tatsächlich rechtskräftig werden.






@Hackel39 .....,

Du wirst mir immer symphatischer!

Bitte aber nicht auf meiner Schleimspur ausrutschen oder mit Achsenstillstand auf einen Rückpraller, hoppla, Prellbock..., ach nicht doch! Gleisabschluß prallen...

Hast Du Dir meine Fotoserie von heute vom Bw Halberstadt schon angeschaut?

Erschaudernd, frustrierend.... Wut hochkochend...!

josy95


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#247

RE: Streik der Lokführer

in Themen vom Tage 24.05.2015 23:20
von vs1400 | 2.397 Beiträge

Zitat von Hackel39 im Beitrag #242

...
Bei all der Aufregung müssen wir trotzdem abwarten, ob es wirklich dazu kommt, daß die Gerichte koalitionskonform mitregieren und in der Folge die einstweiligen Verfügungen zum Streikverbot tatsächlich rechtskräftig werden.







sehe ich ebenso, Hackel39.

gruß vs


04.11.1986 - 21.04.1987 Uffz. Ausbildung In Perleberg
21.04.1987 - 28.08.1989 Gruppenführer der 2. Gr./ 2.Zug/ 7. GK - Schierke/ GR 20/ GKM- N


zuletzt bearbeitet 24.05.2015 23:21 | nach oben springen

#248

RE: Streik der Lokführer

in Themen vom Tage 25.05.2015 01:03
von StabsfeldKoenig | 2.654 Beiträge

Zitat von josy95 im Beitrag #245
Zitat von eisenringtheo im Beitrag #243
Zitat von furry im Beitrag #241
Zitat von EK82I im Beitrag #240
Nach dieser Legistatur des Bundestages wird es nie wieder eine SPD in der Verantwortung geben.Wofür stehen die überhaupt noch ein, angeblich für die Interessen des kleinen Mannes (oder Frauen).



Die vollbrachten Glanzleistungen der SPD hat aber scheinbar der "kleine Mann" noch nicht registriert?

Vielleicht doch. Wenn die linken Genossen abwandern, kommen vielleicht eher gemässigte Genossen dazu, die bislang CDU/CSU oder FDP favorisiert haben. Ich erinnere mich nicht, dass der Kanzlerkandidat Gerhard Schröder seinerzeit den grossen Klassenkampf propagiert hat und trotzdem (oder vielleicht deswegen) kam die SPD in die Regierungsverantwortung.
Theo



@eisenringtheo ,

das waren vermutlich noch die Nachwirkungen eines der absoluten top Männer und fähigsten Köpfe, die die SPD je hatte.

Altkanzler Helmut Schmid t

Aber das Erbe, den Ruf hat spätestens ein heutiger Gaszpromaktionär..., Autokanzler G. Sch. total in den Dreck gezogen und ruiniert. Und damit den Ruf und das Carisma dieser Partei.

Da können sich vom Grundsatz her nicht gerade unfähige (aktuelle) Genossen wie ein Sigmar G. oder Frank- Walter St. noch so die Beine abstrampeln..., der Zug ist vorerst abgefahren und dahinter demontiert man im Moment schon das Gleis...

josy95



Kleiner Hinweis an alle "Gewerkschaftsverbieter": Der 17. Juni steht vor der Tür. Sind nur noch 3 1/2 Wochen. Und Rußland kann keine Panzer zur Verfügung stellen.



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#249

RE: Streik der Lokführer

in Themen vom Tage 25.05.2015 01:30
von Gelöschtes Mitglied
avatar

Zitat von StabsfeldKoenig im Beitrag #248
Zitat von josy95 im Beitrag #245
Zitat von eisenringtheo im Beitrag #243
Zitat von furry im Beitrag #241
Zitat von EK82I im Beitrag #240
Nach dieser Legistatur des Bundestages wird es nie wieder eine SPD in der Verantwortung geben.Wofür stehen die überhaupt noch ein, angeblich für die Interessen des kleinen Mannes (oder Frauen).



Die vollbrachten Glanzleistungen der SPD hat aber scheinbar der "kleine Mann" noch nicht registriert?

Vielleicht doch. Wenn die linken Genossen abwandern, kommen vielleicht eher gemässigte Genossen dazu, die bislang CDU/CSU oder FDP favorisiert haben. Ich erinnere mich nicht, dass der Kanzlerkandidat Gerhard Schröder seinerzeit den grossen Klassenkampf propagiert hat und trotzdem (oder vielleicht deswegen) kam die SPD in die Regierungsverantwortung.
Theo



@eisenringtheo ,

das waren vermutlich noch die Nachwirkungen eines der absoluten top Männer und fähigsten Köpfe, die die SPD je hatte.

Altkanzler Helmut Schmid t

Aber das Erbe, den Ruf hat spätestens ein heutiger Gaszpromaktionär..., Autokanzler G. Sch. total in den Dreck gezogen und ruiniert. Und damit den Ruf und das Carisma dieser Partei.

Da können sich vom Grundsatz her nicht gerade unfähige (aktuelle) Genossen wie ein Sigmar G. oder Frank- Walter St. noch so die Beine abstrampeln..., der Zug ist vorerst abgefahren und dahinter demontiert man im Moment schon das Gleis...

josy95



Kleiner Hinweis an alle "Gewerkschaftsverbieter": Der 17. Juni steht vor der Tür. Sind nur noch 3 1/2 Wochen. Und Rußland kann keine Panzer zur Verfügung stellen.


Knapp, aber wirklich ganz knapp am Thema vorbei.
Micha


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#250

RE: Streik der Lokführer

in Themen vom Tage 25.05.2015 09:34
von Hackel39 | 3.123 Beiträge

Zitat von vs1400 im Beitrag #247
Zitat von Hackel39 im Beitrag #242

...
Bei all der Aufregung müssen wir trotzdem abwarten, ob es wirklich dazu kommt, daß die Gerichte koalitionskonform mitregieren und in der Folge die einstweiligen Verfügungen zum Streikverbot tatsächlich rechtskräftig werden.







sehe ich ebenso, Hackel39.

gruß vs


Man will die Spaltung der Arbeiterklasse.
Das was so abgedroschen nach kommunistischer Politpropaganda klingt ist Alltag in unseren Betrieben, ich erlebe das 1:1 in meinem beruflichen Umfeld aber auch die Einkommensgefälle zwischen fest angestellten Tarifkräften einerseits und Zeitarbeitern, Langzeitpraktikanten und Minijobbern andererseits sprechen eine klare Sprache.
Man kann einfach nicht die mehrere 1000 € jährliche Prämienzahlungen an die Fließbandarbeiter von Opel und ihre Stundenlöhne jenseits der 20 €- Marke als repräsentativ betrachten ohne die Wasserträger mit Mindestlohn und ohne nennenswert hohe eingebuchte Rentenpunkte zu beachten, das ist Augenwischerei so wie die Hochleistungsschichten der Henneckes, Pfefferkorns und Harders in den verschiedenen Phasen der DDR- Propaganda.
Was ist jetzt das Dilemma ?
Eben, daß alle mit machen und man sich mitunter äußerst schwer positionieren kann.
Ich weiß, daß auch für unsere Firma Dienstleister unterwegs sind, deren Berufsanfänger bis zu 50% weniger verdienen als wir Stammpersonale, wobei diese Lohngefälle durch die Provisionen der Verleihfirmen noch verschärft werden, die sich wiederum gegen (betriebswirtschaftliche) Totalausfälle versichern und eine Mischkalkulation mit dem übrigen Personalbestand hinkriegen müssen.
Am Ende hängt die Gerechtigkeit davon ab, wie hoch die Vorstellungen dieser Unternehmer von Ethik und Partizipation entwickelt sind und auch da muß man bedenken, daß auch die von Schwankungen und Unwägbarkeiten ruiniert werden können, wenn alles zusammen kommt.
Es sind halt Unternehmer, die auch mal in guten Zeiten im Sinne der Rücklagenbildung unverschämt zulangen müssen, um spätere Dürreperioden durchhalten zu können, das alles ist nicht einfach.
Aber was sind die Konsequenzen für den Arbeitsalltag ?
Wann immer ich versuche, dahinter zu steigen, warum jene Leiharbeiter eben nicht versuchen, trotz ausreichender Möglichkeiten eine Festanstellung zu bekommen, stoße ich auf Themen wie "gebunden sein", "Angst vor Überlastung" oder "wenig Abwechslung" aber auch Momente der Zweifel, ob man es dem vormaligen Verleiher antun kann, nachdem der die Ausbildung teilweise mit finanziert hat als Mitarbeiter auszuscheiden, mithin recht zweifelhafte Argumente.
Bezogen auf die DB und mit dem Wissen darum, daß ehemals hauseigene Ganoven wie Hansen mit 2,5 Mio Abfindung und der Bahncard 100 auf Lebenszeit (wie macht der das eigentlich mit der Steuer und was macht eine Abfindung für Sinn wenn die Zecke im Pelz noch an der Bahn saugt ?) noch immer vom Staatskonzern getragen werden gibt es wiederum keine offenen Fragen, da ist eine Positionierung einfach, da die Zahlen hinter dem Elend bekannt sind und gewählte Politiker das Sagen haben.
Die hier installierte Zweiklassen- Gesellschaft ist ohne Not zustande gekommen, die bilanzierte und dokumentierte Raffgier der Vorstandsbagage, die Ignoranz der fachlich überforderten Aufsichtsratsmarionetten und die durch und durch asozialen Vorgesetzten im Verkehrsministerium und im Bundestag lassen keine Farben außer schwarz und weiß mehr erkennen, es ist schlichtweg zu plump um sich noch auf Sachzwänge im Tarifkonflikt berufen zu können.
Man hat Angst vor der Grundsatzfrage- Wollen wir überhaupt noch auf Schienenwegen unterwegs sein, sind amerikanische Verhältnisse mit wenigen unstrukturierten und nur 100%ig profitorientierten Trassen nicht besser für unsere Regierungsbilanz ?
Wollen wir analog den Wirtschaftsunternhemen die sich Quartal für Quartal die Schminke für die Bilanzkonferenzen ins Gesicht klatschen um den Aktionären für eine Nacht zu gefallen auch diesen milliardenschweren Staatsschatz leichtfertig vor die Hunde gehen lassen ?
Ich schätze 3/4 unserer Parlamentarier genau so ein, die Entmachtung bahnaffiner Spartengewerkschaften sind ein Indikator dafür, wenn die weg sind hat das System eine Stimme weniger und bald sind alle Messen gesungen.
Für eine zukünftige Einheitsgewerkschaft ist die Bahn nur ein Sack voll Reis.....



Fritze, josy95, vs1400, thomas 48, Rainman2 und Damals87 haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#251

RE: Streik der Lokführer

in Themen vom Tage 25.05.2015 10:10
von eisenringtheo | 9.180 Beiträge

Zitat von Hackel39 im Beitrag #250
[(...)
Die hier installierte Zweiklassen- Gesellschaft ist ohne Not zustande gekommen(...)..

Das würde ich nicht unterschreiben. Nach meiner Meinung ist sie deswegen zustandegekommen, weil mehr als sechs Monate angestellte Arbeitnehmer (aus Sicht der Konzerne) einen viel zu guten Kündigungsschutz haben, wohingegen Arbeitnehmer in den ersten sechs Monate fast vogelfrei sind.
Theo


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#252

RE: Streik der Lokführer

in Themen vom Tage 25.05.2015 11:22
von Lutze | 8.039 Beiträge

Zitat von eisenringtheo im Beitrag #251
Zitat von Hackel39 im Beitrag #250
[(...)
Die hier installierte Zweiklassen- Gesellschaft ist ohne Not zustande gekommen(...)..

Das würde ich nicht unterschreiben. Nach meiner Meinung ist sie deswegen zustandegekommen, weil mehr als sechs Monate angestellte Arbeitnehmer (aus Sicht der Konzerne) einen viel zu guten Kündigungsschutz haben, wohingegen Arbeitnehmer in den ersten sechs Monate fast vogelfrei sind.
Theo

Es geht auch noch länger,zum Beispiel bei den befristeten Arbeitsverträgen,
ob die Bahn solche Verträge hat weiß ich zwar nicht,aber im Eizelhandel
ist sowas schon lange gang und gäbe,da kann es schon passieren,das man
bis zu 3 Jahre vogelfrei ist
Lutze


wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren
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#253

RE: Streik der Lokführer

in Themen vom Tage 25.05.2015 12:55
von Hackel39 | 3.123 Beiträge

Zitat von eisenringtheo im Beitrag #251
Zitat von Hackel39 im Beitrag #250
[(...)
Die hier installierte Zweiklassen- Gesellschaft ist ohne Not zustande gekommen(...)..

Das würde ich nicht unterschreiben. Nach meiner Meinung ist sie deswegen zustandegekommen, weil mehr als sechs Monate angestellte Arbeitnehmer (aus Sicht der Konzerne) einen viel zu guten Kündigungsschutz haben, wohingegen Arbeitnehmer in den ersten sechs Monate fast vogelfrei sind.
Theo


Theo, die Streiks werden auch deshalb so unerbittlich geführt, weil die Stammpersonale der DB Schenker Ost bereits im Vorfeld eine unglaubliche Flexibilität der Einsatzorte gezeigt haben und zwar auch bezogen auf westdeutsche Brennpunkte wie Karlsruhe, Gremberg, Mannheim, Kornwestheim oder Lehrte.
Das war bereits zu meiner Mitgliedschaft in der GDL zu DB- Zeiten unser Alltag, für Quartale, Jahre oder aber dauerhaft mit vager Rückkehroption..
Man wechselt aktuell auch zwischen den Geschäftsbereichen (Personen-Güterverkehr, Bahnbau) und Lokführer werden zu Wagenmeistern oder qualifizieren sich zu Führungskräften.
Man hat auch damals schon alles getan, um den Arbeitgebern innerbetrieblich für diese Zweiklassengesellschaft keine Argumente zu liefern und hier war die Transnet zur Stelle, die am BesiTV (Beschäftigungssicherungs- Trifvertrag) mitgebastelt hat, um die Spaltung des Fahrdienstes zu forcieren, das war ihre Kompetenz.
Ganz nebenbei sei daran erinnert, daß es Anfang der 1990er Jahre sogar Attacken auf die Anerkennung des Facharbeiterstatus des Lokführerberufes gab, da hätte die fette Einheitsglucke von Harry Tischs Erben weggeguckt, wenn es diese Fahrdienst- Minderheit getroffen hätte.
Hintergrund war das ca. 15 Jahre andauernde DR- Projekt der zweijährigen Lokführer- Direktausbildung, die es drüben so nicht gab.
Da war immer Schlosser und Elektriker der Grundberuf (da fuhr mit 18 keiner allein auf der Lok) und auch wenn die DR- Berufsbezeichnung Fahrzeugschlosser/ Spezialisierung Triebfahrzeugführer hieß- man war dran und hätte uns Lokführer dieser betreffenden Jahrgänge (Einstieg ab ca. 1977...@Josy hilf, wenn Du es genauer weißt) dazu gebracht nachträglich den Facharbeiterbrief nacholen zu müssen.
Theo, der Kündigungsschutz war auch für die Bestandspersonale jünger als Jahrgang 1962 + unter 15 Dienstjahren, Stand 1994 nie wirklich gegeben, obwohl sie einen unbefristeten Vertrag hatten.
Begriffe wie Änderungskündigungen, Wohlverhalten, Sozialauswahl waren die Gewitterwolken unter denen ich als DB- Tarifkraft bis zuletzt unterwegs war auch ohne Erfahrungen in der Zeitarbeit sammeln zu müssen.
Aber über den Gewitterwolken sehe ich millionenschwere raffgierige Führungskräfte, Prestigebauten und -projekte (hirnrissige Beteiligungen in Übersee), bornierte Transnetfunktionäre und gleichgültige Politiker, da müssen wir über die Notwendiglkeit von Sparmaßnahmen nicht diskutieren, da gibt es keinerlei Verständnis dafür, das ich in normalen Unternehmen durchaus aufbringen könnte.



eisenringtheo, vs1400, josy95, Rainman2 und Damals87 haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 25.05.2015 13:00 | nach oben springen

#254

RE: Streik der Lokführer

in Themen vom Tage 25.05.2015 17:32
von Hackel39 | 3.123 Beiträge

Zitat von josy95 im Beitrag #246
Zitat von Hackel39 im Beitrag #242
Zitat von Fritze im Beitrag #229
Dieses Gesetz ist ein weiterer Sargnagel auf dem Weg des Untergangs der SPD !
Frau Nahles sollte sich in Grund und Boden schämen ! Pfui ihr Volksver(t)räter !

Mit streitbarem Gruß Fritze


Es ist nur die Fortsetzung des Machtkonzentrationsprozesses, der in der Wirtschaft mittels flächendeckender Kartelle eigentlich schon abgeschlossen ist, in der Medienlandschaft ebenfalls unumkehrbar in Gang gesetzt wurde und nun auch zwecks besserer Beherrschbarkeit durch das Kapital in die Arbeitnehmervertretungen Einzug hält.
Die Nahles hat trotz ihres hohen Gewichtes offenbar keine Angst mehr auf dünnem Eis, zu sicher kann sie sich der Gefolgschaft ihrer asozial exdemokratischen Parteiführung sein und mir ist unerklärlich wie man ohne Not Vertreter von Gewerkschaften wie der GDL, die nachweislich vor 25 Jahren das DR- Fahrpersonal vor der Lohndumpingoffensive bewahrt hat, so aufs Abstellgleis schieben kann.
Kann man nicht wenigstens die Relevanz dieser Tarifkämpfe für die Steuer- und Sozialeinnahmen des Staates anerkennen ?
Aber man schlägt wohl hier seitens dieser Partei zwei Fliegen mit einer Klappe, zum einem kommt man bei der Zerschlagung des Eisenbahnwesens weiterhin gut voran, nachdem man Fernbusse, Gigaliner, Geisterbahnhöfe und Zeitarbeiter erfolgreich etabliert hat, hält man auch mit seiner neoliberalen Amokfahrt die stellenweise neu erstarkende FDP in Schach indem man deren arbeitgeberfreundliche Streckenführung übernimmt.
Bei all der Aufregung müssen wir trotzdem abwarten, ob es wirklich dazu kommt, daß die Gerichte koalitionskonform mitregieren und in der Folge die einstweiligen Verfügungen zum Streikverbot tatsächlich rechtskräftig werden.






@Hackel39 .....,

Du wirst mir immer symphatischer!

Bitte aber nicht auf meiner Schleimspur ausrutschen oder mit Achsenstillstand auf einen Rückpraller, hoppla, Prellbock..., ach nicht doch! Gleisabschluß prallen...

Hast Du Dir meine Fotoserie von heute vom Bw Halberstadt schon angeschaut?

Erschaudernd, frustrierend.... Wut hochkochend...!

josy95


Hier mal das Kontrastprogramm zu deinen Bildern @Josy, die ich inzwischen in der Galerie angesehen und kommentiert habe:
http://www.halberstadt.de/de/bahnhofsero...4140001710.html
Ganz bestimmt will ich es nicht klein reden, daß man 8,2 Mio Euro investiert um etwas zu schaffen, das vorher schon da war und funktioniert hat, wenngleich ich den Sanierungsstau der Altimmobilie nicht kenne.
Aber solche Beträge sind nun mal irre und stehen in keinem Verhältnis zum geschaffenem Wert, so kühn behaupte ich das jetzt mal, da ich das Bauvolumen recht gut einschätzen kann.
Da sind 10% schon weg für die Architekten, Gutachter, Ämter und Projektanten, nochmal 20% für alle möglichen z. T. blödsinnigen Auflagen und externe Projekte wie eine Bahnhofsmission (die Bahn ist nicht am sozialen Elend dieser Republik schuld) und weitere 20% weil man nicht fähig war, auf dem Bestand aufzubauen und genau daran krankt diese ganze Kahlschlagphilosopie, die nur noch Einzelprojekte der infrastrukturellen Reisekultur gebacken kriegt- ein Inselreich willkürlich zusammengewürfelter Rudimente, die natürlich besser als nichts sind aber mit dem bislang so verbauten Geldern hätte eine homogene kompetente, gewachsene Führungsmannschaft wie wir sie in der Endzeit der DR in Anbetracht der noch vorhandenen Arbeitskräfte, z. B. Bereich TA (Technische Anlagen) der Bahnbetriebswerke (Bw) noch hatten mehr gemacht.
Mit einem klaren Bekenntnis des Staates zur Bahn und dahingehenden Initiativen, interessierten Mietern dieser Immobilien in einer frühen Phase bei der Umwandlung in Eigentum zu helfen oder sich für eine Genossenschaftsstruktur der Wohnimmobilien stark zu machen hätte ganz sicher mehr gebracht als solche Neubauten, die aus Ruinen auferstanden sind.
Auf Bild 8 sehen wir noch ein Fossil dieser visionären Bahnpolitik, wobei ich die heutige Position des Ex- Landesverkehrsministers Daehe der CDU nicht kenne aber wenn er sich äußern würde, wäre das sicher parteischädigendes Verhalten und so sieht er wohl so wie wir schweigend und entsetzt diesem ungebremsten Niedergang zu.
Die späteren regionalen Kurzfrisökonomen der Niederlassung Halle hatten beispielsweise einst unsere Drehscheibe nach Ulm verscheuert, ohne die ein Bw natürlich so gut wie unbrauchbar war mit der Konsequenz, daß ernsthaft interessierte Folgeverwerter aus dem Bahnbau von der Kaufabsicht zurück getreten waren, so daß 2007 schließlich alles dem Erdboden gleich gemacht wurde, siehe unteres Drittel:
http://www.bahnmotive.de/europa/deutschl...ngen_teil_4.htm



vs1400 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#255

RE: Streik der Lokführer

in Themen vom Tage 25.05.2015 22:48
von josy95 | 4.915 Beiträge

Zitat von Hackel39 im Beitrag #253
[quote=eisenringtheo|p470635][quote=Hackel39|p470626][(...)
.@Josy hilf, wenn Du es genauer weißt) dazu gebracht nachträglich den Facharbeiterbrief nacholen zu müssen.
Theo, der Kündigungsschutz war auch für die Bestandspersonale jünger als Jahrgang 1962 + unter 15 Dienstjahren, Stand 1994 nie wirklich gegeben, obwohl sie einen unbefristeten Vertrag hatten.
Begriffe wie Änderungskündigungen, Wohlverhalten, Sozialauswahl waren die Gewitterwolken unter denen ich als DB- Tarifkraft bis zuletzt unterwegs war auch ohne Erfahrungen in der Zeitarbeit sammeln zu müssen.
Aber über den Gewitterwolken sehe ich millionenschwere raffgierige Führungskräfte, Prestigebauten und -projekte (hirnrissige Beteiligungen in Übersee), bornierte Transnetfunktionäre und gleichgültige Politiker, da müssen wir über die Notwendiglkeit von Sparmaßnahmen nicht diskutieren, da gibt es keinerlei Verständnis dafür, das ich in normalen Unternehmen durchaus aufbringen könnte.




@Hackel39 ,

ich brauch nicht helfen..., Dein Erinnerungsvermögen, Dein Fachwissen, Deine Interpretation und Argumnentation - mein Judester:

Einfach nur genial!


Ich möchte mich einfach mal mit Dir persönlich treffen, vielleicht bei einer schöne Angelsafari. Wir haben soviel gedanklich auszutauschen..., denn ich sehe auch dort die ganz große Gefahr, unsere Generation mit dem in einigen Augen durchaus (brandgefährlichen) Fach- und Insiderwissen stirbt langsam aus !

Und dieses Tarifeinheitgesetz stilisiert sich m. Ea. immer mehr zu einer Art Notbremse.

Einer Notbremse zur Verhinderung eines Flächenbrandes der geschundenen und gebeutelten, von einem bestimmten Klientel der Arbeiterverräter veratenen und verkauften Arbeitnehmerschaft...

josy95


Sternbild Krebs, eine seiner herausragenden Eigenschaften: Krebse kommen immer an ihr Ziel..., und wenn sie zei Schritt vorgehen und einen zurück...

Zu verstehen als Abmahnung an EINEN Admin... bitte lächeln!
Hackel39 und Grete85 haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 25.05.2015 22:50 | nach oben springen

#256

RE: Streik der Lokführer

in Themen vom Tage 26.05.2015 00:31
von vs1400 | 2.397 Beiträge

Zitat von Hackel39 im Beitrag #250


Man will die Spaltung der Arbeiterklasse.
Das was so abgedroschen nach kommunistischer Politpropaganda klingt ist Alltag in unseren Betrieben, ich erlebe das 1:1 in meinem beruflichen Umfeld aber auch die Einkommensgefälle zwischen fest angestellten Tarifkräften einerseits und Zeitarbeitern, Langzeitpraktikanten und Minijobbern andererseits sprechen eine klare Sprache.
Man kann einfach nicht die mehrere 1000 € jährliche Prämienzahlungen an die Fließbandarbeiter von Opel und ihre Stundenlöhne jenseits der 20 €- Marke als repräsentativ betrachten ohne die Wasserträger mit Mindestlohn und ohne nennenswert hohe eingebuchte Rentenpunkte zu beachten, das ist Augenwischerei so wie die Hochleistungsschichten der Henneckes, Pfefferkorns und Harders in den verschiedenen Phasen der DDR- Propaganda.
Was ist jetzt das Dilemma ?
Eben, daß alle mit machen und man sich mitunter äußerst schwer positionieren kann.
Ich weiß, daß auch für unsere Firma Dienstleister unterwegs sind, deren Berufsanfänger bis zu 50% weniger verdienen als wir Stammpersonale, wobei diese Lohngefälle durch die Provisionen der Verleihfirmen noch verschärft werden, die sich wiederum gegen (betriebswirtschaftliche) Totalausfälle versichern und eine Mischkalkulation mit dem übrigen Personalbestand hinkriegen müssen.
Am Ende hängt die Gerechtigkeit davon ab, wie hoch die Vorstellungen dieser Unternehmer von Ethik und Partizipation entwickelt sind und auch da muß man bedenken, daß auch die von Schwankungen und Unwägbarkeiten ruiniert werden können, wenn alles zusammen kommt.
Es sind halt Unternehmer, die auch mal in guten Zeiten im Sinne der Rücklagenbildung unverschämt zulangen müssen, um spätere Dürreperioden durchhalten zu können, das alles ist nicht einfach.

Aber was sind die Konsequenzen für den Arbeitsalltag ?
Wann immer ich versuche, dahinter zu steigen, warum jene Leiharbeiter eben nicht versuchen, trotz ausreichender Möglichkeiten eine Festanstellung zu bekommen, stoße ich auf Themen wie "gebunden sein", "Angst vor Überlastung" oder "wenig Abwechslung" aber auch Momente der Zweifel, ob man es dem vormaligen Verleiher antun kann, nachdem der die Ausbildung teilweise mit finanziert hat als Mitarbeiter auszuscheiden, mithin recht zweifelhafte Argumente.
Bezogen auf die DB und mit dem Wissen darum, daß ehemals hauseigene Ganoven wie Hansen mit 2,5 Mio Abfindung und der Bahncard 100 auf Lebenszeit (wie macht der das eigentlich mit der Steuer und was macht eine Abfindung für Sinn wenn die Zecke im Pelz noch an der Bahn saugt ?) noch immer vom Staatskonzern getragen werden gibt es wiederum keine offenen Fragen, da ist eine Positionierung einfach, da die Zahlen hinter dem Elend bekannt sind und gewählte Politiker das Sagen haben.
Die hier installierte Zweiklassen- Gesellschaft ist ohne Not zustande gekommen, die bilanzierte und dokumentierte Raffgier der Vorstandsbagage, die Ignoranz der fachlich überforderten Aufsichtsratsmarionetten und die durch und durch asozialen Vorgesetzten im Verkehrsministerium und im Bundestag lassen keine Farben außer schwarz und weiß mehr erkennen, es ist schlichtweg zu plump um sich noch auf Sachzwänge im Tarifkonflikt berufen zu können.
Man hat Angst vor der Grundsatzfrage- Wollen wir überhaupt noch auf Schienenwegen unterwegs sein, sind amerikanische Verhältnisse mit wenigen unstrukturierten und nur 100%ig profitorientierten Trassen nicht besser für unsere Regierungsbilanz ?
Wollen wir analog den Wirtschaftsunternhemen die sich Quartal für Quartal die Schminke für die Bilanzkonferenzen ins Gesicht klatschen um den Aktionären für eine Nacht zu gefallen auch diesen milliardenschweren Staatsschatz leichtfertig vor die Hunde gehen lassen ?
Ich schätze 3/4 unserer Parlamentarier genau so ein, die Entmachtung bahnaffiner Spartengewerkschaften sind ein Indikator dafür, wenn die weg sind hat das System eine Stimme weniger und bald sind alle Messen gesungen.
Für eine zukünftige Einheitsgewerkschaft ist die Bahn nur ein Sack voll Reis.....


hiermit beschreibst du eine thematik, Hackel39,
mit welcher nur die wenigsten etwas anfangen können.

zeitarbeitsfirmen in öffentlichen unternehmen.
welche ja eigentlich ne soziale verpflichtung haben sollten, zumal ihre geldgeber die steuerzahler sind ...

gruß vs


04.11.1986 - 21.04.1987 Uffz. Ausbildung In Perleberg
21.04.1987 - 28.08.1989 Gruppenführer der 2. Gr./ 2.Zug/ 7. GK - Schierke/ GR 20/ GKM- N


zuletzt bearbeitet 26.05.2015 00:32 | nach oben springen

#257

RE: Streik der Lokführer

in Themen vom Tage 26.05.2015 10:53
von Hackel39 | 3.123 Beiträge

Zitat von vs1400 im Beitrag #256
[quote=Hackel39|p470626]



hiermit beschreibst du eine thematik, Hackel39,
mit welcher nur die wenigsten etwas anfangen können.

zeitarbeitsfirmen in öffentlichen unternehmen.
welche ja eigentlich ne soziale verpflichtung haben sollten, zumal ihre geldgeber die steuerzahler sind ...

gruß vs





Es ist wahrscheinlich in meiner Schachtelsätzearchitektur untergegangen:
Ich bin kein DB- Lokführer mehr, aber unsere Firma bedient sich Personaldienstleistern.
Die sind zwar auch nicht zwingend Zeitarbeitsfirmen, da ihre Angestellten meines Wissens unbefristete Verträge haben, vom Modell her entsprechen diese Verträge aber dem Zeitarbeits- Status, da sie für Tage an denen sie fahren mehr Stundenlohn + Zuschläge bekommen als an Tagen an denen es keine Aufträge gibt.
Gleichwohl stellen die Verleihfirmen aber Stornogebühren in Rechnung für Absagen ab ca. 3-4 Tagen vorher, die sind dann gestaffelt, wobei die betroffenen Mitarbeiter trotzdem in den Mond gucken, wenn sie nicht fahren, allerdings könnte hier wiederum das Hotel und die Anreise schon kalkuliert sein, bzw. war der MA dadurch für andere Aufträge blockiert.
Wie Du siehst ist es sehr komplex.
Ähnlich war das im Besi- TV der Bahn vorgesehen, was allerdings Konsequenzen hatte.
Für mich beispielsweise mit meinen laufenden Kreditbelastungen aus den Immobilienkäufen hätte die Annahme dieser prekären Beschäftigungssituation damals eventuell Schiffbruch bedeutet, das wäre von den Banken abhängig, inwiefern sie zur Laufzeitstreckung bereit gewesen wären.
Die finanzielle Freiheit, die ich damals pro forma schon hatte wäre mit der angesetzen Schlagzahl (der Tilgung) ein steiniger Weg geworden, aber das nur nebenbei.
Definitiv bedient sich die Staatsbahn dieser Modelle, aus den Betroffenen kriegst Du da nichts raus, da verhalten die sich wie die Bundestagskaninchen vor der Kapitalistenschlange bei der Abstimmung zum Tarifeinheitsgesetz: sie kuschen und zittern.
Richtig haarig wird es, wenn es um Ausschreibungen zum Streckenbetrieb im ÖPNV geht und der Platzhirsch sich an den Auflagen vorbeimogelt zum Nachteil der privaten Konkurenz, man erkennt das z. B. bei der Ticketkontrolle, wenn ein Prüfdienst statt der erwarteten Uniformträger den Schein sehen will, auch fahren oben beschriebene Dienstleister temporär auch für die DB Regio, z. B. im Kölner Raum aber auch anderswo.



josy95, vs1400 und Fritze haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#258

RE: Streik der Lokführer

in Themen vom Tage 26.05.2015 11:15
von josy95 | 4.915 Beiträge

Zitat von vs1400 im Beitrag #256
[quote=Hackel39|p470626]



hiermit beschreibst du eine thematik, Hackel39,
mit welcher nur die wenigsten etwas anfangen können.

zeitarbeitsfirmen in öffentlichen unternehmen.
welche ja eigentlich ne soziale verpflichtung haben sollten, zumal ihre geldgeber die steuerzahler sind ...

gruß vs






@vs1400 ,

einer von vielen Dingen, die nicht passen!

Durch die Lücken in Gesetzen wie u. a. fü Zeitarbeit, Arbeitnehmerentsendegesetz usw., die von der Politik bei der Schaffung vielleicht sogar bewußt installiert wurden..... Zumindest aber, die schon jahrelang einer Nachbesserung harren, ist doch ein oft undurchschaubars Wirrwar an Firmengeflechten, nenne hier bloß mal den Ausdruck Subunternehmen oder gar Sub- Sub- Auftraggeber, Auftragnehmer entstanden, wo kaum jemand noch durchblickt und selbt erfahrene Ermittler für Wirtschaftskriminalität vermehrt ihr Probleme haben, in diesem Sumpf, in diesem Milieu Straftaten aufzudeken. Oft geht es noch länderübergreifend Richtung Osteuropa...

Und alles ziehlt nur auf eins raus, Lohndrückerei, Lohndamping und oft Betrug.
Auch oder gerade bei öffentlichen Dingen wie Verkehr, Infrastruktur, Bauvorhaben die aus Steuergeldern finanziert werden und wo bei einem Desater zumindest für den finanziellen Verlust kein Entscheidungsträger, sprivch Politiker für haftbar gemacht wird, dank mangehafter Geseteslage haftmar gemacht werden kann. Das Geld mit denGanoven im Nadelstrifen dann meißt sowieso über alle Berger.
Oft hängen bis Dato scillernde Größen aus Politik und Wirtschaft, dem öffentlichen Leben in diesem Sumpf mit drin. Es wird dann und wann mal ein Bauernopfer präsentiert und noch vielöfter tut man sic mit Ermittlungen und besonders Ermittlungserfolgen, prozessrelevanten Ergebmnissen sehr schwer...

http://www.google.de/url?sa=t&rct=j&q=&e....93990622,d.bGg

Und so, und nur so läuft es auch im Verkehr auf öffentlichen Straßen- und Schienenwegen. Seriöse Unternehmer haben kaum noch eine Chance.

Und was hat denn konkret die Bahnprivatisierung gebracht? Ohne große Zahlenspiele ins Feld zu führen, was früher als Steuergeld zum Defizitausgleich der Bahn bezahlt wurde, nennt sich heute nur anders. Als Fördergelder, Subventionen, Infrastrukturzuschuß und unter was für tollen und hochtrabenden Wortfindungen,Titulierugen "getarnt"..., dem Kind einen anderen Namen gegeben fließen nach wie vor die Steuermiilliarden.

Nur, und das ist der ganz große Unterschied, das sie sich jetzt besser und vor allem einseitiger verteilen lassen. Erst in die Taschen von überbezahlten Managern (oft gescheiterte weil abgewählte Expolitiker), von Großaktionären..., in Kanäle von Auftragnehmern für megateure Großprojekte und Millardengräber wie den berüchtigten BER oder die Hamburger Elbphilharmonie (es gib noch zig andere Beispiele, viele geraten gar nicht erst in das Licht der Öffentlichkeit), vorbei an den Lohntüten der Mitarbeiter.

Bleiben wir bei der Bahn. Megarückzug aus der Fläche, damit Wegfall vonn abertausenden Arbeitsplätzen und massiver Erzeugung sozialer Probleme, Zusammenbruch ganzer sozialer Strukturen, Lohndrückerei über Tochterirmen. Umwandlung von fähigen und willigenMitarbeitern zu Wanderarbeitern oder besser modernen Nomaden.... Abschieben von berufserfahrenen Mitarbeitern auf Abstellgleise wie Arbeitslosigkeit, Frühverrentung usw. . Das bezahlt natürlich alles der Steuerzahler.... Berufseinsteiger ohne ausreichende Qualfikation, weil die nur mit Berufserfahrung wachsen kann, was aber Zeit kostet und damit Geld = Profitminderung.

Und dann das aktuell über die ebenfalls lobbyismusverseuchten verseuchten Medien jetzt das große fadenscheinige Geheule nach Fachkräftemangel anstimmen...

Schmutz- und Diffamierungskampagnen durch einseitige Berichterstattung über Personen, die das durchschaut haben, die dagegen aufbegehren, so wie ein Claus Weselsky und andere lostreten.

http://www.google.de/url?sa=t&rct=j&q=&e....93990622,d.bGg

Ein Wunder nur, das man Herrn Weselsky keine besondere Nähe zur untergegangenen SED, zur Untergegangenen DDR oder gar der Stasi anichten konnte. Das wäre das gefundene Fressen gewesen...!

So Vieles riecht, nein stinkt regelrecht nach mafiosen Strukturen...

Es wagt sich nur kaum einer, offen auszusprechen!

josy95


Sternbild Krebs, eine seiner herausragenden Eigenschaften: Krebse kommen immer an ihr Ziel..., und wenn sie zei Schritt vorgehen und einen zurück...

Zu verstehen als Abmahnung an EINEN Admin... bitte lächeln!
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#259

RE: Streik der Lokführer

in Themen vom Tage 26.05.2015 11:43
von Hackel39 | 3.123 Beiträge

Zitat von josy95 im Beitrag #255
Zitat von Hackel39 im Beitrag #253
[quote=eisenringtheo|p470635][quote=Hackel39|p470626][(...)
.@Josy hilf, wenn Du es genauer weißt) dazu gebracht nachträglich den Facharbeiterbrief nacholen zu müssen.
Theo, der Kündigungsschutz war auch für die Bestandspersonale jünger als Jahrgang 1962 + unter 15 Dienstjahren, Stand 1994 nie wirklich gegeben, obwohl sie einen unbefristeten Vertrag hatten.
Begriffe wie Änderungskündigungen, Wohlverhalten, Sozialauswahl waren die Gewitterwolken unter denen ich als DB- Tarifkraft bis zuletzt unterwegs war auch ohne Erfahrungen in der Zeitarbeit sammeln zu müssen.
Aber über den Gewitterwolken sehe ich millionenschwere raffgierige Führungskräfte, Prestigebauten und -projekte (hirnrissige Beteiligungen in Übersee), bornierte Transnetfunktionäre und gleichgültige Politiker, da müssen wir über die Notwendiglkeit von Sparmaßnahmen nicht diskutieren, da gibt es keinerlei Verständnis dafür, das ich in normalen Unternehmen durchaus aufbringen könnte.




@Hackel39 ,

ich brauch nicht helfen..., Dein Erinnerungsvermögen, Dein Fachwissen, Deine Interpretation und Argumnentation - mein Judester:

Einfach nur genial!


Ich möchte mich einfach mal mit Dir persönlich treffen, vielleicht bei einer schöne Angelsafari. Wir haben soviel gedanklich auszutauschen..., denn ich sehe auch dort die ganz große Gefahr, unsere Generation mit dem in einigen Augen durchaus (brandgefährlichen) Fach- und Insiderwissen stirbt langsam aus !

Und dieses Tarifeinheitgesetz stilisiert sich m. Ea. immer mehr zu einer Art Notbremse.

Einer Notbremse zur Verhinderung eines Flächenbrandes der geschundenen und gebeutelten, von einem bestimmten Klientel der Arbeiterverräter veratenen und verkauften Arbeitnehmerschaft...

josy95


Nunja, das mit dem Erinnerungsvermögen bezieht sich nur auf die intensiv erlebten Abschnitte meiner DDR- Biografie, da sie mit unvergeßlichen Diskussionen einhergingen, die es in der Nachwendezeit (der Ernüchterung) kaum wieder gegeben hat.
Zwar verschärfte sich beispielsweise die Vereinsmeierei bis zur Schmerzgrenze, die Grundsatzdiskussionen verliefen aber recht unspektakulär im Sande, da die Gegner von damals zu großen Teilen selbst Opfer des herbeigesehnten Systems wurden, Freiheit hin oder her, was nützt die saubere Luft, wenn die Lunge kaputt ist, was nützen die gesunden Hände wenn das Werk vernichtet ist, das die Arbeit brachte.
Für wendige Stromer wie mich war das zu keiner Zeit wirklich ein Problem und die Frage, warum ich nicht für meine Ideen von damals weiter gekämpft habe ist dahingehend bereits selbst beantwortet, daß niemand von diesen Ideen mehr wissen wollte.
Das Sortiment Sozialismus wurde aus dem Regal genommen und Arbeitnehmerrechte kann man sich fortan nur noch auf dem Trödelmarkt der Geschichte zusammen kaufen, will heißen, daß es sie nur noch pro forma als Liebhaberstücke gibt.
Die Machtfrage ist längst geklärt, die Murmel dreht sich anderswo.
Das mit der Angeltour ist aber im Gegensatz zur Machtfrage lösbar, mein Traum wäre mal der Bodden da war ich noch nie- die Hechte dort sind legendär laut Kennerberichten.
Aber auch Wernigerode scheint ein kleines Eldorado der Kleinteichfischer zu sein, dort in der Gegend war ich schon mal mit einem Kumpel aus Osterwieck unterwegs, in einem Parkteich mit "angeschlossenem" Vereinsheim hatte ich einen wunderschönen Fangtag erlebt.
Sicher planen kann ich solche Ausflüge nur Mitte/ Ende August, da haben wir Schonzeit.



josy95 und Fritze haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#260

RE: Streik der Lokführer

in Themen vom Tage 26.05.2015 12:04
von Hackel39 | 3.123 Beiträge

Zitat von josy95 im Beitrag #258
[quote=vs1400|p470826][quote=Hackel39|p470626]





Ein Wunder nur, das man Herrn Weselsky keine besondere Nähe zur untergegangenen SED, zur Untergegangenen DDR oder gar der Stasi anichten konnte. Das wäre das gefundene Fressen gewesen...!

So Vieles riecht, nein stinkt regelrecht nach mafiosen Strukturen...

Es wagt sich nur kaum einer, offen auszusprechen!

josy95


Da muß ich mal etwas Wasser in den Wein gießen.
Ich beschrieb bereits die Vorgänge der Formierung der Gewerkschaftsbewegung besonders bezogen auf die GDL in meinem Wahrnehmungsbereich im Raum Halle in der Nachwendezeit.
Jener spätere Funktionär und Aufsichtsratsmitglied der DB, der damals die Feldarbeit leistete und den nahezu 100%igen Organisierungsgrad der Lokführer im Alleingang hin bekam wurde später ziemlich unsauber seiner Machtposition in internen Auseinandersetzungen entbunden.
Dieser Vertreter war 1987 zusammen mit mir auf der Kreisparteischule und ist wohl auch noch in der Linkspartei der Region politisch aktiv, so einen hätten sie genau das andichten können, was Du eben beschrieben hast.
Wenngleich dieser Undank verwerflich ist (näheres zu den Vorgängen weiß ich natürlich nicht) in der Sache dient es den Kollegen, zumal Weselsky CDU- Mitglied ist und über den Verdacht, sich als Berufsrevoluzzer profilieren zu wollen erhaben ist.
Überhaupt sehe ich entgegen meiner sonstigen politischen Positionierung die CDU bezogen auf das Eisenbahnwesen als ehrliche und engagierte Unterstützer, Namen aus der Öffentlichkeit nenne ich mal stellvertretend, wie schon erwähnt K.- H. Daehre, J. Ludewig oder auch T. Fischer, Stadtrat von Eisleben und Initiator der Mansfelder Bergwerksbahn und des Projektes Genossenschaftsbahnhof Eisleben.
Seitens der Linken warte ich übrigens seit Monaten vergeblich auf ein Signal zum Lückenschlusses der Unstrutbahn (Artern- Naumburg) von der Thüringer Verkehrsministerin (Die Linke) und ihrem Parteikollegen Ramelow.
Allerdings ist zu erwähnen, daß einst CDU- Minister aus Thüringen die Strecke auf ihrem 10 km- Abschnitt abbestellt haben während Sachsen- Anhalt daran fest hielt, die den größeren Teil auf ihrem Territorium hatte.
Alles ist wohl eher von Personen als von Parteien abhängig, das macht die Sache schwierig und Wählen wird scheinbar noch überflüssiger....



zuletzt bearbeitet 26.05.2015 14:05 | nach oben springen


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