#1

Der Befehl " M "

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 01.03.2015 09:40
von Ostlandritter | 2.453 Beiträge

Ich hab versucht ,- in allen Themen nach dem ominösen Befehl M zu suchen ,-
aber nun frag ich einfach in die Runde :
Gab es einen Befehl M ,- dieser wurde wohl einigen bei der Entlassung aus dem Wehrdienst verpasst ,-
und vor allem : Was bedeutet dieser Befehl M eigentlich ??


....................................
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#2

RE: Der Befehl " M "

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 01.03.2015 09:56
von HG19801 | 1.613 Beiträge

Der sogenannte "M"-Befehl war ein Scheißbefehl, der besagte, dass die krankhaft-hysterische und paranoid-sicherheitsbedürftige Militärmaschinerie der DDR dich zu jeder Tages- und Nachtzeit zu deren saudämlichen Kriegsspielen zerren konnte.
Einige meiner Kollegen und ich selbst hatten dieses widerwärtige Scheißding am Hals.


"Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit,
aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher." – Albert Einstein


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#3

RE: Der Befehl " M "

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 01.03.2015 09:58
von eisenringtheo | 9.180 Beiträge

Zitat von Ostlandritter im Beitrag #1
Ich hab versucht ,- in allen Themen nach dem ominösen Befehl M zu suchen ,-
aber nun frag ich einfach in die Runde :
Gab es einen Befehl M ,- dieser wurde wohl einigen bei der Entlassung aus dem Wehrdienst verpasst ,-
und vor allem : Was bedeutet dieser Befehl M eigentlich ??

http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-41019349.html
Interessante Frage. Ich kann sie nur für die Schweiz beantworten. Dieser Befehl wird bei einigen vor der Dienstentlassung auf die Seite 2 des Dienstbüchleins geklebt (oder kommt per Post zum Einkleben). Wenn du diesen Befehl hast, musst du fleissig Radio hören und Zeitung lesen, denn dann kannst du so einberufen werden und musst dich dann so rasch als möglich am Ort einfinden, der im Befehl steht.
Theo


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#4

RE: Der Befehl " M "

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 01.03.2015 10:14
von Harsberg | 3.248 Beiträge

Hier ist er, nicht meiner:



Phantasie ist wichtiger denn Wissen, denn Wissen ist begrenzt!
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zuletzt bearbeitet 01.03.2015 10:30 | nach oben springen

#5

RE: Der Befehl " M "

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 01.03.2015 10:18
von Linna | 188 Beiträge

Ich habe diesen Befehl "M" auch erhalten und habe ihn noch in meinen Bestandsunterlagen. Er besagte, daß sich der
Betreffende nach Bekanntmachung der Mobilmachung unverzüglich am Gestellungsort (war genannt) einzufinden hatte
und welche Dinge er mitfzuführen hatte.
Er musste dem Wehrpass beigefügt werden und durfte nicht ins Ausland verbracht werden. Die Nichtbefolgung dieses Befehles
wurde nach "Kriegsrecht" geahndet.
Gruß-Linna



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#6

RE: Der Befehl " M "

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 01.03.2015 10:31
von Ostlandritter | 2.453 Beiträge

Zitat von Linna im Beitrag #5
Ich habe diesen Befehl "M" auch erhalten und habe ihn noch in meinen Bestandsunterlagen. Er besagte, daß sich der
Betreffende nach Bekanntmachung der Mobilmachung unverzüglich am Gestellungsort (war genannt) einzufinden hatte
und welche Dinge er mitfzuführen hatte.
Er musste dem Wehrpass beigefügt werden und durfte nicht ins Ausland verbracht werden. Die Nichtbefolgung dieses Befehles
wurde nach "Kriegsrecht" geahndet.
Gruß-Linna


Was ich nicht verstehe :

Diesen Befehl M hatten doch die meisten Gedienten nicht !

Was also war die Grundlage oder Bedingung ,- jemandem so einen Befehl zu verpassen ??

Spezialisten ?
Vorbildliche Soldaten ?
Parteimitglieder ??

und @eisenringtheo :
Wenn es diesen Befehl auch in der Schweiz für Einige gab,- was waren bei Euch die Kriterien für die Ausgabe an Einige ?

Ich komme da einfach nicht weiter....


....................................
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zuletzt bearbeitet 01.03.2015 10:35 | nach oben springen

#7

RE: Der Befehl " M "

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 01.03.2015 10:42
von Linna | 188 Beiträge

Zitat von Ostlandritter im Beitrag #6
Zitat von Linna im Beitrag #5
Ich habe diesen Befehl "M" auch erhalten und habe ihn noch in meinen Bestandsunterlagen. Er besagte, daß sich der
Betreffende nach Bekanntmachung der Mobilmachung unverzüglich am Gestellungsort (war genannt) einzufinden hatte
und welche Dinge er mitfzuführen hatte.
Er musste dem Wehrpass beigefügt werden und durfte nicht ins Ausland verbracht werden. Die Nichtbefolgung dieses Befehles
wurde nach "Kriegsrecht" geahndet.
Gruß-Linna


Was ich nicht verstehe :

Diesen Befehl M hatten doch die meisten Gedienten nicht !

Was also war die Grundlage oder Bedingung ,- jemandem so einen Befehl zu verpassen ??

Spezialisten ?
Vorbildliche Soldaten ?
Parteimitglieder ??

Ich komme da einfach nicht weiter....



Der Befehl "M" wurde auch Mob-1 (Mobilmachung 1-Befehl) bezeichnet. Ihn bekamen in der Regel Spezialisten, die nicht mehr
aktiv waren aber in der bestehenden Struktur der Einheiten eine "Planstelle" hatten. Sie wurden in der Regel auch öfter
zu Reserveübungen eingezogen.
Gruß-Linna



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#8

RE: Der Befehl " M "

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 01.03.2015 10:47
von rasselbock | 454 Beiträge

Das mit dem M-Befehl müsste so Anfang der Achtziger gewesen sein. Es waren auf den Straßen verstärkt Armeefahrzeuge zu sehen. Ich müsste auch so einen Befehl gehabt haben, denn ich bekam mit der Post einen ,,Stellungsbefehl'' zum sofortigen Einfinden am Bahnhof meiner Stadt. Nun schnell das Nötigste (Zigaretten usw.) eingepackt und mit dem Bus zum Treffpunkt gefahren. Der Schock steckte mir in den Gliedern. Es wurde uns ja bei der Entlassung gesagt, dass Grenzer nicht mehr belästigt werden. Die Stimmung am Treffpunkt war dementsprechend. Alles auf den Ural und ab in ein LPG Gelände. Es war Abend und schon dunkel. Dort waren ein paar große Zelte aufgebaut. In diesen Zelten wurde aus Zivilisten nach Umkleiden Soldaten. Es war wie aus einem schlechten Film. Etwa 50 Reservisten und ich wurden in einem Raum untergebracht und haben die ganze Nacht dort zugebracht. Man sagte uns wir wären die Reserve. Früh gegen 9 Uhr bekamen wir einen Verpflegungsbeutel und durften gehen. Man brauchte uns doch nicht. Das war eine sehr unangenehme Nacht.
rasselbock



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zuletzt bearbeitet 01.03.2015 11:11 | nach oben springen

#9

RE: Der Befehl " M "

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 01.03.2015 11:01
von eisenringtheo | 9.180 Beiträge

Zitat von Ostlandritter im Beitrag #6
(...)

und @eisenringtheo :
Wenn es diesen Befehl auch in der Schweiz für Einige gab,- was waren bei Euch die Kriterien für die Ausgabe an Einige ?

Ich komme da einfach nicht weiter....


Leider keine Ahnung. Ich keine keinen mit einem solchen Befehl.. Unterstanden ja auch der Geheimhaltungspflicht.
Theo


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#10

RE: Der Befehl " M "

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 01.03.2015 11:28
von Lutze | 8.039 Beiträge

Zitat von eisenringtheo im Beitrag #3
Zitat von Ostlandritter im Beitrag #1
Ich hab versucht ,- in allen Themen nach dem ominösen Befehl M zu suchen ,-
aber nun frag ich einfach in die Runde :
Gab es einen Befehl M ,- dieser wurde wohl einigen bei der Entlassung aus dem Wehrdienst verpasst ,-
und vor allem : Was bedeutet dieser Befehl M eigentlich ??

http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-41019349.html
Interessante Frage. Ich kann sie nur für die Schweiz beantworten. Dieser Befehl wird bei einigen vor der Dienstentlassung auf die Seite 2 des Dienstbüchleins geklebt (oder kommt per Post zum Einkleben). Wenn du diesen Befehl hast, musst du fleissig Radio hören und Zeitung lesen, denn dann kannst du so einberufen werden und musst dich dann so rasch als möglich am Ort einfinden, der im Befehl steht.
Theo


mußten die Einberufenen mit den Schweizerischen Militär-Fahrrädern
zum Sammelort erscheinen?
Lutze


wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren
zuletzt bearbeitet 01.03.2015 11:28 | nach oben springen

#11

RE: Der Befehl " M "

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 01.03.2015 11:44
von der 39. | 522 Beiträge

Zitat von Ostlandritter im Beitrag #1
Ich hab versucht ,- in allen Themen nach dem ominösen Befehl M zu suchen ,-
aber nun frag ich einfach in die Runde :
Gab es einen Befehl M ,- dieser wurde wohl einigen bei der Entlassung aus dem Wehrdienst verpasst ,-
und vor allem : Was bedeutet dieser Befehl M eigentlich ??

Ich habe diesen Befehl zwei mal erhalten in den 70 ger oder 80 ger Jahren. Einmal musste ich mich lediglich in Uniform melden ( war bei mir verblieben). In einem anderen Falle wurde ich nach Hellerau(bei Dresden) beordert und übernahm dort eine Kolonne von ca 12 LKWs die alle mit
Reservisten in Zivil besetzt waren. Dies Kolonne hanbe ich in die Nähe von Spremberg in den Busch gebracht. Dort mssten alle Reservisten absteigen und ich brachte die Fahrzeugkolonne wieder nach Hellerau zurück. Nach den üblichen Schreibereien konnte ich wieder nach Hause.
der 39.


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#12

RE: Der Befehl " M "

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 01.03.2015 11:51
von diefenbaker | 585 Beiträge

Interessant !
Ich hatte von diesem Befehl bisher nie etwas gehört.

Gruss Wolfgang



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#13

RE: Der Befehl " M "

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 01.03.2015 12:25
von polsam | 575 Beiträge

Zitat von HG19801 im Beitrag #2
Der sogenannte "M"-Befehl war ein Scheißbefehl, der besagte, dass die krankhaft-hysterische und paranoid-sicherheitsbedürftige Militärmaschinerie der DDR dich zu jeder Tages- und Nachtzeit zu deren saudämlichen Kriegsspielen zerren konnte.
Einige meiner Kollegen und ich selbst hatten dieses widerwärtige Scheißding am Hals.


@HG19801, eine sachliche Anrwort zur aufgeworfenen Frage sieht anders aus als Dass was du von dir gegeben hast.

Ich bin zwar auch Reservist der NVA, obwohl dort nie gedient, kannte diesen Befehl aber auch nicht.

Mir stellt sich die Frage, wurden die, die dieses Stück Papier erhalten haben öfter zum Reservistenwehrdienst geholt als die "normalen" Reservisten?


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zuletzt bearbeitet 01.03.2015 12:25 | nach oben springen

#14

RE: Der Befehl " M "

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 01.03.2015 12:35
von HG19801 | 1.613 Beiträge

Zitat von Ostlandritter im Beitrag #6
... Diesen Befehl M hatten doch die meisten Gedienten nicht !
... ... ...
Was also war die Grundlage oder Bedingung ,- jemandem so einen Befehl zu verpassen ??

Diesen Befehl hatten die meisten Gedienten wohl nicht, trotzdem blieben sicher noch genügend Kandidaten übrig, denen man dieses Ding an die Kniescheibe nagelte.
Für meine eigene Person muss ich sagen, dass ich jenen Befehl "M" nicht mit der Beendigung meines Grundwehrdienstes (offiziell Versetzung in die Reserve oder so ähnlich) erhielt und auch kein entsprechender Eintrag im Wehrdienstausweis vorlag.
Neee, nachdem ich in der ersten Hälfte der Achtzigerjahre einen dreimonatigen Reservistendienst abschrubben musste, wurde ich in schon konspirativ anmutender Weise vom zuständigen Wehrkreiskommando befehlsmäßig in ein Sportlerheim eines Fußballvereins zitiert, wo mir mittels geschickt artikulierter Wortverdrehung befohlen wurde ein Stück Papier zu unterschreiben, von dessen Inhalt ich keine Ahnung hatte, weil es bis auf die Unterschriftzeile abgedeckt war.
Die Grundlage für das "Angedeihen" eines solchen Befehls mag ich nicht nachzuvollziehen. Besondere Staatstreue und/oder Mangel an Westverwandtschaft dürften es nicht vehement gewesen sein, denn daran "kränkelte" so manch Betroffener.
Ich glaube, es ging im künstlich an den Haaren herbeigezogenen Sicherheitsgetue einfach nur darum, uns jungen Männern fortwährend auf die Bemme zu schmieren, dass einzig und allein das Militär als Ausdruck von Landessicherheit über das Weh und Ach des einzelnen wehrpflichtigen DDR-Bürgers zu entscheiden habe.

Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie froh ich um 1989/1990 war, als dieser ekelhafte und schikanöse Scheißdreck für immer aufhörte.


"Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit,
aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher." – Albert Einstein


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#15

RE: Der Befehl " M "

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 01.03.2015 12:43
von diefenbaker | 585 Beiträge

Zitat von HG19801 im Beitrag #14
...
wo mir mittels geschickt artikulierter Wortverdrehung befohlen wurde ein Stück Papier zu unterschreiben, von dessen Inhalt ich keine Ahnung hatte, weil es bis auf die Unterschriftzeile abgedeckt war.
...



Und, hast Du unterschrieben?

Wenn ja, mit welchen Argumenten konnte man Dich "überzeugen" einen Text zu unterschreiben, dessen Inhalt Du nicht kennen durftest?

Gruss Wolfgang



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#16

RE: Der Befehl " M "

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 01.03.2015 12:44
von EK82I | 869 Beiträge

Hatten wir das Thema nicht schon einmal? Hatten doch auch viele meiner Arbeitskollegen .Ich selber hatte zwei dieser Art.Einmal beim Fernmeldeamt der Stadt einfinden.Dann tatsächlich einmal von der Arbeit weggeholt.Vor Ort dann Umtausch des Scheines für ein anderes Objekt,ein damaliges Ferienlager.Verwendungszweck im Amtsdeutsch:Kraftfahrer!


zuletzt bearbeitet 01.03.2015 12:45 | nach oben springen

#17

RE: Der Befehl " M "

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 01.03.2015 12:54
von eisenringtheo | 9.180 Beiträge

Möglicherweise waren die Befehlsinhaber M oft die Statisten für die Mobilmachungsübungen. Auf jeden Fall könnte man bei diesem Thread diesen Eindruck haben.
Mobilmachungsübung
Könnte ja sein, dass es eine Art "Mobilmachungseinheiten" gab, welche zu üben hatten: das mögliche Chaos bewältigen, welches entstehen konnte, wenn wirklich ein Krieg drohte und Reservisten sofort eingezogen wurden.
Theo


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#18

RE: Der Befehl " M "

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 01.03.2015 13:05
von Ostlandritter | 2.453 Beiträge

Zitat von polsam im Beitrag #13
Zitat von HG19801 im Beitrag #2
Der sogenannte "M"-Befehl war ein Scheißbefehl, der besagte, dass die krankhaft-hysterische und paranoid-sicherheitsbedürftige Militärmaschinerie der DDR dich zu jeder Tages- und Nachtzeit zu deren saudämlichen Kriegsspielen zerren konnte.
Einige meiner Kollegen und ich selbst hatten dieses widerwärtige Scheißding am Hals.


@HG19801, eine sachliche Anrwort zur aufgeworfenen Frage sieht anders aus als Dass was du von dir gegeben hast.

Ich bin zwar auch Reservist der NVA
, obwohl dort nie gedient, kannte diesen Befehl aber auch nicht.

Mir stellt sich die Frage, wurden die, die dieses Stück Papier erhalten haben öfter zum Reservistenwehrdienst geholt als die "normalen" Reservisten?






Ähhh ,- mal wieder bissel was O.T. lästern :

Meines Wissens gibt es die NVA schon lange nicht mehr ,- meinst Du wirklich ,- noch Reservist bei diesem Haufen zu sein ??


....................................
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#19

RE: Der Befehl " M "

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 01.03.2015 13:06
von HG19801 | 1.613 Beiträge

Zitat von polsam im Beitrag #13
[quote=HG19801|p452557]@HG19801, eine sachliche Anrwort zur aufgeworfenen Frage sieht anders aus als Dass was du von dir gegeben hast.

Ich bin zwar auch Reservist der NVA, obwohl dort nie gedient, kannte diesen Befehl aber auch nicht.

Mir stellt sich die Frage, wurden die, die dieses Stück Papier erhalten haben öfter zum Reservistenwehrdienst geholt als die "normalen" Reservisten?

Nun, die Wertung, ob eine Antwort bezüglich des "M"-Befehls sachlich formuliert erscheint oder nicht, liegt wohl im Auge des Betrachters - in diesem Fall im Ermessen desjenigen, der diesen Mist (ja, ich wiederhole: M I S T !!!) selbst erlebt hat.

Ob die Leute, die dieses "M"- Befehlchen erhielten, öfter als "normale" Resis zum Kriegsspielen zitiert wurden? Ja, wurden sie, auch wenn nicht gleich die volle Breitseite von drei Monaten anstand.
Ich selbst bin zwar diesen dummen Affereien letztendlich von der Schippe gezerrt worden, aber etliche meine Arbeitskollegen hat's voll erwischt.
... die wurden einfach so mir nichts dir nichts von Abendbrottisch, Frau, Kindern, Hund und Katze weggeholt und fehlten anschließend in der ach so wichtigen den Kapitalismus wirtschaftlich niederringen sollenden sozialistischen Produktion.


"Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit,
aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher." – Albert Einstein


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#20

RE: Der Befehl " M "

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 01.03.2015 13:40
von Linna | 188 Beiträge

Zitat von eisenringtheo im Beitrag #17
Möglicherweise waren die Befehlsinhaber M oft die Statisten für die Mobilmachungsübungen. Auf jeden Fall könnte man bei diesem Thread diesen Eindruck haben.
Mobilmachungsübung
Könnte ja sein, dass es eine Art "Mobilmachungseinheiten" gab, welche zu üben hatten: das mögliche Chaos bewältigen, welches entstehen konnte, wenn wirklich ein Krieg drohte und Reservisten sofort eingezogen wurden.
Theo


Wenn ein militärischer Konflikt vorhersehbar ist werden bestimmte Strukturen kurzfristig auf Kriegsstärke gebracht. Dazu gehören
z.B. die Rückwärtigen Dienste, militärmedizinische Einheiten, Werkstatteinheiten ( mobile Panzerwerkstätten) und andere.
Diese mussten funktionsfähig sein, bevor der erste Schuß gefallen war.
Dafür hatten die entsprechenden Spezialisten der Reserve den M-Befehl um diese Einheiten kurzfristig handlungsfähig zu machen.
Das hat mit Mobilmachungsübungen kaum etwas zu tun. Für den Alltag gab es es im Warschauer Pakt und auch bei der NATO
die diensthabenden Systeme .
Gruß-Linna



IM Kressin, LO-Wahnsinn und eisenringtheo haben sich für diesen Beitrag bedankt
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