#841

RE: ein Blick in die Geschichte

in Themen vom Tage 21.10.2015 13:04
von Grenzverletzerin | 1.182 Beiträge

Heute, vor 46 Jahren wurde Willy Brand zum 4. Bundeskanzler der BRD gewählt.


Unter Chemikern funktioniert die Evolution noch: Dumme Experimentierer werden natürlicherweise und rasch eliminiert.

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#842

RE: ein Blick in die Geschichte

in Themen vom Tage 21.10.2015 13:45
von thomas 48 | 3.580 Beiträge

Personen!
Sitten
2.9
Bei der Besteigung des Monc Pleureur sind 8 Personen durch eine Lawine verschüttet. Pfarrer Gonon aus Sitten und 3 ältere Männer sind dabei umgekommen, der Führer und 3 junge Leute konnten sich retten.

Rettgenstedt
21.9
Der Stellmacher Christian Kaufmann aus Re. (Thüringen) ist am Sonnabend mit 104 Jahren gestorben.
Er war der letzte Veteran der Freiheitskriege.


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#843

RE: ein Blick in die Geschichte

in Themen vom Tage 21.10.2015 14:11
von thomas 48 | 3.580 Beiträge

Städte!
Altenburg
30.7
Der verstorbene Rentier Steudemann hat Alt. eine erhebliche Summe für milde und gemeinnützliche Zwecke hinterlassen, darunter auch 15 000 Mark zum Bau eines Skatbrunnen.
Ein Entwurf hat der Architekt Wenzel gezeichnet, er soll wie der Berliner Schlossbrunnen aussehen.
(NAD Zeitung)

New York
4.9
N:Y: hat einige Gemeinden dazu erhalten.
Hat am 1.1.1898 3 2000 000 Einwohner.
...........................
Alt.
weiteres nur auf PN


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#844

RE: ein Blick in die Geschichte

in Themen vom Tage 21.10.2015 19:31
von Lutze | 8.039 Beiträge

1930-Schweres Grubenunglück in Alsdorf bei Aachen,271 Bergleute sterben

1948-Die UNO lehnt den sowjetischen Antrag auf Vernichtung aller Atomwaffen ab

1997-Die Mercedes A-Klasse besteht den Elchtest nicht,daraufhin wird serienmäßig
ein elektronisches Stabilitätsprogramm (ESP) eingebaut


wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren
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#845

RE: ein Blick in die Geschichte

in Themen vom Tage 22.10.2015 09:39
von buschgespenst | 625 Beiträge

22. Oktober

1859 - Spanien erklärt Marokko den Krieg.

1873 - Im Schloss Schönbrunn unterschreiben Kaiser Wilhelm I. für Deutschland, Kaiser Franz Joseph I. für Österreich-Ungarn und Zar Alexander II. für Russland das Dreikaiserabkommen, das auf eine Isolation Frankreichs abzielt.

1904 - Kurz nach Mitternacht beschießt die russische Flotte auf dem Weg zu den Kampfstätten des Russisch-Japanischen Krieges bei der Doggerbank in der Nordsee englische Fischerboote, die sie für japanische Torpedoboote hält. Die Beziehungen zwischen Großbritannien und Russland werden durch den Doggerbank-Zwischenfall schwer belastet.

1909 - Die Französin Elise de Laroche fliegt als erster weiblicher Pilot allein ein Flugzeug. (Am 8.3.1910 wird ihr als erster Frau ein Pilotenschein ausgestellt.)

1914 - Österreichisch-ungarische Truppen rücken in Czernowitz ein. (Sie müssen die Hauptstadt der Bukowina Ende November zum zweiten Mal räumen.)

1964 - Der französische Philosoph Jean-Paul Sartre lehnt die Annahme des ihm zuerkannten Nobelpreises für Literatur ab.

1985 - Im ZDF wird die erste Folge der Serie Die Schwarzwaldklinik ausgestrahlt.

1989 - Das libanesische Parlament nimmt die "Charta der nationalen Versöhnung" zur Beendigung des (1975 ausgebrochenen) Bürgerkrieges an.

1999 - Wenige Stunden nach Ausstellung eines internationalen Haftbefehls wird in der Schweiz der ehemalige französische Nazi-Kollaborateur Maurice Papon festgenommen, der es nach dem Krieg bis zum Minister gebracht hatte.


Geburtstage:

Sarah Bernhardt, franz. Schauspielerin (1844-1923)

Alfred Schnerich, öst. Kunsthistoriker (1859-1944)

August Gaul, dt. Bildhauer und Grafiker (1869-1921)

Iwan Alexejewitsch Bunin, russ. Dichter (1870-1953)

Doris Lessing, engl. Schriftstellerin (1919-2013)

Donald McIntyre, brit.-neuseeländ. Opernsänger (1934- )

Joe Berger, öst. Schauspieler/Autor (1939-1991)

Doris Kunstmann, dt. Schauspielerin (1944 od. 1945- )

Manfred Trojahn, dt. Komponist (1949- )

Helmut Lotti, belgischer Sänger (1969- )

Todestage:

Louis Spohr, dt. Komponist, Geiger/Dirigent (1784-1859)

Jeremias Gotthelf, schweiz. Erzähler (1797-1854)

Alfons Frh. v. Czibulka, öst. Schriftst. (1888-1969)

Oscar Fritz Schuh, dt. Regisseur/Intendant (1904-1984)

Fritz Csoklich, ehem. Chefred. der "Kleinen Zeitung" (1929-2009)

quellen: derstandard/ wiki


Mein Erzgebirge,
hoch über dunklen Schächten lauscht deiner Halden wilde Einsamkeit.
Still raunen sie von guten Himmelsmächten,
von Berggeschrei aus längst vergangener Zeit.

(Edwin Bauersachs)

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Bernd
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#846

RE: ein Blick in die Geschichte

in Themen vom Tage 22.10.2015 09:45
von Harsberg | 3.248 Beiträge

1946: In der Sowjetischen Besatzungszone werden rund 2.100 Wissenschaftler und Spezialisten zusammen mit ihren Familien zu Reparationsleistungen in die Sowjetunion verschleppt.


Phantasie ist wichtiger denn Wissen, denn Wissen ist begrenzt!
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#847

RE: ein Blick in die Geschichte

in Themen vom Tage 22.10.2015 12:02
von thomas 48 | 3.580 Beiträge

Oh, Harsberg
das war falsch
Die sind ALLE FREIWILLIG gegangen
tho

War nicht ernst gemeint


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#848

RE: ein Blick in die Geschichte

in Themen vom Tage 23.10.2015 18:03
von Lutze | 8.039 Beiträge

1954-Der Deutsche Anglerverband wird in Ost-Berlin gegründet

1956-Der Ungarische Volksaufstand beginnt

1971-Daimler-Benz meldet den Airbag als deutsches Patent an

2002-Geiselnahme im Moskauer Dubrowka-Theater,
Tschetschenische Terroristen bringen 850 Menschen in ihre Gewalt,
nach der Geiselbefreiung finden 129 Personen durch Giftgas den Tod


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#849

RE: ein Blick in die Geschichte

in Themen vom Tage 23.10.2015 18:10
von buschgespenst | 625 Beiträge

Vor 60 JahrenSaargebiet lehnte europäisches Saarstatut ab

Nach dem Zweiten Weltkrieg war das Saarland ein französisches Protektorat. Die völkerrechtlich ungeklärte Zukunft des Gebietes belastete allerdings das Verhältnis zwischen Frankreich und Deutschland. Die beiden Regierungen vereinbarten daher einen europäischen Status für das Land - den die Bürger vor 60 Jahren in einer Abstimmung ablehnten.

"Wir werden für diesen Tag ungefähr 1.000 Beobachter der Kommission einstellen. Und sie haben die Aufgabe, in den Wahlbüros zu überwachen, dass alles normal abläuft, so wie es vorgesehen ist."

Ein luxemburgisches Mitglied der internationalen Saarkommission berichtete im Oktober 1955 über die Vorbereitungen zur Volksabstimmung an der Saar. Zehn Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges war die Bevölkerung aufgerufen, über die staatliche Zukunft ihres Landes zu entscheiden.

Das Saarland, seit Jahrzehnten ein zwischen Frankreich und Deutschland umstrittenes Territorium, kam nach 1945 unter französische Vorherrschaft. Im Rahmen einer Wirtschafts- und Währungsunion mit Frankreich gewährten die Alliierten dem Saarland begrenzte politische Autonomie, mit eigener Verfassung, Staatsangehörigkeit und Regierung. Johannes Hoffmann, der erste Ministerpräsident, sah die Zukunft des Landes in einem gemeinsamen Europa.

"Hier ist man nicht pro deutsch und auch nicht pro französisch, sondern saarländisch und europäisch."

Doch der ungeklärte völkerrechtliche Status des Saarlandes behinderte die Aussöhnung der Bundesrepublik mit Frankreich und die von Bundeskanzler Konrad Adenauer angestrebte Westbindung.

Nach längeren Verhandlungen unterzeichneten Adenauer und der französische Ministerpräsident Pierre Mendès France am 23. Oktober 1954 in Paris das Saarstatut: Das Saarland sollte im Rahmen der Westeuropäischen Union einen europäischen Status erhalten, mit eigener Landesregierung, engen wirtschaftlichen Beziehungen zu Frankreich und einem europäischen Kommissar als außenpolitischen Vertreter. Adenauer erklärte dazu nach seiner Rückkehr aus Paris:

"Wir hatten Sorge dafür zu tragen, dass das Verhältnis zwischen Deutschland und Frankreich so geordnet wird, dass diese beiden Völker im Herzen Europas wirtschaftlich und politisch nie mehr zu Gegnern werden können."
Zustimmung schien zunächst sicher

Das Statut bedurfte jedoch der Zustimmung der Saarländer in einer Volksabstimmung. Vor dem geplanten Termin tobte monatelang eine erbitterte Auseinandersetzung: Politische Gegner wurden beschimpft, es gab Tumulte, Polizei- und Wasserwerfer-Einsätze bei Versammlungen. "Nein-Sager" wie Heinrich Schneider, Vorsitzender der Demokratischen Partei Saar, erhofften sich von der Ablehnung einen Anschluss an die Bundesrepublik.

"Damit hier gar kein Zweifel besteht, wir, die deutschen Parteien an der Saar, wir sagen an dem 23. Oktober unser ganz kategorisches Nein."

"Ja-Sager", wie Ministerpräsident Johannes Hoffmann von der Christlichen Volkspartei, betrachteten die Zustimmung zum Saar-Statut hingegen als Meilenstein auf dem Weg zur europäischen Integration.

"Leider aber haben wir uns schon längst daran gewöhnt, in den Augen gewisser Bonner Politiker und zum Teil in den Augen der Bevölkerung der westdeutschen Bundesrepublik als Vaterlandsverräter, Separatisten und Friedensstörer bezeichnet zu werden."

Die Zustimmung der Saarländer schien zunächst sicher. Doch angesichts eines durch Kolonialkriege und ökonomische Krisen geschwächten Frankreichs wuchs die Anziehungskraft des westdeutschen Wirtschaftswunders.

Peter Scholl-Latour war 1955 Pressesprecher der Regierung Hoffmann:

"Die Bundesrepublik boomte damals, nicht wahr, und der französische Franc ging dauernd runter, sodass die Leute das Geld, was sie hier hatten, nach Kaiserslautern auf die Bank trugen, damit es nicht entwertet wurde. Die wirtschaftlichen Faktoren haben eine große Rolle dabei gespielt."
"Wieder daheim im Vaterlande"

Am 23. Oktober 1955 lehnten 67 Prozent der Saarländer das Statut ab, bei einer Rekordwahlbeteiligung von 97,5 Prozent. Heinrich Schneider, Vorsitzender der DPS, erklärte nach der Abstimmung:

"Wir freuen uns, dass wir ein Beispiel geben konnten, als erste Deutsche auf deutschem Boden nach dem Krieg ein freies Bekenntnis zu Deutschland abzulegen."

Nach der Niederlage trat die Regierung Hoffmann zurück, die französische Regierung akzeptierte das "Nein", die Idee einer Europäisierung des Saarlandes war gescheitert.
Im Oktober 1956 einigten sich Deutschland und Frankreich im Saarvertrag über die Zukunft des Landes. Am 1. Januar 1957 konnte Ministerpräsident Hubert Ney den Beitritt zur Bundesrepublik Deutschland als elftes Bundesland verkünden.

"Wir sind wieder daheim im Vaterlande."

http://www.deutschlandfunk.de/vor-60-jah...ticle_id=334770


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#850

RE: ein Blick in die Geschichte

in Themen vom Tage 24.10.2015 12:56
von buschgespenst | 625 Beiträge

24. Oktober

1273 - Mit der Krönung und Salbung des Habsburgers Rudolf I. zum römisch-deutschen König endet das Interregnum

1648 - Der im Rathaus zu Münster und Osnabrück verhandelte Westfälische Friede zur Beendigung des Dreißigjährigen Krieges wird unterzeichnet

1918 - Die Deutsche Admiralität erteilt den Flottenbefehl, das Auslaufen der Hochseeflotte zu einer Entscheidungsschlacht mit der britischen Grand Fleet im Ärmelkanal vorzubereiten. Dies führt zu vereinzelten Meutereien, fünf Tage später zum Kieler Matrosenaufstand und anschließend zur Novemberrevolution

1945 - Die Vereinten Nationen werden gegründet, indem die Charta der Vereinten Nationen in Kraft tritt


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#851

RE: ein Blick in die Geschichte

in Themen vom Tage 24.10.2015 13:12
von Lutze | 8.039 Beiträge

Zitat von buschgespenst im Beitrag #850
24. Oktober

1273 - Mit der Krönung und Salbung des Habsburgers Rudolf I. zum römisch-deutschen König endet das Interregnum

1648 - Der im Rathaus zu Münster und Osnabrück verhandelte Westfälische Friede zur Beendigung des Dreißigjährigen Krieges wird unterzeichnet

1918 - Die Deutsche Admiralität erteilt den Flottenbefehl, das Auslaufen der Hochseeflotte zu einer Entscheidungsschlacht mit der britischen Grand Fleet im Ärmelkanal vorzubereiten. Dies führt zu vereinzelten Meutereien, fünf Tage später zum Kieler Matrosenaufstand und anschließend zur Novemberrevolution

1945 - Die Vereinten Nationen werden gegründet, indem die Charta der Vereinten Nationen in Kraft tritt



Die Gründung der UNO wurde auf der Konferenz von San Francisco im Juni 1945 besiegelt
Lutze


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#852

RE: ein Blick in die Geschichte

in Themen vom Tage 24.10.2015 13:27
von buschgespenst | 625 Beiträge

Wiki schreibt dazu, also zur UNO:

Nach Einbeziehung Frankreichs in den Kreis der hauptverantwortlichen Mächte konnte die Charta der Vereinten Nationen 1945 auf der Konferenz von Jalta fertiggestellt werden. Sie wurde am 26. Juni 1945 auf der Konferenz von San Francisco von 50 Staaten unterzeichnet. Als erster Staat ratifizierten die Vereinigten Staaten die Charta und boten den Vereinten Nationen als Sitz New York an.[1] Polen unterzeichnete die Charta erst später, zählt aber zu den 51 Gründungsmitgliedern.[2]

Die Charta trat am 24. Oktober 1945 in Kraft, nachdem die Republik China, Frankreich, die Sowjetunion, das Vereinigte Königreich, die Vereinigten Staaten von Amerika und die Mehrheit der Gründungsstaaten die Charta ratifiziert hatten.

quelle: Wiki


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#853

RE: ein Blick in die Geschichte

in Themen vom Tage 24.10.2015 19:26
von thomas 48 | 3.580 Beiträge

1897
Personen
Nansen
3.8
Seit seiner letzten Nordpolarfahrt wurde sein Buch in schwedisch, dänisch, deutsch, holländ., engl,, und in franz., Sprache übersetzt. und die Verleger haben ein Honorar von 720 000 Mark bewilligt, da vor allen die 300 000 Mark auf die Ausgaben für Amerika und England.

Wellmann
31.8
Der Amerikaner W. will vom Februar bis Mai 1899 vom Kap Fligely auf Franz - Josefs - Land auf einem Ausflug auf dem Nordpol unternehmen.
dabei 5 Norweger, viele Hunde, Schlitten und Kajaken.
Sie wollen täglich 11 engl. Meilen zurück legen.
Diesen Plan legt er Dr. Nansen vor.
(Blätter vom 25.8. aus Christiania)


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#854

RE: ein Blick in die Geschichte

in Themen vom Tage 24.10.2015 20:18
von Hackel39 | 3.123 Beiträge

Zitat von Lutze im Beitrag #848
1954-Der Deutsche Anglerverband wird in Ost-Berlin gegründet

1956-Der Ungarische Volksaufstand beginnt

1971-Daimler-Benz meldet den Airbag als deutsches Patent an

2002-Geiselnahme im Moskauer Dubrowka-Theater,
Tschetschenische Terroristen bringen 850 Menschen in ihre Gewalt,
nach der Geiselbefreiung finden 129 Personen durch Giftgas den Tod




Übrigens wurde der ostDeutsche Anglerverband erst 2013 gesamtdeutsch.
Solange hielt die Abwehrfront gegen diese Zwangsvereinigung und einzelne Landesverbände und Ortsgruppen halten auch heute noch so gut es geht an den alten Strukturen fest indem sie sich dem Dachverband einfach nicht anschließen wollen sondern als e. V. weitermachen.
Besonders viele Vorteile bietet jener Dachverband auch nicht, der Gewässerfonds, eigentlich angelegt um die Freizügigkeit bei der Wahl der Sportgewässer zu wahren wird allein schon durch Landesgebühren ( der S. - Anhalter darf ohne Aufpreis das Schwimmbrot nicht auf die Thüringer Unstrut treiben lassen...) zum Papiertiger ganz zu schweigen von den fragwürdigen Entscheidungen vieler Vereine, eigene Exklusivgewässer für die eigenen Mitglieder auszuweisen, woraufhin man sich faktisch auf dünnem Eis bewegt, wenn man mal spontan irgendwo die Rute hineinhalten will.
Was gewahrt bleibt ist die Bürokratie und stabile Geldströme,
Die Politik kam allerdings auch im DDR- Angelsportmagazin nicht zu kurz, wurde aber regelmäßig überlesen.
So sieht also die Zukunft erst mal auf dem Papier aus, mir reicht es zu wissen, daß ich hier im Main bei Schweinfurt besser nicht mein Glück versuche, wenn die DDR die Vereinigung gewonnen hätte, wäre ich jetzt wohl am Wasser....
http://www.dafv.de/index.php?option=com_...&id=15&Itemid=9
Übrigens ist nicht herauszubekommen, ob Frau Happach Kasan jemals mit einer Angel unterwegs war, da ist sie gut getarnt wie die Schleie in der Krautbank, geheimnisvoll und dämmerungsaktiv, na von mir aus.



Lutze und Fritze haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#855

RE: ein Blick in die Geschichte

in Themen vom Tage 25.10.2015 11:08
von Lutze | 8.039 Beiträge

1961-DDR-Grenzsoldaten hindern Westalliierte daran den sowjetischen
Ost-Sektor von Berlin zu betreten,daraufhin fahren amerikanische und
sowjetische Panzer am Checkpoint Charlie vor

1983-Udo Lindenberg darf im Palast der Republik in Ost-Berlin auftreten

1998-Vor der Nordfriesischen Insel Amrum läuft der Holzfrachter Pallas
auf Grund,er löst die bis dahin größte Verschmutzung der deutschen
Nordseeküste aus


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#856

RE: ein Blick in die Geschichte

in Themen vom Tage 25.10.2015 11:19
von buschgespenst | 625 Beiträge

732 - Der fränkische Hausmeier Karl Martell schlägt die Mauren in der Schlacht von Tours und Poitiers.

1415 - Im Hundertjährigen Krieg erlangen die Engländer in der Schlacht von Azincourt durch den Einsatz von Langbogenschützen einen bedeutenden Sieg gegen die Franzosen.

1854 - In der Schlacht von Balaklawa während des Krimkrieges kommt es zur berühmten Attacke der Leichten Brigade der Briten.


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Still raunen sie von guten Himmelsmächten,
von Berggeschrei aus längst vergangener Zeit.

(Edwin Bauersachs)

Glück Auf!
Bernd
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#857

RE: ein Blick in die Geschichte

in Themen vom Tage 25.10.2015 14:26
von thomas 48 | 3.580 Beiträge

Städte!
Lauscha
11.8.
L. hat am Sonntag eine Jubelfeier zum Andenken an die vor 300 Jahren erfolgte Gründung der Glasfabrikation durch Hans Greiner und Wilhelm Müller.

Leipzig - Lindenau
8.12
Der letzte Landwirt von LL Carl Meyer wurde heute beerdigt. Seine Felder werden jetzt bebaut.
Er war der letzte Bauer eins blühenden Bauerndorfes. Vor einem Jahr hatte es noch 3 Bauernhöfe

Rudolstadt
29.12
Es wird beraten, welche Vorteile eine Talsperre des Schwarzatal haben wird
29.12
In der Stadt gibt es jetzt eine Fahrradsteuer.
(20.12.1897 Fürstlich Schwarzburg, Ministerium v. Starck)


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#858

RE: ein Blick in die Geschichte

in Themen vom Tage 25.10.2015 15:51
von thomas 48 | 3.580 Beiträge

Politik!
Hurra
30.10
Die Sitte des Hurra rufen ist aus Rußland gekommen.
Hurra ist ein hunnisches Wort und bedeutet , töte ihn.,,
Jetzt kann es zu einem Majestitätsbeleidigungsprozess stattfinden. Wenn man ruft ,,Seine Majestät, der Kaiser Hurra,, dann würde das bedeuten ,, S. M. d. K. tötet ihn.,,
Also, Lieb Deutschland, bleibe bei deinem alten Hoch.

Wilster
(Holstein)
2.12.
Seit über ein Jahr ist das Spielen der Marseillaise hier verboten, trotzdem wurden zur Stadtverordnetenversammlung drei Sozialdemokraten gewählt.


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#859

RE: ein Blick in die Geschichte

in Themen vom Tage 25.10.2015 16:56
von thomas 48 | 3.580 Beiträge

Bergbau, Erde
Berka
26.10
DieKali - Bohrgesellschaft ,,Alexandershall,, hat Kali gefunden. Im ersten Bohrloch bei 378 meter tiefe, die erste Kalizone in einer Mächtigkeit von 11 Meter. die obere und untere Partie ist aus Steinsalz.

Teplitz
9.11
Der Walburgesschacht ist heute mit Förderstuhl und Gebäude niedergebrannt. Die Schäden sind sehr hoch.

Eisenach
19.11
Die Gewerkschaft Winterhall erreichte in 494 m ein Kalilager.

Koburg
16.12
In der Tongrube ,,Claraberg,, in Ebersdorf wurden 3 Arbeiter verschüttet, ein Vorarbeiter wurde getötet, 2 andere wurden schwer verletzt.

Oberröblingen a. See
23.12
In der Grube ,,Kupferhammer,, der Riebeckschen Montanwerke wurden 3 Grubenleute verunglückt, 2 wurden als Leiche vorgezogen, 3 wurden gerettet.

Dortmund
22.12
Auf der Zeche ,,Kaiserstuhl II,, hat eine Explosion schlagende Wetter stattgefunden. Bis jetzt sind 8 Tote und 7 Verletzte zu Tage gefördert. Insgesamt sind 20 Männer getroffen.

Wetter a. G. Ruhr
20.12
Auf der Zeche ,,vereinigte Marie - Anna und Steinbank,, fand am Donnerstag eine Explosion schlagender Wetter statt Vermutlich wurde es durch ein falsches Öffnen der Wetterlampe verursacht.
( Rheinisch - Westfälische Zeitung aus Wattenscheid)


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#860

RE: ein Blick in die Geschichte

in Themen vom Tage 25.10.2015 19:59
von thomas 48 | 3.580 Beiträge

Reisen, Technik!
Luftschifffahrt.
16.10 Sonnabend
Der Londoner Privatier Pollack startete mit einem Luftballon am Dienstag von Eastburne (England) über den Kanal und landete in Domard 10 Meilen entfernt von dem Punkt welcher der Aeronaut Spencer voraus gerechnet hat.

Berlin
22.10
Sprechendes Telephon
Im Berliner Zoo gefeiertes Jubiläum der Firma Siemens&Halske wurde eine neue Erfindung vorgeführt.
In einer Nische des Saales sprach Dr. Franke, ein Beamter der Firma, einige Wörter in ein Apparat und aus 7 Schalltrichtern, die draußen auf der Terrasse an Säulen angebracht wurden, erklang die Rede.
Diese neue Erfindung ist auf den neuen Lloyddampf ,,Kaiser Wilhelm der Große,, angebracht worden.

Erfurt
2.12
Am Donnerstag stieß auf der Daberstädterstr. ein Spedititonswagen mit solcher Kraft gegen eine Straßenbahn - Motorwagen, daß an diesem die Hälfte des Vorderperrons abgerissen wurde.

Plauen
23.11
Am Dienstag war wieder Erdbeben. Vor allem in Brambach, Schönburg, Klingenthal, Untersachsenberg, Addorf, Lengefeld, Falkenstein, Reichenbach wurden Erderschütterungen bemerkt.


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