#81

RE: Quo vadis, NRW

in Themen vom Tage 10.03.2015 16:30
von Dandelion (gelöscht)
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Zitat von suentaler im Beitrag #80
Es ist wieder ein Paradebeispiel, wie die Gutmenschenfraktion versucht mit aller Macht das Thema zu zerschießen, nur um von den Zuständen in NRW abzulenken.

Ach @suentaler - Du hast ja soooo recht. Da lobe ich doch solche, wirklich zum Thema passende, sachliche und zielführende Beiträge wie den hier, für den Du ich auch noch bedankt hast:
Zitat von zoll im Beitrag #69
@suentaler ich schließe mich Deinen Schlußworten an. Ich trauere um den Verlust von 13 Usern, die am 15.Februar 2015 wegen ihrer allzu freien Meinungsäußerung aus dem Forum eliminiert wurden. Außerdem trauere ich um den Verlust von mind. 4 User, die sich daraufhin löschen ließen.


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#82

RE: Quo vadis, NRW

in Themen vom Tage 10.03.2015 16:56
von Heckenhaus | 5.153 Beiträge

Quo vadis, NRW, nicht nur in Bezug auf Kriminalität.

Sporthallen werden zunehmend zu Behelfsunterkünften für Flüchtlinge zweckentfremdet, was nicht uneingeschränkte
Zustimmung bekommt.
Wohin soll das führen ?
Hier müssen andere Lösungen her, bei aller Hilfsbereitschaft.
http://www.rp-online.de/nrw/panorama/spo...tors_picks=true


.
.
„Toleranz ist die letzte Tugend einer untergehenden Gesellschaft.”
— Aristoteles -

"Man kann alle Leute einige Zeit zum Narren halten und einige Leute allezeit; aber alle Leute allezeit zum Narren halten kann man nicht."
— Abraham Lincoln –
.
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#83

RE: Quo vadis, NRW

in Themen vom Tage 10.03.2015 16:56
von Nostalgiker | 2.554 Beiträge

Wie es scheint befinden wir uns am Beginn einer Ernte welche mit dem schmählichen kuschen und einknicken der Politiker vor den Forderungen der Wirtschaft zu Beginn der 60ger Jahre ihren unheilvollen Anfang nahm ....

Erinnern wir uns, die prosperierende Wirtschaft der BRD war plötzlich ab dem 14.8.1961 von stetigen Nachschub an ausgebildeten, deutsch sprechenden Fachkräften abgeschnitten. (Sächsisch lass ich mal als Deutsch durchgehen, bayrisch versteht schließlich auch keiner der kein Bayer ist ....)
Also mußte Ersatz herangeschafft werden. Einige EWG-Staaten hatten Probleme ihre Arbeiter zu beschäftigen und so wurde die Idee des 'Gastarbeiters' geboren und umgesetzt. Angedacht als Rotationsprinzip für maximal drei Jahre.
Doch da spielte die Industrie nicht mit. Anlernphase und Eingliederungszeit sind zu lang bis diese "Anstrengungen" den erwarteten Gewinn abwerfen und so wurde der Aufenthalt auf unbestimmte Zeit verlängert.

Damit nicht genug, dann kamen im Ergebnis der 68ger Ereignisse ziemlich viele, gelangweilte Jungerwachsene aus gutbürgerlichem Haus auf die Idee eine Vielzahl von philosophischen Strömungen, welche überhaupt nicht zusammenpassten, so passend zu machen das sie scheinbar zusammenpassten um dann das entstandene Ergebnis als das Neue, Umwerfende und einzig Wahre zu propagieren welchem alle Antworten auf die Probleme der Gegenwart innewohnten.
Die Idee müssen sie während eines besonders schlechten Trips gehabt haben mit dessen Nachwirkungen Heute noch Einige zu kämpfen haben.
Das damalige glückselige, Love and Peace mutierte inzwischen zu einer verquasten und realitätsfernen Willkommenskultur an der sich wie es scheint immer noch Spät68ger aufgeilen; sorry für das böse Wort.

Dem Ganzen gaben sie noch ein wenig unverstandenes und unverdautes und wie sie meinten marxistisches Gedankengut hinzu, Trotzki, Bucharin machten sich da ganz gut. Eventuell noch der junge Marx aber dann hörte es auf denn es wurde für die Möchtegern- und Salonkommunisten einfach zu schwierig sich auf diesem theoretischen Niveau zu bewegen.

Irgendwie sind die erwähnten Spät68ger irgendwo zwischen dem geistigen Nirwana und dem Weltverbesserungsschmuß hängengeblieben und glauben dass das "alle Menschen sind Brüder" irgendein grundlegendes UN Menschenrechtsgesetz sei.

Ausbaden müssen wir Heutzutage all diese vor 50, 60 Jahren gemachten Fehler.
Bemerkenswert ist das sich ein Teil dieser nichtintegrationswilligen und radikalisierten Menschen mit Migrationshintergrund in dritter Generation der Sprüche solcher Gutmenschenlabertaschen angenommen haben und diese entsprechend ihrer Vorstellungen modernisiert haben.
So kann ich sagen das aus dem 'Frieden den Hütten, Krieg den Palästen'* auf die moderne Welt angepasst ein 'Friede dem Islamismus, Krieg und Vernichtung aller Ungläubigen' wurde.
Und dieses Credo wird gelebt und umgesetzt!
Erst nehmen sie uns unsere Kultur, dann unsere Traditionen und zum Schluß unsere gesamte Identität.

Wenn dann als Ergebnis der Transformation nicht nur NRW islamisiert ist brauchen wir uns auch keine Gedanken mehr um die zur Zeit in Meck.-Pom. entstehenden riesigen Schweinezuchtanlagen zu machen. Die werden dann nämlich nicht mehr benötigt.
Daraus können dann Großmoscheen gemacht werden ......

Und dieser ganze Kultur- und Glaubensstreit nur weil die Einen Schweinefleisch mögen und Polygamie als Abartig ablehnen und die Anderen es genau andersherum favorisieren .....

Um für die deutsche Zukunft gewappnet zu sein werde ich jetzt weiter den neuesten Roman von Michel Houellebecq, Unterwerfung lesen.

Ich bin gespannt wann das erste Sondierungsgespräch zwischen Pierre Vogel, Marcus Pretzell, Marco Carter-Probach und Hannelore Kraft zur Schaffung des Autonomen Islamischen Staates NRW stattfinden wird.
Leider muß H. Kraft dann ersetzt werden, Frau geht in einem strenggläubigen Islamischen Land überhaupt nicht.
Bei der SPD findet sich bestimmt irgend ein Typ der dann da gerne mitmachen wird.

Ich hoffe das ich mit dem letzten Absatz den Bezug zur Themenüberschrift geschafft habe. Es geht ja schließlich nur um NRW und noch nicht um Deutschland ......

Gruß
Nostalgiker

*Georg Büchner ist/war einer der revolutionärer Vordenker im Rahmen des Vormärz und keineswegs eine 'Gutmenschenlabertasche'


Aber auf einmal bricht ab der Gesang,
einer zeigt aus dem Fenster, da spazieren sie lang,
die neuen Menschen, der neue Mensch,
der sieht aus, wie er war
außen und unter`m Haar
wie er war ...

_______________
aus; "Nach der Schlacht" - Renft - 1974
Text: Kurt Demmler

LO-Wahnsinn hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#84

RE: Quo vadis, NRW

in Themen vom Tage 10.03.2015 17:05
von zoll (gelöscht)
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Ich habe mich im Beitrag 46 bedankt und möchte dies hier noch einmal schriftlich tun. Kernpunkt: mit solchen Leuten gelingt kein friedliches Zusammenleben.
zoll


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#85

RE: Quo vadis, NRW

in Themen vom Tage 11.03.2015 15:30
von Barbara (gelöscht)
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Eine mehr oder weniger gelungene Polemik für's Feuilleton, Christian.

Houellebecq: in seinem Gesamtwerk ein Vertreter der Post-Postromantik, denen die Utopien ausgegangen sind und die sich stattdessen in den zutiefst (spieß)bürgerlichen vermeintlich tabubrechenden Untiefen einer in jeder Hinsicht übersättigten Gesellschaft widmen, einer Gesellschaft, der sie selbst angehören und die sie nährt, sehen sie auch noch so herunter gekommen aus. Und da "Sex" schon lange nicht mehr reicht, wird das willfährige Thema der Religion als eine quasi Dystopie heran gezogen, denn die salafistische Hölle ist überaus sexy, würde ein Psychoanalytiker sicher bestätigen. Die kath. Kirche ist in dieser Hinsicht abgefrühstückt und ihre Sünden und Tabubrechungen in jedem Frühstückfernsehen aufgetafelt, um im Bild zu blieben. Der gähnenden gesellschaftlichen Langeweile kommt der gewalttätige Salafismus gerade recht, behaupte ich mal. Als hätte es de Sade und 1900 nicht gegeben.
Dummerweise kam mit der Veröffentlichung und Präsentation des Buches (ausgerechnet auf der lit.cologne, also in Sodom-und-Gomorrah-NRW) des Gemetzel von Charlie Hebdo dazwischen und wir fanden einen derangierten Houllebeq, der nach einer Zigarette verlangte und die Schürung von Islamphobie bestritt. Hätte er das Buch doch zurückgezogen, sein aufgeklärter und aufklärender gemordeter Redakteursfreund hätte es ihm sicher gedankt.

Die Realität aber hat uns z.B! bereits einen Rotterdamer BM muslimischen Glaubens beschert, also einer Stadt mit erheblichen multi-kulti muslimischem Bevölkerungsanteil, der seinen sicher nicht einfachen Job macht, und der für eines steht: Normalität.

Und so kann sich die Gesellschaft an ihren äußeren Rändern - ob intellektuell oder vulgär - noch so in Szene setzen, sie wird bei allem hysterischen Gedröhne nicht darüber hinwegtäuschen können: in der der deutschen wie der europäischen Gesellschaft haben sind fundamentale progressive und humanitäre Werte längst festgesetzt und sind Normalität geworden. In letzter Zeit sehen wir das mehr als deutlich öffentlich. Das zu erkennen scheint in intellektuellen Kreisen noch nicht so wirklich angekommen zu sein (ich lese mit Entsetzen von sich öffentlich in Szene setzenden Philosphen und Schriftstellern. die nach revolutionärem Umsturz oder Dante's Inferno lechszen, wobei sie sich nicht schämen, jeder Art politischer Konflikte dafür zu missbrauchen, und bereit sind hinter einer eloquenten Fassada den reaktionärsten Müll zu verkaufen). So what. Einigen von ihnen hätte ich ein neues Thema vorzuschlagen damit sie ihrer narzistischen aber auch gefährlichen weil rückwärtsgewandten Dekandenz-light- oder Revolution-light-Denkmuster entfliehen könnte: Die intellektuelle Verwahrlosung.
.


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#86

RE: Quo vadis, NRW

in Themen vom Tage 11.03.2015 16:25
von g.s.26 (gelöscht)
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Du hast das Buch also nicht gelesen.


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#87

RE: Quo vadis, NRW

in Themen vom Tage 11.03.2015 17:59
von Barbara (gelöscht)
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Welch ein Frage. Allerdings ist das ganz unerheblich für die Intention meines Posts oben. Einer der führenden bestsellernden zeitgenössischen Schriftsteller, den ich mal spannend fand, dessen Bücher (eines lesen reicht nicht) ich aber inzwischen weggegeben habe, s.o., dieses habe ich auch nicht gekauft. Er würde gerne irgendwas im 19. Jhdt leben, (als die Welt ein bisschen aufgeklärt, ein bisschen revolutionär, ein bisschen autoritär und das Dandytum ein bisschen unangepasst war, ein bisschen leidend und in jedem Fall selbstverliebt - allerdings eleganter :-) was ich in gewisser Weise verstehen, angesichts der Herausforderungen im 21. Jhdt.aber nicht akzeptieren kann. Ich hätte noch einige andere Aspekte dieses Buches und rund um dieses Buch aufzählen können, das führt hier aber zu weit, denn es geht ja um NRW, das übrigens einige ganz hervorragende und analytisch brilliante zeitgen. Schriftsteller hervorgebracht hat. - Damit schließen wie mal den literarischen Exkurs, dennn schließlich geht es in diesem Thread ja um das Format xy-(un)gelöst kriminalistischer Fremdkultur in NRW.
.


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#88

RE: Quo vadis, NRW

in Themen vom Tage 11.03.2015 18:02
von Moskwitschka | 2.532 Beiträge

Ich fall Dir selten ins Wort liebe @Barbara ;-)

Aber heißt das bei euch in NRW nicht üx üy - üngelüst? ;-)

LG von der Moskwitshka

EDIT Quelle - heute - show vom 06.03.2015


„Nichts ist schwieriger und nichts erfordert mehr Charakter, als sich im offenen Gegensatz zu seiner Zeit zu befinden und laut zu sagen: Nein!“

Kurt Tucholsky

zuletzt bearbeitet 11.03.2015 18:10 | nach oben springen

#89

RE: Quo vadis, NRW

in Themen vom Tage 11.03.2015 18:14
von Nostalgiker | 2.554 Beiträge

Zitat von g.s.26 im Beitrag #86
Du hast das Buch also nicht gelesen.


Welches genau meinst Du jetzt?

@Barbara , ich bin ein wenig enttäuscht ob Deiner flachen und polemisierenden Argumentation.
Es ist in meinen Augen sehr gewagt von Dir Herrn Houellebecq eine äußere Verwahrlosung zu bescheinigen und noch gewagter aus dieser, so sie vorhanden sei, zwingend auf eine Innere zu schließen. Sorry aber so platt hat noch nicht einmal die allergrößte Flachpfeife von Polit-Offz. argumentiert.
Das was da von Dir kommt ist übler kleinbürgerlicher und spießiger Mief aus den frühen 60ger Jahren. Da nahmen sich die rechtschaffenden Kleinbürger Ost und West nicht viel.
Warum Du Dir zur Bekräftigung Deiner offenbaren Ablehnung Houellebecq in erster Linie als Mensch und dann erst seinen Roman ausgerechnet de Sade, sein literarisches Schaffen? und 1900, ich nehme an Du meinst den zwei Teile umfassenden Film von B. Bertolicci als Alibi heranziehst erschließt sich mir nicht.

Du meinst also er Übertreibe mit seinem Sujet im Allgemeinen und im Speziellen bezogen auf den radikalen fundamentalistischen Islamismus und sei aus diesem Grunde schon nicht für voll zu nehmen.
Warum diese Dystopie niemals Realität werden könne wird von Dir damit begründet das der Bürgermeister von Rotterdam muslimischen Glauben ist. Ja und? Was bitte möchtest Du damit beweisen?
Übrigens hat Thüringen seit einiger Zeit einen Ministerpräsidenten welcher der "Glaubensrichtung" der Linken angehört. Ist seitdem der Kommunismus in diesem BL ausgebrochen? Gibt es Anzeichen dafür das Orwell'sche Zustände dort einziehen?
Komischerweise wird Orwell für seine Dystopie in 1984 nirgendwo gerüffelt, eher wird er dafür gefeiert .....

In der europäischen Gesellschaft haben sich fundamentale progressive und humanitäre Werte festgesetzt schreibst Du.
Hm meinst Du damit das auf sexuelle Äußerlichkeiten reduzierte Frauenbild und das Wiedererstarken des vom Manne dominierten Rollenverständnisses in der Gesellschaft? Der Mann sorgt für die Familie und die Frau macht sich Gedanken darüber was sie am heimischen Herd für ihren Göttergatten und die missratene Brut von Nachwuchs kocht.
Da hilft auch kein Hinweis auf die Frauenquote in den Führungsetagen von Dax-orientierten Konzernen.
Das ist nur schöne feministische Scheinwelt
Solange eine Frau für die gleiche Tätigkeit und damit meine ich nicht das sie in einem Aufsichtsrat sitzt, deutlich weniger verdient als ein Mann sind solche Triumphe feministischer Selbstbeweihräuerungsarien das was sie sind, ein verschließen der Augen vor der Wirklichkeit.
Vielleicht solltest Du mal Betreff des vorherrschenden Frauenbildes in dieser ach so aufgeklärten Gesellschaft in der Mitte Europas dir das Büchlein "Autobahn zum Mutterkreuz" zu Gemüte führen.
Aber ich schweife ab.

Es geht eben nicht Vordergründig darum, so wie es weiland dargestellt wird, das der 'Deutsche' vor Fremdenangst prinzipiell etwas gegen eine Aufnahme von Asylanten hat.
Wobei es wohl einen Unterschied gibt, Asylanten kommen aus einem Land in dem sie durch die aktuelle politische Situation um ihr Leben fürchten müssen. Ist diese Ursache in ihrem Heimatland beendet kehren sie in der Regel wieder dahin zurück wo sie herkamen.
Das war auch der Grundgedanke für die Asylpolitik in Deutschland nach 1945. Geprägt durch ihre teilweise abenteuerliche Odyssee auf ihrer Flucht aus Deutschland durch europäische und nichteuropäische Länder war man zu der Überzeugung gelangt das man solchen Menschen ohne wenn und aber Asyl bieten soll.
Was auch umgesetzt wurde und wird und was auch im humanistischen Sinne richtig ist.

Nur hier geht es mehr um Einwanderungspolitik oder besser Nichtpolitik gegenüber Wirtschaftsmigranten und Gastarbeiter-Nachfahren welche sich ein vermeintliches Bleiberecht in Deutschland ersessen haben und nur das nehmen was ihnen materiellen Vorteil bringt aber ansonsten eine Integration verweigern und sich in eine fundamentalistische Überreligiosität flüchten um diese Auszuleben .....

@Barbara bevor Du weiterhin ins schwelgen kommst was die freundlichen Muslime betrifft empfehle ich Dir einfach mal folgendes, fahr nach Kairo und gehe am besten ohne Kopfbedeckung und bekleidet mit einem knappen modischen Top und ner Cargohose in ein informales Viertel, Du wirst Dein blaues Wunder erleben. Anschließend bummle noch durch eine der zwei existierenden Stadt der Toten und wenn du das überlebt haben solltest empfehle ich noch einen Besuch bei den Müllmenschen.
Alles nette strenggläubige Muslime welche die in ihren Augen Ungläubigen am liebsten Heute noch ans Kreuz nageln würden ......

Oder errichte eine christliche Kirche in Saudi-Arabien, am besten gleich in Mekka. Eine Stadt wo Dir der Zutritt auf doppelte Weise verwehrt ist, einmal als Frau und dann generell als Ungläubige.

Sowas ähnliches schon von Rom gehört?
Da gibt es sogar eine Moschee. Gut, nicht gleich neben dem Petersdom und dem Vatikan aber was für ein Sturm der Entrüstung würde durch die islamische Welt fegen kämen die Christen bezüglich Roms auf die Idee den Nichtgläubigen das betreten der heiligen Stadt zu verbieten.

Es ist natürlich ziemlich kühn von Dir denjenigen welche vor einer radikalen und fundamentalistischen Islamisierung Europas warnen, denn diese gepredigten Glaubensgrundsätze sind zutieft reaktionär und rückwärts gewandt, eine intellektuelle Verwahrlosung zu attestieren.

Na hoffentlich erkenne ich Dich demnächst wenn Du in eine Burka gehüllt, einschließlich Niqab oder je nach vorherrschender bunter Vielfalt der erlaubten Glaubenrichtung im Tschador in Berlin erscheinst um Deine Willkomenskultur auszuleben.

In Gegenden von Neukölln soll das unwahrscheinlich gut ankommen.

Gruß
Nostalgiker


Aber auf einmal bricht ab der Gesang,
einer zeigt aus dem Fenster, da spazieren sie lang,
die neuen Menschen, der neue Mensch,
der sieht aus, wie er war
außen und unter`m Haar
wie er war ...

_______________
aus; "Nach der Schlacht" - Renft - 1974
Text: Kurt Demmler

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#90

RE: Quo vadis, NRW

in Themen vom Tage 11.03.2015 18:22
von damals wars | 12.198 Beiträge

Neukölln liegt aber nicht in NRW, odär?


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
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#91

RE: Quo vadis, NRW

in Themen vom Tage 11.03.2015 18:27
von furry | 3.580 Beiträge

Zitat von damals wars im Beitrag #90
Neukölln liegt aber nicht in NRW, odär?


Da macht sich der @Nostalgiker die Mühe, seine Sicht der Dinge darzulegen und dann dieser Kommentar. Gratulation.


"Es gibt nur zwei Männer, denen ich vertraue: Der eine bin ich - der andere nicht Sie ... !" (Cameron Poe)
Grenzläufer hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#92

RE: Quo vadis, NRW

in Themen vom Tage 11.03.2015 18:29
von Moskwitschka | 2.532 Beiträge

Zitat von damals wars im Beitrag #90
Neukölln liegt aber nicht in NRW, odär?


Ist anscheinend egal, wo jemanden eine Burka übergeworfen wird, ob in Neukölln oder NRW. :(

LG von der Moskwitschka


„Nichts ist schwieriger und nichts erfordert mehr Charakter, als sich im offenen Gegensatz zu seiner Zeit zu befinden und laut zu sagen: Nein!“

Kurt Tucholsky

zuletzt bearbeitet 11.03.2015 18:32 | nach oben springen

#93

RE: Quo vadis, NRW

in Themen vom Tage 11.03.2015 18:36
von Heckenhaus | 5.153 Beiträge

Zitat von Moskwitschka im Beitrag #92
Zitat von damals wars im Beitrag #90
Neukölln liegt aber nicht in NRW, odär?


Ist anscheinend egal, wo jemanden eine Burka übergeworfen wird, ob in Neukölln oder NRW. :(

LG von der Moskwitschka


In Neukölln hat man schon...



http://www.tagesspiegel.de/images/burka_.../3-format43.jpg


.
.
„Toleranz ist die letzte Tugend einer untergehenden Gesellschaft.”
— Aristoteles -

"Man kann alle Leute einige Zeit zum Narren halten und einige Leute allezeit; aber alle Leute allezeit zum Narren halten kann man nicht."
— Abraham Lincoln –
.
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#94

RE: Quo vadis, NRW

in Themen vom Tage 11.03.2015 18:37
von damals wars | 12.198 Beiträge

Und, ist die Burka verboten?


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
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#95

RE: Quo vadis, NRW

in Themen vom Tage 11.03.2015 18:46
von Heckenhaus | 5.153 Beiträge

Zitat von damals wars im Beitrag #94
Und, ist die Burka verboten?

Wie kommst du nur auf solche Fragen...


.
.
„Toleranz ist die letzte Tugend einer untergehenden Gesellschaft.”
— Aristoteles -

"Man kann alle Leute einige Zeit zum Narren halten und einige Leute allezeit; aber alle Leute allezeit zum Narren halten kann man nicht."
— Abraham Lincoln –
.
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#96

RE: Quo vadis, NRW

in Themen vom Tage 11.03.2015 18:48
von suentaler | 1.923 Beiträge

Zitat von Heckenhaus im Beitrag #93

In Neukölln hat man schon...



http://www.tagesspiegel.de/images/burka_.../3-format43.jpg



Und immer, wenn man diese Burkaträgerinnen sieht, hängt auch ein Kinderwagen dran.


[rot]Vielen Dank für die Sperrung.
Noch nicht einmal einen Grund konntet ihr angeben.
Andersdenkende mundtot machen - wie erbärmlich - selbst für euch ![/rot]
.
MfG Suentaler
.
[gruen]Leider kann ich nicht auf die mich erreichenden PN's antworten.
Man kann mich aber direkt unter suentaler@emailn.de anschreiben.[/gruen]
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#97

RE: Quo vadis, NRW

in Themen vom Tage 11.03.2015 19:17
von Marder | 1.413 Beiträge

Vielleicht liegt dort eine Ersatzburka drin, wenn die angezogene eine Laufmasche über dem Auge bekommt.
Mit freundlichen Grüßen Marder
Ps. Bei manchgen macht son Sack übern Kopf allerdings auch Sinn.


Er wirft den Kopf zurück und spricht: "Wohin ich blicke, Lump und Wicht!" Doch in den Spiegel blickt er nicht.
Ein kluger Mann macht nicht alle Fehler selber. Er lässt auch anderen eine Chance.
Ein Kluger bemerkt alles - ein Dummer macht über alles eine Bemerkung.
Der Horizont vieler Menschen ist ein Kreis mit dem Radius Null - und das nennen sie ihren Standpunkt.

Wer Rechtschreibfehler findet kann sie behalten.
Gert und suentaler haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 11.03.2015 19:18 | nach oben springen

#98

RE: Quo vadis, NRW

in Themen vom Tage 11.03.2015 19:22
von HG19801 | 1.613 Beiträge

Zitat von Heckenhaus im Beitrag #93
In Neukölln hat man schon...


... und in mir steigt weit mehr als nur die grüne Galle hoch.

Eigentlich könnte ich anstelle dieses kurzen Kommentars meine Meinung in einen wortreicheren Bericht kleiden, aber ich unterlasse es wegen Zwecklosigkeit, denn egal, was ich ins Feld führen würde, die multikulturelle Schuldkult-Fraktion würde die eklatant fehlgeleitete Einwanderungs- und Migrantenpolitik blind auf Teufel komm raus verteidigen.


"Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit,
aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher." – Albert Einstein


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#99

RE: Quo vadis, NRW

in Themen vom Tage 11.03.2015 19:22
von Schuddelkind | 3.516 Beiträge

Naja, irgendwie hat ja jedes Bundesland seine Salafistenhochburg. In Sachsen soll es ja Leibzig sein..........nur die Größenverhältnisse sind anders. Aber es ist immer gut, wenn man den Hort des Bösen ausgemacht hat.........


Intellektuelle spielen Telecaster
Grenzverletzerin und damals wars haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#100

RE: Quo vadis, NRW

in Themen vom Tage 11.03.2015 19:30
von Elch78 | 501 Beiträge

A)

Zitat von Nostalgiker im Beitrag #89
Es geht eben nicht Vordergründig darum, so wie es weiland dargestellt wird, daß der 'Deutsche' vor Fremdenangst prinzipiell etwas gegen eine Aufnahme von Asylanten hat.
Wobei es wohl einen Unterschied gibt, Asylanten kommen aus einem Land in dem sie durch die aktuelle politische Situation um ihr Leben fürchten müssen. Ist diese Ursache in ihrem Heimatland beendet kehren sie in der Regel wieder dahin zurück wo sie herkamen.
Das war auch der Grundgedanke für die Asylpolitik in Deutschland nach 1945. ... Was auch umgesetzt wurde und wird und was auch im humanistischen Sinne richtig ist.

Nur hier geht es mehr um Einwanderungspolitik oder besser Nichtpolitik gegenüber Wirtschaftsmigranten und Gastarbeiter-Nachfahren welche sich ein vermeintliches Bleiberecht in Deutschland ersessen haben und nur das nehmen was ihnen materiellen Vorteil bringt aber ansonsten eine Integration verweigern und sich in eine fundamentalistische Überreligiosität flüchten um diese Auszuleben .....

Gruß Nostalgiker
Das ist zu unterstreichen!
Niemand von den hiesigen Diskutanten unterstützt pauschal Fremdenfeindlichkeit - traurig, daß das hier immer wieder gesagt werden muß.

B)
@LO-Wahnsinn wies dankenswerterweise im Beitrag #61 auf das Interview mit Heinz Buschkowsky hin.
Zitat von LO-Wahnsinn im Beitrag #61
Im Interview geht er auf die Probleme mit den Migranten ein und die Gefahren die sich daraus ergeben.
Da gehts zwar um Neuköln, doch in bestimmten Regionen in NRW wirds nicht anders aussehen.

Wer das ganze Interview mal lesen möchte und nicht konnte, auf der Facebookseite von Cahit Kaya (Ohne Account frei zugänglich) kann man es nachlesen, er hats gesichert. Per Google stösst mit dem Schlagwort Cahit Kaya und Facebook stösst man direkt auf diese Webseite.

Dieser Mann hat seit 25 Jahren Stadtrat- und Bürgermeisterfunktionen in Neukölln inne. Seine Bewertung der Situation und der Gemütsverfassung der Bevölkerung seines Bezirkes hat für mich deutlich mehr Gewicht als jegliche linksliberale oder Alt-68er "Aufgeklärtheit".
Die Neuköllner Wähler haben dies auch honoriert (z.B. BVV-Wahl 2011: SPD 42,8% - wo kriegt die das außer in Hamburg sonst noch?!), und die müssen schließlich mit den dortigen Gegebenheiten leben.
Mit einem Ausländeranteil von 22 Prozent dürfte die Situation derer in urbanen Gefilden NRWs ähneln.

Elch


"Es gibt immer drei Wahrheiten: eine, die Du siehst, eine, die ich sehe und eine, die wir beide nicht sehen"
Heckenhaus, Gert und Grenzläufer haben sich für diesen Beitrag bedankt
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