#61

RE: „Jedermann an jedem Ort - einmal in der Woche Sport“

in DDR Zeiten 19.05.2015 06:38
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von vs1400 im Beitrag #60
Zitat von G.Michael im Beitrag #59
Zitat von vs1400 im Beitrag #57
Zitat von G.Michael im Beitrag #55


Peter, die DHfK habe ich bewusst nicht genannt, gerade im Bereich Schwimmen ginge es da in die kriminelle Richtung.
aufbauende Mittelchen, Unterdrucktraining Gegenstromanlagen.
Micha


hm, G.Michael,
war es nicht eher nen höhentraining und ne ebenfalls durchaus legitime gegenstromanlage.

auf den rest gehe ich nicht ein,
weil ot.

gruß vs





Rischdisch, Höhentraining, nachgestellte 3000 m üNN 0 auf 116 m üNN 0. Nur beim regulären Training oben erfolgte eine langsame Rückreise, oder
ein Abstieg. In der DHfK hieß es Tür auf und innerhalb einer Sekunde war der normale Luftdruck wieder vorhanden, war nicht so toll.
Die Gegenstromanlagen sind legitim, werden wohl heute noch genutzt, aber sicherlich nicht in solchen Unterdruckkammern.
Ich habe damals in einer solchen Anlage im 10 Meterbecken 10.000 Meter absolvieren dürfen?/können mehrfach. Ständig wechselnde Strömungsgeschwindigkeit.
Deswegen bin ich auch bei der Hochschulsportgemeinschaft der Karl Marx Universität Leipzig ausgestiegen
und habe mich der BSG- LVB Leipzig
angeschlossen. Alles ganz locker, Training in einer stinknormalen Volksschwimmhalle. Bei Wettkämpfen war ich zumindest immer auf dem 2. Platz.
Naja, einen 3. Teilnehmer hätte es nicht geben dürfen.
Micha




@G.Michael,
könntest du, zu diesem thema, bitte nen separaten fred eröffnen.
dies käme mir, bestimmt auch anderen usern, wohl eher entgegen und würde dieses thema nicht sprengen.


gruß vs



@vs, einen neuen fred aufmachen könnte ich, nur warum? Eventuell ist es Dir aufgefallen, das hier schon seit geraumer Zeit am eigentlichen Thema
vorbeidiskutiert wird. Der angesprochene Breiten- Massensport ist doch schon Geschichte.
Micha


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#62

RE: „Jedermann an jedem Ort - einmal in der Woche Sport“

in DDR Zeiten 19.05.2015 08:56
von vs1400 | 2.389 Beiträge

Zitat von G.Michael im Beitrag #61


@vs, einen neuen fred aufmachen könnte ich, nur warum? Eventuell ist es Dir aufgefallen, das hier schon seit geraumer Zeit am eigentlichen Thema
vorbeidiskutiert wird. Der angesprochene Breiten- Massensport ist doch schon Geschichte.
Micha


du scheinst einen interessanten lebenslauf zu haben, G.Michael,
nur deshalb und dieser sollte doch keinesfalls, in irgendeinem thema, nur kurz erwähnt werden.

gruß vs


04.11.1986 - 21.04.1987 Uffz. Ausbildung In Perleberg
21.04.1987 - 28.08.1989 Gruppenführer der 2. Gr./ 2.Zug/ 7. GK - Schierke/ GR 20/ GKM- N


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#63

RE: „Jedermann an jedem Ort - einmal in der Woche Sport“

in DDR Zeiten 19.05.2015 10:51
von Vierkrug (gelöscht)
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@G.Michael, ich stimme Dir zu, wir waren sehr weit am eigentlichem Thema vorbeigeschlittert. Man möge es den Eishockey-Fans verzeihen.

Einige Bemerkungen meinerseits zu dieser eigentlichen Thematik und den Breiten- und Massensport in der DDR. Wie bereits in einigen Beiträgen angesprochen, spielten die Betriebssportgemeinschaften (BSG) dabei auch eine wichtige Rolle - zumindest war sie ihnen vom Anliegen zugedacht worden.
Die entsprechenden Maßnahmen und Aufgabenstellungen waren in den Betriebskollektivverträgen (BKV) verankert und die materiellen, wie auch finanziellen Mittel für die Entwicklung des betrieblichen Massen- und Breitensport wurden aus dem KuS-Fonds (Kultur-und Sozialfonds) gespeist bzw. bereitgestellt. Meine diesbezüglichen Aktivitäten beschränkten sich jedoch nur auf die formelle Wahrnehmung bestimmter Aufgaben, wie die Teilnahme am Kombinatssportfest und Teilnahmen i.A. (im Auftrag). Während meiner Zeit gehörte ich der BSG "Aktivist" auch nur als zahlendes Mitglied an, denn ich konnte mich mit bestimmten Praktiken, besonders im Bereich des Fußballes nicht anfreunden.
Die Teilnahme am montäglichem "Dienstsport" (1 Stunde Volleyball) erfolgte auch nur sporadisch und in Abhängigkeit des Betriebsgeschehens. Die anschliessenden Saunabesuche gestalteten sich dann oftmals als erweiterte Dienstbesprechungen. Ich gehörte weiterhin der SG Dynamo / Sektion Judo an und absolvierte ab und an auch einige Trainigseinheiten - speziell Wurftechniken. Aber zurück zu den BSG.
Wie bereits angedeutet, hatte nicht nur ich so meine Probleme mit bestimmten Bereichen innerhalb der BSG, hierbei insbesondere mit der Sektion Fußball und dabei wiederum mit der 1. Mannschaft, die ihren Spielbetrieb in der DDR-Liga absolvierte.
Mir sind noch die Aktivitäten gegenwärtig, wo für diese Fußballer entsprechende Planstellen mit den dazugehörigen Lohn- und Gehaltsstufen geschaffen wurden, die im keinem Verhältnis zu den anderen Beschäftgten standen. Angelegt wurden diese vorrangig in den Bereichen Bau und Zentrale Werkstätten. Hinsichtlich Freistellung wurde hier schon etwas geschrieben. Wimre, dann waren diese Fußballer halbtags an 2- 3 Arbeitstagen in der Woche in den Tätigkeitsbereichen anwesend, bei den sie planstellenmäßig angelegt waren. Die restliche bezahlte Arbeitszeit diente der Wahrnahme des Trainings und der Teilnahme am Spielbetrieb.
Spieler, wie Frank Papritz, Peter Buschner oder die Hoßmang-Brüder sind mir noch gut in Erinnerung. Auch das "Geschachere" um Petrick Sander von der BSG Energie Cottbus.
Der Prestigekampf zwischen den Fußballmannschaften des ehemaligen Kohle- und Energiebezirkes der DDR nahm schon manchmal sehr groteske Züge an, zumal dann, wenn sich die großen Fußballversteher aus den Führungs- und Leitungsebenen der Partei einmischten und die Richtung vorgaben. Die drei Fußballmannschaften im Bezirk waren
- BSG Energie Cottbus - Trägerbetrieb war das Kombinat Braunkohlenkraftwerke
- BSG Aktivist Schwarze Pumpe - Trägerbetrieb war das Gaskombinat Schwarze Pumpe-Stammbetrieb
- BSG Aktivist Brieske-Senftenberg - Trägerbetrieb war das Braunkohlenkombinat Senftenberg.
Es ist sicherlich noch bekannt, das Energie Cottbus damals eine "Fahrstuhlmannschaft" war - Auf - und Abstieg in die/aus der Oberliga der DDR, war an der Tagesordnung. Auch der Tatsache geschuldet, dass per Parteibeschluß, Energie Cottbus seine Talente an den BFC Dynamo zu delegieren hatte.
Energie Cottbus bediente sich dann wiederum mit Unterstützung von Führungskräften der Bezirksleitung der SED bei seinen Lokalrivalen, den beiden "Aktivist"-Mannschaften. Man konnte manchmal nur noch mit dem Kopf schütteln.

Das Engagement, das Führungs- und Leitungskräfte auch aus dem Kombinat gegenüber dem Fußball an den Tag legten, hätte ich mir oftmals auch in den Bereichen des geistig-kulturellen Lebens gewünscht. Zum Glück gab es beim GD beginnend, auch in der Kombinatsleitung und Generaldirektion ausreichendes Engagement für die geistig-kulturelle Schiene im Freizeitbereich. Ich denke hierbei nur an das Arbeiterkabarett "Hornissen", an dessen Logo ich auch eine kleine Aktie besaß - das zu den Arbeiterfestspielen zahlreiche Goldmedaillen holte. Diese Erfolge blieben dem Fußball versagt. Mußte immer grinsen, wenn am Montag vor den Wochenanlaufbesprechungen die große Fachsimpelei zu den Wochenendspielen stattfand. Besonders die Lokalderbys hat ihren besonderen Platz in solchen Diskussionen.
Leider wurde dem Fußball zuviel Aufmerksamkeit und Unterstützung gewährt, Erfolge und Entwicklungen anderer Sportarten innerhalb der Betriebssportgemeinschaft traten dabei in den Hintergrund und waren oftmals wertvoller, wie ein 2:1 Sieg im Heimspiel gegen Brieske-Senftenberg.

Vierkrug

Nachträgliche Korrektur


Stedtlingen, turtle, furry, eisenringtheo und vs1400 haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 19.05.2015 15:09 | nach oben springen

#64

RE: „Jedermann an jedem Ort - einmal in der Woche Sport“

in DDR Zeiten 19.05.2015 11:56
von turtle | 6.961 Beiträge

Im DDR Fußball bildeten sich so genannte Spitzenmannschaften mit besonderem Wohlwollen der Partei heraus. Die Dynamos gehörten in erster Linie dazu, aber genauso Lok Leipzig oder früher der ASK Vorwärts. Im internationalen Fußball wollte man besser dastehen. Dazu wurden von anderen Mannschaften Spieler abgezogen, sie wurden delegiert. Dem BFC hat das zwar zum Dauermeister gemacht, doch International haben der 1.FC Magdeburg, Carl Zeiss Jena oder Lok dem BFC den Rank abgelaufen. Ich finde wie es gehandhabt wurde hat man bewusst Wettbewerbsverzerrung begangen. Die Talente wurden zwar in wenigen Mannschaften gebündelt, doch die Heimatvereine hatten bedeutend weniger Chancen. Ja klar werde ich nun das Argument hören heute ist das auch nicht anders, da werden mit Geld Spieler geholt. Kaufen und Verkaufen richtet sich heute hauptsächlich nach der finanziellen Marklage eines Vereines. Natürlich spielten auch bessere Vergünstigungen für einen delegierten Spieler eine Rolle, doch letztendlich musste man sich dem Druck den Spieler abzugeben beugen.. Ein trauriges Kapitel dürfte auch das ständige Überwachen bei einem Spiel im nicht sozialistischen Ausland gewesen sein. Einschränkungen oder vorgekaute Floskeln waren an der Tagesordnung. Sehe heute noch die Zeilen in der FUWO wenn ein Spieler im Westen blieb. Kollektive Verurteilung, mancher ehemalige Kamerad tat sich besonders im Sinne der Partei hervor mit einem unerschütterlichen Bekenntnis zur Partei und dem Sozialismus. Politik und Sport gehörten in der DDR doch immer eng zusammen.
Wie wenig die Lippenbekenntnisse Wert waren, sah man nach 1990. Jedenfalls sehe ich das so ,wie ich es hier geschrieben habe.


thomas 48 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#65

RE: „Jedermann an jedem Ort - einmal in der Woche Sport“

in DDR Zeiten 19.05.2015 14:25
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von vs1400 im Beitrag #62
Zitat von G.Michael im Beitrag #61


@vs, einen neuen fred aufmachen könnte ich, nur warum? Eventuell ist es Dir aufgefallen, das hier schon seit geraumer Zeit am eigentlichen Thema
vorbeidiskutiert wird. Der angesprochene Breiten- Massensport ist doch schon Geschichte.
Micha


du scheinst einen interessanten lebenslauf zu haben, G.Michael,
nur deshalb und dieser sollte doch keinesfalls, in irgendeinem thema, nur kurz erwähnt werden.

gruß vs



möchtest Du meinen Lebenslauf haben? wäre kein Prolem.
Das b wurde bewusst gespart. Fängst Du jetzt an wie SIK90?
Profil ist angelegt, alles Weiterführende kann ich Dir auf konkrete Fragen beantworten. Wir könnten ja am 01.September 1964 anfangen.
(Meine Einschulung)
Micha

Angefügte Bilder:
Einschulung 1964.jpg

vs1400 hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 19.05.2015 15:27 | nach oben springen

#66

RE: „Jedermann an jedem Ort - einmal in der Woche Sport“

in DDR Zeiten 19.05.2015 15:59
von SiK90 (gelöscht)
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Zitat von G.Michael im Beitrag #65
Fängst Du jetzt an wie SIK90?

Micha

Hast Du irgendein Problem?


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#67

RE: „Jedermann an jedem Ort - einmal in der Woche Sport“

in DDR Zeiten 19.05.2015 16:01
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von SiK90 im Beitrag #66
Zitat von G.Michael im Beitrag #65
Fängst Du jetzt an wie SIK90?

Micha

Hast Du irgendein Problem?



Nö! Sollte ich eins haben?
Micha


zuletzt bearbeitet 19.05.2015 16:13 | nach oben springen

#68

RE: „Jedermann an jedem Ort - einmal in der Woche Sport“

in DDR Zeiten 19.05.2015 16:36
von vs1400 | 2.389 Beiträge

Zitat von G.Michael im Beitrag #65


möchtest Du meinen Lebenslauf haben? wäre kein Prolem.
Das b wurde bewusst gespart. Fängst Du jetzt an wie SIK90?
Profil ist angelegt, alles Weiterführende kann ich Dir auf konkrete Fragen beantworten. Wir könnten ja am 01.September 1964 anfangen.
(Meine Einschulung)
Micha


interesse hätte ich, an deiner zeit der sportschule, @G.Michael,
dass wäre dann auch nicht ganz so derb ot.

thx vorab und

gruß vs


04.11.1986 - 21.04.1987 Uffz. Ausbildung In Perleberg
21.04.1987 - 28.08.1989 Gruppenführer der 2. Gr./ 2.Zug/ 7. GK - Schierke/ GR 20/ GKM- N


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#69

RE: „Jedermann an jedem Ort - einmal in der Woche Sport“

in DDR Zeiten 19.05.2015 19:06
von RudiEK89 | 1.951 Beiträge

Mach mal das Thema auf Michael,
interessiert mich auch.

Andreas


März 1986 - Herbst 1986 Uffz. Schule Perleberg, GAR5. Glöwen
Herbst 1986 - Februar 1989 GR Heiligenstadt I. GB Klettenberg, 3. GK Silkerode
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#70

RE: „Jedermann an jedem Ort - einmal in der Woche Sport“

in DDR Zeiten 19.05.2015 19:14
von Gelöschtes Mitglied
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Torsten/Andreas
offensichtlich habt ihr etwas vollkommen mis(t)verstanden. Siehe#2 ich war an keiner Sportschule. Die ganze Schwimmerei erfolgte im Rahmen einer
Klubmitgliedschaft statt. Zuerst bei der HSG Leipzig (KMU) später dann BSG LVB Leipzig.
So hatte ich es auch beschrieben.
Micha


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#71

RE: „Jedermann an jedem Ort - einmal in der Woche Sport“

in DDR Zeiten 19.05.2015 20:44
von RudiEK89 | 1.951 Beiträge

Aber das war doch auch fast Leistungssport oder?
Würde mich deine sportliche Laufbahn dort trotzdem interessieren.

Andreas


März 1986 - Herbst 1986 Uffz. Schule Perleberg, GAR5. Glöwen
Herbst 1986 - Februar 1989 GR Heiligenstadt I. GB Klettenberg, 3. GK Silkerode
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#72

RE: „Jedermann an jedem Ort - einmal in der Woche Sport“

in DDR Zeiten 19.05.2015 22:28
von vs1400 | 2.389 Beiträge

Zitat von G.Michael im Beitrag #70
Torsten/Andreas
offensichtlich habt ihr etwas vollkommen mis(t)verstanden. Siehe#2 ich war an keiner Sportschule. Die ganze Schwimmerei erfolgte im Rahmen einer
Klubmitgliedschaft statt.
Zuerst bei der HSG Leipzig (KMU) später dann BSG LVB Leipzig.
So hatte ich es auch beschrieben.
Micha


@G.Michael,
doch gerade dies macht es spannend.
derartige trainingsmöglichkeiten, wie du sie beschrieben hast, waren doch kein standard.

gruß vs


04.11.1986 - 21.04.1987 Uffz. Ausbildung In Perleberg
21.04.1987 - 28.08.1989 Gruppenführer der 2. Gr./ 2.Zug/ 7. GK - Schierke/ GR 20/ GKM- N


zuletzt bearbeitet 19.05.2015 22:29 | nach oben springen

#73

RE: „Jedermann an jedem Ort - einmal in der Woche Sport“

in DDR Zeiten 20.05.2015 18:24
von Gelöschtes Mitglied
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@G.Michael,
doch gerade dies macht es spannend.
derartige trainingsmöglichkeiten, wie du sie beschrieben hast, waren doch kein standard.

gruß vs

[/quote]

Moin VS, um auch dem Andreas zu antworten, gleich eine Frage: wo beginnt für Euch der Leistungssport?
Zum Schwimmen bin ich schon im Vorschulalter gekommen, wegen Rückenproblemen, auf ärztliche Empfehlung. Nach dem Orthopädischen Schwimmen
bin ich zur HSG Leipzig gekommen. Wenn Wettkampfbetrieb auf Bezirksebene schon Leistungssport ist, dann habe diesen betrieben.
Zur DHfK wurden wir im Rahmen der Talentesuche regelmäßig eingeladen, mit Schnupperkursen in deren Trainingseinrichtungen.
könnte man als "Fleischbeschau" bezeichnen.
Nach einem Unfall bei meinem Hobby, nennt mann heute Mountainbiking auf einem Standart Diamantrad, Rahmenbruch und unsanfter Landung
(linker Ellenbogen + Schulter gebrochen) mußte ich die Sache an den sogen. Nagel hängen. Dann zur LVB um langsam runter zu kommen.
Mit meiner Einberufung zur NVA war damit auch Schluß. Jetzt kommen wohl neue Fragen.
Ein Unfall bei der NVA hat mich so eingebremst, das ich von jeglichem Dienstsport befreit wurde. Darüber, ganz ehrlich war ich nicht traurig.
Aber zur Ehrenrettung, in der Anfangszeit Sturmbahn, Härtetest, 3000m etc. habe ich mitgemacht.
Heute setze ich mich regelmäßig auf meine Drahtesel und das war es dann schon.
Hr. Dr. hat mich davor gewarnt mal eben so in eine Gewässer zu hopsen um zu schwimmen, de Pumpe.
Eigentlich wollte ich das hier nicht in die Länge ziehen, aber um gleich die Frage NVA zu beantworten. Wie bekannt hatte ich mich zu 10 Jahren verpflichtet. Weder bei der Musterung noch bei der Einberufung waren die GT ein Thema. Gemustert für KfZ.-Wesen. Ab ging es nach Prora an die MTS. Fachrichtung 3 "Raketen und Waffentechnischer Dienst"
nicht Maschinen-Traktoren- Station, Militärtechnische Schule der NVA. GT immer noch kein Thema. Abversetzung und ich stand in Perleberg auf dem
EX-Platz, es erfolgte die Aufteilung, rauf auf den W50 und ich war angekommen, in Glöwen. Wie es dann weiteging hatte ich schon beschrieben.
In Uniform der NVA in roter Waffenfarbe bei den Grenzern in Potsdam, ausgestattet mit diversen Zutrittsberechtigungen.
Dann als Grenzer im FJB Willi Sänger oder im Zentralen Munitionslager der NVA Vogelsang, bei Torgau.
Micha


RudiEK89 und vs1400 haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 20.05.2015 20:32 | nach oben springen

#74

RE: „Jedermann an jedem Ort - einmal in der Woche Sport“

in DDR Zeiten 21.05.2015 00:35
von vs1400 | 2.389 Beiträge

Zitat von G.Michael im Beitrag #73
@G.Michael,
doch gerade dies macht es spannend.
derartige trainingsmöglichkeiten, wie du sie beschrieben hast, waren doch kein standard.

gruß vs




Moin VS, um auch dem Andreas zu antworten, gleich eine Frage: wo beginnt für Euch der Leistungssport?
Zum Schwimmen bin ich schon im Vorschulalter gekommen, wegen Rückenproblemen, auf ärztliche Empfehlung. Nach dem Orthopädischen Schwimmen
bin ich zur HSG Leipzig gekommen. Wenn Wettkampfbetrieb auf Bezirksebene schon Leistungssport ist, dann habe diesen betrieben.
Zur DHfK wurden wir im Rahmen der Talentesuche regelmäßig eingeladen, mit Schnupperkursen in deren Trainingseinrichtungen.
könnte man als "Fleischbeschau" bezeichnen.

Nach einem Unfall bei meinem Hobby, nennt mann heute Mountainbiking auf einem Standart Diamantrad, Rahmenbruch und unsanfter Landung
(linker Ellenbogen + Schulter gebrochen) mußte ich die Sache an den sogen. Nagel hängen. Dann zur LVB um langsam runter zu kommen.
Mit meiner Einberufung zur NVA war damit auch Schluß. Jetzt kommen wohl neue Fragen.
Ein Unfall bei der NVA hat mich so eingebremst, das ich von jeglichem Dienstsport befreit wurde. Darüber, ganz ehrlich war ich nicht traurig.
Aber zur Ehrenrettung, in der Anfangszeit Sturmbahn, Härtetest, 3000m etc. habe ich mitgemacht.
Heute setze ich mich regelmäßig auf meine Drahtesel und das war es dann schon.
Hr. Dr. hat mich davor gewarnt mal eben so in eine Gewässer zu hopsen um zu schwimmen, de Pumpe.
Eigentlich wollte ich das hier nicht in die Länge ziehen, aber um gleich die Frage NVA zu beantworten. Wie bekannt hatte ich mich zu 10 Jahren verpflichtet. Weder bei der Musterung noch bei der Einberufung waren die GT ein Thema. Gemustert für KfZ.-Wesen. Ab ging es nach Prora an die MTS. Fachrichtung 3 "Raketen und Waffentechnischer Dienst"
nicht Maschinen-Traktoren- Station, Militärtechnische Schule der NVA. GT immer noch kein Thema. Abversetzung und ich stand in Perleberg auf dem
EX-Platz, es erfolgte die Aufteilung, rauf auf den W50 und ich war angekommen, in Glöwen. Wie es dann weiteging hatte ich schon beschrieben.
In Uniform der NVA in roter Waffenfarbe bei den Grenzern in Potsdam, ausgestattet mit diversen Zutrittsberechtigungen.
Dann als Grenzer im FJB Willi Sänger oder im Zentralen Munitionslager der NVA Vogelsang, bei Torgau.
Micha

[/quote]


hallo Micha,
damaliger leistungssport war schlichtweg an einer DHfK zu finden, ist meine meinung.

regelmäßig eingeladen wurde wohl eher niemand, so funktioniert ne talentsuche schlichtweg nicht.

egal ...


gruß vs


04.11.1986 - 21.04.1987 Uffz. Ausbildung In Perleberg
21.04.1987 - 28.08.1989 Gruppenführer der 2. Gr./ 2.Zug/ 7. GK - Schierke/ GR 20/ GKM- N


RudiEK89 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#75

RE: „Jedermann an jedem Ort - einmal in der Woche Sport“

in DDR Zeiten 21.05.2015 01:27
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von vs1400 im Beitrag #74
Zitat von G.Michael im Beitrag #73
@G.Michael,
doch gerade dies macht es spannend.
derartige trainingsmöglichkeiten, wie du sie beschrieben hast, waren doch kein standard.

gruß vs




Moin VS, um auch dem Andreas zu antworten, gleich eine Frage: wo beginnt für Euch der Leistungssport?
Zum Schwimmen bin ich schon im Vorschulalter gekommen, wegen Rückenproblemen, auf ärztliche Empfehlung. Nach dem Orthopädischen Schwimmen
bin ich zur HSG Leipzig gekommen. Wenn Wettkampfbetrieb auf Bezirksebene schon Leistungssport ist, dann habe diesen betrieben.
Zur DHfK wurden wir im Rahmen der Talentesuche regelmäßig eingeladen, mit Schnupperkursen in deren Trainingseinrichtungen.
könnte man als "Fleischbeschau" bezeichnen.

Nach einem Unfall bei meinem Hobby, nennt mann heute Mountainbiking auf einem Standart Diamantrad, Rahmenbruch und unsanfter Landung
(linker Ellenbogen + Schulter gebrochen) mußte ich die Sache an den sogen. Nagel hängen. Dann zur LVB um langsam runter zu kommen.
Mit meiner Einberufung zur NVA war damit auch Schluß. Jetzt kommen wohl neue Fragen.
Ein Unfall bei der NVA hat mich so eingebremst, das ich von jeglichem Dienstsport befreit wurde. Darüber, ganz ehrlich war ich nicht traurig.
Aber zur Ehrenrettung, in der Anfangszeit Sturmbahn, Härtetest, 3000m etc. habe ich mitgemacht.
Heute setze ich mich regelmäßig auf meine Drahtesel und das war es dann schon.
Hr. Dr. hat mich davor gewarnt mal eben so in eine Gewässer zu hopsen um zu schwimmen, de Pumpe.
Eigentlich wollte ich das hier nicht in die Länge ziehen, aber um gleich die Frage NVA zu beantworten. Wie bekannt hatte ich mich zu 10 Jahren verpflichtet. Weder bei der Musterung noch bei der Einberufung waren die GT ein Thema. Gemustert für KfZ.-Wesen. Ab ging es nach Prora an die MTS. Fachrichtung 3 "Raketen und Waffentechnischer Dienst"
nicht Maschinen-Traktoren- Station, Militärtechnische Schule der NVA. GT immer noch kein Thema. Abversetzung und ich stand in Perleberg auf dem
EX-Platz, es erfolgte die Aufteilung, rauf auf den W50 und ich war angekommen, in Glöwen. Wie es dann weiteging hatte ich schon beschrieben.
In Uniform der NVA in roter Waffenfarbe bei den Grenzern in Potsdam, ausgestattet mit diversen Zutrittsberechtigungen.
Dann als Grenzer im FJB Willi Sänger oder im Zentralen Munitionslager der NVA Vogelsang, bei Torgau.
Micha





hallo Micha,
damaliger leistungssport war schlichtweg an einer DHfK zu finden, ist meine meinung.

regelmäßig eingeladen wurde wohl eher niemand, so funktioniert ne talentsuche schlichtweg nicht.

egal ...


gruß vs
[/quote]

@VS, ist Deine Meinung, stelle ich auch nicht auf den Kopf obwohl vollkommen irrelevant, aber hast Du es erlebt? Die Herren der DHfK, schon in den Schulsporthallen der POS.?
Bleib Du bei Deiner Meinung zur Talentsuche in der DDR, wenn Du es mitgemacht hast, hast Du?
Ein Klassenkumpel wurde zum Geräteturnen geholt, bis zur Jugend EM. Nach Unfall noch mal DDR- Meister im Tischtennis.
Wenn es Dein Anliegen ist meine Aussagen als Lügen darzustellen, dann meide doch einfach den Kontakt zu mir.
Micha
In einer PM hast Du um Offenheit gebeten, nun mach ich das und es ist wieder nicht recht. Was soll ich denn von mir geben?
Verfälschung der Tatsachen damit es dem Torsten passt?
Micha


zuletzt bearbeitet 21.05.2015 02:44 | nach oben springen

#76

RE: „Jedermann an jedem Ort - einmal in der Woche Sport“

in DDR Zeiten 21.05.2015 10:54
von vs1400 | 2.389 Beiträge

Micha,
ich schrieb absolut nichts über lügen.

lass es gut sein ...

gruß vs


04.11.1986 - 21.04.1987 Uffz. Ausbildung In Perleberg
21.04.1987 - 28.08.1989 Gruppenführer der 2. Gr./ 2.Zug/ 7. GK - Schierke/ GR 20/ GKM- N


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#77

RE: „Jedermann an jedem Ort - einmal in der Woche Sport“

in DDR Zeiten 21.05.2015 14:18
von Gelöschtes Mitglied
avatar

Zitat von vs1400 im Beitrag #76
Micha,
ich schrieb absolut nichts über lügen.

lass es gut sein ...

gruß vs


@torsten
zugegeben mit dem Begriff "Lüge" habe ich wohl daneben gegriffen. Trotzdem entsteht bei mir der Eindruck, das Du hier Fragen stellst, mit dem
Vorsatz die Antworten in Zweifel zu stellen. so könnte eine unendliche Geschichte entstehen.
Micha


RudiEK89 hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 21.05.2015 14:30 | nach oben springen

#78

RE: „Jedermann an jedem Ort - einmal in der Woche Sport“

in DDR Zeiten 22.05.2015 16:17
von RudiEK89 | 1.951 Beiträge

Micha,
Torsten nannte es mal in einem meiner Beiträge, (er stellt die Aussage nicht in Frage sondern hinterfragt diese)
Aber egal, zurück zum Thema und danke für deine Antwort bzw. Erfahrungen.
Auch bei uns war es so, dass die Talentejäger bei Schulwettkämpfen oder auch bei manchen Fußballspielen der Jugend vor Ort waren um
in Frage kommende Talente zum Probetraining in der DHFK zu werben.
Ich weiß von einigen Arbeitskollegen, die damals in der DHFK in den Sportarten Schwimmen und Leichtathletik unterwegs waren, dass es nicht einfach war.
Es fossen viele Tränen, weil man nicht mehr konnte aber weiter trainieren musste. Sie wurden auch vermessen, um zukünftige
Größe und den maximal möglichen Muskelaufbau zu bestimmen.
Bei beiden Kollegen kam es nach einigen Jahren Training an der DHFK Leipzig zum sogenannten Leistungsstillstand. Es wurden
im Schwimmen keine besseren Zeiten erzielt. Sofort mussten sie gehen, weil eingeschätzt wurde, dass sie international
keine Medallien erringen werden.
Aber ich kenne auch andere Kollegen, die es geschafft haben. so der ehem. Anschieber vom Olympiasieger Harald Czudaj oder
einen Olympiakader im Gehen.

Ist es heute aber nicht auch Leistungssport, wenn Kinder mit 11 Jahren z.B. aus dem Fußballdorclub zu RB-Leipzig geholt werden.
Sie haben die Woche viermal Training und das Wochenende Spiel. In der Freizeit gehen sie zur Schule.
Am Ende kommen nur die Besten in den Kader und für die anderen bricht eine Welt zusammen. Es ist aber wie damals,
die Leute die die Sportschule verlassen müssen, werden fallen gelassen wie eine heiße Kartoffel.
Die Eltern müssen sich um eine andere Schule kümmern und da spreche ich aus Erfahrung.

Andreas


März 1986 - Herbst 1986 Uffz. Schule Perleberg, GAR5. Glöwen
Herbst 1986 - Februar 1989 GR Heiligenstadt I. GB Klettenberg, 3. GK Silkerode
Fritze hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#79

RE: „Jedermann an jedem Ort - einmal in der Woche Sport“

in DDR Zeiten 22.05.2015 17:12
von Fritze | 3.474 Beiträge

Kannte ich aus unserem Dorf . Ein Mädel ein Jahr älter als ich ,wurde mit 11Jahren auf die Sportschule zum Rudern geholt .
Mit 17 hiess es dann Leistungsgrenze erreicht und Tschüss ! .Aber durch Vermittlung der Sportschule konnte sie einen Platz an der EOS der Kreisstadt bekommen und ihr Abitur beenden !
Ob heute der Verein auch den weiteren Weg ebnet ,wenn Kader nicht mehr benötigt werden ?

MfG Fritze


"Das kann doch überhaupt nur jemand nicht wissen ,der entweder vollkommen ahnungslos ist ,oder ,oder jemand der also bösartig ist !"

"If you get up and walk away, leave the past behind, go ahead and take a ride ,no telling what you find ! "
RudiEK89 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#80

RE: „Jedermann an jedem Ort - einmal in der Woche Sport“

in DDR Zeiten 22.05.2015 17:13
von RudiEK89 | 1.951 Beiträge

Und noch passend zum Thema „Jedermann an jedem Ort - einmal in der Woche Sport“

In der sächsischen Polizei ist in einer Verwaltungsvorschrift festgehalten, dass jeder Beamte zwingend eine Stunde
Sport zu machen hat.
Die sportliche Betätigung ist auch festgelegt.
- Walking
- Laufen
- Schwimmen
- Fußball
- Rad fahren

Und das ist bezahlte Dienstzeit.

Aller 2 Jahre hat sich jeder Beamte einer Normabnahme in diesen Sportarten zu stellen.
Wer diese nicht besteht oder nicht ohne triftigen Grund daran teilnimmt, wird einen Punkt schlechter beurteilt.
Das hat Auswirkungen auf die Beförderung.


März 1986 - Herbst 1986 Uffz. Schule Perleberg, GAR5. Glöwen
Herbst 1986 - Februar 1989 GR Heiligenstadt I. GB Klettenberg, 3. GK Silkerode
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5 12.12.2014 17:28goto
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