#21

RE: Erfahrungen der MKF im Wandel der Grenzsicherung

in Grenztruppen der DDR 27.02.2015 23:45
von G. Michael (gelöscht)
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Zitat von Theo85/2 im Beitrag #20
Zitat von Merlini im Beitrag #10
Ich habe meine erste Fahrerlaubnis mit 15 Jahren gemacht und dann innerhalb von zwei Jahren noch dreimal (Moped, Motorrad, Traktor und dann LKW. Da gab es kaum Tage an denen ich nicht irgendein Fahrzeug bewegt habe. Traktoren und Erntemaschinen in den Hanglagen waren auch nicht ohne. Die Fahrprüfung für LKW habe ich am Tag vor meinen 17. Geburtstag abgelegt. War Bestandteil der Berufsausbildung.

Der P 3 und der Trabi waren sehr standsicher. Beim LO hatte ich da schon eher Bedenken. Obwohl ich privat schon immer Motorrad gefahren war, als Kradfahrer hätte ich nicht dienen wollen. Vor denen kann ich nur noch nachträglich den Hut ziehen. Die hat es auch immer mal gestreckt, aber zum Glück keine größeren Verletzungen.

Der Hesselfuchs

Der normale LO ist schon Standsicher. Nur beim Koffer LO war es schon etwas anders..

Und???


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#22

RE: Erfahrungen der MKF im Wandel der Grenzsicherung

in Grenztruppen der DDR 28.02.2015 01:02
von vs1400 | 2.397 Beiträge

Zitat von Merlini im Beitrag #10
Ich habe meine erste Fahrerlaubnis mit 15 Jahren gemacht und dann innerhalb von zwei Jahren noch dreimal (Moped, Motorrad, Traktor und dann LKW. Da gab es kaum Tage an denen ich nicht irgendein Fahrzeug bewegt habe. Traktoren und Erntemaschinen in den Hanglagen waren auch nicht ohne. Die Fahrprüfung für LKW habe ich am Tag vor meinen 17. Geburtstag abgelegt. War Bestandteil der Berufsausbildung.

Der P 3 und der Trabi waren sehr standsicher. Beim LO hatte ich da schon eher Bedenken. Obwohl ich privat schon immer Motorrad gefahren war, als Kradfahrer hätte ich nicht dienen wollen. Vor denen kann ich nur noch nachträglich den Hut ziehen. Die hat es auch immer mal gestreckt, aber zum Glück keine größeren Verletzungen.

Der Hesselfuchs


moin, Merlini/ Hesselfuchs,
hatten viele ehemalige mkf eine derartige vorkenntnis/ ausbildung zu deiner zeit?

zu meiner zeit kamen die wenigsten, mit ner derartigen vita, in unsere gk.

gruß vs


04.11.1986 - 21.04.1987 Uffz. Ausbildung In Perleberg
21.04.1987 - 28.08.1989 Gruppenführer der 2. Gr./ 2.Zug/ 7. GK - Schierke/ GR 20/ GKM- N


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#23

RE: Erfahrungen der MKF im Wandel der Grenzsicherung

in Grenztruppen der DDR 28.02.2015 05:49
von berlin3321 | 2.519 Beiträge

Morjen Forum,

derartiger Reifenverschleiß halte ich für normal.

1: Steigungen und Gefälle mit 65 % ist schon richtig was.
2: Beton ist rauer als Asphalt, in Verbindung mit den Löchern in den Platten des Kolonnenweges steigt der Verschleiß.
3: Bei Allradantrieb läuft die Vorderachse fast immer mit Vorlauf, meist 5-7 %, hoher Anteil Allrad >----> hoher Verschleiß.

Die angeführte Anhängelast von 3 t ist für den Reifenverschleiß zu vernachlässigen da der Boden eben, sandig oder Schotter, was anderes wäre Beton (nicht nachgiebig). oder Steigung/ Gefälle.

Thema Verbrauch: 30 l ist schon ´ne echte Hausnummer für 1,8 t. Aber war halt so, Pferde eines 6 Zylinders wollten halt gefüttert werden. Hatte der nicht 2 Vergaser?

MfG Berlin


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#24

RE: Erfahrungen der MKF im Wandel der Grenzsicherung

in Grenztruppen der DDR 28.02.2015 11:00
von Theo85/2 | 1.201 Beiträge

Zitat von G. Michael im Beitrag #21
Zitat von Theo85/2 im Beitrag #20
Zitat von Merlini im Beitrag #10
Ich habe mekine erste Fahrerlaubnis mit 15 Jahren gemacht und dann innerhalb von zwei Jahren noch dreimal (Moped, Motorrad, Traktor und dann LKW. Da gab es kaum Tage an denen ich nicht irgendein Fahrzeug bewegt habe. Traktoren und Erntemaschinen in den Hanglagen waren auch nicht ohne. Die Fahrprüfung für LKW habe ich am Tag vor meinen 17. Geburtstag abgelegt. War Bestandteil der Berufsausbildung.

Der P 3 und der Trabi waren sehr standsicher. Beim LO hatte ich da schon eher Bedenken. Obwohl ich privat schon immer Motorrad gefahren war, als Kradfahrer hätte ich nicht dienen wollen. Vor denen kann ich nur noch nachträglich den Hut ziehen. Die hat es auch immer mal gestreckt, aber zum Glück keine größeren Verletzungen.

Der Hesselfuchs

Der normale LO ist schon Standsicher. Nur beim Koffer LO war es schon etwas anders..

Und???

Ein Koffer LO hatte einen hohen Schwerpunkt. Ausserdem schwankte er sehr stark beim fahren. Die Standsicherheit war durch den hohen Schwerpunkt sehr eingeschränkt. Ein LO Pritschenwagen fast Unschlagbar im Gelände.
Theo 85/2


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zuletzt bearbeitet 28.02.2015 11:03 | nach oben springen

#25

RE: Erfahrungen der MKF im Wandel der Grenzsicherung

in Grenztruppen der DDR 28.02.2015 11:05
von Lutze | 8.040 Beiträge

vielleicht wurden auch runderneuerte Reifen montiert,
so unüblich war das in der DDR nicht
Lutze


wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren
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#26

RE: Erfahrungen der MKF im Wandel der Grenzsicherung

in Grenztruppen der DDR 28.02.2015 11:08
von Hansteiner | 1.422 Beiträge

wenn du einen LO und einen P3 im Abschnitt hattest, konnte so schnell nichts "schiefgehen" !

VG H.



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#27

RE: Erfahrungen der MKF im Wandel der Grenzsicherung

in Grenztruppen der DDR 28.02.2015 11:24
von andyman | 1.882 Beiträge

Zitat von G. Michael im Beitrag #15


Ich nkann Dir gerade nicht so ganz folgen, zumal Du schon eine Antwort gegeben hast. Am Anfang stand die Aussage, 2 Reifensätze in einem Jahr
zerschossen. Und das genau zweifele ich an, zumindest wenn es normaler Verschleiß ist oder sein sollte.

2 neue Faktoren bringst Du nun noch ins Spiel, Luftdruck, Fahrverhalten. Dafür ist, oder war der MKF verantwortlich. So wie es hier geschildert wird, sorry. Ich hatte schon PN zum Thema, also nun öffentlich. Unser TB OSL B. Hätte nur einen Satz rausgehauen und das ist jetzt wörtlich:
"Mensch mach de Guggln uff, sonst läufste" und es sind einige MKF zum Fußgänger geworden. Na wie dem auch sei, fast 2 Reifensätze auf
20 TKm. Ich halt es für eine Legende.

Gruß aus LE, nichtMKF Micha

@G. Michael
Das denke ich auch.Die zusätzlichen Faktoren habe ich im #14 benannt(es gibt sicher noch weitere)So wie @Lutze bemerkte spielt das Alter der Reifen eine große Rolle,unabhängig ob montiert oder nicht,was bedeutet die reifen können neu aussehen sind aber schon Jahre alt auf Lager gewesen und haben einen Alterungsprozess erfahren und dementsprechend kurze Lebensdauer dann am Fahrzeug.Lgandyman


Gruß aus Südschweden
Was nützt alles Hasten und Jagen,auch du bist nur ein Tropfen im Meer der Unendlichkeit. Confuzius
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#28

RE: Erfahrungen der MKF im Wandel der Grenzsicherung

in Grenztruppen der DDR 28.02.2015 13:43
von G. Michael (gelöscht)
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Zitat von damals wars im Beitrag #19
Zitat von Merlini im Beitrag #16
Ich schreibe nur so wie es war. Bei Fahrzeugübernahme Anfang Mai 76 war ein neuer Reifensatz drauf und im nach 7 oder 8 Monaten wurden neue gebraucht. Ob die dann nach meiner Entlassung noch 3000 oder 5000 gelaufen sind weis ich nicht. Es gab MKF die haben sich unter Druck setzen lassen und sind auch mit zu wenig Profil weiter gefahren. Für mich kam die Verkehrssicherheit immer vor der Gefechtsbereitschaft, denn ich hatte die Verantwortung für meine Fahrgäste und nicht der Schirrmeister.
Wir hatten schweres Gelände und Steigungen bis 65 %. Das erklärt auch den hohen Spritverbrauch. Wimre war der P 3 mit 23 Litern/ 100 km ausgelitert. Dazu kamen noch 7 Liter Geländezuschlag. Wenn viel mit Allrad gefahren werden musste hat das immer noch nicht gereicht.
Natürlich sind wir auch nicht gerade Sprit sparend gefahren und haben die Kiste richtig ausgereizt.

Der Hesselfuchs


das wäre eine Erklärung, warum rund um Berlin asphaltiert wurde.


Ja, Hubert! das erklärt Einiges. Die DB hatte ganz früh das Problem erkannt. Alle Fahrzeuge auf die Schiene, weg vom Radreifen und Übergang
zum Monoblock. Reifenprobleme sind so sinnvoll wie ein Kühlschrank am Nordpol.
Micha


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#29

RE: Erfahrungen der MKF im Wandel der Grenzsicherung

in Grenztruppen der DDR 28.02.2015 13:51
von berlin3321 | 2.519 Beiträge

Zitat von andyman im Beitrag #27
[...],unabhängig ob montiert oder nicht,was bedeutet die reifen können neu aussehen sind aber schon Jahre alt auf Lager gewesen und haben einen Alterungsprozess erfahren und dementsprechend kurze Lebensdauer dann am Fahrzeug.Lgandyman


Definitiv falsch.

Genau das Gegenteil ist der Fall, Andyman. Aufgrund von Alterung verflüchtigen sich die Weichmacher aus dem Gummi, der Reifen wird hart und verschleißt kaum noch (Abnutzung des Profils).

Genau aus dem vorgn. Gründen sollten Winterreifen nicht älter als 4 Jahre sein, sie verlieren Aufgrund der weichen Gummimischung die Eigenschaften bei Nässe und Glätte. Die Profiltiefe ist dabei uninteressant.

Es kommt jedoch auch zu Alterungsschäden im Aufbau des Reifens, in der sogn. Karkasse, z.T. mit Gewebeverschiebungen. Diese können dann im Extremfall zum Platzen bzw. schlagartigen Druckverlust führen.

MfG Berlin


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#30

RE: Erfahrungen der MKF im Wandel der Grenzsicherung

in Grenztruppen der DDR 28.02.2015 14:10
von Gelöschtes Mitglied
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Also von zwei Vergasern ist mir nichts mehr in Erinnerung. In der Ölwanne waren aber zwei Pumpensümpfe, damit auch beim Befahren größerer Steigungen noch Öl in die Pumpe kam. Für das Motoröl gab es einen Ausgleichsbehälter in dem auch der Ölstand kontrolliert wurde. Wimre ist es das einzigste Fahrzeug was ich kenne, wo der Ölstand für das Motorenöl bei laufendem Motor kontrolliert werden musste.

Zu der Vorbildung der MKF kann ich nicht zuviel sagen. Da waren fast alle Berufsgruppen vertreten. Ich hab da mal eine Aussage gehört, dass die Traktoristen aus den Übergangslagen am besten mit dem Gelände zurecht kommen würden. Aber so pauschal kann man es nicht sagen. Die meisten haben sich schnall daran gewöhnt.

Der Hesselfuchs


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#31

RE: Erfahrungen der MKF im Wandel der Grenzsicherung

in Grenztruppen der DDR 28.02.2015 16:00
von berlin3321 | 2.519 Beiträge

Melini, hätte ich jetzt einfach mal angenommen das er 2 Vergaser hat.

Hmm, diese Art der Schmierung nennt sich Trockensumpfschmierung und ist bei Geländefzgen und z.T. auch bei Hochleistungsmotoren fast schon normal.

Der Vorteil ist das bei extremen Schräglagen keine Luft gesaugt wird, die Schmierung immer vorhanden ist.

Man könnte theoretisch den Vorratsbehälter weglassen und die Wanne anders konstruieren, dass würde evtl. zu Lasen der Bodenfreiheit und zu Lasten des Gewichts gehen (größere Ölmenge), deshalb Trockensumpfschmierung.

MfG Berlin


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#32

RE: Erfahrungen der MKF im Wandel der Grenzsicherung

in Grenztruppen der DDR 28.02.2015 16:10
von Lutze | 8.040 Beiträge

der P 3 hatte eine Naßsumpf-Ölschmierung
Lutze


wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren
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#33

RE: Erfahrungen der MKF im Wandel der Grenzsicherung

in Grenztruppen der DDR 28.02.2015 16:23
von rasselbock | 458 Beiträge

Zitat von Lutze im Beitrag #32
der P 3 hatte eine Naßsumpf-Ölschmierung
Lutze

Prima Lutz. Man sieht das Du in deiner Lehrzeit bei VEB Sachsenring gut aufgepasst hast. Ich bin stolz auf dich.
Zu meiner Dienstzeit 1973 hatte ein MKF am LO einen Verbesserungsvorschlag gemacht und Dies als Patent angemeldet. Genaues weis ich aber nicht. Es ging irgendwie um eine zweite Zündspule, um die Kaltstarteigenschaften des LO's zu verbessern. Zum weiteren Werdegang kann ich leider nichts sagen.
rasselbock



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#34

RE: Erfahrungen der MKF im Wandel der Grenzsicherung

in Grenztruppen der DDR 28.02.2015 16:25
von Gelöschtes Mitglied
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Das positive in der Ausbildung im GAR in Eisenach war, dass die MKF entsprechend dem Typ geschult wurden und auch einige Tage gefahren sind . Auch im Gelände wurde geübt.

Wer da nicht entsprechend zurechtkam, der wurde bestimmt ausgetauscht.

Der Hesselfuchs


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#35

RE: Erfahrungen der MKF im Wandel der Grenzsicherung

in Grenztruppen der DDR 28.02.2015 16:27
von berlin3321 | 2.519 Beiträge

Sicher? Und dann ´nen Ausgleich- Vorratsbehälter und Kontrolle des Ölstandes bei laufendem Motor? 1 Ölpumpe oder 2? Wie soll denn das funktioniert haben?

Ich kann es mir kaum vorstellen, lasse mich in dem Fall gern belehren oder überzeugen.

MfG Berlin

Edit:

Völlig daneben, Lutze:

Zitat
Alle P3-Motoren tragen deshalb als Hersteller „Sachsenring“ auf dem Typenschild. In abgewandelter Form mit größerer Ölwanne (Druckumlauf- statt Trockensumpfschmierung) und geänderter Nockenwelle fand sich das Aggregat mit 80 PS Leistung auch im ab 1956 gebauten Horch P 240 „Sachsenring“ wieder.



Quelle: Wikipedia.

Der P240 hatte Druckumlaufschmierung, der P3 nicht.


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zuletzt bearbeitet 28.02.2015 16:32 | nach oben springen

#36

RE: Erfahrungen der MKF im Wandel der Grenzsicherung

in Grenztruppen der DDR 28.02.2015 16:30
von G. Michael (gelöscht)
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Zitat von rasselbock im Beitrag #33
Zitat von Lutze im Beitrag #32
der P 3 hatte eine Naßsumpf-Ölschmierung
Lutze

Prima Lutz. Man sieht das Du in deiner Lehrzeit bei VEB Sachsenring gut aufgepasst hast. Ich bin stolz auf dich.
Zu meiner Dienstzeit 1973 hatte ein MKF am LO einen Verbesserungsvorschlag gemacht und Dies als Patent angemeldet. Genaues weis ich aber nicht. Es ging irgendwie um eine zweite Zündspule, um die Kaltstarteigenschaften des LO's zu verbessern. Zum weiteren Werdegang kann ich leider nichts sagen.
rasselbock


LO, das gibt mir Erinnerungen zuück. LO aus, MKF an Bord und nichts ging mehr. Also habe ich in der "Heimat" angerufen (Glöwen).
Nach ca. 4 Stunden kam der "gelbe Engel" in FDU mit URAL, hat die sogenannte Schnellstoppdüse ausgebaut und de3r Verkehr in Neuruppin lief wieder.
Micha


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#37

RE: Erfahrungen der MKF im Wandel der Grenzsicherung

in Grenztruppen der DDR 28.02.2015 16:39
von G. Michael (gelöscht)
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Zitat von Merlini im Beitrag #34
Das positive in der Ausbildung im GAR in Eisenach war, dass die MKF entsprechend dem Typ geschult wurden und auch einige Tage gefahren sind . Auch im Gelände wurde geübt.

Wer da nicht entsprechend zurechtkam, der wurde bestimmt ausgetauscht.

Der Hesselfuchs


Das spricht ja für eine fundierte Ausbildung. Ein paar Stunden gefahren und im Gelände geübt. Na dann war der Inhaber einer Typberechtigung ein
Vollprofi auf seinem Fahrzeug.
Micha


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#38

RE: Erfahrungen der MKF im Wandel der Grenzsicherung

in Grenztruppen der DDR 28.02.2015 16:50
von G. Michael (gelöscht)
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Zitat von Merlini im Beitrag #30
Also von zwei Vergasern ist mir nichts mehr in Erinnerung. In der Ölwanne waren aber zwei Pumpensümpfe, damit auch beim Befahren größerer Steigungen noch Öl in die Pumpe kam. Für das Motoröl gab es einen Ausgleichsbehälter in dem auch der Ölstand kontrolliert wurde. Wimre ist es das einzigste Fahrzeug was ich kenne, wo der Ölstand für das Motorenöl bei laufendem Motor kontrolliert werden musste.

Zu der Vorbildung der MKF kann ich nicht zuviel sagen. Da waren fast alle Berufsgruppen vertreten. Ich hab da mal eine Aussage gehört, dass die Traktoristen aus den Übergangslagen am besten mit dem Gelände zurecht kommen würden. Aber so pauschal kann man es nicht sagen. Die meisten haben sich schnall daran gewöhnt.

Der Hesselfuchs


Die Variante mit 2 Vergasern gab es! Vorgestellt 1983 im GKN Stendal. Im Rahmen der MMM haben sich damals 2 Tüftler gefunden und haben den
Doppelvergaser rausgeschmissen und 2 Vergaser der ETZ 250/A reingefummelt. Verbrauch danach bei unter 12Liter.
Verworfen wurde das Ganze wegem dem Aufwand die Ansaugwege umzuwurschteln.
Micha
PS.: Fritzsche war eigendlich begeistert.


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#39

RE: Erfahrungen der MKF im Wandel der Grenzsicherung

in Grenztruppen der DDR 28.02.2015 17:12
von Lutze | 8.040 Beiträge

Zitat von berlin3321 im Beitrag #35
Sicher? Und dann ´nen Ausgleich- Vorratsbehälter und Kontrolle des Ölstandes bei laufendem Motor? 1 Ölpumpe oder 2? Wie soll denn das funktioniert haben?

Ich kann es mir kaum vorstellen, lasse mich in dem Fall gern belehren oder überzeugen.

MfG Berlin

Edit:

Völlig daneben, Lutze:

Zitat
Alle P3-Motoren tragen deshalb als Hersteller „Sachsenring“ auf dem Typenschild. In abgewandelter Form mit größerer Ölwanne (Druckumlauf- statt Trockensumpfschmierung) und geänderter Nockenwelle fand sich das Aggregat mit 80 PS Leistung auch im ab 1956 gebauten Horch P 240 „Sachsenring“ wieder.


Quelle: Wikipedia.

Der P240 hatte Druckumlaufschmierung, der P3 nicht.



zu meiner Lehrzeit hatten wir zwei funktionsfähige Modelle
vom OMC 6 Zylinder-Motor im Kfz-Kabinett zu stehen,
teilweise wurden diese Motoren zerlegt und wieder zusammengebaut,
beide Motoren hatten eine Naßsumpf-Ölschmierung,
ich bin davon ausgegangen,daß auch im P3 der selbe Motor verbaut wurde,
unter anderen soll dieser Motor im Doppel auch in einigen Grenzerbooten
Anwendung gefunden haben,das kann ich aber nicht bestätigen
Lutze


wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren
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#40

RE: Erfahrungen der MKF im Wandel der Grenzsicherung

in Grenztruppen der DDR 28.02.2015 17:12
von berlin3321 | 2.519 Beiträge

Doppelvergaser oder Registervergaser?

Es macht kaum einen Sinn einen Doppelvergaser raus zu schmeißen und 2 Einzelne rein zu basteln. Bei ´nem Registervergaser schon eher.

MfG Berlin


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