#1

"Bild" der BRD in der DDR

in Leben in der DDR 27.02.2015 12:21
von Schuddelkind | 3.515 Beiträge

Mich würde mal folgendes interessieren: Welches Bild hattet ihr damals in der DDR vom Westen, seinen Ureinwohnern? Wie entstand dieses "Bild" bei euch? Wie habt ihr euch über den "Klassenfeind" informiert? Los ihr Zeitzeugen, lasst uns mal ein "riesen Puzzel" machen.....!


Intellektuelle spielen Telecaster
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#2

RE: "Bild" der BRD in der DDR

in Leben in der DDR 27.02.2015 12:33
von Heckenhaus | 5.146 Beiträge

Als Ostberliner ein ziemlich realistisches Bild, wenn man kein Westfernsehverbot hatte.
Und die Informationen bestätigten sich .


.
.
„Toleranz ist die letzte Tugend einer untergehenden Gesellschaft.”
— Aristoteles -

"Man kann alle Leute einige Zeit zum Narren halten und einige Leute allezeit; aber alle Leute allezeit zum Narren halten kann man nicht."
— Abraham Lincoln –
.
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#3

RE: "Bild" der BRD in der DDR

in Leben in der DDR 27.02.2015 12:37
von Lutze | 8.039 Beiträge

Ekel-Alfred (Schubert) im Fernsehen war der geborene Ureinwohner
der Bundesrepublik,
ein Herz und eine Seele-Besuch aus der Ostzone

Lutze


wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren
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#4

RE: "Bild" der BRD in der DDR

in Leben in der DDR 27.02.2015 13:13
von thomas 48 | 3.569 Beiträge

Westfernsehen, Westbesuch usw. Jeder hatte irgendwie Ahnung gehabt.
Nur das normale Leben, wie einkaufen, Gaststättenpreise, Versicherungen, Bettler, Armut, usw. wussten viele nicht.
Für mich war es im Westen wunderbar, dann nach der Wende war ich etwas überrascht.
Hätten wir jüngere DDR Bewohner die Gelegenheit gehabt, mal den Westen als Tourist zu besuchen, dann hätten wir vielleicht doch gemerkt, es ist doch kein Paradies.


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#5

RE: "Bild" der BRD in der DDR

in Leben in der DDR 27.02.2015 13:37
von linamax | 2.020 Beiträge

Zitat von thomas 48 im Beitrag #4
Westfernsehen, Westbesuch usw. Jeder hatte irgendwie Ahnung gehabt.
Nur das normale Leben, wie einkaufen, Gaststättenpreise, Versicherungen, Bettler, Armut, usw. wussten viele nicht.
Für mich war es im Westen wunderbar, dann nach der Wende war ich etwas überrascht.
Hätten wir jüngere DDR Bewohner die Gelegenheit gehabt, mal den Westen als Tourist zu besuchen, dann hätten wir vielleicht doch gemerkt, es ist doch kein Paradies.

Das Paradies das wird es nie geben , egal wo man wohnt .


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#6

RE: "Bild" der BRD in der DDR

in Leben in der DDR 27.02.2015 14:04
von Pit 59 | 10.152 Beiträge

Zitat von thomas 48 im Beitrag #4
Westfernsehen, Westbesuch usw. Jeder hatte irgendwie Ahnung gehabt.
Nur das normale Leben, wie einkaufen, Gaststättenpreise, Versicherungen, Bettler, Armut, usw. wussten viele nicht.
Für mich war es im Westen wunderbar, dann nach der Wende war ich etwas überrascht.
Hätten wir jüngere DDR Bewohner die Gelegenheit gehabt, mal den Westen als Tourist zu besuchen, dann hätten wir vielleicht doch gemerkt, es ist doch kein Paradies.



Es konnte doch angeblich jeder Fahren,wurde doch hier schon geschrieben ,dafür war doch angeblich Jugendtourist da. Jeder der westfernsehen hatte wusste das es in der BRD schon immer Arbeitslose,oder Bettler gab,das wussten wir im Herbst 1989 auch,und trotzdem sind Hunderttausende auf die Strasse gegangen,warum wohl ?.

Klar haben wir in der DDR genug zu Essen gehabt,auch Alkohol gabs reichlich,Klar konnte man auch ein Einfamilienhaus Bauen,und wer keine Beziehungen hatte sah es auch dementsprechend aus.ich hätte als Jugendlicher zehnmal lieber getauscht,da kannste sicher sein.

P.S. was den Leuten noch gefehlt hat thomas sind die Fernreisen auf die Du so neidisch bist


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zuletzt bearbeitet 27.02.2015 14:09 | nach oben springen

#7

RE: "Bild" der BRD in der DDR

in Leben in der DDR 27.02.2015 14:14
von IM Kressin | 917 Beiträge

Zitat von thomas 48 im Beitrag #4


Westfernsehen, Westbesuch usw. Jeder hatte irgendwie Ahnung gehabt.



– meine Erinnerungen lebten beim Lesen von >>Meine Zeit in Freienhagen auf<<
von @Freienhagener

+ Clarence, der „schielende Löwe aus der Armeeküche“

+ Die „Texaskompanie“

+ Der Spieß trällert „Im Leben geht mancher Schuß daneben“

+ In der Kinoanlage des Ausbildungsregiments war „In A White
Room“ von Cream zu hören,

+ ein Heimgänger sang „Poor Boy“ von den Lords

+ „My Generation“ von Who

+ Der Zugführer ein begeisterter „Stones“ –Fan (wie ich)

+ Jaques Galais, der Weltmeister der Frisöre, hier: der zivile
Grenzfrisör der Truppe

Begriffe, die in den Alltag einbezogen wurden.

Der Eiserne Vorhang hat es nicht geschafft, Geisteshaltung und Ideale,

ungeachtet politischen Indoktrinierens in jungen Jahren, aufzuspalten!


"Als ich 17 war, war in meinem Traumberuf nichts mehr frei” – Was das war? – "Rentner! Erst Rentnerlehrling, dann Jungrentner und dann Rentnergeselle!”

Wo ein Genosse ist, ist die Partei - wo zwei Genossen sind, ist ein Intershop!
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#8

RE: "Bild" der BRD in der DDR

in Leben in der DDR 27.02.2015 14:16
von Ostlandritter | 2.453 Beiträge

Zitat von linamax im Beitrag #5
Zitat von thomas 48 im Beitrag #4
Westfernsehen, Westbesuch usw. Jeder hatte irgendwie Ahnung gehabt.
Nur das normale Leben, wie einkaufen, Gaststättenpreise, Versicherungen, Bettler, Armut, usw. wussten viele nicht.
Für mich war es im Westen wunderbar, dann nach der Wende war ich etwas überrascht.
Hätten wir jüngere DDR Bewohner die Gelegenheit gehabt, mal den Westen als Tourist zu besuchen, dann hätten wir vielleicht doch gemerkt, es ist doch kein Paradies.

Das Paradies das wird es nie geben , egal wo man wohnt .



Das ist richtig ,- die weitgereiste Larissa wird das sicher bestätigen können !

Aber das Wichtigste überhaupt hat doch in der DDR gefehlt :

Die persönliche Freiheit ,- für sich selbst zu bestimmen ,- wo man leben möchte und wie man leben möchte !


Niemand wird ernstlich behaupten ,- jeden einzelnen DDR-Tag unter Unrecht und Unterdrückung gelitten zu haben ,-
aber jeder weiß ,- das es spätestens dann ernst wurde ,- wenn man sich für einen politischen oder auch sozialkulturellen Lebensweg entschieden hat ,- der den Interessen der DDR-Führung diametral entgegensetzt erschien.....


....................................
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#9

RE: "Bild" der BRD in der DDR

in Leben in der DDR 27.02.2015 14:31
von G. Michael (gelöscht)
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Schuddel, ein sehr brisantes Thema! Obwohl es eine ganz einfache Frage ist wird es meiner Meinung nach zu heftigen Diskussionen kommen.
Es gibt unendlich viele Betrachtungswinkel. Lutze kommt in #3 schon mal daher und macht den Bundesbürger an Ekel-Alfred fest, ist sicher nicht
ernstgemeint.
Für den gesetzestreuen DDR-Durchschnittsbüger war die BRD und deren Bundesbürger im Ergebnis des WK II einfach da. Ein Bild von der BRD wurde
durch die DDR vorgegeben und damit Gesetz. Daran zu rütteln, riskant.
Das Westfernsehen und ein real Bild? Das zweifle ich an, die Fernsehmacher waren doch keine Nestbeschmutzer. Es wurden verständlicherweise
Mißstände ausgeblendet und das ist heute noch so. Dem Wunsch der Leute nach einer glitzernden Scheinwelt wurde Rechnung getragen und so
kam z.b. "Dallas" und der "Denver-Clan" auf die Mattscheibe.
Wenn ich jetzt weitermache, geht es nicht um DIE Bundesbürger sondern nur um meinen gönnerhaften Onkel aus Hessen.
Alle 6 Monate ein schönes Paket, Geschenksendung, keine Handelsware, der Gute.
Dann war die Grenze auf, für ihn eventuell leider, Paketinhalt kam vom Feinkost-Albrecht, Warenwert kurz über 20 DM und somit absetzbar.
Das hat meine Sicht etwas verändert.
Gefragt war nach der persönlichen Meinung, hier ist sie
Micha


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#10

RE: "Bild" der BRD in der DDR

in Leben in der DDR 27.02.2015 14:35
von Ostlandritter | 2.453 Beiträge

Zitat von Schuddelkind im Beitrag #1
Mich würde mal folgendes interessieren: Welches Bild hattet ihr damals in der DDR vom Westen, seinen Ureinwohnern? Wie entstand dieses "Bild" bei euch? Wie habt ihr euch über den "Klassenfeind" informiert? Los ihr Zeitzeugen, lasst uns mal ein "riesen Puzzel" machen.....!


Richtig gekannt habe ich die "Westdeutschen" nur als familiärer Besucherquerschnitt durch alle westdeutschen sozialen Schichten !
Und aus den vielen Gesprächen mit der durchaus unterschiedlichen Verwandtschaft habe ich den Nektar für meine Erkenntnisse gesogen !
Die bundesdeutschen Schwätzer aus dem Westfernsehen lasse ich mal aussen vor ,- die zählen nicht unter wirklich glaubbwürdig oder meinungsbildend.....
"Klassenfeinde" habe ich dabei nie kennegelernt ,- aber dafür das ganze- mir bis dahin unbekannte -Spektrum an strafloser demokratischer Meinungsfreiheit.
Und auch die unterschiedlichen politischen Betätigungen in meiner Westverwandtschaft - im Kontext mit ihrem Beruf und ihrem sozialen Umfeld prägten in mir die Vorstellung ,- das ein Leben in der sozialen Marktwirtschaft mich persönlich auf meinem vorgedachten Lebensweg besser weterbringen würde als ein Leben im Arbeiter-und Bauernstaat.
Die Reaktionen der staatlichen Entscheidungsträger der DDR auf meine durchaus gern öffentlich gemachten Lebensvorstellungen
bestärkten mich wesentlich in meinem Entschluss ,- die Ausbürgerung aus dem sozialistischen Paradies zu beantragen.
Da wir als DDR-Bürger ja nicht blöd waren - wussten wir auch - daß die BRD nicht das reine Paradies für alle war ,- aber grundsätzlich hat sich doch jeder gelernte DDR-ler seine Gedanken gemacht ,- wo denn seine Chancen und Möglichkeiten bei einem eventuellen Übertritt in die BRD liegen könnten,- und diese Überlegungen waren letzlich ausschlaggebend für meinen persönlichen Entschluß....


....................................
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#11

RE: "Bild" der BRD in der DDR

in Leben in der DDR 27.02.2015 14:39
von Vierkrug (gelöscht)
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Zitat von Schuddelkind im Beitrag #1
Mich würde mal folgendes interessieren: Welches Bild hattet ihr damals in der DDR vom Westen, seinen Ureinwohnern? Wie entstand dieses "Bild" bei euch? Wie habt ihr euch über den "Klassenfeind" informiert? Los ihr Zeitzeugen, lasst uns mal ein "riesen Puzzel" machen.....!


Das ABC des Klassenkampfes begann bei A wie ARD und hörte auf bei Z wie ZDF !!!
Nicht von mir, sondern einem ehemaligem hochrangigem SED-Funktionär.

Vierkrug


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#12

RE: "Bild" der BRD in der DDR

in Leben in der DDR 27.02.2015 14:42
von GKUS64 | 1.609 Beiträge

Hallo erstmal,

Als 18 jähriger sah ich 1960/ 1961 zum ersten und zum letzten Mal (vor dem 11.11.1989!) den Westen. Der Erwerb von ein paar Jeans, der Bummel am Ku-Damm, bei Woolworth eine Coca Cola und dann noch eine Schachtel Peter Stuyvesant, das war für uns damals doch etwas ganz besonderes und gab uns etwas Freiheitsgefühl.
Dann kam die Mauer und man musste sich einrichten. Der Blick ging natürlich nach wie vor nach dem Westen und man (ich) verfolgte immer gespannt das politische Weltgeschehen. Die meisten Politiker des Westen kannten wir gut (obwohl ich aus dem Tal der Ahnungslosen komme!).
Als Willy Brandt 1970 nach Erfurt kam hatten wir große Hoffnungen, dass der Entspannungsprozess einsetzt und es bald auch Reiseerleichterungen geben würde (das war bei mir eine der größten Hoffnungen!). Leider kam es in den nächsten Jahren nicht so.
Wir hatten keine Westverwandten, meine Mutter hatte eine Freundin in Köln (war 1955 in den Westen gegangen), die sie dann ab ihrem 60. Lebensjahr (für Frauen gab es in der DDR die Rente mit 60!) mindestens einmal jährlich besuchte. Wir gaben ihr dann natürlich kleine Wunschzettel mit (Plüschtier für die Tochter, Taschenrechner, gebrauchtes Autoradio, Ölradiator usw.), die Spannung war dann immer groß, wenn wir sie vom Bahnhof abholten!
Die Freundin staunte dann immer wie gut wir über viele Dinge im Westen informiert waren.
Radio konnten wir ja hören und was im Warenangebot war, lasen wir in eingeschmuggelten Quelle- oder Otto-Katalogen.
Kleine Demütigungen waren für meine Mutter natürlich mit den Besuchen verbunden, sie konnte nur selten sagen, dass sie das geschenkte gute Westgeld für die o.g. unwichtigen Gegenstände ausgab.
Bei Gesprächen, wo der Gastgeber nicht vermutete, dass meine Mutter zuhört, wurde schon mal erwähnt: „Das ist für die drüben gut genug.“ Ja wir haben diese Bemerkungen meist überhört denn die für uns positiven Dinge überwogen schon.
Bei unseren möglichen Urlaubsreisen in östliche Länder, wie z.B. Ungarn, kam man sich auch manchmal etwas gedemütigt vor. Unsere Geldmittel waren ja extrem beschränkt, wir schleppten also fast alle Esswaren mit, Gaststätten waren kaum möglich. Für die „Wessis“ war das natürlich kein Thema, für sie war alles „spottbillig“. In Tihany kaufte ich mal eine ganz kleine Keramikvase, neben mir ein Wessi, der ließ sich ein riesiges Sortiment zeigen und sagte dann: „Packen sie ein, ich nehme alles!“ Das ergab schon etwas Neid und man zog kleinlaut von dannen.
Alles alte Geschichten, aber wenn die immer noch interessant sind, so habe ich eben mal meine Eindrücke von damals geschildert.
Diese Gefühle haben natürlich auch dazu beigetragen, dass „Besserwessis“ und „Jammerossis“ entstanden!

MfG

GKUS64


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#13

RE: "Bild" der BRD in der DDR

in Leben in der DDR 27.02.2015 14:49
von damals wars | 12.179 Beiträge

Die Arbeitslosigkeit war genauso besc..., wie ich das aus den Schilderungen im Fernsehen kannte.
Mein Glück war, das bei olle Helmut nur so mit Umschulungen (Weiterbildungen) um sich geschmissen wurde, um die Arbeitslosenzahlen niedrig zu halten, so konnte ich von einer Umschulung in die nächste Wechseln,
Das Arbeitsamt war froh, wenn man sich selber kümmerte.
Ansonsten wurde dort genauso behandelt, wie im Fernsehen beschrieben.
Na gut, und es gibt immer Bananen, genau wie versprochen.


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
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#14

RE: "Bild" der BRD in der DDR

in Leben in der DDR 27.02.2015 14:52
von linamax | 2.020 Beiträge

Zitat von damals wars im Beitrag #13
Die Arbeitslosigkeit war genauso besc..., wie ich das aus den Schilderungen im Fernsehen kannte.
Mein Glück war, das bei olle Helmut nur so mit Umschulungen (Weiterbildungen) um sich geschmissen wurde, um die Arbeitslosenzahlen niedrig zu halten, so konnte ich von einer Umschulung in die nächste Wechseln,
Das Arbeitsamt war froh, wenn man sich selber kümmerte.
Ansonsten wurde dort genauso behandelt, wie im Fernsehen beschrieben.
Na gut, und es gibt immer Bananen, genau wie versprochen.

Kannst du nicht mal deine Scheiß Bananen weg lassen , oder fällt dir nichts anders ein .


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#15

RE: "Bild" der BRD in der DDR

in Leben in der DDR 27.02.2015 14:57
von G. Michael (gelöscht)
avatar

Zitat von linamax im Beitrag #14
Zitat von damals wars im Beitrag #13
Die Arbeitslosigkeit war genauso besc..., wie ich das aus den Schilderungen im Fernsehen kannte.
Mein Glück war, das bei olle Helmut nur so mit Umschulungen (Weiterbildungen) um sich geschmissen wurde, um die Arbeitslosenzahlen niedrig zu halten, so konnte ich von einer Umschulung in die nächste Wechseln,
Das Arbeitsamt war froh, wenn man sich selber kümmerte.
Ansonsten wurde dort genauso behandelt, wie im Fernsehen beschrieben.
Na gut, und es gibt immer Bananen, genau wie versprochen.

Kannst du nicht mal deine Scheiß Bananen weg lassen , oder fällt dir nichts anders ein .


Schimpf nicht so, dabeisein ist Alles
Micha


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#16

RE: "Bild" der BRD in der DDR

in Leben in der DDR 27.02.2015 15:04
von IM Kressin | 917 Beiträge

Die hundertprozentige Sympathie existiert auch nicht bei

+ den Korsen in Frankreich,

+ Flamen und Wallonen in Belgien,

+ Schotten im Vereinigten Königreich,

+ Basken und Katalonen in Spanien,

+ Grönländer und Dänen …

Ich stelle die provokante These auf: Die Deutschen haben vielleicht einiges zu tun, aber das Schlimmste überwunden!!


"Als ich 17 war, war in meinem Traumberuf nichts mehr frei” – Was das war? – "Rentner! Erst Rentnerlehrling, dann Jungrentner und dann Rentnergeselle!”

Wo ein Genosse ist, ist die Partei - wo zwei Genossen sind, ist ein Intershop!
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#17

RE: "Bild" der BRD in der DDR

in Leben in der DDR 27.02.2015 15:04
von Ostlandritter | 2.453 Beiträge

Zitat von damals wars im Beitrag #13
Die Arbeitslosigkeit war genauso besc..., wie ich das aus den Schilderungen im Fernsehen kannte.
Mein Glück war, das bei olle Helmut nur so mit Umschulungen (Weiterbildungen) um sich geschmissen wurde, um die Arbeitslosenzahlen niedrig zu halten, so konnte ich von einer Umschulung in die nächste Wechseln,
Das Arbeitsamt war froh, wenn man sich selber kümmerte.
Ansonsten wurde dort genauso behandelt, wie im Fernsehen beschrieben.
Na gut, und es gibt immer Bananen, genau wie versprochen.


Wenn Du nicht Dein ganzes Geld für Bananen verfressen würdest .-
könntest Du Dir ja eine ganz kleine Mini-DDR basteln - ganz für Dich alleine....


....................................
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#18

RE: "Bild" der BRD in der DDR

in Leben in der DDR 27.02.2015 15:11
von G. Michael (gelöscht)
avatar

Zitat von IM Kressin im Beitrag #16
Die hundertprozentige Sympathie existiert auch nicht bei

+ den Korsen in Frankreich,

+ Flamen und Wallonen in Belgien,

+ Schotten im Vereinigten Königreich,

+ Basken und Katalonen in Spanien,

+ Grönländer und Dänen …

Ich stelle die provokante These auf: Die Deutschen haben vielleicht einiges zu tun, aber das Schlimmste überwunden!!



+ die Sorben in Deutschland
Micha


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#19

RE: "Bild" der BRD in der DDR

in Leben in der DDR 27.02.2015 16:09
von Freienhagener | 3.865 Beiträge

Zitat von G. Michael im Beitrag #18
Zitat von IM Kressin im Beitrag #16
Die hundertprozentige Sympathie existiert auch nicht bei

+ den Korsen in Frankreich,

+ Flamen und Wallonen in Belgien,

+ Schotten im Vereinigten Königreich,

+ Basken und Katalonen in Spanien,

+ Grönländer und Dänen …

Ich stelle die provokante These auf: Die Deutschen haben vielleicht einiges zu tun, aber das Schlimmste überwunden!!



+ die Sorben in Deutschland
Micha


Hier liegt sicherlich ein Mißverständnis vor.
Der Vergleich hinkt.
Die Sorben wollen sich nicht abspalten. Es gibt auch keinen ethnischen Konflikt zwischen den Sorben und den Deutschen.

Die Vorkomnisse sind von einer anderen Kategorie.


Disziplin ist die Fähigkeit, dümmer zu erscheinen als der Chef. (Hanns Schwarz)
IM Kressin hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 27.02.2015 16:50 | nach oben springen

#20

RE: "Bild" der BRD in der DDR

in Leben in der DDR 27.02.2015 16:11
von Schakal | 271 Beiträge

Viele Westdeutsche hat man schon alleine am Äusseren erkannt und genauso habe ich sie mir halt vorgestellt. Schicke Klamotten, moderne Frisuren, gepflegtes Äusseres. Die Ersten Penner bei meinem Grenzübertritt 89 haben dann das Bild schnell revidiert. Charakterlich waren die Wessis, die ich zu DDR-Zeiten persönlich kennenlernte eher ruhig und haben sich wohl ihr Teil über unser Leben gedacht.
Nach der Wende lernte man unterschiedliche Menschen kennen und musste mal wieder feststellen es gibt auf der ganzen Welt sonne und solche.


--- Ex oriente lux.---
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