#1

Amoklauf mit Panzer März 1974 durch Westberlin nach Ostberlin

in Leben an der Berliner Mauer 30.03.2015 23:29
von Schlutup | 4.115 Beiträge

Moin Moin,

war das schon mal Thema hier?

http://www.berlin-mauer.de/videos/amokla...nt-charlie-632/



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#2

RE: Amoklauf mit Panzer März 1974 durch Westberlin nach Ostberlin

in Leben an der Berliner Mauer 01.04.2015 16:04
von diefenbaker | 585 Beiträge

Soweit ich mich an den Fall erinnere stand einen Tag später in der Zeitung,
dass der Soldat indirekt ein NATO Geheimnis (das wahrscheinlich gar keins war) verraten hat,
weil er auf der Avus schneller gefahren ist, als die Höchstgeschwindigkeit des M60 offiziell angegeben war.

Gruss Wolfgang



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#3

RE: Amoklauf mit Panzer März 1974 durch Westberlin nach Ostberlin

in Leben an der Berliner Mauer 01.04.2015 16:35
von eisenringtheo | 9.188 Beiträge

Warum ist er nicht geich bei Friedrichstrasse weitergefahren? Und hat gewendet?

http://checkpoint-charlie.berlin-brigade.com/1961/index.php
(Bild ganz unten)
Theo


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#4

RE: Amoklauf mit Panzer März 1974 durch Westberlin nach Ostberlin

in Leben an der Berliner Mauer 01.04.2015 18:39
von eisenringtheo | 9.188 Beiträge
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#5

RE: Amoklauf mit Panzer März 1974 durch Westberlin nach Ostberlin

in Leben an der Berliner Mauer 01.04.2015 22:38
von Kalubke | 2.304 Beiträge

Für alle die es interessiert hier eine Übersetzung der US-Depesche:

1. Der diensthabende Verbindungsoffizier ADOMAITIS rief am 2. März um 09:40 Uhr den sowjetischen Verbindungsoffizier an und übermittelte ihm die folgende mündliche Erklärung, bezüglich des Vorfalles "REFTEL":

Zitat: Ich möchte der sowjetischen Militärverwaltung das aufrichtige Bedauern der US-Militärverwaltung in Berlin ausrichten, wegen des Vorfalls, der sich heute am frühen Morgen ereignete, als ein Panzer der US-Armee Schäden an den Einrichtungen des in den Sowjetischen Sekor führenden Grenzüberganges FRIEDRICHSTRASSE verursachte und danach in das Gelände des sowjetischen Kontrollpunktes DREWITZ eindrang. Da der Panzer gestohlen und von einem psychisch gestörten US-Soldaten gefahren wurde, erwies es sich als unmöglich ihn aufzuhalten. Ich möchte auch die Wertschätzung der US-Behörden für die Kooperation der sowjetischen Verwaltung bei der prompten und unkomplizierten Rückführung des Panzers in den US-Sektor zum Ausdruck bringen. Ich möchte weiterhin zum Ausdruck bringen, dass die US-Militärverwaltung die Bezahlung des Schadens übernehmen wird. Zitat Ende.

ADOMAITIS sagte, dass dies das erste Mal war, dass er von einem derartige Vorfall hörte und brachte seine Ungläubigkeit darüber zum Ausdruck, dass so eine Sache überhaupt passieren konnte. Er übernahm es, eine Stellungnahme an seinen Vorgesetzten KLEIN zu verfassen.

Gruß Kalubke

p.s. Großen Schaden hat er eigentlich in Ostberlin nicht angerichtet wie auf dem Foto zu sehen ist. Gerade mal eine Schranke umgefahren. Auf der Westberliner Seite sah es schlimmer aus: 50 m Straßengeländer nebst Verkehrsschildern geschrottet. Immerhin hat er die Wachbude vom Checkpoint Charly stehen lassen. Ich glaube die Sperre aus Betonplatten vor der GüSt und den Wachturm hätte er nicht so ohne weiteres klein gekriegt. Womöglich ist er deswegen auch umgekehrt.



zuletzt bearbeitet 02.04.2015 21:51 | nach oben springen

#6

RE: Amoklauf mit Panzer März 1974 durch Westberlin nach Ostberlin

in Leben an der Berliner Mauer 02.04.2015 21:46
von Kalubke | 2.304 Beiträge

...sorry falsche Taste



zuletzt bearbeitet 02.04.2015 21:48 | nach oben springen



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